.,, A V«>. Freitag am «». I«li »823. """ I^ ' " " —— Vtil^.» >m ^um,pir q a >, ,jä bri,, l, >!.. b«, l » ja hrlg 5 il. 30 lr. ,»>l Dl ..v.n^.>„," rr,chei.n. »>i. '.»l»i».,l,m. ^? 3o.,',' m," ^.'crla^ i.uillch. mil. '""" ""'" . ,^,,j ss,,^ l.a < b jü b r> ^ ltU sr. »„s.r ,» .»tncht.,,. Mit d,r 'l^.ft rolt^< fl,i qa!>,^s>rx,, ixtte,- ssrslx^nd u»» g,dr„cktcr Aoress' !.'» !>-. l> al >'»a l,r> q 7 '..,., 5 !<„, loNe» < ss. !>'"' 3 Mal. 5.0 sr, ,'»>. 2 Ma! u>ld 40 fr. für l M.U ,i»^„chalt„l. 3» di.sc» O.b>.l>rc„ ist »ach dr», ..v^uisc'rischc» Gc,>hc vom tt. Nl'mml'cr l«50 s»r ^>„.rlw>M.n»pll »och '" lr. ,_____. ^.^^^ _!_^ Amtlicker Tveil. <^e. k- k. apostcl. Majestät haben mit aller. Höchster Entschließung vom ^. Juli d- I., den Dr. Ludwig Pastorello. 'Professor der Geburtshilfe, Primararzt :>"d Vicedireccor an der Fiudel- n»d Gebäranssalt in all, La^e, z»m Professor der theoretische» uud praclischen Geburtshilfe an der k. k. Universität i>, Paria allergnädigst zu eriieuuen geruht. Heute wird ausgeg.'beu nnd versendet: das Landes-NegieruugSblatt für das Herzogthum Krain. Zweltcr Theil. XVII. Stück. V. Iahrgaug l8:!3. Dasselbe enthalt unter Nr- ^!». Umlo»f>Verold,inrlg der k. k. steierisch-illyrischin, Finauz-Landesdirection rom i!0. Juni 4883. betreffend das an die Stelle des H. "ui7 dre!,z- und Gel'ed'armerlel'l'qiiarlillniqs-Aüqele^enheiten. Nr. 177. Ku»dmach»lig der k. k. Postelection fur das Küstenland nud Kraii, vom 1'!. Inli l8.'^ Über dic Postrittgeldgebühr vom !. Juli" lttüll angefangen. ^aibach. am 29. Juli l8.'I3. Nom k. k. Rci)actio>iol'liv»,'an d»?s ^and^-R^iermigö'. blatte für ^vrain. Illunittelbar vor dem Abmärsche des Megiment^-. Stabes und 2. Felo-Vataillono des Nincr von Roß-bach 40. ^inien-.Infanterie-.Regimeiitö, am 2lj. d. M. Früh anS Ne»stadtl , bat die doitiq? Vür^e>schaft übtr Anregung ihreo Hrn. Vice - Bnr^eimeisters D>'. Sllpant'il- ein recht passendes F>nl>ünck für l>d,n Soldaten r'erabl eichen lassei». und dcidnrch, so wie bei mebrerei» Gcl^v»deltcn id>e fienntliche (^sunning s'nr die Truppe, welche dort nud i» der U!Ng»'b»nq durch »! , Monate cautonilte. betl'^liql — rrosnr da? Re^i>ne»ls. sonnnalldo auch offeiulichel, Da»k auozusprechin sich bewogei, fi»det. «illi a>n 2-». ^llll l«.^. ' Das Miiter von Nosiback, ^0. Linien. Infanterie - Regiments » Commantc». Nicktamtlicker Tbeil. Die Trockenlegunst des ^aibacher Morastes mittest dcr Drainage. Voü> ^ics.nl'.Ki^uiqlimm Fr. Schmidt."') Große Snmmen sind an die Entsumpfnng deo soglnanulen Vaibacher N^orastes velwendn wo»den, nnd bedeuceude Arbeiten si'w ausgeführt, um den Morast trockcl. ;n I^^en. D^l's l»'d Ehre den hnldoollen Monarchen, welche durch UnterstWnngen. durch Natl) und That diese schöne Aufgabe zn losen trachteteu. nnd ewiges ^In-l>enke» wird den Manuern bleiben, welche mit Fleisi und Consequenz die Schwierigkeiten zu überwinden wußten! Vollkommene Saaten prangen jept da. wo früher der kühnste Jäger d^'M Snmpswiloe »achstiebte, uud Wcch»»ngen erhebe" l^ch. wo sonst Wasseroögel ficher ih,e ^nngeu brüteten, nnd scl'dne Slrasien gehen ta. wo einstens Schaare» von Geflügel dahingezogen, und eine gesunde L»ft >st au die Stelle der mephy-tische», Dünste getreten. Ie»e Männer hatten emgesehen, daß m der Vullur des Bodc»s die Wohlfahrt deö Bandes und das Gluck der Bewohner beiuht. *) Vorl»m, N»' schamnu, dcs M'prqnmd.5. w.lchc ich bs, ^'.l.<,.nli.lt d.r ^»!l,,tu„^ drr Dm,i!ilicr?lrl'>it.» in Kran, dmch dic "",V,^s ^.>i„ Ma.u!ttat^O.cl'»l'»»!! '^'rlr.ch'ch.f »» ^!,cm dc,,, ,^^,,,l Prändliillü und H.cr.tärs d.r ^^»0-Wtrtl„ch>,fi^s^lsch^'t -in 2.;. Iu,n d. I, gnvl'imm h,ib Fr. Sch. Iahrzcheute .raren noch., ^ d'^s g^e Werk auszuführen, uud lepl l'egt « ''mner " gro^^^ Danke verpstichtet suhlen. - D" ssa ' . Nch ans dem Wasser erhoben; ^ "" /' „.„ Joch um 20 kr. EM. verkäme ".d/ö l^c ^^ 100 und mehr Gulden verkauft. 7". .,/m>^,i,^n Grnnd und Bodens hat ^') detach ^l.w^e^ gehoben, und noch mehr w'r ' - ^ ^^^ steigen, wenn sich die 5'W »r ^. ^'nn noch uud damit die Snlcur wc.ter fortfthle'c' . ' ''w lange l,at der.^aibacher Morast "icht erreicht, zu welchem er sablg st' 3,^ >/ , ,o Jochen s.nd noch in einem versmnpNen o"st"de. lmd ocm bereits entwässerten Grm.de stchl folgendes ^ch'H-sal bevor. , ,. » ^ D^e gan^e Fläche besteht "»s .""" .f/.'^s .^.'ß hohen Fasertorfschichte, darüber l.egt ' « ' blS l'. F..,: hohe Moorerde, und «"l" d.e,er Mo.r r e befmdet stch eine Tho>,mergclsch'chle "^ "" ^,^".'' der ^u jeder Cultur vorchgl.ch ist, wenn er „u ^r Moorerde gcmei.gt werden kaun. Iwischeu der ^loor-n»d Mergelschichce befindet sich der jemge Mttllere Wasserspiegel. - Mit jedem I^" wttd d.e ^ors-sch.chte um einige Zoll durch das Bcenncu verringert, die Obersi.iche kommt daher um die,e->oUe dem mut> leren Wass.'.st^ude naher. m,d uach e,nigen ^ahreu oer Veaibeitnug auf dicse Weise, wird die ganze Flache nur nm 1'<. bis zwei Fnsi von tcm mittleren Wasseistande entfernt sein. ?iebstdem ist ein solcher Boden immer mehr kalt nnd weniger ergiebig, nud die g<,",;e Flache wird vlel leichter »no h<1nfiaer deu Neb/, schwemmn,,.;.-» auo.,es^n ftl» ; Vewel,,' ^len deo Morast.'S vor. Dnrch daS Torfstichen geschieht da^!ell)^. waS bei dem Abbrennen geschieht, nur geht die >lleferle-,N!»a des Bodens da5lllch schneller ror s,ch. Bl^bt oie ode,e Tmsschichte zur B.'arb„tnng mittelst W»a odne Brand al.