pvWm vsim vMj« p/sl« l)In 1 so TS. ti»cN«in» «oensnuieti d«ck»m«i. 8vNfitV«itung (i»I«ton in<«rurd»n 2v70t. V«s^»Itung u. öuekö, uek«f»i (!«!. int»»Usd. ^r. 2024) ^«fido». »ImiiSOv» u!. 4 ^«nu»kklpt« «v»«"«!«» niek» «tussnisft. ^ ^nfr»g»n f^vokp«»to d«tt«g«n kir. so ^rERsy, «Isn IT. April 193) >A>»r>tON» u. ^dvt>NOMGtk^INv >kh Ut. 4 (V«fiDAitunz . öOiug>pr»i>O ^b^xZ^OiH, mvniU. 2I rui^ilON 24 I^n, 6useii ^o»t mvnOtl 22 lZin,. tü» 6«» ^«tONlt SS Vit». Äm«tnumm» I SO uncj 2 >)in Mariborrr snwm Jugoslawien und Deutschland Vortrag iilxr Jugoslawien im Dresdner Mitteleuropa-Jnstitut. Mitk'k'llwpli-Institut in Tvei'den, isen Aufgabe bckanrTtlich die Pfleqe dcr Iiiltilvellett uiiid wirtschaftlichen V<'zj<'huil-qeil .zwischell Deutschland nrrd den sildosteii-n'psii'chen Ztaatci! ist, veranstaltete dtes<'r Taqe im ^-estsaal dcs dresdner NatliauseS eim'n Vortraslsabend über Iugoslami^'n. ?lach der Vecirilstniiq durch Oberbiirqer-nuist'<'r ^^'l'ner, di'm Vorsismkden de? M't-teleuroj^a-Institttts, erciriff der fviihcre deut-tv-^iiindte in P?:>qrad, D u f o u r v v n 7s c r n c e, daS W-^rt .^u cineni umfassen-d?ii ^''.ntraq über 7ulsloslciwien. wobei er vi^n k'inen ^'ersöril'^hen ö^rlednisseu als! sti>'''!-.'r iii Veciqrad ansl^incj. (5r li'-.'richtete von der Eutniicklunl^ Veo--nad^^, der Hiinpsitadt d?S ?ande?'. di? seit l'on Einw'?l)nev ,^nsteivlichs'.'!s iit. Präcsitige nie n-eucn (^^el^'nnde der Mi< nislerieu, de>? Schlosses und Parlanl.'n-le-^ q^.'ben !>''v 5!adt iln' eisienartilie'I (^eprä-in d<'r sich dli'? Leben der t^rosn'ta^t mit dem liäneilich^'n Lebl'li oermisck't. (5s folsste v'i» lnrier l^'^ksiclt'lick ans d'e k^ekcbichte der Ztlb.'n. nnd Zlttwen'en bis .^nnl Ausbruch des ?i.'.'ltfrit.'l^es. eine schiebt-..', !^'e reisl' iiu v.".chi'.'lvollen l^!?schicken ist. Nä--liev qilui der P^rlrasiend'.' auf die s^cschicht^' >^'.'r ie^'leu kmli''>s'cl'"n 'Z'nuastii^ ein, wvbei <'r den l^rDs'en ^^erlult betlnite. den Iilflo-'llimien durch t^i? l^r^U'^ldunq U^ni;^ Aleran« d.'rs in Marseilse erlitt<'n hat. Ter ?^vd dieses ties betrauert^'n ^öuias liat in Inlivsla-inii'n einl'.'r inneren .^tensc'lidiernu^i ae^ s.'ilut. k'ie, »nsannucn nlit !>ein im l^7ist.' K?-nici Al'riind-'rs arbeitenden 5)v.'aents5 aft'-'-1 /st. das Land bes'immt in i'ine qlsickliche fi'nk!^ sjisirei? U'ird. '^^^eiter aab der Nedner ^in-e surze ^ernna d<'n reichen landschaftlich.'n 5che"s'e''..'ii 7>niln'lawiel,s. von der ?i.NiItur d.'s Landes. ')'iib?r aini d'Nln '^ufou? ans di-e wirt-s?s LaN!^'s'e ^chmieriqkeiten zu nber-u>iuden batte. al^^'r ein<'r ansflchtsreicheren 'n'rtsck'lif^li-s'en .'^nkuuft enta<'!''ensiebt. 'lawi^en ist <'in Aararstaat. ^nfolste seiner ivirtscs'.ntliss'en -^rnktnr ist c? wi<' aelchaf--^!'n, «"'N' N'.'l'st'^fse und ?ss>rnrvrodukte flc-aen deu^'^-.' ^^n^ns^riecr^^en-^mss'.' einmtan-'ck-?!? '-'ir ^'i erster Linic som-' 'n bier und ^elfrlickite in?sra<^e. ?ent'chland s?at daö ?'''str-eben. die .^>an-!>.'b.'?is^'un''en ^^nnschen den b<'iden ?5n-?iern luoqlichlt aus^.uaestalt^n. nnd der im ve7aslnaen"n ?^aln' ab'ieschloss?ne 5^and<'l?'-ne'.t''aa biet<'t bierfi'n' ein<' an^r^^ch^ndc» ?er Vertraiii'nde wies d^ann auf die dnix?) ^",1 i'nai's^'alich.'nen ^s'^irenverscbr v??«?-' siils't"!! ?t!.'ckunsien iu? ''^^errechnnniisw?s<^n liin nnd betonte, das? die l!?'!<'arinstsplt^e, die ? ''i. 1.''> Misli^'nen NM s^unsten Ins^o-slau>!ens beträfli, dnrch dott<»ch^' Aus Die ersten Kanbidatenllsten überreicht Jevtic, Hodsera, Dr. Maeek und Ljotiö baben ihre Listen heute überreicht / Maksimovi'? ütierreicht morgen / Topalovi«' wird überhanpt nicht einreichen können? V e o g r a d, 18. April. Der Kassationsgerilhtshof hat heute vor-mittat^S die Staatsliste des Ministerpriisiden t««« Ievti <: beglaubigt und kbernommen. Nach erfolgter Bestätigung wurl»e ein Exemplar der Liste den ileberreiihern eingehün-digt, wiihrend das zweite Exemplar der Staatsdruckerei zwecks Drucklegung zuging. Henke vormittags wurde auch die Liste der jugoslawischen Nationalpartei sDr. H o d-Z e r a) iibsrreicht, ebenso die Liste des Dr. Vladimir M a öe k. aus Zagreb. Nachmit- tags wird der ehemalige Mnister Dimiteisa tzjotis sein« Kandidatenl^e einreichen, währettd fiir morgen die lleberreichung der eigenen Kan'didatenliste des früheren Ministers Makfimovi 5 angekündigt ist. Da der Arbeitcrfiihrer Dr. ? o p a l o v i c k^'^sang den Veft'mmttngen des Wahlgesetzes nicht nacktkommen nnd die erfor^rlii^n '^sZirMandidaten nicht aufstellen ?onnt«' wi'rden bei den ?^as'l''ll am 5. Mai beften-fünf Listen zur Wahl zugelassen werden. gcrisscu wird. General Zlatev hat sich nur darauf beschränkt, sich selbst und feine ^reuu de an der Ma6)t zu erhalten. Es bleibt jetzt abzuwarten, ir>as die koMnenden Tage bri" gen werben. Staatsstreich in Bulgarien Cankov, Kimon Georgiev nnd zahlrei^l c Politiker sowie Offiziere in Bnrsicis nnd im Landesinnern interniert / Bor der Licsnidierung der Militärdiktatur? / Die „Partei der Kapitäne" und der l9. Mai S o f > a, 18. April. Gestern früh wurden die beiden ehemaligen Ministerpräsidenten Prof. Cankov und Kimon Georgiev von der Polizei aus den Betten geholt, ebenso der frühere Sofioter Polizeipriifident Raste v. Alle drei wurden um 9 llhr abends unter Eskorte nach Burgas gebracht und dortfelbst intetnlert. Wie behördlicherfeitS verlautet, soll Ptofeffor Cankov seine Anhänger in einem Gchreiben aufgefordert haben, sich für alle Eventualitäten bereit zu halten. Wie ferner berichtet wird, wurde auch der Oberstleutnant deS Generalftabes V o r k o v, dann der Abg. I a m i l e v und Oberstleutnant S a r a-k u la ko v ebenfalls verhaftet und nach Vurgas in die Internierung oerfchickt. In politifchen und diplomatischen Kreisen haben diese Maßnahmen der Regterung des Generals ,Patev qrofje Neberrafchung ausgelöst. SS ist noch nicht klar, was die Regierung mit diefen Internierungen bezwecken will. S o f i a, 18. April. In der Rächt vom 1«. zum 17. April war Sofia und ganz Bulgarien der Schauplatz neuer, iehr weittragender politifcher Ereignisse. Wie bereits berichtet, wurde eine ganze Reihe von führenden Männern verhaftet und teils nach Burgas und in andere Städte zwecks Jnternierung überführt. Unter diefen befindet fich auch der Namensträger deS Regimes —« lS. Mai vorigen IahreS: Mmon V e s r ß i ß v. ^ür 9 Uhr abends war die Abfahrt der fcharf bewachten Politiker und Ofstziere aus Sofia angefetzt. Ve Anhänger der Jntetkuierten, deren Taufend an der Zahl, eilte« zu« Bahnhof und manifeftierten für kie Verhaftete«. Bemerkenswert ist, daß die Volizei geGen die Manifestanten nicht besonders fcharf vOrging und ihnen fogar ge stattete, am Bah«tzofperron demonstrativ vo« den Scheidens Abschied zu nehattn. Die Nachricht von den Mahnahmen des Kabinetts Zlaev hatten fich in Sofia und au herhalb der Stadt mit BlitzeSeile weiterverbreitet. Den Internierten wurden währond der ganzen Eisenbahnfahrt nach Burgas allerorts herzliche Manifestationen breitet, ebenfo in Burgas selbst. Man hat itberall das Gefühl, dah die Position des Kabinetts General Zlatev sch^r erschüttert ist. eine l^tscheidnng dlirfte aber erst fallen» wenn der »'sinanz-minister Kalendarov, der zwecks Anleiheverhandlungen nack» London gr reift ist, zurückkehrt. Es dürfte dann Au der Bildung einer Regierung kommen, die die Rückkehr ins parlamentarische Leben mit sich bringen wird. Als zukünftiger Ministerpräsident wird der iNefcndte in Bcograd Dimo Kazafov genannt, dem die Aufgabe anfallen soll, die politisch? Kurslinie ^es 19. Mai wieder einzurenken nnd den militärischen l5ha?akter der Regierunp zu liquidieren. Die Rütkkehr der einmaligen pol?tifchtn Parteien bleibt aber nach wie vor auSge schlössen. Dic 5?asse ist nach wie vor unverändert inch nnklar. l^en<'rar ^lat^v k^tte in der letzten Zeit durch den obersten Landesver-teidiftnnsisrat ein«' Rk^ibe von l^enerälen von ibren Posten entfernt und durch die „Partei der ^f^avitäne" in d«»? Arniee stefestiqt. Diek? ''^^rtei stebt l)inter K'inion G?orfliev nnd des Obersten Vel5ev. Der Nestierunfl Zlatev wird von dieser Seite her der Vorwurf qeinacht. daß sie ihre Bnl>int. dann ist es nicht anssteschlossen. dafs Billstarien in den Wirbel eine? neuen Staat? ;>utsches, wemi nicht Mrger^ri^S hinein- fuhr und nicht durch Drosfei'unfl der suyosla-wischen Tinfuhr ailS DeÄtschlanld beseitisst weisen mlisse. Zur Förderung der bebderseit'igen ivirt-schaftlichen Beziehungen ist in Berlin die deutsche .^Handelskammer ftir ^^goslawien Nlit einem Natiotsalkvinitee i?« ?^oflrad <'?-richtet worden. Dusour ist selbst Vm'^itzen'der dieser -s^anidelSkammer. Me bei uns ftir die Jugoslawen, sa be-st<'h<' ni«ch bei diesen fiir Ni^^iMIdosktlche vi<'^l Sympathie, zumal die Bevölkerung auch mit Anerkenmlng der ritterlichen deutschen Soldaten stl^denke, die auch die Kirchen un«d ^lS-stier in ihren Schutz nahmen. Vbenso habe der Deutsche !die Serben als besonders tapfer steschiiN- Ml^n. so schlaf; der Redner seinni mit lirc>siem Beifall aufgenommenen Vortrag, ^ntschi-and und Jugoslawien i.iemals wie-d«»r (^stner sein, soTchew st'rr anflikl. Allerdings tonnte der zur Beratung zus,«» zl>gcne abessinische Geschäftoträc^er in Paris, TekleHav areade, nc^ch uiehr alö einstündiger Sitzllngsdauer nur die Ablehnung des Antrages semer Regierunii entgegennehmen, in d«^m die dringliche Behcind lung der gegen Italien auf Ärnnk^ Art ^0 und 15 der Geilfcr SalMNg erhobenen '^Beschwerden noch mährend dieser ans^erordeni^ lichcn Tagung gefordert worden ivar. gegenüber wurde in dem dann her.iusi^cg^'-benen j^ommuniquee der itiilienische P.'r« schlag gutgeheiszen, das, die Ressierung^'n von Rom und "Addis Abeba dcn zu'isch^u ihnen seit 1928 bestehenden 3chl'd^^ve trag in Än'wenidung bringen und nnch Art. dieses Vertrages «ine aus zivel Lerirelern !(?der Partei bestehende Zchlichlun'isfommis-sion einsetzen sollen. Italien ha: e'' -ilio duräigesetzt, dag der >talo-abe'siniic!)e '!ou-slikt nicht vor deui Rat l'erl^andelt lvird> sondern in direkten Lerli«udlungen, b^i denen Abessinien natürlich der schiv^chere isl, geschlichtet werden soll. Tatfache ist. das^ Italien seit dem Fcber mobi!gcm«cht hat und mit starken Truppenteilen rn i>er Greirze des einzigen noch souveränen afrikanischen Staates au^ der ^'auer liel^t, ohne von irgendeiner Völkerbundniachl daran sie» ljindert worden zu sein. DraußfOtterung eines deutschen Minderheit^ heitSstthrerS in Ungarn. B u d a p e sl, 18. April. Der deutsche ).1iinderheitensührer Doktvr V a h ist von den Behörden uaiti Ver« bützung «^iner fünfmonatigen .^terlerstra'e locgen unerlaubter politisäier A^iilati.'u unter seinen Boltsgenossen au.^ 'einein .<>!-matbezirk aufwiesen worden. Der fr««zWfch-r«ffische Militärvertra.^ P a r l s, 16. Apr^l^ Der sranzösijsche ''Außenminister L a o ii l l)at seine Moskauer Rcike tUlfsiesch^^.'n. Pilisu^ski und Beck nicht in Warichau sind und ein Besuch der polnischen (i,> Ma: stattfindenden sranzl>iischen Äe:»eint>ei..'ab'-len, die Laval noch in Frankreich zurii^'s halten. Frankreich mit Polen zusriedt^n. P a r i s. 18. April Die Haltung de^^ polnischen Auszenmi». -sters B c r? hat in Pariser volitisch^'n Kreii- n volle Billigung austieli^>st. Man legt wieder große Hofsnnngen auf das Wiederaufleben der tmditionellen polm^-sranzi^sischeu Zu sammenarbeit. Z ü r i ch, 1'k^. April. Devifen: ?