^W- ^___ ^___Fmtlig, 17. Ottobcr ,902. 121. IllhiMst. kaibacher Zeitung. 9Gr).,^"l> 1l « V^/!"«^"°'."""/>°l"'« u,. «. halbjälnia ,.'.«, Im Nonloi: ganz-^ ^"" b>« ,u 4 Zcllr» ^a >. "''"^»'.g >.« Hau« gai.zjäyli« L X, - Insrr»!°nöl,tbühr: Für ilem. Dir »Lllibachrr hiking» crichcinl läßlich, mil «u«»ahmc dri Eon» >md ssrierlage. Die 2ld«lniftlati«m btftnb« sicl, ««»nrshplatz Nr. ^. dir Mrbnlllvn Dalmaiin Oasje Nr. !>, 2prechstli!,dc!! drl Nrdattiu» vun 8 bi« lO Uhl uolmiltaf>s. Unslnnlirile Brie!c wrrbrn »ich! angrnominrn, Mninlftriple nicht ,uru!isch n ".'^'^ ""t> das X^VIII. Sliict der böh. ° b°s IlVgeLtzbN«" ""Wisch"' "nd slowenischen " ur,eMattes ansgegeben u»d versendet. ^tt^^^"3Wte zu« .W,«,« ^itun«. vom Ib. Ol. ?"°"sse veI,,?""^ "^ Weiterverbreitun« folgender ^'^'^o'^n''?'" ^5'September 1902. 3l ä 'tl.'«U!«Ü^ -""" '"Oltoder lW2. 3l ,/^l^ "«"n)'. vom 10, Oltol'er 1902. „ 3i 7!'^,^ vom ü.Oltobcr ll>02. ^c>2,' ^ und 80 ,» ''""" vom ?j. Oltober 1l)02. ^t. 81 ""»U'll» Kriin^» vom 4. und 8. Oltober '^^'^'^"' v°m 8. Oltober 1902. ^-^^""'ll' vo,„ 5. Ottober 1902. ^lchtanitlicher Teil. 1'. ?°w "'l"'l^ ^lament. '«'>?''^"'lmn'^'^^'^'''' die Hcrbsts^ssion bc>s cia,- ''''3, "'h.it^n ,")Mlso b"ont^', Vrmiun^-n iibl'r "«<>w, v^'^'n u,^ 's " "'ösztcn Wichtigst statt. '^lllq , 'Nbt ^.>,, ^'"'' -'ln^l^liUioitm da? sind, , ^-^^^"lt, den fulm'ii^ cntin'nnnon sl'i: ! Die Nra.u't'mii'l hat n. a. die Durchsetzung der Londoner Wasserlnll iiberiwnnnen, die ihr nicht unbe-deutende Verlegenheitm dereitm loird. Sie wird ferner ihre SchNnerisiteit nnt der neuen Parlamen» tarischen Geschaft^ordnnnci haben, für die sie erst den richtigen Operation5-Modn5 zn finden hat. Die irische handbill ist an sich schon wichtig a^nili, aber es wird ein noch heiszerer zt'ampf, als das unter gewöhnliäM» Verliältuissen der iVall sein lvürde, um sie geführt norden, lveil H»,'r. Wyndlilun vor lurzein das Zwana.^ Nl'seh wieder in Irland eingeführt hat und die in» schen Abgeordneten also jede Gelegenheit zur Ob» struMon und Zu langen Ned^Crgüssen über das ihren Landsleuten zugefügte Unrecht beniitzel: werden. Aber ernster uud heftiger als uin alle andereu fragen Uiird der Streit um die Schnworlage der Negierung sich gestalten. Der Widerspruch gegeu diese ÄiU ist nn ganzen Lande voil Tag zu Tag nachdrückliäM- nud lauter geworden, und noch tur,;lich erklärte Sir William Harcourt oor seinen Wählern, das; er als „alter Reservist" die Schuworlage „bis aufs äußerste" bekämpfen werde. Wenn Valfour die Vill nicht zunick-zielit oder keine Verständigung mit der Opposition herbeiführt, so bleibt ihm der in dem hartnäckigen dampfe zu erwartenoen Obstrultion gegeniiber nnr ein Mittel übrig — nämlich die hänfige und ent-fchlossene Anwendung d<-> Tebattenschlusses. Aber die. Naditalen sind der Ansicht, dah der Premierminister in Anbetracht der im Lande herrschenden Stinnnnng eine ausgedehnte Anwendung der bezüglichen Be» stimmungen gar nicht wagen wird und daß selbst die. Anhänger der Regierung Bedenken tragen würden, die Annahme eims so strittigen Gesetzes auf diese Art zu erzwingen. Durchfahrt durch die Dardanellen. Man schreibt der „Pol. <>lorr." uus Konstantinopel 1 Die dem russischen Panzerturmschisfe ,Georgij Pobjedonosec" gestattete Durchfahrt durch ten Bosporus lunrde in den hiesigen diplomatischen kreisen und in der answärtigei, Presfe so lebhaft tomimmtiert, das; eine Reproduktion des Zirkulars born M. September 1608, aus welche» man sich in Pfoi-ienkreisen bei diesbezüglichen Anfragen beruft, von Interesse sein dürste. Dnsselbe lautet: „Das Verbot der Durchfahrt von fremd» ländisclM Kriegsschiffen durch die Dardanellen und den Bosporus ist ein Grundsatz, welchen die kaiserliche Regierung auf Grund ihres Tcürri° torialrechtes zu allen Zeiten in Anwendung gebracht hat. T-er Pariser Vertrag vom März 1850 bestätig: in feierlicher Weise die (Entschließung Sr. Majestät des Sultans, diesen alten Grnndsntz seines Reiches, der anch im Londoner Vertrage vom 13. Juli 1^1 anerkannt ist, anfrechtzm'rhalten, folange der frieden besteht. Die Großmächte haben als Unterzeichner der Verträge sich verpflichtet, die Entschließung des Sul' tans zu respektieren. Der Grundsatz wurde auch stets beobachtet, und wenn in seltenen Ausnahmsfällen mi» zelnen 5l-riegsschiffen die Durchfahrt gestattet wurde, geschah dies auf Grund einer besonderen, aus Achtung für die an Bord derselben befindlichen hohen Perfön» lichkeiten erteilten Bewilligung. Die hohe Psorte hält gleichwohl an der Ansicht fest, daß eine Erleichternng in der strengen Anwendung des Grnndsatzes in Bezug auf .Ui-iegsschiffe, von den in den Art. 2 und ^ des Vertrages vom 5tl>. März 1850 angeführten Aus» uahmen abgesehen, mit den im Pariser Vertrage e»<< haltenen Beslimmnngen unvereinbar wäre. Sie hat sich anch entschloffen, von nun an keine anderen Ans« nahmen zu bewilligen, als für solare Kriegsschiffe, an deren Bord sich ein Monarch oder der Chef eines un» abhängigen Staates befindet. Dieser Beschluß hat die kaiserliche Sanktion erhalten, und ich beehre mich, Sie zu bitten, denselben zur Kenntnis der . . . Negierung zu bringen." Im vorliegenden Falle, so führt man in Pforten-kreisen aus, habe es sich um eiuen Prinzen in Ver-trctnng eines Souveräns gehandelt, lvelcher Fall in der vorgesehenen Ansnahme mitinbegriffen fei. Politische Ueberficht. Laibach, 16. Oltober. Blättermeldungen zufolge wird iu den nächsten Tagen dein ungarischen Abgeordneten hause ein Antrag auf E r höhnng derZiv illiste Seiner Feuilleton ^.^, ^°n- >'^>N^I ^. («achbrüll vklbolen.) ?v ' "ns ,,, ka frisch, ^,f^^ ^^,^ /^^^^. >' h"" Äolo'ud erblickte,: einen reizenden, ?'" H ""ine ^7 k 'inst"' Sorte, ein Tierchens ^>>cl)i, " hatte sj. ,/"""st schon wünschte; der > ,'"ch H^Ht hinter unch postiert und ^'^3 nck o,^'^ /"., nnt großen schwarzen >!i^'^'r7'^te1^ Wllen Ihren Huud an-"ll^ ual,,/uch ^„ ,i,„,^^^^^ Schutz. ^»^' Üu!""" ' " " ^"' "'^ ^"u Perrou '^^^ich'^^7!.^luge.,blick lächelnd an. »ii,"^>l,lich/ ^hul'sche Tierchen streichelnd, «T 'l'.1,.^Mte'd,"^u.,d g.hört n.ir nicht." " 'r d ' "so? ^.. "l.u des Gesetzes mit höh. vvt^. .l'ch ich . '^>^"""p!'^^ , '"^' ""^ ""^ ""ch »icl)ts au!" ''^"l3./^s'hi,tH Sie niich?" don- '^ au, du. ^/ " '^ "chmen augenblick-^""ne, soust-" „^l'un lassen Sie uns endlich zufrieden!" rief mein freund ungeduldig, „der Hnnd gehört diesem Herrn niä)t; Pnnltum!" „DaZ wollen lvir doch sch.401-------- — so!" Das losgelassene Objekt verkroch sich zwisclM meinem Freund und mir, der Schuhmann schrieb die Nummer in fein Taschenbuch und schritt gravitätisch von dannen, während wir das arme Tier beruhigten und uns lachend die Situation aufmalten, wenn der heißspornige Sicherheitswachmann dem wirklichen Besitzer des vierfüßigen Liliputaners gcgmübestehen würde. Drei Wockien wareu seit der Abreise meiner Freunde verstrichen, nur selten dachte ich noch an das Hündchen, als mir ein polizeiliches Liebesbriefchen folgenden Inhaltes zugestellt wurde: „Herr Leonhard Martin, Fabriksbefitzer, hat wegen Freilanfenlassens eines weißen Bolognesers, männlichen Geschlechtes, zwei Jahre alt, eine, Geldstrafe von drei Mark verwirkt und sich außer-dem wegeu grobe,: Unfuges zu verantworten. Dies-bezügliche Verhandlung ist auf Donnerstag, den 22. Augnst d. I., anberaumt P. P/' ^h wußte im erstl'N Augenblicke mcht, sollte uh lmwn der h m'.ern, 30g i^och das erstere vor und He süßlich den 22. Augnst herbei, der nnr e,n. iweraub tustige. Komödie versprach. Aaibacher Zeitung Nr. 239. 