ö Äckerland, so ist. well >dc,s ?Il,ssnl»>-u ro» Erde »icht leicht anofnhrbar lst. ci.'scr Voden ein sehr nndaxkbarer, denn wird er g<--düngt, so sind die Saaleu dem Allsrvlülern uud dem 'Ausbrennen ausgesem. Eine Bewässerung einer solchen Flache wäre fast unmöglich, deuu em Theil wünscht Wasser, ein au-del er nicht, wodurch nur ein ChaoS von Streitigkeiten entstehen würde. Ein anderer Uebelstaud sind die Masse Gräben, welche i/yt udlhig si»d. um das Sumpfwasser abzuführen. Durch dilsclbeu gehen g:os;e Strecke» Bandes verloren; rechnet ma>, auf das Joch nur 80 . Klafrer Gräben, so geben für die ganze Fläche 2000 1 Joch Grund verloren; d^u kommt noch caö jährliche AllSräumen der (Gräben. Es wird nnu Mancher ftagen: wie ist allem dlM abzuhclfeu ^ Der grosice Schal) im Laibacher Grund ist noch ;n haben. daS ist: die Mergelschichte zur Cultur zn bringen; ist dieß errungen, dann kann der 1,'aibacher Grund einer der gesegnetsten, besten Theile der ganzen Monarchie werden, -- eu, wahres Vanat für Kraiu und noch weiter. Um diese Schichte zur Kultur zu bringen, ist vor Allein dringend nochig, deu Mittleren Wasserstaud deo ^aibachssnsseS noch lim 3—^ F»ß zu senken, und l.'literecl kan» nnr dnrch die Tieferlegung und Ntgu-. lüllng dcS Grnbcr'scheu Kanals uud die enlsprcchrude Erweiterung und Anohebung deS Zorn'scheu Äbu,a. grabens erwirkt »verdeu. DaS Gefalle «st vorbände,, um de» Canal tiefer zn legen; würde derselbe aus r>e grofnmö.U'chste Tiefe verliest, so kduute dmch de ,. das .^luthwasser abgelassen werden . und ei >e ^chleußenwehre am E,.g,..g ^eS ^ibachfl ss,/i./d ^a.al rrn.de der Stadt iiaibach das Fahrwass "l.>rn und große Flntheu köume« durch daS^ der schleuß,-,, jchncll entfernt werden. " Dle Gebirgsgewässer dekommeu durch diese Ar- Wass!rspieäe im Morast würde sich um die nöthigen Fuße senken, und die ganze Fläche wäre vor Ueberschwemmungen gesichert. Auch dürfte diese 'Arbeit vou wichtigen Folgen zur Verhinderung der bekaunceu, seit eiuigel, Jahren so häufige:, Uederschwemmungeu des Lo'tscher und Planina-Thales sein. M>c diesen Arbeiten ist mau im Staude, den bishexgei, Eultnren die Krone aufznsepeu; eine voll-komluene und daxelhafce Entwässernug mittelst ll»» ien im nächsten Jahre einen Vilgl.'ich anstellen zu kdlU'/n, l>»d nm zu beobachten, oon welch' aul^erordenili^ Wirknng die Entwässe» rnng deö Bodens mittelu Orainrohren ist. — Diese Art von Eütwässerung wird »schon seit einer Reihe von Jahren in En»l.,»d, Pelgieu. Deutschlaud und ,i, neuester Z„t auch schon"in vielen Provinzen der österr. Monarchie mit den glänzendsten Erfolgen auS-^subrt' -7- Herr Vaumgartutr 1», Lalbach dat bereits eme Ma,chlue aufgestellt, um die thöntruen Nöhle.l zu erzeugeu. Die Eutwässeruug du«r der Regierung ^'"' """gnädigster Uuterstüyung Sr. Majestä! ^rauz ^o»eph l. ^e.n erfolgreichste« Eude zuführen, Oesterreich. ,,. ,^!eU' 2''- Juli. Se. Majestät der Kaiser hat " ' ,.' -""chmlttagK den k. ssroßbritanuischen Gesandte,, "m lile,lgeu Hc.fe, ^^^ Westmoreland, in einer be-'oxoerci, Audieuz im k. k. Lustschlosse Schc>»brn»n empsaugeu. Die Audieuz währte beinahe eine volle ^tuude. uud war auch der Herr Miuister. Graf Vliol ^chaueustein. gegenwärtig. -^ Ihre Majestät die Königm vou Sacha,ell'il c"« Rückkehr Sr. Majestät des KömgS von Sach!'" "w Italleu uud Südtirol abwarten. .-..P,>,l'all « Mit dem wiederholt "wäh.'te., B.n^..l'.l über deu Echifffahrtcanal an der <,-vor der Belvedli.rlinie führeuden ^raße duug gebracht. ^ ^s ,,,^'l' Dienst, H"'^ ^ Der frauzöst.'che Gen^ H^^ 712 verkäufliche Gitter besichtigt, woraus mau entnehmen will, das; derselbe seinen bleibenden Aufenthalt in dic-sein Lande zu nehmen beabsichtige. — Das Justizministerium hat gestattet, daß bis zur Einführung der ucnen politischen lind Justizbehörden in den Kronländcrn Galizien, Krakau und der Bukowina zur Aufnahme in die IustizprariS in diesen Kronläudern der Nachweis über die zurückgelegte ju-dicielle Staatsprüfuug genügend sei. — Der „ene, bereits angekündigte Criminal-b'oder für Toscana ist in den wesentlicheren Bestimmungen dem österr. ^trafgesepbuch nachgebildet, und eo wurden bei dessen Abfassung auch mehrere österr. Autoritäten im Instizfache zu Rathe gezogen. — Die Tiroler „SchlMenzeitung" berichtet aus dem Brirenthale, daß daselbst am 2. Iul« e«n heftiger Schneefall bis in die Mitte der Berge herab eingetreten sei. Wien, 2«. Juli. Vorgestern fand in Preß-bürg nach Anhörung der h. Messe die feierliche Be« eidignng der neu ernannten höheren Slatthalterci-und EomitalSbeamteu des Preßbnrger Regierungodi« ssrictes im Präsidialsaale des (Zhefs der Statthalterei-Abchlilni'g, Grafen v. AttemS, Statt. Die Abnahme dcS Eides leitete der Herr Graf, in dessen Hände er abgelegt wurde, mit kurzen aber kräftigen Worten ei», in welchen die Wichtigkeit der Sendung, die Rechtfertigung des Vertrauens Sr- k. k. apost. Majestät, das in Rücksicht anf die Wichtigkeit n,,d Schwierigkeit der Anfgabe zur Auszeichnung geworden, und die Heiligkeit dcS EideS die 5^a»ptträgcr der erhebende» Gedai^en waren. Nach diesem Acte war, in Abwesenheit Sr. k. k. Hoheit des durchl. Hr». Erzherzogs Ernst, Vorstellung bei dem Herrn Districts-. commandante» GM. v. Rnckstnhl. Hierauf fanden sich die Beamten im Präsidium der k. k. Statthatte-rei wieder zu freundlicher Besprechung in persönlichen lnid Anusangslegenheiten zns.nuine», »>nd begaben sich von do zu einem Diner, das der Herr Scacchalierei-Viceprasldent de» ?lel>beeioe!en zn Ehren veranstaltete. Trieft, 