^eogra> 7.02, Paris 20.38, London l5.<'l, Neivvork .WH.Lb, Mailand 25.65, Prag l1?.s>l, Wien 57.90, Berlin 124.30. L j u b l j a n a. April. Devisen: Berlin 17V«.<)8—17e;9.95. Zürich 14?l.01_ 1438.08. London S12.7tt-?!4.8'.. ?l?eivt>ork Scheck 4.'V3.98-^39f,.'^, Paris 18.^.35^ 184.-i<^. Triest .'^.'^.«4 Asterr. Sch^l- wilfl.lP'riva^lea«yg>'8.7i>--8.8t^ „Mariborer Zeitung^ Zdmim« ??. Fr««t»s. i-n IS. «pr» Die Staatsliste Jevti6 eingereicht Beograd, 17. April. Bciln hiesigen Kafsationsgericht wurde Ix Ute die Staatsliste für die Wahlen zum 5. Mlii mit denl Listcnfllhrcr MinisterprSfiden-e v t f ^ an der Spitze zur Beglaubigung eingereicht. Die Staatsliste öer Jugoslawischen Ratio-ualpartei (HodZera) wird im Laufe des mor-gigeu Tageo übalst werden würdc, ähnlich scnem System, u-clches sich selbst noch in China kaum auf-icchterhalte. Das Genfer Llrteil Das Abstimmungsergebnis: zehn Ja-Stimmen gegen die Wahl« enthattung des skandinavischen Vertreters Münch / Polens Beitrag zum Urteil / Skandal um die Dardanellen Genf, 17. April. ^Solange er von der Resolution sprach, war Für die heutigen Fortsetzung der gestrigen die Stimmung unverändert. Plötzlich geriet Sitzung des BölkerbundrateS herrschte in aber der Präsident deS Rates auf ein Gebiet, Genfer politischen Kreisen nach wie vor die dessen Einbeziehung in die Debatte als Pro-größte Spannung. Die öffentliche Sitzung vokation aufgefaßt wurde. Knapp vorher plä-wurde um 11 Uhr eröffnet, und zwar durch für die Verurteilung Deutschlands, den Präsidenten des Ra^S Tew f i k, nächsten Augenblick stellt« er aber den An-R u s «h d Y A r a s. Die Atmosphäre war ^ trag, man möge darüber nachdenken, daß die überaus gespannt, da der Moment der Ab- auf die Dardanellen sich beziehende Abrü Mord an einem Sowjetrlchter Dichter und Volschewistenführer Vikov erschoflen. L e n i n g r « d, 17. April. Ter betannte russisä)c Dichter und nam-i)ast<' Fi'lhrer der Bolsc^wiken, B i k o v, ist iit seiner Wohnung erschosseil vorgefunden lvorden. Ein Selbstmord liegt nicht vor. Den Behörden gelang cs noch nicht, den Ull-lietannten Mördern aus die Spur zu kl>nl-lueu. Bikov war vorher Offizier der Roten Armee. Später wurden ihm wi^ige Politi-'llx' Missionen anvertraut. Töne durch eleNrlsche Schwingungen stimmung über die Resolution des Rates immer iräher kam. Die Debatte wurde durch den russischen^ stungsbestimmungen des Friedensvertrages von Lausanne abgeändert werden müssen . Der englische Außenminister Sir John S i Bolkskommissär Litvinov eröffnet. Er ln o n. der bislang ruhig auf seinem Stuhle erklärte, er sei zwar kein Anhänger deS Ber- saß, sprang, wie von einer Tarantel gesto-sailler Vertrages, den Rußland bekanntlich auf und erklärte im Zustande höchster nicht unterzeichnete, es müsse aber eine in-, Erregung, England lasse die Debatte über ternationale Rechtsordnung herrschen, die ^ diese Frage unter keinen Umständen zu. den Frieden und die gesunden internationa- ^ Gleich darauf sprang Baron A l o i s i als len Beziehungen erhalten möge. Die Sowjet- ^ Vertreter Italiens auf und erklärte, er müsse Union sei zwar gegen die Aufrüstung, da die- >sich entschieden gegen eine solche DiSklission selbe mehr Defensiv- als Ofensivzwecken die-, verwahren. Auch Laval erklärte sich ent-ne. Litvinov erklärte, er werde für die Ber- schieden gegen die Aufrollung dieser Frage, urteilung Deutschlands stimmen. Nach Litv»nov sprach dex Portugiesische wobei er jedoch meinte, Tewfik Rufchdi habe sich wahrscheinlich nur einen Scherz geleistet. Außenminister D a in a t a, der ebenfalls Wie eine Bombe wirkte jedoch der Borschlag für die Verurteilung Deutschlands Plädierte Eine längere Rede hielt sodaml der Spa n!er M a d a r i a g a, welcher im Namen des russischen BolkskommissärS Litvinov, der zum allgemeinen Entsetzen des Rates erklärte, daß er den Antrag des türkischen Au seiner Regierung erklärte, daß auch Spanien Kenministers bezüglich der Aufrollung der das Vorg<.hen der deutsc^n Regierung ver- Frage der Abschasfung der Laufanner Mili-urteile, doch müsse «r erklären, es wäre i.icl tärklauseln mit allem Nachdruck unterstütze, besser, ^venn der Völkerbund eine eizene Gleich nach Litvinov erhob sich der danische Rosolutlon ausarbeiten würdc. Man niiisse sich vor Augen halten, daß der Nat kein Schwurgericht sei, sondern eine politische Körperschaft und daß sie als solche irber die moralischen Gesetze der Gegenwart i^ersiiee. Außenminister Münch und erklärte mit Brauern, daß sich um seine Aband«rungSan-trägc im Namen der skandinavischen Staaten grnppe niemand beküinmert. hake. Aus diesem Grunde werde er sich der Abstimmung Das Interesse der beleidigten Moral würde enthalten. Münch verließ sodann demonstrativ vielleicht etwas anderes fordern als eine, die Sitzung. außerhalb von Genf ausgearbeitete Re'olu tion. Schließlich erklärte er, für die Verurteilung zu stimmen. Sodann sprach der auftrali,sche Delegierte B ruc e, indem er ebenfalls silr öle Ver--nrtcUung plädierte. Der dänische Außenminister M u n ch, der Vertreter Norwegens, Schivedens und Finnlands, erklärte, er wiinsche, daß Deutsch land nicht ausdrücklich verurtei'lt ioerde, lnan möge liobcr und vor alleln erklären, daß man einer aufrichtigen Abrüstnugspolitik beitreten wolle. Denl lonstruitiv.'n Äil der Resolution würde er zustilninen, er l'cdailerc aber dic Verurteilung schon begangener Ver-sehlunxen, da man befürchten müsse, daß ein solche.^ Urteil geeignet wäre, die Aussöhnung mit Deutschland und spätere Verhandlungen zu verhindern. Aus dl.'.sem Grunde habc er die Abänderung dsr Ncso Der Rat schritt sodann zu der von den Pressevertretern und Beamten des Völkerbundes lNlt größter Spannung erwarteten Abstimmung. Präsident Tewfik Rusch dy Aras fragte jedes der Ratsmitglieder, es nwge nlit „ja" oder „nein" antworten. Lebhafte Bewegung entstand im Saale, als der polnische Außenlninister Beck sein „Ja" aussprach. Die Resolution wurde deln-itach,nit 10 Stiinmen gegen eitle ( die skandinavische) enthaltene angenommen. Daraufhin erhob sich L a v a l und dankte in einer längeren Rede dem Rat für die Erklärung. Nachinittags trat dann der Rat zu einer neuerlichen Sitzung zusammen, die die Kommission bestimmte, die die Sanktionen für Vertragsverletzungen in der Zukunft zu bestimmm hat. ^ diefe Kommission wurden Vertreter Frankreichs, Ruß lution fordern müssen, ivas jedoch der Rat'lands, Englands. Italiens, Polens, Ingo-tnit Stlminenlnehrheit abgelehnt habe. slawiens, Spaniens, Kanadas, Chiles, Un-Als nächster Redner erhob sich der türkische garns, Hollands, Portugals und der Türkei Außenlninister Tewfik Ruschdi berufen. Diese.Kommission wurde beauftragt, A r a s, der init seiner Rede eine förmliche ^ ihre Vorschläge sobald wie möglich auszuar-Panik in die feierliche Tagung hineinwarf, beiten. Die nächste ordentliche Ratstagung Zuerst sagte der türkische Außenminister, er werde für den Resolutionsentwurf stimmen. findet am 21. Mai, statt. Die Mehrzahl der Delogierten ist bereits aus Genf abgereist. Spielban? Monte Sarlo vor dem Stuln t,cuarligc-5 Instrument erfand der Iii jieilieur Tr. T rn u 1 wei n. Die Töile >l>i?rden liei ihni durch elektrische Schwingun si<'n erzeugt. Das Instrnnient baut sich aus den neiiesleii niissenschaftlichen Erkeimtnissen der Elektroakustik auf und führt auf ganz neuartige des Instrumentenbanes. Man sieht hier das Jnstrunient „Trauto-genannt. Rechts steht der l5rfindcr Tt. Zrautilxnn und davor der T>.....uium- -^iiltous<' Ostar Sala. Furchtbarer Racheakt an einem Steuerexekutor. V u t' a r e st. 17. April. Auf der Land-itraß'^ bei -Ploesti haben bisher unbekannte Täter den ^icuerexekntor Spalateliu über-sallen. Die Täler verletzten zuerst den Steu-erexelntor init Messerstichen und als er um >>ilse rief, schnitten sie ihm die Zunge ans. -palatelin wurde in bewußtlosem Zustande lil der Früh auf der Straße aufgefunden niid ins Ztl^ankenhaus geschafft. Sein Zustand i'sr sehr ernst. Es dlirste sich um eineil Rocheakf haii'deln. W Am Mittwoch hielten die Aktionäre des berühinten SpieUasinos in Monte Carlo ihre Generalversammlung ab. Dabei kain zur Sprache, daß der Reingewinn der Gesellschaft im letzten Jahr nur lioch I5i).00l) Mark betrug, währelld sie im Vorjahr noch 5) Millionen ?Mrk aus deiii Spielgewinti herausziehen konnte. Es ist offenbar, daß die berühmteste Dpielbauk der Welt abgewirtschaftet hat uild möglicherweise in Kürze ihre Pforten schließen inus;. lluier Pild zeigt einen Ueb<'rblick über die Spielsäle von Monte Carlo. Berlin, 17. April. (Avala). Die heutigen Berliner Blätter greifen heute in schärfster Weise die Genfer Resolution an, wie sie von England, Frankreich und Italien dem Rat unterbreitet wurde. Der „Völkische Beobachter" meint, die Resolution sei ein Produkt des Versailler Geistes. Das deutfche Volk stehe geschlossen hinter seinem Führer und iverde das UrteU, welches sich nicht auf Recht und Unparteiigkeit stütze, als willkürliche Ver-dolmetfchung der internationalen Abkommeil ablehnen. Niemand habe die Bertragspflicht so gewissenhaft durc^eführt wie Deutschland. Bolle 16 Jahre habe Deutschland gewartet, ob die anderen Staaten abrüsten würden, die jetzt so viel Festigkeit in der Theorie bewiesen. Erst, als Deutschland alle Hoffnung verlor, stellte es das Gleichgewicht wieder ^r. Deutschland habe dies getan, weil es auf Grund des Versailler Vertrages seine eigene Abrüstung vorgenommen k>atte, n»ährend die anderen Staaten diesem B:??-s;'el nicht folgten. Die „Deutsche Allgemeine Zeitung" spricht von einer herausfordernden Resolution. Durch diese Resolution werden die Verhandlungen über die Organisation des Friedens ins Endlose verschleppt. Die deutsche Regierung werde eine klare und eindeutige, aber ebenso präzise Antwort nicht schuldig bleiben. Der „L o k a l a n z e i g e r" meint, ili Genf s^ man bestrebt, die künstliche Konstruktion von einer Alleinschuld Deutschlands herzustellen. Frankreich treibe eine Politik des Wolfes im Schafspelz. Die Esstner „N a t i o n a l - Z o t-t u n g" ^zeichnet die ^nfer Resolution als unerhörte Beschuldigung. Deutschland werde in Hinkunft nicht mehr die Rolle des demütigen AngeÄagtm spielen wie in der Kriegsschuldfrage. Es soi verständlich, daß unter solchen U-nlständen jedes weitere Verhandeln über die noch schwebend und un-i'' lösten Fragen einfach umnöglick) sei. „Sanktionen bedeuten Krieg!" Erregung in Berlin. — Bor einer großen Rebe Hitler». Berlin, 17. April. Der „V ö l l i s ch e Be o b a ch t e r' protestiert gegen d!e Genfer Resolution, da dieselbe von irgendwelchen Menschenrechteil spreche. Millionen Deutscher, schreibt das Blatt, seien außerhalb »hres Vaterland's der wirtschaftlichen und politischen Verilich-tung durch das Verdienst Frankreichs und seiner Verträge ausgesetzt. Wo bleibt h'cr das menschlich Recht? Es könne keincn Frieden In Europa geben, ivenn inan die'en Weg weiter gehen werde, einen Wex, deisrn Richtung Frankreich angebe. Deutschland fürchte keine Sanktionen. Man müsse sich aber klar werden, daß Sanktionen gegen Deutschland den Krieg bedeuten. Wer den Krieg wünsche, mög«^ die Sanktionen ailwen-den, dann werde man nicht mehr über die Verantwortung reden können. „Die Gens<'r Abstimmung", schreibt das Blatt, „ist ein Akt der Willkür, den Deutschland wed> alianz. Berlin, 17. April. Wic das „Berliner Tageblatt" aus Geiif beri-chtet, wurde zwischen Sowietriißland und der Tschechoslowakei eine Militärkon-vention abg^chlossen, über deren Te^t Litvinov und Dr. !