Nt. IZ4 Samstag, 13. Juni 1896._________________Jahrgang 115. MMcher Zeitung. llih.z^"' c, ^lxs,,-!« n 7'50. Im Comptoir: "D7^p",- Mit P°s.ver,enduu«: M.Mrlg H I°!""?"Kl^ ir ^' Die «Lalb.Zeli.» erscheint Mlich, mit Nulnahme der Vonn< und fleiertllge. «>e «»nunmranon dennvet sich Eonareslpiah Nr. 2, d!c Redaction Vahichosgasse Nr, 15. Sprechstunden der Medaclion von » bi« il Uhr »«rmiltag«. Unfrankierte Vrlese werben nicht angenommen, Manuscriptc nicht zurückgestellt. Amtlicher Theil. K t. und k. Apostolische Majestät haben mt ssIw Handschreiben vom 7. Juni d. 3- Alle ?em echen Cabinets-Secretär, Secttonsche ss°.? Püpay. den Orden der eisernen Krone ' blasse taxfrei allergnädigst zu verleihen geruht. Kl- und k. Apostolische Majestät haben mit Mer Entschließuna vom 9. Ium d. I. den ""esgmchtN w Wien Karl Ritter von l^'l zum Präsidenten des Landesger.chtes m "^ aUergnädiaft zu ernennen geruht. Gleisvachm.P. «^n« ,. und k. ÄpoMiM Majestät haben mit h?" Entschließung vom 1.Ium d,I.den 2! "nd Pfarrer zu Brixen im Bnxen hale N" Echlager um Domherrn desMetropolüau-^ w Salzburg allergnädigst zu ernennen geruht. Gautsch m. P. H/ und k. Apostolische Majestät haben mit Mer Entschließung vom 28. Mai d. I. dem in Pfaffstätt Alber '»^ Alberne Verdienstkreuz mit der Krone ""»st zu verleihen geruht. Hs?' und k. Apostolische Majestät haben mit ^V" Entschließung vom 2. Ium d. I. dem ^ "^ blasse Franz Allich und dem Aack"! «üs<, Nebula "her Dampfschiff H" Aschen Lloyd das silberne Vertnenstlreuz ^ "!!>t zu verleihen geruht. °^""ll der Miuistcricn^Innern, des Handels Üilfs"'° d" Finanzen vo,n 10. Juni 1896, ll!3 bus Verbot der Ein- und Durchfuhr be- ^ter Gegenstände und Waren aus Aegypten. «en Gefahr der Einschleppung der Cholera aus >N.^ im Einvernehmen mit der komM K Negierung das mit der Verordnung v°m !^^e ^? ^93 (R. G. Nl. Nr. 3 ex 1894 >rdnnn ^ot der Ein- und Durchfuhr der m de H, U"g vom 3 ^uni 1893 sR. G. Al. Nr. 88) ^ ^.'bezeichneten Gegenstände nnd Waren aus ^N","p"lchen und asiatischen Türke: auch auf , ^.'' ausgedehnt ^en'3^'"rdnung tritt mit dem Tage, an welchem 'z>tiitz5"ffenden Zollämtern, beziehungswelfe See- Ve?lden bekannt wird, in Kraft. tlu ln.^ Glanz m. p. Den 9 Juni 1896 wurde in der l, k, Hof< und Staats, -uckerci das XXXl. Stück des Neichsgeschblattes m deutscher usaabe ausgegeben und versendet. r 80^"3es7^m"?" April 1896, betreffend die Ans. brwannn der Mittel zum Ankause eines ebenen Gebäudes für das Staats^bergyinnasium in Neu-Tandec nnd zur ,8i?CoNHlrwide vom 16. April 1896 fnr die ,' ,. VZ'tz v2'7"F^rbetrefsend die Aeränhernng ''' cinesVes der ärarischen Realität ConscnPt,ons.Nr. 101 >r «^ da/Gesch vom 23. Mai 1896, womit weitere Vestim. mnnM i'ber die Ausfnhrnng öffentlicher Vcrtehrsanlagen in Nieu aetrosfen werden; , ^ , lr 84 d e Ve o?duung des Iustizministeriun.s von. 1 Inm 1896 betreffend die geänderte Veneunung des Veznfs- gerichtes Loinnitz bei Iicin iu Böhmen. Den 11 Juni 1896 wurde in der l. l. Hof. nnd Staats-,rncke^ das XXXll. Stück des ReichsgeseMattes m deutscher >lilsgabc ausgegeben nnd versendet. Verbot der Ein- und Durchfuhr bestimmter Gegenstände und Waren aus Aegypten. Den 9 Juni 1896 wurde in der l. !. Hof. und Staats. )rncker?das lH, I.VIII.. LIX. nnd ^. Stüct der itallemfchen saab des Reichsgesehblattes von. Jahre 1895 und das Nl und XXVII! Stnck der rnthenischen Ansgabe des «eichsgeschblattes von, Jahre 1896 ausgegeben und versendet. ^"Nichtamtlicher^heil. Delegationen. Budapest, 12. Iuui. ^n den Delegationen zn Budapest wird rasche Arbeit gele stet. Der österreichische Budget-?ln schu bat aestern den Occupationscredtt und den E at der Kriegsmarine erledigt. Die Sitzung nahm folgenden ^"Äe'lea Dr Promber erstattet ein eingehendes Neferat Deleg.Dr Kramür protestiert dagegen, dass nur ^-Nttdaet nicht aber auch die Schlußrechnung für Zavillons in die ungarische Millenniums - Ausstellung, ie ausschließlich ungarisch«national sei. Bosnien sei ein ungarisches Land und werde es hoffentlich auch n Zukunft nicht sein. Vei dieser Gelegenheit sei Redner on seinem Club beauftragt, die Erklärung abzugeben, ass seine Partei mit der Begrüßung der Millenniums« ftier seitens des Präsidenten der Delegationen in der Eröffnungssitzung nicht übereinstimme; bei der Lage »er Slaven in Ungarn sowie bei der Stellung der lngarn gegenüber ihren politischen und staatsrecht« ichen Bestrebungen werde das wohl jedermann begreiflich finden. Was die Zustände der occupierten Provinzen selbst anbelangt, so scheine es ihm. dass >ie Verwaltung ihre Aufgabe etwas zu einseitig auf-;efasst habe, die bei der Bevölkerung leine rechte Be» riedigung hervorrufe. Die Hauptgründe der Unzufriedenheit bleiben die Polizeiwirtschaft und die Agrarfrage. Wenn der Zeheut bestehen bleiben soll, so soll er in lMtura erhoben werden, denn die Verwaltung könne Das Getreide für die Truppen verwenden oder auf irgend eine Weise zu denselben Preisen verkaufen. Auch mit der Agrarreform stehe es ziemlich schlecht, da alles zu sehr überhastet wird. Es wäre besser, wenn statt der Weltrennen Preise für zuchtstarke Nutzpferde ausgesetzt und iu diefer Beziehung Reformen geschaffen würden. Ein weiterer Grund der Unzufriedenheit sei die nationale Frage. Minister von Källay wolle um jeden Preis eine neue Nationalität schaffen, das sei eine ethnographische Unmöglichkeit. Es gibt dort nur Serben und Kroaten, aber ein mixwm compositum gibt es nicht. Deleg. Dumba bemerkt, die Steuerverhältnisse in Bosnien seien bedenklich, aber schwer zu verbessern, Es sei nothwendig, an eine Reform dort zu denken, nio der Cataster fertig sei. Das Hauptproblem bilde die Grundablösung. Redner fragt, ob bei Ablösung inbetreff der Kmeten so vorgegangen werde, dass lebens« fähige Bauerngüter entstehen, und ob es gestattet sei. von neu erworbenem Grundbesitze Theile weiter zu verkaufen. Deleg. Graf Wurmbrand bespricht die Eisenbahn« Verhältnisse, insbesondere den Bahnbau nach Spalato und die Verbindung Bosniens mit Dalmatien. Deleg. Dr. Vareuther wünscht Auflläruugen über die Verwendung der Ueberschüsse. Redner meint, e« wäre wünschenswert, dass Bosnien und die Hercegovino zu den gemeinsamen Ausgaben beisteuern. Reichs-Finanzminister v. Källay erklärte, dass er di, Vahn nach Spalato für die allerwichtigste halte. G habe sich an die beiden Regierungen in dieser Richtun, gewendet. Mit seltenen Ausnahmen kommen in Bosniei Feuilleton. ltl dp. n. A°r,e des Vergehens der Weltkörper zu ge- i^t C"?n sich doch sagen muss, dass.alles L At."swndeue, also auch die Erde, emmal m 3> fr?