.M 39. MMay am l7. Mwar l862 Die „Lllibacher Zeitung" erscheint, mit AnSuahme der Sonn- nnd Feiertage, täglich, und lostet sammt dcu Beilagen im Comptoir gnnzjäliriss 11 fl., halb-jährig 5 fl. 50 kr., mit Kreuzband im Comptoir ganzj. 12 fl., yaloj. 6 fl. Für die Zustellung iu's Hanö sind halbj. 50 lr. mehr zn entrichten. Mit der Post portofrei ganzj., uutn Kreuzband und gedruckter Adresse 15 si., halbj. 7 fl. 00 kr. Änstrtionsgebühr filr eine Garmond - Spaltenznle oder den Naum derselben, ist für Imalige Einschaltung 6 kr., für 2malige8lr., für 3maligc 10 kr. u. s. w. Zu diesen Gebühren ist noch der Insertions - Stempel per 30 kr. für eine jedesmalige Einschaltung hinzu zu rechnen. Inserate bis 10 Zeilen losten 1 si. 90 lr. fitr 3 Mal. 1 fl. 40 lr. für 2 Mal und 90 tr. filr 1 Mal (mit Inbegriff des Inscrtionsstcmprls). Amtlicher Theil. greine k. k. Apostolische Majestät haben mit der Allerhöchsten Entschließung vom 8. Februar d. I. den Eudoxius Ritter vou Hormuzaki zlim Bandes-Hauptmaun-Stcllvcrtrcter in der Bukowina allergnä-digst zu ernennen geruht. Sc. k, k. Apostolische Majestät haben mit der Aller« höchsten Entschließung ". Venedig 17. Jänner b. I. den Erzbischof von Udinc, Giuseppe Luigi Tre» uisauoto, zum Patriarchen vou Venedig allcrgnä-digst zu ernennen geruht. Das Justizministerium hat die bei dem Landes-gcrichtc in Pelluno erledigte Nathssclrctäröstcllc dem Gcrichtsadjuuttcu Peter Hadrova verliehen. Da^l Ministerium fur Handel ::nd Polkswirth-schaft hat die Wiederwahlen des Joseph Ärcucr zunl Präsidenten, und des Karl Pichsch zum Vize-Präsidenten der Lcmbcrgcr Handels- und Gewerbe-Kammer bestätigt. Das Ministerium für Handel und Volkswirth-schaft l,at die Wiederwahl des Otto Bischof als Präsidenten, und dcs Johann Gallistl alö Vize-Präsidenten der Pilsner Handels < ll„d Gewerbekaiu-mer fnr das Jahr l8«2 bestätigt. Der k. k. Chef der Steuer-Direktion fnr das Hcrzogtlniin Krain hat den Steucramts-Assistenten erster Klasse, Lndwig Vöhm, zum Steueramts-Offizialen dritter blasse, und die Stcncramts-Prak-tikanten Enul Jancschitz nnd Johann Krcnu zu Steueramts'Assistcntcn dritter Klasse definitiv ernannt. Vom Präsidium der k. k. Steuer-Direktion Laibach am !0. Februar lüli2. Am i.'l.Fcbruar 1862 wurde in der k. k. Hof- und Etaatsdruckcrci inWieu das Vll.Stück dcö Rcichs-Gcscl)-Vlattes aufgegeben und versendet. Dasselbe enthält unter Nr. 12 die Verordnung der Miuistcricu des Aeußcrn, der Justiz und des Krieges vom 7. Februar <8>>2, betreffend den Nechtszug gegen Entscheidungen der k. k. Konsnlargerichtc in der Moldau und Walachei , in Bulgarien, Serbien lind Bosuicu in bürgerlichen Rcchtsangclcgenhcitcn. Wien. ltt, Februar l662. Vom k. k. Rcdaktionobureau des Rcichs-GcsctMattcs. Nichtamtlicher Theil. Die mexikanische Expedition. Der Argonautcnzug der Spanier, Franzosen und Engländer nach Mexiko ist ein Ereigniss von Wichtigkeit, und wird seine Bedeutung erst später recht crkauut wcrdeu Welche Motive diese außerordcnt' lichc Unternehmung veranlaßt haben, ist aus dem im Oktober v. I. zu London zwischen den drei Mächten abgeschlossenen Intcrvcntions-VeMagc nicht geuan zu entnehmen. Als unmittelbarer Vorwand dieser Un. tcrnehimmg wnrde der Umstand benutzt, daß sowohl Frankreich als England und Spanien Geld« und Entschädigungs-Forderungeu an Mexico habe», welche sie mm, da der mexikanische Kongreß dieselben verworfen, gewaltsam einzutreiben entschlossen sind. Der ostensible Zweck der Unlernel'mung der drei Mächte gegen Mexiko ist also. wie Einige bchanptcn, eine Exekntion, War der londoner Intcrventions-Vertrag ehrlich gemeint, so müßte sich der Zlig nach Mexiko eben darauf beschränken, cinc Exekution zu bleiben. Von einem Inlervcntions-Rcchtc der drei Mächte in Mexiko kann keine Rede scin/sagt die „Presse", selbst wenn Mexiko ibucu noch viel mehr schuldete, als der Fall ist, selbst weun die Anarchie in dieser Nepnblik noch hundert Mal fürchterlicher wäre, als sic es wirklich ist. Entschloß man sich also zu einer dcrar. ligen Unternehmung, so lag es auf der Haud, daß man, abgesehen davon, in' welcher Form, darüber einig war, cinc bleibende Nicdcrlassnng der europäischen Macht in Mexiko zu begründen. So die ciuc Ausicht. Wie von audcrcr Seite verlautet siud die Motive zu der Intervention mehr kommerzieller Natur und einfach mit dem Begriff „Baumwollcnpolitik" zu bezeichnen. Durch den amerikanischen Bürgerkrieg ist die Ausfuhr der Baumwolle so erschwert, daß die englischen und französischen Fa» brilcn in die größte Verlegenheit gekommen sind und feiern müssen. Nun hängt aber Englands und thcil-wcisc auch Frankreichs Wohlstand so innig mit der Baumwollcnindustric zusammen, daß diese Mächte entweder die Vlokadc der amerikanischen Häfcu durchbrechen, sich also in den Streit, der zwischen dem Süden und Norden Amerika's besteht, mischen oder auf ciucm Umwege sich Rohmaterial für ihrc Fabriken verschaffen müffcn. Sic haben das Gehlere gewählt inid sind lmlcr plaiisil'lcni Vorwandc nach Mexiko gegangen. Nach den neuesten Nachrichten haben ihrc dort stationireuden Schiffe allc Häfen der Provinz Tamaulipas, insbesondere den Hafen Tan,-Pico bescttt. Diese Provinz stößt au Texas, und über Texas soll hauptsächlich nach Tampico die Baum> wolle gebracht werden, die. mit Umgehuug dcr Blo-kadc und ohne mögliche Rcchtscinsprüchc der Regierung von Washington nach Europa gehen wird. Was dic Westmächtc in Mexiko suchen, beruht auf der soliden Gemeinsamkeit eines Interesse von höchster vitaler Wichtigkeit. Allc übrigcu Fragcn