^ne6 schon eine Zeitlang verl)andelten. Diese Konvention, die gcheiin «ehalten werde, sei als Vervollstmldigillig des sowjetrussisch-sranzösischen Militärver-träges auszudeuten. de> Krsn?sdlv»ei!. Verirtei-ciieo unö SbnIIeken /^nlSssen der ^ntltuderlttiln»enll«> lo ^»ridorl Spenden oder-'lmmt suei, äle »^aridofor ^eitaq, den fS. WrN fSSK. S „Maridorer ^ttutlg" Zivei Tote bei einer Flugzeug'R«tl«md«»g. B u da pest, 17. April. Zwischen s-tuhl-wc'M^ibttvq und Äurde vor eiulger. Zeit ver-stiinnnelt auf dein Eisenbahngel-eise bei i^'^enbe ^^avllle c^efunden. Da kei?lerlei Motive für einen Selbstmord vorlagen, tonnte' inail slch deu ^all nicht erklärcn. Nunnwhr der „Petit Parisien", das; der Stu-dcnt ln einer Opiunchi?hle von Paris, n dtr Rne de Univeriitnt, inl Opiumrausch voul vxrzschlag getroffen wurde, worauf die evschrapaner, sind entwe^der ertrunken o-d^^r den .W Fluch ves Pharao? Geheimnis «n einen atten AeMt«pi«k Erst die Erfahrung der letzten Jahre hat gelehrt, daß niemand ungestraft die Ruhe der in ihren ??elsengräbern ruhenden Pharaonen stiert. Das Schicksal der Gelehrte,,, die seinerzeit der Oeffnung und wissenschastli chen Ausbeutullg des berühmten Tut anch Amon-Grabcs beiwohnten, hat starke Beunruhigung hervorgerufen. 3^ka?mtlich sind die an der Oeffnung des Tut anch Amon-Grabes kumente die Geschichte des Ringes aufzuzeichnen und zugleich eine gewisse PeriodizttSt der Unglücksfälle, die durch ihn veranlaßt wurden, aufzudecken. Danach soll der Ring ursprünglich vor etwa achtzig Iahren einem Kapellmeister vom ägyptischen Khedive überreicht worden sein als Zeichen seines Dankes und setner Anerkennung. ^ sich schon bald herausstellte, da^ der Besitz des Ringes stets gchhtlderte GrablegungSfreierlichkeit — uin eine solche handelt es sich nämlich in vorliegendem Fall — auch in Süddalmatien keinesfalls zum Karfreita^zersmoniess der 0a-thoiltschen Kirche gehört, sondern von ib' nur, libertiefevungSgemäß, toleriert wird. Rem ' beteiligten Wissenschaftler, etwa zwanzig an! mit Unglücksfällen verbunden war, ging er der Zahl, innerhalb weniger Jahre bis auf > von Hand zu .?>and. Immer wieder glaubten einen unter stets etwas ge^immsvollen Um- einige Mutige, dast ihnen der Besitz des Rin Klippen Loff erziihlt! Ein Hai schnappt mich! Von Christian UrHammer. ä P p e n L o f f, ein iil der Hei l'cher", sagte .läppen ^vsl, „da luär' ich ir^ggeivesen. Dt^r .^^ai hat noch n Zeh von nnr abgebissen. Wer '.»'eiter nichi<^'. Wir fuhren an der amerikanischen '^^iestküste so bei ^toluinbia und (k:uador >l)er-uin, Ivo ez von Hnifischeu nur so ivimmelt. war ilUlg und lcichtisinnig. Ich wollte baden. Ausgerechnet zwischen den .^aien. X^ier sind keine Nlehr, sagte ich. Ich will hier t'aden. Ta war ich denn auch schon m ^en hinten. Fein bin ich da lMumgefpaddelt. Als mit eln(m Mal mein Schiff dts Sirene auflinpen läsjt. Nanu, den-k' lch. Nanu? Da nnnken sie niir auch s6)on zu. Kie zeigen ins Wasser. Der Äoch wirft gerade zivanzig Pfund Speck i'lber Bord. Nanu, denk' ich. Da aber, o Grauen, selx ich e.nen Riesenhai dx -wanzig Psund Speck mü einem il'eg-jchnappen. Mit dem Schwanz schlägt er vergnügt ans'? Wasser. DtiS heifft „mehr". Nnd ichV Mir wird sckiied angst dabei und bange. Ich schwimnlc da ganz ^icht bei ihm herun,. Verdamiut noch mal, den!e ich. „stilliegen!" lonlnrandieren die vom Schiff aus m!ch ein. Ich liege nne tot ans ^cm Nücken, skhe mir den blauen .^liunnel an und denke, a>ärst du blosi da ob)reht sich in niciner nächsten ?^.^he liestig im Wasser NM. Ich sichle die Stri^inung um meinen !^iör^>er drel)en. „Still!" schreien dit anderen. Der .l^ai war ma-hrhaftig schon auf mich losgeschossen. In dem Augenblick fiel Speck über Bord. Ich hatte inich nicht gerührt und da nnls^te er luohl iticht, wieweit meine ran-zig< ^^eiche schon verfault war. — Ach t^ott, N'nre es blos; so, daß ich hier als ranzige !?eiche im Wasser uncher schifsere, denke »ch. Da, init einem Mal, fi'chle ich etilxis an nreinem .«Sdopf. Ich gri>hle wie kleines .tzlich wurde es auch vor denl schmucklosen Fischerkirchlein von Mlini lebendig. Fackellichter flamm ten auf, krabbelten eine Zeitlang unruhig durcheinander, begani«n sich aber alsbald in ztvei Lichterzeilen zu ordnen. Und mit einem Male setzte sich die ganze Doppclfackelreiche in Beivegung. Gebetgemurmel drang aus der Ferne zu uns' herüber. Wurde immer deutlicher. Der Lichter-zug kam nun auf die große Platane zu, die in nächster Nähe der Meeresküste ihren Standort hatte. Allmählich nahmen die Fak-kelträger im rötlichen Smmengarbcn huschten über ihre ernsten l^sichter. Ihnen folgte der Seelenhirt, beneidet mit tveißsm Chorhemd, violetter Stola, violettem Plu-viale und weiß-gold gesticktem Belum hume-rale, der das Allerheiligste trug. Den Zug beschlossen schwarverschleierte Frauen, die gle'ich den Männern mächtig gnalmende Fak kein in ihren Häitden hielten. Bei der großen Platane schivenke der Zug gegen das Meer hin ab. Die Prozessionsteilnehmer wurden immer kleiner nnd kleiner, v<'rloren alln^äblich Gestalt und Form, mn endlich ganz in einem gelbroten Lichter-aen>in,mel zu verschwinden. Nachdem 5ie Prozession am Meer angelangt war, erteilte der Priester mit dein Äl-lerheilig'stm den Segen. Kurz darauf kehrte der Lickilterzug auf dem gleichen Weg. den er gekommen war, zur Miche zurück. Bei dieser Karfreitagseierlichkeit handelt es sich NM einen uralten Brauch, der allerdings nicht bodenständig ist. sondern aus Venedig stainnrt und hieher l>erpflanzt wurde. Hin-zu^'i-sst mich noch u^erden, daß die soeben Unter den Mitgliedern der belgischen .s^ammer ist derzeit eine Bewegung im Gange, die auf die Wiedereinführung der alten Sitte des Freibieres an den Büfetts des Parlaments abzielt. Dieses Freibier ist nämlich vor einiger Zeit wegen einiger ,Zwischenfälle einc^tellt worden, nachdem es jahrelang zu den von den Parlamenten anderer Staaten beneideten Geschenken sür die belgischen Volksvertreter gehört hatte. Im Hospital znm .Heiligen Kreuz in Winchester (England) kann seder. der an die Pforte Üopst, ein Glas schäumendes Bier nmsonst ha^n. Der Bruder König Stephans, der vor achthundert Jahren das Kloster gebaut hat. bestimmte nämlich, daß „^eder durstige Pilger einen.^lumpen gereicht bekommen solle". Seitdem besteht die Sitte. Frükier haben die Mönche das Bier selbst gebraut, in unserer Zeit aber, seitdem die Pilger dnrch den Strom durstiger Antler verstärkt wnrden. sind die Bieransprüche an das 5>eilig>äsfse gesunken. Der Wcltanßenhandel ^Welterport) von Bier belänft sich aus etwa 400.M0 ?'on-nen jährlich. Aus Aublwna lu Ehrenadend sür Dr. Marn. Anlas;!ick des W. Wiegenfestes des Vorstandes der .Handels-, Genxirbe- und Industrieabteilung der Banatsverwaltung in Lsublsana, de^^ Herrn Banalrates Dr. Rudols M a r n. wurde Dienstag im Saale des Hotel/ ..Me-tvopol" dem Jubilar ein Ehronab<'nd anstaltet. der Zeugenis dafür ablegte, wel. che Verdienste sich Dr. Marn für die.^builg der Wirtschaft in Slowenien, besonders aber inr die Entwicklnng des Fremdenverkehrs, erworben hatte. Es wuvde eine Reibe von Trinksprüche auögebrmht. darunter von Vi-zebanus Dr. P i r k m a s e r. von Stadt-prWdent Dr. R a v n i h a r. von den Ver^ tretern der verschiedenen Fremdenverketirs-institutionen. darunter von Obmann Doktor I a n i ? aus'Mavidor, von Sektionsoor- 1?arl6orer Zeitung" Nummer 5X). Freitag, den lS. Upril 'Mild D ^ l X i e, t^hcsrc'daktcur B i r a n t, ^i^cstdireklor Dr. T auze s, Kammerpriifi» ?'cnt I e l a i n. Oblnann deZ Gastwirte-v.rbtilldec' ajcctt usw., Äie alle das'er--Wlrkcil des Jubilars für die ma-riesle ''t^ess'^rftellung der Bevölkerung un-iere.^ und die Erfolge, die er in sei- l'.^'ii uncntilxgtcil Bemühungen zu verzc:<^>-neu I?a!, unterstrichen. Flir die Glückwünsch:: Gaukle ^cltionsvorstand Dr. Mar» und ver >pra6?, <'r wolle auch künftighin in der bis-!'.'riiieil Richtung wirken. lu. Auszeichnung. Ter Zahnarzt Dr. Alois u ra l t auZ Ljubljana, der schon läil» 'l<'re Zeit in Äcograd wirkt, wurde mit dem Ossi^ierskreuz dcs Ordens der Rumänischen iolu' au'.'ge^cichnet. !u. Todesfall. Nach kurze»t schweren Lei-.^ei' ist Mittwoch die Inhaberin der Mode-.u^nenhandlunq Ma^^diL in Ljublsana, Frau '.'sznalia M a d i ö - M i l i Ii o j e v i c, l^eboreiie >tornie, i.n ''llter von -ti» Iahren gestorben. lu. Gtosje .^iunstausstevung. Äonl 2. biZ .'!u. Iuiii ivird in Ljubljana e'ne lU'''^e Aus-slellun.^ der bildenden Künstler Tlonx'M'ns reranstaltct werden. Bisher hatteil bece'tZ i7 iiii'.rer namhaftesten ^iünstlür ihre Teil-i'.aiime >)NqesaIt. Diese ^io.'?ektil'>i'..'?stelsitng liiirfte bisher die gri)ßte dieser Art i,c un-'( n'r l^^egend sein. lu. Ltt'bestragödie. In Kostansevica er-Mittwoch am /Friedhof der Msährige tvriseurmeister !itarl M o l a n aus Bre^ /ice scinv' -^sähri^^e '^chwäqcrin, nwrauf er si'att<' der Toten nach ^lostanjcvica. Die ^^r.ill hinterliin! ^;lvei ^,'ndcr. lii. Totschlag. Ii? ^tocsan bei Motronog mii.^ <''5 Moutaji l^uläszlich des Iahrmarkteo >11 l'iei! l^^lisUiänsern hoch her. In den Abend-Nlil'^'.'n betraz der dortige Schuhmacher T I'' m a '/ i ii das ^'okal und beaann '^i'.' :^!ä>te zu belelc>ig<'n. '.'llc! sich diese dagc-'".n verw^ihrteil. ging der Mann in seine '.U'. hliun'i un!> hotte einen Revolver, mit dem s' iiic' t>^astliau'Z zurückkehrte. Pll)HIich rich-'l'ie er die '^^asf-e gingen den neben isiui be-'ilidüch.'n -.^esijzer Joses Z a g o r c nnd j.uve ihm ein.' .Dingel in den 5^als. Der l^e-'rosfeiie «slib Ii.ild darauf seinen (>^.'ist auf. Ter Täler ivind^t' sestgenonlmen. 5P0«7 Auf dem richtigen Wege 16. JahreStagung des SSK. Maribor / Wectiielnves Glück in den einzelnkn Sportzwktgen / Eiiis^ tzung eines Kommissariats in der FubbaUleklion / Ehrunq des verdienstvollen Obmannes Dr. Stamol Iin Lportleben unserer Staidt nimmt der AM. Maribor trotz manchen Schwierigkeiten nach wie vor eine führende Position ein. Mag auch.in diesem oder.jen?m Sportznieig ein Rückfall zu verzeichnen kein, so war es eben wieder ein anderes, neues Sportge-b!(.t, auf denl die Weißschwarzei, ihre Meisterschaft behaupten konnten. Die gestern abends inl.Hotel „Orel" stattgefundei;e Iah-reshauptversamlnlung des Klubs zeigte neuerdings, welch vielseitiges und umfassend''s Sportprogramm sich der Maribor zurechtgelegt hat, das ihn auch weiterhin in die erste Reihe des Bereinslebens unserer Stadt stellt. Die Tagung — es war d:?