1972 17. Oktober^M^ Majestät des K aisers zugchen. In ähnlicher Weise wird die österreichis ch e Negierung vorgehen. Die Erhöhung wird zwei Millionen betragen. In Wiener parlamentarisäM kreisen wird die Vceldung mit dem Beifügen bestätigt, daß sich die Erhöhung der Zivil» liste, die zuletzt im Jahre 1872 festgesetzt wurde, aus den veränderten wirtschaftlichen Verhältnissen ergab. Außerdem haben die Erhöhung der Bezüge der Hof° beamten und die vermehrten Agenden des Hofstaates eine solche Erhöhung notwendig gemacht. Die jetzige Zivilliste beträgt 1KM1.000 X, die von beiden Reichs-Hälften zu gleichenHälften gedeckt lverdcn. Die künftige Zivillifte wird demnach 20,600.000 k betragen, wo» von auf Oesterreich 10,300.000 T entfallen werdeil. Die Wiener Blätter beurteilen überwiegend die vom Ministerpräsidenten Dr. von Koerber den Ver« tretern der parlamentarischen Parteien mitgeteilten Grundsätze für die Regelung der Spra« chenverh ältnifse in Böhmen und Mähren als eine geeignete Basis zu Verhandlungen. Vielfach wird anerkannt, daß der Ministerpräsident bemüht war, DeutsäM und Ezechen möglichst und gleichmäßig ge> recht zu werden, was allerdings zur Folge habe, dcy; beide Parteien unzufrieden seien, daß aber auch bei beiderseitigem guten Willen eine Annäherung durch weitere Verhandlungen erreicht werden tonnte. Ueber die am 15. d. M. abgehaltene Sitzung des ungarischen Abgeordnetenhauses wird noch gemeldet: An: Schlüsse der Sitzung motivierte Abg. Nessu die bereits gemeldete Interpellation. Mi» Nisterpräsident v. Szull erklärte, der König war aus« schließlich ans persönlichen Gründen zn seinem aufrichtigen Bedauern nicht in der Lage, in Klausenburg zu erscheinen, wie er es dem Ministerpräsidenten per» sönlich mitteilte. Er wollte sich durch Erzherzog Josef vertreten lassen, der jedoch zu unserem großen Be» dauern erkrankte, und auf ärztliche Verordnung das Bett hüten mußte. Erzherzog Josef schrieb dem Mini» sterpräsidenten, er bedaure sehr, eben jetzt erkrankt zu sein, er wäre sonst sehr gerne zur Feier erschienen. Das ungarische Gefühl und die patriotische Auffassung gestatten es nicht, daß dem gegenüber auch nur die entfernteste Imputation auftauchte. (Beifall rechts.) Ueber allerhöchsten Befehl erschien daher Erzherzog Iofef August. Ter ilönig war daher in Mausenburg vertreten. Was das „Gott erhalte" betrifft, habe die Militärkapelle pflichtgemäß im Sinne des bestehenden Neglements gespielt, was sie beim ErsäMnen, eines Mitgliedes des Herrscl)erhauses spielen mußte. Darin liege ja nicht der mindeste Grund für ein Gravamen. Ter Tert der Volkshymne entspreche tatsächlich nicht der staatsrechtliäjen Lage, derselbe wird jedoch in den militärischen Erziehungsanstalten abgeändert gesun< geil. In der Melodie sei eine Beleidignng der Nation nicht enthalten. Abg. Nessy habe Unrecht, diese Frage leidenschaftlich zu behandeln. Dies führe zu einein Mißverständnisse und zu einer unerwarteten Erregnng der Gemüter, welck>e zu vermeiden notwendig sei. Die Opposition sei eine Opposition gegen die Negierung, eine Opposition gegen den König gebe es nicht. Nie mand habe im Hause einen Grnnd, die Einigkeit zwi schen König und Nation zu stören, (lebhafter Bei» fall und Händeklatschen rechts, Unruhe links.) Abg. Nessy erklärte, die Antwort des Ministerpräsidenten nicht zur Kenutuis zu nehmen. Die Majorität nahm jedoch dieselbe zur Kenntnis. Mit dem Urheber der bekannten Demonstrativ nen gegen die Errichtung des russischen Kon-sulates in Mitrovica, dem Albanierchef Issa Boljetinac, wnrden, wie man aus Konstcmtinopel meldet, türtischerseits Verhandlungen eingeleitet, da-mit er nicht bloß selbst weiteren Widerstand anfgebe, sondern die Stimmung seiner Stammesgenossen gegen die Konsulatserrichtung beruhigen und ändern helfe. Es gewinnt den Anschein, daß diese Bemühun« gen, wie in vielen analogen Fällen in Albanien, auch diesmal von Erfolg sein werden. In Konstantinopelcr kreisen, die mit den Verhältnissen in Albanien ver» traut sind, würde man darin eine bessere Bürgschaft für die SiclMheit des künftigen russischen Konsuls ill Mitrovica, als in der Verbannung des Genannten nach Koma in Kleinasien erblick«:. Eine vom Kontre - Admiral Baron Stackel-berg kommandierte Schiffsdivision geht, wie man aus St. Petersburg meldet, noch im Lau^ dieser Wocl)e von Kronstadt nach dem Stillen Ozean ab. Die Eskadre besteht aus den Panzern „Nevizan" (welcher die Admiralsflagge führen wird) und P» bjeda", den Kreuzern „Diana", Pallas", „Askold" und „Novil", sowie acht Torpedobooten, durchwegs neuen, allen Anforderungen der modernen Schiffsbau» tunst entsprechenden Fahrzeugen. Die Bemannung be» steht aus mehr als 5000 Matrosen mit 150 Offizieren. Man schreibt der „Pol. Korr." ans Nom: Die Bischöfe der Vereinigten Staaten haben den Terna» Vorschlag für den erledigten erz b i sch ö f l ichen S tuh l in Eh icago eingesendet. An erster Stelle wird Msgr.Spalding, gegenwärtig Bischof vonPeoria, kandidiert, sodann der Bischof von Buffalo und schließ« lich der Vikar der Diözese Ehicago, I'. Mnldoon. Es ist ein Brauch, dem aber keineswegs die Bedeutnng eitler Negel zukommt, daß die Propaganda den primo Ili Vorgeschlagenen wählt. Im gegebenen Falle wäre die Ernennung des Msgr. Spaldiug zum Erz-bischof von Ehicago um so gerechtfertigter, als diefer Prälat den Nns eines der gebildetsten und hervor-ragendsten der ameritanisäM Bischöfe hat. Nichts« destolveniger könnte seine Ernennung auf gewisse Hindernisse in Nom stoßen. Msgr. Spalding gilt näm» lich ebenso wie Msgr. Ireland, und vielleicht noch mehr als dieser, als der einflußreichste Vertreter der sogenannten amerikanistiscl>en Ideen. Vor einigen Jahren hat er in Nom sehr beachtete Neden gehalten, die unter dem Gesamttitel „Opportunity" veröffent-licht und ins Franzöfische übersetzt wurden und einen großen Erfolg in Europa erzielten. In diesen Neden legte Msgr. Spalding allerdings ein orthodor-katholi-schesGlaubensbekenntnis ab, jedoch kam darin zugleich c.ine liberale, moderne Gesinnung zuiii /^ hW durch er sich zahlreiche Gegner gemacht hat.' ^,^, Grunde wäre es nicht unmöglich, daß !^" ^Mc,! nung zum Erzbischofe von Ehicago "N^u u .^ Widerstände in der Propaganda begeam',^ ^^ scineErnennnng nicht gerade vereiteln "."v^ ^.. in den Vereinigten Staaten wie in 6'^" seine Ernennung euren guten Eindruck mac) ^^. Tagesneuigleiten. , — (Ein nützlicher Apparat.) E" ^ i" reisender besuchte einen sehr beschäftigten KausM" ^ ^ seinem Eifer, ein Geschäft zu machen, wur« ^ ^ plötzlich das Telephon klingelte. Der Kaufbe" ^,, Hörrohr auf, horchte ein wenig und s"^e /'chM^ gut. ich bin eben mit einem Herrn im Gespräch, ^ 7^„/V" so ziemlich fertig, in einer Minute werbe ich ovti , ^ ^ weisende setzte die unterbrochene Unterhaltung I ^A bald wieder im Zuge, als das Telephon von «^ ^ M „Gut. ich tomme". sagte der 6hef ins Telephon..^ zu Äesuchc sich wendend, bat er. ihn auf ""ge . ^M entschuldigen, worauf er verschwand. Der ^el ^ eine gute Weile und glaubte mehrmals Sch" '^ "" die sich näherten. Er lies im Aureau h" " ^ ^ B drüclte aus reiner Langeweile auf einen ^"^' h^te. ^ Schreibtische befand, wo der Kaufherr gest"'°" "^ ^ttt-auf zu seinem Erstaunen das Telephon ll'W'^ ' „„b B> suchte dasselbe näher und fand, daß es ein t)im ^, M mit dem Schreibtische verbundenes war. und o ^^ M geln bloß den Zioecl hatte, den Besucher "» ^ ^ n^ diese Ertenntnis hin entschloß sich der länger mehr zu warten, sondern drückte siH licher Geschwindigkeit. .. span's^ — (Gesundheitsattest sul ^nach^ Heiratötandidate n.) In der ersten S'h '"^ ^l.« Gerichtsferien in Madrid hielt der 3"^"""' MfolN',^ Anrede und sprach von der Notwendigkeit gcwu, ^^f yu, im Rechtswcsen. Unter anderem wies er auy ^^ al^ wie wünschenswert es sei. von jedem Vrau'p, ^ S^ liches Gesundheilszeugnis zu verlangen. 6» .^fertig ^ von großer Wichtigkeit, daß nicht "folge ' ^oiic schlosscncr Ehen die Spitäler und IU^^ta^sb"'^, weiden, und demnach geboten, daß l^, ^ u>^ weigere, Trauungen vorzunehmen, bie Folgen nach sich ziehen können. liuiw^H -(EinLöwenziichler.)ProH^ der Universität Dublin lann für sich den ^ schafft"' nehmen, in Irland einen neuen Industr'ez'vk ^^^eslul"^ haben, der an Rentabilität gewiß mit vuirn ^,„M! zweigen in Konkurrenz treten lann. Pro e' .^ ^lU « , hat sich auf die Löwenzucht geworfen ""> ^ ^. Phönizparl zu Dublin eine eigene Zucht"! ^ ^„ ^ errichtet, wodurch er in die Lage verses » .„ ^e "^ schleiß des Bönigs der Tiere für die ganze -^^^ als zu bekommen. Bisher ist es ihm ^lung"'' ^nge" , Löwenjunge aus seiner Zuchtansta" K° Ot. i« ",s^ dafür einen Erlös von mehr als 5000 ^.'