27. Juli. Die „Triester Ztg." brinl,s folgende neueste Nachrichten auS der Levante mittelst des Lloyodampfers „Imperacrice." Die andauernde Ungewißheit, wie der Knoten, der gegenwärtig um die obschwebenden Verhalt' nisse geschlungen ist. g/löst werden w'rd, wiikt nach allen Richtungen hin sehr lahmend ein. Der Verkehr leidet am meisten darnnter, nnd die Nachwehen werden nicht ausbleiben. Ein Jeder ist verstimmt. n»d der FanatiSmns der Türken kommt hier und da znm Auobiuche. Die Regicrl'na. zeigt allerdings de» besten Willen und ist aus allen Kräften bemül)t. jedem Ercesse vorzubeugen; wird sie es aber immer vermögen? — Wer bürgt dafür, daß die Heere, die sie von allen El.en und Enden zll ihrem Schupe herbeiruft, nicht zügellos über lbre vermeintlichen Feinde hersallen, die sie in Allen, welche nicht znm Koran gehören, erblicken, ui:d der schrecklichste der Schrecken ist der Mohamedanlr in seinem Wahn. Die Noten, Kirculare, Proteste, mit denen man jel)t überschwemmt wird, fördern wenig, trage» v'elmehr dazu bei, die Lage noch mehr zu »«schweren, uud wenn man die l/riliken, welche die als Regi^rungsorgaue gellenden französischen Journale in Constantinopel und Smyrna liest, denen sie unler Anderm die leyte )less,lrode'-sche Note nnd Gortschakoff'S Aufruf an die Bewohner der Moldau und Walachei unterziehen, so sollte man glauben, daß die klaffende Wnnde uur durch Eisen uud Feuer geheilt werden könne. Glücklicher Weise verhehle» die Vertreter der vier Mächte sich nicht die vorhandene Gefahr, und das einhellige Handeln , das sich besonders in ihrer leyten Konferenz kund gegeben haben soll, läßt hoffen, daß das Ver-milllungswerk auf dem besten Wege sei. Freilich dürfte noch mancher Dampfer geben nnd kommen, bevor noch ein befriedigender Zustand hergestellt sei» wird, und wir dürften noch Wochen, vielleicht Monace lang mit Spannung unser Ana/ bald gegen Norden, bald gegen Osten richten. Als ein jedenfalls wichtiges Docnment können wir den Protest der h. Psorte vom 14. Juli gegen die Beynahme der Fürstenthümer dnrch die russischen Trnvpcn nlchl übergehen. Er lautet: „Die l). Pforce ward amtlich ,„ Kenntniß geseyt, daß die russische Armee den Prmh überschrllten uud in die Moldan eingerückl sei. mit der Absicht, anch die Walachei zu be!el>n. Dl.'se Bewequnq ohne ihre Mitwirkung alls einem integrireuden Theile ihres Reiches, hac ihr eben so großes Mißfallen als E.stanneil oerursacheu müs-seu. Eö ist lhr schmerzlich, die Bewohner dleser loya-le„ und ruhigen Provinzen ^ie» Zufallen einer Militärischen BesiM'ahMt aneges.yt zu s,l)e>, ; es wird ,l)> schwer, einen solchen Angriff (i'^i.^i.»») mit den fiiedlichen EcklärUngen nnd freundschaftlichen Versiche-. rui'ge», welche taS lZabinet vo» St. Petersburg oft n'iedeiholt bat, zu vereinbaren. Es wird ihr „och schwerer, nicht über eiue Opelacion zu erstaune,,, welche lu die im Tractate ron 1841 bestimmten Grund-. s^Ne eingreift. Indtln die hohe Pforte dle Gefühls welche sie b.'i diesem Ereignisse empfindet, ausdrückt, kaun sie mcht umhin, einige Umstünde, deim, die Minister Sr. kais. Maj. vergebens jene Lösung zu verschaffen bestrebt waren, die ihre Gerechtigkeit und Richeliebe wünschen ließ, in ihrem wahren Lichte zu zeigen." „Die in Uebereinstimmung mit dem Fürsten Mentschikoff angeknüpften Unlerhandlnnqeu beschrankte,', sich Anfangs anf ciiuge schwierige Punkte, bezüglich der Frage der hl. Stätten, und die Differenzen, welche die Hanptgegenstande bildete... erhielten bald eine Lösung, die alle Belheiligcen befriedigen konnte. Wir haben überdttß in den Van einer Kirche nnd eines Spitals in Jerusalem für den specielleu Dieust der Russen gewilligt, so daß die zu Gunsten der Priester und Pilger derselben Nacion verlangten Zugeständnisse ebenfalls nicht verweigert worden sind. Nach der glücklichen Beendigung j,>„eS Theiles der Unterhandlungen, der sich auf den einzige» streitigen Punkt der außerordentlichen Mission des Fürsten Menlschi-. koff bezog, beeilte sich dieser Gesandte, mit der lebhaftesten Dringlichkeit eine andere Fordernng zu stellen, deren Folgen, wenn sie von der Regierung Sr. Maj. zugelassen worden wäre, nicht verfehlt liaben würden, die Interessen des Reiches schwer zu berühren, und die Hoheilsrechte, deren Zierde und Stüye sie bilden, zu gefährden." „Man hac aus den amtlichen Mittheilungen, welche die l). Pforte an Ort nnd Stelle den hohen Mächten zukommen lieft, ers.!>u, daß sie durchaus nicht anstebe, genügende Zusicherungen zn ertheilen, welche die Zweifel zu ve,scheuchen vermögen, die dnrch die Discussiouen, bezüglich der Rechte, geistlichen Privilegleu uud anderer daran geknüpften Immnniläten, in deren Vesipe dle griechischen Küchen und Priester von Seite Sr. M. des Sultans sich besinden, her-vorgeruftu wordeu si> t. Weic entfernt, irgend einen Theil dieser Privilegien zurückzunehmeu, oder auch nur den dnrch ihren Nuliei, gehelligceu Genuß derselben zu beschräukeu. erachtete es Se- kaiserliche Majestät vielmehr als einen Rnhm, sie öffentlich zn bestätigen, nnd getreu den Grnudsai'en der Gerechtigkeit nnd Gnade, sie gegen jedes Vornubeil mittelst eines von seinem Hattischerif begleiteten Actes zu schüyen, der zur Kenntniß sämmtlicher Regie, ungen gebracht worden ist. Unter diesen Verhalcnljse,, erschiene eS als müßig, in iinuül)e Einzelheiten über diese Frage ein-zugehrn. Man braucht hier blrß darznlhun, daß ei-, nerseits die Forderung des russischen