«^ bereits die sechszehnte — leitete der uni die straffe Organisation unseres Sports überaus verdiente Obinann Dr. Stamol, der in sachlicher Darstellung dit' Bestrebungen des jtlubs umriß, aber auch auf alle Schmie- Vüs ^tlll Ällkümt Tedcs^äüe. Ill Zagreb sind verschieden: ."iegtnil Maurovic, Privatbeamter; Ivka '^^osiinac-Pact, Banalratswitwe nnd Eduard i'itunclln', 'l^rivatbeanitcr. ^ z. Zum interimistischen Leiter der Bezirks-Youptmannschaft in .Äarlovae wurd. der dor-' ?ige Stadtpolizeichef Dr. Mato Grgnric ^ iuitilnlttt, der neben seinen Polizeilichen Agen dt'll «nlch diejcniiieil t'or Bczirkshauptmann-idmst leiten niird. z. Im Bäctereigcwerbe der Stadt Zagreb 1 errscht noch ilniner eine völlig ungetlärte La 'ie, dn die Bäckermeister die Verordnung der !!'.ilmlsverwn1tnilg über die Abschaffung der 'iüchtlicheu Arbeitszeit sabotieren. Die Ar-'uitertainttier führt jedoch bei deil polizeili-?!?eii Untersuchnngen de-^ Brotes deil v!ach-^l'eis i'arüber, dasi der fallende Brottonsnm, k'in deil sich die Bäcter bernsen, auf die !chlect;le Qualität des Brotes zurückzuführeil >. Eine Beatifizierungsfeier in jtriLevci. Tie Stadt .'iiri^evci bereitet sich darauf vor, ^en ."0. Jahrestag der Beatifizierung des Marto r i 2 e v tr n i n zu feiern. „Marens (5hrisinus Croata Crisiensis" wurde näm sich IM» in .^trixevci geboren. Anläßlich der ^enrigen ^eier wird ihm in dor Kirche zum />l. >trenz ein Altar er'richtet werden. Es handelt sich nnl ein ^est ini gröjjten Stil, zu dem ^ie Borbereitungen schon jetzt getroffen wer- i'<'N. z. Ein Roentzenarzt klagt auf 1,7vv.vtt0 Dinar Schadenersatz. Bor dem Zagreber ltreisgericht wurde die Mage des früheren Arztes des Zagreb<'r Arl^eiterversicherungs-kinltes, Dr. Bressa n, gegen seine,^ einsti-s sien genannten Arbeitgeber sortgesetzt. Dr.' Bressml, den» ber^'its die eine .^iand amputiert, unlde, ertlärt, die Berlehnngeil durch uian-lethaft gesicherte alte Apparatnre>l erlitten rigkeiten hinwies, die sich gar oft der Initiative des Vereines helnmend tn den Weq stellten. (5s folgteil sodann d'e Berichte des braven Schriftführers ^ tok und t^es un» ermi'tdlichen likassiers Direktor L o o o. Letzterer gab ein klares '?ild der s'man'>iellen Gebarung in den letzten fiinf Iahren, r>.obe'. er etaniiten Eiiores der kleinen a r m on ! fa sviel e r, die für nnsere Stadt inehr ^-rennde gewonnen haben, als sie so manch.' andere ponipi.ise Propaganda '.n werbeil verstand. Di-..' kleinen Harnlmnka'';i:el.^r sind nicht nnr ein hohes Aktivnin des .^lllib!ü, sonde''il a.ich ein wichtiger Provaqandafak^^r f^'ir !,i.sere Stadt geworden. Ueb-'e die Ereignisse im T enn i s s pvrt ber'ch^e^e in B"r!re-tnna des verhinderten aa'!>'n nr.d nnnmeb,-bereits dnrch zebn Jahre hindurch erfolgreich tätigen Settionsleiters Radovan K e v e c i^er umsichtige stasiier der Sektion Alfons i l l n. Es gab eine R'ihe uon Turnieren, die sich alte auf l'eachtl'chcni sportlichen Niveau beni^gten. Als .l^tlnbnp'ister ainaen ?sran '>>reda B o g l a r und PePi M e ^ i e t hervor. D'.' Bestrebungen des Klnbs für di' Popniarisiernng des W a i se rs p o r t s l??l?nchtete Settionsleiter Toneek T o nl a-/. i denen Bericht dalnn an'?klani. da»^ es lioch an der 'ieit sei. dast d'e Jagend eii,ein fa chINännis ch 'ieleiteten S chN'i innttrainin " ugefilhrf wird. Die schi^n'ten sportlichen Er-iolge heinn'ten in» veraangen'.'n 7^abre die,, ^e^al^eren 'M't"!ieder der T i ' ch - T e n n i s s e s t i'o n ein. In?besend<'lv Seraej S e-n etovi l" war es. der slir die ?larben de^' l^tlnbs sonwhl im In-, als anch ini Anstand eine Reilie bcdentender S'eqe errinaen kannte. In aussichrlicher Diril?llunli win-digte Prof. S e v il i k die Erfolae der Si'k tion, wobei er insbesondere ank den arost-!ntiien Berlanf des heuria>'n internationalen Turniers in Maribor verwies. Uber die ^Schwierigkeiten der Leichta < hlet i k-Iek t l v n erstatt'Ne Settionsleiter !^!>inko P e r i u Bericht, worauf unser'Verdienstvoller Wintersvortpropaliator Bekoilav o< l u b o v i L über die Betätigung des Vereines im S k i s p o r t Mitteilung machte. In längeren Ausführungen beleuchtete schließlich P'no K o n i iZ die Verhältnisse in der Fußballseftion. in der schon lange eine durchreifende Reorganisation notwendig ist. Das Wort ergriff sodann der Vi.zeobmann Bezirkshauptmann M a k a r, der die Verdienste des Obmannes Dr. S t a nl o l hervorhob und diesem ein schönes, von Danilo Bahtar entworfenes Diplom Überrei6i4c. Dr. Stan,ol. der nun schon durch fünf Jahre an der S'ntze des iik'lubS steht, dankte m,t herzlichen Worten für die überraschende Ehrung. Den nächsten Punkt der Tagesordnung bildeten die W ah le n. Hiebet wurde auch die Frage des Weiterbestandes der Fußball-scktion ansgerollt. Nach längerer, zeitweise erregter Debatte, in die u. a. auch der fri»-here SektionZleiter F i l i p a n ü i e, ferner der scinerzeitiae erfolgreiche Kämpe der ersten Miinnschaft Dore O g r i z e k. Ing. B o d e b nnd Ladi ?? a i e r eingriffen, wurde beschlossen, in der Sektion ein Kom-niissariat einznsehen. Znm Kommissär wurde der frübere bekannte Fußballer Rudi S e-n i c a bestellt. Die vom AnSschnß vorgeschlagene !?'ste nnlrde daranfhin einstimmig qewälsit. Die VereinSleitnng setzt sich wie felit zusamnien: Obmann Dr. Stamol, 1. Vi'.eolnnann Bezirkshauptmann M a -t' a r, 2. Bi^enbmann Magistratsdirektor R o d o k' e ?. Schriftführer Koni Kassier Direktor o o s. Verwalter Vaurat Ina. Ba ra n. Ansschnnmitglieder: Direktor Bab!l-. Bankbeamter (^illy, Direktor (^n ?tin Dr. (^!I'.??ie Dr. !^<". (Großindustrieller .^^utter, Drogerist istanc. Industrieller Rog-lie. Nrs^ßkanfmann Milo?^ Oset. Masor Ma-slae. i'tl'.nsmann Preac u>ld Eaketier Kerec. Das E hrenger ! cht ^tzt sich aus N<'chts^nwalt Dr. Ravnik. Rechtsanwalt Dr. Stor und Direktor Dr Tominsel zu-saulmen. während in den A n f f i ch t rat Diretwr Barle. Direktor Pogaenik und j'wnkmann Mastek bernfen nnirden. Unmit' telbar darauf schloß Obmann Dr. Stamol die Tagung, die auch Heuer ini .^eichen sachlicher sportl''5>er Eri)rterung verlief. zn haben. Dr. Brcssan sordert 1,700.Wf) Dinar Schadenersatz. Es sind noch Fachgutachten abzuwarten, bis das Urteil gesällt wird. z. Unerklärliches Verschwinden eines Pen- To" am Auni ' Der traditionelle Olnuwische Tag wurde Heuer vom Ministe'ium sür .^Uirperertüchti-gung fiir den 1.^. Inni sestaeselzt. Bon allen Sportverbänd^'n, Unterverbänden und Vereinen worden an dieseui Tage sportliche Wettkämpfe ausgetragen werden, deren <^ic-saniterlös deul Olnmvischen Fond für die Entsendnng der jugoslawischen Repräsentanz zll den Olvnipischcn Spielen 1936 nach Berlin znfließen wich. An: 2. Juni sind alle sonstigen Sportveranstaltungen untersagt. Auch in Maribor trifft der hiesige Oll?mpisckie AnS-schtlß bereits Vorbereitungen, unl das Programm des heurigen Olympischen Tages so zugkräftig als mi^glich zu gestalten. : SK. Rapid. Freit<,g um i-iv Uhr wichtige Spielerversammlung. Alle haben zu erscheinen! Es wird die Aufstellung für Murska Sobota und für das Reservespiel vorgenommen werden. : Eine internationale Tennismeisterschaft von Zagreb wird Heuer Anfang Mai zum erste,» Male zuln Anstrag gelangen. Veranstalter ist der ADt, auf t^fsen Anlage auch die !>täulpfe ansgetragen werden. . : Sin ,8v Meter-Sprung in Norwegen. Skiverbänd und jionisten. Seit l» Tagen fchlt.voin i'iSjährigan stcÄitischen'Pensionisten Milan B.a k u'.^,a>Währes 1OlX)-Meileit-Rennens, das der ^lutoinobi!-klub von Brescia zum neunteiimal zur Durchführung brachte. In stockfinsterer Nacht erfolgte Sonntag der Start. Als Favorit ging Varzi lnit ?!neul greßeu Maserati-Wagen ins Rcnueu. Ter vorzährige Rekordsieger bereitete seineil Anhängern aber eine bittere Enttäuscl'ung, deiul cr mußte in einer kleineren Ortschaft hinter Bologna infolge eines Mo:vrschadenS auf die lveitere Fahrt verzichten. Kurz !)intcr Bologna setzte Rege,! ein, so daß die Fahrer dic Goschwindigkeit erheblich herabfetzcn ulußten. Trotzdem erreichte Pintaeuda, der »leue Star der Ferrari-Stalles, die erste öwlltrolle in Rom in ü:5ö:l)9 Stunden ,1l6.üW Stdkln.) und errang oainit den Mussolini-Pokal. Schon aus dieser Rekordzeit nahnl man an, daß dcr vorjährig»? Rekord Varzis verbessert ,Verden »liürde. Pintaeuda, der den für Nuvolari beitiminlen Alfa-Romeo-Wagen steuerte, erreichte das Ziel tatsächlich in der ueuen Rekorioz- it onn 14.14:17, was einem Stundenmittcl von 114.753 Kilometer entspricht. Tadini, der schon in Rom hinter Pintaeuda lag, kam in Brescia in 14:46:00 an. In der Kotegorie der kleinen Wagen siegte Bianconi 15:12:56 (106.137 Stundenkilometer Grippebekämpfun«. Bater: „Sog nial, lvas macht man, damit inan nicht die Grippe bekommt?" — So'hn: „Man geht uickit uiehr in die Schulc, Papa!" Verfehlt. „Das Gift uwg la recht stark sein, aber werden es dii Ratteil auch lr<'f. sen?" —- „Und lvie! Ich läge Ihnen, aus d<'r gailzeii Nachbarschaft u>erdeit sie z»i Jh^ liell ins >^uS strömen!" Freitag, den 19. April ISN. „Mariöorer Zeitung" Nummer Donnerstag, den Avril SS wirb weiter gegraben Kclnerie' Leiche soll am Friedhof beiAesetzt werden Die Tragödie von PobreZje lMt gcstexn vormittag-z ihren Abschlus; gc^fund^u. Tcr im Brunnen lierschüttete K l- n c r i i? konnte nicht mehr lel>end aus der fur6?tbarcn Umklanimcrunz »jerettet werdsn. Man will iet;t seinen Leichnaul bürgen, nni ihm mchi.'n:vtlrdisies V^" j^räbnis zuteil werden zu U^sien. Äls Dr. B e d j n n i gestern c^c<^en 10 llhr dic Feststellung nm5>en nuls'»tc, das; i^lelnorie durch (^evnter Tod von seincii furchtbaren seelisch«.n und kiirp^'rlicheli ii^'ei-den erlöst Wiarden war, ivurden die Arluileu i'^nläufisi l'inMsdellt. Be^zirkshauptnuinn Maka r ordnete im Laufe des Tage.? die ^ortsctzllNii der Grabungsarbeiten an. Abends muszten dic Arbeiter dos Ttadtbau-aintc^ wegen des einsehenden Regens, der die Situation gesährli^) werden lies;, daö t^^rlibcn einstellen, doch wurdc die Arb<.it nach Mitternacht luiedcr ausgenonnnen. Noch ilnmer kommen auS Ttadt und Unl-iicbung Neugierige, nni si6) von weit.nu die 3tätte des Graliens anzusc vlclii'ch z,, »xrdcn^ hcmorzuhcbcn, da di-jkwc» Motoriv-i,,-.! is> aul ^^ahneil die dlcsjcihrige ^ontinerfa>!)rord-nung in straft. Man gibt sich allgeineill der >>!.ffnung Hill, das; die b^rechtiiiten Aorde-nlligen der Beoiilterung darlir seweii als ük^^glich berilttsichtigt meid^'.n. Bi>^her li^gell noch leine Daten über die ileuen Äerkehr^--^>eitcn uor, es heisjt aber, das; gr:.'s;>) Per-iulderungen x»ogeuüb<.r der bisherigen Falir^ eldnung llicht eintreten trcrden. diescin 'Zl'.sanlmeichange möchten mir hiir nneder une Frage aufgreifen, di< wir Icholl öfters bcha'.ldelt haben, ohlie'Äa^ die vorgebracht'.l Allregungen bi'.