3jyog Sonderabdruck aus den Mitteilungen des Musealvereines fiir Krain, 1906. Von Dr. A. Lusehin von Ebengreuth. Wie sehr verschieden von heute die wirtschaftliche Be- deutung einer krainerischen Landstadt im 15. und 16. Jahrh. einzuschatzen ist, babe ich im friiheren Bande dieser Zeit- schrift gelegentlich der Mitteilungen eines Protokolls der Stadt Stein vom Jahre 1502/03 zu zeigen versucht. Zur Erganzung des damals entworfenen Bildes beniitze ich heute ein Steuer- register derselben Stadt vom Jahre 1545, das ich nach einer im Juli 1887 angefertigten Abschrift hier zum Abdruck bringe. Das Original — ein Heft in Schmalfolio von urspriinglich 32 Blattern, von welchem jedoch schon 2 Blatter ausgerissen waren, als es in meine Hande kam — erhielt ich durch Herrn Franz Schumi, den verdienten Herausgeber des Archivs fiir Heimatkunde und des Urkundenbuches von Krain; ich weifi jedoch vveder, vvoher er es hatte, noch wohin es nach meiner Rlickstellung gelangt ist. Von den erhaltenen 30 Blattern waren nur die ersten 24 bentitzt, die 6 letzten waren leer und da sich zwischen diesen die Spuren der beiden fehlenden Blatter befanden, so diirfen wir annehmen, dafi diese ohne Textverlust beseitigt worden sind. Das eigentliche Register beginnt auf Blatt 2 mit der Aufzahlung der Steuerpflichtigen und der j eden einzelnen treffenden Steuervorschreibung, es endete auf Blatt 21 mit der Bemerkung, daB sich der Anschlag im ganzen auf 190 fl. Rheinisch und 11 Kreuzer belaufe. Dazu kamen nun Zusatze, und zwar zunachst Vormerke iiber die Steuerabstattung durch die Steuerschuldner. Diese stehen hinter jeder einzelnen Steuervorschreibung, sind durch dt = dedit eingeleitet und verzeichnen die nach heutigem MaCstab meist geringfugigen Betrage, in welchen die Abstattung er- folgte. So hat z. B. der auf Blatt 3 angefiihrte Jerne Khobertz die ihm vorgeschriebenen 16 Kreuzer in vier Raten zu 4 Kreu¬ zer entrichtet, Margaretha Patzin (Fol. 5), die 24 Kreuzer steuern solite, zahlte zu zwei Malen je 6 Kreuzer, das drittemal 11 Kreuzer und 1 Pfenning, blieb also noch mit 3 Pfenningen im Riickstand, die als solcher vorgemerkt und erst getilgt wurden, als sie sie endlich aufgebracht hatte. Hatte jedoch jemand seine Steuerschuldigkeit vollig entrichtet, so wurde seinem Namen ein dedit vorangestellt und die ganze Vor- schreibung durchstrichen. Dadurch wurde den Steuerein- nehmern ihr Amt erleichtert, da sie ihr Augenmerk nur auf die undurchstrichenen Namen zu richten brauchten, um sofort die noch aushaftenden Posten zu finden. Aus einer Vergleichung des Steuerbuches vomjahre 1545 mit den Nachrichten des Stadtprotokolls vom Jahre 1502/03 und des Hauserverzeichnisses von 1516 erhalten wir mancherlei Angaben zur Aufhellung der inneren Zustande in der Stadt Stein wahrend der ersten Halfte des 16. Jahrhunderts. Die Zahl der Hauser und der Bewohner lafit sich allerdings aus dem Steuerbuche vom Jahre 1545 nicht erschliefien, es werden uns zwar mehr Namen — 263 