Gesandte», »in« geachtet gewisser Modlficationen, sowohl in dem Ausdrucke, als in der Fo>m, wegen der eben abgegebenen E>klarung nnzulassig befnndcn worden ist, wäl)-rc»d sie andererslitS in Fol^e der freiwillig vom Sou--reran sell'st nu Äug^sichte der ganze,, Welt feierlich verheißeneu Bürgschaften ohne wesentlichen Hall a.e-wordeu ist. Diese '.inlx'streltbcneu Td>nsachen ssenü-geu, UM die hohe Psorcc jeder weiieren Entschuldigung, in Betreff der religiöse», Vorrechte, zu entheben. Es ist unbestreitbar erwiesen, daß die Unabhängigkeit eines souveränen Scaaces nichtig wird. wenn ihm nicht anch zustehen sollte, eine von Verträgen nicht ermächtigte Forderung zurückzuweisen, dereu Annahme gleichseitig in Betreff des augeregien Gegenstandes überflüssig sein, und den hohen Theil, der sich deßhalb entschuldigt, «»Nledrigrn würde." „Dessenungeachtet weicht dle hohe Pforte nicht im Geringsten von ihrem srennclichen und höchst aufrichtigen Wunsche, nicht nur alle Verpfilchtnngeu Rußland gegenüber mit der gewissenhaftesten Genauigkeit zu erfüllen, sonder» «hm überdies; einen ueuen Vewels ihrer herzlichen Gesinnnngcn zn geben, ln soweit er mit den geheiligten HohdellSrechcen, der Ehre und den Hauptinteressen des Reiches sich verträgt." „Sie ist bereit, die in der Antwort vom 4.— 16. Juni an Se. Erc. den Grafcu vou Nesselrode, anf dessen Zuschrift vom 111. Mai a. ^5. verheißenen Zugeständnisse zn wiederholen, nnd zeigt sich auch geneigt, »renn man ein Arrangement treffen wollte, das den russischen Hof ohne Nachiheil für 0»e heilige» Rechte des Sulcane, zu befriedigen geeignet schiene, einen anßerordenilichen Gcsa»dien nach St. Petersburg zn schicken, um im Einklänge m>t dem rnsslsche» Eabluet 0le zu diesem Zwecke führenden Mlttel zu erforschen." „Was die Stelle in d, Einz.lnheiten über eine so peinliche Frage zu ergehen." ,,I» Felge dieser Umstände uud vermöge diejer Betrachtungen halle die Regierung Sr. Majestät Ul' sache. zn hoffen, daß die Beweggründe, die sie stets vorbrachte, um ihre N'chceii'willignng zu rechtfertigen. t>e Unmöglichkeit, »n der sie sich befindet, zu willfahren, und der aufrichtige Wunsch, den sie zu wiederholten Malen ausgedrückt haite, die herzlichen Ver-bllidnngen der beiden hohe» Thelle wieder angeknüpft zn sehen, endlich gewürdigt sein würden, und daß der « russische Hof billigte Gesinnungen ihr gegenüber an» « nehmen würde. Die h. Pforte empfindet um so grö» 1 ßeru Schmerz, sich in dieser Hoffnung getäuscht zn ^ sehen, als die erhabenen Eigenschaften des KaiserS « von Rnßland, seine bekannte Mäßigung und Gerech« « tigkeit ihr nicht gestatte,,, vorauSzuseyeu, daß Se. 1 Majestät ihre Forderungen anf andere Grundlagen, l als jeue der Vernunft und des gucen Rechtes zu « fünden vermöchte, und sie erst neulich, sowohl dem > Snltan selbst, als den europäischen Mächleu feste « Versicheruugen vou ihrem Wuusche. die Würde des ! ottoin. Reiches zu achteu nnd dessen Uuabhängigkei't I aufrecht zu erhalten, ertheilt hat." 1 „Bei diesem Zustande der Dinge hat die höbe Pforte die amcliche Anzeige erhalten, daß die russ. Truppen die Gräuze überschritten." „Wenn der russische Hof anf der Ford.rung be-harrt, dnrch ein ihr gegenüber bindendes Documeut die fraglichen religiösen Privilegien, anf Grund dlS" Tractates von Kainardschi, zu bekräftigen, so ist zu bemelkeu, daß das im ersten Theile des Art. 7 jeneS Tractates enthaltene Versprechen, bezüglich des Schu» l)es der christlichen Religion und ihrer Kirchen, eine Allgemeinheit ist und man keineswegs darin jene Ge» walt eiblicken kann, welche Rnßland ,hm beimißt, nnd „och weniger eine Specialität zu Gunsten der goech. Religion." ,,I» jedem Falle müßte man nnr, wenu die Pforte unterließe, die christliche Religion nnd ihre Kirchen zn schüyen, ihr il)r Versprechen durch Beru» fu»g auf den erwähnte,, Traclat in's Gedächtniß lu» feu, und eS ist »icht minder klar. daß dieser neue Vorschlag nicht auf j^ue:> Tractal gegründet werde« könnte, da die Privilegien u»d Immnnitäten der griech. Religion von der Pforte ohne irgend eine For« dernug oder Einmischung gewährt worden sind. That« sachlich ist es für sie riu Ehienpnnkl, dieselben jeßt, wie in der Znkuuft, aufrecht zu erhalten, sowie eine Pflicht, die ihr das System der Sorgfalt für ihre Unterthanen auferlegt. Die soeben erlassenen Fer« maue. welche die Privilegieu lind Immunitäten sammt» licher Religionen bestätige», bemknuoeu öffentlich die feste Gesinnung der h. Psorce in dieser Veiiehnng, so zwar. daß ohne Zweiscl eine fremde Einmischnnst hierbei gar „icht einmal als »öihig erscheint. Bloß »rcil der russische Hof, auS »velche» Gründen es a»a>o>l jene des eilauchcen Kaisers uud eines großen <3beils seiner Untertliaueu lst. ist die hohe Pforte, bewogen onrch diese Erwägni'ge» , so wie auch auS Rücksicht fur öie freundlichen Begebungen, die annoch zwischen den beiden Machten bestellen, dem Entschlüsse nicht entgegen, über diesen Gegrnstanb genügende Zusiche» rungeu zu ertheilen. Wenn aber eine Regierung neben den Rechten nnd Privilegien, die sie aus eigenem Antriebe den Kirchen und Priestern einer ibrer Au« lorilät uniergebenen Nation vou so vielen Millionen Seelen gewahrt hac, ausschließliche Verpflichtungen mit einer andern Regierung eingehen wollce, so würd« sie ihre Ancoricat uur mit dleser Regierung theilen und «hre eigene Unabhängigkeit vernichten." „Die zwischen der hohe» Pforte uud dem russi» scheu Hofe abgeschlosseuen Vertrage, betreffend die beide» Furstenlbniner. ermächllqeu in keiner Weise Rnßland zur Entsendung der Trnppen „ach dleseu beide» Ländern, und der hierauf bezügliche Artikel im Sened von Balta Limau ist dem Falle uiuer» geordnet, daß innere Unruhen daselbst ansbrechen; -^ was aber in dem gegenwärtigen Zustande nicht der Fall ist." „Thatsachlich kann dm'er angreifende Vorgang (cx> n»o(!l's;li,,>ds gelobt wnrde. ist Abhilfe gel/istel worden, n»d dl« l). Pfarre steht nicht an. noch best,mmcere Bersichernnqen zn ertbeilen, um die im 'Liline aller Paileien getroffene Anordnung zu blkräfcigen." D e u l s ch l « n d. Müncliei,. 