-her sonderlich beachtet worden wären. (5s handelt sich uul die (5in;i'ih-rllng ren Motorzügcn auf ullscren Bahnen, des neuesten Berkehrsinittels, das nch bi>s!)er nocl) ill allen Staaten betvährt hat. (IS iibrigt sich, die Vorteile der Motor-zi^ge oder genannt ja ollgeu^ciil bekannt sind. Ihr Z.veck iir, :n deli verkehrsarmen Zeiten die Liilten zwischen den Z-ertlAligeu auf liirzere ^trectcn allsznsi'lllen, sofern «.s sich um eine nicht ^u gro,;c Frequenz handelt. Dic Bttriebskosten sind gering, es genügen ein Motorsührcr und ein Zugsbegleiter, die Maschine lsr jed(r zeit sahrtbereit und braucht am Eride der Fahrt nicht umg^uz^inidet zu lvcrdLN, wie dies auch bei der Straßenbahn der Fall -st. In wenigcn Sekunden iverden hohe Ge-säMlndigkeitcn erreicht und dieselben bls lvenige Meter vor d^ Stehenbleiben eingehalten, wodurch stch die Fahrzeiteil starl l?erkürzcn. Während k«i einer Durchschtl.tts« frequenz von 30 bis 30 Personen die .)ien-tabilität der Dampfzüge illusorisch ist, ergibt sich beiln Motorzug trotz der holten Venzin-preise dennoch ein Gewinn oder im schlechtesten Falle kcin Perlust. Die C'infi'lhrung solcher Züge ivürde sich beispielsweise im D r a n t a l Kweif^-lsohiu brin^en^ Unter dein Erdboden bereitet sich das ewige Wunder vor, daS in .Mrze sick) wieder nvr unserell Augen vollziehen wii'd. .Hier ruhen sicher un'o gebl>rgen die Kraft-quelleil der Bäume Ultd Sträucher und Blu-lnen. ^kein Frost des Winters konnte ihnen etw-as anhaben. Mutter l5rd<' schützt sie, und jnail6)inal legte si6) noch eine weiße loarnie Schneedecke darüber. Null recken und strecken si6) di^? Wurzeln unter der Erde, da ist, sti'lllde solnit der Einfi'lhrung !olrl7.:r Züge llichts ini Wege, falls die Balinl'ermal-tullg die Realisierullg des Projektes crnstllch anpactell ivürde. Ailcki l^lls einigcil andercn Linien, 'o auf der D r a n f e l d l» a h ll, »P<^ziell llis P t u j, wäre die Einsiuirung solcher Trainc-schr erwillls6)t, nin den Forderuligell der Bevölkcrnllg elltgegellzukoinlncil, aber allch unl di< Einnahineil der Bahn zn stärken. Zwischen Ljilbljalla und (Zagreb, .z^uisch-en Zagreb und Mariber und zwijckicn '.^lublja-iia llnd Maribor verkehren täglick) je Paar Schnellzüge, die ^'^ur oder von der dritten Dichtung keiile oder eine schlechte Verbindung besitzen. !oier ist die Einstettlllig voll Motorzngell geradezu erforderlich. Tie Frequen^z ans dell Zubringer- oder A^bsnlirsonderlich gros;, N'lr ist dieselli: jedoch ste^s gier ivärell M>.>torzü,^e überauc-rentabel, da sie ja, da kein neilnellsirertcr Zcittierlust durch das Stehenbleiben entsteht, gegebenen falls in allen Stationen hal' ten und sonlit auch den Loka^dienst v?rses>i.'tt klinnten. Die Vahiwenvaltuns? n»öae dieie Anregungen, die nns von vielcn Seiten zr.-go?oinmcn sind, beherzigen. * Nvrrvn^viiseko naek ftadiö. Frühlingsregen Der erste linde Frnhlingsregen strmnt voin Himlnel. Nicht als heftiger Woltenliruch sondern sanft und beharrlich. Aber alle die winzigen Tropfen, die znr Erde falll?n, finden den Weg zu den Wurzeln der Pflanzeli. Und jeder v ^n ihnen Hilst ein bistck)en dazu, unl der Wnr^el neue Lebenskraft zu verleihen, uln sie zu nähren und zu kräftigen, bis sich im gewaltigem Triebe lieues Leben der Frnhliilgsregell zu ihneli durchsickert. Durstig nehttiell sie die Nahrung auf, und neue Lebenssäfte steigen in Baum u. Strauch empor, hoch bis iir die feinsteil ?leste hinein. Und »vährend auch von außen der Regen über div' Zweige strömt, an, Stainnl des Baulnes herab z»l dell Wurzeln rinnt, spürt man das befreite ^lusatinen des BaulneS. Nach n^!utcrli6)er Starre werden seine Ae-ste prall und biegsani, federlld tviegen sie sich ittl Wind.'. Und i,n hi>chsteil Gipfel, dort wo die feinsten Zweige wie kunstvolles Glt-lerwerk gegen den Hiininel stehen, flötet die Amsel dai» ewige Lied volil konlinelldeu ittn-en Leben. Il)r inacht der Negell nicht-L aus, die leicl)iell Tropseil rillneii an dein schwar-.veil Federtleid hi^>,ab, sie weis', es zll wür-dij^ell, sie n.?is^>, wie notivendig das kostbare Nast für Pflanze lliid Tier ist. Frichlings-»egen! Dnrstig ninlnit iyii der Erdboden auf n>eniger dnrstig ninllnt ihll das StrasM-pflaster der Gros^stc'dt aus, wo er iil ilctteil tleiilen Pfützen stohen bleibt. Der .'^^ililinet ist grau, die Dächer spiegelii vor Nässe, mld regenschil'ilbewaffnet eilen die Menscheil dnrcN den trüben Tag. S'e silld ullzllfriedeli. 5>e habeil scholl ein paar erste Sonnentage geiiosseil und sind nnil ivütend über deli Ne-gen. Wenn es »mch ihnen gitlge, würde der Frnhliilg gleich ,nit vielen Wochen voll Sonnenschein und Blühen eiilsetzen. „Wozn der !>iegen?" sagen si<', „man verdirbt sich blos; die .Aeider! Uild der schölle i,elle Frnhjahr-^-hut komnlt gar ilicht zu Ehren — ein elendes Wetter! Und deil Schnnpfen l)abe ich auch schon ivieder, eS ist der achte i'i diesem Win» ter." Ter Bauer ist gar nicht unzufrieden. Er iveisi zwar, das; starker Dauerrcgell !nl März für die Ernte keine gute Vorbedeutung ist, dasi aber vorübergehclld leichte Regen-fälle sl",!- den Boden gut sind. Er schaut über senen Tlcter, auf dem schon fleißig gearbeitet ivird. Dunkelbraun liegt die Scholle. Wie lange wird «s dauerii, bis sich ein lichtgrüner Teppich darüber hinbreitet? Der Regen rieselt und die Tropfen arbeiten emsig, emsig .. . XkeaterKunst ?to«o«»We««er in Maribor Nep-Ttoire: Bon Mittwoch bis SamStag wegen der Aar. «oche geschlossen. Tonntag, 21. ÄPril um Uyr: „Profkfior AL". Tief ei^ßlgte Preise Sainstag uni 20.30 Uhr Preinicre deS lien-esten Gustav Fröhlich-FilmschlagerS „Aus der Großstodtvedette" (Vielgeliebter). Ein spaniiendcr Abenteuer- und Liebesfilili init diel Teinpo nlid sensatioilellen Ueberraschlln-geil nach dcin Noman „Oberwachtmeister Schivenke". Iin Filn: ist auch daS populär« Schlagerlied „Mädels, jetzt ist Dainenwahl". I,t den .^)auptroltell Gustav Fröhttch, St'-bille Schlnitz, Marianne .<)oppe und EtnnN) Sonnenmnn, die Gattin des preu^ischeu Mi llisterpräsidenten Görilig. In Vorbereitung !^<'r herrlichste Filni dcs IahrrS „Regine' inl Stile der „Maskerade". Burg-Tonkino. Doni^erstag lllld Freitag Norlna. Salnstag Prelniere de>? Filni--.verkes „Rosen aus dem Süden" mit t^^rct! Theinier, Panl >)örbige'r, .Hani.^ Iunternlann, Oskar Szabo mld Oskar Sima in 'den .'hanpt-rollcn. beivähren, wo dieselben die seinerzeitigen'aus ihr entsaltet. Geheimnisvolle Kräfte sind Lokalzüge Ä!.aribor—Fala m^hr als ersetzen ki)nnten. Ein solcher Zug könnt«, bald nach 0 Uhr Marilwr verlassen und gegen ll Uhr Prevalje erreichen, wobei der Train in Dravograd Anschluß nach Velenje ui^ Wolfsberg sowie von Celje hätte. Die Rückfahrt könnt«, etlva nach Mittag angetreten werden, um vor l4 M)r in Maribor zu sein, lvo der Zug den Anschluß an den Schnell-und den Personenzug gegen Ljubljana und Zagreb vernlitteln könnte. Gleichzeitig :väre der Gegenzug ein Ersatz für dcn seinerzeitigen Sommersck)nellzug Villach—Maribor— PragerSko. Nachmittags könnte der Motorzug Marlibor zwischen 14 und 15 Uhr oerlassen und rechtzeitig zurück sein, um die Flchrgäste in MaMo? an dic Abendzüge zur Fortsetzung d;ottesd!?N't ciin Ostermontag entfällt. iil. Tod einer hervorragenden Wol^ltäle rin. Nach längerer Ziirankheit ist gesteril die Militärrechnuilgsraiswillne und .^Mlisbcsi^^.e-rin Frall Antonie F i a l k o lv S k a veriv. Vallaster geb. Novak gestorbeii. Mit der Ver-blrchelieil ist eine unserer gröf^ten Förderin^ iien huinailitärer Einrichtungen dahingesch'e. deil. Insbesondeie ulisere Freilvillige Feuer^ il>chr verliert init d«nl Ableben dieser herzensguten ui?d seltistlosen Daine eine ihrer opserwilligsten Gönnerinneil. Ehre ihlem Angedenken! * SpkvnxlcrsHVStten vsbiö. IN. Der nächste ärztliche Diskusfionsabend sindet iregell der katholischen und der folgenden orthodoren Osterfeiertage nicht am d., sondern erst am Freitag, den Mai statt. lil Im Drautal schneit es. . . ^nl Laltse der vergangenen Nacht siel iill oberen Drai»-tal wieder ganz gehörig Schilee. Insbesonde^ re in den s'She? gelegenen Abschnitten blieb der Schnee in ansehnliclier Menge 'liegell. IN. „Der Weg ins Leben" lieißt der nächste Filni, den der Verband dei- Knitnrvereine an beidell Osterfeiertagen sowie aln Dienstag, d«n 2.';. d. im hiesigen Burg-Tollkino znr ?lnf führuilg bringen wird. Die .andlllng diese? originc>l-russischeil Films ist alls der Zeit unmittelbar nach der russischen Revolution gegriffen. Die Vorstellllngen finden Sonntag und Montag unt 11 und am Dienstag um 14 Uhr statt. * ^Ä5oli«rz!0ll«un« AUS vieensn unti m»t«ebi-sol»t«l Stoikon vslM. n?. Gonderfahrt nach Graz. Der „Putnik" organisiert zu deli Osterfeiertageli eine zweitägige Sonderfahrt nach Graz. Die Abfahrt erfolgt am Sonntag unl 9 Uhr vom .^iotel „Orel", die Rückfahrt am Montag ulil 20 Uhr. Die Hin- und Rückfahrt kostet 70 Dinar. Die Anmeldung ist e^baldigst an den „Putnik" zu richten. m. Osteransflug aus bie „5korosica". Dao Reisebüro „Putnik" organisiert für die Oster feiertags aiuch einen Skiausflug, u. ^w. ivur-de als Ziel das Hochiplateau der „öiow^ica" gewühlt. Die Abfahrt des Sonderautobuö von Maribor erfolgt am ?amstag, den L0. d. um 13 Uhr, während dic Rücksaihrt vonr t Logartal für Montag, den 22. d. um 1^ Uhr > vorgesehen ist. Die Fahrt kostet hin und ____G__ Nachrichten aus Eelje .,Mlribc»rer ?kimmer 9V. zurück Iü<» Dinar. Die Schneeverhäitnisse sind nberau- ssünstiq. Anmeldunflen siir die ?ahrt si^nd bis Donnerstag, den 18. d.' an !xls Mro des „Putmk" zu riäitcn. tt, Kinderdispanseur und Mutterberatungs stelle des Gesundheitsheimes in Maribor l'leiben in der Zeit vom 18. bis 22. April we-qen Renoviernttg der Räunilichteiten geschlossen. ni. Die Affäre der «enoffenjchaft „SoloSno gospodarsto drustvo" vor den Richtern. Vor denl Meinen Senat des liiesigen z^kreissier ch-tes lverden sich niorgen, Areitag, vier Mit-ljlieder dc.5 Äcnvoltuirge^iu'^schusscs der er-niähnten (^vnosscnschaft wegen verschiedener .U>lr<'flelniäs;lgkeiten zn verantworten liabcn. Die Macheiy'chasten «^rinirern nii djc '.'lssare der „Knwlijska eksportna zadrnga" nid der' ,>agrel'er „(^dinost". l5s nvrden insgesamt 7!» ^jeugen einvernmiuneii werden. D^'r Äer-Inurdlung, die >^treisg^nteresse entgeAeng<'bracht. IN. Taschendiebstahl. Der Besitzerin Marie Siv^r entwendete gestern ani Hauplplatze eill noch nnbekanntv'r Langsinger dao ^^icld-täschchen mit lüO Dinar nud vevfch.l>lind spurlos. IN. Grenzvertthr im Mörz. Ini März sind luich Jugoslannen 5)A25 Personcn eingereist n. ziv. 1^'» Jugoslawen, 2330 Oesterreicher, t^2V Tschechosloioaken, 283 Reichsdeiltsche, 79 .Italiener und 109 Bürger anderer Staaten. ^'Jugoslawien verlassen hakvn in d Ingo-slmven, Oesterreicher, 43W Tschecho-slownken, Reichsdeutsche und >"^2 Italiener. Inl Tranisitverkel>r passierten 'ni März 2173 Personen unsere Etadt. * Brauchen Sie Geld? Verkaufen Sie ihre lU'gt'trngenen Ltleidnngsstücke in der Giajska stnrinarna. 39fj9 m. Bei der österlichen Wohnun«sretniqu»ig ereignen sich alljährlich Unfälle, indem Per-soneli, die niit der ^>ieini>gnttg. d>ochparterre oder Ztockiverke handelt, nicht am äusseren ^»iande de-? Aensterralintt'ns stehen oder lich weit hinansl'el^g'(xnvat mit doii Äener tödlich verletzt hatt. Der Angeklagte wurde voin ^Rechtsanwalt Dr. B a n h-n i k verteidigt. * Wenn Sie Kaffee nicht vertrage», so liegt das anl .