gegen 177 im Jahre 1516 — genannt, allein man darf dies Mehr nicht auf die Zunahme der Bevolkerung beziehen, weil die Besteuerungsgrundlage inzwischen eine andere gevvorden war. Im Jahre 1516 wurden nur die Hausbesitzer besteuert, 1545 Uberdies mancherlei Leute, die in Stein zwar wohnten, aber kein Haus besafien. Hauser 3 werden uns nur gelegentlich, im ganzen 40 genannt, es diirfte jedoch deren Gesamtzahl, wenn wir die fiir das Jahr 1516 ermittelten Angaben zugrunde legen und eine mafiige Ver- mehrung beriicksichtigen, zvvischen 180 bis 190, jene der Be- wohner etwa 1700 betragen haben. Wohl aber konnen wir mit Bestimmtheit sagen, dafi es neben den vom Mittelalter her noch vorherrschenden ldeinen Hausern bereits eine Anzahl stattlicher Gebaude gab, da aufier dem niedrigsten Steuer- satz von 12 Kreuzer, mit welchem etwa 50 Keuschen belegt waren, auch der 4., 5., 8., 16. und selbst 25fache Betrag als Haussteuer ausgeworfen erscheint. Der Poschin Erben zahlten von ihrem Hause beispielsweise 50 kr., Urban Dermastia von einem Hause 3 fl. und von dem nebenan befindlichen Eck- hause 60 kr. Pangraz Mezkher von seinem Hause in der grofien Gasse 2 fl., Hans Schwab von zwei Hausern und seinem Laden 2 fl. 30 kr., Plans Steyrer 1 fl. 40 kr., Markuš Stettner 2 fl., die Hohenwart hatten zwei Hauser, ein kleines zu 12 kr. veranschlagt und ein ausdriicklich als «groG» be- zeichnetes, das 1 fl. steuerte, usw. Darunter mag sich schon ein oder das andere jener mit geschnittenen Steinen, eisernen Balken, Stangen und Toren wohl ausgearbeiteten Hauser befunden haben, die anderthalb Jahrhunderte darnach die Bevvunderung Valvasors erregten. Uber die wirtschaftlichen Zustande geben ferner die gewerblichen Bezeichnungen einigen AufschluG, vvelche den Steuerpflichtigen beigelegt vverden, nur darf man sich nicht verhehlen, daG die daraus abgeleiteten Schliisse nach zwei Richtungen unsicher sind, weil es einerseits moglich ist, daG einzelne Familiennamen mit unterlaufen, in andern Fallen aber die Angabe der gevverblichen Beschaftigung unterblieben ist. Mit diesen beiden Einschrankungen biete ich nachstehend ein Verzeichnis der zu Stein im Jahre 1545 tatigen Kaufleute und Handvverker, dem ich die schon frilher fur das Jahr 1516 in gleicher Weise ermittelten Zahlen beisetze. 4 1545 1516 1545 1516 Kramer.2 2 Tischler.2 Fleischer .... 5 1 Zimmermann ... 1 1 Backer.1 2 Maurer.1 1 Muller(vorder Brucke Hafner.1 6 unter der Feste, Maler.- 1 unter der Kirche). 3 - Schmiede .... 6 6 Lederer.1 - Nagelschmiede . . 5 Riemer.1 2 Hammerschmied . . 1 Kiirschner .... 4 3 Messerer .... 1 5 Schuster.6 16 Sporer.3 4 Schneider .... 5 1 Schlosser .... 1 Weber.2 - Goldschmiede ... 2 1 Tuchscherer ... 1 2 Bader.1 Hutmacher .... 1 1 Taglohner .... 