> wird. Neuerdings hat sich mm de >ht l>° ische Astronom Flammarion We Arw< L^nn "^"6"'ll des Weltunterganges nach semer Wie bekannt, so tr'tt Her ' / dass?» "" großer Entschiedenheit für die Id < s Wi,a "s von menschenähnlichen Wesen, welch > >d?.^r als wir vorangeschritten stnd, belM i^Ney ""'st es nicht zu verwundern, wenn aucl Aig^'Ende der Welt. die Marsbewohner em (>chtVnn ^elen. Entgegen den gemachten und ver >?"" Veobachwnaen der bedeutendsten Astronomen ^>ari>", der LiÄ - Sternwarte, beharrt Her V ve ^ a« seiner Ansicht. Die Bevölkerung de, ö^'Na ^! 'hre Entstehung einer missverstandene' < ^nt°? 2"w Marsforschers Schiaparelll, un l orstellnug wird ausrecht erhalten mch ^ ^ sensationssüchtige Presse, sondern auc d'Ü^a^vissenschastliche. Schriftsteller von der Richtung des Herr" 3la"manon .^^^ ^ ^.^ .^^^ "^"Ä^^uvtinhalt der Schrift geht darauf hinaus, l ^ Hm? llna^oaen kommt, defsen Masse vor- besteht und nach der herrschend °ns KoM'^^ sowie nach einer Mit- mit w Erde zu- thellung von de ^iarso , .^ ^ ^ sammentress n w rd, uno , ,^^ ^ ^.^ ^^.^ ^""^^' ^n "Von e ner Nacht zur anderen,, so ?"A '^«u de er mmer größer^ Wie der leibhaftige ^^n biena r über allen Köpfen und drang Schecken « er u ^ unaufhaltsam, eir l^", A"/1„,ner M^^^^ vor.. Die ganz. Zusammenkunft vergifte, wichet a5 allgemeiner Vergiftunc ^^ Docb der Verfasser macht es gnädig Er lass ,ie Mronomen einen kleinen Nechnungsfeh er machen c Ä« NH die Bahn des Kometen ein klein wem, Ei« wenig von dem giftigen Kohlen oxydgas bekam aber doch die Atmofvhäre, so dass nur die mit schwächlicher Constitution begabten In» dividuen der Vergiftung zum Opfer fielen. Im Laufe von zwei Wochen starben an dem Kometengift 230.084 Menschen und 17.500 Kinder, welche während dieser Zeit in Paris geboren wurden, giengen gleichfalls zu« gründe. Aber auch schwere, feste Meteormassen waren niedergefallen, und Herr Flammarion schildert da eine himmlische Kanonade mit Sturmgeheul, Lichteffecten und Farbenerscheinungen, wobei allerdings auch dem Beherztesten das Lachen vergangen sein müsste. Und schließlich trat dann ein «sintflutartiger Regen» ein. Die Welt war nicht untergegangen. «Die Lücken füllten sich, wie es früher manchmal nach den Kriegen geschah, durch eine Art Ueberschuss an menschlicher Lebenskraft bald wieder aus.» Nach dieser großen Naturerscheinung lässt Herr Flammarion die Erde und die Menschen sich weiter entwickeln, bis nach zehn Millionen Jahren das letzte Paar der höheren Menschenrasse an der allgemeinen Abkühlung der Erde zugrunde geht. Eva sinkt in Omegars Arme, und «mit dem Aussprcchm des Wortes ,Leben< war ihr Geist entflohen. Er heftete seine Lippen auf die ihrigen, und von einem eisigen Schauer durchzuckt, fühlte er nun selbst, dass sein eigenes Leben dahinschwand. Sein Herz beschleunigte sein Pochen. M plötzlich stand es still.» " ' Laibacher ZeitungMr. 134. 1142 13, Ium^>^ < und der Hercegoviua nur österreichisch-ungarische Producte vor. Die Bestellungen der Regierung entsprechen beiläufig dem Quotenverhältnisse der beiden Reichshälften. Der Uebergang von der primitivsten Wirtschaft zu einer geregelten Wirtschaft ist allerdings ein schwieriger; namentlich durch die Einfuhr fremder billiger, aber nicht schlechter Ware wird die einheimische Production geschädigt. Die Bevölkerung in Bosnien und der Hercegovina steige um 17 Percent jährlich, die Sicherheitsverhältnisse seien sehr gut. Was die Schlussrechnung anbelangt, wünscht der Minister nichts sehnlicher, als' dass das Budget in der Delegation verfassungsmäßig berathen und votiert werde, und dann werden auch die Schlussrechuungen vorgelegt werden. Die Autonomie nach Kreisen ist das einzig Richtige, und das Project darüber sei bereits ausgearbeitet. Aus diesen Kleisversammlungen sollen die Politik und Religion als Veschlussacte ausgeschlossen sein. Das Petitionsrecht und die Besprechung der Zustände werden nicht ausgeschlossen sein. Die Bevölkerung wird sich aussprechen können, aber auch leruen, für eigene Bedürfnisse Opfer zu bringen. An Ausstellungen habe sich Bosnien und die Hercegovina schon zweimal in Wien bctheiligt. Ob das Volk glücklich sei, wisse der Minister nicht, aber er lönne behaupten, dass die Bosniaken den Zustand vor 1678 nicht haben wollen. Die muhamedanischen Vegs werden nicht bevorzugt. Die staatliche Grnndablösung -könnte das Land jetzt noch nicht tragen. Der Zehent sei ein schlechtes System, aber der Minister wisse lein besseres. Gegenüber dem Rübenbau sei selbstverständlich anfangs Aversion gewesen, der Rübenbau gehe qualitativ und quantitativ vorwärts. Bezüglich der bosnischen Nationalität gehe es nicht anders, der serbisch-kroatische ^ Gegensatz sei alt, vielleicht älter als der Unterschied der. Religion. Jeder kann Serbe und Kroate sein, wie er, will, aber wo es sich um eine officielle Benennung handelt, da gebe