A. 265. Dienstag, 17. November 1896. Jahrgang 115. "Mwll 3 ?l""5"»: "l" Pllsl Versendung: 8«nMrlg fl, 15, hlllbMr!« fl, 7 50. Im llomvtolr: t>el,°V«, '. halbjährig fl, b 5«. fflir d!c ZüfirNun« in« Ha»« noüzjähri,, fi. 1, — Insertlo»«,,tbür: yiir ^ «n>erate b!« ^, 4 jjsllen 85 lr,, gMerc per Zeile 6 lr,: be! bftrre» Wlrdcrholuugsn per Zelle 3 lr. Die »Laib. Ze«.» erscheint tügllcki, ml» c?" Ministerpräsident als Leiter des Ministeriums km <3""" ^" den Bau-Ndjuncten Adolf Jacobi et^ugenieur für den Staatsbaudienft in Käinten Der Iustizminister hat den Bezirksgerichts» Adjuncten Andreas Ieglic in Tolmein und den Auscultanten Stefan Pachor zu Gerichtsadjuncten beim Landesgerichte in Trieft ernannt; ferner versetzt die Vezirksgerichts-Adjuncten Anton Lan eve in Castel-nuovo nach Tolmein und Johann Guzelj in Pin' guente nach Canale und zu Bezirksgerichts-Adjuncten ernannt die Auscultanten Josef Cechet für Pinguente und Josef Fon für Castelnuovo. Der Iustizminister hat dem Bezirksgerichts« Ndjuncten ZVictor Ritter Frölich von Frölichs- thal in Lichtenwald eine Bezirlsgerichts-Adjuncten- Stelle im Sprengel des Oberlandesgerichts in Trieft verliehen. __________ Der Iustizminister hat den Pfarr-Cooperator in> Mitterburg Johann Zupancic' zum zweiten latholi-^ schen Seelsorger in der Mä'nner«Strafanstalt in Capo-distria ernannt. __________ Der Eisenbahnminister hat den Landesgerichts-Adjuncten Dr. Stanislaus Ritter von Sozansli und den Ministerial'Concipistm Rudolf Grafen Cho -^ rinskyzu Ministerial-Vicesecretären, dann den Statt« ^ Halterei-Concipisten Dr. Rudolf Schindler und den Conceptsprattitanten der statistischen Centralcommission Dr. Paul Hopfg artner zu Ministerial'(5oncipisten im Eisenbahnministerium ernannt. ! Den 14. November 1896 wurde in der l. l. Hof« und Staats» dnlckerei das I^XXll. und I^XXIII. Stück der böhmiche« und das I^XXlV. Stück der slovcnischen Ausgabe des Neichsgesetzblatts ausgegeben und versendet. , Heute wirb das XXXV. Stück des LandesgesetzblattS für Krai» ausgegeben und versendet. Dasselbe enthält unter Nr. 47 das Gesetz vom 15. October 1896, wirlsam für das Herzogthilm Kram, betreffend die Ausscheidung der Steuergcmcinocn Cajnarje, Ierschitzc, Kraintschc, Kre» mcnca, Osredel, Otave, Ravne bei St. Veit, Schilze und Struleldorf aus der Ortsgcmeindc Oblat; Nr. 48 das Gesetz vom 15. October 1896, wirtsam für das Hcrzossthuln Kram, betreffend die Ausscheidung der Steuergemeinden Maunitz und Ralcl aus der Orts-gemeinde Planina; ! Nr. 49 die Verordnung des k. l. Justizministeriums vom 27sten October 1896, I. 21.801, betreffend die Zuweisung der Ortsgemeindcn Ralel und Schilze zu dem Sprengel des Bezirksgerichts in Zirlnitz. Von der Redaction des Landesgesetzblattö für Krain. Laibach am 17. November 1896. Nichtamtlicher Theil. Der Besuch des griechischen Königspaares in Wien. Man schreibt der «Pol. Corr.» aus Athen, lOten November: Die Nachrichten über den dermaligen Aufenthalt des Königs Georg in Wien werden von der Presse wie von allen politischen Kreisen mit viel lebhafterer Aufmerksamkeit verfolgt, als dies gelegentlich früherer Besuche des Königs in der österreichischen Hauptstadt geschehen ist. Diese Erscheinung hat ihre Ursache in drm Verhalten, welches Oesterreich-Ungarn in den letzten Phasen der orientalischen Politik in Bezug auf Griechen» land berührende Fragen beobachtet hat. Verschiedene Momente haben dazu beigetragen, in Athen eine weit freundlichere Stimmung gegen Oesterreich'Ungarn, als sie früher geherrscht hatte, hervorzurufen. Die wohlwollende Intervention des Wiener Cabinets in Angelegenheit der kretensischen Frage und die Herbeiführung der Wiederaufnahme regelmäßiger diplomatischer Beziehungen zwischen Griechenland und Rumänien, welche bekanntlich der Vermittlung des Grafen Golu-chowski zu verdanken ist, haben Oesterreich-Ungarn in Athen lebhafte Sympathien erworben. Es darf ferner der Umstand nicht übersehen werden, dass auch das Verhalten des k. und t. Consuls in Canea, Herrn Pinter, während der kretensischen Wirren, das in der griechischen Presse aufs wärmste anerkannt worden ist, dazu beigetragen hat, den Namen Oefterreich°Ungarn hierzulande populärer zu machen. In den Eröterungen , der politischen Kreise über diesen Gegenstand wird einhellig betont, dass eS in dem Complex der Valkan-Frage keinen Punkt gebe, bezüglich dessen sich eine Harmonie ber Ansichten und ein Einvernehmen zwischen Griechenland und Oesterreich»Ungarn nicht erzielen ließe. Man seht hier auf die