Imts- I^I ^ ^H^ H^ T zur Laibacher Zeitung. ^H^3 82. Hamstas den 9. Null 1842. C5ul,ernial- Verlautbarungen. I. 1038. Nr. 14913. Veränderungen in den ausschließen den Privilegien. — Daö k. k. nieder-österreichische Merkantil - und Wechselgencht hat auf Anlangen dcs Christoph Molnam, wider Cölestin Pauly, ^cw. 520 st. C. M. o. 8. c., die Pfändung dcS dem Letztcrn ertheilten Privilegiumö vom 6. April d. I-, auf Hufbeschlag dcr Pftl dc ohne Nägel, früheren Rechten unbeschadet, jedoch über die vom Gegner überreichten Einwendungen, nur zur Sicherstellung bewilligt. — Ferncr5 hat Carl Gustav Kern da5 Eigenthum deö ihm unterm 21. Juni 18^1 vcvliehclicn einjährigen P^iuilcgnnne, auf hie Erfindung einer Masse, Stcinpappe genannt, laut Zessionsurkunde vom 4. Mai 1842, an Hermann Nonthaler e^ (^om^. in BcrUn abgetreten. Welches in Gcmäßheit dcb a. h. Patentes vom 31. März 1832 zur allgemeinen Kenntniß; gebracht wird. — Vom k. k. ülyr. Gubernium. — Laibach am 30. Juni 1642. Franz Glöser, k. k. Gub. - Secretär. Z. loi6. (2) ^ Nr. 15276. Kundmachung des versieigerungswe^sen Verkaufes der dem Staatsdomäncnfondc gchöngcn, »m ^re»!e Vorarlberg, k.k. Landgerichts Sonncnberg, ge' l«genen Herrschaft Blumencgg. — Am ^U- 5"U i8ä2 Vormittag von ^/ls 12 Up' 7"d »n dem Nathbsaale des k. k. ^ndcsgu- ^"üums von Tirol und Vorarlberg zu ^nnö. "uck die dem Etaatodomanenfonde aehm'ge, u" Kreis« Vorarlberg, k. k. Landacr.cbns ^,i- "t"berg gelegene, chcmal.ge Herrschaft Blu. menegg, mtt Vorbehalt der Gcnchm.gung d_ >7) Die Ruine dcs ehemaligen Echlos« scs Blumensgg »n der Gcmclndc Thüringerbcrg. 8) Das Maicusaßhaus nn Vl)lgtrvalde, sammt StaU »n dcr Gemeinde Naagal. — II. A n Wirthschaftsgrundsiüclcl^undzrvar: An Baum» und Fruchtgärtcn II'/« Mitmcl, on Weinbergen /.o"/^ Mitmel, an Aeckern ,32'/4 Mltmel, an Wllscn und Bergmahdern 3l l'/2 Vlilmcl, an Möscrn und Rieden l^/,« Milmcl und °/^ Mannenmahd, /46 Kuhwcl« den mit dem Rechte von 12 Alyweiden in Fal< sifcnz, an Zicugründen, wovon der größte Theil sehr erträglich, 92 Mltmel. — Häuser und Gü« tcr sind gcgcnrvä'llg der Art verpachtet, daß die Pächicr >m FaUc dcs Verkaufes mit Ende des Mllllä'jahrcs, m welchem der Verkauf erfolgt, vom Pachte abtreten müssen.— Auch gehört die Hälfte dcs Wemerlrages aus dem Pachte dem Besitzer der He'lsch^'. — 111. A n Waldungen. Die Schloßtobclwaldung von 5c) Morgen nut linem bcllausigcn H^lzmasscn-vorrathc von 290 Klaftern aus^/zNolh- und Wclßtannen, und '/^, Buchen lmt einigen wenigen Elchen in der Gcmcmde Thüringen berg. — Dic Vrigtswaldung mit cincm Fla« chentaume vrn i25 Morgen, wonmler 2o 469 nämlich Tag, Monat und Jahr gehörig bczcich' nm, und die Summe ln Wiener-Wahrung Eonv. Münze, welche für die Herrschaft Blu. mencgg geboten w:rd, in cmem einzigen, zu. gleich mlt Z'ffc", und