es nur die bosnische Sprache. i Der Minister wünscht sehr, dass Bosnien zu den' gemeinsamen Angelegenheiten beitrage. Dnrch die' Occupierung Bosniens sind wir ein Balkanstaat ge- z worden; es ist nothwendig, wegen der zukünftigen Entwicklung dort eine Stellung einzunehmen, und das ist das Interesse der Monarchie. Nach dem Schlussworte des Referenten Promber wurde das Eingehen in die Spccial-Debatte beschlossen.! Nach dem Schlussworte des Referenten Delegierten Promber wurde das Eingehen in die Specialdebattc ^ beschlossen und in derselben der Occupationscredit erledigt. In der Nachmittagssitzung wurde das Marine-budget verhandelt. Nach dem Referenten Del. Ruß, welcher die Beschaffung der Tuchstoffe seitens der in-" ländischen Fabrikanten verlangte, erwiderte der Marine«! Commandant Admiral Baron Sterneck auf die in der Debatte gestellten Fragen und sagte, bezüglich der An- ^ frage der Del. Ruß und Promber betreffend die Tuch- ^ lieferung für deu Officiers-Uuiformierungsverein, dass die gemachten Versuche zu keiuem befriedigenden Resultat! geführt haben. Auf die Anfrage des Del. Kramat, betreffs! der Naphthaheizung bemerkte dcr Marinecommandant,! dass die diesbezüglich mit den galizischen Producenten ^ gepflogenen Verhandlungen zu keinem Resultate geführt, haben. Auf die Anfrage des Delegierten Lupul, ob die Naphthaheizung für die Kesselvorrichtung nicht nachtheilig wäre, erwiderte der Marinrcommandant, dass dies nicht der Fall sei. Gegenüber den Ausführungen des Delegierten Grafen Wurmbrand wegen Beschien-nigung des Baues der Schiffe erwiderte Baron Sterneck, die Nothwendigkeit, einheitliche Schiffsdivisionen zu schaffen, habe es veranlasst, dass der Bau der Schiffe nicht so rasch vonstatten gehe. Die budgetären Verhältnisse müssten dabei auch in Betracht kommen. Nach dem Schlussworte des Referenten Delegierten Ruß wurde der gesammte Voranschlag der Kriegsmarine unverändert angenommen. Politische Uebersicht. Laib ach, 12. Juni. Die Tagesordnung der sür den 13. d. einberufenen Sitzung des Abgeordnetenhauses wurde dahin abgeändert, dass als zweiter Punkt die Nachwahl eines Delegierten, eventuell auch eines Ersatzmannes, für das Herzogthum Krain an Stelle des verstorbenen De-legierteu Klun aufgenommen wurde. Als erster Punkt verbleibt die Zuckersteuer-Novelle, als dritter das Heimatsgesetz. Die Ministerialcommission, welche zur Prüfung der verschiedenen auf die Tauernbahn bezüglicheu Projecte eingefetzt wurde, hatte in ihrer letzten Sitzung beschlossen, neuerliche Studien über die commercielle ! Tragweite der einzelnen Varianten zu pflegen. Diese Studien sind nunmehr bendet. Die Commission wird daher die Barathung über die Angelegenheit fortsetzen, um zur Feststellung des von ihr verlangten Gutachtens zu gelangen. Der Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten der ungarischen Delegation nahm in der Special-! debatte sämmtliche Posten unverändert an. — Im .Heeresausschusse erklärte iu Beantwortuug auf ^verschiedene Anfragen der Kriegsminister, die Ver° legung der militär - technischen Artillerie-Akademie sei ! allerdings geplant, um sie ebenso wie die Wiener ^ Infanterie-Cadewnschule den vielfach ungünstigen Ein« 'flüfsen der Großstadt zu entziehen. Der für die z Ameliorierung der Militärbaracken nothwendige Betrag dürfte voraussichtlich nicht weniger als eine Million betragen, aber dann aus dem Extraordinarium ganz verschwinden. Das Extraordinarium wurde unverändert angenommen. l Die Commission des deutschen Reichstages zur Vorberathung des bürgerlichen Gesetzbuches beendete ^die zweite Lesung dcs ganzen Entwurfes. Der Bericht foll Samstag dem Haufe zugchen. Die zweite Lefung vor dem Plenum wird am 22. d. M. beginnen. — Nach einer Mittheilung des «Lippe'schen Volksblattes» ^gewinnen die Nachrichten, dass eine Einigung über ^ eineu schiedsgerichtlichen Austrag der Thronfolge-Frage in Aussicht stehe, an Glaubwürdigkeit. Das Blatt ! hebt hervor, dass die Aussicht auf eine derartige Löfung ^ ! erfreulich erscheine, da den Ansichten des Prätendenten! ^ sowohl wie den Wünschen des Lippe'schen Volks damit' ! Genüge geleistet werde. < ! Der « Te m fts » schreibt, Graf Goluchowski/ !kann sich mit Recht zu dem Erfolge beglückwünschen,^ !welchen sein Exposö vor den Delegationen davon-! ! getragen hat. Was Frankreich anbelangt, kann dasselbe für' das freundliche, gerechte Zeuguis nur dankbar fein, welches Gras Goluchowsli dem aufrichtig und loym,'" Charakter feiner Politik ausgestellt hat. ...qW' Auf der Infel Cuba hat sich wieder t"^l zeit eingestellt, uud während der viernwnatl'ch" ^'i derselben wird das spanische Opnationshttl z völliger Unthätigkeit verurtheilt sein. .. ^ In London fand am 10. d. M> '""^D Vorsitze des Staatssecretärs Chamberlain e"' ^ für die Delegierten des Congresses der Ha'"^ ^ des englischen Reiches statt.'Chamberlain biacy" ^ Toast auf den Handel Englands aus, inden' ^ Wichtigkeit des Handels hervorhob, ohne tvely ^ Reich auch uicht einen einzigen Tag existieren lon" ,^ Zukunft, sagte Chamberlain, hänge nicht allein" ^ Volke dieser kleinen Inseln, sondern besonders >. ^ Bevölkerung der überseeischen englischen Besitz"'^', Er richtete einen Appell an die Colonien, die ^ welche sie mit der Metropole vereinigen, noch.V ^ knüpfen. Die Einheit des Reiches empfehle 1^ ^ allein durch die Gefühle, sondern auch v""^l gemeinsamen Interessen. Pflicht der Staa"^ Englands und der Colonien sei es, dle>e dauerhaft zu sichern. .... F Die bulgarifchen Blätter wel0',F Warna, daselbst habe ein sehr zahlreich "" ^ Meeting der Macedonier stattgefunden, ""^ Armenier beiwohnten. Es wurde trotz der M^ !5 der Behörden, es zu verhindern, und trotz e>"^^ Polizeiaufgebotes abgehalten. Es fpracheu mehre" ^ Das Meeting protestierte gegen die Versuche ^ ^ schaffuug des bulgarischen Schismas sowle.