5 Binder.2 Nur selten wird der gewerblichen Bezeichnung der Familienname beigegeben. Wir erfahren, dafi der Lederer Merjafietz hiefi, dafi Rutschigei, Jakob Martinez und Antoni Ockhorn Schuster waren und die Namen des Messerers Allian, sovvie des Schlossers Jakob Teutsch. Unter den rund 150 Familiennamen, die uns das Steuer- register vom Jahre 1545 aufbewahrt hat, finden wir deutsche mit etwa einem Drittel, slawische zu zwei Dritteilen vertreten, Allian, Marenz, Grisan und Dermastia sind wohl italienischer Herkunft, der Name Resinan ist zweifelhaft, da er auch Resman und Rosman geschrieben wird. Auch fiir die Frage, ob und inwieweit die Bevolkerung der Stadt Stein bodenstandig war, gewinnen wir durch Ver- gleichung der bekannt gewordenen Nachrichten einige Anhalts- punkte. Ich habe schon friiher darauf hingewiesen, dafi in den Kreisen der Stadtbevolkerung zu Anfang des 16. Jahrh. ein ziemlich rascher Wechsel vorkam. Genauere Ergebnisse lassen sich erzielen, wenn man die Steuervorschreibungen von 1516 und 1545 vergleicht. Ich biete zunachst eine tabellarische Zusammenstellung der beiden Quellen gemeinsamer Familien- 5 namen und fuge zur Erganzung die Angaben aus dem Proto- kolle von 1502/03 bei. Petschecher Waltheser Pettschacher Walthesar Petschacher, Herr Hanas; — — » » Mathes Stettner Wartholome Steyrer, Paul Teutsch Jerne Putz Jorig Putz, Juri Schaucza(?Schanza)Niclas Schanntza Niclas Schlesinger Jorig Schwab Jorig Sibar Jerig; Mathias. Singer Matheus Statt, Casper Stettner, Partelrae Steyrer Achacz Thurenn, Veitvon -Haus. Zipusch Matheus Schlesinger Haus Schvvab, Hans Siber, Melicher; Andre Singerin Wittib Statt, Caspar, Fortunat Stettner: Paul; Marko. Steyrer: Herr Hans; » Andre Teutsch Jerne, Martin des von Thurn Haus. Zipuschkhin Angnes Die Ausbeute ist allerdings nicht grofi. Nur zehn Familien- namen des Steuerregisters von 1545 (ein elfter Parfufi = Parbas ist zvveifelhaft) namlich Hasiber, Hochenwart, Jacopitsch, 6 Jusina, Khusche, Martinez, Pettschacher, Stettner, Steyrer und Teutsch Jerne lassen sich bereits zu Anfang des 16. Jahrh. unter den Bewohnern von Stein nachweisen, den Steuer- registern von 1516 und 1545 sind 24 gemeinsam, dabei ist aber zu berucksichtigen, daG zwei davon den Besitz aus- wartiger Adelsfamilien bezeichnen und daG die Pettschacher und Hasiber bis gegen die Mitte des 16. Jahrh. gleichfalls in den Landesadel eingetreten waren. Auf ein Jahrhundert zurtick lassen sich ilberhaupt nur vier von den im Steuerregister von 1545 erwahnten Familien unter der lehensfahigen Biirger- schaft namhaft machen: die Hasiber, die Pettschacher, die Schwab und die Steyrer. Es ist damit nachgewiesen, daG die Bewohnerschaft von Stein vom 15. aufs 16. Jahrhundert in ihrer Zusammensetzung rasch wechselte. Nicht unwichtig sind die Ergebnisse, die wir liber die Vermogensverhaltnisse der Bewohner und die stadtische Ver- waltung, namentlich tiber Veranlagung und Verwendung der Steuer, aus dem Register von 1545 geivinnen konnen. Es wurde schon erwahnt, daG gegeniiber dem Jahre 1516 ein Wechsel in der Art der Besteuerung wahrnehmbar ist. Die Steuer, die friiher vom Landesftirsten der Stadt Stein vor- geschrieben \vurde und daher unmittelbar