durch Worte ausgedrückten Betrage bestimmt angegeben, mdem Offerte/ welche nicht genau hiernach verfaßt sind, mchl berücksichtiget werden würden. d)Es muß darin ausdrücklich enthalten scpn, daß sich der Offcrent allen jenen VlcltatlonS > Bcdmg' Nissen unterwerfen wolle, welche m das L>c>ta, tions-Protocoll aufgenommen sil^o, und vor dem Beginne der Versteigerung vorgelesen wcr« den. c) Das Offert muß mit dem nu §. 2 naher bcstlmmtcl', zchnperccntlgcn Vadlum des Aus: rufsprelses belegt seyn, und ^!) m>t Dem Tauft und Familiennamen des Offcrenten/ daun dem Charakter und Wohnorte oeoselbcn, so wle, falls er des Schreibens unfähig wäre, mtt seinem Kreuzze>chen und der Unterschrift zweier Zeugen unterfertigt seyn. — Die versiegelten Offerte werden nach abgeschlossener mündlicher Versteigerung eröffnet werden; übersteigt der in einem derlei Offerle gemachte Anbot den bei der mündlichen Versteigerung erzielten Best« bot, su wird der Offcrcnt sogleich als Bestbmer in das kicltatlons-Protocol! cmgctragen und hiernach behandelt werden.— Sollte em schriftliches Offert dc„sclbe,i Betrag ausdrücken, welcher bei der mündlichen Verstelgcrung als Bcst-bol erzstl)etrag lauten, wird sogleich von der licitalions Commission durch das Loos entschieden werden, welcher Offcrcnt als Bestble-ter zu betrachten sey. 6) D,e Stämpclgcbühr zu einem Excmplare der über den Kauf auszufertigenden Vcrtragsmkunde, die unter dem Datum der abgeschlossenen Versteigerung aus< zufertigcn seyn wl»d, dann die Taxengebühren und sonstigen Auslagen, welche die Velände, rung des Besitzes der Realität nach den bestehenden gesetzlichen Einrichtungen mit sich bringt, hat der Käufer allem zu tragen. — Der Kau» ser hat endlich zur Sicherheit der genauen Er-l!ck> !^ sämmtlicher ^citations- und rücksicht-„- ^""fsbedingungen die erkaufte Realität w te7en ^^^^bck zu verschreiben. - Die ^ .7^^ ^"^»ungsbedingnisse können zu den gewohnten Amtsstundm sowohl dah.er, als auch be. den k. k. Bandes - Präsidien und Krclsamtern der übr.gen Provinzen eingesehen ^rden. - ^nsbruck om 2«, Mai ,642.-Von dcr k.k. ^aatbguter-Vcraußerungs Pro-vlnz,al-Commlfflon fur Tirol und Vorarlberg Ktavt- «nv l'nvrechtlilhe Verlautbarungen, Z. K'29. (3) Nr. 4694. Von dem k. k. Stadt- und Landrechte m Kram wird bekannt gemacht: E5 sey über Anstichen des Dr. Johann Homann, Curator dec minderjährigen Maria Pittcrllch, als erklärten Erbinn, zur Erforschung der Schllldcnlast nach der am 13- April 18'l2 verstorbenen Antonia Pittcrlich, dic Tagsahung auf den 22. August l. I., Vormittags um 9 Uhr vor diesem k. k. Stadt- und Landrcchte bestimmt worden, bei wolchor alle jene, welche an diesen Verlaß aus waä immer für einem Rechtsgrunde Anspruch zu stellen vermeinen, solchen so gcwiß anmelden uud rechtsgcltend dartyun sollen, widrigens sie die Folgen deö §. 