^f Belanglosigkeit der von der türkischen Mg'"' ^F gestandenen Reformen und verlangte autolwl" F! für die macedonische Bevülkeruug. Auch ^.„sle!" gaben ihren Beschwerden Ausdruck. Es erelg kein Zwischenfall. ,. d" Die «Times» melden aus Prätor ' x^ daselbst das Gefühl der Unruhe fortd<^ Negierungskreife verfolgen die Bewegungen der 5 Truppen im Norden mit größtem Argl"^lB Führer des ReformcomM haben der >"" P 40.000 Pfund zu Wohlthätigkeitszw^cken > Freilasfung angeboten. Tagesnemgleiten. . ^ — (Se. Majestät der Kaiser bH/l galizischen Herb st Manövern.) ^, i«^ l wird im Herbst den Manövern in Galizien ° ^ » Für die Dauer des Ausenthaltes des Monarchen' ^ » ist ein Zeitraum von achtzehn Tagen in NusM^/«. — (Ein Geschenk für Se. Maie''/», ' Kaiser.) Die englische Bibelgesellschaft w'",F'. ! der Millenniumsseier Sr. Majestät ein '" B ' Geschenk überreichen. Die Gesellschaft ließ ^ ^ ' prächtiger Ausstattung ein ungarisches ^ ^ ^ ^ Kaspar Karoli'schen Vibel herstellen, zu M . fördern. ..^ i!'^ «Heinrich wird mit dir meinen Schnullt . ^i» ^ Sie erhob sich, den beiden freu"^^ und gieng langfam ins Nebenzimmer, del! ^ stand. s,ldil>^^' In dem behaglich ausgestatteten. NM'" ^i" Raum faß ein junges Mädchen, emsig "" ^ arbeit gebückt. ,. ^jne «/ Die Hofräthin befaß mancher" ^ ^ heiten, deren Durchführung sie sich '" A ^ ^ konnte, da sie hierzu die Mittel besaß. „,'° > eine abgesagte Feindin der NähmascY''^„N ^ Wäsche für den Hausbedarf musste nut v" * / werden. ^ «. ei", M' Schon seit einigen Wochen hatte H "^ Mädchen bei sich, das man ihr als gM ^ . anempfohlen. , .^„ "''" ^ ! Clementine Arens war still, besch '" ^s , und iu der That eine ebenso gM'" « Arbeiterin. ! (Fortsetzung solgt.) ^chki ZMma Nr. 134. _________________________________________________^ ^^ 13. Inni 1896. ^lick, l" "eues Kalserporträt.) Eine B H olz?, ^" ungarischen Landes-Bildergallerie wird F ^ch s "Gelier eingerichtet, in welchem der Maler fü!> ?^^""'b ein lebensgroße, Porträt Sr. Majestät ^kiinstt "" ^^""^ des StefanS.Ordens malen wirb. ^ ^ !,,^" «st bereits in Budapest eingetroffen und F "Ken? ""s^s Werk schon demnächst in Angriff ^ ^Majestät wird zu dem Porträt einigemale sitzen. >ii^ l'l>n, spende des Herrn Erzherzogs l'l Hl«« "bin and.) Se. l. u. l. Hoheit der durch-^ M/sberr Erzherzog Franz Ferdinand lion Oester-xi< ^i^ ,'plndete dem unter seinem Protectorate stehende ber >del li^/«no Vtilitär-Beamten des Ruhestandes" 1000 i ^ ^ l,^lKronprinzessin - Witwe Stefanie 'l ''^ ^">ttl,^ ^ ^ " » a 1- x Uu ^ u 2 ino '.) Vom Domi- F "! dy"" I. L. O'Neil redigiert, erscheint in Amerila ^ ^Ulra?^ belletristische Zeitschrist «^ Ilo8ai)' >,!!"' ^t!s. " "l"ii'»^ino.. Dle letzten Nummern dieser F '^ 'l enthalte«, wie das «Vaterland» mittheilt, eine . ^b f 2 des schönen Werkes «Lacroma» von Ihrer ^ ,^»ie^ 3°^^ 3rau Kronprinzessin-Witwe Erzherzogin ^ Hnn, Uebersetzung wurde von dem gelchrten und ^ ^u/" am^ikamschen Dominicaner Professor Pater F h^"lljolz besorgt, der zu Studienzwtckn längere F ^iG>"l.pa und auch in Wien weilte. Die erlauchte ^ ^ " h°t seinerzeit die Erlaubnis zur Veröffent- ^ 3'": 3l?c" ^^eit mit folgendem Handschreiben ge« ' ^iel^ Ma. Villa Angiolina, 7. Februar 1895. 5 ^toln' " "laube ich die Veröffentlichung memer ^ f sck^/" ^" katholischen Zeitschrift «1lo8ui'7>, mich ^ ^'"en ^^"n meine Leser in Amerika meiner be- > Hltih' "'" kinem wohlthätigen Zwecke gewidmeten . H„/"« ihre Aufmerlsamleit schenken wollen. 3 Vor dem Wiener N^n^ l°"d am 11. d. M. die Verhandlung ^ ^is?"bmordversuch statt, dessen Schauplatz am ?s! ^ s. «?' "n Haus in der Geblergasse in Hcrnals ,'^ech '« Angeklagt war Elisabeth Frauenberger des > ," ^eiNn ^ versuchten meuchlerischen Raubmordes an ^ ><»>^ 3^"le Vcnesz und des Betruges an dem ?3ll>ae "'s Sudler. Von den Geschwornen wurde ,,, >i° l>,""l versuchten meuchlerischen Raubmord em- F ^l«l>° ^' ^^ "us Betrug einstimmig vecneint. Der 3 Men ^""""heilte Elisabeth Frauenberger wegen ^ ^ll" i> "^lerischeu Raubmordes zu vierzehn Jahren > ^!h°s . ^ verschärft an jedem 16. April durch l» ^'l z^ 'pcnch sie aber von der Anklage des Bc- ^ 3^,^!" Welthotel in Concurs.) Wie p ^. da« ^" wird, hat eines der größten dortigen pl !>« " 'Mel Europa, aus der Piazza di Spagna, ^ «onp °'°^' ^ie Activen betragen angeblich etwa F ^ ."' «ire. denen anderthalb Millionen Ll« F ^ ^ ^"überstehen sollen. ^ ,'vlle «^ Viarmorbüsten Goethes und ^ > "t«d c ^" ^letter des Franlfurter Bildhauers ' ^erz , 'nd j^t hie Marmorbüsten Goethes und baz ^Ug geworden, die von der Goethe-Geftllschast ^ ,.? Echi^^lchw in Weimar bestellt sind. Die s bel^n, " '^ «us Wunsch der Auftraggeber nach / ^>c,,.>>. ldannecker'schen Werke gearbeitet, und bloß ^ »^ ^" der Künstler nach der entsprechenden ^he-^"' wodurch das Äild nur gewonnen hat. D,e l^ ^"°n an b" der Kilnstler frei auf Grund des vor-^ ^lkhr..°^'°ls enlwmfen und ausgefllhrt; eS ist ^ ^t ^utn. u^«»«liolle Arbeit. Von dieser Büste hat <>! ^' ""H einen Bronzeguss herstellen lassen. ^ ' »ebild^büsten sind aus feinstem carrarischen Ma- .'^ 3'lll.^elephon in Abessynien.) König t« °2t. «!« " Vrllsseler Elektrotechniker Mourlon be- "^ ^«pl,en "^ Hauptpunkte Abessyniens verbindendes L' >e nn"' und Telephonnetz anzulegen sowie das ge- '^ ^«inI°"'°l z" liefern. Auch der Palast Menelils <>>' !i,^t>en ^°"' das mit den bedeutendsten Telegraphen. >k ?>iirll, "..^rbindung stehen wird. Mourlon filhrt 'i ^'lon. < ^" Auftrag auS; auf einer Strecke von ' Ltilu' " ^"'d bereits die Pfähle angebracht. Da ' /digt ^? große Einöden durchziehen, alfo leicht ^"t>en?"den können, hat Menclil durch die Priester ^ ><' lvlr n''?' dafs Telegraph und Telephon geheiligt !