an den Landes- vizedom als landesfiirstlichen Finanzbeamten gelangte, hing nun von der Bewilligung des Landtages ab und kam folge- richtig nun an das landschaftliche Einnehmeramt, und erst mittelbar mit den von hieraus geleisteten Zahlungen an die landesftirstliche Kasse. Dies gab nun den stadtischen Behorden groGere Bewegungsfreiheit, ermoglichte die Einhebung von Mehrbetragen fur stadtische Zwecke und selbst, vvie wir noch sehen werden, eine Abanderung der Besteuerungsgrundlagen. Der Geschaftsgang gestaltete sich nun dermaGen, daG nach Mitteilung des Anteils, der die Stadt Stein an einer vom Lande Krain gemachten Bewilligung traf, Richter und Rat der Stadt die Summe festsetzten, die hier aufgebracht werden solite. 7 Sache der Steuermeister — als solche waren 1545 Sebastian Schneider, Antboni Grisan und Hans Fockhinger, in den Jahren 1548 und 1549 Sebastian Štabe, Meister Jakob Fleisch- acker und Mert Ouintsch tatig — war es, diesen Betrag auf die Steuerpflichtigen umzulegen und sodann durch Ab- sammeln von Haus zu Haus einzuheben. Das war eine milhsame Sache, vvelche die Mahlzeit, die am Tage der Steuerveranlagung und die Imbisse, die ihnen an den Tagen der Steuereinhebung aus den Steuergeldern bezahlt wurden, verdient haben mag, vvir erfahren ja aus dem Register, dafi die Betrage buchstablich kreuzerweise eingingen und dafi zur Einbringung der Steuer vom Jahre 1545 noch im folgenden Jalire sechs Absaminlungen, zwischen dem 3. Marž und dem 2. Oktober, notig waren. Unter solchen Verhaltnissen war die rechtzeitige Abfuhr der von der Stadt als solcher geschuldeten Steuer an die Landschaft nur mit Hilfe von Darlehen mčglich, die von reicheren Bilrgern vorgestreckt wurden. Zrveien dieser, dem Urban Khnifetz und dem Sebastian Štabe, wurden beispielsvveise am 29. Juli 1546 aus den Steuereingangen 10 fl. und 30 fl. riickersetzt, die sie zur Bezahlung der Steuer im Vorjahre vorgeschossen hatten. Nicht immer wurde ilbrigens Bargeld von den Steuerschuldnern gegeben, manche zahlten durch Anweisung auf einen dritten, Franz Hammerschmidt erlegte von seiner Steuerschuldigkeit 32 kr. personlich, 68 kr. durch den Stadtschreiber, die 12 kr. ftir des Merjassetz Lederstube zabite der Stadtrichter Michel Jurrist, filr Primus Khursner solite Clement Waresiner zahlen usw. Andere zahlten durch Gegenrechnung, indem sie Guthaben an die Stadt geltend machten. So brachte Hieronymus Resina an seiner Steuer sein Verdienen an 20 Truhen Kalk mit 40 kr. und der obgenannte Stadtrichter die Kosten einer Amtsreise nach Laibach mit 28 kr. in Abzug. Dem Spitalsprediger Hans Petschacher vvurde als Entgelt filr seine Predigten die Steuer nachgelassen, aus dem gleichen Grunde zahlten auch die «Forstner», d. h. jene Burger, vvelche die Aufsicht uber die 8 Stadtwaldungen besorgten, meist keine Steuer. Aber auch Hingabe von brauchbaren Gegenstanden an Zahlungsstatt warde zugelassen, Bernhart Stainer beispielsweise, dem 2 fl. angeschlagen waren, zahlte