°- ^ M" ^. Diese edlen Löwensprossen werden m ,/..^ M 3'^„, schickt und zieren selbst die Garten d" /"" A s^ft die sonst ihren Löwenbedarf aus buctter ^ ^ ^ ^„ Der materielle Erfolg dieser Löwcnaufzua)i / ^ncre^. der Zeit derart erhöht, daß man jeht M^^--!^,, ... dew ., Was mochte wohl unterdessen ans der Ursache dieser hochnotpeinlichen Angelegenheit, dem kleinen Vologneserchen geworden sein? Schon nuchrmals hatte ich in der Zeitung ein auffällig gedrucktes In» serat gelesen, in welchem eine große Velohnnng für Ueberbringnng eines t'leinen weißen Bolognesers, auf den Manien „Troll" gehend, versprochen wurde. Sollte dieser durchgegangene „Troll" mit meinem kleinen Abenteurer identisch sein? Ich mußte laut auf. lachen, als ich nur den Veginn meiner Aventure, deren Fortsetzung ich ja nun erleben sollte, ins Gedächtnis rief; das fchadenfrohe, gräßlicl)e Ahndung weissagende Gesicht, mit dem mich der am Ausgang postierte Schuhmann angegrinst hatte, als ich damals den Bahnhof verließ, trat mit greifbarer Teutlichteit vor mich: mein kleiner Vierfüßler aber hatte, den Mann in der Uniform erblickend, den Schweif zwifä>en die Heine geklemmt, im rasenden Tempo das Freie ge> Wonnen, und war davon auf Nimmerwiedersehen. Der 22. August t'am- ganz in würdevollen Ernst gekleidet, betrat ich das Amtszimmer, in welchen: anßer dem hohen Tribunal auch bereits der als Zeuge erschienene Schutzmann anwesend war. Der Älick, mit dein er mich maß, hätte mein Vlut ans furcht vor dem Kommenden zu Eis erstarren maäien, hätte ich nicht ein so beneidenswert gutes Gewissen gehabt. Nach den einleitendeil Formeln wendete sich der Nichter an mich: „Sie sind beschuldigt, am 27. Juli dieses Jahres Ihren Hund frei in der Vahnhofhalle laufen gelassen und sich gegen ein Aufsichtsorgan ungebührlich benommen zu haben." „Verzeihen Sie", entgegnete ich mit stoischer Nuhe, „die zweite Beschuldigung beruht wohl nur darauf, daß ich mich weigerte, den Hund an die Leine zn nehmen? Dazu hatte ich weder die Verpflichtung, noch das siecht: denn der Hund gehörte mir nicht! Ich denke, mit diefer Erklärung die Anklage in beiden Punkten entkräftet zu haben." (Schluß folgt.) üm Banden der Leidenschaft. Roman aus^dem Leben von U. Keldern. (56. Fortsetzung.) Franz schob die ihm den, Weg versperrenden Kinder zur Seite und schritt rasch davon. Etelt'a aber sah ihm sinnend nach, bis er ihrem Blicke entschwunden war. Dann ging sie, sich unwillig losreißend, als ein jnnger Zigeuner vertraut den Arm um ihre schlanke Taille legen wollte, ill den einen der Wageil, um die Nuhe zu suchen. „Die Stimme, die Stimniel" flüsterte sie, als sie sich auf dein bloßen Vretterbelage ansstreckte. „Das Gesicht ist mir fremd, aber die Stimme — ich kenne sie!" Eine Viertelstunde später hatte Franz das kleine thüringiscl)e Dorf erreicht, das in tiefer Nuhe lag. Nur in einein Hause ungefähr in der Mitte des Ortes schieil noch Leben zu sein, nach den lallten Stimmen, deren Schall herausdrang. Schon hiernach zu urteilen, mußte es der Dorfgasthof fein, selbst wenn nicht das Schild über der Tür, die Pferdelrippen auf der einen Seite und die einfach gezimmerten Bänke und Tifche im Schatteil der großen alten Linde auf der andern Seite geioesen wären. Es war ein langgestreckter, ländlicher Bau, der sich rückwärts in Oekonomie-gebäude verlor, die im weiten Viereck einen geräumi» gen Hof umgaben. Vermutlich machte der Wirt eben» falls ein Gefchäft daraus, Sommergäste aufzunehmen, von denen es in der schönen Jahreszeit im grünen Thüringen wimmelt. Franz trat durch die offenstehende Hanstür in den Flur und dann rechts in die Gaststnbe, ans wel» cher heller Lichtschein in den finsteren Vorraum fiel. Aii einem großen branngebeizten Tische saß eine kleine Gesellschaft in munterer Unterhaltung, sich an dnu ia großen Deckelgläsern schäumenden Bier erlabend. Der Wirt stand daneben nnd beteiligte M ^w spräa>' - eiil untersetzter, dchäb'gl-^ ^M' der fünfziger, mit breitem, a"tm'ln^ ^"^ ^ Vollmondsgesichte und einer Mat^. -^h ^M trat, ging er ihm langsam cntg^cir . kopfnielend den Gruß des Nachtwan ^. „Wie heißt dieses Dorf?" l"gtc ^^, l^ „Steibach!" ward ihm znr AM'"" ,^, sich wohl verlaufe,: ?" ^, . .>,.iWr^^.„ ich „Ja-wollte eigentl^ mich aber verspätet und bin hierher ^ ein Nachtlager bekommen?" ^,^ „ i,ih>' „Denke, ja!" schmunzelte d^^' '^ bin ^D „Wenn ich bei Ihnen gut anf^)" ^t H'"' Franz fort, „bleibe ich vielleicht """.,, ^c Friedrichsroda liegt mir nichts wmi" ' ^rs^ ,„i> „Das ist auch ganz ^""""?Si^in ' ^ Wirt trocken. „Hier bei mir betonn"n.^ u>' 5., liches Zimmer — na, und für a',^,, Fricd""'l,L tränke ist Nokert Spaete bekannt. ^ ^^ PM dagegen soll es sehr voll sein ^ l"" Stt handeii!" ^ „ u^nla''^'^ „Hm!" machte Franz. "^"/^nt >oird^ 5 g^ also, daß für meine mich aber zur Nuhe begebe, "ochw ^ ^s " nießen. Ich verspüre Hunger und ^« ^P zu esfeil bekommen?" . . .^ „ohl ^, b^"' „Ja, etwas Warmes »mrd s ^gl'ä ^< qeben", sagte der Wirt in s""" ^/t "'^ ^' Weise, „da wc>rden nieine Leute ">.„keN wollen. Aber ein Butterbrot M" ^ lönnen Sie bekommen!" . .,^ ^raNZ ^' ,.„t> "', „Das aenügt mir auch!" u'^ ^^,nd '^^c'' NucksackeZ, Hutes und Stockes cu^ „M' einem Seitentisclie Plük nehineno. ,. ^, ein Glas Vier!" .«taate d^ „Das sotten Sie bekommen! 1'" Lieschen!" ^° «"wn^r^________________________1°73 „, 0«°w ,««2, ^chlanstalt sl^— ___________ l> finden ?',/' '""ü' ""e jene Einrichtungen Auf-s^^schlechie^ ?'',^lche l"' ^ir da. Gedeihen des ^ ^^ehm ', lpr.ßl,ch zei,ten. Namentlich in hygieni . °""8«r s^d '/^ ' " "denösiichiissen Persönlichkeit zu-3 7' "' Cu a.f^"'"l°tt: Der Herr erhielt v?n ewem 2°^". ^/" '"'^ "'direlte Dienste den Labalsi-3?!"'chs ,^u ch em N°l' '°°l boch entzückt und lief /°^biqe E a n /^'"' ^"^ Äiinisteriums. un> sich l>" erho e„ ^ . ?'" ^'^en der fremden Delo a 2^" fr°g '^"'sk'' ""5' woraus die Dekoration i "^ ist ein^dr ^ "^'"'^'' ""Uoortete der Pe-^' '" em lli^ ^"" "mg aus Gold. an dem ein- rs'^rlaub i "^^''^nspfeife befestigt ist: ich ersuche . S'e ihn t^ ^^en tragen zu dürfen." - „Gewiß fZ^" >" ^7w'i'e"^ ."" "'^' '"tsprechend muß > ''^lagcn." 1''/,^' 'l)n d.r Mitglieder des Ordens in ^!° ""wartete'I^^" '""' ^'" - „In der Nase", "l'-Tapo.^'""worl, Der neuernannte «avalier des btt ,7 lEins ch "^ .^°U etwas plötzlich verschwunden sein. l I'^e Nil i '?e' a, e " dcrDulder.) ^ . ' , 3He^ wlte^ ""l ^enschenfalle?« Pa a'fa ^und las we"t!r l"'" Augen wieder auf das ^"^ U"b Provinzial-Nachrichten. l' Ueber Veranlassung ^st n^ in Gu N ^'^" Filiale fand am 12. und >^> statt j."'''"' Trauben-. Obst- und Wein. ^> ^luüsteilun' ^ ' ^ um 10 Uhr vormittags ^>, des 5^r'n <7V^^"' '" "" ""umigen ?^',^ Schener untergebracht ^tsch'"/5i!um Ln^" ^""""5 s'hr zahlreich er-°ff»^^'^n Fils.l / ^" ^b'nann der hiesigen land. ^ '^. in H/berr Viktor A u m a n n . die Er-^rlfK bcs Obst und ?a "7 '""' ^lchichte der Ent-^ >"but ü,v ^° Einbaues im politischen Bczirte ^G, Elchen Spa^n 2'"""s. der Landesvcrtrctung, ^seV"d sii,,^a «sse und der Gemeindevorstehuna l" ^?°"" in aus^ ?"^^" "'^ Unterstützu.igen lixlche ^3 ließ,n Z blgnn M°flc der Landwirtschaft zu-^,!ir ^"'dn,',,« ^' ^"'il aussprach. ^ L°"ptmon7 ^ ''^ ^"' '"scherte der Herr .. :. ^?' AnwesH,, ^r^l ^" Festausschuß sowie ^ein ^>> V.rlsch" '!, ^ d.e Negierung mit großer kls "nd Obstba, / ^" Landwirtschaft, speziell im ^<" bereit " ^dachtet «nd daß sie auch fürderhin I tatträft '" ^^' den Landwirt in allen seinen !eld s,"anu be.N ^" unterstützen, ^ei^ Dr, Z 0°';^'.der Gemeindevorsteher von Gurl-"ach ^ "llseitiq en. . '. " Anwesenden, indem er betonte. ^'i> belannten 3^'!^ '^b""c, der Landwirtschaft ^I? ^ie V ,' „;^")lspruche Seiner Majestät d.'s ^-^^ungung aller «räfle bedinat. wocauf ^nÄ lchlanr... .,..„ ,. ^,d. ^'Uä'nin^. .^^"lN^ Mädchen kam aus i, sm-sch<'ndon Vlicl lich/. '^,^ und "nt do.n schännu.„d..i ^,"'«n/wt""'"'"" ^'"' ^"'" '""""'' "' ^ ^'^ ^'N! dam, betrachtet. ^ ^Nt.'^^, di. N""'.Pc'rsmNichsoitc.n d<-r ll.in.n "" ""'s^ ^'U ^ll so ^!