^ >^" berührt, wird mit dem Tode bestraft. 5 ^tr^^ "ub Provinzial-Nachrichtens '^ "Uf die laudmirlschastlichcn ver- , "^ ^rnlns, inobesondcre Uutcrkrains. Von Josef Anton Graf Barbo. ß » !dj^ ^ I. ^' lH»^H°"wlrlschaft ganz Europas hat eine Krisis ^t. ° »ea^' '" welcher schon viele Individuen zu- V^.<^"»en sind und noch manche dem wirtschaft« V yeno^^bruche unabänderlich entgegengehen. Das ^ l^?"' "uss und wird jedoch die Landwirt- ">'« überstehen und sich zu neuer Blüte auf-! schwingen; ist doch die Urproduction ber Grundstein, auf welchem sich das feste Gesllge der übrigen Volkswirt« schastlichen Erwerbszweige ausbaut. Diefe Thatsache kann auch von den größten Gegnern des Agrarierthums nicht geleugnet werben, und wir sehen auch, dass dies von nlemai'dem versucht wird, sondern das« man nur darzustellen trachtet, als ob die Landwirte ftrosessionsmähige Iammcrcr seien, denen es nicht einmal der liebe Gott recht macht, wenn er regnen oder nicht regnen lässt, die also stels über die schlechten Zeiten klagen, wenn es ihnen auch ganz leidlich geht. Allein es bricht sich jetzt schon langsam die Ueberzeugung Nahn, dass die Klagen der Landwirte gegenwärtig wirklich nicht ungerechtfertigt sind, und dass il)5 Kampf um die Existenz ein schwierigerer ist, als der ber meisten anderen Erwerbezweige. Diese Erkenntnis ist auch der erste Schritt zur Besserung der Lage, in welcher sich di? Landwirtschaft befindet, sie ist das Morgenroth, wclches den Urftrodurenten den Anbruch eines schaffensfreudigen Tages verheißt. Aber bergab geht r« schnell, bergauf sehr, schr langsam! Es werden noch schwere Kämpfe ^ekämpst wertm», noch manche Existenzen zugrunde gehen, bis die gegenwärtige Krisis endlich überwunden scin wird! Mannigfach sind die Urfachen dieser Krisis: die überseeische Concurrenz, das Termin- und Differenz-Spiel an der Börse, die stete Steigerung ber Lasten, der Mangel an Arbeitskräften wegen der Auswanderung und ber Allractionskraft ber Städte u. s. w. Der eine hebt dies, der andere das helvor. Der Ursachen sind viele, und können diese auch bei l^lknnlnis derselben nicht alle eingeschränkt werden. Die Haufttutsache jedoch düche eben die sein, dass durch die, Aenderung der Verhältnisse auch eine Gclriebsänderung! nothwendig geworden ist. Jede BetrlebSänoerung ohne aenügende Gildmiliel verursacht aber eine gefährliche z Krisis. Es ist leicht sagen: «Bauer, du musst jetzt! anders wirtschaften, du musst dir bessere Pflüge lausen,! du musst Kunstdünger anwenden, du musst dm Getreide-, bau einschränken und mehr Vieh halten!» aber woher, er das Gcld filr die Anschaffungen nehmen, mit waS er die Ausgaben bestreiten soll, wenn er plötzlich infolge geringeren Gelreideverlaufes weniger Einnahmen hat, da eine hübsche Zeit vergeh», bis ihm dieser Entgang durch das nun mehr aufgestellte Vi h ersetzt wird — diese Fragen beantwortet ihm keiner. All dies Gesagte trifft sowohl filr die Landwirtschaft im allgemeinen als sür die unseres Staates und im besonderen filr die unseres engeren Vaterlandes zu. Allein hier treten die geänderten Verhältnisse noch crasser auf, verursachen daher eine noch schwerere Krisis. Die übrigen Provinzen sind größtentheils in dem Uebergange vom extensiven zum intensiven Betriebe im Verhältnisse zu Krain kolofsnl voraus, u»b sind vielleicht Jahrzehnte erforderlich, um uns auf dieselbe landwirtschaftliche Stufe emporzuarbeiten, auf welcher sich andere Provinzen schon jetzt befinden. Wenn man vielleicht zu unserem Troste auf Galizien hinweisen wollte, dass dieses unS landwirtschaftlich noch nicht vorausgeschrltten, so ist dieser Trost ein vager, denn rrsten« gibt es in Galizien schon so manche den modernen Verhältnissen vollkommen entsprechende Güter und zweitens, sind die WirtschaftlN bedeutend größer als unfere und. vertrauen daher weit eher eine extensive Bewirtschastung.! Und aerade die kleinen Culturstächen Krains zwingen zur intensiven Bewirtschaftung, wenn man von denselben einen Ertraa haw, will. Zu einer intensiven Vodenbew.rt-scbaftuna gehört vor allem ein großer Viehftanb, genügende Arbeitslrast und - «. Man könnte gerade nicht saaen dass Krain einen geringen Viehstanb besitzt, nein, aber es könnte einen weit größeren haben, und vor allem einen weit besseren, vermöge seines sür Futterbau so günstigen Klimas und seiner im Verhältnisse zum Ackerland tablrcicben Wiesen und Weiden. >ch hin lein unbedingter Nachbeter ber M un-aemein stark vertreten Ansicht, man möge den Getreibe-..nd Hacksruchlbau fast ganz «"^ben und daiür auf dcn Feldern Futter bauen. Jeder, der meine Wirtschaft kennt, wird sich über diefen meinen Ausspruch sehr wundern, denn auf meinen Feldern sind ziemlich viel Futterpflanzen zu sehm; allein dies ist immer nur Mittel zum Zweck, nicht Selbstzweck. Ich bin der Ansicht, dass das alte^ Sprüchwort: Viel Futter - viel Dunges - vnl Getreide — vlel Geld! noch immer seine R.chtigleit h°t, selbst jetzt bei den niederen Gttreidcpreisen. Man soll Futter auf den Feldern bauen, weil man dadurch den-Boden verbessert, man soll Klee bauen, so viel als der Boden verträgt, ohne lleemüde zu werden, und man soll schließlich Futter bauen, wenn die Wiesen zu wenig geben. Reinertrag wird man jedoch von einer mit Getreide bebauten, dazu richtig bearbeiteten und in entsprechender Kraft befindlichen Fläche immer mehr haben, als vonj einer gleich großen, mit Futterweid. Mischling oder der. aleichen bebauten Fläche. Wo aber mehr und besseres Futter erzeugt werden sollte, da« ist auf den Wiesen. Kier sieht es in Krain wohl jammervoll aus! Der weitaus größte Theil ber Wiejen wird nie gedüngt, nie geeggt, hat keine