A. 29. Samstag, 6. Februar 1892. 111. Jahrgang. ^Macher Zeitung. ^uzMny^ ,^ ? ^?,,', ^!t Po stuersenblil! n: stanzjäliriss sl, 15>, halbjnhrig fl, ?'!>n. Im Comptoir: ^. Die »llaibachfr Zs,<»»g' flschfin! lüalich, mi! «»«»ohms bsr äumi- u»b ^isrlags. Die »ldm!nll»rn»l«»n """c Iültta'lc ^ ^ ^ N, 5 !><>. ssür die ssuslsllmiss ins Hans nn»zjnl,r>!, fl, l, — In^rlion^Nsbiir: Fiil V l>,finbt! sich «lmizzre^platz Nr, li, bis MedolUon Äu!»»W!gl!sjf N>, '/l Nprtchslimdsn brr Msdallio,, tänlic!» t>o» "w zu 4 Zeilen üü lr., nri!s,frs prr ^rile u lr,! bfi öfterc» Wisderhulnusss!! prr Zfilr 3 !r, V w bis 12 Ul,r uormiOags, — Unfranlirrtr Vris^ w^rbs» »ich! angenommen und Maüu^lipte nicht ziirückgeNellt, Amtlicher Mil. wH^/^^ Majestät haben mit Statt "s! .^"tschllcßung voin 2 Februar d. I. dem E»ns ^ !!!' Erzherzogthume Oesterreich unter der des ^,.,1 ^'"f"l Kielmansegg das Großkreuz 9ttuht.^^pl)-Erdens allergnädigst zu verleihen Alleres/' '"^ ^ Apostolische Majestät haben laut Ersteh ^. f" Handschreibens vom 2. Februar d. I. dem "eisten./- l^ ""b Kanzleidirector des Oberst-Hof- in ^"'^ Dr. Theodor Ritter von Wester may er den ^,.'s"""^ soin^r ausgezeichneten Dienstleistung gnädiM?""'^"d "it Nächsicht der Taxen aller- "3't z»l verleihen gernht. NlrrlM,^' "/^ ^ Apostolische Majestät haben mit Vnlqcr,,!? Ausschließung vom 2. Februar d. I. dem Dr. ^'^' der Reichshaupt- uud Residenzstadt Wien ^l'ph-N>>,^^k das Coutthurkreuz des Franz- ^^ "lvuls allergnädigst zu verleihen geruht. Nichtamtlicher Weil. Zur Situation. deutsch^o^," ^lcuer h"t im Club der Vereinigten ^chcnd.' l?t" 9""issc, cinc persönliche Angelegenheit ^ltt^ss. , ^'klnrnngen abgegeben, die allseits lebhaftes 7Z ^^t " ^Ä^'" werden.' Herr v. Plener hat selbst '^ste >)/^^!''''"' um mit jener Loyalität, die der ""lwheil' ^""^ Charakterbildes ist, seiner Partei ^""nsm. ^"^ 'l)m die Stelle des Präsidenten am 5' dass ,. Obersten Rechnungshöfe angeboten worden n '»ach s.j" "ber das Anerbieten ausgcschlagcn habe, , ^ ihm k! Anschauung die gegenwärtige' politische ^ Pflicht s ^"'bleiben ^'" parlamentarischen Leben ^bei c!n^^""ssetzung, von welcher Herr v. Plencr ?^sa»ien ?/^ ^"^ ""'"lich die Aunahnie jenes ge- ^'6en va^^. '^ '"'t der Bcibchaltllng seiner bis- !^ Norai,^^""'lchcn Stellung unvereinbar wäre, durchaus, richtig und die hie ^usqlN?^^""hcilige Ansicht hinfällig. Nach ^^^^scheistes dem gemeinsamen Mini- stcrium nicht gestattet, nebst den gemeinsamen Angelegen« heitcn anch die besonderen Negierungsgeschäftc eines der beiden Reichstheile zn führen. Diese Bestimmung wllrdc bei uus durch eiu unbestrittenes Gewohnheitsrecht nach zwei Richtuugen hin erweitert. Einerseits stellte man dem gemeinsamen Ministerium die höchsten gemeinsamen Centralstellen, wie der Oberste Rechnungshof es ist, völlig gleich, und anderseits erstreckt sich usuell die Incompatibilität nicht bloß auf die Führung der Re- gicruugsgeschäfte iu eiucr der beiden Reichshälften, sondern anch anf die Ausübung eines parlamentarischen Mandates. Präcedenzfälle hiefür liegen bereits vor. Als Herr v. Toth zum Präsidenten des gemeinsamen Obersten Rechnungshofes ernannt wnrdr, legte er sein Abgeordnctenmandat nieder, und wenn ein Mitglied des österreichischen Herrenhauses oder ein ungarischer Magnat ein gemeinsames Reichsamt übernimmt, würde er wenigstens auf die factische Ausübung seiner par- lamentarischen Stellung verzichten, auf welche formell uicht resiguiert werden kaun. Herr v. Plener stand also thatsächlich vor der stritten Alternative, ob er das Amt übernehmen oder sein Mandat nnd damit seine parlamentarische Stellung beibehalten sollte. Er entschied sich für letzteres und jedermann — sagt die «Presse» — wird die Lauterkeit und Selbstlosigkeit der edlen Beweggründe anerkennen, die Herrn v. Plener zur Ablehnung eines so ehren- vollen Antrages bestimmten. Der Führer der Linken erachtet es «in der gegenwärtigen politischen Lage und insbesondere gegenüber