^^'''^l'"Itm,a ausacscht ^ n. '" 'paw Stundo sich ttn,nndc'nd<>n >Ä^ ha^ 'U. d.r Spihe des Tisches nah«, ^si^"'smvi/f,:^"'u mit wM'm Haar und ^", d^MM'. >a/.' "' ^'^" l'incr Schncidrmillile, ^ dr ^rfl.h^ " ,"' S^t. sasz sm, Schwier, '^'ld.-, U" Vllnd. < " """"to ilm Kantor Pfork'. ^'^ ,,"lUcr V ^ ^^'> ^ hich Altmann n„d »ua:- d"t. " "" ^ :."'/ Smnmer.ast s.in. Er ,vm-^"N'nÄ" ^'«in, n,'"" "mx-rfenndaron, E,nbon-?'''N'ba>"'' V ^ kal)l.n Platt, und .m.m 3"l^n ^ "'ö d^1"'."'f d.r Oborlippc. ssran^ aus einer norddeul. ^'^^n^i^Mn im Oi^. m.fdk'lt und im ^ 3!' ^'u,nn,cr ." "^ d"s Dorswirtc'hano - , üder Anruf dir Versammelten begeistert in ein drcima!igc2 , „^.ivio" auf Seine Majestät einstimmten. Die sodann von der ilapeUe dcs 1«,!. Infanterieregimentes aus Agram ge-ipicllc ^aiserhymile horte oaü Publiluin entblößten Hauptes an. Nun wurde der Eintritt in die Ausstellungsraum? gestattet. Die sehr zahlreichen Aussteller yalttn tatsächlich seyc Ichone Trauben, prächtiges Obst und ausgezeichnete Wmic ausgcsleUt. besonders lobend ist der Grohgiunbbcjitzer Eduard Prescäty aus Samobor ^u erwähnen, welcher die Früchte ^,^ Wcin^ und Obstgärten aus dem hicroc zirligen, bei 17 Iocy umfassenden und musterhaft bestclNcn Weinricbe „vtajc", sowie »ichrcic landwirtschastliche Grräi-lchaslen in zw-'i Zimmern ausgestellt hat. Um >/^1 Uhr nachmittags sand im Gasthausc des Herrn Franz lÄregoric- ein Festesjen statt, bei welchem die bereits erwähnte Kapelle die Haselmusit besorgte. Der erste Toalt wurde von Herrn Dr. Dt o in i h auf Seine Majestät bcn Ht aiser ausgebracht, weiteis vom gleichen Redner auf Seine Exzellenz den Herrn Landespräsidentcn. Herr Dircitor Pirc lranl auf den .yerrn Landeshauptmann und die Äus-teller, Herr Dr. Nomih auf ot>n Herrn Bezirlshauptmann, luorauf letzterer oanlcnd erwiderte, Es folgten noch zahlreiche Toaste, von welchen jener des Herrn G o m b a c- auf die islamische Sparlafse sowie aus den Obmann der Fil'ialc und auf die Landcsausschuhbeisitzer nicht vergessen werden darf. Die iNainische Sparlasse hatte nämlich in den ersten Jahren, nach dem Auftreten der Reblaus unter die Wein-garlenbefitzer für die Regenerierung der Weingarten gcgcn -» 15.000 1< als Prämien verteilt. Gegen ^ Uhr nachmittags begaben sich sämtliche Festgäste sowie eine große Anzahl von heimischen Grundbesitzern in die .«.tosthalle, wo mehrere Wcingartcnbcsitzcr dcs politischen '- Ärzirles GuUscld vorzügliche Weine zum Ausschank' g brachten. d Sonntag vorlnittags und am Montag hielt der Wanber-, lehrer Herr G o m b a <- (am Sonntag auch Herr Direttor s Pir c) belehrende Vortrage, an welchen nebst anderen Hu-i Hörern die Schüler der hiesigen Viiigerschuk unter Leitung t ihrer Lehrer teilnahmen. Vei der Prciiwcrteilung erhielten folgende Aussteller - Prämien zuerkannt: Iofcfine Hotschcvar. Grohgrundbesitzerin . in Gurlfeld (Obst, Weine, Trauben) bcn ersten Landcspreis . in Form eines Anertcnnungsdiplomü. Eduard PicsMy, : Großgrundbesitzer in Samobor (Obst, Trauben, Weine, 5 landwirtschaftliche Gerätschaften) die silberne Etaatsmcdaillc, Alexander Wutschcr, Großgrundbesitzer in, Nresovitz bei ^ Et. Varthelma (Obst und Wein) die silberne Staatsmedaille, Johann Draller, Grundbesitzer in Gorica (Trauben), die bronzene Staatsmedaille, Franz Gregory. Gastwirt und Grundbesitzer in Gurtfelb (Trauben und Weine) die bronzene Slaatsmedaille, Martin Colaric"', Grundbesitzer in Sli-novicc bei Landstraß, den zweiten Landcspreis, Franz Pri-jatrlj in Tr/i,^c bcn dritten Landespicis. Die vier bronzenen Medaillen der Landwirtschaftsgescllschaft in Laibach erhielten: Vinto ^ener in Gurtfeld. Martin Kerin in Heil. ilrcuz, Franz Zcsser in Gurlfcld und die Herrschafts-Verwaltung Turnamhart. Weilers wurden mehrere Aner-lcnnungsdiplome der landwirifchaftlichen Filiale in Gurl-feld wie auch Geldpreise zu 10 X, 5 X und 3 X veiteilt. — Von den auswärtigen Firmen, welche verschiedene Kellerei-und Obstgerätschaftcn ausgestellt haben, sind zu erwähnen: PH. Mayfahrt trachgutedel. blaue Himmettraubc, roter und blbuei Portugieser, Blaufränlisch, Zabernet, weißer Damaszener, Aclina, rote Eicheltraube, Geisdutte, Veltlinei, Lacrimae Christi. «. Von den Obstforten bildeten den Hauptteil die Kanada und Leder-Reinetten, die Winter-Goldparmäne, roter Stet tiner. Himbcciapfrl. Taffcttiner, Untcrlrainer Wachsapfel, Edelöorsdorfer u. a. m.. von den Birnenforten die Herzogin von Angoul5me. Diels Butterbirne, holzfarbige Butterbirne. Herbstbutterbirne ?c. Unter den Ausstellern zeichneten sich aus: Herr Eduard Piesec-ly aus Bregana und Frau Ioscfine Hotschevar aus Gurlfeld durch einc reiche Kollektion schöner Trauben- und Obstsorten und einiger guten Weine (ersterer noch durch ein? Kollektion von verschiedenen Weingarten- und Kellerwirt-schaftkgcräten); Alexander Wutscher aus Brrsowitz bei Ct. Äarihelmä durch eine reiche, sorgfältig sortierte Kollektion von 40 verschiedenen Obstsorten und vielen Tisch-, Aus-bruch-, Wermut- u. a. Weinen, sowie .Nognal, Wachholder, Slivowitz und sonstigen Schnäpsen. Diese drei Ausstellet wurden mit dem ersten Preisen beteilt. Fr. Gregors, Restaurateur und Besitzer in Gurlfeld, beschickte die Ausstellung mit einer Kollektion der besten Tafel und Keltertrauben fowie mit einigen recht guten Weine», wofür ihm der zweite Staatspreis (Medaille) zuerkannt wurde. Desgleichen beschickte die Ausstellung die Gutsoer-waltung Arch (außer Konkurs) mit einer rricl)en und schönen itollettion verschiedener Obstgattungen und Tiaubensorten, ebenso reichlich die Gutsverwaltung Turnamhart und der Gutsbesitzer Oberst i. R. I. v. Hollcgha. Außerdem zeichneten sich ans die Besitzer: Zesser. Draäwr. Dr. Mcncinaer. Vinlo öcner, Martin Eolari6, Dechant Schweiger. Uilh, Pfeifer. I. Pfeifer. Fr. Prijatch, Ferd. Schöncr. Stram. Giraldi. Rupert, Numprrcht u. a,. von denen einige Staats-Medaillen. Medaillen der Lcindwirtschaftsgesellfchaft, dann den zweiten und dritten Landesprcis. die anderen aber Di^ plomc erhielten. Außerdem wurden viele Geldpreise im Be-trcige von 10. 5 und 3 I< zuerkannt, um dadurch die unbemittelten Besitzer zu größerer Tätigkeit anzuspornen. Von dem ausgestellten Obste war unstreitig das dcr Frau Ioscfine Hotscheoar 1n Gurlfeld das reichhaltigste und schönste. Einige Virn-Exemvlare wogen V2 !<« (.Herzogin von Angoul5me. Diels Butterbirne, Apotheierbirne ?c.). (Schluß folgt.) — (Aus dem Staa isvoran schlage.) Im Entwürfe des Finanzgcfetzes für die im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder für das Jahr 1W3 finden sich folgende auf K rain bezügliche Ausgaben mit der Ver-wendungsdauer bis Ende Dezember 1904: ^,. Mini sterium des Innern: u) Straßenbau: 1. Korrektion der Karlstädter Reichsslrahe zwifchen Iugorje und Mottling. Kilometer 13 bis 25, politischer Bezirk Tschernembl (1, Ratc) 00.000 X; 2. Staatsbeitrag für den Ausbau der Zajertal straße von Podrost bis zur lüstenl'ändischen Landesgrenze b^i Petrovobrdo. sowie für die Korccltion der bestehenden Slra hensticcke zwischen Podrost und Aalilog. politischer Nezirl Krainvurg (1. Rate) 26.500 X; 3. Korrektion der Agramer Reichsstiaße zwischen Kilometer 2/33 ^ 70 m und 4/37 > 87 ,n bei Stubenec, St. Rochus und Robockcndorf, politischer Bezirk Littai (2, Rate) 15.000 X; 4. Pflasterung der Wiener Reichsstraße im Stadtgebiete Laibach von Kilometer 0 bis 1-0. politischer Bezirk Laibach (2. Rate) 20.000 l<; 5, Um leguna der ,^arlsläd!rr Rvichsslrahe zwischen iiandia und Unterschwcrrnbach. Kilometer 0 bis 4/4. politischer Beznl Rudolfswert (5. Rate) 21.000 X; l>) Wasserbau: Save-«gulierung 152.200 X; <-) Neubauten: Bau eines Amts-ge'bäubes in Rudolfswert (3. Rate) 40.000 X. — N. M i -nistcrium für Kultus und Unterricht. Kultus .,) Ausgaben der Fonds: Neu-, Um- und Zubauten, dann innere Einrichtung 2240 X; k) Ausgaben der Fondsforstc nnd Domänen: Rekonstruktion des Wcges von Kernica bis Polluta 10.000 X; Herstellung eines Neaes von der Roterca lii5 zur Drahtscilfördcrung, Vlatnilgraben 0000 X; l') Unterricht (Gymnasien): Äoaptierung. Einrichtuna und nterrichtserforbernisse W50 X. — (I Ministerium 0 er ^ ustiz: für den Bau eines Geiichtsczebaudes ,n Laiback, restliche 231.000 X. für die innere Einrichtung des Neubaues in Laibach (2. Rate) 20.000 X, für den Bau emes in Radmannsdorf. 