sind Ncbenfragcu oder Details, welche zum Theil absichtlich in den Vordergrund geschoben wurden, um den Hmiptzwck nicht sogleich zu afsichircu. In Bezug aus diese Ncbenfragen, heißt es heute, England wolle sich davon znrückzicheil, womit wohl nur gesagt wer» den will, England verhalte sich dabci indifferent, was übrigens scbr schwer zn glauben ist. Es stimmt da« mit jedoch das ebenfalls unverbürgte Gerücht übcrcin, Frankreich und Spanien werden durch einen Separat-Zusal) den Artikel der londoner Stipulationen modi' fiziren, welcher ihre Prinzen von der mexikanischen Kandidatur ausschließt. Nun fragt es sich, was werten die Vereinigten Staaten thun? So langc der Bürgerkrieg wabrt, werden die europäischen Mächte im Besin Mexiko's nicht beeinträchtigt werden. Auch ist es'unzweifcl' haft, daß dic kombinirtc Macht Frankreichs. Englands und Spaniens maimichsaehc Mittel besitzt, die in Mexiko erschlichene Stellung auch gegen An^ griffe der Amerikaner zn vertheidigen; aber es ist doch N'aglich, »b sie auf die Dancr in der Lage sein werden, der Aktion der Yankee-Politik zu widerstehen, und ob sic sich in einen Krieg einlassen können, der uugehcurc Summen verschlingen würde, ohne bestimmte Nesnltate in Aussicht zu stellen. Im besten Falle wird der Besiß von Mexiko in andern als amc« rikanischcn Händen, sobald der Bürgerkrieg sein Eudc erreicht hat, bedroht bleiben, und die kaum noch zu ermessende Tragweite dcr jetzt im vollen Zuge begriffenen mexikanischen Expedition liegt eben darin, daß sie an dem Tage, wo der Streit zwischen den südlichen und uördlichcn Staaten dcr nordamerikanischen Republik zu einem Abschluß gelangt, sich dem Dilemma gegenüber befinden wird: ihren Vcsitz ent- weder zn vertheidigen gegen die Invasion von Nordamerika , oder den Rückzug anzutreten und die kaum geschaffene mexikanische Krone wieder im Stiche zu lassen. Ist das Motiv dcr Intervention die Vanm-wollefragc wirklich gewesen. so wird es dcu Mächten dann um so leichter sein, dic Position aufzugeben. Sitzung >es Herrenhauses am l4. Februar. Die Sihung wird einige Minuten vor l2 Uhr eröffnet. Auf der Ministcrbank die Herren Graf Ncchberg, v. Schmerling, Freiherr v. Mccftn), u. Plencr und Graf Wickenbnrg. Die neuen Mitglieder: Graf Althann. Graf Hardcgg, Graf Lodron - ^atcrano, Graf Mcnsdorff« Ponilly und Freiherr u. Rucskafcr lcgcn das Gclö'b-niß ab. Untcrstaatssckretär Baron Hclfcrt zeigt an, daß es gelungen, cinc Aliswahl von Schulobjeltcn für dic Londoner Ausstcllnug znsammcnzubringen. welche den Fortschritt dcs Unterrichts in Oesterreich zeigen. Dicsc wird hicr in Wien einige Tage hin-dnrch in dem Gebäude der geologischen Neichsanstalt ausgestellt, und die Mitglieder werden eingeladen, der feierlichen Eröffimng derselben Samstag mitan-;il>vobucn. Das Unterhaus theilt den Beschluß über den Driüglichkeitsaiitrag Giskra's, 200.00t) fi. für dic Ueberschwcmmtcn zu votiren, mit. Staatsminister v Schmerling macht hicr ebenfalls die Mittheilung von dcr dnrch Sc. Majestät eingesetzten Kommission. Die nöthigen Geldmit« tel werden dcr verfassungsmäßigen Bckandlnng dcs Ncichsrathes als Ergänzung dcs Bndgcts unterzogen. Die Regierung betrachtet den Beschluß dcs Abgcord-netcnhauscs als ein Entgegenkommen und cinc vor« hergehende Zustimmung. Sic werde die Zustimmung dcs Herrenhauses als eincu den Wünschen Sr. Ma« jcstät cntgcgrnkommcndcn Akt bctrachtcn. (Bravo.) Fürst Collorcdo stcllt den Antrag: Das Haus wolle beschließen und dem Abgeordnctenhausc so wie der Regierung mittheilen, das Herrenhaus erkenne in dem Beschlusse dcs Mgcordnclcnhauscs und dcr Erklärung dcr Ncgicrung das mit seinen Gefühlen übereinstimmende Bestreben, die Nothl.igc der durch Ucbcrschwcmmnng leidenden zu mildern; es zäblt seine Mitwirkung hiczu zu seinen schönsten Aufgabcn, und crklärt hicbci, daß cs keinen Anstand nehmen werde, später dic vom Abgeordnetenhaus? bewilligten 200.000 Gulden bei Bcbandlnng dcs Budgets für das Jahr 1ttli2 als gerechtfertigt anzusehen. Graf Clam ist mit dicscr Erklärung rinvcr-standcn, fügt aber hinzu: Da Seine Majestät aus freiem Autrieb cinc Kommission niedergesetzt, den Dank dafür ausznsprech,n nnd ins Protokoll aufzu» nehmen. Damit werde anch die Stellung der bei« den Häuser klar werden, deren Aufforderung rs nicht bedürfe, um die Vorsorge Sr, Majestät zn veranlassen. Leo Thun schließt sich der Erklärung des Fürsten Eolloredo an, wundert sich aber, daß die Ne> gicrnng auf dic verfassungsmäßige Vchaudlune; hinweist. Der Rcichsrath prüft das Budget in' Folge besonderer Ermächtigung Sr. Majestät nicht ucrfas. sungsmäßlg. Das gan;c Haus stimmt dem Antrage des Grafen Elam-GaUaS bei. und bringt ein orcimaliqcs Hoch auf Se. Maj. aus. Hierauf wird auch der Antrag des Fürsten Col-wredo einstimmig angenommen. — Schluß der Siz« zung halb 1 Uhr. 554 Oesterreich. Wien, 14. Fcbruur. In ciuigeu Mouaten geht der zwischen Oesterreich mW dcr Türkei vor sieden Jahren abgeschlossene Handelsvertrag zu Ende. Nun finden bereits zwischen diesen beiden Regierungen Verhandlungen Statt, welche die Erneuerung dieses Vertrages zum Zwecke haben. Die Pforte hat gegen dieselbe nichts einzuwenden und zeigt sich überhaupt sehr bereitwillig. in die Propositioncn des hiesigen Kabincts einzugehen. Dagegen ist es die »rumänische Regierung", welche Schwierigkeiten erhebt. Dieselbe stellt nämlich die Behauptung auf. daß die Pforte für sich allein nicht das Recht habe, einen Handels^ vertrag abzuschließen, der die Interessen Rumäniens so nahe berühre, und fordert, daß Oesterreich