der neuesten Verwicklung der böhmischen Angelegenheiten als seine Pflicht, im Ab- geordnctenhansc und im Landtage zu bleiben». Es tritt uns hier eine sittlich ernste Auffassung entgegen von den Pflichten eines öffentlichen Ehrenamtes und eine standhafte Entsagungsfähigkcit, welche über alle poli- tischeu Gegensähe hinweg allenthalben Anerkennung und hohe Achtuug finden wird. Zn größtem Danke ist ihm zunächst die Partei verpflichtet, der er ein nicht gewöhnliches Opfer gebracht hat. Aber auch der österreichische Parla- mentarismus als solcher ist durch das Verbleiben Plcncrs vor einem großen Verluste bewahrt worden, denn mit dem Ausscheiden eines Mannes von so viel Begabung und Charakter, Erfahrung und Kenntnissen hätte sich eine Lücke geöffnet, die nicht so leicht ausgefüllt werden könnte. Wir dürfen dies umso uubcfaugerer aussprccheu, als wir keineswegs jenen deutsch-liberalen Parteiblättern beipflichten, welche das eventuelle Ausscheiden Pleners als eine vernichtende Katastrophe für die Partei, als eine Lähmung an Hanpt und Gliedern hinstellen möchten. Wir haben zwar nicht den Beruf, den Ehrenretter der Vereinigten Linken zn spielen. Trotzdem müssen wir im Interesse der Wahrheit Einsprache erheben gegen solch unbewusste Degradation einer Partei, die so manchen geschäfti- kundigen und redegewandten Parlamentarier, so man- chen auskunftsrrichen und weitblickenden Parleimann in ihrer Mitte hat — Qualitäten, die ja überhaupt in unserem Abgeordnetenhause glücklicherweise in allen Parteilagern noch anzutreffen sind. Es hat begreiflicherweise nicht an Stimmen ge- fehlt, wonach »man» Herrn v. Plencr das Amt hätte anfdrängen wollen, nur um ihn aus dem Abgeordneten- Hause und aus dem parlamentarischen Leben hinaus- zudräugen. Er selbst fasst die Sache anders auf. Er spricht von einer Stellung, die ihin angeboten, von Propositionen, die ihm gemacht wurden. Die Fabel von dem Auf- und Hinausdrängeu dürfte aber vollends und in kurzer Zeit hinfällig werden, sobald aufgeklärt sein wird, von welcher Seite Herrn v. Plcner das An- erbieten gemacht wurde. Dann mag sich wohl auch zeigen, dass diejenigen, die mit allerlei epinösen Bemer- kungen auf die «Dränger» und «Aufdränger» los- schießen, ein falsches Ziel visiert haben. Politische Folgen des neuesten Ereignisses sind wohl kaum zu erwarten, denn es ist nicht einzusehen, inwiefern durch die Entschließung Herrn v. Pleners und durch die darüber abgegebenen Erklärungen Idas Verhältnis zwischen dem Cabinet uud der Linken be- einflusst werden sollte. Allerdmgs fehlt es schon jetzt nicht an Stimmen, die eine Trübung der Beziehungen zwischen der Partei und der Regierung als Folge dieser Episode hinstellen. Wir zweifeln nicht, dass hier wieder nur der Wunsch des Gedankens Vater ist. Man hat es da immer wieder mit jenen Elementen zu thun, die sich mit dem Programm des inneren Friedens und der Zusammenfassung aller erhaltenden Faetoren nicht befreunden wollen und ihre armselige Mühe darauf verwende», stets nur das Trennende und Schei- dende in den Vordergrund zu drängen. Hoffentlich wird diese traurige Arbeit erfolglos bleiben und jener Wunsch in Erfüllung gehen, den die Thronrede ausgesprochcu hat, dass «es möglich sein werde, bestehende Gegensätze zu mildern und einen Feuilleton. l" Vriesc dcs Bischofs BarM* "" seine Schwester Umalia. " I. , Vtcn,,' ^'" ""^'"> lN. August 18!! 1. ">" dcrlai!"'^'tcstc Amalia! Ich habe mm Cin- dtt F Vlissi "' '^ befinde mich gegenwärtig anf lebr "bns-H ,n 't^ """"' unter dcu Wildeu vou Mßt!!> unter s in u^ "'" ^>. Juni 17!>7 im 3^'ka ?MwN'n ^ "'s Sohn dl>S (ttntobcsihcrs In. i5° donV' ">" ' K.""^"W '«!«» "l5 Missionär nach > "n.I'i'M" q.,« ^'"'7 '«"l in Cincinnati zum Vi- >!°N. Kl.„fi..sNU«M u„v s^ im Jahre !»/l'»ai^ .. ' ^'" ""d drr indianischen Spvachr ^"i^ E!h.