Politik des Wiener Cabinets volles Vertrauen, und man ist überzeugt, dafs Oesterreich'Ungarn auf der Balkan-Halbinsel nichts anderes, als die Erhaltung des 8t,»tu8 c^uo wünsche, um den Balkanstaaten eine freie Weiterentwicklung zu ermöglichen. Bei einer derartigen Beurtheilung der Tendenzen Oesterereich-Ungarns und angesichts des Wohlwollens, mit welchem das Wiener Cabinet griechische Interessen behandelt, konnte es nicht ausbleiben, dass sich zwischen Griechenland und der mehrgenannlen Macht eine moralische Annäherung vollzog. Es leuchtet ein, dass man unter solchen Umständen dem diesmaligen Aufenthalte des Königs Georg in Wien und seinen Feuilleton. ^er Ueberfall auf das Cfpeditiollscorps des «Albatros». N . lii. Flibre?« "" 2°g.er befindlichen drei eingeborenen bereun!. b" Küste ist einer getödte«, ein anderer ^larici? ^en. Die unverletzt gebliebenen Matrosen der N, f. Wagemann unterhielten bis zur Flucht an wel^ " unausgesetzt ein lebhaftes Gewehrfeuer, theil nak ""ch die Verwundeten nach Kräften An° lach ei^n. Der schwerverwundete Matrose Sepkic Hoss '"en Wilden mit dem Bajonnett nieder und er-chwerv?!^ sich über den Gefallenen machen ?'eber°essf> tt ^" ^em schwerverwundeten Kovacevic lins 5^>'en. Derselbe Unterofficier streckte später ?lnde Nnlk""" "erlassenen Hütte zum Angriff M daz Ä??L"en mit einem einzigen Schusse nieder, Mte. jw'Tstachement, Welches den Aufstieg unternommen ÜÜ^ zwei M)^ ""^ni> traf es den Lagercommandanten Prosen A""sen todt, drei Unterofficiere und einen ^Nn un^ , " verwundet. Es blieben somit bloß zwei -unverletzt. Uefähr i'/ Uhr 20 Minuten vormittags, also un-/' stunden nach seiner Verwundung, ver- schied jedoch Freiherr von Foullon in den Armen Budils, worauf er, in eine Bodendecke gehüllt, be-stattet wurde. An die Beförderung der Leichen an die Küste konnte nicht gedacht werden, da die wenigen noch verfügbaren Lmte kaum zum Transporte der Schwer, verwundeten ausreichten. Es wurde daher um 11 Uhr vormittags das Lager abgebrochen und der Rückmarsch angetreten. Die Schwierigkeiten der Fortbewegung waren ganz enorme; hiebei legten die Verwundeten Proben der höchsten Selbstüberwindung und Stand' haftigkeit ab. Nach sechsemhalbstündigem Marsche langte die Abtheilung unbehelligt am selben Lagerplatze an, wo am 8. August genächtigt worden war. Am 11. August wurde die Strecke bis zum Dorfe Nrotti zurückgelegt, gur Ueberbringung der schriftlichen Mel-! dung an das Schiffscommando erbot sich der ver« mundete Führer Iohny. Nachdem das Detachement bei Arolti übernachtet hatte, gelangte es am nächsten Tage nach achtstündigem Marsche bis zum Dorfe Sigijana, wo das Eintreffen des mit der erwähnten Meldung erbetenen Succurses abgewartet wurde. Am 12. August nachmittags traf Iohny beim «Albatros» ein. Eine Stunde nach Empfang der Meldung rückte ein aus 23 Mann bestehendes Detachement, bei welchem nebst einem Schiffsofficier und zwei See. cadetten auch der Schiffsarzt eingetheilt worden war, unter dem Commando des Linienschiffslieutenants Ferdinand Bublay zum Entsatze de« Lagers ab. Der eben in Gora anwesende englische Regierungsvertreter für die Salomons «Inseln, Mr. Woodfort, schloss sich ^ unaufgefordert der Expedition an und nahm auch den !in seiner Gesellschaft reisenden Herrn, Mr. Mabeu, , mit. Mittelst eines Gewaltmarsches gelangte das Ersah- , Detachement, halb 10 Uhr abends, zur Lagerstelle, wo Linienschifssfähnrich Vudik und seine Mannschaft im Zustande der äußersten Erschöpfung angetroffen ^ wurden. Am nächsten Tage kehrten die nun vereinigten Abtheilungen nach der Küste zurück und erreichten den Ankerplatz Sr. Majestät Schiffes »Albatros» am 13ten August, geqen Mittag. Sr. Majestät Schiff «Albatros» begab sich, mit den Verwundeten an Bord (eine Unterbringung am Lande war wegen des an der Küste herrschenden Fiebers ausgeschlossen) nach dem Marau-Sund (Anker» platz nächst der Südostspitze der Insel Guadalcanal) und verblieb dort durch drei Wochen, während welcher Zeit sich das Befinden ber Verwundeten so weit ge-b.ssert hatte, dass «Albatros» dann die Ueberfahrt nach Australien'Eooktown antreten konnte. Dort erlag der gleich nach der Ankunft dem Spitale übergebene lebensgefährlich verwundete Marsgast Maras seiner Verletzung nach wenigen Tagen und wurde daselbst mit allen militärischen Ehren zur Ruhe bestattet. Aus dieser ganzen Darstellung geht in über» zeugender Weise hervor, dass die Mannschaft und der ihr beigegebene Stab Seiner Majestät Schiffes «Albatros» anerkennenswerte Proben von Pflichttreue, Muth, Entschlossenheit und Ausdauer unter äußerst schwierigen und kritischen Verhältnissen geliefert haben. Laibacher Zeitung Nr. 265. 