^«'sfein. Versuchen Sie es einmal Nlit dem kosfeinfreien, vollkommen nn-kchädlicl'en ?>io'^ee '»"^ag, er ivird Ihnen sicher ansgez^'ichnet tu'konimen. .^mssee .<>ag ist ech^ ter, nnversäls'.bter Bolinenlaffee feinster Qualität. Er dietet Ihnen den gleichen Geinch nnd dif gleicix' wohltuende Anreguilg wie ali-trrer .^tasfee, ohne jedoch Ihrer l^esnndheit .zil schaden. 2981 * Die Mode geblümter, mehrfarbiger Gewebe hat vielen Danien zum Denken gegeben, ivie niail solche (^eniebe waschen kann! Die beste Antwort: mit S7 ni. Wetterbericht vonl 18. April, 8 Uhr. Zeuchtigkeitsniesser: 5); Barometerftand: 7?8; Teniveratnr: 5); Windrichtung: WO; Be-wölknna: ganz; Nied<'rschlag: Regen. nl. Ein gefährlicher ^nnd. ,^wei Volksschüler fanden in der USnjarska nlica eine verrostete li)ranate, die sie als Alteisen verkaufen wollten. Zum <'i^lslrk erkainite .^tailf-ninnn A r li e i t e r die Gefahr und verständigte die Polizei, die sofort veranlafite, dlch das (^'schos^ in die Artisferiekaserne ge-srtmsft N'urde. NI. (Einbruch. In Radizel erbra6)en dieser .!ag<' tinbetannte Täter den i^t'eller in: Weingarten des Arztes Dr. B a i! a r ins >^t. Ilj l!nd enliv^'ndeten geg<'n 4N ^'i^r Min nnd fast el'ensoviel Brannltwem. Die Karwoche in Seile Mit denl Palmsonntag ^gann die .^karwo-che oder Trauerwoche. Am Abend sc^te ein langanhaltender Regen ein und reinigte die unangenehm staubig geivordenen Straßen. Dieser frühlingshafte Regen wies aber auch die Hausfrauen unserer Stadt, ob sie wollten oder nicht, auf den wenig besonnten Pfad einer neuen Pflicht. In den Hälisern begann das grofte Reinmachen. So war es von jeher und so wird es immer bleiben. .'»>ansgesimse, Türen und Fensterläden wurden in diesen Tagen gereinigt, in den Wohnungen wurde gescheuert und geputzt. Die armen Ehegatten wurden von Granseu erfüllt und verliesM fluchtartig das .<>aus. Eine Sehenswürdigkeit iu Celje sind in diesen Ostertagen unsere Geschästsanslagen. 5>aben zu Weihnachten hauptsächlich die Spielwarengeschäfte den Gabentempel des Christkindleins in die Auslagen gestellt, so sint» es zu Ostern die Lebensmittelgeschäfte, welche den Borül^rgelienden allerlei begehrensn'erte Sackien aufzeigen. Für die Kiuderwelt hat der Osterhase gleichfalls schiine Sachen bereit. Und dann die Schaufenster der Modegeschäfte! Nie noch sah man so viele ?^raueu und Mädchen davor, wie gerade letzt in diesen Tagen des lockenden Frühlings, .'»^ener fällt das Osterfest in die ^eit des allgemeinen Blühens. D< r Frühlingssaft wirkt schon mit aller Kraft in Baum und Reben, in Wiefen und Feldern. Die Obstbäunie mit ihrem nieißen und rosaroten Blütenkleid, die grünen Wiesen, das trauliche Geznntscher der gefiederten Sänger sagen es, dast die Natur ihr ewigschönes Auferstehungsfest begeht. Und in den Rahnien dieser auferstandenen Gottesnatnr pa^t daS Auf-erftehnn^fest der (Christenheit nnlnderbar hinein. e. Die A«ferftehungsfeierlichkeiten 'i (5 l,e sln'den in folgender Reihenfolge statt: nin Ii» Uhr bei den ^^pu,zinern, uin 17 Uh«.- in der Marienkirrlie nnd unl 18 Uhr 'n der Pfarrkirckie; auf dem Iojefiberge senden sie am Ostersonntag nni Uhr srich statt. c. Am Osterfonntag findet »ln» 9 Uhr vormittags in der Marienkirche ^in gesungenes Anlt statt, .'(^iebei wird der .^tirchencl)or llnter Leitllng des .<)crrn Louis jk alis ch n ! g P. Hugolin SattnerS „Missa SeraPhica" und Josef Grllbers „Regina coeli" für gemischten Chor, Orgel uud St^eich.nintett zum Bortrag bringen. k. ttv. Geburtstag. Dieser Tage feierte Un >trels der Fainilie und der nächsten .'ln^^e« hörigen i^rau Bo^ontila P a u e r in Braslol^i-e den v(.». Gebilrtstag. Die Iuliila-rin ist die Tochliesigi^'siyers Herrn Anton Orti/.eui in Celje, zu Grabe getrligar ein braver Stndenl geivesen. Cr starb all eillein schlveren ^^eiden >ll der (jagrebtl'.ilik. Viele Blnnieil be-deetten das Grab. Den schivergetrojsenell .'^^illterblieb'.'nell unser aufrichtiges Beileid! Osterausslug des Stiklubs. Der Stiklub Celje verailstaltet am Ostersonntag ' unter der Führullg des Herrn Cdo Paidasch einen ivn-chliilgsanssln^^ auf den .^lozie, der wegrn seiner Blnntenpracht im Frühjahr v^tannt ist. Dg<'il iin freien geplant. Iin Z^tlttbs befinden sich 110I1 etlirlie Pac.r 'Dennisschiche, deren (?ig<'iilüinr'r sich darunl l'etümmern und sie adholeu ntögen, da d<'r kilnftigii^l« keim j!>listlnig nlelir nbei« nehnlen kann. c. Vom Sktklub «elft: Der Skiklnb Celje «gibt destmnt, das; a^le AnS^liige nnd ionfti» L«n Mltteiiungell bezüglich des -ommer-l^triebes im AuShängeVasten des Klubs und ill der „Mariborer Zeit-ung" laufend allen Interessenten znr Kenntnis gebracht iver-den. Air niackx'n nnsere daran interessierten Leser daraus aufnierksanl und entsprechen damit e'.lltm vielfach geäns^erten Wnniche. c. Sannregulterung. Anl Sonntag sollen aus dem kroatischen Zagorien rund W "Arbeiter ltach Celje g<'kommen selil, u,n bei '..en Sannregnliernngsarbe'tteit in Tremerje zn arbalten zu können. c. lleberfall. In ^^'jnbija be'. Mozirje ist der 29jähri»rc Taglöhl^lik b^kanl inehrere Messerstiche ili dle Rippen^^gend nnd nnls^te ill das Krnnkeilhans nach Celje .'.cör^icht iverdell. c. Bom heimifchen Rennfport. Das Gestüt Gutenbichel des.Hernl Walter Wilhelm W 0 s ch ll a g g in 8oKtanj verkaufte die in seilleln Besih<' gestandene sieb^'njährige anle-rikanische Traberstute „Tatjana" an einell Buda^iester Reillistallbesihcr. „Tatjana", die einen Rekord von 1:29 erreichte und iil der verhältliislnäs^ig kurzen Rennbalinkarriere voll einem halben Jahre zehn Siege errang, niar eilies linserer erfolgreichsten jugoslawi-schell Pferde, die iu der letzten Zeit iin Ails-laltd gelaufeu sind. c. Einbrüche. In der Nacht alif Sonntag lvnrde in die Wohilung des Tischlerg Dinar. — III die Wohnnltg der Forstrats-lvitive ^ran Tra>virka in der Mitlo-^iöeva nlica lvar ein Cinbreck)er lnit Hilse eines Dietrichs eingedrungen. Der Täter entivendete aus (ilienl Kasten 8^) Dlltar. Durch d'.e Tochter der Wohnungsilchaberill, Frl. Maria Travirla, die iln selben Augenblick nach .Halise tall>, wurde der Cillbrecher verscheucht. Cr flüchtete durch die .Hintertüre des Hauses in den Garten, überkletterte den Zauu und eiltkain. — In der Nacht auf Dienstag l>at uniere stadtpolizei de,s 28jährigen italieilischeu Staatsbürger Alois Frank, der ei^t vor kurzen» aus Italien h.—. Ad-inillistration in Zagreb, Hatzöva lll. 2.'^»-?. b. !>IsK v»l. Diese beliebte Ruildsuntzeit-' schrift veröffeiltliht aiisilMlts uno ^lii'-ljana. Der „Sor»i des Balkons" Iii Bukarest isl Dienstag der Lcyrillstel-ler Panai t Istrat i ini Alter von !>l Iahren ail Tuberkulose, an der er leit laiigenl litt, gestorben. Cin drainatisch belvegteo Leben filidet da-lnit seill Ende. Als Sohli eiliee. liiie^l)! .»ei: Schinugglers, den er nie gekailin hni. iini) einer ruinänijchell Bäuerin geboren, als Schriftsteller gestorben, dessen Werke vielleicht in die Weltliteratur eingegangen sind, das ist ein iveiter Bogen. Die aufregendste Szene seines Lebens spielte in Frantreiil). Man fiildet ihn, eiilen unbetallliten Ausiml-der, auf eilier Prolueilade iil Aizza »iit durchschllitteneil Pnlsadern, schon sasr ver blutet Cr wivd ins .^kral,kenhaus transportiert und dort elrtdeckt man in seiner Tasche einen langen französischell Brief an Roman? Rolland nltd Manuskripte, die er den« Di>l>-ter nb<'rsendeil wollte. Man läsit das alles Rolland zukomnien, dieser liest, fithlt sich er-grisfeil voll deill ailklägerischein Pathos d.'S Rumänen, er lllocht die Welt auf die^eli ielt-minen sungen Mann anfnlerksam, nnd von da all ist seiil Glück geillacht, es gel,: auswärts Nlit ilinl. Davor l)at eine dunkle Zei! gelegeil. ^^n Braila geboren, hat er die v'.'r schiedenstvn Bernse aucgenbt, ist HauSanitr^v cher, Redakteur, Sekretär der Hafeuarbeiter geioerkschnft, Schlveinezüchter nild t^UNt w.'i»'. lvas gewesen, hat sich in aller Herren Länder hernnlgetrieben, bis er säilieklich liach Frankreich kain, dort völlig an sich nnd sei^ nein Schicksal verzlveifelte, Zelbstniord begehen wollte ulld d^iln ausstieg. Uiiter seinen Roiuailen, die in alleli Weltsprachen überseht siild, siild besonders bekailut „j^lyra .un-ralina" aus deni Zi)klus „Die l^eschict)t-.' des Adrian ^^ograffi", „^todin'' uild „Ner-rantsoula". Cr b<'h,iild<'lt Theinen aus dein Lebeit des Volkes in Rninänien, ans d.n» '^^lkan überhaupt Uild in Kleillasien; seine Mrke sind voll von epi'cher Spaniiilnl^, von einer illierhörten Bnlltheit nud Erregtheit des Gescheheils. Politisch bekaiiule er si>l) lange Zeit zuin .^taiuiltuilisiNlis, weshalb er allch des öfteren ans Länderli, die er besii-cheil lvollte, ausgeiviefen wurde. So wurd.' er, deill inan den Titel eiiles „Mlixini Gorti des Balkans" gegeben hatte, ons Aegiipt.il, das er zu Heilziveckeli alifgefucht hatte, aus-gelviesen, aus Griechellland ebeilsalls uild iii Italien sogar für 21 Stunden lx'rhaftet. Nach eiiler Reise nach Soivjetrusilnlld ander te er seilte Ucberz<.'ugujlg; iii einein Biich, in dein er über seiue Cilldrücke berichtet, ilimilit er gegell Solvjetrus;lnnd Stelluiu^, lvcshall' er voll der kolllinunistischeil Partei verseint lvurde. Aus diese Weise ist er ge^ien Cnde seines Lebeils ill eine Zwitterstellung gei.a-ten: den eineli blieb er der radikale Zchritt steller von ehedein, den alidereli ivar er e!>l Feiild d<''? Neueil. Radio !^reltag, 19. April. Ljubljaiia,. W IerelUlas' !»ilagelleder. ^raginente aus Wagl^ers „Parsifal" (Zchail-Platton). 20 Nebertragutl^i von Pra^.:. 2!.!»0 Nachrlchtell. — Beograd, 11 ^untorchester. li.' Militärttaslnusit. .Haydn: Tie sieben Worte Christi. 17.10 .^tindertnrnen. IN Schallplatten. 10.30 Stullde der Nation. Prag. 22 Nachrichten. 22.20 bis 2.i ^raa luelrte aus Wagners Oper „Pcirsif^^" (Scl'ail platten). — Wien, 19.iD Dvoraks Oratorimll „Stabat lliater". 20.3l> Tiroler Ostersplel. 22.30 jkarwocheng<'sang. — Verlin, 1:^..'?'» ^litichssendung: Vachs „Mattliäns-Passion". Budapest, 19..W Ba?s,s „M.ittlläils-Piii^ sioll". — T«utfchlandfender, l9 Reichoieii-diNlg. — Droitwich, 19.:^» Bachs ..Passion ilusexes .Herrn". - Leipzig, ll» 'lieichö'en dung. — Mailand, 20.-15 ^toilzert. — Miin^ chen, 19 Reichgselldung. — Post? Parisien. A,.20 Chrrstus-Passioll. Pra«, .0 Dov-rn>kö „Stabat mater"^ — Rom, 20.Ü0 lUier« tragung aus Leipzig. — Stuttgart, 19 'Geichs sche 'L'.tisuhruel^bol sich imch heule irlih der Wit-'^eriunichuil^ ^xs lilteii ^i'onllngeitt'.^ sj'chlbar macht, l)at si6) !>ie auf denl luglzjlal^'ischcu R iude r III a 1 t t i» den letzten -tnunl besscrt. Ter stärkste '.'lbueymer süi.' jugosla-wische^.- Nindvi!<.' Fatturcul^cträ^c evst Ni Tage nach der Eittwagi^onierunq des Bichs. Tic "ZUic^fuhr «ach D c u t s ch u d wird säst unmöglich, da die Erpc>rtenre nicht imstande sind, n bis t! Monade ans chr bicld .;il ivarten. Da die ^'orderuil'^cn der siannichen E^^pottcur< ln T<'lU!6ilan>^ !x-rcNs detl Äetlaci v^n Misllonen Dinl^r i'lbersteitieu, mus'» dauut qer.'ch'.let ircroc:-., das^ die Uel>crwLljttngüfrifteu kinntiti Nl.ich länger icin werden. Die grott«.n ?lus!ii!is.'r Wffen. dag sich nach l5-ir>6itu.lg der -^evlan-len Einfaufszcntrale der Hamburqe'.