'veiterc 0000 X. fur die innere Einrichtung des Neubaues in Radmcmnsdois 5000 X. Laibacher Zeitung Nr. 239. 1974 17. OttoW^M^ für den Anlauf und die Adaptierung der Kaserne in Rudolfswert, weitere 6000 X. — O. Subvention an die Aayn Laibach-Oberlaibach in Raten 33.800 X. — (Aushilfsdienei bei den staatlichen Behörden, Aemtern und Anstalten.) Die gestrige „Wiener Zeitung" pubNziert eine Verordnung des Gesamtministeriums, betreffend die bei den staatlichen Behörden, Aemtern und Anstalten verwendeten Aushilfsdienei. Die Dienstbezüge (Taggclder) betragen u) für die Aushilfs-biener bei den staatlichen Behörden, Aemtern und Anstalten mit Ausnahme der l. t. Post- und Telegraphenanstalten bei einer Dienstzeit bis zu 5 Jahren: I. Altivitätszulagenllasse 2 X 60 k, II. Klasse 2 X 40 ii. III. Klasse 2 X 20 1», IV. Klasse 2 X; bei einer Dienstzeit über 5 bis zu 10 Jahren: I. Klasse 2 X 90 li, 11. Klasse 2 X 70 U, III. Klasse 2 X 50 li, IV. Klasse 2 X 30 !i; bei einer Dienstzeit über 10 bis zu 15 Jahren: I. Kasse 3 X 20 k, II. Klasse 3 X. III. Klasse 2 X 80 I,. IV. Klasse 2 X 60 ii; bei einer Dienstzeit über 15 bis zu 20 Jahren: I. Klasse 3 X 40 ii, II. Klasse 3 X 20 !i. III. Klasse 3 X, IV. Klasse 2 X 80 k; bei einer Dienstzeit über 20 Jahre: I. Klasse 3 X 60 k. II. Klasse 3 X 40 II, III. Klasse 3 X 20 Ii, IV. Klasse 3 X. — d) Für die Aushilfsdiener der l. l. Post-und Telegraphenanstalt bei einer Dienstzeit unter 1 Jahr: I. Altivitätszulagenllasse 2 X 40 II, II. Kldsse 2 X 20 l> III. Klasse 2 X 10 1i. IV. Klasse 2 X; bei einer Dienstzeit über 1 Jahr bis zu 3 Jahren: 1. Klasse 2 X 60 1». II. Klasse 2 X 40 !l, III. Klasse 2 X 30 !i, IV. Klasse 2 X 20 li; bei einer Dienstzeit über 3 Jahre bis zu 5 Jahren: I. Klasse 2 X 80 k, II. Klasse 2 X 60 II. 111. Klasse 2 X 50 5. IV. Klasse 2 X 40 k; bei einer Dienstzeit über 5 Jahre: I. Klasse 3 X. II. Klasse 2 X 80 k. III. Klasse 2 X 70 k. IV. Klasse 2 X 60 !i.— Höhere als die vorstehend normierten Taggelder (Taglöhne) lönnen bei sehr zufriedenstellender Dienstleistung nach Maßgabe der verfügbaren Kredite zuerkannt weiden, die Vereinbarung niedrigerer Entlohnungen für vollbeschäftigte Aushilfsdiener ist dagegen unzulässig. — Die Verordnung tritt mit 1. November d. I. in Kraft. — (Ernennung im P o st d i en ste.) Der Post-lontrollor Johann Pogorelec in Trieft wurde zum Postamtsadjunlten dortselbst ernannt. — (Ein Militärtonzert) wird morgen abends in Hafners Bierhalle, Petersstrahe, stattfinden. Eintritts-gebühr 40 ji. — (Einen arktischen Winter) prophezeit- der bekannte Meteorologe Professor Ledochowsly in Wien. Danach soll der lommende Winter wahrscheinlich der lälteste und härteste sein, den wir seit 50 Jahren erlebt haben. Alles deutet darauf hin; wir müssen uns auf die niedrigste Tem' peratur. die eisigsten Winde und den schwersten Schncefall gefaßt machen, die sämtlich ausnahmsweise lange andauern werden, und zwar in ganz Europa. — (Sanitäts-Wochenbericht.) In der Zeit vom 5. bis 11. Oktober kamen in Laibach 15 Kinder zur Welt (24-4 A). darunter 1 Totgeburt, dagegen starben 10 Personen (3^2 A). und zwar an Scharlach 1, an Tuberkulose 2, an Entzündung der Atmungsorgane 3, infolge Schlagflusses 2, infolge Unfalles 1, an sonstigen Krankheiten 9 Personen. Unter den Verstorbenen befanden sich 9 Ortsfremde (47 3 ^) und 8 Personen aus Anstalten (42 1 A), Infettionserlranlungen wurden gemeldet: Wochenbettfieber 1, Typhus 1. Diphtheritis 1. — (K o n lu r re n z ve r ha n dl un g.) Wegen notwendig gewordenen Umbaues der pfarrhöflichen Wirtschaftsgebäude in Suchen, politischer Bezirk Gottschee, wird d',e Konlurrenzverhandlung am 25. d. M. an Ort und Stelle stattfinden. —o. * (Ein Schwindler.) Vorgestern nachmittags er^ schien bei der Spinnfabrilsarbeiterin Iosefa Dolnii^ar der Vagant Franz Melinda aus Laibach und ersuchte sie im Namen ihres Cousins, mit dem er sich beim Bezirksgerichte in gemeinschaftlicher Haft befunden hatte, um einen Geldbetrag von 6 X, welchen er ihm ins Gefängnis einschmuggeln wolle. Die Dolnü'ar übergab ihm 2 X, die sie gerade bei sich hatte und versprach, ihm die übrigen 4 X am nächsten Tagc einzuhändigen. Als sie gestern früh zur Fabrik kam. ernxiitetc sie schon beim Fabrilstore Melinda, nahm die 4 X in Empfang und verschwand. Nach seinem Abgang« machte der Portier die Iosefa Dolniöar darauf aufmerksam, daß sie wahrscheinlich einem Schwindler in die Hände gefallen sei, Sie ging nun ins Gefangenhaus und erfuhr dort, daß Melinda wol mit ihrem Cousin in Haft gewefen, daß ihn dieser jedoch nicht ermächtigt hatte, bei seiner Cousine Geld zu holen. Mittlerweile war Melinda damit beschäftigt, das erschwindelte Geld so rasch als möglich burchzubringen, was ihm auch gelang, denn bei seiner Festnahme fand man nur noch 80 K vor. Er bezog daraufhin neuerdings die Arreste des Bezirksgerichtes. * (Abermals ein T ü r l l i n le n d i e b st a hl.) Vorgestern abends wurde abermaM ein Türllinkendiebstahl verübt. In der Wolfgasse wurde beim Hause des Kürschners I. KreM durch einen unbekannten Täter die messingene Türklinke vom Haustore abgeschraubt und entwendet. * (Die Leiche des Selbstmörders) Franz Pe^ml wurde gestern nachmittags im Laibachflusse in Voglje bei Slape von einem Fischer aufgefunden. Den Revolver, mit dem sich Peönil entleibt hatte, fand vorgestern nachmittags der Schullnabe Val. Lucin bei der Plätte am Petersdamm. * (Unfall.) Der sechsjährige Arbeiierssohn Domiml Ter.^an, wohnhaft Ambroxplatz Nr. 7. und der zwei Jahre alte Feldwebelssohn Franz Kristan, wohnhaft ebendort, spielten gestern abends im Hofe des genannten Hauses und sprangen um eine an die Mauer angelehnte Schotteitruhe. Als einer der beiden an die Schottertruhe anstieß, kippt? dieselbe um und fiel auf die beiden Knaben. Ter.^an wurdü schwer. Kristan leicht verletzt. Ersterer wurde mit dem Rettungswagen ins Landesspitak transportiert. — (Verloren.) Die Besitzerin Maria Drolc aus Spitalw im politischen Bezirke Stein verlor vorgestern nachmittags im Eteincr Personetizugc ein Geldtäschchen mit 104 X. Theater, Kunst und Literatur. " (Deutsches Theater.) Dem „Sühen Mädel" nochmals einen Dithyrambus zu singen, wird man von uns wohl nicht mehr verlangen. Das Publitum hat an der lu> stigen Operette in der vergangenen Spielzeit besonderen Gefallen gefunden und ihr seine Gunst auch in der jetzigen Saison zugewendet, wie der zahlreiche Besuch und die vortreffliche Stimmung am gestrigen Abende bewiesen; darum wollen wir mit den Fröhlichen fröhlich sein, in der Erinnerung an die süßen Walzermelodien und die guten und schlechten Witze, unter denen einige attuelle Stegreifwltze des Herrn Lang besonderen Anwert fanden, schwelgen und dem harmlosen Hinge sowie den lustigen Herrschaften, die ihm zu so schönem Siege verhalfen, nicht mit schwerem kritischen Geschütze an den Leib rücken. Das Publikum hat sich famos unterhalten — in diesen wenigen Worten liegt eigentlich die erschöpfende Berichterstattung —, doch wollen wir gerne der Verdienste der braven Künstler um den Abend gcdenten. Die köstliche Le> stung von Frau W o » f als handfeste, rasche Masscujc stand noch'in frijcher Erinnerung und es siel der Hlünjtleiin nicht schwer, diese zu beleben und neue Erfolge zu einten. Als Partner hatte sic diesmal Herrn L e r cu e n fe l d zur Seite, der den sezessionistischen Maler mit beweglicher Komik, auch gesanglich gefällig zur Geltung vrachtc. Das süße Mädel ist eine ausgesprochene Soubrettenpartie, zu der ungezwungenes Temperament und jenes gewisse Etwas gehört, das solche Rollen erst pikant macht. Fräulein Zinsen hofer zeigte sich in der Partie in weit vorteilhafterem Lichte als in ihrer Antrittsrolle. Wenn ihr auch das gewisse Etwas, vor allem dcr schalthaftc, ungezwungene Uebermut fehlt, so ver-dient ihre verständnisvolle Ausgestaltung der Partie doch Anerkennung. Die Stimme der Sängerin tönt in den, hohen Lagen kräftig und wirksam, ihr Vortrag zeugt von guter Schule. Sie fand auch nach dem hübschen Vortrage des bc-kannten Walzers warmen Beifall. Herr Rochell sang scinc Walzer mit Geschmack und ausdrucksvoll unter lebhafter Anerkennung seitens des Publikums. Fräulein Reichcn-berg erzielte mit ihrer gesanglichen Leistung wieder einen schönen Erfolg. Herr Lang war al's verliebter alter Sünder von hinreißender Komil, er hatte die Lacher auf feiner Seite und daher von Haus aus gewonnenes Spiel. Den gräflichen Sekretär trug Herr Reihner dicl auf, oft wäre weniger mehr gewesen. Im ersten Alte war die Prosa ziemlich holperig und damit ging auch das nötige flotte Tempo verloren. Im weiteren Verlaufe half die drastisch-komische Situation über diesen Mangel hinweg. Das Orchester hielt sich unter Herrn Kapellmeister Staps, der gewohnicrweisc die Operette gewissenhaft studiert hatte, sehr brav. Herr Lang bewährte seine anerkannte Regietunst; die von ihm arrangierten Evolutionen und Tänze fanden lebhaften Anklang. — (Konzert Fr. Ondric-el in L a i b a ch.) Programm: 1.) Saint-Sa<.