2266 17. November 1896. Unterredungen mit dem Kaiser sowie dem k. und k. Minister des Aeußern politische Bedeutung beilegt. Man ist dazu umso eher berechtigt, als der König bekanntlich auf die Leitung der auswärtigen Angelegenheiten seines Staates einen präponderierenden Einfluss ausübt._______________________________________ Politische Uebersicht. Laibach, 16. November. Der landwirtschaftliche Ausschuss hielt am 14. d. M. eine Sitzung ab, in welcher das Gesetz, betreffend die Errichtung von Berufsgenossenschaften der Landwirte, und der Bericht des Referenten Baron Rolsberg angenommen wurden. Herr Ackerbauminister Graf Ledebur sprach dem Berichterstatter Baron Rolsberg für seine aufopfernde, mühevolle Arbeit als Berichterstatter dieses hochwichtigen Gesetzes seinen wärmsten Dank aus. Abg. Gasser stellte an den Ackerbauminister die Anfrage, ob er gewillt wäre, auch wenn dieses Rahmengesetz im Hause nicht zur Annahme gelangen sollte, ein eventuell vom Tiroler Landtage innerhalb dieses Rahmengesetzes gefasstes Landesgesetz mit obligatorischer Beitrittspflicht der Allerhöchsten Sanction zu empfehlen. Ackerbauminister Graf Ledebur erklärte, dass seinerseits ein principielles Bedenken gegen ein solches Landesgesetz nicht bestehe, dass er jedoch insoferne Bedenken trage, als ein solches Landesgesetz ohne ergänzende reichsgesetzliche Bestimmungen nicht ins Leben treten könnte, wenn alle Vortheile erreicht werden sollen, welche jetzt das Rahmengesetz bietet, daher es fraglich sei, welcher Weg rascher zum Ziele führen würde. Abg. Povse ersuchte den Obmann R. v. Arenner, beim Präsidium des Hauses seinen Einfluss dahin geltend zu machen, dass dieses Gesetz baldigst und sicher im Hause zur Verhandlung und Erledigung gelange. — Der vom Nckerbauminister eingebrachte Gesetz« entwurf über Maßen» und Freischurfgebür normiert, dass die Mahengebür beim Bergbau (Entschädigung für die Aufsichtstosten) von vier auf acht Gulden jährlich und die Freischurfgebür von vier auf zehn Gulden jährlich erhöht wird. In dem Berichte des Immunitäts - AuS» schusses über den Dringlichkeitsantrag des Abg. Dr. Pacal, betreffend die Zeugnispflicht der Parlamentsmitglieder wegen der in Ausübung ihres Berufs gemachten Aeußerungen, wird der vom Ausschusse vorgelegte Gesetzesantrag vom Referenten Dr. Ferjancic mit folgenden allgemeinen Aus« führungen begründet: «Die Befreiung von der Zeugnisftflicht muss zwar von der Unverfolgbarkeit der Abgeordneten auseinander gehalten werden; trotzdem lässt sich aber nicht verkennen, dass beide Institutionen durch den Zweck der Immunität sehr enge mit einander verbunden sind. Zweck der Immunität ist, die Unabhängigkeit und Un» befangenheit parlamentarischer Berufsübung zu sichern. Dieser Zweck erhebt die Immunität über den Cha« ralter einer persönlichen Auszeichnung des Abgeordneten und verleiht ihr einen solchen des öffentlichen Interesses. Von diesem zweifellos richtigen Gesichtspunkt aus muss alles ferngehalten und missbilligt werden, was dem Zwecke der Immunität zuwiderläuft. Die be» dingungslose Zeugnispflicht der Abgeordneten über ihre im Vertretungskörper gemachten Aeußerungen läuft dem Immunitätszwecke sicherlich zuwider und schädigt den- selben. Der Nbgeornnete darf nicht darauf beschränkt werden, bloß darüber zu sprechen, was er selbst gesehen oder gehört hat. Wenn er öffentliche Missstän)e zur Sprache bringen will, was sein Recht und seine Pflicht ist, ist er auf Gewährsmänner angewiesen. Die In« formationen würden aber spärlich fließen, wenn die Informanten besorgen müssten, durch die Zeugeneinvernahme der Abgeordneten preisgegeben zu werden. Von einer gesetzlichen Regelung der Frage konnte man gegenüber der Praxis der Gerichte bisher auch in Oesterreich absehen, seit dem Erscheinen des Gutachtens des Obersten Gerichts« und Cassationshofs hat sich jedoch die Sachlage geändert und ist in der Frage ein Umschwung eingetreten, der die Legislative zwingt, Stellung zu nehmen, wofern nicht der durch die Im-munität der Mitglieder der Vertretungslörper angestrebte Zweck illusorisch werden soll.» Aus Budapest wird gemeldet: Der StaatscasseN' ausweis des dritten Quartals weist an Gesammteinnahme auf 130,739.567 fl.. an Gesammtausgaben 138,111.228 Gulden, gegen die gleiche Periode des Vorjahrs weniger um 8,371.705 fl. Der deutsche Reichstag sehte am 14. d. M. die Debatte