nur 16 kr. bar und hat das iibrige mit einer Hackenbuchse «gutgemacht». Die Steuertechnik liatte vom Anfange des 16. Jahrhunderts einigen Fortschritt gemacht. Im Jahre 1516 wurde einfach die Zahl der steuerpflichtigen 158 Hofstatten hergenommen und auf jede der Betrag von 45 kr. angeschlagen. Im Jahre 1545 wurde jedoch nach der Grofte der Hauser unterschieden, die kleinen Gebaude zahlten wie schon gesagt je 12 kr., die groCeren entsprechend mehr, 20, 40 kr., einen oder selbst mehrere Gulden. Daneben gab es aber auch noch eine andere Steuer, die etwa die Mitte zwischen einer Erwerbs- und einer Vermogenssteuer gehalten haben diirfte, denn wir finden nicht nur Taglohner und Gaste, die keinen Hausbesitz hatten, unter den Steuerpflichtigen, sondern es wird in manchen Fallen ausdrucklich neben der Steuer vom Hause noch eine andere vorgeschrieben. Gregor Mlackhar war beispielsvveise mit 30 kr. von seinem Erwerbe und mit 12 kr. von seinem Hause be- steuert, Veit Metzger ebenso mit 24 und 12 kr., VValandt Naglschmidt zahlte 12 kr. und vom Hause, in dem er \vohnte, 12 kr. usvv. Diese Steuersatze bewegten sich von 4 Kreuzer aufvvarts bis zu mehreren Gulden. Dem Wastian Štabe und dem Antoni Marenz waren beispielsvveise im ganzen je 6 fl. vorgeschrieben, dem Fleischhacker Jacob 4 fl. usvv. Insgesamt belief sich der Anschlag auf 190 fl. Rheinisch und 11 Kreuzer, den Gulden als Zahlgulden zu 60 kr. der umlaufenden kleinen Miinzen gerechnet. In solchen vvurden auch die Zahlungen an die Landschaft abgeftihrt, so am 2. Juni 1548 jene 35 fl., vvelche die Stadt als ZuschulJ zu den Zehrungskosten jener Martolosen gab, die von der Landschaft an Konig Ferdinand I. gesandt vvurden. Harte Miinze kam nur vereinzelt im Verkehr vor, so wird ervvahnt, dafi die Burger Merklitz und Pangraz 9 Metzker je einen Salzburger Dukaten zum Kurse von 26 Batzen oder 1 fl. 44 kr. erlegten, Unter den im Steuerregister genannten Personen er- scheint als eine bekanntere Personlichkeit Mathes Klombner, der seit 1529 Landschreiber, seit 1530 uberdies Schrannen- schreiber in Krain war, und in der Reformationsgeschichte des Landes als Freund der Dotnherren Paul Wiener und Primus Truber eine Rolle spielte. Die 60 kr., die er entrichten solite, und die Pankraz Metzker gegen eine Verschreibung anstatt seiner zu bezahlen willig vvar, traten offenbar seinen Haus- besitz in Stein. Diese Nachricht ist neu, denn bisher war Klombner nur als Hausbesitzer in Laibach bekannt. Zum Schlusse seien noch jene Amtspersonen von Stein zusammengestellt, die in den genannten Quellen vorkommen. 1502—1503 Plans Hasiber, 1545 Michel Jurrist, 1546 Paul Stettner, 1551 Anton Marenz, Stadtrichter. P^erner werden noch Stadtschreiber und Gerichtsbote erwahnt, die beide ftir ihre Miihewaltung bei der Steuer- einhebung von der Stadt entlohnt wurden. Dem Stadtschreiber wurde am 21.Juni 1546 als «Besoldung» fur die Herstellung des Steuerregisters 1 Pfund Pfenning oder umgerechnet 68 Kreuzer 1 Soldo bezahlt, dem Stadt- oder Gerichtsknecht ftir jede Steuerabsammlung 1 Kreuzer. Uberdies erhielt der Stadtbote Jacob Wurzler, als er 1547 seinen Dienst der Stadt aufsagte und wegzog, 1 fl. Rheinisch Abfertigung aus den Steuergeldern. 