über alle auf Rumänien Vezug habenden Punkte des Han< dclsvcnragcs mit ihr in Unterhandlung trete, indem sie im entgegengesetzten Falle entschlossen sei, dem-« selben ihre Anerkennung zu versagen. Nun will aber weder Oesterreich noch die Pforte darauf cmgehen. Beide Kabinctc erklären die Forderung der rnmäni» schcn Regierung für ungerechtfertigt, da die Pforte allein die suzeränc Macht sei und als solche daS Recht habe. einen für alle Theile des türkischen Reiches Giltigkcit habenden Handelsvertrag abzuschlic-ßcn. Die «rumänische Regierung" nimmt übrigens die Sache schrecklich ernst, stemmt sie sich doch gegen das zwischen Oesterreich und der Pforte bestehende Ucbcrcinkommcn, laut welchem die siebenbürgischen Schafhirten das Recht haben, mit ihren zahlreichen Hccrdcu in dcr Moldau zu überwintern, betrachtet dicfcs Ucbcrcinkommen als nicht mehr zu Recht bc» stehend, und hat dic Ncbcrwintcrung der sieben» bürgischcn Schafhccrden in der Moldau heuer nicht gestattet. — Se. Maj. der Kaiser hat abermals zwölf in dcr Festung Thcrcsicustadt inhaftirt gewesene Straf' lingc bezüglich des Strafrcstes begnadigt und wurden dieselben bereits aus ihrer Haft entladen. Darunter befindet sich dcr Graf Georg Schwcinih, aus Prcu» ßcn gebürtig, welcher zulcyt als Unteroffizier im k. k. !il Infaittcric-Rcgimcntc diente und im Jahre 18ö? zu ^jährigem Kerker vcrurthcilt wurde. — Ein Wiener Korrespondent der „H. V. H." will wissen, daß Oesterreich demnächst eine militärische Intervention zur Pazifizirung dcr Herzegowina unternehmen dürfte. Diese Intervention würde natürlich mit Einwilligung dcr Pariser Konfcrenzmächtc go schchcn, und soll sich Frankreich anheischig gemacht haben, es dahin zu bringen. daß Oesterreich von jcncn Mächten zur Intervention in dcr Herzegowina förmlich autorisirt werde, zu welchem Behufe wahrscheinlich demnächst von Paris aus dcr Zusammentritt eincr Konferenz, wie dieß bci dcr syrischen Ek< pcdition dcr Fall gcwcscn ist, angeregt werden dürfte. Deutschland. Berlin, l2. Februar. Der entschiedenste Ausfluß des sogenannten preußischen Liberalismus ist in dein Antrage des Abgeordneten Carlowil) zn erblicken, Dic< ser Antrag, welcher demnächst eingebracht werden soll, (ist bereits geschehen; siehe Tclegr.) geht dahin: Das Abgeordnetenhaus wolle beschließen, die Erklarnng aufzusprechen, cs liege im Interesse Preußens, dic Anerkennung des Köuigrcichs Italien nicht länger zu verzögern. Seine Motive sind: „die gegenwärtige Lage dcr politischen Verhältnisse". Die »A. A. Z " bringt über dic weiteren Vereinbarungen zwischen Oesterreich und den zu ihm stehenden deutschen Staaten folgende, «vom Main" datirtc Andcutungcn: „Es ist als gewiß zu bctrach-ten, daß neben dieser Koalition in dcr Vündcs.Ver« fassuugs.Fragc zwischen Oesterreich und dcn Mittel, staatcn Verhandlungen übcr Militärfragcn im Gangc sind, welche jedoch kcinc Militär-Konocntion (»ach preußischem Muster) bezwecken, sondern einzig und allein einen bestimmten Kriegsfall im Auge haben. Mit ciuigcn Staatcn sollen solche Uebcrcinkünftc schon abgeschlossen sein. Aus dieser Lage dcr Sache erklären sich dcnu anch dic sich widcrsprcchcndcn Be-richtc dcr deutschen Presse übcr dcn Inhalt dcr idcn-tischen Notcn; namentlich scheint wegen mangelhafter Instruktion odcr durch ungenaue Auffassung und Ausdrucksweise aus den von uns näher bezeichneten Mi-litär-Verhandlungen cine Dcfcnsiv'Alliauz entstanden zu scin, an welche in dcr That wcder von Oc,tcr< reich uoch von dcn betreffenden Mittclstaatcn gedacht worden ist". Dic pt-cilöische „SkmM",li" l'Mlgt emeu of> fi-Men Ärükcl. welcher dcn Gedanken ewcr nicM< fctti.icn Gebietsvcrbnr^uug ablehnt und dann nvc^ die iocntifchc Note zu folgender SchlutMgcrml.j lZe-laugt-. ,Lcinc g^mMchcic Upowgic dcr von Preußen aus^cspwckciicil 3ici-'ot,tt"I0ccu lU'cr fiattc gcschr/ci'c/l wcvdcn können, c^s stc in den dchiomatischcn Acußc» nlllgcil dcs Grafen Rcchbcrg indirekt enthalten ist, Deuu dic TlMsachc, daß die deutsche Frage sich in dcr ^and dcs österreichischen Staatsmannes sofort zu einer Angelegenheit gestaltet, welche lediglich dic spc-zifischen Wünsche des Wiencr^abiuets betrifft, dcr deutschen Nation aber, ihren Bedürfnissen und ihrem berechtigten Streben an sich vollkommen fremd steht — diese Thatsache beweist am besten, daß die In< tercsscn Oesterreichs und die dcr übrigen Bundcsglic-dcr keineswegs immer zusammenfallen, nnd daß dic engere Vereinigung derjenigen deutschen Staaten, deren Existenz auf dcr Grundlage gleichartiger In-tcrcssen beruht, ein nationales Bedürfniß dcr Gegenwart ist und das nothwendige Resultat dcr Zukunft sein wird". Die «W. (5." bringt aus Berlin gcrücht« wcise die Mittheilung, daß auch die beiden Großhcr-zogc von Mecklenburg dem Schritte der großrcntschcn Staatcn sich angeschlossen hadcn. Bekannt ist es, daß anch dcr Herzog von Mciningen diesen Entschluß gefaßt hat. In dem kurhcssischcn Vcrfassungökampfe bereitet sich eine nene Episode vor. Der Minister des Innern hat nämlich die Auszahlung der Taggelocr und Reisekosten an die Mitglieder dcr crstcn Kainmcr nnd an die zwei Mitglicdcr dcr Versammlung zur zweiten Kammer, Nuhn und Stroh, aus welchen bekannt' lich dic ganze Partei der Rcgiernng bestand, verfügt. Alle übrigen Mitglicdcr dicscr Vcrsammlnng sollen demnach leer ausgehen; sie werden indeß bci dcn Gerichten klagend auftreten. Karlsruhe, 10. Februar. Die Aufhcbung der Spielbauk iu Baden «Baden mit Ablauf des gegenwärtigen Kontrakts soll vom Ministerium fest beschlossen scin. Die Zustimmung