über die Strafprocessordnung fort. Der Eommifsionsantrag zu § 7, den Gerichtsstand für Pressdelicte nur demjenigen Gerichte zuzuweisen, in dessen Bezirke die Druckschrift erschienen sei, wurde angenommen, ebenso § 8a, dass der Gerichtsstand bei demjenigen Gerichte begründet sein soll, in dessen Bezirke der Schuldige ergrissen wurde. Zu § 35 wurde der Antrag Stadthagens angenommen, wonach einem in Haft befindlichen Angeklagten die Anklageschrift zugestellt und in seinem Gewahrsam gelassen werden muss. Hierauf wurden die folgenden Paragraphe bis 55 nach Ablehnung der meisten socialdemokratischen Anträge erledigt. In der Sitzung der französischen Kammer vom 14. d. M. brachte der socialistische Deputierte Dejeante ein Antrag ein, betreffend die Amnestierung der wegen politischer Delicte oder Strikeangelegenheiten verurcheilten Personen, namentlich der Anarchisten Eyvoct und Berezowski. Der Deputierte verlangte die Dringlichkeit. Der Iustizminister bekämpfte die Dring» lichleit, welche mit 375 gegen 80 Stimmen verworfen wurde. Die Kammer begann dann die Generaldebatte über das Budget. — Die Zollcommission verwarf den ersten Artikel des Gesetzentwurfs über die Zuckerexportprämien, unterzog jedoch über Ersuchen der Regierung den Entwurf einer neuerlichen Prüfung, wobei derselbe abermals abgelehnt wurde. Die Commission nahm wohl die Einführung von Prämien an, will jedoch die hieraus entstehenden Lasten in gerechter Weise vertheilt wissen. Nach einer Meldung der «Daily News» aus Odessa wäre in allen Häfen des Schwarzen Meeres ein durch den Commandanten der Flotte des Schwarzen Meeres übermittelter Befehl der Admiralität eingetroffen, durch welchen angeblich alle Reserve-Officiere der Flotte, einschließlich der Hochbootsleute und Lootsen, angewiesen wurden, sich unverzüglich bereit zu halten, um sich während des Monats December jeden Augenblick in Sevastopol zu sammeln, wenn sie dazu aufgefordert werden sollten. Der Kreuzer «Pamyat Merkuri» wird eiligst für den Truppentransport ausgerüstet. Eine der «P. C.» aus Belgrad M^ Meldung bezeichnet das Gerücht, wonach ein Cabme" Wechsel noch vor der Abreise des Königs nach ^" bevorstehe, als absolut unrichtig. Speciell bezüM °^ gewesenen zweiten Regenten, des pensionierten Gen" -Belimarkovic. den man als künftigen Cabinetschef nen ' sei zu conftatieren, dass derselbe in zu vorgerM" Alter stehe, um für eine solche Stellung "s ^ gefasst zu werden, und dass er selbst an eme nem liche Bethätigung im Staatsdienste keineswegs oen ' Wie die Meldung versichert, sei ein Regierungsweai' vor Schluss der jetzigen Skupschtina als ausgesaM" anzusehen. ..^ z, Das bulgarische Amtsblatt verch" lichte die Ernennung des Ministerpräsidenten Ston» zum Titular des Ministeriums des Aeußern. "^ General-Secretär im Ministerrath, Benev, wurde M Minister des Innern ernannt. Die Abmse ^ Ministerpräsidenten nach Philippopel hat eine neuere Verzögerung erfahren. .^ Nach einem Newyorker Telegramme des , ."> schen Bureau» hat der Congress von "" ^H eine Resolution zur Anerkennung der Cubaner kriegführende Macht angenommen. Im Senate P Annahme unter lebhaftem Widerspruch erfolgt. Tagesneuigleiten. — (Herzog Wilhelm von Württe"' berg f) Se. Excellenz der Herr Reichs - Finanzmtn'si von Källay hat, wie die en allverehrten hohen Verblichenen speciell auch in «° .^ und der Hercegooina über das ganze Land aebreltt Reichs.Finanzminister von Källay.» — Hl«aus ""' Se. lön. Hoheit Herr FML. Herzog Nikolaus v°" ^M« berg: «Eurer Excellenz sage ich meinen AA he« Danl für die so überaus ehrenden und w°M" ^ll Worte, welche Sie mir zukommen ließen beim »^ meines seligen Bruders, welcher den Grund legen ^, zu der bosnisch - hercegovinischen Organisation "", ^ch Wallung, welche Eure Excellenz so glücklich und "1°" . durchgejührt haben. Nikolaus Herzog von Wilrttem ^ — (Gras Ludwig Hoyos f) I" ^ a.V' am 12. d. M. der l. und l. Kämmerer, Mtmelner^, Ludwig Anton Graf Hoyos Freiherr von ^ ^ senstcin gestorben. Er wurde am 14. December ^ als ältester Sohn des k. und l. Kämmerers G^^ ^ Grafen Hoyos zu Wien geboren und war !A ^>ilg< bruar 187? mit Amalie geb. von Pseifersberg-^n« ^ verwitweten V-lfilio, vermählt. Die Kämmere wurde ihm 1866 verliehen. Unerbittlich Oericht. Roman von F. Klinck. (40. Fortsetzung.) «Ich wünschte, Sie hätten nie von dieser furchtbaren Geschichte erfahren. Beruhigen Sie sich, Fräulein Hartner. Werden Sie Ihrer Mutter von dem Vor« falle sagen?» «Ich weiß noch nicht, mir ist so wirr im Kopfe!» murmelte