10 f. i. Gemainer Stat Stain Steurregister angeslagen im 1545. Steurmaister Sebastian Schneider, Anthoni Grisan, Hans Fockhinger. 11 dt. Mulner undter der Kirchen dt. Tischlerin f. 7. dt. Gale Pinter im Spital dt. Oswald Maurer kr. 30 (dt. Pockhn 10 kr.) dt. Joseph dt. Andre Khusche Petter Preyell Forstner dt. Scheukha Gestin dt. Juri Preyell dt. Sopfia sein Schrvester dt. Martin Schneider dt. Jacob Janntschitsch dt. Walthasar Nachtingal dt. Oswald Haus kr. 12 (dt. 1 dt. Laure Sponer dt. Jheronime Sporer f. 8. dt. Primus Juschina dt. Andre Jeternitza dt. Gregor Tagvvercher Jheronime Jucha dt. die alt Khoterlin dt. Thomas Wallich dt. Matheus Voglar dt. sein Schwiger dt. Nescha VVittib dt. Sabanndt Haus dt. Gast Cristan dt. Caspar Gotthardt dt. Peter Pader f. 9. dt. Jacopitschkhin Haus dt. Gestin dt. Thomas Walckho «Kharpele» Hertenfelser dt. Jacob Teutsch Slosser dt. Petter Wesiackhs Erben Juri Wastiantschitsch dt. Wastian Scherer dt. Margreth Germekhin dt. Panngratz Ouintsch 2 — kr. 50 kr. 6 kr. 24 kr. dt. 16 kr., dt. durch den Thomas kr. 40 kr. t6 kr. 6 kr. 24 kr. 6 kr. 32 kr. 28 kr. 16 kr., durch Thomas Pekhn 2 kr.) kr. 30 kr. 36 kr. 24 kr. 14 kr. 12 kr. 24 kr. 12 kr. 12 kr. 16 kr. 6 kr. 12 kr. 12 kr. 12 kr. 16 kr. 40 kr. 12 kr. 6 kr. 80 kr. 12 kr. 30 kr. 12 kr. 26 dt. 10 kr. dt. 10 kr.. 5 kr. Sch. 2 kr. 50 kr. 20 kr. 80 13 dt. Juri Ouintsch kr. 92 dt. Bernhardt Stainer fl. 2.— (dt. 16 kr. 1 Haggenbuchsen guet gemacht) dt. Juri Lapp Haus f. 10. dt. Hannsl Sporer dt. Herrn Cristoff Khune dt. Anndre Schmidt dt. Jerne Soua dt. Sigmundt Mefsner dt. Schlesinger Haus dt. Lučan Jug dt. Daniel Scheriaw den Uberrest hat er mit kr. 12 kr. 40 kr. 32 kr. 32 kr. 20 kr. 40 kr. 12 (dt. Jheronime Kurschner) kr. 20 kr. 20 dt. Herr Hanns Petschacher kr. 40. (von wegen seiner gethanen predig in Spittall guet gemacht und nachbegeben.) dt. f. 11. Thomas Schmidt Slamnikh Haus Gast Rackh Gestin Rackhin dt. Sophia Weberin Hochenwarters Haus Mer von dem groBen Haus dt. Blas VVeber dt. Vrša Werlkhin kr. 32 kr. 12 kr. 16 kr. 6 (dt. 2 kr. dt. 2 kr.) kr. 32 kr. 12 fl. 1 kr. 50 kr. 16 dt. Herrn Mathesen Petschachers Haus kr. 12 (dedit Anthoni Grisan 12 kr. dt. Thomas Juretz Gast. kr. 20 Narobe Haus dt. Gast Juri Mandltz Mathes Schelebier f. dt. 40 kr.) kr. 12 kr. 32 4. (dt. 80 kr. dt. mer sambt diser Zedl 2 Rh. fl) f. 12. 14 9 kr -) dt. 4 kr.) * gestrichen Forster — 15 dt, Juri **Skhrome \Veniger kr. 24 ** Skhrome gestrichert dt. Melichor Laschkhouetz Haus kr. 12 16 dt. Waltheserin Witib kr. 92 dt. Angnes Jarepitschkhin gibt kr. 92 dt. Valtein Weber fr. 2 Niclas Schanntza kr. 100 f. 18. Jacob Parbas •—kr.