des Landtages dürfte nicht fraglich scin. Italienische Staaten. Nom, i l. Februar. Es ist unrichtig, daß dcr Papst ciu Brcvc gegen die polmschc Bewegung an oen Erzbischof von Posen gerichtet habe, sowie anch die dcm Prälaten Bialobrzcski zngeschricbcne Erklärung apokryph ist. (Hroßbritauuieu. London, 10. Februar. Unter dcn Aktenstücken, dic dcm Parlamente vorgelegt worden sind, befinden sich dcr Ehekontrakt dcr Prinzeß Alice nnd des Prinzen Ludwig von Hessen. Derselbe umfaßt !) Para-graphc. Dcr Haushalt dcs jungen Ehepaars soll aus dcr, auf 40.000 ft. festgesetzten Appanage dcs Prinzen und alls dcn Interessen dcr von? Parlamente dcr Prinzessin bewilligten A0.0U0 ^, beftrittcn werden. Außerdem bewilligte das Parlament, wie man sich erinnern wiro, dcr Prinzessin eine jährliche Appanage von 0000 ^, auf Lebenszeit, übcr welche sic allein zu verfügen hat. Der 4., i). und ii. Paragraph dcs Ehekontrakts enthält die gcnaucu Bcstimmungcn, wie die 150.000 L. anznlcgcn, und bcim ctwaigcn frühzeitigen Tode dcs Prinzen odcr dcr Prinzessin untcr dcrcn cucntucllc ^inocr zu vcrthcilcn sind. Im «. Paragraph verpflichtet sich ocr Großhcrzog. dcr Prinzessin für den Fall ihrer Witwcnschaft eine entsprechende Appanage nebst einem ihrem Range gcbührcnocn Wilwcnsih in Darmstadt zn bewilligen. — Die Vcrmälung wird, wie verlautet, doch uoch im Juli d. I. stattfinden. Donaufürstenthümer. Am 6. Fcbrnar fand in Bukarest die feierliche Eröffnnng dcr crstcn vereinigten Kammern fur bcioc rumänische Fürstcnthümcr durch dcn Fürsten Alexander Eliza mit einer Thronrede Statt, der wir folgende Stellen entnehmen: „Die hohe Pforte nno oic ga-rantircndcn Großmächte haben die Vereinigung dcr Volksvertretungen uuo der. Ministerien bciocr Fürstcnthümcr anerkannt. Meine Regierung ist beauftragt, Ihnen den Akt mitznthcilcn, wclchcr dic Modifikatio-ncu fcstscl)t, wrlchc die nclic Ordnling dcr Dinge in cinigcn Bcstimmnngcn dcr Konvention vom 7./I!). Allgnst nach sich ziehen mußte. Wa^mich anbelangt, so habe ich, getreu dcr Mission, die Sic mir gegcbcn. nnd in Erkenntniß dcs dauernden, 'lach ewiger Vereinigung gerichteten Willens dcr Rnmäncn, sowohl in Ihrcr, als in Anwesenheit dcs Landes dic endgiltigc Union dcr Fürstcnlhümcr prollamirt; ich habe cs Ihucu gesagt, daß sie dcu Wünschen lind Gefühlen Rumäniens angemessen sein werde; ich zweifle nicht, mcine Hcrrcn, daß wcdcr die hohe Pforte noch die Schuhmächtc jc daran dcnken wcrdcn, in Zukunft dic Union zu zerstörcu, die sie als sc» nothwendig, als das Glück dcr Fürstcnthümcr crkauutcu. Es hängt demnach vo,l ocr Weis/M attcr 3?umä„c,l ad, daß dieser volitlsche Zllstand dahin gelang. dcch cr als t>cfiltttll>c Form dcr Koustituirung nnstvcr Äaüona« lität von dcm öffeittlichcu Ncchtc Europa's allcrlaiutt wcrbc." Nachdem dcr Fürst die lcglslatorlschcil Äufgalicil namwst gcnuM. wc^chr dcn vnnni^cn ^anunc^n gcstettt scicu, uno gesagt hattc, diefc Aufgabcll scicu würdig. dcn patriotischen Eifcr und dcn Ehrgeiz aller! Numäncn zll entstammen, fuhr cr fort: „Machen wir uns also die kehren dcr Vcrgangcnhcit zn Nnyen, richten wir immer unscr Augcnmrrk dahin, dic gc-rcchtcn Erwartlingcn des Vatcrlandcs lind oic Sym« pathicn Europa's zu erfüllen dnrch gerechte Gcfcyc, cillc tadellose Justiz, gcordnctc Finanzen, cinc gcrc-gelte Vcrwaltling, Entwicklling des ^andbaucs, dcr Illdnstric nnd dcs Hanocls, vor Allcm durch Erhal« tling dcr Ordnung. Wir werden hicdurch einen Vc-wcis dcr Dankbarkcit für dic hohc Pforlc ilnd die hohcn Schnhmächtc gcbcn. Scien Sic versichert, mcinc Hcncn, daß, indcm wir dcm zivilisirtcn Eli« ropa cinc Nation von fünf Millioncn Mrnschrn vor« führen, die mit demselben durch dle Solioarilät dcr Gefühle und Intcrcsscn gccinigl sind, dic mit Weis" hcit an dcr Bcfcstigllng unscrcr Institutionen, lind an dcr Wicocrhcrslcllnng nnscrer öffciltlichcn Frcihcitcn arbeiten, welche auf dcr öffentlichen Ordnung, dem alleinigen Heile dcs Landes, bcrnht; daß, wenn wir linfcre Wünsche und Handlungen auf dcn Krcis nn-scrcr eigenen Intcrcsscn beschränken. — wir nicht nur das Glück lind dic Eristcn; Numänicns sichern, sondern daß auch Niemand daran dcnkcn wird, das zn trrnncn, was nach dcr göttlichen VorhcrbcstimmlMg qccinigt worden. Gott segne Ihre Arbcitcn. Die Scssion dcr vereinigten Vcrsammluilg dcr rumänischcn Fürstcilthümcr für das Jahr !«U1 —1802 ist cr-öffilct." Vemcrkcnswerth ist uoch, daß dcr Fürst nach dcr Vcrlcsling dcr Thronrede, und zwar mit dcül Gesichte gegen die diplomatische ^oge gcwcndct (in dcr die in Bukarest rcsidircndcn Rcpräscntantcn sänl,nt< licher Mächte anwesend waren), ausrief: „Rumänien bleibt für immer vereint. Niemand kann daran mehr dcnkcn, cs je wicdcr zll trcnncn!" Nußlaud. Petersburg, 8. Februar. Ein socbcn vcr-öffcntlichtcr Ukas vcrordnct die Bcurlalibung von ll000 Marincsoldatcn. Dicsc nicht uubcdclitcndc Maßregel wird ermöglicht durch die bci dcr Marinc cingcführtc ilcue Navigationsordnung. — Ein anderer Ukas wcist alls dcn Ablösnngsfonds von Ui Mill, cincll Betrag von 6 Mill, z»l dcm Zwcckc an, nm dcn Bcsißcrn von weniger als 2l leibeigenen Vorschüsse zn machcn. Bekanntlich ist dic 5,'agc dicscr ^cibcigcncn dic schlimmste grwc^cn, wcil sic von ihrcil Eigenthümern am mcistcn ansgcbcutct »uurdcn, und bci Gclcgcnhcit dcr Einan-zipation hattc sich dcr Staat ucrpfiichtct. dicsrlbcn auf Vcrlangcn dcr allerdings auch bcdancrnswcrthcn Oi-gcnthüincr loszukaufen. Das hcittigc Dckrct lst cin Beginn zur Allsführung jcncs Versprechens. Warschau, 10. Februar. Am gcstrigcn Sonntag, Abends