^i?em"Nichte Gressel, Out5l>cscherö.O°ttiu zu H wesler Naraaaa . ""lM erwalMe Automa war MS. verehrlicht mit Höffern von Saal- (durch Gottes unendliche Erbarmung) der einzige Mis« sionär der Diöccs Cincinnati, der mitten unter den Wilden lebt. Es gibt wohl einige Missionäre in nnserer un< gehcucrn Didees, die in ihren Missionsbezirken Wilde haben, aber der größere Theil ihrer Bevölkerung be- steht doch immer aus Weihen. Allein mein Mis'sions- bezirk besteht ans lauter Wildeu; ich bin der einzige Weiße weit uud breit. Mein Missionsposteu ist iu dem Gebiethe Michigau. am ungcmein großen See des glei- chen Nahmens. Der Nahme meiner Missionsstation ist ^,'lil-6-c'i-<,cll6 oder ^i-ki-d c-ucliu, d- i. Krumbaum (iu der Sprache der Wilden: Wagana-Kisi). Du wirst den französischen uud deutscheu Nahmen dieses Ortes in den, Büchlein gefuudeu habeu, welches der Herr Ge> ueral-Viear Friedrich Rese herausgegeben hat, als er iu Wicu war.^Nuu will ich alles vollständig berichten, was mir seit der Zeit begegnet ist. als ich Dir das letztemahl geschrieben habe.' Ich erkläre aber im vor» aus, vor Gott uud den Menschen, daß alle meiue MissionSbcrichte. die ich mache, und auch tüustighin zu machen gedenke, nicht aus der Absicht gemacht werden sollen, um mich selbst zu lobeu. uud das Gute, das etwa durch mich geschieht, herauszustreichen, sondern einzig nud allem nur zur Ehre Gottes. Der der allei« uige Urheber uud Volleudcr alles Guteu ist; und um etwa mit der Zeit, ciueu oder den Andern meiner jungen Amtsbrüder zu dem Entschluß«? zu briugen, sich deu hl. Missionen zu widmeu. in denen man so viele Gelegenheiten findet, armen verlaffencu Schafen dcs guteu Hirten zn Hilfe zu kommeu uud sie auf den Weg des Heils zu führen. Tausendmahl sey es Gott gcdaukt! ja unendlicher Dank sey Ihm, dem unendliö barmherzigen Gott, daß Er mich zu dem Stande eines Missionärs beruscn hat! Ehe ich Cincinnati verließ, schickte mich der Hochw. Herr Bischof Eduard Fenwick in eine kleine Mission, in den Staat Indiana. Es ist dort eine kleine Ansied- lung von 25 katholischen Familien, theils Deutsche, theils Engländer, theils Franzosen, und - ein Kramer! Ich reiste am 12. April Morgens von Cincinnati ab, mit einem Begleiter aus der Ansiedlung. und kam am nehmlichen Tage spät Abends dort an. Dort blieb ich drey Tage, las die hl. Messe, predigte nnd katechesierte alle Tage, uud die Leute verrichteten ihre Osterzeitliche Beicht; und Gott gab mir die Gnade, bah ich die Beichten der Engländer ohne Schwierigkeit vollkommen verstand und sie auch, ihren Bedürfui'sstn gemäß, be- lehren tonnte. Sehr überraschend und erfreulich war es für mich, in diefcr Colonie einen Krainer zu finden. Er war lange Zeit in französischen Kriegsdiensten, und faßte deu Entschluß, nach America zu reisen, um hier sein zeitliches Glück zu suchen. Er fand es auch wirk- lich; er ist lanm 8 Jahre hier, uud besitzt schon ein sehr großes und fruchtbares Grundstück. und viel schöurs Vieh. Allem er ist doch uicht Zufrieden in seiner Lage, weil er zu weit von Priestern lebt. und das ganze Jahr leine hl. Meffe zu hören Gelegenheit hat. Er denkt daher sein Landgut zu verlaufen, und sich nu eiucm Orte anzusiedeln, wo es eineu katholischen Priester gibt. Er ist mit einer deutschen Frnu aus dem Elsaße verhcirathet, uud hat 5 sehr liebe und folg- same Kinder. Er ist aus dem Mötllinger Boden zu Hause, aus der Pfarr Zherneml. aus dem Dorfe Tanzberg. Sein Nahme ist Peter Pohel. Berichte dieses Lailmchcr Zeitung Nr. 29. 