sie mit tonloser Stimme. «O, mein unglücklicher Vater! Welche Strafe empfieng der Mörder?. «Er ist leider der irdischen Gerechtigkeit ent« kommen!» gab Heinz mit etwas unsicherer Stimme zur Antwort. «Er wurde nie ermittelt. Niemand weiß, wer er war. Der Mord blieb ungesühnt, weil auf niemand ein Verdacht geworfen werden konnte. Herr Hartner hatte keinen persönlichen Feind; er war ein liebenswürdiger Mann; es gab keinerlei Anhaltspunkte!' Sie regte sich nicht, aber die Welt drehte sich mit ihr im Kreise. So erschütterten seine Worte sie. «O, mein Gott!» sagte sie endlich. »Wie ist etwas derartiges nur möglich? Niemand — niemand kümmerte sich weiter um diesen grauenhaften Mord, auch nicht Herr Grüner?» Es lag eine große Bitterkeit in ihren Worten. Heinz war es, als läge in denselben auch ein Vorwurf für ihn. «Ich glaube, man hat nichts versäumt, Fräulein Hartner, um eine Entdeckung des Mörders herbeizuführen.» versuchte er sich zu vertheidigen. «Alle Welt hat Antheil an dem furchtbaren Ereignis ge-""",""" u^d war empört, als die Nachforschungen der «Der Mord kann nicht von einem einzigen verübt worden sein,» warf sie ein und noch immer hatte ihre Stimme einen blechernen Klang. «Gewiss nicht, und darin lag eben das Unbegreifliche. Ich war damals noch jung, so dass mir nicht alle Einzelheiten mehr erinnerlich sind. Ich weiß nur, was in den Zeitungen gestanden hat, wenig mehr, aber ich weiß doch, dass ich damals dachte, das Verbrechen müsse aufgeklärt weiden könmn.» «Man hat meinem armen Vater Geld abgenommen; es war also ein Raubmord; die Sache war gewlss einfach und leicht zu ermitteln. Nur jemand, der wusste, dass mein Vater das Geld bei sich trug, kann den Mord begangen haben. Wo hatte er das Geld geholt?» «Bei Heinrichs »« m ^ ^"" 3ahrt von einem Monat zu bewahren, "ndrse jedoch bestreitet. Äeick^^°2 älteste Ehepaar im deutschen 3ieck>/^ ^^" bie Ellern des al« Verfasser eines ^ Aeumi s ""theilhast bekannten Rectors ^anl in' «it 3?" sein. Per Mann ist 96, die Frau 92 Jahre >hre a,! ''^ 68 Jahre verheiratet und haben bereits »üb w ' b^antene und eiserne Hochzeit gefeiert, !W s ' "°^ ^ ^rer kräftigen Constitution zu hoffen K '.'" "°ch Mi Jahre am Leben bleiben, so Würden M'" Fest begehen können, sür das die Sprache bis i,,^^ leine Bezeichnung auszuweisen hat. Es wäre Lb>»^ ' ^" erfahren, ob es irgendwo ein noch älteres '^«ar givt. lcriv^ ^^"" Schriftsteller ihr Manu-U^'! .lurückbelommen.) Der eine zerreißt das d,z !"'pl' stGt die Fetzen mit den Füßen wüthend durch ^""Uler. hallt die Fäuste und murmelt gräuliche! sprint ^ Dummheit der Redactionen. Ein zweiter kl" °«/°" Mittagstisch auf. steckt das Manuscript in ^ «nderes Couvert, schreibt eine neue Adresse und stürmt l>tl^"ppenftufen hlnab — zum nächsten Postamt. Ein, l,l " beginnt da« Manuscript sehr ausmerlsam zu! ^'/"deckt alle möglichen Fehler, kann gar nicht be-lily, / ">ie " ^^" 6eug jemals verschicken konnte,^ c°nil l°"l"st und Rothstift, beginnt zu streichen, zu d°tli? l "' ^^ ""^ Monden eine gänzlich neue Arbeit bcr h? ^ese, ach oft so vergebliche Mühe erspart sich legt k ^ ' ^^ ^"^ ^ne geheimnisvolle Schublade und ^ ^ "as Manuscript zu eincm Berg von anderen, über! ^llnn ^^!^^ ^"' ^^ zweimal mit der Hand streicht. NM l ^'^ er die Schublade und kann kaum noch die ^'Agenden Thränen zurückdrängen. Der fünfte end« And ^zweifelt auf dem Sopha und weint wie ein sil,."" (Eine originelle amerikanische Er- ^ ""«) Die Meinungen über den passenden Anzug /^""°Wnbe Damen sind gelheilt. Die Annehmlichkeit die^!H, ' ^fahret« freie Füße und kurze Hosen, ein ladsllbr-^ 'eb°ms SaMichleitsgefühl weigert sich, den da Nl n,.n" >^lnen diese Annehmlichkeit zuzugestehen. Äicvc?s«k Virycle - Fabrikant in Amerika, wo da« Out k ?" bedeutend mehr verbreitet ist als bei uns, ! o,e ^dee gekommen, diesem Schicklichleitsgefühle Rech« . "s zu tragen und dabei doch den Damen die Vortheile H rationellen Kleidung zu gewähren. Wie uns das ^"'Äureau I. Fischer in Wien diesbezüglich mittheilt. >>l« » ^ Fabrikant Th. P. Cherry zu beiden Seiten W l!^ l« einen Schirm an. Diese Schirme bestehen >"b«n 5" ^°^' ber auf Fischbein ausgespannt ist und ^ ^ Aussehen von Rcgenschlrmfragmenten. Die ^ "Elften sind an der Lenkstange und an der Vorder. l«^, "lltelft beweglicher Stäbe befestigt und biegen sich, Hl, ?! "^ ^""ln lassend, nach rückwärts zusammen.' l»ls ^"lk auf eine Feder genügt, um die Schirmhälstcn l"tsnl». ^ ^" entfalten oder zusammenzuklappen. Die Wlcv l « c ^lrmhälften hüllen den unteren Theil des ""b N ? "°llständlg ein, dass auch der schärfste Blick wd leine Indiscretionen zu begehen vermögen. ^ !n?