halb 11 Uhr, ist endlich der neue Erz-bischof Fclinski hicr angckomnicll. Er war dnrch Pvcußcn gcrcist llnd brachtc im Gallzcn ncun Tagc anf dcr Bahn von St. Pctcrsbnrg bis llach War-schau zll. Gcstcrn hattc cr in Czcnstochan übernachtet, wo cr von dcn Plinlincr-Mönchcn cmpfangcn wlirdc, dic ihn anch, nach vorhcr gcmcinsam dort abgchaltc« ncr Andacht, auf dcr Eisenbahn hichrr gclcitctcn. Die Ankunft dcr Rciscndcn. zu dcucu namentlich auch dcr Suffragan.Bischof vo» ^owicz. Graf Platcr, lind dcr Kaplan dcs Erzbischofs. Patcr Nakowski, gchörtcn, erfolgte mit dem gewöhnlichen Schncllzugc. Türkei. Derwisch Pascha schickte neulich einen Proviant« Transport von I0i)0 Vastcn Namcns dcr Pforte nach Niksich, lim die uothlcidenden Einwohilcr dicscs Or« tcs zu untelstütM. Dcr Transport passirtc glücklich dcn Paß von Duga. Kaum hatte dcr russische Konsul, Herr u. Bczobrazoff, hirvon Kcilntniß erhalten, als er cincn Trailsport ^cbcnsnlittcl znr UntcrslüNnng dcr Insnrgcntcn in dcr Herzegowina al'gchcn licß. Die ^cbcnömittcl und außcrdcm 26.000 Piastcr wur-dcn im Namcn dcs Kaiscrs von Rnßlaud vertheilt. Dicscs Vorgchcu dcs russischen Konsuls war zu auf-fallend, nm unbcmcrkt zu blcibcn. Dic Konsuln der andern Mächtc nlachtcil darauf aufmcrksain, daß dic Slil'!.'cntionirullg dcs Anfslandcs dnrch dcl« Rcprä' scntantcn cincr fremden Macht doch sehr sonderbar sei, und richtete au den russ.'.ttonsnl cinc Anfragc in dicscni Siilnc. Hcrr v. Aczobrazoff mcintc: Scin Kaiser vertheile lcinc Snbsidicn, sondern Alnioscn. lind übrigens habc Rlißlaild mit dcmsclbcn Rechte die Hcrzcgowincr unterstützt, als dic Pfortc ^cbcnsmittel nach Nilsich schickte. Echt russtschr '>.'ogik! Dic Pf"'tc mttclMgt il/rc lln/crcha-ben sie dieselben mit der gesammtcn Vlinnition im Depot von Mill Spring im Sliche gelassen. Dann warfen sie ihre Waffen von sich und zerstreuten sich in den Pergpfadcn gegen Monticello zn, sind jedoch so vollständig dröorganisirt, dast sie wobl erst in Tennessee wieder z:-m Stehen zu bringen sein werden. Dic ihnen auf diesem Flusinfer abgejagte Bcutc ist sehr wcrthvoll: 8 Sechspfündcr und 2 Parrottge-schuhe nebst vollen Munitionc-karren, an N)0 vierspännige Wagen, über 1200 Pferde und Maulesel, mehrere Kisten mit Waffen, die gar nicht geöffnet waren, und noch .»00 bis NWli Musketen, mit Fcurrsteinschlösscrn zwar, aber in gutem Zustande; außerdem Proviant, mit dem wir volle drei Tage auereichen können, und eine Menge Hospitaluorrätbc. Unser Vcrlnst beträgt !>9 Todte und 127 Verwundete, der der Rebellen litt Todte, darunter General Zolli-kofer, 110 Verwundete und 46 unblessirte Gefangene" Im Iabrc I8«i2 sind cs gerade vierhundert Ial>re. daß in Oesterreich das Institut der kaiserlichen Edelknaben oder Pagen errichtet wnrde. Kaiser Friedrich III. (>V.) ließ damals für seinen Erbprinzen, den nachmaligen berühmten Kaiser Maximilian >., die Knaben vieler Adeligen an den Hof l'ommen, „von Art vnd Natur die allrrgeschicklcslcn, vnd that diesel« ben Edllnabcn zu seinem jungen Sun, ihm die Sprach zu lernen, vnd mit ihm Kurzweil nach der Kinder Gewohnheit zu treiben." ^- Späler wurde eine bc. stimmte Anzahl solcher adeliger Kinder zum Dienste des Hofes beibehalten und unter Aufsicht des Obcrsl-stallmeisterö, sowie der Leitung eines Hofmeisters uud einiger Lehrer im Hanse des Hofmeisters erzogen. Diese Erziehung erfolgte nach einer eigenen gegebenen Instruktion. Im Iabrc 1767 wurden die Edelknaben der savoyischen Ritter-Akademie übergeben; jetzt wohnen sie im l. k. Tberesiauum. Der gänzliche Ursprnng der Pagen ist indeß in weitester Vorzeit zu suchen. Philipp von Mazedonien nämlich erwäbltc zuerst die adelige Jugend zn seinem Hofdienste. und cs dürfte daher nnler allen Hofämtern der Welt kein Institut scm, das sich cincs so hohen Alters zu rühmen hat, — Nachdem das Finanzministerium in Vcrück-sichtigung der humanen Zwecke, welche d^r Wiener Schriftsteller" und Journalisten Vcrein ssoncordia verfolgt, diesem die Veranstaltung einer Gemäldeverlosung'znm Besten des Vereins zngestanden bat. schrei, tet nun der Verein zur Durchführung. Es werden 120,000 Lose zn >^» kr. aufgegeben werden. Die Lotterie ist mit lil>0 Gemälden als Treffern, worun» ter einige scbr werthvolle, dotirt. Eine öffentliche Ausstellung dieser Treffer wird schon in einigen Tagen eröffnet werden. Das uneigennützige Unternehmen, anlockend genug, verdient auch um des edlen Zweckes willen, der damit verbunden ist, die wärmste Unterstützung und wir empfehlen unscrn Lesern, sich daran reichlich zn bethciligcn. Nachtrag. Laibach. Die Direction der öst. Nationalbaut hat den Eöemnptc für alle Platz - Wechsel (Domizile ausgeschlossen) von 5^ auf fünf vom Hnndert herabgesetzt. Verli», l.'j. Februar. Die heutige „Preuß, Ztg." berichtet, gestern sei eine gleichlautende Note Preußens an Oesterreich und die anderen deutschen Höfe, welche sich diesem angeschlossen, übergaben worden. Die Note sagt unter Andcrm» Da Oester-reich sich berufen fühle, vom Gesichtspunkte der all« genuinen Itncressen Deutschlands, wie des positiven Rechtes förmliche Verwahrung gegen die preußische .luftasning rinzulegeu. so wolle die preußische N» Nlcrung nicht verhehle,,, daß weder ein begründeter .Maß, noch n-gend cine Berechtigung zn solcher Ver« Wahrung vorzuliegen scheint. Die,er Schritt, durch verabredctcrmaßen identi. schc Noten noch auffälliger, entspreche so wenig dem Eharaktcr eincö Meinungsaustausches, als daß man lägc abwarten zu müssen, für jetzt er> scheine der Regierung die Unausführbarkcit