246 6. Februar 1892. gemeinsamen Boden für heilbringende Thätigkeit zu finden>, sowie dass «die bevorstehende Session sich als eine Periode erfolgreicher Arbeit erweisen werde, wo- bei alle willkommen sind, deren Ueberzeugung es ist, dass über den einzelnen Parteien die Gesammtheit stehe und dass die Sorge für diese höchsten Interessen durch Parteibestrebungen niemals beirrt werden dürfe.' Das Viehseuchen-Uebereinlomuleu mit dem deutschen Reiche. Tie schutzzöllnerische Bewegung im deutschen Neiche hatte sich am Anfange des letzten Jahrzehnts vornehmlich der Besorgnis vor Eiuschleppuug der Rinderpest bedient, um der Vieheinfuhr aus Oesterreich-Ungarn Hindernisse zu bereiten, und thatsächlich gelang es ihr, die Viehein- fuhr aus Oesterreich-Ungarn von 100 Millionen Mark im Jahre 1U77 auf 39 Millionen im Jahre 1890 herabzudrücken. In dieser Zeit traten aber in beiden Reichshälften die verschiedenen Veterinärpolizei'Maßregeln in Kraft, mit deren Hilfe es auch gelang, den Thier- seuchen sehr wirksam entgegenzutreten. Dennoch ist auch heute noch die Einfuhr des Viehes in Italien und die Schweiz an gewisse Vorschriften ge- bunden; mit dem deutschen Reiche aber gelang es erst jetzt, zu einem Uebereinkommen dieser Art zu gelangen, wodurch für die Regelung und Erweiterung unserer Aus- fuhr ein fester Boden gewonnen ist. Der im wesentlichen an die Uebereinkommen mit Italien und der Schweiz sich anlehnende Vertrag enthält freilich manche noch sehr beschwerliche Bestimmungen; doch sind diese von solcher Beschaffenheit, dass bei weiterer Verbesserung unserer Veterinären Verhältnisse, welche freilich nicht nur von der Thätigkeit der Behörden, sondern auch von der ver- ständnisvollen Mitwirkung der betheiligten Kreise der Be- völkerung abhängt, immer mehr die Gelegenheit zu ihrer praktischen Bethätigung entfallen wird. Vornehmlich gegenüber der Lungenseuche wurden in dem neue» Uebereinkommen Vorkehrungen getroffen, welche bei strenger Durchführung der Bestimmungen die Ausfuhr erleichtern können. Die Einfuhr von Rindvieh aus ver- seuchten Gegenden darf verboten, aus anderen Gebieten aber dahin beschränkt werden, dass die Thiere von der dem Ursprungsorte zunächst liegenden Station der Bahn in amtlich verschlossenen Waggons unter Vermeidung jeder Umladung oder jeder Zuladung von anderein Vieh in öffentliche, Veterinär-polizeilich überwachte Schlachthäuser zur baldigen Abschlachtung zu überführen sind. Doch be- absichtigt, wie im Schlussprotokolle zu dem Ueber- einkommeu ausdrücklich erklärt wird, das deutsche Reich für Böhmen, Mähren, Galizien uud Oesterreich unter der Enns die ihm zukommende Sperrbefugnis nicht auf den gesammteu Umfang des Gebietes dieser Länder, sondern jeweilig nur auf einen im Hinblick auf deu Zweck der Verhütung der Seuchenverschleppung genügend großen Theil derselben anzuwenden. Zu diesem Behufe werden innerhalb der vorgedachten Länder engere Sperrgebiete bezeichnet werden, deren Fest- setzuug durch Notenwechsel erfolgt. Diese Bestimmung gewährt auch unserem Viehstande den erforderlichen Schutz gegenüber der Verschleppung von Krankheiten der Thiere aus dem deutschen Reiche, woher ja bekanntermaßen erst die Lungenscnche nach Oesterreich gebracht wurde. Um jedoch unser Ausfuhrvieh für den deutschen Marktverkehr dauernd befähigt zu machen, besteht die Absicht, die Lungenseuche unter Anwendung der Keulung aller er- krankten und aller der Ansteckung ausgesetzt gewesenen Rinder gegen Entschädigung aus dem Staatsschatze zu tilgen uud auf diesem Wege die gedachte, höchst lästige und die Viehversendung schädigende Seuche ebenso gründ- lich zu beseitigen, wie dies bezüglich der Rinderpest ge- lungen ist. Im Vertrage ist die gegenseitige Befugnis fest- gestellt, durch Commissure in dem Gebiete des anderen Theiles Erkundigungen über den Gesundheitszustand der Viehbestände, über veterinärpolizeiliche Bestimmungen und über die Durchführuug der bestehenden Thierseuchengesctze einziehen zu lassen. Um die dnrch das Ucbercinkommen nothwendig werdenden Verfügungen theils der gesetz- gebenden Körperschaften, theils der Verwaltung zu treffen, tritt das Viehseuchen-Uebereinkommeu erst ein Jahr nach der Ratificierung desselben ins Leben, Politische Ueberficht. (TriesterHandelskammer.) Der Handels- minister hat der Wiederwahl des Karl Freiherrn von Reinelt zum Präsidenten und des Franz Dimmer znm Vicepräsidenten der Handels- und Gewerbekammcr in Trieft für das Jahr 1892 die Bestätigung ertheilt. (Die Valuta-Regulierung.) Staats- fecretär Laug und