- Vieh-und ^^'andesprodultcnvcrivertnnI>5qcjelli6iaft die Lage auf dem Nludcrmarkt ivc>>!ntl:ch liesscrn wird. Dao ^lapilal dieser ^^entralc ili '^)U?o.'lawlen deponiert n'.'rd''u, da t?er tonnte das vmi ihr angekaufte Viel) prompt dezahlt werden. Nach O e st e r -reich ux.rdo>l wöchentlich ctMli 8l) 5tuck jugoslawischen RindvichH verkanft. Der Export nach der Intel M a l : a it zurzeit fast gänzlich unterbunden Nach Malta darf nur mageres Jungvieh eln^esichrt werden. Di< Tiere ivcrden nach ihr^'r An' kuns! registri<.rt, nunieriert, durä) drei Mo-nate gemästet und dann geschlagen. Unsere' ^nngkiere halten das ^llima Maltas ?ehr schleckit anä. daher kann Iugoslawiet,, da^^ aup.erdein auch noch unter den außerordentlich billigen Preisen der bul?arisch<..i Konkurrenz zu lslawischcn Viehs etwa ^^ire, frliiiko Mailand. Dieser Preis g'lt li'r 6- Ins ljährlge Tiere im t^ewichte von .')>!<> bis tg. ^lir andere Warc werdcn üiitiir-lich nur lücdrig.'re Preise» erzielt. B^^ie die „^ugo-Pressetorr^spl)ndeuz" erfährt, wird der lugoslawische Rindermarkt voul Ende April an immer schwäch-'r lie-schicit werden. T<.r schwächere '^'lnftrieb ; -:cd natürlick) nicht ohne Einfluß auf den Export bleiben. De»^ jugoslalvischc P f r d e in a r l ! gestaltet sich recht wenig lebhaft. I t a l i en tauft hals'.schw^re Zuxpierde und l>ezahlt iiir dies;. Tiere IMXt bis ülXX) Dinar pr^ Ztücl. Deu l s ch land lanit sch-niere '^ugpf^rde fi'lr <'inen Stückpreis non bi.) Dinar. Erpmtiert wcrd>?ll i^iornehmlich Tier«^ ans dem Drau- und Zavebanat. ^.n diei<'u t^cbieteil werden die sogenannten Äurlnsu-. laner, eine Rasse, die als jngosla^oi'cher Ar« denllenschlag bek^^nnt ist, gezogen. Auch die Lage ant jugoslawisck)!.'n V o r-ft <.' nvieh nl arkt ist wen'ig bliniidigend. Da»^ i^sterrcichis^ie !»tontingent iani? noch immer nicht voll auegeni'it.tt werdc'n, a^ier der Erport nach Oesderreich ist alles l.aoere denn lohnend. Oesterreich tauft nur Fetr-schweine, der ^leischWveinehandel nach Ä!<'-sein Staate hat gänzlich attsLstcr reichischen Fleischschiveine sind fast billiger als die jugoslawischl),'. Die T s ch e ch o s l nia t e i nilunU nur erstklassige, fette Ware ab. Da die Raison der tsch die t'vabriten nnt Rohmaterial versorgt und kaus.'n nur uiehr ganz kleinst Mengen. Deutsch-l a n d be.')ieht keine ^ettschw<'in«., ninimt aber ziemlich vicl jucie'l"chweme-^ sctt ab. Die Weltwarenmärkte Der Bertehr auf den 'iÄtltwarenmärlten .wickelte sich im Verlaufe der '^eri^itswoche in freundlicher Grundstimmung bei meist anziehenden Preisen ab. Netier die 'vichtig-sta? g^'>altung; Newyork litt etiivas unter unifangreichen Liquidationen, die itach den starken Kurssteigerungen der letzten Äschen ernxlrtet werden konnten. a f s e e : Die Tendenz auf den A'asfee-niärkten ivar in der Beri6itSwl>che ziemlich farblos Man ivill vor Eingehen neuer Ver-hindlichkeiten die endgiiltige Entscheidung der brasilianischen Regierung der Erporttai'e abwarten und ist daher bei .'^iän-seil ziemlich zuriickhaltend. sk a u t s chn t : Die freundliche ^ti:n-MAiig auf dem Kautschukmarkt^ l)ält aii, da die V^'richte iibl'r den .^tonsuni wider E.-warten günstig lauten. Beachiuni fan^'u auch Meldungen über die 'ptiinisiisch^ urteilui'g hinsichtlich der ame.ikailisäieii Autoinobiliudustrie. Metalle: Die stärkeren Preiöich.ran-lungen, die uninittelbar naj) Bet.nint'.t".'r-den de.-' Restriklionsabkomn!..'!.:' aiif dein ^tupferinarkte zu beeblichlen wäre?'., sind ei^ ner ruhigen, iiach austvärts gerichtet.i: ^Ut'.s eutwirklung gewichen; das an und für sich nicht grofie Angebot, das inei'icus a»ls GlattstellungLn der Spekulation staiilinte, fand immer leicht Unterkunft. Auch aiif deni Zinnmarkte war eine freundlickx (^rund-stimmung vorherrschend, zu der in erste' Linie ermutigende Nachrichten über den ^kl'n sum beitrugen. Blei wnrde vom Handel uiid von der Industrie in grSs'.eren Mengen gekauft, ebeuso machte sich für Zink gute Na.li-frage beinerkbar. Das Interesse für Silber stieg ilu Zusamnienhang mit der Erhlchung des Preises durch die ainerikanische Regierung. Die Bonatsabgaben im laufenden Äadr Der Finanzminister l)at den Boranschlug des Draubanats für das Jahr 1935/3Z iiiit einigen Aenderungeu bestätigt. In der ordentlichen Gebarmrg belaufen sich die Einnahmen und Ausgaben auf 83.V5 (iln abgelaufenen Jahr 8b.Iii) Millionen Dinar. Der Boranschlag der BanatsnntürnelliniU'.l-ge,, iveist Einnahmen in der Hiche von 49.9 (40.07) und Ausgaben von 35.64 (Ml41 Millionen auf. Was die B e l a st u tt g e u betrifft, ermäßigt sich im neuen Haushaltplan der Zuschlag zu den direkten Steueru ' on 70 auf 63?Ü. Die Verbrauchssteuer auf Kohle wird abgeschafft, desgleir^n die Tarcn auf Ho-lzjschlägerung, auf Viehpässe, auf Direkt-tragerwein und Motorfahrzeuge. Neu üiid die Taxen auf die W«rfsenipüffe, für dic llebertragiing oer Biehpässe (l Dinar sür l^rofli.iieh und Diirar sür!>tleinyi<'h), eillige andere adunnistrative Tareil und .'juschläge 'iU l^wissen Staatstaxe'n. Die Bcrlirauchs-steuer ans elettrifckien Stroin 'oird crhl?ht, u. M. beträgt di?selbo '.^0 Para vr!) Äile-watstniide. ivenu dieselbe bis 4.V9 T'nar kostet, und I.'» Pcira bis t>.W Dinar. L'ei einem Preis von »nchr als 7 Dinar wird die Steuer nicht luelir eingehoben. Abgeschafft ivird die Steuer auf Betriebsstroni sowie für clcktrotechnische uiid ähnliche Zwecke. Die BcrbrauäMeuer aus .'^)efe ivirs von 2 auf 4 Dinar pro ^silo er'l>öht, wogegen die Abgabe ailf Pneuinatits et-was abg-eände.t ivird. Inl iibrliii.ii bleiben die Abgai^ll ineh,.' rd^'r iveniger unverändert. X Plemi'ttrung d?r Bcrtelwogen. .il'ach einer BerUnrtbarnng de? ,'jentraleichamtes stiid die auti'ina'^i'che'i? Wagen sVenn das Jahr mit llX» an-s.ciioiiniten '.nird, gegeuilber ^bruar soulit ilNi (>.!> ilnd !^'egenüb-er Iän,?er nin gc--tienilber Mär^; 193! jedoch nni 0.:^, unl 4 u,id 19^ > uin 4.8 Punkte ivenig-er. ^ür Pflanzencr^zeugnisse belief sich in, Marz der Preisinder auf ttl.tt, iin ,'^eber iil.! (inl Borjahr !')t.4),für Bieh und tierische Er^ zengnissv' ans t>7 für Mineral- erzeugniss'. auf <7^.^, 8.'^.7) und fiir Indikstrieartikel aus Erport betrug der Ii,der <;<>.? (iV.7, iind inl Iinvort li7.2 si;6.8, 7'.8). - Im Detailhandel ii'nrde für den Mo-iiat März der Preisindex init l>9.l errechne! gegen 70.1 iu» Februar d. I., 72 vor ^li»em iind 7t».4 vor zwei Iahren. X Steigerung der Silberpreise. Infolge der grop.cn Silberkänse der Bereinigten Staaten znr Notendeclnng si,id di.' Silber-l preise ini nnanfhaltiainen Steigen bex^riffen. Seil Nvnjahr l)at sich das Silber mif dem '^iieltinarkt nui seit den, Tiefstand ,u Boriahr jedoch um volle vv^^'uect. '^^iegen der grossen Preisschamiikungen des Silbers <'nthalten alle Silberstücke in der M'lt ein.!, niedrigeil Silbergchalt, dainit in, ivalle eiires Pli.>t5lirl>en Anstieges der Met.^tt-wert nicht den Noniinalwert der Münze üliersteigt, worauf dann dieselbe sofort aus de-ni Bevlehr lKrslt'ivindeii würde. X Errichtung eines bulgarischen izxport-sörderungsinstituts. '^ie Erfolse, wel^'i>e a,l-dere Staaten uiit liejonderen. i,n Di'.njte der Erportfl^rdei lilg stchendeli Instituten er.'.ielten, haben nunniehr auch die bulgarische Regieruug bewegen, ein eigenes Erport-fövderung^institut ins Leben /.u rufen. Das Institut wird S-ektio'ieu kür die wichtigsten Exportztveige, wie Obst lind t^einüse, Bieh. Eier, Tabak usiv. unterhalten. X Roch kein Veit ritt Englands zum in« ternationalen GtahlkartZll. Die erste Silning des internationalen Stahlkartells in Brüs>cl, in der über den Eintritt d«r englischen Stahlproduzenten in das Kartell verhandelt wurde, dauerte 3 Stunden. Eine Einieung ist noch nicht erzielt ivorden. Die konti len-talen Länder scheinen in der Preispolitik .;u Zugeständnissen bere.t zu sein, falls England einigernraszen befriedigende Elnfuhrkontin--gente gewähren würde. Auch s'lleil sie zu ^>erstel)cn gegeben haben, dag bei einenl Abbruch der BerHandluIlgen da5 kontin'Nitale Stahlkartell mit einer Preisofsensive auf den Märkten auftrete,, ki>nnte, auf denen die englische Stahlindustrie infolge der ihr gewährten Borzugszölle bisher eine besonders starke Stellnnx eingenommen hat. X Rückgang des Afterreichischen Biehab-fatzes. In einer Denkschrift dt.r Präsidentenkonferenz der landwirtschaftliche.? Hauptkörperschaften Oesterreichs finden >,5» folgende Angabm: Im Jahre 19At ist der Absatz vi:n Vieh eegen das ^^nahr uin ltt.000 Stück zurückgegangen. Im Vergleich zum Jahre 1930 beträgt der Rückgang 44.000 Stück. Auch die Preise fiir Vieh starken stündig. Fortpftanzung der Fische Wenn auch das Leben der Milche iln all-gemeinen viel einfacher und auch cintoiuge^ abläuft als das der anderen Wirbeltier', >e lveist doch ihre ^Fortpflanzung ^'iel Inie^;^eln. tua6)t den ^isch überaus erri'gk, den srud fertigen streitlustig, den trägei, legsa.n u»ngekehrt, und treibt ihn ni^ Fi.schen, dic irxnige Eier legen, deun derer Zahl üibersteigt taum 20.' Brachs aber crzei^gt etwa e'i -Hecht i!, der Stör bis tt illiilliou-r und ein .stabeljau bis zu i» MilliLn^n Ucbersj6itlichcr wi,d die Fribclztbarkeit dci eiirzelnen Arten, wenn nach O. Stcclu di< auf ein Pfund de's .^Körpergewicht's ^vischc entsallei:de '?lnzuhl der Eier !>.'rqs Nach den, genannten Forscher loin...e!i t,i' nä'l>ci'nd bis lMs», Vai7k,e .'ÄXX). A'ic«'! Stör '5roch.i -»ö.lXU)' Bar'^1' l'O.OW, >!j^a'l''ellan 9l>.00n, ,'',andi?r Lsarpferdcn ans Ufer ge'pnll n,id 1,erdorren; andere geraten in zn tie'e'' Wasser und koinn,ei, deshalb nicht zn'. Eut n'icttnng; auf die übrigen l-.iuert e?>! c,'-tv-tiltiges ."^^eer twii F^'inden. Uud uiir »o li es erklärlich, das; von der uiigeheurezr La:!-!; !ne,ige nicht ein E, zu viel ist. Die iiieisten Fisclx' sind ans ihre Eier »e^hr wenig bedacht, entleeren sie einfach ins Wasser und nb!':-lassen ulles andere de,l, blinden .Infall. Manche s,nd allerdings sorgfältiger iliid suchen zur Eiablage? geeignete Stellen, lcn ,nitunte" n,lt den Flossen (^rubeu ni'.d legen in diese ihre Eier. N,lr einzelne Ar ten betreiben ixgelrechte BrntPslege, l^:,en ans Wasserpflanzen si^'rinliclie ni'd bewachne diese, ivie etwa de'r Stichlin,i. Bon besondereu, I,lteresse sind die sogenlninte" Maulbrüti'r. die ihre Eier in e!geuti'iii-li.be Tascs)en ausnel),l,eii und die ausg>.'ichl.ipsi"n IiNigen föimlirli aiiÄ'peiei,. L. S < d l IN a n 7. Messer nnd (Nabel Wir fön,lcn u,ls kan,n verstellen, das', e-^ einmal eine Zeit gegeben hat, ivo uian Mes^ see nnd l^libel noch nicht taniite. V-'nn sie ersunden nnirdeii, ,veiß inai, sreilieh nich^. Smnohl im ganzen grieckiiscs-^n und romi^ schen Alte,tun, ,uie auch in, größten Teil des Mittclalteis entbehrte ,nan Messer nnd lsabel. Weder der vielgepeisten Odtiksen'°> nocki der Phäakenkvnig Alkinoos, der als einer der gröstien Feinschinecker k^es Altc'rtun,? galt, weder Sokrates init seil,er .