der Re> form nach den'vorliegenden Andeutungen uuzweifcl. haft; da dieselben ihrem Standpunkte vollkommen widersprechen, so müsse sic ihrerseits den Eintritt in Berathungen über solche Reformen für unthnnlich erachten. Nrncüe Unchlichlcn mid CellMmm. Berlin, 14. Fchr. In dcr heutigen Sitzung des Abgeordnetenhauses wurden von dcr Rechten und Lin< lcndcs Hauses auf die deutsche Frage bezügliche An« träge eingebracht, v. Eorlowitz beantragte die Aner< kcnllnng des Königreiches Italien. Hierauf wurdc die kurbcssische Frage eislutirt." Minister Graf Berustorff verweist auf die Evkläruug in der Kommission, und dieselbe knrz resuniircnd, verlangt er die Wiederherstellung der Verfassung vom ^ahre >8Al und uachherigc Beseitigung etwaiger Buudcswidriglcitcn unter Mit» Wirkung dcr verfassungsmäßigen Stände. Berlin, ik. Fcwim'. ^"' ^"' Pc'lcngrcnzc unter dem Heutigen wird berichtet: Ter Erzbischof uou Warschau hat die Oeisllichkrit cinpfangen uud derselben das Singen der verbotenen Lieder abgcra» then. Die vcrurthcilten Geistlichen sind sämmtlich nach Rußtand abgeführt worden. Schlcnler wurdc zur Internirung ii^Wologda, lit) Mcilcn hinter Mos-kau, vcrurtheilt. Berlin, ^. Februar. Das Abgeordnetenhaus liat den Resolutinöcntwurf in dcr hessischen Angelegenheit nach dem Antrage der Kommission mit 2N gegen .^8 Stimmen angenommen. Hanan, !4. Februar. Wegen Stcuer>Verwci. gerung sind aus Kassel Pionnicrc hier cingctroffcu und haben dic Kasscnschränlc erbrochen, wcil die Schlosser sich weigerten cs zu thun. Es herrscht Aufreguug. Briiffel, 14. FetNTiar. Dcr hnitinc,, ,.^nd<-pc„. dancc" zufolge ivird Prinz Nlipl'lcoü »mf srin Aiucii. deincüt zilr Avn-ssc doc« Sciinlro l'lriichtcü, üsichorüi dcr Präsivcut Troplong oic Einschaltung einer fchr gcnülocrtcn. dag Bedauern des Senates ausdrückenden Phrase in die Adresse gestattet hat. London, l il. Februar. In der gestrigen Ober-hanssitzuug sagte Rüssel: Es sci krin offizieller Bericht über neue Versenkungen von Stcinschiffcn im Hasen von Eharlcston eingelangt. Auf die Eröffnung des Ansdruckcs der Meinmig Englands, daß sich die permanente Zerstörung der Häfen nicht rechtfertigen lasse, crklärl'c Amerika, daß es dieß nicht beabsichtige. Palmerston erklärte im Untcrhausc, daß dic Unlcr, liandluugen wegen Abschluß eines Handclsverlra» gcs mit Belgien, welchen England den mcistbegün« stigtcn Nationen gleichstcllt, in der Schwebe sind. Belgien sci ernstlich bestrebt, England mit allcr Zu« vorkommcuhcit zu behandeln. Midie seuanlillische Zllist. Konstantinopel, 8. Februar. Die auf die Insclu verwiesenen griechischen Prälaten wurden auf Befehl des Ministers dcr miswärtigcn Angclcgcnl'ci' ten w'cdcr zurückberufcn. Ein beglaubigtes Gerücht meldet, die Pforte habe ein lipcrc. Anlehen'im Betrage von ll) Millionen Pfund zu dem Kurfe von liü abgeschlossen. Hassan Effendi. Polizeidirektor von Pera. gab seine Ei'tlassnng. Schrikh Abdulshaman, welcher ein Menwria aller unabhängigen Stämme Jemens überbringt, ist ails Arabien eingetroffen. Der frühere Polizeimmiftcr Mebemet Pascha wurdc zum General»Gouverneur von Damascus, anstatt des nach Trapczunt versetzten Emirs Muhlis Pascha ernannt. Handclö- un> VeschliNbbllichte. Trieft, 14. Febr, iwochrickencht). In Kaffcb war nnr ein scbr beschränktes Geschäft, Nio wurde für den driugendrn Bedarf zu thcilweisc behaupteten Preisen genommen. Größtentheils reduzircn sich die Dctailkänfe auf feine und ganz feine Qualität. Gcst. Znckcr bleibt fortwährend still, und was znm Verkauf offcrirt wurde, mnßtc sich starke Preisermäßigung grfallen lassen Aus dicscm Grunde warcu auch die Detailpreise rückgängig. Von rassinirtcm in Broten wnrden 78 F. Melis ftanzös. zu 3^l fi, mit bohcm Skonto abgesetzt, so daß der nolirtc Preis ganz no» minell ist. Balimwolle. Einige Ankäufe wurden in levant. Qual. bei ermäßigten Preisen gemacht. Die brsserrn Nachrichten aus Liverpool bestimmten jedoch umere Bcsitzrr, jctzt wicder dic Prcisc mchr zn behaupten. In rothcn Rosinen war nur ein beschränktes Gc» schäft. Dic Vorrätbc nahmen immrr mehr ab, die Prcisc erfuhren einen Aufschlag. Sultaninen waren in mätzigcm Verkehr zu fiaucn Preisen. Korintbcn warcn bei matten Preisen fast ohne Geschäft. Schwarze Rosinen fehlen, und das Geschäft darin war knapp. Dic Preise behaupten sich mit Festigkeit. In Cala-mata-Feigeu war beschränkter Vcrkchr zn neuerdings gcfallcncn Prcisrn. Smyrnasorlcn sind knapp und greise malt, Apulischc zn früheren Preisen dctaillirt. In Johannisbrot war animirtcs Geschäft fast ganz für den E-rport zu unveränderten Preisen Agrumen zn festen Preisen ziemlich verkauft. Mandeln in hin» reichendem Detailgcschäft zu früheren Preisen. Stahl, Weißblech und Blei bleiben bei malten ! Preisen in beschränktem Umsatz. Sowohl Gußeisen als Bronze sind bchanptct nnd in ziemlichem Vcrkchr. Ocl war weniger animirt als in dcr Vorwoche, und die Besitzer bewilligten einige Konzessionen am Skonto. Dic Flauc hiclt auf dem Gcttcidcmarktc auch in dicscr Woche an. Dic Prcisc crfuliren daher auch einen Rückgang. der sich namentlich bei Weizen zcigtc. Verkäufe beschränken sich auf den Lokalbcdarf und denjenigen dcr benachbarten Provinzen, und die von dem jetzigen Gang des Geschäftes an den answärti» gen Märkten cntmuthigtc Spekulation beschränkte sich auf cinigc Stornirungrn von verfallenden Kontrakten. Bon Weizen wurden 8000 St. banatcr >md ungar. von Mais 1.