/^°"te Carlo.) Man meldet aus Nizza: ^°nck ^ ^^ "°H unmündigen englischen Grafen de Billion ^" ^" Spielbank von Monte Carlo drei ^saas,"»' "" verloren hat. fordert von der Bank die 'Kem N . ^" ^""»s und hat Dr. Emanuel Rossi zu ^uertreter ernannt. W°n,^ (^"Haftung eines Vriganten.) Aus ^lerm« ^""" ^- d. M. berichtet: Depeschen aus ^". d« " bie Verhaftung des Vriganten Pisci-^ "°n welchem man wichtige Enthüllungen erwartet. ^lll- und Provinzial-Nachrichten. ""dels. Md Gewerbekammer in Laibach. IX 6w (Fortsetzung.) ^"ltlich,, 2 ^«^^ Nebek berichtet über das Ansuchen ?terreicb ^"?"papicr' und Zuckercarton Fabriken in 7" aller N l^. ^ie Handels, und Gewerbekammern ^ mi)ck?° ^^""'«ung ihren legalen Einfluss daran ^nhllus? ' °^s der Artikel V des vom Abqeord- >fs ^,. °" 27. März d. I. angenommenen' Ent- V"be ae<)?n n/^lies. womit Vestimmunam zum " und 5? Uebeivortheilnngen in Bezug auf Quan- V' 'Bei ü "^ 'l" Warenverkehre erlassen werden. ^t ^^ .oer Gewichtsvezeichnung bars die Emballage ^chM,'I3^"et werden», hechen möchte:« Bei der /^chlll?"""6 darf, wenn nichts anderes Rechnet ^, ?""acht ist, die Emballage nicht werden.» Die praktische Wirkung des Artikels V nach der jetzigen Fassung wäre die Vertheuerung der Ware. Als Beispiel sei folgende Rechnung aufgestellt: 4 80 kg Zucker Netto 5 32 kr..... fi. 1'53«/i« eine Cassette 200 Gramm ....... ' —.06Vi<> ^ Summest. 160 Um nun den unausbleiblichen Differenzen zu begegnen, wird der Fabrikant versuchen, den Wert der Emballage in den Zuckerpreis einzureichen, d. h. denselben entsprechend höher zu stellen: 4 80 kg Zucker Netto ü 33 33333 kr. ... ft. 160 dazu eine Cassette 200 Gramm....... gratis ^Summe fl. 160 Eine solche Calculation ist aber auf die Dauer nicht haltbar. Es muss zu folgender Abrundung kommen: 4 80 kg Zucker Netto 5 34 kr........ fl. 163 In allen Industriestaaten wird Zucker Brutto für Netto gehandelt, und zwar gerade mit Rücksicht auf die Emballage. Eine Ueberoortheilung des Käufers kann nicht stattfinden, wenn bei Waren, welche nach den Bestimmungen der Warenbörfe usancengemäß Brutto für Netto gehandelt weiden, der Gewichtsbezeichnung das Wort «Brutto» beigefügt ist, d.h. dass das Emballagegewicht im Warengewichte enthalten ist. Wenn man daher den Artikel V im obigen Sinne umändern würde, so käme die obenerwähnte Schwierigkeit in Abfall. Die Section ist der Meinung, dass die Umänderung des Artikels V im obigen Sinne vollkommen ! gerechtfertigt ist, und beantragt demnach: Die geehrte Kammer wolle darauf hinarbeiten, dass der Artikel V «dieses Gesetzentwurfs im erwähnten Sinne umgeändert > werde. Der Antrag wird angenommen. X. KR. Josef Rebel berichtet üb er und Dichtun g e n hcsH ^ Germonil) sind im literarischcn zirls zu Wien in 14. Ausgabe erschienen- ^' Sch 'H^F bringt auch das Porträt des Verfassers "Nv" Tite^^ ein paar bisher ungedruckte Kraincr "'eder. "^ch ewr <,„ss> stellt diesmal die Seclandfchaft von Velo e^ ^, ^0''^ aemiilde des Villacher Malers Ialob Canz"", ^,Z be'" Mdel riniqe Texte zu den Solis, Duetten und Chore, f^stt'' F" Melodram des olMnannten Verfassers m " WN"!'" ssruppe des Vuchcs vorkommen, ist schon vel " ^e früherer Ausgaben erwähnt worden. ^lh °',,, bels Alles in dieser Rubrik Vejvrochenc !""" z,. Ka' Buchhandlung Ig. von Kleinmaur « li bezogen werden. Laibacher Zeitung Nr. 265. 2269 17. November 1896. Angekommene Fremde. Hotel Elefant. ! ll5l ^' No.vember. Varou von Walll,offen-, Dr. Pislo,, All,'V' ^ ^erichts.Advocat- Reinhard, Buchhalter der österr-^°ib^ ^'lcllschaft; Fiola, Ingenieur; Fischer, Steindler,' Nitter? ' c^^"^' ^bwy, Daublcr. Stettner, Kflle.. Wien. - ^ Pii^.A'^a.eb; slitter von ^ieitgrb, Kapitän; di Lenardo, - N^ , ?«' ^"lmarin. Kflte.; Eney, Kaufmanns'Gattin, Trieft. Um w ' ^"s'cheriMss^Sccretär; Mayer, Tuchfabrilant; Kohn, «l ft?