Bewässerung, leine Entwässerung, erhält leine, rein gar leine Hilfe, und es verdient daher das auf! denselben gewonnene Product auch laum die Bezeichnung «peu.» «u, «eiemgung dieser Missftänbe müsste die Aufmerksamkeit aller berufenen Factoren gerichtet sein, denn bevor nicht in Krain das natürliche Grasland in bedeutend höherer Bonität steht, ist auch bei der Hebung der Viehzucht nur ein fehr langfamer Fortschritt möglich. Einer Verbesserung der Wiesen müsste aber vielenorts die Regulierung von Bächen vorangehen; denn beim besten Willen kann der Einzelne auf verfumpslen, beständig den Ueberschwemmungen ausgesetzten Wiesen ohne geeignete Vorflut nichts ausrichten. Eine solche Regulierung ist schon vor einigen Jahren vom Landtage im Nendegg-Nassenfußer Thale beschlossen wordcn und hat die Regierung durch Gewährung eine« 50proc. Beitrages aus dem Melioralionsfonds dieselbe außerordentlich unterstützt. Leider wurde der Beginn der Arbeiten durch einen geradezu unglaublichen Widerstand von Seite einiger Interessenten verzögert; anderseits wäre aber jetzt, nachdem derselbe besiegt worden ist, sehr zu wünschen, dass die Angelegenheit rasch und energisch be« halldelt würde, und dazu ist alle Hoffnung vorhanden. — (Flscherei'Lehrcurs.) Ueber den Verlauf des heurigen, vom Herrn l. l. Realschulprof ssor Johann Franle in ber Fischzuchtanslalt der Fischereiscction der l. l Landwirtschasts - Gesellschaft zu Slubenc abgehaltenen Lehrculfes sür Berussfischer gcht uns die Mittheilung zu, dass sich an diesem Lchrcurse 14 Fischer betheiliglen, von denen 13 staatliche Subventionen erhielten; den entfernt wohn« hasten wurden die Reisekosten vergütet. Auf die einzelnen Gewässer vertheilen sich die Frcquentauten des Lehrcurses folgendermaßen: vier auf den Laibachfluss, sechs auf den Save« fluss, einer auf den Zeielflus?, einer auf das Reifnitzer Revirr, einer auf den Gurlfluss und einer auf den Vlahinjafluss. Die Vorträge wulden Wm bezüglichen L hcplane gemäß abgehalten und von den Gewässern jene, an denen die Hörer beschästigt sind, sowie die rationelle Gebarung in denselben unter Vedachtnahme auf die Reviereintheilung aus das eingehendste besprochen. An den bisherigen drei Lehnursen betheiligten sich zusammen 45 Fischer, unter diesen nahezu das beste Personale, welche« derzeit in der Fischerei thätig und auch ziemlich gleich« mäßig vertheilt ist. Die Fischer der größeren Gewässer: Save, Laibach und Gml, waren zwar nicht vollständig, wohl aber die meisten bei einem der Lehrcurse anwesend, die anderen Zuhörer sind in den Revieren der mittleren Gewässer beschästigt; nur von den Fischern der Pöllander Zeyer, ber Themenitz, ber Neuring und von ber Laas war niemand erschienen. Durch die drei Lehrcurse war den Fischern Gelegenheit genug gegeben, sich über den ihnen bekannten Ideenlreis mit dem neuzeitigen wirt-schaftlichen Verfahren zu informieren, und dürfte diese Form der Fischerunterweisungen auf eine Reihe von Jahren genügen. —c»- * (Unzulömmllchleiten auf dem Friedhofe.) In jüngster Zeit hat ber von uns wieberholt gerügte Unfug, dafs Frauen und Mägde mit Kindern zartesten Alters den Friedhof als Befuchsort aus Neugierde wählen, überhandgenommen. Bei dem letzten großen Leichenbegängnisse musste man mit Entrüstung wahrnehmen, wie viele Frauen in Begleitung lleiner Kinder, von denen sie eines auf dem Arme trugen, zahl« reiche Mägde mit Kinderwagen und von ihren Schützlingen gefolgt, im dichtesten Menschengewühls sich vordrängten. Abgesehen von der Pielällosigleit, welche die bloße Be« friedigung der Neugierde bei solchen Gelegenheiten birgt, sind die Kleinen verschiedenen ernsten Gesahren ausgesetzt, die so naheliegend sind, dass wir sie süglich nicht wtiter zu erörtern brauchen. Aber auch die Stätte des Friedens und der Ruhe leidet, wie sich jedermann überzeugen lann. Die Blumen und Pflanzen aus den Gräbern werben erbarmungslos niedergetreten und manch zartes Zeichen der Erinnerung fällt durch Unbedachtsamleit der Verwüstung anheim. Wir halten es im allgemeinen Interesse dringend geboten, dass durch eine schärfere Ueberwachung des Friedhofes den beschriebenen Unzukömmlichkeiten gesteuert werde. Es lann dies in entsprechender Weise geschehen, ohne dass der Pietät dadurch ein Abbruch geschieht. *(Ein unheimlicher Fund.) Gegenwärtig werden die Grundmauern des ehemaligen Frisch'schen Hauses auf dem Marienplatze demoliert und das Mauer-wert des gegen 200 Jahre alten Baues zerbröckelt förmlich unter den Händen der Arbeiter. Gestern nachmittags fanden dieselben unter der Kellerstiege das Gerippe lines erwachsenen Mannes, das dem Anscheine nach über hundert Jahre hier gelegen sein mag. Ueber die Herkunft des «»heimlichen Fundes sehlt jede Spur. — (Section «Krain» des deutschen und österreichischen Alpenvereines.) Die große Ocientierungstasel, die beim lchten Vortrag der Section «Krain» ausgestellt war, steht seit einigen Tagen bei dem Bahnhöfe Lengenseld am Beginn de« neuen Fuß« weges nach Mojstrcma. Diese von der Firma Eberl ge« schmackvoll ausgeführte Tafel wird allen Touristen willkommen sein, da sie in geschickter Anordnung, mit deut« licher Schrift, rasche und gute Auskunft bietet. — (Kraulenbewegung.) Im Monate Mai d. I. wurden im Hospital der barmherzigen Vrüder in Kandia bei Rudolsswert 43 männliche Krank aus» Lmbacher Zeitung Nr. 134. __________________________1144_______ 13^n^5^ genommen und mit den vom Monate Aftril darin verbliebenen zusammen 75 Kranke behandelt. Von denselben wurden 39 geheilt, filnf gebessert; einer musste als un> geheilt entlassen werden und einer ist gestorben. Mithin verblieben noch 29 Kranke in der genannten Anstalt. —o. — (Aus dem ärarischen Forstgarten) in der Gradisa wurden im Laufe des heurigen Frühjahres 5,412.750 Stilck Waldpflanzen und Stecklinge abgegeben; darunter waren 2Ml9.6t)0 Schwarzliesern, 448.000 Weißliesein, 15,800 W.'ihmutsliescrn, 2,194.100 dreijährige und 444,850 vierjährige Fichten, 155.230 Lärchen. 