22. Inli, Nach einem in militari scken Kreisel, verbreiteten Gerüchte soll dil,>ng des bnndeSiachllchen Geschaflöberlchteo stcllce die Commission im Stande-rath d^n ^l'^traq. den Bun^rach einzuladen, in Un« tilslichnng zn ziehen, rb in Bezug anf die diploina-. tische I.'ern>ti!!ia. der Schiveiz im ^In^lande Vera»-. htrnngen nud Beirollstankignngen eiozntreten haben. Obgleich Bnndeöralb Fnrrer die Schwierigkeit dieser Frage zeigte, da c5 beionders an passende» Person: lichkeilen fehle, die eb.n sowohl anhänglich an die Politik der Schweiz als aügenehm deN Hosen seien, so drangen doch melnere Redner mit Enischiedenheit ans die genaneste Nntnsuchnng dieser Frage, da gerade jept eine vollend,ae Vertretung dcr Schweiz im Auslande so sthr ?lctl) thue. Mocioirt wurde die angcsnbrte Unwisleüheic der meisten an?wa>tigen diplomatischen Aa/nte», bezüglich der schweizel'schen Angelegenheit. Die Sclnreiz nnlsse einmal ans dem so «achlh.illgen Rufe kommen, alö ob sie der Herd der Neoolucionen :c. sei; die Schweiz bedürfe de0 Friedens lind müsse durch g.schlckte Ägence,, den anowarcige» Höfen die llebeizengnng beibringen, daß sie anch Wll' len^ und stark genng s^i, diese Richcnng U> befolgen. Bnndeöiaih Fia.n'cini »ah», besonders dcn Vorschlag auf, in ^oüdon einen eigenen dililoinatischen Posten zu creire". Großblilannien sei das e,n;ige ^'and, dao wirklick) mit der Schweiz sympachisire; eo habe allein der Schweiz in einer schweren (5risiö beigestanden, uud ihm müsse es vor Mem da>an liege,, . das; inmitten der großen Machce Enrooa's die Unabhängigkeit der schweizer'schen Nevnbllk anstecht erhalte» Werde. Dort müsse deßwegen die Schweiz einen Mann haben, der mit dein Mmo^erinm , mit den eixslüß-leichsten Parl^iuc'iiconiilgllcde!'» i>, Velbmdlma, stehe. Der Antrag der ^rmmiss«?» wlirde an^enomme». D Vndget, und nabm für die Geschafcoti^gerstelle in Par,o den Ansap von 24.000 Fr., für den in Wien von 12 Tausend Fr. an. ^ r l, n k r e l ch. Paris, 2?. Juli. Die „cpatric" fordrrl bei dcr gegenwärtige» i'age der orienlalische» A!,c,klsge»hl!lc» ! zur äiolsicht geqen alle O^rlichte und Nachrichten auf ! Obwohl seil cinige» Tanen die Hl'ffnling aul linen friedlichen Ausgleich bcdcut.ntc Fo>lsch,itte gemacht ^ habe.^h>:bc ma>, dennoch i» Oszua aui die Absichln! d,s St, Pelnsbnlyel Eadinels bis jstzt nichts Bc.^ slimnucs ," ErfaDtln'^ «cbrachl. Abwarten sci das Scklagworl d.r gealmvarligkn i»ac,e; sie löime si ! tägl'ch andslNi w'r den Angmdlick aber h.be sich. alig.s.hen von den Umstandc». welcbe lür die Aus. rcchtkalluiig dcö Fr.rdcn? sprechcn. s.ine Thatsache zugelraq,,'. wrlche tie Hcffnung balle mit G.wißhsil „mwaodeln toimln. Bis j.Yt sci »ur eine Sache ac,! wiß, nämlich die U.l'rrcmn'miMlmg der Mä^tc nno ihre NlMÜHui^en. um den Untert>i,idllmgcn einen neuen Wsg zu öffnen. OrMln!l,lmioli und Irland London, «3. Inli I" drr gestrigen Unter. l,au5siyu!ig ^..lilc Mr. L.'yatd die sniher an«^ Tagen, sagt cr, h..bli> hö.l st wichlige Er.i^nsje i„, ^^.„ <5uropa'5 sialtgefunde!,, Ich wage zn b.'l^,ipt,^ das! in der ganzc» (ijcftl'ichll dcs Wlch,ell)ett.hls ^^ ^^ ^ l,»qerec1 tsciti«!,, so flen'altlhat'gs und ^fahrüche H>nid!unq,N niclt 7^?'^! '^' wie m dc» letzte., drei Mon.Uen. oenvaltung dies.r Provinzen in ihre Hand genommt,,; sie dc,c>t!gl »nchl nur die Hauptstädte daselbst, sonder» jccc» »uliialische» Punct a» der Donau. (Hört! lMl!) Ueberl?>cß hat sir nicht nur a» dic Tüttci. so».-ociü, w» li»cl Wclse gctha». die l» ocr ^llchichlr der ^>plomalie noch nicht dagewesen ist (nul,l>-c<^nl^.) (Hoil! hörl!) ^lne All Kreuzzu^ l>l in Äluplaild, ^ „, ^^ ^,m„..n der Macht ge-P^dlgl wo.den, oie vu» den ^rc orl^igcncstc^^lc alv „ungläubig" ^zelch!,.c wiro, uuo der ^jUlst einer dieser lürtischc» Piouinzen ward gezwungen, einer öffentlichen (Zeremonie zur Dank !^g"»g sur diescn ^»cuzz»q aeae» scinc» eigenen ^ou.crain beizuwohnen. (Hil' hört!) Dic H'lfs-queUcn der Tu,rn sind durch jene Angriffe erschöpft wo.oen, sie yat die Hil,r ihrer Nachbarn anruscn mu,,.!,, und zugleich dlohl ihr ledcn Augenblick on Glsahr eiiuä Anvdruchcs i„, Inntl». Ich vcrinuthc, 0^e erwähnte« Gewallthaten, die das europäische St^atSiecht verletzen, und geeignet sind, allen kicr^ Nagen lil, Ende zu maäM, aus dcu.n dcr Friede Cuppa's ruht, vcrdienn, öle ernste Äufmcrtsamtcit dlr Vicgi.rnng. (Hort! hört!) C'S gibt launi cincn einigen Ichlvachtil St^at in ^urop^, dcr dcn g^gen-waiiigcn Stano der Dinge >.ichi mil Schrecken be^ trachten muß. Was h.ule gcscbad, kann slch mo>gcn wieder begeben, und nach dem luisisä),» Vorging ta»» jedrr machli^c Hiuat ein^n schlvachern ^achoar jich tinverlllbe!,. M>.n s.,gt u»s, jn>e ^lw^liyal.» halten bloß d.n (iy,,,^^^ ^^^ Un!e>ha»dlunge 9ieg>..ung hat, trotz lhrco loblichrn Wu«,chls, ce» ^nrcc» 6urop.,'s auslecht zu elyalten, und dlr,c,n Zwcck vdtS Opfcr zu bm, g", doch «lntn unun.wu.ldcnei/und energischen Pro^ >'!l gegen iene A.,gl!ffe e.lassen, und dazu gethan, oal) dlc,tlbcn >»chl ,patn in ahnl'ch.n fallen al. "^gcbenoer a>org..,g (i.r.