^ ^ I"its, 5lfm., Linz. - Lcitncr, iifm., Lienz. - ^ N'lln,' 3"'Neumarktl. - Fifchcr. Kfm., Karlstadt. - Her». G^'Wüstem, Kflte., Agram. - Cuzel, Großgrundbesitzer, Na"s" ','""' ^ di iicnardo, Antaqnano (Italien.) - Weber, Pr.N ^' ^'bach. - KoSlnelj' Zirlnih. - Del Mister, Fe2 ^^ '" Deciani. Privat, Udine. - Pollal, Kfm., A.., 1^« Hotel Naielischei Hof. Led^ - ^ ' November. Höniamann, Geichaftsmann: Vranne, "ciycmdler; Iesernig, Besitzer, s. Frau, Gottfchee. - Mosncr, Geschäftsmann, Neumarktl. — Bachclik, Fleischhauer, Semic. — Huttcr, Geschäftsmann, Tschermosnitz. — Oraschi, Geschäftsmann, Loibenthal. — Kanicar, Prijezcr. — Samide, Besitzer, Altla^. Am 16. November. Wittreich. Besitzer, 5tlindors, — Iotlic, Privatier, Tijplitz. — Petronic, Privatier, Trieft. — Dolinar, Pfarrer, Arch, — Hödl, Blockmeistcr, Villach. Verstorbene. ?lm 14. November, Dr. Heinrich Pauler v. Olanfeld, Dom'Dechant, 67 I., Domplah 8, Herzlähmung. — ttarolina Fritsch, Postconducteurs« Witwe, 57 I., Kaiser-Josef'Platz 2,. Lungenlähmung, Im Siechenhause. Am 14. November. Franz Celesnil, Tischler, 42 I., chron. Darmlatarrh. Im Civilspitale. Am 12. November. Jakob Mlinar, Arbeiter, 66 I., Am 13. November. Maria Usfar, Nufsehers^lattin, 66 I., Vitium l^oräi«. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. ^ ^ H____«^Z__« ^ ^____________________^ ^ 2Ä?N7^ 729 4 "2 b SSO. «chwach! Regen ^ 9 '«b. 730 3 2'2 SO. schwach 1 bewM________ 17.>?U.Mg. 727 8> 2 0j SÖ7schwach^ Regen j 2b Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 2 4«, um 1'1° unter dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohm-Ianuschowsl», «ittcr von Wissehrab. Course an der Wiener Börse vom 16. November 1896. N°« dem Dienen Courm»«« ^ zwat».Anl»h»n. «lld W°r. lnsH^°hembtr . . . lnl.85 .°i !.k >. E°lb„ ^ s^uai-ttugust lo,'2o!i0l'4!» '««0tt ö° " ^°°"'°'e- »5!» N. 144-14k bl) llko« 5/,° " „s°nze b«u l. i44 25 145 25 ^l °t°. »„ Ultimo . . loi-in 101-3U l««e»bnn»e». M°u"^er»«rV°hnl..G»lb., """ l^r. <. 200 ^r, N°m. . 9N'4U ll)N 40 d"L°h>'200 5.^,5'///. ^ «in?«..^ ?"'pl. St!" . Lü?'-2t«.ä,?.^ ^., ..... 28»'5(> 238 s>0 »»l«zh'°,'Llr."'« !l>«. W, b°/„ 23!»--. 234'bN ä,»«I°U.>kw,.U.z,^ ss,^ 217 40 218 40 «o« Vlaate zur Hahlnna iibern»»»«« Vrior.< Oblio»ttl>nen. EMllbttlibcchn «00 u. 8000 W. «ür »00 M. 4°/„..... HL 50 «17 50 ...... 120'3N 121 «5 ssrailz-Inseph'B., Lm. 1884, 4°/, U8-60 100 00 Vallzüche «ar!'llubwlg.Vahn, t<»m. 88L!> 8845 4°/o dto. dto, per Ultimo . . 93'üb 9945 dto.Et./,°/„ 10080 101 80 dto. Ttaa«-Obl/,''/!,<2chanlre«aI.Nbl..Obl, 100 10 101 — blo. Pl»m.°«nl. ä 100 fi. 0, W. — — — - dto. dto. k 50 fi. «. W. — — — — Iheih Neg'Loje 4°/» l»0 st, . 137 — 18? 50 Grund»ntl.'Vblig»ti«n»n (ftlr 100 fl. «M.), 4°/, lroatische »üb slavvüilch, . »7-25 »825 4°/» „»garische (io<> fi, ö.W.) . 97 05 98 U5 And»» 3ss»ntl. Hnl»h»n. DonllU'iNeg'Lolt b°/, . . . . ILN-75 180 75 dto, -Nnleihe 1878 . . 10» — 10»'- «nlehrn der Ltabl V»r». . . 112— —'— Nnlehen d. Ntadtgemeiiwe Wie» 10430 10530 slülruen d, Ttabtyemfinde Wien (Silber ober Gold).... I27>!>0 — — Prümle» Vlnl. d, Ltadtzm. Wien l6»'?5 1«4 75 Vürlrbaii'Unlehr», verlotb. b"/„ 101 25 102 LK 4"/„ Rainer La!!t>f«.«nlel,en . 89 25 »8 5 «arr ßftndbri«ft (für ,«, fi.). Vodcr,all«.«ft.ln50I.vl.4«/,«. — - — - dto. „ ,. in 50 „ 4°/» 99 35 100 »5 dto, PrHm,°Nchlbv. 8°/„ I. Hm. - — — — dto, dto. 8°/., ll. VM. 117 lib 118 — N.°efterr,Lanoe».Hyp..«nft.4"/» 100 — 100 50 Oeft.'ung. Vanl veil. 4°/^ . . 10010 101 — dto. bto, 5«Iähr. ,, 4°/^ . . 100'10 101'— Epllrtllss«, l.»st..8U I. Ii'/,°/, vl. 10» 50 — — Plioriläts. Gbllzalion»« (für 10« sl.>. iferblnanb«'3lordbal!l'. Güdbahn i> 8«/»..... 17» 45 !74 45 dto. il ü»/o..... 127-75 128 75 Ung.'galiz. Vuhn ... , 107 10 108 10 4°/, Unterlroiner Vllh,«« , . 99 bN 100 — Dlv»rs, zos, (per EtUil). Vudllpeft'Vllstlica (Dombau) . »70 710 «lreditlose 100 ss...... 19850 19« 50 «lary'Lose 40 fl. «M. . . . b?- 58 — 4°/„DonaU'DampfIch.IN0fi,'40 Mudolphllose 10 fi..... l« — 2< — ValM'Uose 40 fi. 18 75 dto, dto. ll. 0 Depositenbanl, Ullg., »00 fi. . 238 50 84050 «»complü-Ves., Ndrvft., 500 fi. 770 — 780 - «lro-u. Tllssenv,. Wiener, »00 fi. »70 — »7l» — Ht,pothtN>.,Otfi,,»00 fi.25°/,V. 85 50 86 50 Ländtlbllnl, Oeft., »00 ft. . . »44 75 »45 25 vefterr., Ungar, Van!, 000 st, . S88 — 94» — UnlonbllNl »00 fl...... »90 »b »90 75 Verlehribllnl. «llz,. 140 fi, . i?9'75 179 90 ßlllln vo« EranOp«!» Anl»rn»hmn»g, 50!» fi. »W. 1480 14»5 bt«. dt«. (lit. U) »00 ft. . 534 — 537-. Donau. Dampfschiffahrt«. ««>., Oesterr,. s><>(> fl. EM. . . .509 — 511 — Dul'Äobe>ihachelE,°V.»0Ufi.V. <^'- «5 50 fferkinll!!b»'Norbb. 1000 si.EM. »875 »3W Lemt,- Ezlrüow.-Nassyr Kisenb.» Vesellschaft »00 fi, s. . . . 286-50 »88— Lloyd, Oeft,, Trieft. 500 ft. EVl. 424 50 42550 Oesterr. Noldwestb, »00 st, 3. , »ß?—»87'bO dto, bio. (lit. U) »00 fi. V. 278— 274 — Pillll-DulerEisenb. 150fi.E, . S4— 94-50 Vtallt«e!>enbahn »00 fi. E. . . »5!i 25 85275 EüdbahN 200 fi. L..... 98 — 8850 Vüonordb. Verb..». »00 fi. «M. 214 7b »15-75 lramn>al>'Ve!.,Wr.,17Nfi.e.W. 457 — «58 - dt». 