Sectionsrath Popovic des uu- garischen Finanzministeriums sind vorgestern abends in Wien eingetroffen, um mit dem diesseitige» Finanz- ministerium über die bezüglich der Abhaltung der Va- luta-Enqueten festzustellenden Details zu verhandeln. (Der Handelsvertrag mit Serbien.) Die neuen Instructions, welche die serbische Negierung ihren Delegierten zu den Wiener Haudelsvertrags-Ver- handlungen ertheilt hat, tragen vollkommen den Prin- cipien der Wirtschaftspolitik der österreichisch-nngarischen Monarchie Rechnnng, so dass die Verhaudlungeu vor- aussichtlich ohne größere Schwierigkeiten abgewickelt werden dürften. (Zu Ehren Pleners.) Der Club der Ver- einigten deutschen Linken veranstaltete zn Ehren Pleners ein Bankett. Ferner ist Plener ein Fackelzug zugedacht, an welchem alle deutschliberalen Vereine, die fortschritt- lichen gewerblichen Corporationen und die Studeuten- schaft theiluchmeu follen. Zahlreiche Zusagen sind bereits eingelangt. Inzwischen kommen stets neue Daukeskundgebungen für Plener, insbesondere ans Böhmen, an. (Aus dem Neichsgesetzblatte.) Das vor- gestern ausgegebene Ncichsgcsetzblatt enthält den Erlass des Finanzministerinms vom 16. Jänner, betreffend die vollständige Absonderung der denaturierten Brantwein verwendenden Fabricationszweige von anderen Ge- werben, welche ansier dem Bande dcr Consumabgabc bestehenden Brantwein verarbeiten; die Kundmachung des Ackerbauministeriums vom 22. Jänner, betreffend den Beitritt Rumäniens zur internationalen Phylloxera- Convention vom 8. November 1881; das Gesetz vom 23. Jänner, betreffend die Höhe der Verzugszinsen von directen Steuern und unmittelbaren Gebüren; die Kundmachung des Finanzministeriums vom 27sten Jänner, betreffend die Ermächtigung der Hanptzoll- ämter in Iglau und Znaim zur Vornahme des Lo- fungs-Vormerkoerfahcens; die Verordnung dos Handels- ministeriums vom 29. Jänner, betreffend die Verwen- dung des im basischen Martinverfahren erzeugten M eisens bei Brückenconstructioncn für EiscubahnM (Serbien nnd Vulgarie n.) Seit Samt" befindet sich der bulgarische Emigrant NiM cm "" Belgrader Festung, wohin er unter Gendarm«^ Assistenz überführt wurde Vor dcr Thür seines M' mers steht ein doppelter Wachposten. Besuche tuls c° nnr mit Bewilligung des Stadtpräfecten und ^ Festungscommandanten erhalten. Bänglich des M', Emigranten Tcoharou, welcher gleichfalls Oca.enM bulgarischer Reclamations! geworden, meldet mau de «Pester Lloyd», dass derselbe seit längerer Zeit bew" die russische Uuterthaueuschast erworben nnd nut M sischem Passe nach Belgrad gekommen ist, demae» sich jeder Maßnahme der serbischen Negierung cnW' Ueberdies wird versichert, dass Teoharou rnssO Beamter in Zitomir ist und demnächst dorthin z^ kehren wird, da er sich bloß zur Ordnung eW privater Angelegenheiten, insbesondere wegen eines l? gehörenden Hauses in Sofia, nach Belgrad begeben Y^ (Aus Vaier n.) In deutschen Wittern w" jüngst davon die Rede, dass die Tage des uw"" lichen Königs Otto von Baiern gezählt seien, A> , Gesundheitszustand sei ein derartiger, dass baldige »"> lüsuug vorausgesehen werden müsse. Hieran nM allerlei politische Combinationen geknüpft. Die «"!' chener Allgemeine Zeitung» erklärt dem tt^'N» ' dass in dem Befinden des Königs Otto durchaus l" sichtliche Verschlimmerung eingetreten sei, wohl a > sein Uebel langsam, wenn auch kanm bemerkbar"^ schreite, was immerhin fortschreitende Zerstörung Organismus znr Folge habe. »^, (Eiu euglisch - spanischerCon f li ctH spanischen Senate brachte ein Senator einen engUI^ Eingriff auf spanisches Gebiet bei Gibraltar zurK"»'.^ der Regierung und beschuldigte bewaffnete engll Soldaten, neutrales Terrain verletzt zu h^bcn. ^. Minister des Aeußern erwiderte, er glaube die-^ ^ richt nicht; weun sie aber richtig ist, so werde el englischen Negiernng Vorstellungen macheu. ^ ' (Die italienische N e g i e r u n g) ^ ^ uordamerikanischen Regierung ein Verzeichnis del 0 z inilien übersendet für welche infolge der Newm'lea,.