„<1,..,) «..gesehn, we.dcn onn.» (hocl!); uno eö lst dloh nn Acl der Gcrecy. Uglcit ge^cn England und lH^opa überhaupt, daß clc,c Proteste d>m Publikum vorgelegt werden, damit lb urtheilen tonnc. ob dicselb.n oer Wichtigkeit des ^egeiiilandls ange fein sicher Plotcst crhoocn ward, i»ne Mit-glicocr, die mcille Al»>icht theilen, Gclegenh.it bekom mcn, sciolichst gegc» eine Politik zu prolestircn, die l» »olch.m H,.lle n>lt der Würoe, dcr Ehr und del, IilttN'sse» Engl^i.rtz lmo^tlaglich ware (hoit, hört, l,'0li!); die, ich wage dk Behauptung, nicht nur dcm ^c,land ocr Tüttri, soinern der Eri>t^nz j^cs schw.i. cdcn Sla>,tes au, ocm Festlande Europa'S gesäylllch »vaie (höü. l,ö>l, l)ö>t!). Iet>e Slilnde vermehrt di^ g.itl'n G»l.gcnl>litl» Rußlands. Wir wiffe.-i w.is stch legldcll Hai, Wlr wsseu, wir ,v»it wir oe» Veifichc» rnnge» i)inßl.,^!05 l>auc» dllrtcn; allgemeine '^er. sichcruügcn. oic lins z>>ge», 0aß Rußland nicht ab» gcNligt >st, vo» tc» iym gemachten vorschlagen Nni^n zu zilhcü. ^ffc» sich di» Ui'lclh^üdlllngfi, ,nir eioi^e Mml.!te lcn'g sl)s>spill!>,» , so lveioe» l!»sel< Flotten glz'vlnlgei! ,til>, »lltivcor e l!.!, V,rtf.,gSdnich z» l)< g,yc», o<» ü.l.lN"'?, seiüss (5lkläi»ng zutl)ls,e, als emeu ! l,llli behandeln wiiD, odlr >n chr Winie,. qna.litr i» M,u,a zurückzut Monat« abgcschloffe» hat, ! "> muffe ls ,e>»c Eontlade halle» ; und ferner hat m^n zu v>>stehe» gcgrl'en, daß eS ans den Fürsten U'umern nicht ab»u»,cd!ren wird, bis man ihm die ^nvastonskosten zusück.rsialt.t hat. D^is gemahnt nuch an einen alt omntalische,, !.» ranch: Wen» eni Großer <>n Dorf grzwung.n halte, >dm ^cbe»s'Mlttel zu lic-lern, so vcrlcüigt^ er n.'chher v^i, den Dondrwolxnrn sine bciwnmtc Geldsumme, alS Entschädign» Inr die Abnntzu.'g s^i„cr Zahne beim Kauen jener «lh«nS^ >n,tttl. (Hort und Grlacdtcr ) Ich denke, die illrgic,-sung soUlc, eine billige ^cil vor de»> Echiuß der Hrs. 1"N, illie «ctenslücke vorlegfn. die dem Pul>Iit»>» e>. lalN'.i, wn der>. sich ci„s lichtigc Ä»sicht über die Fragc zu l'ilde»; und ich hoffe zliveisicl-llicli, der edle i!md wirb c.nc» Tag - e.uwcdcr l).ute otcr Montag 8 ^''ge—fnr die erschöpien^ Discussion diefts höchst wiclmae» Gcsss»st„.rcs best.mmcn, Lord I. Ruffcll', ^s H.us wird sich eri»»ern. d.ß ich vor langer »>d ^"p "7 /"" '""f"gl erwi.derte, daß England 'ff ^ "kre.ch d.e F^rernug^ des Fülstc» Mc.l,chi^ ^?f ^'"'"^^'^ ">it der Unabhängigkeit der Afa B^'7 ^'">'^U F'oltc vo» Malt» nach G"n^ Der ch.e»».rt.., ^^!s^:^'"^'^^^an^^ . .^re^ ^''''!'^ "N5 'icnt alS Beweis, w. ,hr Ihre Maiestat d.e llnabhangigk.it und Intear - ^II r wcn» der cl)le»wertl,e Oentlem..» sich d^rübe beklagt, d.,ß kem^lctcnstücke vorgelegt w.i^en ^ daß daher das Haus üdtr die ^ol.t.k der Ncglcrung kemc Ai.sicht ansprechen kan». so muß lch me.ne An. ficht dahin aussprcchen, daß unter allcn Vorbcrel. lungcn zum Kriege die beste darin besteht, erst alle Mittel znr Erlangung des Friedens zu er,chop!en (lauter und wiederholter BclfaU), daß em Minister crst nach dem Fehlschlag aller Unt.lhandliingen be-rcchligt wäre, jenen Frieden auf's ^picl zu stlllcn, ocr alück!>ch,l Weise so viele Jahre gcwahll hat, und durch dcn die Wohlfahrt, der Handel und die Freie heil Europa's ,o ungen.ein gefördert woldcy si»d. lauter Beisall.) Wenn dieß dcr Fall ist, so wird vas Haus wohl ohne Weiteres zugebe», daß die Unter» l)a»dln»gen, so lange sie in dcr Schwebe si»d, besser zivlschen linei N'^lcrnng und der ander» fortgeführt >vcll)cn, aI5 inmlu!ig vorlegt und einer populann Dcbalte ausfttzl. (iüeilall) Ich verlange c'hne Zwciitl große Nachsicht vom H.,use, indr», ich oieß auösplcche — ich habe auch von, iiicrtlauen des Hauses vill zn erbitt.n. Aber ich thue ec> aus keinem Parteigruno; ich ,vc»dc inich d.>bci nicht nlchc an liüe alS die andcrc Pailli, sandeln an den Patrio-l,SlN»s des ganzc» HauscS, waches di» Ma,ineln, 0lc ln cintin gcgcl'e»c» Augc»blick zufällig Minister o.r Krone sind, immer ei!,igen Spielraum gönnen wiid. (Hlifall,> Ich dabc nur hinzuzusügen, daß die Uolerhaüdllnigcil, wnt e»lf». in Pclcrsvnsg »nch »icht begonnen lial'cn. Bcdrnkl lnan dic E»ilcr»ungs» zwischen hier uoer Pariö llüt? (üollstanlinopel und zunick, und dann zivischen hicr und Petersburg und zxrüct. so wild in.ni sich k.iuin vclwund.ln, oaß die Unterhandlnugeil ,ioch ni.ht Ilir die )Uorlegn»g reii sino. (Hört!) Mcin cdlcr Freund, t>»r Secretar dcs Auswärtige», Hal anoerswo litlärt, alle »ölhigs» Actenstückc vorlegrN zu wollen, fobaio eS sci»c Pflicht gegen d.n Staat gestatte» wird. Ich wciß, ls mag seine Nachtheile haden, daß der Protest oder die E'wicdcrung auf Manifest», oie mit Schaugepra»ge durch ga»z Europa verbreit,t woiden sind, diöhcr unvrlöffciülichl blieb. (Hört! hörl!^ Indessen ist doch Mr. Diouyn de l'^)uy5' D