19.900 Tannen, 48.300 Erlen, 14.500 Eschen, 470 Wallnussbäumchen und 32.000 Weidenftecklinge. Von diesen verschiedenen Mengen wurden der Karstaufforstung«' commission im ganzen 1.902.800 Stilck Nadelholz-Pflanzen gegen Vergütung der Regiekosten verabfolgt. Mit großen Mengen Waldpflanzen wurden auch heuer minder bemittelte und in der Fürdetung der Forstcullur strebsame Walbbefitzer unentgeltlich betheilt. —o. — (Der lausm. Kranken- und Unterst ützungs-Verein in Laibach) hält morgen um halb 11 Uhr vormittags im Sitzungssaale des Ralhhauses seine 58. ordentliche Generalversammlung. Die Tagesordnung derselben lautet: 1.) Rechenschaftsbericht der Direction über die Geschäftsführung und den Stand des Vereines pro 1895. 2,) Bericht des Revisions-Nusschussts Über die Prüfung der Rechnungsabschlüsse pro 1895 und über die Scontrierung der Vermögensbestände. 3.) An« trag der Direction aus Genehmigung der im Jahre 1895 von der Direction bewilligten und ausbezahlten einmaligen sacultativen Unterstützungen. 4.) Antrag der Direction aus Verleihung außerordentlicher Unterstützungen an hilss-bedttrstige Mitglieder pro 1896. 5.) Verhandlung über einen von einem Mitgliede sür die Generalversammlung als Schiedsgericht angemeldeten Streitgegenstand. 6,) Selbständige Unträge der Mitglieder, welche nach § 43 der Vereinsstatuien wenigstens acht Tage vor der Generalversammlung schriftlich der Direction übergeben werden. 7.) Wahl des Revisions-Ausschusses pro 1896, bestehend aus drei Rechnungsrevidenten und zw.'i Erfatzmännern, aus der Mitte der nicht zur Direction gehörigen Mitglieder. * (Circus Guillaume.) Die Erwartungen, die das Publicum gestern der ersten High - Life - Vorstellung entgegenbrachte, wmden im vollen Maß? erfüllt; die Ausstattung war elegant und geschmackvoll, das Programm enthielt zum Theile neue Nummern, die mit großem Erfolge durchgeführt wurden und großen Beifall erhielten. Vesonderer Anerkennung erfreut?n sich Director und Dnectrice Guillaum e. die Mustergiltiges in derPserde-drrfsur und hob/n Schule bieten. Heute wird das Programm mit einia/n Aenderungen wiederholt, morgen finden zwei Vorstellungen statt. — (Todesfall.) Heute nachts ist Herr Iernej Cerne, Besitzer, Fleischhauer, Gemeinderath und Vorstand der Fleischhauer-Genossenschaft, nach kurzem Leiden verschieden. — (Vom Radfahrsport.) Welche Bedeutung das Radsahren in manchen Städten erlangen kann, zeigt uns da« Beispiel von Hannover, wo 7000 Fahrräder mit Polizei-Nummern laufen. In Verona wurde die Numerierung durch den Magistrat und die Fahrprüfungen der Wilden durch die Clubs vor einigen Tagen eingeführt. In Wien wurde beim «Derby-Wettsahren der Radfahrer» Huet aus Brüssel Sieger; er fuhr den ersten Lau», 1000 m, in 1 : 21'/,., den zweiteu Lauf über 1(1.000 in in 15 : 46^; der dritte Lauf entschied für ihn nicht mehr, und so war cs sehr nobel, dass er als Schrillmacher milwirlte, wodmch cs Ried! aus Wien gelang, sür das Oesammtrcnncn als dritter Sieger den Preis zu erreichen. Er fuhr nämlich 5000in in 8 : 19^. Zweiter wurde Büchner aus Graz, welcher den ersten Lauf in 1 : 21"/-., den zweiten in 15 : 47'/., den dritten in 8 : 19^ fertig brachte. Der angemeldete berühmte itallenifche Rennfahrer Pontecchi aus Florenz war nicht erschienen, und Lurion aus Wien konnte seine vorjährigen Leistungen nicht mehr bicten, so dass er die blaue Derbyschärpe mit reicher Goldstickerei seinem Gegner abtreten musste, der sie nun nächstes Jahr vertheidigen muss, will er sie rndgiltig erwerben. Der viclgefeierle Franzose Fournier aus Paris vermochte auf gar trinen ersten Platz seine Farben vorzuführen. Von den anderen Rennummern erlangte nur das Tandem - Rccordsahren über ein Kilometer ein lebhaftes Interlssi», indem Büchner mit Huet zusammen den österreichische:. Record auf 1 : 09^/,. verbesserte, während er bisher mit 1 : 13'/.. stand. Selbst das zweite und dritte Crew schlug noch den Reco'd. obwohl ein unangenehmer Wind dies vereiteln zu wollen schien. Die Strecke Rom.Verlin steht nun mit dem Rscmde Grütiners von 6 Tagen 11 Stunden 42 Minuten und verbesserte den vorigen Record über diese Strecke um fast 24 Stunden. — E« wäre fehr hübsch, wenn längs der Latte« mannsllllee ein Streifen für Rabfahrer (unter den Näumen) vom Magistrale über Antrag der Stadtverfchijnerungssectlon zur Fahrt brw'lligt würde. ^amkntUch wäle die auf dem Weg« nach Tivoli rechts sNr"d '^^^?' .^ "'" '°lche Nand-Fahrlime sthr w«« 7« ?^ ^"l"U' d° diese nirgends die Fußgeher-v"»' zu kreuzen brauchte; mnn würde dabei die Musik Vom Schweizerhause hören, am «Prater» vorbeifahret ! und bei dem Rondo gegen das Colisseum aus die Fahr- > straße ein- und auslaufen konmn. Der Streifen braucht« nur I'/? Meter breit und mit Lösche bedeckt oder gan^ kurz geschnittene Wiese zu sein. ^—1. — (Bedeckung des Jupiter durch der Mond.) Morgen findet die interessante Erscheinung eines Vorüberganges der Mondsichel über Jupiter, welche» gegenwärtig als Abendstern am Nordwesthimmel glänzt, statt. Der Planet verschwindet plötzlich am Unken, nichl beleuchteten Mondesrande und kommt nach ungefähr 50 Minuten am rechten, beleuchteten Rande wieder zum Vorscheine. Diese Occullalion ist allerdings nichl in unseren Gegenden, sondern im westlichen Europa (Paris, Greenwich, Brest lc.) sichtbar; doch kann man bci uns die Conjunction beider Gtstirne sehn, welche beiläufig um 10 Uhr abends stattfindet: Jupiter steht sehr nahe der Monbeesichel, und dieses Gebilde ge> währt — bei klarem Himmel — eincn prächtigen Anblick. Die Annäherung beider Himmels!