>ti00 St. meistens Vraila und Bulgarien, und nnr iliOl) ungar. und benater acmacht. Tcr Grsammtumsatz war »ur 24,l)l)<) St. Vctrcide-Dnrschnitts-Preise in Laib ach am 1.';. Frbruar 1862. Marktpreise Magazinöpreise Gin Metzen -------- in öfterr. Währ. _____^_^^^^!l!^II^II Ncizcn..... — — 6 ! 43 Korn..... — —. 4 !^ Gerste..... -_ _ 3 , öü Hafer..... ^ < — 2 ! 40 Halbfrucht .... — , — ü z 10 Heiden..... — ! — 3 ! 90 Hirsc..... -^- <— 4 60 Kuknrutz .... — ^ — 4 5l Theater. Hcutc, Montag: Der Herzoa. von Finn» land. Morgcn. Dinstag: Die beiden Nacht« Wandler. Ueberm,, Mittwoch: Man soll den Teufel nicht an die Wand malen. Hiezu: Inngfer Ätachbariu. Meteorologische Beobachtungen in Laib ach. Nicderschlag ^ Zrit dcr ^ ^ ., '.«'" Lufttsmpnatnr ^ ind Witterung binnen i>4 Stnnbcn T"g Vcodachtuuc, ^^1"^ nach N^anm. "________________________> in Pariser '.'imm N. FM-uar l> Uhr Mg- 324.46 -4.0 Gr. Windstille wvMr 8 ,. Nchm. 323.54 ^4.« „ l> schwach Sonnmschcin (,.0l^ 10 ." Add. 32l.33 .,-0.4 „ MnbMc w'ter N. „ s, Uhr Mrc,. W.Vs __ j.6 Or. 5 scht'ach inM ^z ^ vtchm. 324.7!) .z.3.2 „ l^. dctto Soum^ch. y.^> ig " Abd. 321.3« -0.4 „ WinbM molidhcll Druci' un> Beilag von Iglla; v. Kleinmayr Ks Fedor Va'lll^-^g. ^c^u^vrt/ichl-l' N^.^ttslii'.- Isslla^ v. Kiciümnyr. Anhang zur Laibacher Ieitung. W^^««l<»«»l»«»^»^^ Wien, (MittaqS <'/. Uhr.) lWr. Ztg. Abdbl.) Anfaxgs g,drs,slt, ,ulctzt wicdcr bcss.r. Sta^t^avicre im Gdiizcn qut l'ch.niptct >n,d thlilwcisc schlicsilich M'ch um W»il!l«v^IUiI. j5. Fcblllar. eine» Aruchthcil brfftr als gestern notirt. Auch Baxl' Ältie» crhulllil sich wicocr. und E^fonwtc - u»l' D^üipfschiff - Älticn stfllt,,! sich um tini^ Gulrril ' übcr dcn grstri^,, Schlußfurs. — Die mcijw, übrtgcn Ilidnsiric - (Wktcn ctwaS „latter. Fremde Äalutc» lim cin hull's,.' Pn^cüt thcur.r. Geld schr fiüssiss »nd billig. veftentliche Hchulo. ^. dt« Sla«tl« (sür I0U st.) O'ell' W.irc In östcrr. Wührmu, . ^,» 5°/» «>'> 4» «.^,,0 ü'/« Anlch. v^'i, 1«'l! mit Rückz. lN.7/, !>>. dctto chne Abschnitt l^ ÜN dctto mit Mai - Coup. „ ä „ ?<».ü<) 70.?U dctto ......, 5j„ «l 7/» tt2 — mit Vcrl^siiüg v. I ,^^ . . 140,— ,40.50 „ « 185^ . . z»l ii,H Ul >',U .. » l8«I> zu ÜOU ,1. . . M,8l) j»l,— « ,. zu lWii. V6 7,» «7.— (icuw'Nt'ntcnsch. zu 42 l.. »ustr. ltti« l?.— li. dlr Hroilländcr (sür IUU st.) ^rilildcutl^iNiligs-Odligatiolirü. Nledn^Dsstcireich . . 'zu ^"/^ 88,..« 5N.— Geld Wall iDb. Ocst. und Salzb. zu Z "/, 8«.' 0 t<7- Vöhmen......5 „ !»0.— '.!0 2ö Ztcicrmall.......„ 5 „ 88 — 8ttä< 'Diährm u. Schllsien „ 5 „ 87..,^ 8!> — llüganl ......5 . ?l,l.'» 71 6U tcm. Äan., Kro. u. Slav. „ 5 „ <>N 75 70 2,^ Oalijicn.....„ 5 „ 6U 7.» 70— Zitbciib. u. Vulow.. ., 5 » U«.7.> «ll».— V'Ncliallischts Anl. l8.',N „ 5 „ — —.— Aktien (pr. Stück). ^lationalbank......8!i2,— 8^4- Krcrit^Änslal^u 2l.N ss. ö. W. , 1!)!>20 l9U.2ü 9l. ^'. ^scom.-Gcs, z. s><»0 fiö, W. »»^9— r......279 .»l> 250 — >ltais. Elis.-Äah» zu 200 ft. <5. M. ' 57 50 l.)8 Sild-!lordd.!ljtlb.-Ä.20<)„ „ 128,— i2,-j,2,. SudI, Gt.n>t?^!omd.-ueu, u. Cent. ital. Eis. 200 <1. ö. W. 5l)^ sn. m. 180 il, ssarl-Ludlv.-Bahn zu2Utt ft. C. M. m.U>0 sl. «,«0'7, ) ^iüj, !l»i .50 l!>5.— 'Deft Do!!..D^!»l',!ch, ("»I', <^._ 4.!!».- 44l.— Oesterreich ^!loyd i,i Tricst 3" ^:;o — 2^l^.— Wi.n. Da!'.!p!»>.-'Alt,-i^ts, '^.'-> ^jz>8, - ^0«.— Pesihcr Keltsiibriicklü . . . IliXl,— 3i»« — Bö!)»,. Wci'lbahn zu 200 st. . l<>2.— Ni2.i)0 Thcißl'ah!, - Akt. 2W ft C. M. m. ,40 ft, (:o«/«) cziuz. 147. - ,47.- Pfandbriefe (für l<»0 ft-1 ^ütioiial- «jäh.v.'V s8.',7z. ä°/, lO2.8.» l«,"..- bank auf !0„ d>tto „ 6„ !>7ä0 W- CM. verloSbare „ 5 „ 91. !N 2.', "'"lenalb < ^,^^,re "5« '675 8.i,w au> oft,W. ( Ilosc (p.r Stück ) Kicb,-Anhalt für Handel u. Gew. ,0 — ,<»0 5u Ltudtgcin. iDfen zu40^.ö. W. . A8 .- :l8 .)« ^Ücrl,azy ., 40 ., (5^. . l 3a>m .. H» .. „ ,l)2,» .'i'.j 5^ P.ilss,) ^l^Ofi.^K/. . :l!»,5» ^0,-- <5la!>) jil^Oft.CM. . ^',.7» Z7.'- Zt. (^i!i,'!<» „ -<0 „ „ . .'j,!..'»,» !l7. — A>!»dischgra^ „ 2» „ „ . 2>.^5 2l.75 Wald,^eiu „ 20..... 24.50 2.,.— Keglemch „ <0 ,. ., . l,l ö' 17. - Wechsel. 3 Moll,»t, Geld Vlicf Ailgsl'iil.i. ,'ilr >00ss. siidd. W. . !l,l.8', !l7.-- ^rantfürt a. M., dettu . ,!7, - l!7.,/> y.nül'iin;. iilr l<>0 ü'iark Äans» . l0>. - 103.^0 ^l'ndl'ü, fur 10 ^I. Sterling . l!t8.— lil8.l0 Pari.', ,,ir lOO ssra»!^ . . , 54,75 »4 80 (5onrS der Geldsortc». ,ss, Milüz-Dilsateii N ,!, .',7 sr. ,, ,l, »8 ^'s. Kronen . . .,'!)„ 5 „ >ü „ 8 vi.UwIeonsd'or . ll „ 4 „ !>.,«» Nnff Innperialc . ll „ !<2 „ ,l ^ l^ „ Vereiu«tl»alcr 2 „ 5 „ 2 „ .i'/. ., Tllber-Äqio >Il7 .. .. l!j7 25 Efeltteli- und Wechsel-Kurse an der k. k. öffentlichen Vörse iu N3ien. Den tü. Februar 1862. Effekten. Wechsel. 5"/, Matallique« 70,40 Silber. . . 13'l.75 ü«/«Nat.-?l!il. 8i.4ä , Vcnvo» . . l38.— Vank.tttien . . 532 K. k. Dukaten 6.Ü7 Krcditaktie» lg».20 ^ jf r emden Hl l» zeig e. Den 14. Februar !8«2. Hr. v. Lamülsch. k. k. Major. — Hr. ssrauß. k. k Vclpfte^s'Veiwaltcr, uo» Verolia. — Hr. Kren» lier. Erlloül'lsißcr, uo» Gotlschcc. — Hr. Pislor. ToullNlstlcr. von Or.'z. — Hr. Sok. 3»i!ll'l»sl!pioalia, uoil Uduic. — Fr. Prir, Sängerin, vcm Graz. Z. 5r<. i>^^2^ Nr. lliH Kundmachnug. Der Stadtmagistrat wird wcgcn Vcistcl^ lung von zugcarbciletcn Kugclsteincn und wegcn Herstellung von Gassenpstastcrxngcn mit rohen, das ist unbehauenen Kugelsteincn, am ^N. Fc-bluar d. I. Vormittag von !tt bis 12 Uhr tine Lizitationsverhandlung abhalten, und ladet hiezu Unternehmungslustige ein. Stadtmagistrat Laibach am 9. Februar !6ll2. 3.314. (2) Fest-Banket im Saale der Schiessstiitte zur FeitldeiMMmUullg um 26. d. M. Nnchmttta^8 3 Ahr. Die Herren Theilnehmer wollen gefälligst sich bis zum '^2. d. M. in dcn Handlungen der Herren I. Karinger und <5. Stöckl einzeichnen. Z. N)2. (3) ' ' FHO^^^v Drienta lisch es »U?