— ist Forstner. dt. Juri Schuesster kr. 16 dt. Felician Khosar kr. 60 dt. Gregor Khlinecz kr. 50 dt. Michel Vockh kr. 50 Mathes Khlombner kr. 60 (Pangratz Mezkher hatt sich bervilligt gegen Bekhandtnus zu bezalen.) dt. Primus Khursner kr. 16 (Clement Waresiner soli fur inne zallen dt. 8 kr. dt. 8 kr.) Schelebiers Haus kr. 12 dt. Augustin kr. 60 dt. Juri Sobanndt fr. 3 kr. 30 dt. Urban Khnifecz fr. 3 dt. Matscheckh Haus kr. 12 f. 19. dt. Clement Waresiner Haus dt. Frischnojutro dt. Martin Štabe dt. Matheus Cramer Ratusch Lorberin dt. Michel Jermenetz kr. 12 (dedit per Valentinkha 12 kr.J kr. 12 fr. 3 kr. 28 kr. 10 kr. 50 dt. Wastian Štabe fr. 6. (Solche Steur hat man ime von wegen gemainer Stat an dem Brieff so Clemennds Warasiner gethan hat, guet gemacht.) Poschin Erben Haus kr. 50 dt. Hanns Stainer kr. 40 Hanns Schwab von baiden Heusern und Laden f. 2 kr. 30 dt. Juri Khreus kr. 50 (dt. 20 kr. dt. durch den Gillg 30 kr.) dt. Annthoni Riemer kr. 30 des Ludvvichs Haus kr. 20 f. 20. dt. Mathiasch Meyassetz fr. 2 kr. 30 (dt. 1 fl. Rh. 20 kr. dt. 60 kr. dt. Jurist die 10 kr. und gegen gemainer Statt verrait.) Seuerin Haus fr. 3 dt. Annthoni Grisan fr. 2 kr. 30 dt. Michel Jurrisst fr. 3 kr. 30 (dt. 30 kr. dt. 80 kr. dt. 12 kr. Er bat gegen gemainer Statt mit einer ReiC geen Laibach von wegen auf der Ro. Khu. Mt. Lehengellt pegern verzert und verrait 28 kr.) 17 dt. Gillig Khursner kr. 92 Jacob Fleischackher fr. 4. (Solich 4 fl. hat er abgeraitt von wegen 5 fl. Reinisch von wegen gemainer Statt.) dt. Jorg Goldtschmidt fr. 2 kr. 30 dt. Walthasar Chlebetz fr. 3 kr. 30 dt. "VVaslian Waldan Goldschmidt fr. 3 kr. 30 dt. Vrban Dermastia fr. 3 Mer Dermastia vom Eckhaus neben sein 60 kr. Panngratz Mezklier und von seinem Haas in der grofien GaCen fr. 2. kr. — (dt. ein Salczperger per 104 kr. und mer 12 kr.) f. 21. Summa dises volligen Annslags thuet einhundert neunczig Gulden Rei¬ nisch und aindleff Khreuzer id est f. 190 kr. 11. f. 22. Am 8. Tag Mar[c]y im 1546 haben die Herrn Steurmaister von diser Steur dem Gillig Khursner das Mali so er an dem Tag \vie die Steur angeschlagen worden gehalten bar geben und bezallt nemblich Zwen Gulden Reinisch per 60 kr. id est fr. Rh. 2 Adi ditto haben die Herrn Steurmaister als sy die eingenomen und von Haus zu Haus gangen vertzert ff. 17 kr. Darinnen ist auch des Gerichts khnecht ein Khreizer begriffen. Adi den 17. Tag May haben die Herren Steurmaister von dieser Steur als sy die von Haus zu Haus abgefordert verzert vierzehen Khreytzer und dem gerichtsknecht auch geben ein IChreytzer.' Facit kr. 15 Dem Sebastian Schneider haben die Herrn Steurmaister vermug seiner hiebei gelegten Raittung und Auffmerkh Zedl von diser Steur bar bezallt fr. 3 khr. 6 f. 22. Adi den 24. Mai 1546 haben die Herrn Steurmaister von diser Steur dem Jerne Resman pro 20 Truchen Khalch bezallt kr. 40 Vnd dem Stattkhnecht geben an seiner Besoldung so er fur den Rosman bezallt kr. 16 Adi dito als die Herrn Steurmaister die Steur im Ratthaus ein¬ genomen haben, dazumal verzert kr. 11 Am 10. Tag Juni haben die Herrn Steurmaister dem Herrn