^ Lyuchaffaire Entschädigung verlangt wird. ^^ dass die Behörden in' Washington deu Zwischen»"" schnell wie möglich beilegen wollen. h,l (In Nio de Janeiro) hat vorgest"",^ Kriegsminister seine Demission gegeben. Der M . Minister wird einstweilen die Geschäfte des K^ Ministeriums führeu. Tagesnemgleiten. ^ <3e. Majestät dcr Kaiser habcu, lv>t ? «Grazer Morqenpust» meldet, der freiwilligen o^ wehr in Tillmitsch zur Anschaffung von Löschn^' > 50 fl. uud dem Schützeuvereine iu Rottennuuw °^ Bau eiuer städtischen Schießstätte 100 fl. z" '^ geruht. "- (gu Fuß durch Europa.) Vor «,l>i Jahre war der Szcgediner 13jährige B<5la Kör°'^ Lehrling nach Neusatz getmmnen; vou dort l!'eG^ Der arme Greis, dcr schon über 50 Jahre "^,,F Priester war, verrichtete mm seine Beicht uno V ^ dann bie so lange entbehrten hl. Sacranie" Mi übrigen im Hanse siud nicht katholisch. I"1 ,„M,! lich froh, daß ich diesem armen Greise, der " ^ dcr Ewigkeit steht, diese geistliche Hilfe w!" ^ Nuu aber verlieh mir noch Gott "'" M unaussprechlich große Missionärs-Freude. 651 M lich, wie ich oben erwähnte, 5 kleiue Kinder l"'^ ßl dcueu Müttern in, Hause, uud ich erfuhr, ^ b>^ keines von ihnen getaust sey. Die ^ ^" ^ ',, machte, daß ich diese Kinder taufcu wolle, u^d^ dicfer Weiber gleich ihre Einwilligung; "llel ^ . ^ die das wildeste Allsscheu hatte.' war "'") ^bacher Zeitung Nr. 29. 347 y. Februar 18V2. er bp 5 ^^' N'cht lange war hier seines Bleibens, Am?t '^ ^" ^"^ nach Fiume. Sein Plan war, nach d°nae. ^ ?'^' ^"^ ^"""g schrieb er im April üa,^ ? ^" "sten Brief, und über Zürich und L°n^. '^^ d" abenteuerliche Junge erst jetzt nach won, von wo er sich n«ch Amerika einschiffen will. Ärl ' Brüssel al» Seehafen.) Der Plan, 3lacü ! ^"'" ^"bafen zu machen, schreitet allgemach fort. bau? s/' "'""'^" berichte im Provinzialrath von Vra- ticsin,. >> ."^" ^ie K"l^n der Verbreiterung und Ver- i>' Nnissi ^ 20 Millionen Francs, die Hafenbauten und ^n 1^ M'llionrn, des Trockendocks eine Million Handell s'^""""a b"' Senette zwei Millionen. Es iu verVl^^''"' "" ^'" ^^ interessierten Gemeinden ^ltiMr/?s/^^"^' ^""" der Welt.) In Mßt M«n' . "F" Nla-""" zufolge, kürzlich der Neaer i/ ' ^" ^^t» gestorben. Es war dies ein ^W^V^ ^onel Pickett Nelson nannte, eine Dieser s? ^"^ ^ ^^ besaß und 387 Pfund wog. "al> >. .' ^"ze Niese besaß einen gewaltigen Appetit. Er Aoara,. ^""s Mnhlzciteu, bei denen er über drei Tod" v ?/ - ^ verzehrte. Noch eine Stunde vor seinem ^rblicke,.n k < ^' "" «""öes Huhn. Dem Sarge des Baltimore" ? sämmtliche Riesen und Athleten von castle ^ m^ i 5 fbru ch.) Die auf der Fahrt von New- !l"ffene l I'! '^'^"^ "^ Portland in Oregon be- ?0 Weil ^ ^"^ «Ferndale. hat am 30. Jänner Busses ?^.^lich von der Münduug des Columbia« 26 Hann !>brnch "'"ten. Von der Besatzung sind "trunk., Gunter der Kapitän und die Steuerleute, ^n und nur drei gerettet worden, fische W,..I/^"i üser Mord.) Der reiche fran- bttspe^«' ^bcr Andrö wurde in Bologna in seiner bunden <^^"""ll "'it durchschnittener Kehle todt auf- ^M wv l ^^^ scheint schon vor etwa vierzehn nian „och" '""'^" öu sein; von dem Mörder hat W tt^^hes Alter.) In Wien ist vorgestern «ltt. derlsieb "" ^"garcthe Gredschik im Alter von hun' Ä,che '^' ^^cn gestorben. Frau Gredschik war die U?5 ... ^""' Wien. Die Verstorbene war im Jahre d°n ^ cv ^ '" Aöhlncn geboreil und kau, im Alter Tode lebte "" ""^ ^'"'' "" ^ ^"tdem bis zu ihrem ^"^a/l?U^li°" im Concertsaale.) Im ^^slrin.n / ^"ard ä" ^paa erfolgte während des ^e„ ^^ ^"'"ltcs eine Explosion. Mehrere Zuschauer „ ^ /""'^t, der Concertsänger Lubin gelüdtet. M ha w - "^ ^" ^e «Potsdamer Zeitung, mit« "!c s^ /""i Iriedrich Leopold von Preußen zur ^ 3ra,,f.^r ^"" "" letzten Sountag 35.000 Rosen -^ s M^ bezogen. ^v^n^?^^ ^" Potenza wurde diesertage ein ^tde tüdt.l ''^"' ^^fen überfallen, die eines der s ^ lN ^""^ i'"ei Passagiere schwer verwundeten. ?