-ns: Violin-Konzert — Fr. On-driöel; 2.) Novut: Ballade „Manfred" — Ios. Famera; 3,) Thomas: Romanze aus der Oper „Mignon" — Marie Gli-varec; 4. u) Beethoven: Violin-Romanze, li) Bach: Prelude — Fr. Ondril-et; 5.) Dvorak: Thema mit Variationen — Ios. Famera; 6. n) Leoncavallo: Prolog aus der Oper „I I'.^li^«!", b) Nobäl: Slovalischc Volkslieder — Karl Kral; 7. :r) Neüvera: Eclogue, d^ Fr. Ondri5el: Scherzo — Fr. Ondiii:el; 8.) Ernst: ^.iru Ilon^roi« — Fr. On-drwel. — (Das Konzert Qndrii-el in Rudolfs-wert), welches am 20. d. M. stattfindet, hat folhende Vor-tragsordnung: 1.) Mendelssohn-Nartholdy: Violin-Konzert — Fr. Ondric-el; 2.) N. Smetana: Am Meeresstrande — H. Famera; 3. ») Fr. Ondriöel: Varlarola; k) Ferd. Laub: Polonaise — Fr. Ondriäel; 4.) R. Schumann - Noval: Ballade aus „Manfred" — I. Famera; 5.) N. Smetana-Fr. Ondrü'el: Phantasie aus der Oper „Die verkaufte Braut" — Fr. Ondri6el; 6.) Paganini: „Hexentanz" — Fr. On-dric-el. Demission des Iustizministers. Blättermeldungen zufolge hat Seine Exzellenz der Justizminister Freiherr v. Sftens-Vooden seine bereits lmige gehegte Absicht, sein Amt niederzulegen, verwirklicht. Freiherr v. Spens-Äooden mußte sich, wie erinnerlich, zweimal einer schweren Operation unterziehen. Nach der zweiten Operation faßte er den Entschluß, zu demissionieren. Hierin wurde er noch durch eine gleichzeitige sehr schwere Erkrankung seiner Frau bestallt, bei welcher sich gleichfalls eine Operation cls notwendig erwies. Telegramme des K.K.Telegraphen-TorresP.-Zureaus. Reichsrat. Sitzung des Abgeordnetenhauses, Wien. 16. Oktober. Der Präsident eröffnet di? Sitzung und bringt zur Kenntnis, daß er anläßlich der Ge^ burt einer Tochter des Erzherzogs Leopold Salvator Seiner Majestät dem Kaiser sowie dem Elternpaare der neugeborenen Erzherzogin die Glückwünsche des Hauses dargebracht hat. Auch anläßlich der traurigen Ereignisse, von lvelchcn während der Vertagung des Reichsrates das Kaiserhaus ge-troffen wurde, und zwar durch das Ableben der Erzherzogin Mlligcn'tla Sofie und der Königin dcr Belgier, habe er der trauernden Teilnahlne des Hauses Ausdruck gegeben. Seine Majestät der Kaijel hahe in allen diesen Fällen im Wege des ----------------------------------------------------------------------------------------------- z ^geoi'" Ministerpräsidenten für die Kundgebungen "» ^,z netenhauses huldvollst den Allerhöchsten Dani zu ^„-zu bringen geruht. Ebenso seien Danlschmden ^., senden Mitglieder deö Kaiserhauses eingelaufei^ ^ ^ dent widmet den verstorbenen Abgeordneten ^c ^^ Dziedusczycti Nachrufe und gibt bekannt, day ^^ neten Martinal. Papstmann und Kozlowsn '°, A» "'d zurückgelegt l)aben. Die neugewählcn AbgeolM'i Dr. Dvorak leisten hierauf die Angclobung. ..,<^ai,M Abg. Vogler überreicht einen Drnigu^ ^, über die Vorbereitungen der Landtagswahltn m ,^ ^,, , Schuhmeier stellt in derselben AMttg" ^^ Drmglichteitscmtrag. Abg. Wafsillo wngt l'chlcitsantrag in der Affäre Lupu ein. , ^bc^ Finanzminister Dr, R. v. Äöh m - V a n ^ ^ in seinem beifällig aufgenommenen Fu^'^A > ' MsyF zur Aufrechthaltung des Gleichgewichtes im ^ M so>°" ein Teil der Gebaiungsübcrfchüssc vom 5M" !ve^> der Münzgewinn zur Bedeckung herangeM mußten. uoell"'l Sodann ergriff Ministerpräsident Dr. ", ^ das Wort. um die politische Lage zu lennzc>y '^„l wolle zunächst beim Beginne der Parlamentär:,^ ^i lungen die politische Lage wahrhcitsssetre» lennz ^^M allem sci als Lichtpunkt die verfassungsmäßig ^^.d^ des Slautsvoranschlaa.es pro 1902 zu erwähn", ^,M Vertrauen der Bevölkerung wieder gcs^"' . ^Z A^' auf eine bessere Zukunft gelveckt und das Anse«" ^ a» überall gehoben wurde. Redner hofft, ^"^.'",.. zlnse" diese Errungenschaft festhalten und das 3Wch " ^M" wahren. Er weist sodann auf die Erledigung ^ ^t>M frage hin und bemerkt: Wir haben allen G", ' MH- ^' dieser Angel'^ ^sc""' Hng der Art und Weise der Aubgctberatung '" ^M". fehlen. Je entschiedener die Regierung °" " ' ^sse '" Prinzip zu dem ihrigen mache, umso ""' leinch"". Schritte zur Vereinfachung der Vudgetbeiatung ^ ^ Die Regierung werde die Sprachenfrage mHl ,^„ii. Tagesordnung absetzen, sondern im M^' ^W' zwei Gesetzentwürfe zur Regelung der Spia^^ M" bei den landesfiirstlichcn Behörden in V'A gntschieM" einbringen und deren Erledigung mit aller anstreben. . .,„ zM^, Der Ministerpräsident kommt dann aus ^f ci" mit Ungarn zu sprechen und drückt die Hos ^ ^ baldige Erledigung dicsrr wichtigen Angelegt''^ ^„M ner schließt mit einem warmen Appell an bie^ ^lle»" und Arbeitswilligleit des Hauses. (Lcbhasi" Beifall links. Widerspruch rechts.) «^ifB s^ Abg. P acäl protestiert unter lebhafte" ^ ^l ".. Parteigenossen in scharfer Weise gegen d" ^. ^lx , nisierpräsident über die durch seine heutige Erklärung eher versa^N, ^ M wurde. Er beantragt die Eröffnung d" " M. a>>y , Erklärungen des Ministerpräsidenten. (S"'" ^M! tender Beifall bei den Ezechen, Rufe: «MM den Ezechisch-Radilalen,) ^ . merhandl"'^ ^ Der Antrag wurde angenommen. Naci, " ^osse»' Dringlichleitsanträge wurde die Sitzung ^ Nächste Sitzung morgen. Die Krise in Serbien. ^' Belgrad, Itt. Oktober. Die Äu^ bleiben des Ministeriums Vuu- ha^n ! «^ des!" > Der Regierungswechsel dürfte nach der ^l! ., und der Königin aus Nisch erfolgen. ., h die ^ Belgrad, 16. Oktober. Der KoMg sind aus Nisch hier eingetroffen. Die Bewegung in Konstantinopel. 16. ^''b"' nlaßt ^ Lage in Mazedonien hat sich der El"«) ^ze" ^ an alle Bischöfe und Kircheilgcimmbcvorp ^al'M ^-eine Zirlulardevesche zu richten, worin " ^foh c ^,1 döllerung loyaks und friedliches ^"^ "' h in «^ Die Ziltulardcpeschc wurde verlautbart ^> garischen Dörfern affichiert. ^ <, _ Dach Al" K o n st anti no pel. 16. Olwbe r^^ »o ^,, der Pforte hat vorgestern bei Varwanca. ^^ ^. Asi' mitza. cin Zusammenstoß einer bulgal'!^ ^ z,v barmen stattgefunden, wobei zehn ÄMN" . fl darmen getötet wurden. ., .,« Die .^ s^. Konstantin ° Pel. 1". 0»^ ' ^ sti " „,? tlärt, laut Meldungen des Kriegs,""^ Dchu"'"^.^ berung von dem Bandenunwesen ^"''^Hte,^>"''ho>>" Serres beinahe durchgeführt. H"e'^ ^nif""' ',^>'' Mannlichergcwchrc und bulgarisch« ^' ^chte» " werden als Beweise für die jüngst "" Mitteilungen dienen. Die Wirren in Südamc"^^ -/' Newyort. 16. Oktober. /^^ Willemstad zufolge sind dort N"chr'y beg""'^ll>ua!iiu. l. u. l. Ocncralmajor, Snrnjcvo. — 5"! Her ?"^ ^We.. Linz. - Schwarzlopf. Halcla. "°p>>ar '5'°b. PlN'tz. M°«. v. Schmoll. Fürnl'er«. ?«», ^W,'MMler, Lipschih, Fahrbachcr, Weber, Kfltc,, ^"'Pnlcisr... "^^"' Küchtt. Rcisei.dc. Cilli. - ^enii>, ^'"chcu 3? (Spauisn). — Valentin, Gmmrrmann. ilflte.. Grundbesitze ^V''^"^' ^""^' "^'"' "^'' Ornbcr, Meteorologische Beobachtungen in Laibach. ! Sr^ühr .W« 3 m. Mittl, j^uftdruck 7.W 0 mm, ! Z ZV? °" 3<<)Z z ztz «k _______ 'K ' 52 lN^ I733'6' 1? « "S. mäßig , fast bcwöM ' 9 » Ab, 732 1 13-6 NO. schwach , fast bewöllt 17.>?Vg7^^8'4 "I2"7j S. schwach , brwöllt ' > 0 9 Das Tagesmiltel der gestrigen Temperatur 14 6°, Nor. male: 1U 4". Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. i DIE SOMATOSE (löillohess Fleltohelwels). isl nach dem Aussprudle der hervorragendsten Aerzte das ',.Idoal eine« Nährpräparate*" für Kranke und ' Schwache. Wirkt nervenstärkend und muskelerzeugend. — i In den Apotheken und Drogerien. (1760) 10—8 !_________________________________________________ I Depot der k. u. k. Generalstabs-Karten. Maßstab 1: 75,0(1(1.. Preis per Blatt b0 lr., in Taschensorma auf Leinwand gespannt 80 lr. Jg. v. Kleinmayr ck Fed. Hambergs ßuchhandlung Kurse an der Wiener Börse vom 16. Oktober 1998. ^« «>«« ofsiMm 6««^. Die notterten Kurfe versahen sich <» Kronenwührung Die Notieninz sämtlicher «ltlen und der «Diversen Lose» verNeht sich per Stück. y« «>n»ln» St°°<,schuld. <,.ld Ware ''^^.^^' ^.,(>°'S0 10«80 " ^!«"^l, ^ ^^,,'l' . . »50-- ,58 -z>t>Ül°^ .. ^° ^" 200 50 0'l.en « " «'""' pttH"""°n««7tte.s^ ^ltnbab» «^ ' ' "^° ^'l° «2 80 «clb war, Vo« Gtaal« zur Zahlung überno««t»e Mstnd.'Prlor. vbligntilinr». ...... »lb— tlS — Elisabethbahn, 400 u. «000 Vl. 4"/,......... «19 - ,1» b0 ssranz Joses B.. 0 7l> Staal»schuld d»r findkl d«l ungarischen Klon». 4"/n Uü8. Volbrentc per Kasse . 1«0 1b l,i0»li bin. dtl>. per Ultimo .... 1»0 15 ^08b <"/» dto. Rente in Kronenwähr., slcueifiei, per Kasse ... S? 60 S7 ßtt 4«/„ Klo. bto. dtu. per Ultimo . 9? b5 V7 ?b Ung. Tt.'Eis,°«nl. «lwlb 10« fl. - — — - bto. blo. Silber ll» sl. . . . —'— — — bl». Stallt».Obll8. (Ung, 0stb.) v. I. 1»7 «0» »b Thels,'«sa,cLoss 4"/» . . . . ,«0 40 16140 4°/y ungar. Vrlmoenll,-Oblig. l>7 «5 »!»«!> 4°/o lroat. und slavo». detto 98 — -^ »^ Ander» 2ss»ntl. Anl»hen< li»/n DonllU'»i!'a..«nle bto. bto. (Silber ob, Volb) 12« l,0 ««» n« bto. dto. (,»»4). . . . 96 »b S? Ll» bto. bto. ,l»»8). . . . 88- »8 — VorsebauVInlrhtn, verl««b. b°/, i0(»- l«? 40 4"/, »tnlner Lanbe«.«nleben . »? - 97 »<> «eld ware Pfandbritst »ll. Voblr,alIa.esl.in5UI.vell.4°/° 87 w 97 90 N. üslerr, iiande« HU>. .«lnst. 4°/° 99 8l> 10(1 20 0est.'un«, Vanl 4O'/Ml. Verl. 4°/. ........ 100 »z 101 85 bt«> dt«. bojshl. verl. 4"/« Kw llb iul zb Eparlasse, ,.eft.,eoI.,verl.4»/. l00 — 101 - Eistnbllhn.pri°ri«zt«' Hbligaliontn. sserb<»ai,d« Nordbahn «m. l»«S 100 10 ioi in oesterr. Nordwestbllhn . . . w» «5,109 «ü <3,aat«bllhn . . . > - - <»? 5.0, - - Eüdbahn il2°/„verz,I2nn. Iull 2»4 b« 2?« 5l> bto. 0.5°/°...... <»u — 1»080 Ung.'aaliz. iüahn..... U,8»oli09- 4"/„ Unlerkawer Vahnen . . 89 «l 100 — ,lv»ls» zoft (per Stück). «erzinsllch» L'le. 8"/» Vodcnlredlt-Lole «m, 1880 ««4 - Äß«-- 8°/° ,, „ fl. I9iu «»10 «Lebillose 100 sl...... 4277543,7b Clar^Losr 40 fl. LW. > - .»«5—Lo?- Ofenei Lose 40 fl..... ,96-202- Palff^ilose 40 sl. «N. - - - '«?-,«b- Noten Kreuz, Oest.V»s..v.l0l. «75 55 75 >ma. „ .< üsl. 2? »5 88 25 Nu'b'ols'llos« 1" fl...... «^"«!3'7« SalmLolc 4« sl...... 247 - »4« 50 S<.°«en°i«Lole 40 sl. . . . L55'—»75-— Wiener Cmum. Loll» V. I. ,«?< 427 — 43,'-KewinsÜch. b, 8"/c> Pr,, Kchuldu, d. «obenlrebilaiisl. liml««!« «9- 71- «a!bacher Lose..... 72'— 77 - »eld Ware «lltien. tzlan«porl'Unl»l' «»hmungen. »usji« I>pl, ltÜi-nb, 500 sl. . . «35 2704 Vau- », «etlisbiVes, für ftäbt. S«raf,enb. <» Wlen lit. X . 2U1-- 3U8- btl>, bto, dlo. lit. v . »Ul — 803 - Vöhm Nordbahn 150 fl. . . 8<»7 — 4n5 — «uschtichrader - 412 - Prag-Duler Visenb.inofl.abzU. I9!> 5« <»4b<» Ltaaterilenbahü !ll»0 fl. , . . ,48 — ,5« — Ung.nllliz. Eisenb. 200 sl, Silber 488 50 4»5 - Una.Westb.ftXaab Vrllz)l!0<>fl.l3. 441 — 448 - W!e»sr Lokalbahnen-Ml.Ves. . — — —-^ Kank»n. »nalo vest. Vanl 120 fl. . . 273 50 »74 50 Vanlvereln, Wiener, 200 sl. . 452 50 453 50 Äodlr.>«„s<, Oesl., 20» fl.E. . 9»»-- «2? - Krbt.'«nst,f Hund. u.V. ,<>ufl. —>— -> — dto. bto, per Ulllmo . . K78 5l> «7V 20 ssreditbanl, Ma. una., 200 fl. . 7l5 50?,L5U Dcposilciibanl, «llg,. üou sl. . 4,8 - 420 — ««lompte-Ges., Ndröst., 500 fl. 484 50 4»5 5« Glro-u.Nasscnv., Wiener 200 fl. 450 — 455 — HUvothelu., Oesl., 200 fl.30>V„«t 94— s«-— » n»hmung»n. Äauars., «llg. oft., 100 fl. . . »38 - ,41 -tgyoirr Eiseii' und Ltahl°Ind. in Wien wl» sl..... ,85 — ,9? — ltisenbaliuw.-Le!ha..Lrft,, 10«fl 250 — »54'— ,,Ell>em!!l,l". Papiers, u, V,'V. ,21 - ,24 — LirsnMi Vrlllieiti 100 sl. . . 816 — »l» — Wontan Vekllsch.. Oes».'alpin? »5ü - 8b3 — Prasser ltii,!! I»b.i. V >«!. 84» — »52 — Iriwiles l»ohIenw,Vekll. ?o sl. »95— 8»8 — Wasfe!if..V,,Oest,i„Wirn,,N0sl. 304- l»0» — Waguo» Lcihll!lsl,,«lla., ,808 Deutsche Ncichsbünlnoten . . »,»9i!,i,?',2 Italienische «aolnoten , . . 95 12! 95 »2 «ubel-Nottll...... «587,!»'58,l l403l) -^----------------------------------- N"^<^"s,im^ in Malbuch vom l5.ttU ^°l! u >be ^ttllim!« "''/ "'tliallend Veterinär. ? "»licr 7?z " w Pctrcff der Einfuhr ,^"'tn)'^'m.?' Schafen, Ziegen, 's» ö"'"> v n Ä"M des l. k. Ministeriums > H dcu, di^,7'"'chleppu„ss der Schweine. ^.S"°inen X 3'" ^"'bie!e die Einfuhr ^ll ^ U"W (n7m!t.? S'uhl^richfsbezirlen ^ ^ " ^nN "°^ den im NeichSratc '»<"!" ist 'Ass" und Länden «erböte«, 't. N_>'t Vla.," ?""" der wcsse» dcs Ve-?'°«"5'"P mann!^ ?°uensn'che von d.r > ^.^er!iigu°"^"tt Uuier.wänserndorf X!« de?'">er„^Z,b'e Einfuhr von Klauen! >' t ^"" .Zu^ '"'..Ilcneu. Schweine) ^t^U'M?K^°ngezurKnndm°chuna 'Uersugunnc,, treten fosort "'"'«lb.Oltoberi«^ "Ä/# . «ine ^O'eji^ru. ln d«*«lo, zastopane ^e ukremio c. kr. okr»jno ßillvklrntvo Lpaänji ^ Uär>8ern6ois. propovociano uvtt2l>.li parlchnto ^ iivinn (ßovo^o iivinn, ovce. K02Y in prll-z>tolli!no8» LoäiZil», ül»-laeka (vol. z»pl^ni^ poic)^) u» Oßi-Lksm v lo«ts»n8lia 07.om!^L. lo «e nstst waren, werden bcvorzuat. ! K. l. Bezirksgericht ltronau am 9. ^ltover 1902. (3939)3-3 I N.911. Konkurs-Ausschreibung. Vom nrfertiqtcn Landesausfchusie wird die Distriltsar,^ensftslle: , ^s<- 1.) in Peirinja mit dem IahresHatte von 1600 l( und dcr ÄltivitätMlasse Ver 20U ^. 2 ^ in 2cllenbcra mit dem ^ayres^ ^lte^o.? lllN un?bor «l.ivi.iitMwge '"^r^2A^^^^ 72':fÄe/^N^ ^^«lb^r^t« .Etaa.slmraerfchast. physische ^.''H^^'>«d Unbescholienheit, b.Shcr.ae ttem'tnis der slovenischcn und dcut,chcn ^ > nachzuwcifcn. . ^ Bewerber ^ Laibach am U. Oltober ""<-- (4010) Eji?.9-?/?- Dražbeni oklic. Po zahtevanju Valentina Kikelj, posestnika v Zapotoku St. 8, po dr. Furlanu, bo dne 10. novembra 1902, dopoldne ob 10. uri, pri tej sodniji,! v sobi št. 16, dražba posestva vlož. | öt. 3 kat. obè. Želimlje, obstojeècga iz hiše v Kopaèniku fit. 2, iz travnikov, njive in gozda. [ Nepremiènini je doloèena vrednost: na 2363 K. I Najmanjsi ponudek znaša 1575 K 32 h; pod tern zneskom se ne proda. S tem odobrene dražbene pogoje ( in lisline, ki se tiöejo nepremiènine,; | se smejo pregledati v sobi št. 18, med opravilnimi urami. Pravice, katere bi ne pripusèale dražbe, je oglasiti pri sodniji naj-pozneje v dražbenem obroku pred zaèetkom dražbe, ker bi se sicer ne mogle razveljavili glede nepremiènine «ame. O nadaljnih do^odkih dražbenega posfopanja se obvcstijo osebe, katere imajo seiaj na nepremiènini pravice ali bremena ali jih zadobe v teku dražbenefla postopanja, tedaj samo z nabitkom pri sodniji, kadar nili ne stanujejo v okoli^u spodaj oznamenjene nodnije, nili ne irnenujfjo tej v .sodnem kraju stanujoèega po-oblaSèenca za vrof-be. C. kr. okrajna soJnija v Ljubljani, odd. V, dne 20. septernbra 1902. Im Gasthause beim ,ZaJeo" auf der Römerstrasse wird auBBer den bisherigen nur echten und guten Weinen und dem beliebten stets frischen Steinfelder Bier von heute an auoh awgezeiohneter alter Oörzer Bebnla vom Jahre 1896, «owie ein eohtar Istrlaner Refosko anigeaohenkt. Auch wird zu jeder Zeit mit kalten undl J^» Speisen aufgewartet. ' „„-«nil Um zahlreichen Besuch bitten hochachtungßvoll Alois und Aigustia ^ajec- Laibacher Leitung Nr. 239. 1976 17. OltowiM^ (4021) 3-1 ät. 34.625. ^ Il8tkliov« x^ iuvllliäe. kri M63tnem m»ßi8tratu v ^ubiMni i?pra2n^eni 8ta 6ve me«ti U8tanove 2» kranke invali6e, V8»lco po 63 X ua leto. ^ Da te U3tanove ima^o pravico bivöi vo^aki, lci 80 v»1e^ vHaske 8luike 2» 6e1o N68po8onni p03tali, ter so uboßi in lepe^a ve6en^a. ?roZnje ^a poäelitev ten «»tauovnin m«8t mora^o bili oprem^ene 2 6ok»2i!i 0 «tauu, 8t»ro5li, uboslvu, veäsn^'u ter c> va-j»äkem ziuidovllli^u pro8ilcev in ^in ^e vla^ati 60 1V. novombrll Isto8 pri tem uraäu ali pa pri pri5tojnem c. kr. olcra^nem ßlavarntvu. 