Richter Micheln Jurristen zu der Zerung geben achtzig Khreytzer, sollicher und Statschreiber zu Laybach sambt den Rossen 2y 2 Tag von vvegen der Pollizei verzert. facit Rh. fl. 1 kr. 20 Am 21. Tag Juni 1546 haben die Herrn Steurmaister als sy die Steur durch den ganzen Tag im Rathaus eingenomen verzert ... kr. 16 Und dem Statpoten geben kr. I Eodem dito dem Stattsclireiber sein Besoldung von disem Register geben 1 Pfundt Pfening ff. Rh. f. 1 kr. 8 P 1 18 Am 29. Julli im 1546. haben die Herrn Steurmaister nach Beuelch des Herrn Richter Pauli Stettner und der Herrn des Radts dem Sebastian Štabe von discr Steur bar geben benenndtlich dreiflig Gulden Reinisch 1 per 60 khr. die sein (? sum), so er gemainer Statt zw Hilff gemainer Statt Steur des 1545. Jarš gelichen, id est Rh. fr. 30 Dem Urban Khnifetz von diser Steur so er gemainer Statt im r 545 Jar bar gelichen, haben bezallt zehen Gulden Reinisch id est fr. 10 Am 2. Octobris im 1546 Jar haben die Herrn Steurmaister dazu- malls als sy die Steur eingenomen verzert .... kr. 10 und dem Stattpotten kr. 1 f. 23. Am 4. Tag Martzi 1547 Jarš ist dem Sebastian Štabe sein Steur 6 Gulden Reinisch des 1545 Jarš an Clementn Warosiner Schulden guet gemacht id est fr. 6 Dem Michell Jurristn, als gewesnen Stattrichter fur Wein und Prott so er auf dem Rathaus wie die Steur angeslagen worden geben kr. 12 Mer haben vvir von diser Steur nach Beuelch der Herrn dem Statt¬ potten Jacoben Wurtzler in seinem \veckh verruckhen geben Rh. fl. 1 Martin Štabe Steur so er schuldig, nemlichen 3 fl. Rh. die hat er dem Herrn Stattrichter Paulin Stettner zuegestellt, solche hab er Stettner von gemainer Stat \vegen zu verraitten id est Rh. fl. 3 Melicher Laschkhouetz Steur aller Sachen Rest die hat er dem Herrn Stattrichter Paulin Stettner zuegestellt, solich soli er gemainer Statt verraiten. Facit kr. 24 f. 24. Mer Jorg Huetter Steur hat der Herr Richter Paul Stettner empfangen, soliche soli er gemainer Statt verraiten. Facit kr. 48 Jacob Fleischackher hat sein Steur verrait wie vornen gemelt ist. Facit fl. 4 Am 2. Tag Junij im 1548 Jar haben die Herrn Steurmaister nach Beuelch eines ersamen Richter und Radt von diser Steur zu Hilf ainer Zerung und Unterhaltung der Martolossn so ein ersame Landschafft zu der Khu. Mt. etc. abfertigen wirdet auf derselben schriftlich Begern geen Laibach bar geschickht fiinf und dreiflig Gulden Reinisch 1 per 60 kr. zu raitten id est Rh. fr. 35. Am 6. Augusti im 1548 Jar haben die Herrn Steurmaister als die auf dem Radthaus geseflen und umbgangen vertzert kr. 8 und dem Stattpotten kr. 1 f. 24. Auf den 17. Tag Jannarj A° 51 auf Peuelch eines erbarn Rat zu Pezallung der ausstendigen Steurn den Sebastian Stebe, Maister Jacob Fleischakher und Mert 0 \vintsch als Steurmaister des 48. und 49 Jar. par Gelt erlegt und geben 9 Rh. fl. 36 kr. Am 13. Tag Sebtembrifl dem Herrn Stattrichter Anthoni Marenzen von Steur gelt geben 1 f. 52 kr. NARODNA [N UNIVERZITETNA KNJIŽNICA 00000512091