614 b. G. V. sich selbst zuzuschreiben haben werden. — Laibach den 21. Juni 1642. Z. 1033. (3) Nr. 2206. Edict. Von dem k. k. Stadt- und Landrechte in Kram wird bekannt gemacht: Es sey von diesem Gerichte auf Ansuchen der Iosepha Melloni, durch Or. Paöchali, wider Michael Mclloni, wegen aus dem Urtheile ci6o. 23. Juni 1L45. schuldigen Vitalltiums und Erzichungsbeitrages, in die öffentliche Versteigerung des dem Exe-quirtcn gehörigen, auf 6542 st. 30 kr. gcschätz-tcn, bci St. Florian «ud Consc. Nr. 63 liegenden Hauses gcwilligct, und hiezu drei Tcrminr, und zwar auf dcn 23. Mai, 20. Juni und 16. Juli 1842, jedesmal um 10 Uhr Vormittags vor diesem k. k, Stadt- und Landrcchte mit dem Bcisahc bestimmt worden, daß, wenn dieses Haus weder bei der ersten noch zweiten Feilbie-tungs-Tagsahung um den Schätzungsbetrag oder darüber an Mann gebracht werden könnte, selbes bci dcr dritten auch unter dem Schätzungs-bctragc hintangcgcbcn werden würdc. Wo übrigens dcn Kausiustigen frei stcht, dic dicßfä'lligen Licitationsbcdingniffc, wic auch die Schätzung in der dicßlandrcchtlichen Registratur zirden ge-wöhillichcn Amtsstundcn einzusehen und Abschriften davon zu verlangen. — Laibach den 26. März 1842. Nr. 4851. Anmerkung. Auch zu der am 20. Juni 1842 abgehaltenen zweiten Fcilbietungs- tagsahung ist kcin Kauflustiger erschienen. — Laibach am 25. Juni 1842._________ Nrnttllcke Vlcrlautvttrungen. Z. 1028. (3) ad Nr. 4624/IX Nr. ""/^ Kund m a ch u n g. Von dcr k. k. vereinten Camcral-Gcfällcn-Vmvattung für Tirol und Vorarlberg wird bc< 463 - Morgen Blößen, die übrigen lo5 Morgen aber nut beiläufig 420 Klaftern Fichtenholz bestockt sind, m der Gememde Raggal gclc, gen. — IV. An Zehenten. Den halben Wlinzchent in Bludesch und Ludesch, dann den ganzen Wcinzehent in Thüringen, die sch mi 10jährigen Durchschnitte circa auf y3 Eimer und 29 Maß belaufen. — V. A n Iagdgerechtsamcn. Dle hohe und me-dereIagdin Bludcsch, Thülingerbcrg, Naggal, Sonntag und Ludesch, die gegenwärtig an den pensiomrten Kreisphysicus Dr. Grieß, auf selne Lebensdauer verpachtet ist. — VI. An Domini cal - Nu tzu ng en. a) Die Urbars-, Hof- und ^ehcnjlnse, Zehenl, Klemrcchte und Robolh - Rcluitioncn, dann Forstzinse, un Be» trage circa von 2'7 st- 45 kr. lN Geld.d) Dle Getrcidzinse ciroa 29 «Vtaar 3"'"/^ Maßl Rauckkorn. o) Butter 562^/^ Pfund, ä) Käse 766'V^ Pfund, c) Volgelmolkcn im Durchschnitte drc2 2/z fi.5iVi5 kr. l) Düngerdienste m Natura i5o Fuder, und 3) Iagdpachtzinse n ft. 40 kr. — Vil. An Patr onatß rech» ten. Dle Herrschaft Vlumenegg hat das Pa, tronatsrecht über d,e Pfarren ^udcsch, Thüringen, Bludcsch (bei der lctztern m,t der Be« günssigung, daß bti einfallender nothwendiger Bedachung der Kirche oder des Thurmes, der Besitzer der Probstcl