2m. 1887. »00ft. . . . —— — — al>^r«)^<)0fi.K. »09 50 »io t»0 «ienef Uoi-Hlbovnen.ilct.'Ve!. S0— «4 — Zndustri«»ßetl Ves. 70 ft. 156 — I5S 50 W°ffenj.'V.,O,ft.00ft. »l»4— »85 — Waggon.Ütlhanft., «llg., in Pest, 80 fi......... 510'- bie - Wr. OaugtleMchaft 100 ft.. . 109 — ,10— Wieuerbecgel Zlezel'Nctlen-Vt!. »»4 — »vl, b« z,vls»n. «mflerdam....... 99W 9930 Deutsche Pl«»e...... b» »0 «9« London........ 1l«'95!ll»0-10 Pari«......... 47'bO 4? 57, Gt. Pet«i»bur« . . , . . — — — — D»lut»n. Ducaten........ 5 70 0 7» »0'Fran«-t.3talle..... 9b3. »'b4, Deutsche «eichlbanlnoten . . 58-8» 58'»?» Italienische Ällnrnoten . . . 4470 44'3V « ° ka" fQ»^Se ^e d°loèil narok za skraiäano aS5Pravo na 2 7. novembra 1896. dhp öAkr- okrajno sodišèe v Postojini _ [&• oktobra 1896. ^43) '^ « ""----------------------------- ^ "^^ Nr. 9NN2, 9063, 9064. Erinnerung. lvich ." ^'u l- k. Bezirksgerichte Gottschee glas N?^"l Pospischil von Mitter-E» s ^ ^"'"'^ erinnert: l Gerich^°be wider denselben bei diesem > (durch ^°sef Miklitsch von Mitteraras ^ Kla^? ^""^ ^l)lf in OMschee) ^."0 4^ fs P^L«. 27. October 1896, ^ebH'',,^ 5 ?b ^ si. Hiergerichts 2^ w^ ^' Tmahlt auf den Mitlas cj n^'.'"ber ^96 ^ T)a dl>r yl V ^"g"lchts angeordnet, dlklen, ^.Aufenthaltsort des Geklagten ^lleicht "? "nb.kannt und derselbe >nd ift ? ^" k. k. Erblanden ab-!^tnna ''.'" hat man zu seiner Ver° !" Herrn A ?"^ ^'"^ Gefahr und Kosten "s kur^?"on SchMniker in Gottschee li T>er m,? ^'"m bestellt. . > verstellte wird hievon zu dem ^t^,Z "'dlgt, damit er allenfalls zur "'"bst erscheinen oder sich einen anderen Sachwalter bestellen und diesem 5 Gerichte namhaft machen, überhaupt im ordnungsmäßigen Wege einschreiten und ' die zu seiner Vertheidigung erforderlichen Schritte einleiten könne, wiorigcns diese Rechtssache mit dem aufgestellten Cu»! rator nach den Bestimmungen der Ge«! richtsordnung verhandelt werden und der -Geklagte, welchem es übrigens frei steht, seine Rechtsbehelfe auch dem benannten Curator an die Hand zu geben, sich die^ aus einer Verabsäumung entstehenden Folgen selbst beizumessen haben wird. Gottschee am 3. November 1896. (4842) 3—1 Nr. 8033. Exec. Realitäten-Versteigerung. Vom l. t. Bezirksgerichte Gottschee wird bekannt gemacht: Es sei über Ansuchen des Johann Vilan in Potok bei Vas die executive Versteigerung der dem Michael Stefan tic von Vas gehörigen, gerichtlich auf 678 fl. 23 kr. geschätzten Realität «ud Einl. Z. 92 »6 CatastralgemeindePir« bewilligt undhiezu zwei Feilbietungs'Tagfatzungen, und zwar die erste auf den 2 5. November und die zweite auf den ' 2 3. December 1896, jedesmal vormittags von 9 bis 12 Uhr, im Amtssitze mit dem Anhange angeordnet worden, dass die Pfandrealität bei der ersten Feilbietung nur um oder über dem Schätzungswerte, bei der zweiten aber auch unter demselben hintangegeben werden wird. Die Licitations-Vedingnisse, woruach insbesondere jeder Licitant vor gemachtem Anbote ein 10proc. Vadium zu Handen der Limitations-Commission zu erlegen hat, sowie das Schätzungs-Protokoll und der Grundbuchs-Extract können in der diesgerichtlichen Registratur eingesehen werden. K. k. Bezirksgericht Goltschee am 12. Seplcmw 1896. Infolge Auflassung des Betriebs ist die Tuchfabrik in l/clmat (mit Ausschluss der zur Tuchsabrication bestimmten Maschinen) ent-weder mit der neuen Dampfmaschine zu 60 l'ferdekrüften oder auch ohne dieselbe aus freier Hand zu vorkaufen. WM Nähere Auskunft in Alois Krenners Tuchfabrik in Bischoflack. Doerings Seife nur garantirrt echt wenn bezrichnct mit der Eule ——»-— Für die Toilette nichis Besseres, weil außerordentlich fettreich. Laut neuester Analyse ca. 82pCf. Fettsäuren. Vlei» «nd mild. Für absolute Neutralität vollste Garantie. Preis 30 Ir. in den Pllalmar5N' .Hluullnnglm. Die unübertreffliche llualität, ««llos und NelnkoN der voel-lni,» 5els« mit der ^u!e charakterisiert sie mit Recht als die beste Toiletteseife der Welt. Der Haut das nöthige Fett zu-führend, verhütet sie das Erschlaffen, das Eintrocknen, das Spriidewerdrn derselben, sie erhält somit lli« 8eliiml,«it clo8 kntlitl«8, vosloilit 8ol,ünon Ißint und ssibt der Haut Generalvertretung: A. MotBOh ft Co., Wien I., Lugeck 3. Anton Krliper, Vaao Petrl6io, August Auer, Engros-Verkaus, Laibach. (4830)3—2 Nr. 7389. ^ CnratclsverhänMNl;. Für den mit Beschluss des k, k, Kreisgerichts Rudolfsw^rt vom 15. September 1896. I. Nbl>, sür blödsinnig erllärten Johann Kapi von Rozance Nr. 2 wurde Jakob Ivec von Ober'Pala Nr. 10 zum Curator bestellt. K. k. Bezirksgericht Tschernembl am 5. October 1896.'