^ Enthaarungsmittel «^»^^ ü Flacon fi.H.lQ, l M«^l^ entfernt ohne jeden Schmerz oder Nach. tbeil selbst von den zartesten Halitstellen Haare, die man ;n beseitigen wünscht. M^WU^W Die bei dem schönenGeschlccht bisweilen vorkoininciidcil Varts^uren. zusammengewachsenen Aliqen» brauen, tiese«? Scheitelhaar werden dadurch binnen 1,'i Minuten beseitiget. Lilionefe ist uon dem königl. preuß. Ministerium für Medizinal» Angelegenheiten geprüft nnd besitzt dic Gigcnschast, der Hant ihre jugendliche Frische wiederzugeben »nd alle Hant'ttnreinigkeiten, als - Sommersprossen, Leberflecke, zurückgebliebene Pockenflecke, Finnen, trockene »nd feuchte Flechten, so wie Rothe auf der Nase swelcht entweder Frost oder Schirfe gebildet hat) nnd gelbe Haut zu entfernen. Es wird fur die Wirkung, welche binnen 14 Tageil erfolgt, garantirt und zahlen wir bci Nicht« erfolg den Betrag retonr. PrciS l'ro ganze Flasche fl. 2.60. Fabrik von RotheAComv.,Kommandantenslr. 31. Dic Niederlage für Laibach befindet sich bci Hrn. Albert Trinker, Hauptplah Nr. 230. Lottoziehung vom 4ä. Februar. Trieft: 35 7O 78 SQ »tt. Z7^ö97^ (2) Nl. lNi). Edikt. Im Nachhange zum oiMmlllchcn Evikte vom lÜ. Dtzcmder v. I.. Z, 17471. belllffend die Glcklllions' fühlnug drö Iol)ann Mercher von Stanlschil), gegcn ilukliö 5tcsicl uon Nnlesganiliüg. miro brkannt gemacht, daß sich liewe OrellitioxSlyeilc dahin eiuucrslanvcn ha» dcn. dliß cö uon oer auf l)e»le angcoronctcn crstcn Feil» l>ic!lliigSlagsci oer auf dcn 22. Fcblllar I. I. «ngtmDnctcn zueilen un0 bei rer cuif ocil 24. Mmz I. I. augcoroiiclc» drillen ^e!ll)!ttllttgölagsaßu!ia stin Vltt'Icilie» zu erhalten dal»e. K. l. städt. oell«. Vczklsgclicht l'ailiach am 22. Jänner 1sli2. Z. 302. (2) Nr. Nr. 264' Edikt. Nachdem z» der in c>er Ertllllicmssache des Ma« thias Grrbcnz lion Großlaschiisch, alö Zessionär Des Johann Hren uon ^oinpalc, widcr A»lon Schnibcr-schilsch uon MalauaS. pl:t»>. t9l fi. 10 kr. öst. W. l). f<. e., in Fulgc dießgcrichllichen Vcschciocs vom 111. Dezember 18U1. Z. !>721 . anf den 22. Jänner 1862 Vormittags 9 Uhr l'icrgerichts andcranmten zweiten Nealfeilbietnüg kein ^anftustiger erschienen isj. so wird zur drillen ans de» 2 l. Februar 1862 li c st i >n m t e n Fcilbictuna. mit den, frühern Anhange geschrillen werden. K. k. Ve^irkscimt GroLlaschilsch. als Gericht, cim 22. Jänner 1862. Brot-und Fleisch-Tarif in der Stadt Vaidach für die Zeit vom l<». Februar bis >. V r o t. ^ ^ Rindfleisch ohne Znwage von Mast- ^, ., , l .... 1 —21^ Ochscn.......20 l _- — N""dse"""el j .... 2 ^.42 dto. ..Zugochsen, Stier. u. Kühen 1« 1 ^ -- - . < __^ .^__ 16 l^ —^ — Oldin. SeMNlrl , ^ __ ^ __ ^Vci e<»»r 5lsischal',!,>lnne u,itcr 3 Pf»nd l,at kciül! Z„<,<,b, vc»> ' ' ' ' ' HiiUtlküvsc, O^,rfül!!,'» , »tin»» und dc„ v,r!cl!,,de"l'n >,fi t^r , M)»üi> '» 111 A»s!cl'rollu»q sich erq^bcot»,,! ?lbfallen von Knol>c" , ?»tl und ^-, , ^ Semmclteig . 1l1 — 2^ — ^ueizen «-M'ot ^>„, ^>,l„ '; _ i'<__ auu oiVlü. . ' ^" ,>iisvrl!ce,! V'l>'cl'"> s>H !'!' riescrZllw>,l,e fr^üdarluies^leilcl" Semmcltrig > 1^' ! «»0 — tl,c>>,.«!>,Ich I,,t,^. ,„ l,^^,,^. Wrr >»>mcr,in»' sseiüchasl »ichi nach ^l»> t»ri>!,!>is,!l!s» Prsis,. O" aus '/. Wei- wicht,. oo,r in sin^r Ichlecl'lls,» odkl «„der» ^»alüäl, als d»v« Noa«en . Vrnt '^. ,,.,d " ü — 21 — dt, L,.!.c vovg.s.i,l,,b,n ist. verkauft, uis» n,!ch d.n l>,!!,hs»^',! loggen-^irot zcn und ,', . ^ V.schcn mn.achss^iüch Inür.ft wcll>s„. I„ ,,ei —> 6 ^"tzl">q anbweis^l, u< l'^a!?len : ifd, l!,I'l.l,.Ut>!>,<, »„0 B.vc'l. !,!,»ltc!q >u<^u 5>»,>. ^^ i! 11 — lh'üung aber. wl,cl„ sich ein Oc>vsrh«m>>s.» ssfqe,, d,e Satzung » -/. Ne.ia»!,'. ' ' ' ^ I'rl'Nll'fn sollte, soql^ich d.»iM.,ß!,lrate ,l,l9,sstzüch,n VrOia, ^ fii,!« oxzuzeigen. Tarifa za kruh in mcso v Ljubljani od 16. Fehruarja do 1G. Marca 1802. CCMia vii|r;i | (;r;tia l)ü v a ff a FrortaJno stvari avstr' pc&nja Prodafuc «tvari lvsLr b vredit, * vri'dn. kr:ij<\ l'unt I lot | kviittlu krajc. l'unl. lol , kviiillu __ . __----------------------------— : - ..).... 1 — i 2 1 fioviiiß rnisso lire/, pnklade oil /eiJllJa)........ 2 - ! 4 2 jMUinih volov ..... 20 1 - - ' _ Govi'jß mcso lirez priklailc od j{eg|ja )........ } ~, v|)ro/nili volov, hikou, krav 18 1 — — )'....... * " Govc]si nip.so s kmi.'tov ... 1(5 1 ! — -~ i/. icnieljskign) . 5 — | 11 1 Knrfer so u/,nmr. mcsa innnj od 3 fiiutnv, tcdni so nc »ine J"'.1' .v ttihla ) . 10 — '22 2 klnditti od znlilnika, -joi'iijili noj{ , Indio in druaili liujsni'iik1'1 Pšcnif.ni kruli ^ rcg^ij^kiga ( . .r> — ' 15 ' — piikladkov, knkur kosti, tolürc, inoz^n ; kndar sn jm v/,ni»l! tcsla ) 10 __ ' 80 ' __ ^ ''" 'r> 'llntov' 'lna ""•*«'' J>i'iivico, 8 lotov ; pri 6 do 8 s<")' . • ",.' * '. ' K I »I I tov j Ila ]>ül l'uiilu pi-iklndo dnli, in tuko v ti pritneri iii'Pr<') j fiofziciii, prav r.a)\7. ^ psorncc . • --- | $\ — vo.idHi- s<> nixlorno pn-povcduj»-, ilajali /.« piiklado mcso "(l j»rsv rfi/cjj/ krul> ) in /4 rezcnr. inoko 10 1 ; 10 — clru^« y.ivinc , na ]ir. \v\vljr , uvf-je , svin.sko ild. _ v ... >; . , i ) ¦ ¦ ° — *1 * Kd' dn nnj zu nol)(-no, v lnrili iinenovnno «ivnr in; |il»(»jr) . %«>«>, R«>«> Stncr Dukaten in Gold, sodann Silber :c. und Gegenstände, von Allerhöchst Iy"n Majestäten gespendet, gewinnen kann, wie in der schon am 4. März <^^" stattfindenden Ziehung. Abnehmer von H Losen erhalten noch überdieß R Los aw unentgeltliche Aufgabe bei «/. /V. lA^«FeH-c.'/«eF'.