°"dock "^ eine Ueberraschuug.) «....Sie ^t Ih^ !? !""^c überrascht sein über die Mitgift, ?? gar nick.^?^" "falten werde, und jetzt geben Sie hscht?» ^ls->. ___ .^^ ^ ^ ^^ ^.^^ .^^ Die Spahenverfolgung in Amerika. Amerika hat jetzt eine neue brennende Frage, die Spahenfrage. Seinerzeit wurden die Sperlinge — Nn^- Ii»1> .^)u,7-i's)^v« nennt man sie dort — in Massen ein- geführt, da man die Beobachtung machte, dass der Lanb' schmuck der Bäume regelmäßig schon im Beginne des Sommers den Raupen zum Opfer fiel. Dem sollten die kleinen braunen Fremdlinge abhelfen, und im Anfange war man mit ihren Diensten ganz zufrieden. Meister Spatz eroberte in wenigen Jahren ganz Amerika, und jetzt ist er in Californien ebenso zu Hause, wie im Staate Newyort, Plötzlich aber hieß es, der Spatz sei ein Gemeiuschaden. Anstatt Raupen und Insecten fresse er nunmehr Getreide und vertreibe alle anderen Vögel. Er richte mittelbar und unmittelbar jährlich einen Schaden von einer Unzahl von Millionen an. Die Legislatur des Staates Illinms hat nun dem Spatzen den Krieg erklärt und auf seinen schelmischen Kopf einen Preis von zwei Cents geseht. Die Folge davon ist, dass die Jungen in Chicago jede freie Stunde benutzen, um Spatzenköpie zu erobern und durch ihre Ablieferung in die Hände der weisen Be< Horde ein Taschengeld zu verdienen. Wer den Charakter der amerikanischen Gassenjungen kennt, der wusste im voraus, was komme, d. h., dass niemand seines Lebens sicher sein würde. Die auf drei Monate festgesetzte Schuss- zeit für die Spatzen hat am 1. December begonnen und schon sind folgende Ergebnisse zu verzeichnen: Ein kleiner Junge todtgeschossen und 30 erwachsene Personen durch Schroltörner an den Augen verwundet, zwei so schwer, dass sie ein Auge vollständig eingebüßt haben. Dass außerdem Tauseude von Fensterscheiben ein- geschossen wurden, das sei nur so nebenbei erwähnt. Jetzt muss darauf gewartet werden, dass die Legislatur das den Spatzenmord gestattende Gesetz wieder abschafft, denn der Chicagoer Polizei fällt es nicht ein, die Jagd in den Straßen der «Weltstadt» zu verbieten. Vocal- und Provinzial-Nachnchten. — (Die Reise der ttr o «Prinzessin « Witwe.) Wie wir einer Correspondenz aus Fiume ent- nehmen, wird die Frau Kronprinzessin-Witwe Erzherzogin Stephanie voraussichtlich die projectierte Reise nach Sicilien mit der Nacht «Hertha», Eigenthum des regie- renden Fürsten Liechtenstein, unternehmen. Die «Hertha», Lavitän Medanich, ist in Fiume veraukert. — (Fre mden verkehr in Krain.) Von einem gelegentlichen Correspondentcn erhalten wir folgende Zu« schrift, die wir der Erwägung der berufenen Fmtoren empfehlen: Oft schon wurde über schwachen Fremden» verkehr in Kram geschrieben und Vergleiche mit Tirol, Kärnten und Steiermark angestellt, welche leider immer zum Nachtheile uuseres Landes ausfallen. Ich selbst konnte auf meinen Wanderungen ein neidifches Gefühl beim Anblicke der Massen von Fremden, welche die genannten Länder beleben, nicht unterdrücken, da doch keines der- selben mit Naturschönheiten reicher bedacht ist als unser Krain. Verschiedene Gründe wurden dafür angegeben, doch glaube ich, dass die Hauptursache des schwachen Ver- kehres iu unserem schönen Lande in dem Umstände zu suchen ist, dass bisher beinahe gar nichts für den Comfort der Vcrgnügungsreifcnden geschehen ist, denn, mit Ausnahme von Weißenfels lwo besonders bei der Gewerk- schaft wirklich sehr gute Unterkunft und Verpflegung zu haben ist), Adelsberg, Veldes und Stein, kann man in ganz Krain auf den schönsten Punkten keine gute Ver- pflegung und kaum eine Unterkunft finden, während Tirol und Kärnten sehr viel bieten. Gesellschaften und Private haben dort dafür geforgt snehmen wir nur die großen Hotels der Südbahngesellschaft in Toblach und Tarvis, welche trotz der hohen Preise immer besetzt sind), dass der Ber» gnügungsreisende in den kleinsten Orten wenigstens gute Unterkunft und Verpflegung findet. Selbst an Orten, wo ein oder zwei