schc i>n Drack erschic»e», — ei»c vl'r-trcffllche SlaalSschlisl, deren sachliche und logische D-»rst llung ohile Zweifel das Raisonncmcnt der er» waynlcn ^^xniistc schwächt, wo nicht ga»z über dcn H'usen lvn,t. ^cifall.) Wäre es b<> u»s fieorauch-l,ch, Sla.ll5schri!len in ahnlicher Weise zll vclöffmt» llchcn, so halle sich Ihrer Majestät Regierung glück» I^ch geschäht, Lord Garcndon'S Dlpcschc mitzulhcNc». Hl) abcr halten w^r eö lür ^'echt, sie zurückznbe. nalte» , bls oie anc>lrn Acter.stücke vorgelcgt werden tonnn, (Hö'l! hon.') SoUtcn wir «»glücklicher Weife siuo»», d,»ß die cingelliteten Untcrl)^l,0l»»,pll ülcht z» ti»em ct)re»vcU'N u,d cttlculich.'» Fricoen lühre:'. so werden wir, gl.ich,vie j'tzt aus die Vi<>ch. sicht, so auf de>, Pairiotlsinus u»d dcn Entschluß ocs H>>useS rechnen, die Ehre und Würde dcs ^i^g >,»fr.cht zn erhalte». (B.isi'll.) Ich will nur noch ocmerren, daß die Haltung des Kaisers der Fran, ^sen und seiner Legierung im vollen Einklang mit ocr Politik Ihrer brilischcn Majestät gewesen ist, daß die be-.dt» Machte gtltnigt st.hcn. rit Heiligteit der Nlltiagt zu !chul^n. den Frieden Europa's und im Nothfall d>e Ehre btidcr Nationen unlxfleckt zn er-! mallen, damit der Wellflildl und das Glück Europa's tm'tn lldbiuch leide. (Veifall.) Mr. öaya.d: Und wie isl's mit dem T^g'l iivld I. Russell: Nach dem, w>. verathung der indischcn Bill fort, die bis Montag vertagt wurde. Telegraphische Depeschen. - Tricsl, 27. Inli. Ihre Maj. die Königin von Griechenland lst am 17. d. Abendö 10 ^l)r ^hl-behalce» auf den, Dampfer „Ochon" . Juli. Die Quarantaine fur booenhage'.,. Reval und Riga ist nncer gewisse.» ^odlftcatlouen wieder aufgehoben worden. ^" Paris. 27. Inll. Admiral La Susse hat d,e Vestka-Bai am 1^. d. M. rerlassen. und «st b<-reus zu Tonlon eingetroffen; man versichect, er be« trachte die orientalische Differenz alö der ÄilSglei-chung znoerl^ss!., nahe. (Wir brauchen- kanm bemerken zu müssen, daß der Oinn der Depesche keines >vegS lst. daß dle französische Flotte Vesika-Bai oer' lassen habe; man wird sich erinnern. daß ^lonmal ra Lnsse oo« der Regierung abbernfen, «m0 onrri) oen Acmiral Hamlin >>n Kommando oer ^otce sepc wuide). ^,^ g),s,„d. ten der ßiroßmachte habcn auch ""'''" ,, 5,,,oe„<5< stnndige Eonferenz gehalre» ; ft'l^'' ..^chs.-u. hcffm.na wieder um ei" Bc0ei'"«o^_--------^-----. Vruct und Verlag ^^s^^,.............."' _^2^r.,ucle vor,elegt wur^n. und l hrff.inng .v.,der um crn ^^e^i^^^ ^ v. Kl.nm«yr ul.d ^. Vamberg u, Lal^ch7^eraluwortliche Herauf und .cedacccu^ I. v. ^lc-II^^«^^ AtHanq zur Amöac!)erSeitlMH. Telegraphischer EonrS » Bericht ! der Staatspapicre vom 28. Juli l853 St^atSschuldvcrschrcidmissnl . zu 5 pOt. (in CM.) 94 3/8 St>al>"dv.v. I. l85l Scrit L ,» 5 „ „ 1l)8 dctto .......^ l/2 „ .. «5 3/4 dctto........4 ., „753/4 detto V. <650mit RllckM. .. 4 ., . l)2 ,/1 D.ir!e c,l >»ll Vetlomng v. I. l^4, sür ",f.«cl>,«l I40'l ft. >» C M. Actim d.r Knis,r ss,rdmands-Nerdbalzn ,N«N N, l!>. M........23i5 ll, i»Ui. Vt. Attm, dcr Wicn Mliqqnitzrr - «isrnbahn ,u 500 sl. ^. M. ohne (5mipo»,S . 863 3/4 ss. M G. M. Attiül dcr Vudwl-iS-ilinz-Gmlmdittl Aal,» zu 25U fl. (i. M........275 st.in C.M. A.lis» d.r i'stllr. Donau. Dampfschlfffahrt ,u 5><»0 N, <5. M...... 780 N. in Ü. M. Acti.» dc>» c'stcrr, Lll'yd in Trieft ^, 500 N. 6. M....... 62« «/^ il. i» <0 ^»,düi ^»r.. ^»»il>, 108 5/8 Uso. Frank »>! "M.. our !2U,l. »lidd. >ll>> ) m,S W >hr, >». 24 U>7 ?/4 Vf. 3 M »at. Ham >»g. ,,» tt»<» Marl Uc»no, Gulden 80 3/8 2 M >»a<. Li.'l'lüo, f!>r 3M» 7^sc«!l,,ch» Vir,, wiil<, l<)9 2 M »al. V n->o». snr l ^!!,l!,d Hltrliml. ^»!^» N>-^0 3 M.'na». i!you. für 300 Franlcn, . . Guld. l27 :j/4 2 Mml„t. M ,,.u!d, ,!» ^i<"» V'.'l.rlncp. Vi,l. "'uld, l08 3/8 Vf. 2 M^n, t. Paris !!, .... — 15. 5 Nuß. Imperial „ . . . . — 8.58 Hnci'richsb'm's , . . . . - U.2 klug!. S^veralngs „ . . . . — 10 50 Sill'.ra^io........ 9 8 3/4 Gctre id - Durchschnitts - Preise ii, i!^il?.,ch a in 23. Juli >8,3. Cii, Wiener Mctzen ^"''^ ___________>. i^'trT"!^.^ fr Weizt'» ... — — ! 5 20 Kukllllltz ... — — ! » 50 Haldfrllcht . . — — ! 4 6 Kon, .... 3 14 ! 3 45 Gerste .... 2 42 , — — Hirse .... — — — — Heiden ... — — 3 24 Hafer .... — - , 2 — Fremden-Hn;eige der hier sll,ftef»»n»l„enel, „,,d Abgereiste» D," 2l. Illli »853. Hr. Vinl-eoj Cichovsky, k. sussischer Staats, ach; — Hr. Nr. Huqo B»rchto!d. k. prcusi. Sraatsratl); — H>'. Nic^lai Tschaian, t. russischer Goureincmcnts' Secreläl". — Hl'. Ellist Köpl, k. p>eusi Major; — Hr. Otto v. Zoll,»bein — und Hr. El>ae>l de i!!mi',. ste, beid? k. baicrischi »>auptlellle; — Hr. v. Halvok, Gulöbchher; — Hr. Dr. Fink, k. prcl.si. Professor — und Hr. Carlo Mollfredi, Ha,,delsmai,l,, alle 9 voi, Wie» nach Trieft. — Hr. i!adislaus Toldai, k. k. Hofprotocolls'Director, ron Wiei,. — Frau Gräfin Laz), Staatsralh^. Gactin, ro» Wi,n nach Göi z — Fra» Hclene v. Pfiüqe!, Obillande^gcrichcsrathe-Garciü, r>on Wi.t» nach Giay. — Frau Fiancioka ^'aqrr, Ol,'eisthofpostantt^iCo!nrolloss.Gattin, von T'icst nach WaraSdin. — Hr. Franz Ritter, Marii'e.^ice-S.cielär, von Trieft nach Cilli. — Hr. Helman» Birnbaum, Cassier — lind Hr. N», Ramboiti, Pü-vaiier, beide von Trieft nach Wien. — Hr. Josef Polidoro, Canomcuö, vo» Ildine nach Wien. Den 22. Hr. Nilter v. Nadheri'y, k. k. Official '»n Miniftcrium des Aenster», von Klagenfurt nach Wie,,. -_ H,.. Baron v. Göthe, Oesanrtschafts-Actach«; — Hr. Reinhard Löwenhardt, Dr. der Medicin; — Hl- Franz Sallmaycr, Tuchhändler — und Hr. Io^ h^»l> Kaczmalsby, Handelsnia»», alle 4 von T'icft nach Wie«. _ ^,. Adinolfo Ha,so», Koch 5er Her-zo^in v Beny. v»„ Venedig nach ^llmnsee. — Hr Gllftav Wililani, Glltsb.s.tzer — und Hr. Josef Li bcra, Handtlömann. beid. von Wien nach Trieft. Den 23. Hr. Pasieri B.agedin, t. k. Poli^i-Commissai ; — Hr. Dr. Anton M^gello; — Hr. Phi lipp iVaikenstem und Hl. I.'sef Selenan, alle 3Pri.