6ne 8. oktabra 1902. Invalidenftiftungen. Veim Etadtmagistrate in Laibach sind zwei Plätze der train. Invalidenstiftung mit jährlichen je 63 X in El ledigling grlommcu. Anspruch auf diese Stiftung haben gewe« sene Soldaten, die infolge ihrer Militärdienst-Icistlmg erwerbsunfähig, arm und wohlgesittet siud. Die mit den erforderlichen Nachweisen über Stand, Alter, Armut, Wohluerhaltcn und über die Militärdienstlcistung versehenen Gesuche um Verleihung dieser Stiftungsplätze sind bis 10. November d. I. hieramts oder aber bei der zuständigen l. l. Vezirlshauptmannschast zu überreichen. StadtmaMrat Laibach am 8. Oltober 1902. (3792 a) 2—2 Z. 18.620 ex 1902. Kundmachung. Ter Tabalhauptverlag in Oroßlaschih gelangt im Wege der öffentlichen Konlurrenz zur Ve< sehuug, Derselbe darf in jedem nach Lage und Beschaffenheit hiezu vollkommen geeigneten Hause der Ortschaft Oroßlaschitz ausgeübt werden. Die Offerte sind auf der vorgeschriebenen Drucksortc zu verfassen und bis längstens 25. Oktober 1902, vormittags 11 Uhr, bei dem Vorstande de? l. l. Finanz-Direltion in Laibach versiegelt zu überreichen. Das Vadium beträgt 200 k und ist beim l. l. Steueramte in Großlaschitz oder beim l. l. Landeszahlamte in Laibach zu erlegen. Im übrigen wird sich auf die ausführliche itundmachung, enthalten im Nmtsblatte der «Laibacher Zeitung» Nr. 22b vom 1. Oltober 1902, berufen. K. l. Finanz-Direltiou. Laibach am 25. September 1902. Št. 18.620 ex 1902. Razglas. Glavna zaloga tobaka v Vel. Lašèah se podeli potom javnega pogajanja. Ista se »me oskrbovati v katerej koli si bodi po legi in kakovosti v to popolnoma sposobni hiši v Vel. Laaèah. Ponudbe naj se spiSejo na predpisani tiskovini in naj se najkasneje do 25. oktobra 1902. 1*> predpoludnem do 11. ure, vložd zapcèatene pri predstojniku c. kr. finanènega ravnateljstva v Ljubljana. VarSèina znaša 200 K in jo je položiti pri c. kr. davkariji v Vel. Lašèah ali pa pri c. kr. deželnem plaèilnem uradu v Ljubljani. Vse drugo se nahaja v natanènem raz-glasu, priobèenem v uradnem listu Ljub-ljanskega èasopisa St. 225 z dn6 1. oktobra 1902.1. C. kr. flnanèno ravnateljatvo. Ljubljana, dne 25. septembra 1902. jsl Monatzimmer mit separatem Eingänge ist lofort zu vergeben. (3995) 3—3 Anzufragen Wienerstraße Nr. 8. Ein wahrer Schatz | für die unglücklichen Opfer der Seibat- ¦ befleokung (Onanie) und geheimen ¦ Anaaohweifnngen ist das berühmte ¦ Werk: ¦ Dr, Retan's Selbstbewahrnpg. I 81. Aufl. Mit 27 Abbildungen. Preis 2 fl. ¦ Lese es jeder, der an den aohreok-1 Hohen Folgen dieses Lasters leidet, fl seine aufrichtigen Belehrungen retten H Jährlloh Tausende vom sioheren fl Tode. Zu beziehen durch das Ver-fl lags-Magazin in Leipzig, Nen-H markt Nr. 21, sowie durch jede Buch ¦ handlung. (3372) 36-5 ¦ Pf* Lernc "^n Reformlatein!! Beformlatein ist die Welthandels- •praohe der Zukunft, denn es ist in kaum acht Tagen so weit zu erlernen, daß jeder mit Hilfe eines lateinischen Lexikons perfekt korrespondieren kann Roformlateln ist die Universal-spra-hc dei* Zukunft, denn sie verbindet mit dem Wohllaut des Lateinischen die Vorzüge der französischen Sprache, übertrifft aber alle Sprachen an Einfachheit und hat vor allen Dingen die Nachteile der lateinischen Sprache beseitigt. Karl Frö hl ichs Grammatik der Weltsprache Roformlateln ist um den Preis von 1 Krone zu beziehen von (2938) 11 Ig.v, Kleinmayr & Fei Bamtegs Buchhandlung in Laibach. ' Der Ersatz für Corsets. Absolute Bequemlichkeit bei eleganter Figur. Stäbchen entfernbar. Corset waschbar. Alleinverkauf der Original Englischen „Platinum" Anti-Corsets '8718>as Alois Porsche Laibach, Domplatz 21. "(4Ö15) ""e.'698/2 3. Dražbeni oklic. Po zahtevanju Marije Pirkebner, železniskega sprevodnika soproge v Ljubnem, zastopana po dr. J. Vilfaou, odvetniku v Radovljici, bo dne 4. novembra 1902, dopoldne ob pol 11. uri, pri spodaj oznamenjeni sodniji, v izbi St. 2, dražba posestva vlož. šf.. 50 kat. obè. Dobrava pri Kropi s pritiklino vred, ki sestoji iz 1 vola, 2 krav, 1 junèka, I slatno-reznice, 2 vozov, 1 brane, 1 pluga, nekaj sena in detelje. Nepremiènini, ki jo je pro:lali na dražbi, je doloèena vrednost, in sicer poslopju na 710 K, zemljišènim par-celam na 4918 K in pritiklini na 898 K. Najmanjši ponudek znaša 4351 K; pod tem zneskom se ne prodaje. Dražbene pogoje, ki se s tem odo-brujejo, in listine, ki se tièejo nepre-miènine (zemljiško-knjižni izpisek, iz-pisek iz katastra, cenitvene zapisnike i. t. d.), smejo tiati, ki žele kupiti, pre-gledati pri spodaj oznamenjeni sodniji, v izbi št. 4, med opravilnimi urami. Pravice, katere bi ne pripušèale dražbe, je oglasiti pri sodniji naj-pozneje v dražbenem obroku pred zaèetkom dražbe, ker bi se sicer ne mogle razveljavljati glede nepre-miènine same. O nadaljnih dogodkih dražbenega postopanja se obvestijo osebe, katere imajo sedaj na nepremiènini pravice ali bremena ali jih zadobè v teku dražbenega postopanja, tedaj samo z nabitkom pri sodniji, kadar niti ne stanujejo v okoli.su spodaj oznamenjene sodnije, niti ne imenujejo tej v sodnem kraju stanujoèega po-oblašèenca za vroèbe. C. kr. okrajna sodnija v Radovljici, odd. II, dne 3. septembra 1902. Neue Sienkiewicz- Bände! SienkieivicaE Am lichten Gestade 1 K 20 h. Sienkieivicz 1 K 20 h. DDrei Prau-en 1 K 20 h. Vorrätig in (3993) 3-3 Ig.v. Kleinmayr & Fed. Bambergs Buchhandlung in Laibach. Feinste Theebutter 2 K 40 h per Kilo und neuer BlumeiihoniO in Flaschen; a % V» "^ 1 Kl'° ist erhältlich bei ^ ^ Edmund Kavgdet Laibaoh, Preierengaf«e, geg« {] 29 Hauptpost. i Eisendreher gegen hohen Lohn so* aufgenommen ia de Leimfabrik, l*fiž An der Lattermannsallee in Laiöach- Hleibt der (schulen wegen noeli bis **' den 1O. Oktober, In I*albach. 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' \t> > Villaoh, Klageafurt, KranzonsfoHto, München, Leobon; Obor Holital nach s*a"b ötef; ^V^t^Y am See; Inmbrnok, Hregenz, Zürich, (ionf, Pari«; ttber Klein - Rolüi»8 D* „»ob W•«'"dirß^rl 1 % Pilion, Marionbad, EKor, Kranzeunbad, Karlibad, Prag, liOipalg; flbor Am»tot"D' jjon"1'0?[a,: V„01V nacht«: Pergoncn/.ug nacli Tarvig, Villach, Kran«onBfoBte, Innubnick, München (lr Per«onen/'rO(j; °^ .oi I. und II. Klänge). _ Biohtnng naoh Budolf«w«rt und O ott§oh«o. ' d OotW" ^foS'a, 17 Min. früh und um l Uhi ß Min. nachm. nach Rudolfiwert, BtrMCha-Töpli» •*" pot*" bKtt' 8 Min. abend« naoh Itudolfawort und Gottsohoe. »e «*in (t1^' Aiii>eelrth: »*&< Ankunft In l.alhaoh (3. B.): Klchtnng Ton Ta»yi«. Um 8 Uhr 361» IflOl>l. j^o- v$, !> Wien üb«r Am»totton, MiWichnn, Iiiiigbruck, Fran«en«fo«te, Hal/.burg, JjI«*» "w}n XJbr i* V*™: Wtff Klagenfurt, VlUac.h (Mriuclion - Triust direkter Wagen I. und II. Klawo). — u.mr Aj»»**"?« <** iim ' ,P»' »oneniug von Taxvi«. — Um 11 Uhr 16 Min. vorm.: Penonenniff »us Wion «•» Jstfi«-, ^ Vftfi*M\\ Franzensbad, Karl.bad, Kger, Marienbad, Pü«on, Budweii, Salzburg, Ijln*L "or, Pon^^' j>oi>V: Bregen., Iniiibruck, ZeU am Beo, Lend - 6a«tein, L«oben, Klagenfurt, HorSj*oh«n, ^"acPful>»S$t»' 44 Min. nachm.: Persononxug au« WIod, Loobon, HeliUl, Villaoh. Klagonfnrt, »»» n> Kl«* fzZ/t^ tttto, Pootafel. - Um 8 Uhr sil Min. abonds: I'ergonenzug aui Wion, Loobou, ,*lA0tti0h, $V^\lfK^ über Selztal an« Innsbruck, Halzlmrg. — KiohtHng von Rudolfawer* »u ° hnl, »"'nd ^rtifl L,^' Um ö Uhr 44 Mi», frtlh uu« Budolfgwort und OotUohee; nm 3 Uhr 89 MinTJ"1a„lfBv?o'* /fift«'-^ , Budolhwert und GotUchee; um 8 Uhr 3S Min. abend« au« 8tra«oh»-Töpllt«, ^m!«0"'« ol»*" "^ . &\ Abfahrt von Laibach (StaatHbahnhof). Blchtung naoh Bteln. " MiD. u»ü ^ e $ 28 Min. früh, um 3 Uhr ßMin. naohm., um 6 Uhr 60 Min. abend« und um 10 UW » fl-e: tf fst>^ und Feiertagen und nur im Oktober.. nortAV&^in ^,a\ *" ^ Ankunft In Laiben (StaatHbahnhof). Biohtung von 8t«»»»- /S» I» ^"l«*'1'/ 49 Min. früh, um 11 Uhr 8 Min. vorm., nm