Bauernhäuser stehen, findet man 3 bis 4 Pensionen (sieh Ampezzothal), in welchen man sehr gut aufgehobeu ist. Bei uns ist z. B. im herrlichen Kronau oft nichts zu haben, in Mojstrana, diesem Aus- gangspunkte der schönsten und großartigsten Partien, kaum für sehr bescheidene Mägen etwas, Unterkunft kaum zu finden. Und so könnte man Dutzende der herrlichsten Gegenden nennen. Selbst Laibach hat wohl seine Hotels für Durchreisende, für längeren Aufenthalt bietet es nichts. Die Ballgesellschaft würde kaum schlecht dabei sahren, wenn sie auf einem beliebigen Punkte des Rosen» bacher Berges ein Hotel mit Pension für Fremde er« richten würde; ebenso würde sich in Zwischenwässern (auf dem Hügel beim Wasserfall) eine Pension rentieren. Es könnte vielleicht eine Actiengesellschaft gebildet werden, die mit einer solchen Pension nach Tiroler Muster den Anfang macht. Die kraimsche Industriegesellschaft, die krainische Svarcasse :c. könnten mit gutem Beispiele vor» angehen, und wenn nur einmal der Anfang gemacht wäre, würden bald Private nachfolgen, denn der Erfolg, welcher nicht ausbliebe, würde zeigen, dass die Unter- nehmung sich rentiere. — (Bortrag des Afrilareisenden West« mark.) Wie bereits gemeldet, wird der Afrilareisende Theodor We st mark am kommenden Donnerstag hier im großen Saale des Hotels «Stadt Wien» einen Vor- trag über seine Reisen in Afrika unter dem Titel «Fünf- zehn Monate am oberen Congo und die Stanley-Scanbale» halten. Wir geben im Folgenden das Programm des hochinteressanten Vortrages bekannt: Reise von Banana nach M'Tuata. Ein Krokodil unter meinem Bett, Stanley- Scandale. Leopoldville. Ein Boot von einem Flusspserd umgekippt. Der Congostrom. Romantische Gemälde. Titten und Gebräuche der Cannibalen in Vangala. Kasten der Eingeborenen. Ihre Arbeiten. Familienverhältmssc, Stel» lung der freien Frau und Sclaven. Ehe. Vielweiberei. Verlauf der Frau, Sclaven. Haarschmuck und Kleidung der Schwarzen. Falsche Kopfzierde. Schmuck. Religion. Krieg. Menschenopfer, Mahlzeiten und Gastereien der Cannibalen. Ein Häuptling, der sieben seiner Frauen ver- speist. Vegräbnisfeierlichkeiten. Leichentanz. Rückkehr. Wiss- mann. Die Sclaverei in —Das «Leipziger Tag» blatt» berichtet über den Vortrug, welchen Herr West- mark dort gehalten hat, Folgendes: «Im dichtbesehten, von Damen und Herren, jungen und alten, gleichmäßig besuchten Saale hielt der schwedische Afritareisende seinen mit Spannung erwarteten Vortrag über seinen fünf» jährigen Aufenthalt in Afrika. Die hochinteressanten, wenn auch oft furchtbar grauenhaften Ausführungen erwecken nicht nur wegen des Inhaltes, sondern auch wegen der Form das größte Interesse, denn auch in letzterer be- kundete sich ein rühmlicher Fleiß und eine außerordent- liche Energie.» A das ,6"^' bald nach, da ich ihr versicherte, ^ nicht'f^s ^ hren Kindern thun wolle, ihnen sondern im Gegentheile, daß U' ^"n wa. s> "^ und Nützliches für ihre Kinder 6 vor sich '" zufrieden, und die hl. Taufhandlung b^ ich V ^ die Freude denken, liebste Amalia ! bn/" cnwsm'k >c? unerwarteten Fund in meinem W '> zVw3. ^ dankte Gott innigst dafür und 3 k'sl' cin"^,^ '"«chte, wenn es ftin heiligster sick ^"ne W^ ""e d'eie 5 armen Geschöpfe, die l°I^""n, oder ,?."^" sind, in ihrer Unschuld zn ^,V"sen ^ "l eine glücklichere Lage gn w^ "b? nach Miamisburg zurück, und W ^ahm ' "ach ei«« andern, ziemlich großen Ienw'H'er Mum-?V^"' wo ich am 28. April ein- 'N i? Indessen '' '3 dcn Hochw. Herrn Bischof «'Stad l^"'.^^ ich die Mlssionsgcschäte W i^lik^ eis.V" hier sehr wenige und sehr ^hnt? ? dem /' -p""r ausgenonmien. Am 1. May '"e' ^ hl M ? ls^" Hause, in welchem ich ?"N ckl ^"chaH "nd Nachmittag, predigte ich ^"H hicr von '^7 Kirche. Es gibt sehr viele prH' vor. f/ lerlcy S^e.,. Es kau. mir sehr PM 7 'lchen ^sp"tchantischen Kirchen und vor °M E> gllu/i?'"'."lu"gcn zu predigen; denn da h. Ul. ^ " e,gener Kleidung ohne Chorrock, D^H^Hl ein Elend mit der Religion in >