^ l'alicls - u. Hr. Anton Rospini, Oplik.r, alle 5 von Tül-ft nach Wien. — Hr. l)s. Julius Thach, k. pielisi. ?l>zt, von Gastein »ach Trieft. — H,-. ^rl Dejoüge, fiaii^ö'lischer Privatier; — Hr. Johann y. Mai,!!^ — H>'- Gabriel Flcrez — und Hr. Gabriel Goldmülm, alle 3 Pli^atierS; — und Hr. Cooftan. t,n Scvaftopulo, Haütclsnial.n, alle 5 von Wien nach Trieft. Den 24. Hr. Giaf v. ^plandt, pens. Major, von Trieft nach Gratz. — Hr. Ferdinand Graf ^ol.- I lowrat, Gutsbesitzer; — H,-. Bcrnh^id Ohligs, k. k. Hof-Waffenfabutant — und Hr. Franz Bianchi, Han-delsinann, alle 3 von Trieft nach Wi.n. — Hr. Graf Kil> manseM, Privatier; — Hr, Baron Degrazia, Reichs raths.-Secretar; — Hr. -l?alon v. Gleichenstein, Privatier; — Hr. v. Andlliube, k. russischer Staacsrath; — Hr. Friedrich Weber. I),' der Medicin; — Hr. Carl Nadorf, k. pieusi. Kreisrichter; — Hr. ZilimSr'y, Glliebefltzcr — und Hr. !^ook, Buchhändler, alle 8 von Wien nach Trieft. — H>>. A„tou Grubijovich, Lloyd - Capita,', »'c>n, alle 3 von Trieft »ach Wie». — Hr. Dr. Anton Radich, Advocat, von Trieft nach Nohilsch. — H>- Ma^an, Regiments.Kaplan, von Wien nach Brescia. — Hr. Car! Somai'uga; — Hr. Josef Geröll»! "-- und H,-. v. Hennedurg, alle 3 Privatiers, von Wien »ach Trieft. Den 26. Hr. Giaf Descivfy, Gulsb.sitzer; — ^r. Dl-. Julius Sana, C^»ceplS.?ldjll»ct in, Finanz-Mllnstelinm — u.,t> Hr. Cail Joh», Gl>cobcs>l)e>, alle 3 von Trist nach W>e». — H. Rudoll Ratsch-ka, k. pieusi. Geiichlsiath; von Da»zig nach Wien. __Hr. 1),-. Luzian Beiitla, )ldoocat, von V^nedi^ nach Wien. — Hr. Edu^d iini.lzji, k. k. ^andrath, von Wien nach Udine. — Hl. Carl Higfiieo, pel's, Baurath, von Gratz „ach Tliest. — Hr. Christian Polj, Ge!velk5oe>weser, yen Tneft nach Volder»bera.. — Hr. ?llex Z^lango, Piivatier, von Triest nach Gi'aß. — Hr. Ma»n, Piio^liev, von Prag nach Tri.'st. — Hr. Ca.l Manoicich, Lehrer, von Gial) nach FiiiNle. — Hl'. V.'oielli, Theateiuitteiliehmer — und Hr Josef Schcin, Privalier, beide von Wien nach Triest. Z. lU8U. (2) Giuladultg. Sonntag d>'ll !ll, Juli wiid im Brauhaus-g.nten „am grünen Vcr<^" ein qroßl's adgeyalten, »vodel ^dendü dcr ^'altcn nclt. de-lcuchcct, und ein brillantes Feneriuerk, unter persönlicher. Lcirung d»'ä Feuerwelkels Hrn. Köll'l aus Gratz, stattfinden wild. Die Schluß-Scene stcllc die Bclagerullft von Hl0morn om. Für gute Bedienung der verehrten Gäste, um deren zahlreichen Besuch gebeten wird, ist bestens sorge getragen. Z. 372. 2 (3) Kundmachung. Von Seite des lllyr.-lnncrösterr. Beschäl: und RcmonNrungs-Depar-tements-Posten zu Sello werden am 30. Iull ltt53 2 Stück ausgemusterte Landcsbeschälcr, vomBurgunder Scklage, auf dem gewöhnllchcn Ver^ kaufsplal;e vor der H^uptwache, ge-qcn glelch bare Bezahlung an den Meistbietenden öffentlich veräußert, wozu Kauflustige zu erscheinen vorgeladen werden. Laldack, am 24. Juli 1«53 3. !050. l2) Anzeige. Johann Lndwig, Plnscl- und Bülstenmachelmeistcr, empfiehlt sich mit allen Gattungen Pinseln und Bürsten, nach englischer und französischer Alt; dartwlsch, Wäschspritzer, Sprengwedel a. dgl., so wie auch feme und ordinäre Maler' pinsel, Linier, Flader-, Firniß-, Vcrtrei-l>cr-, Haar-, Fisch-, Hecht-, Ziegen- und Mooerpltiscl von der besten Qualität; auch mit allen Gattungen ^ahn-, Näqel-, Hanvwasch-, Haürsten von Bein und Holz, schc feme Klclder^lrz'len, Tafel-, Model- und Billaro^ürstcli, Boc>cnwlscher, Bo0enrei-l>er, Fllßdoocndülstcn, Faß- oder Bräues bürsten, schl vo.tyeilhche FlaschendülsteN, Royr-, Pipcn- und Henkcll'ülsten, gut« Pferoedmstcn, Fensterdürsten u. s. w. Auch werden alle Gattungen im Einzelnen, so wie auch in Dutzenden oder »och größeren Palthien aus das schnellste besorgt. Bestellungen werden nach Wunsch des ver< ehrten Publikums abgcli^Vrt. Das Verschleißgelvo'lde befindet sich am altt? Maltt Haus - Nr. 33, in Lalvach, Z. 103». (3) Keegrr «§' Grill, empfehlen sich mit aUcn Sorten P2, 2i, 3« und 40 k,-. Kokusjeife '. 5> kr, 10 kr.; Bitter Mand.l-, Kauipher- u»d .'lilauterseifcn. Frische l^.'Z.'t.r Erdbeeren- und Blumenpo' made». Wa^sp^m^d<'l, und Bartwichse in Stangell» :» »0, 20, 3« kr. Ungarische Bartwichse. Wohlrieä'ende Haaröle. Parfum zum Parfumiren der Wasche in klei" ncn Fläschchcn zu 12. 15, 20 und 30 kr.; '« glöß.rn Flaschen feinste englische und französischt Parfum. Iokey, Klub, Spring flowerö, Mousseli«, Vlolct l§ß Bouquet S^ chets (Rlelbpolstcr), mit Veilchen- und andern angenehmen Gerüchen. Feinste BadsAwämme, und ferner: eine große Auswahl zu V^"^ menstagssscschenkeu, Besten, sln denke« geelgntten Gegenständen. 8. l0«1. (l) Die seit vielen Jahren im besten Rufe stehende Gewerkschaft,i:i 31<,p, dei Ncumarktl in Obcrkram, ist aus freier Hand zu verkaufen. Kauflustige wollen sich an die Eis genthümcrm Johanna Iabornegg v-Altenfcls in Neumarktl wenden. Z. I0l6. (2) Frische vom Jahre »»53, l) c i Seetier & drills ,,.tum Chinesen" ,n Smlmch. Indem ich diese ihlcs a>'g.nclm c'fllschcndcn Geruches wegen so beliebte und durch eine Rtihe vo" ^al)ren fül die Ellialtnna und Vcrschö'xrung der H<,are als vorzüglich erplobte Pomade aus frischen Erdbeeren meinen vllehlten I', 'I' Abmhmkl,, dlstrus empfehle, zcige ich l)i.mit crgsl'e»st an, daß dieselbe obigcr Handlung durcd sortn'äl)slnd eineulc Zuftnoungen stets frisch zu bekommen ist. (Icdcr Tops u»d die Pomade sclost ist mit der Ial)reszal)l 1853 sichtlich bezeichnet.) 2l. C. Loyer, Parsumcur in Oray^__