^'antippe noch der Fas;be,vohner Diogenes, ivoder Lu-eiillns noch der .Kaiser Nero, weder ^arl der c^jroke noch Barbarossa speisten mit diesen Tafelgeräten. Messer kannte man allerdings schon lange vor der Entdee^nng der Metalle ans ?^eucrstcin, aber die Beden' tung, die es als Gesellschafter von Frä,>lein Gabel hat, wohnte ih,n dazu nicht bei. Man as^ eben mit den s^ingern. Das Land, in dem der l^brauch der lsabel zuerst vorkomn,t, ist Italien. Der italienische Schriftsteller <^ia-lertius Martins, der eine zeitlang am .Hose des ilngarischen Wnigs Matthias ^ bis l4W. Rur langsam verbreitete sich der (Gebrauch der Gabel von Italien iiach den übrigen Landern. Nach Deutschland n,us; sie in, letzten Viertel des lk. Jahrhunderts gekomuien sein. Hans Sachs, der 1576 starb, ,vciß noch nichts von ihr, denn in seinem Lehrgedicht: „Der gantz .Hausrath ben dretihnndert Stük-ken, so ungefährlich in jedes .Haus gehi^ret". .Mariborer Zeitung" Nunnn« S0. Arettay, den tt. A pril 7SSK. Lopz^rl^ dv A^rtm I'eucdtvÄN««!'. Nstle (8«ato) ^c>rtsetzunq). /?O^^/V V^O/V ^ K Q >!^/? 7° jV^ „Quäleil Zi<' sich nicht, Äindche«! Bleiben -ie l)ichsch rul)ig liegen. J^tzl trinken Sie ein n>enig Miscki'bri'lhe, dann ni^'rden wir ireiter schlafelt. Sie ivevden suchen, ivie schnell 5ic dann ivioder gesund >l.>erden." „Ja, ja! ')l'l>ei nw bin ich?" „Da^^ iuerd<' ich Ill)»len alles später erzählen. später, lvenn Sic gesund sind. So, jetzt komntt die Brühe. Jetzt trinken Si<-', lnngsnnl. Zli ist es schön. J«tzt n'erden 5i<' schnell iviedcr die Augen zu nia^icn." Die Kranke lag schon wied<'r ganz still, nlit cieschlossenen Augen, da. Mch einigen Tagen war die Patientin so ilvit, daß sie sich im Bett aufsitzcll koiuit.'. ^Hre Auglin<' das; die ^rnifke irgend el-iva'^ !?esragt l)ätte. Traurill sah sie zuin Fenster hinaus, die offen standen, ilin die nmrnie Iiilisonue hereinzulassen. Scheu wich si< den fragen des Arztes auv. C'ines Tageo brach sie in heftig<'s A.'ineu auo. „dtind, was haben Sie denn?" flcigte die Iicrzueilende Tchkvester. „Zchimster, sagen Sie inir — ich bin in l5ngland, ja?" Minor Grl-'ti schrie auf. „Dann bin ich gefan^ien — oh!" „Ab<'r, .>kind . . .!" „Ja, da oben, an der Tafel, steht niein Name. Man n>eis;, das; ich C'llinor (^reli l'in, nlnll hält inich hier gefangen. Sagen Sie init alles, Schn»efter, ich bin stark genug, <>-' zn l>ören." „Wohl sind Sie in England, And; aber nicht im Gefängnis, sondern in unserem Krankenhaus. Sie waren sehr krank." „So, ich bin im Ämnkenhmtse! Aber das wird ,nehr lange dauern . . . dann werden sie komulen. Sagen Sie, Si^ster, ha: sonst noch niemand nach mir gefragt?" „Wen nleinen Sie, Kind?" „Ach, nichts. Es war nur so ein Gedanke." l5llinor Äreti sank in sich zusanimen, starrte vor sich hin. Wollte nicht verraten, was ihre Seelc bewegte, daß ihr Innerstes nach deni einen Menseln schrie, der ihr alles bedeutete. George! Oh, wie niußte er sie verdammen, jo er sicher alles erfahren hatte! Er un'irde ini Gerichtssaal sitzeu, wenn sie auf der Anklagebank saß. Ihre ?^ähne schlugen anfeinander, iveun sie au das dachte, nias kommen wiirde. Wenn sie nnr ni.cht so allllig verlassen! Wenn sie nur einen MensÄsen gehabt hätte, an den iie sich liätte klammern tönneu! Aber der, auf deu es ihr ankain, der I)alte sie verlassen, loollte nichts mehr oon ihr wisscn. Es Mre ihm sicher leicht ge>»>cs'.^n, sie zll finden, zu ihr zll kouinien. Seine Verbindungen, sein Nanle hätten >hnl alle Wege zu ihr geöfsnet. Aber er statte sich von ihr gewandt, hatte die Brücken abger!ss<:N ... Erschreckt fuhr sie hoch. Die Tilr Hatto sich geöffnet, der Arzt trat herein mit drei fremden Männern. Drau-s;<'n hatte Ellinor fnr einen AugenÄ'ck die Uniform eines Polizisten gesehen. Die Schu>oster sah stumni ans den Arzt. Der nickte ihr zu, und man sah e^ seinein erregten Gesicht an, das; er eine li-^^ftige Aus- koniiiit sie nicht vor. Wie es scheint, bediente lnan sich danials nne auch schon früher kleiner Spiesse oder Zinken zum Aufga^lu der den, N'o man noch die alten Fenerherde niit offenen Schornsteinen, durch N'elche man wie dnrch ein riesiges Teleskop Sonne, Mond '^'^issen. Löffel hatte nmit läitgst. Da kounnt iund Sterne sehen kann, ^Mäuchlich sind, ans einmal Licht in die Sache. In Rumpolti^>sindet man auch l)eute noch die ^euergabel, Kochbuch von 1Ü81 werden als Bestandteile l die zwei Winkelt hat nnd zuweilen mit einen. t'-es Tischgerätes fürstlicher Tafeln „Pironen nnd Gäbelein" genannt. Es nmg aber im--nierhin noch etlvas gedauert haben, bis die Gabel anch die bürgerliche Tafel zierte. In Frankreich war die Gabel inerklvürdi-ger '.Z^ieise gegen Ende des llZ. Jahrhunderts anch bei .'oofe noch nicht eingeführt, denn ein französischer Schriftsteller, der das Le-l'en >>einrichs des Dritten beschrieb, spottet über die italienisckx Art, nnt d<'r Gabel zn <'sscn. Der Engländer Thomas Eoryate, der ini Jahre auf einer Reise dnrch Enropa kani, niar dagegen so entzückt von dieser zier-lichen Art, zn essen, da^ er sich den (^'brauch von Messer und Gabel ebenfalls angewöhnte nnd danlit in feiner .'(^eimat großes Aufsehen erregte, infolgedessen ihm seine ?^rennde de», Spii.uiamel, „Unreifer", das heißt Gabelträger oder Gabelschwinger, beilegten. Seltsam ist, daß schon lange vor der Ein Pllstrohr versehen ist, Ulit den: man dtis iln Erlöschen begriffene ^euer wieder anfacht. Dies Gerät muß uralt sein, denn es gehört zn den (^'genständen, auf N'elchen die Hexen zur ^eier in der Walpurgisnacht dahinrei!en sollen. Die schlimnie Bedeutung, die infolge-d<'sscn der Ofengabel anhafte, übertrug nun der Aberglaube auf die Eßgabel nnd anf das Messer. In niaikchen Gegenden schent man sich darüber leht noch, Messer und Gabel zur Hochzeit zu schenken, weil man glanbt, daß auf diese Weise Zwietracht oder Unheil in die Ehe gebracht n>erde. .Heinz G l a s. Technik. Die Mutter: „llin des Hiniinels ir.illen, was isr nur mit deiu ^i'lavier? Es gibt plötzlich keinen Ton." — ?^ritzchen, nach : „Daei kann vielleicht daher komnien, daß Gerda und ich Änten sührnng der Gabel, als Eßgeschirr die k^euer-i ^1^'^'llusgenommen habeil, uni eine Anrenne oder Ofengabel in Gebrauch lvar. In Gegen! >iu banen." ^^5ei5tec.-^Ftsee^ .IiuiLer. eliflielier vurseke ^uLiit für .sofort I^in leiiic. In /V^miaten IlX) I)in xuriiclc. Unter »!>iclisr->iwllunir« an c!ie Vorv. 3V7V keim 8un^v In k?aävanje de-kommt man Litte t1au!;vvur5t ^smt l^rnt. einen Iialben l.tler XVeln um 8 l^inar. Veri»U(:l»en uuLli i^ie'5 eiiimul llNil Lic !?leiken llon Z!^5 verkanten isr l.jn llvslt/. nnt erstk!as8i«vm VVein^sr. tc-n. 18 in 8v. tiei ViniLS. /^ntrÄLe ^ii I^uiill-citüt;. unter ^r. ^.2V7 Lcbttne VIII». 2 >Volinnu^eli. (karten. Oin 20l>.0W. — kiieu» dauvlll«, VVobnuNtleii. NO.WV, clllvon t1>p0' tliek. — ideines tiaus. Villen-viertel. I^Lalitütenliurl) »l?spi(l«. (Zokiposlcu ?v. Llnl»xeduek äer ^estna lira-nilnicu. I)In ZW.tXX). iiillie xn vvrlcttufen. ^NLelzvte unter ».tiinIeLvr« un clie Vsrvv. Z70? 8lc»veni8«:tle ullä cleutseke. in erolZer 75 psrg. Din u. 15,0. l'iir en eros liilIiL8tv ?rei!je lik!i nl. 9. .«10 I^>6i«>I>ttrer ^ctituiul! 'sieben l'ÄLe. poiit. 5 llin. lvelt 4.50. Luroliastnn.'äe 7 l)ittsr. liefert l^ncllii.rnälunt,' i^etieltlbacll, (jtispvslia ul ^5« einandersetzung mit den Bemnt«l gchabt hatte. Mit iveit aufgerissenen Mgen sah Ellinor den Männern entgegen. Ein ^mindel wollte sie ergreifen, aber sie Kvang ihn nieder. „Ellinor Grey — im Ra'men des M-setzes, Sie sind uilsere Gefangene." Die Stilmne des Kommissars zerriß tie Stille des Zimmers. „Je^t, da Sie wi^^der vernehmungsfähig sitch, müssen Sie uns antivorten. Sie sind beschuldigt des Mordes an Lady Wilson und des Raubes an dieser Ara-u. Ihr geheimnisvolles Verschwinden uird Ihr späteres Hochstapler! sches Trci'ben in Amerika lassen Ihre Schuld noch bestimmter erscheinen. Sie nrüssen jetzt eingehend aus unsere Fragen antworten, und es wäre fijr Sie das Beste, nxim Sie ganz b'.i der '^ihrheit bleiben, lvenn Sie ihre Schuld eiugeste^n würden. Nur durch ein ehrliches Geständnis köniien Sie Ihre Lage v(rl>essern." Der .^tommissar hatte sich an cineni Tis.l'. niedergelassen, die beiden anderen Beainten nmchten sich bereit, Protokolle auszunehnleii. Ellinor war wie gelähnN. ^etzt UKir si-^ also gekommen, diese entsetzliche Stunde, vor der sie gezittert hatte. Ihre Zähne schlug aufeinander; sie imre si?l^r zn Boden «p. funken, hätte sie tiicht inl Bett gelegen. So siel sie nnr haltlos in die hochgetürmten Glissen zurück. „Ellinor Grey, geboren am Iii. Mai zu ^Itorfolk als Tochter derchelichten i^tainiiterfran Gladys Grey, Pater unbekannt. Wurde bei einer Lehrerin erzogen nnd kam dann niit zehn Jahren tisch Paris, AN ihrem Stiefvater, namens Loblay. — Stimmt das?" „Ja — aber . . „Nun — was haben Sie zu sagen?" ,/OH — nichts! Ja, es stimmt!" Ellinor wußte, daß es sie nichts mchen ivürde, wenn sie die Wahrheit iiber ihre .^rkunft berichtete. Man ivi'ird^' ihr nicht'glauben, ihr Geburtsschein lautete so, wie d«^r Mann dort angegeben hatte. Ih« re Mutter hatte sie verleugnet, ihrer .'tani-inerfrau unterschoben. Es war fein Wunder, daß ihr L?.°ien sa verlanfen n>ar. Ihre Mutter hatte das .^ind von Anfang an ins Elend gestürzt, zun; Lei d«^n bestimmt. „Sie verließen Ihren Stiefvater vor vier Jcchren etwa, lem nach London zllrückziiteh-ren. Stimlnt das?" „Ja!" kam es ivie ein .'^Xluch von Elii« nors Lippen. „Wollen Sie uns nicht berichten, iv.is Sie in London getan lia!^n?" „Ich ich suchte Ä^schästigung — iiber-all. Fand dann endlich eine Stellung bei Lady Wilson, als Vorleserin." Ellinor konnte nicht mehr iveiterspri'chen. ihre Stimme versagte. „Ä^aum sechs Molmt< lvarcn Sie bei Ladli Wilson", fttil^r der Äoinmifsar fort, „als d^r Mord goschah. Aber n» ioaren Sie uorlirr, Elliiror Grct)? Beantworten Sie mir di^ie Frage geimn. Sie kamen schon eiil h.ilb"'^ ^'.ahr frl'cher nach Loitdon. Was hatten S'e ill dicser Zeit getrieben? Wovon liaitcii S'' gelobt? Wo hielten Sie sich auf?" Ellinor Grey starNs rv^'ifelt hiitaiij zur Decke. Was sollte sie auf aies< antworten? „Hören Sie, Miß Grev. Ich habe viel Geduld mit Ihnen, ivejl Sie noch schiv.'n'!' sind nnd krank. H^r Sie dürfen diese duld nicht überspannen. Sie dürfen anch Jihrc ohnedies schlechte Lage nicht n»ch dnrch Verstocktheit verschlimnttrii. Also ant-oorien Sie mir." „Ich kaittl es nicht sogen", willlnierte EI, linor. I1sbe einen KvirolbitknIvUen. 10 m lank. 30 em Kreit. ?u verliÄUien. /^sria ömicllivier. l^nSe. Z879 Kostüm. Sei^onkleiä oillik !:n verlcattton. tlgu^iinei^terin. (»rt! Lliröiöeva 2b. (Zutmsnas >Vul>^er (ler k>Iatnr. I^exitLon äu« Leliel-lnen Wiii!?en8 sofort xu ver-lisulön. Unter »8ellr liilli«« un clie Verw. cji>7S okterierv icii erstlcl»»s. Bkünt«, I«. 8«1»- k«rjaff«,»cl,önv L«»l!»o»> u keine t,illix»t. ?0»I ODI»U, veli-lcstessen^esekäkt. (Zl«vn> trx 17 ieuZcou/so z^vAueHk Kaufe po8ojIInle«»Llni»»o. je- ilvn l^etrae.. >!li8cln liten unter »lZnter Z!u>iler« an cliv Vcrv. ZYS9 »KMLckMMMMMMMLMMMMAMH !>onniLe.»' ttnä mSt,l. Limmer mit seMi-. Mntüane ul, l. i^ui vermieten. Vra^ovi» ul 6. III. 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