^ per aneinander sieht man übrigens schon um 8 Uhr abends. Die Occullation (Bedeckung) erfolgt erst kurz nach 11 Uhr nachts; der Austritt Jupiters aus der Mondsichel kurz vor Mitternacht.__________ Illusion »»or». Sonntag den 14. Juni (heiliger Vla-si us) Hochamt inderDomlirche um 10 Uhr: Cäcilienmssse von N. Foerster; Graduale von Ferdinand Schaller; Offertorium von Utlo Kornmüller. In der Stadtpsarrlirche St. Jakob am 14. Juni um 9 Uhr Hochamt: Ni-zsa ^low !puI(;Iii'H «g Nuria von Pater Angelil Hribar; Gra- duale von Unlon Foerster; Offertorium von Johann V. Trefch. Neueste Nachrichten. Delegationen. (Original - Telegramme.) Budapest, 12. Juni. Se. Majestät der Kaiser besichtigle hellte nach mittags das Gsbnnde der östreichischen Delegation nnd wurde vom Präsidenten der Delegation Varou Chlumecky, ferner von den Ministern Goluchowski und Kallay, dem Präsidel>t,'N des obersten Rechnungshofes von Plener und zahlreichen Delegierten empfangen. Se. Majestät sprach sich wiedelholt sehr bcfriedigt und anerkennend über den würdigen und entsprechenden Bau und die Eiutheiluug der Localitäten aus. Er gab seiner Freude Ausdruck, den lange beabsichtigten ! Besuch endlich ausführen zu können, und äußerte sich sehr anerkennend über die außerordentlich eifrigen, erfreuliche» und fortschreitenden Arbeiten der österreichischen Delegation. Se. Majestät sprach die Minister Goluchowski und Kallay, ferner Plener und zahlreiche Delegierte, darunter Dumba, Zaleski und Wurmbraud, an und drückte feine Freude über die Anwesenheit so zahlreicher Delegierter aus. Veim Verlassen des Gebäudes brachte Präsident Chlumecly ein dreifaches begeistertes Hoch auf Seine Majestät aus, in welches alle Anwesenden einstimmten. In der heutigen Sitzung des Budgetausschusses der Delegation des Neichsrathes wurden der Vor» auschlag des gemeinsamen Obersten Rechnungshofes und des Ntichs-Fiuanzministeriums sowie die beiden Nachtragscrcdite erledigt, worauf Referent Delegierter Dumba seinen Bericht über den Voranschlag des Mi-uisteriums des Aeußern vorlegte. Derselbe wurde einstimmig genehmigt. Die Plenarsitzungen der Delegation werden am 16. d. M. ihren Anfang nehmen. Heeresausschuss der österreichischen Delegation. Der Bericht Popowskis über das Kriegsbudget besagt, eiu Vergleich des österr. gation werden am 17., 19. und 20. d. M. stattfinden. Am 17. d. M. werden die Schlussrechnungen' ^ Jahr 1894, das Erfordernis des gemeinsam" ^ ^ Ministeriums und das Mariue-Etat, am ^'.^tst Vorauschlag des Kriegsmiuisteriums und ^ ^^ Bosuien und die Hercegovina zur Verhandlung s Wien, 12, Juni. (Orig.-Tel.) Ih"^". D< die durchlauchtigste Frau Erzherzogin-WM ^ Theresia begibt sich morgeu nach Konop'"^ Vesuche Sr. k. und f. Hoheit deb durchlancM" Erzherzogs Frauz Ferdinand. ^«^ Wien, 12. Juni. (Orig.-Tel.) Die Blätter «n> ^ Felixdorf: Heute um 8'/. Uhr früh ereigne" l ^ Explosion in der Vlumauer Pulverfabril. ^^, l-liche und zwei weibliche Arbiter wurden ^> ^ Explosion geschah bei der Manipulation n" geuanuteu Kuchenpulvcr. ^,, gB' Wien, 12. Iuui. (Orig.-Tel.) Die ^<^ '« meldet: Der Fürst von Bulgarien "U H^i Oedeuburg ein. von wo er sich zum ClirgMa Karlsbad begibt. ^M Bozen, 12. Juni. (Orig.-Tel.) ^ ' < Vlllaudcrermoos in den Sarnthaler Alpe" ^ ^' Opfer gefordert haben. Es werden zwei ^^M^c >> deneu einer Friedrich Meier heißt und c>n ^" ü!^ während der zweite aus Dresdm sein !""' «^ Tage» vermisst. Die Touristen beabsichtigt^. ^^ beziehuugsweise vom Sarulhalc aus über dtt ^ ^ Alpe ins Eisactthal zu gehen. Sie dürften und Regeu ins Moos gerathen fein. s.W^ Bozcu, 13. Iuui. (Orig.-Tel.) Die V^F missten Touristen sind gerettet. Nach ""^^ Herumirreu verdrachteu sie zwei Nächte alls ^ der Villandereralm und des Rillen im ^,.^ nachdem das Unwetter und der Nebel sich ^HF. erreichten sie erschöpft, aber sonst unversehrt 1^ Linz, 12. Iuui. (Orig.-Tel.) Geste" "H^ nach 3 Uhr früh wurden in Spital am ^ ^ an Stärke abnehmende, von unterirdW ^ begleitete Erderschütterungeu verspürt, D" ^ O!^ aus dem Schlafe geschreckt, eilten auf die Stt»^^ klirrten, hängeude Gegenstäude wurden '.^^ Bewegung versetzt. Die Richtung der ^^M südoördlich, der Himmel klar, der A^F °^ 750-9 bei 6 Grad Celsius. Das im ^Fil ^ verspürte Erdbeben vom 14. auf den I^ ^„, ^, mit dem Laibacher Erdbeben zufammcugct" ^ Prag, 12. Iuui. (Orig,Tel.) Die M'^ luaunschaft Teplitz untersagte die AblMM "H, 13. und 14. d. M. dortselbst projectierten deuG" s?. festes wegen demoustrativeu Eharakters. ^^ halterei verbot die Abhaltung des für de" ^ i^ bewilligten Sololfestes, da aus dem AnilV. «Naroduy Listy», worin die Czcchm "HA werden, den dort verfammelten, auf einem M^^ postcn stcheuden Counütionaleu Stärke, ^^M.,^ Muth mitzubringeu, erhellt, dass das "^-b>^ reiu turnerisches augemeldetes uud als sol^" ^e «! Sokolfch den eingestandenen Zweck verfolg^ AeiB, lichst glänzende Kuudgebuug des nation" ^ seiils zu erzielen, so dass insbesondere a^ ^< zu erwartenden starken Zuzuges der DelW^ ^ und Ordnung sowie das öffentliche 2M ,., 'rscheineu. ^ M) Lembcrg, 12. Imn. (Orig.-Tel.) ^A< d^r Kaiser hat für die Abbrändler v" M, Rudnik 1000 fl. aus feiuer Privatschatl»" ^ ., Budapest, 12. Juni. (Orig.-Tel.) ^M Kroaten laugten heute zur Besichtigung ^ spli^ in zwei Gruppeu an. Auf die Gegrüß""gs° ^,e.^ dem Bahnhöfe daukte der kroatische Äbg^. he^ für den herzlichen Empfang. Er gab M^H, ^ nung Ausdruck, dass die 800jährige ^^' zwischen der ungarischen und kroatischen-' ,^ niemals eiue Störung erleide. ^»1^^ Berlin, 12. Iuui. (Orig.-Tel.) D" " F"" zugegangene Nachtragsetat sür ArtM ,> beziffert sich auf 459.057 Mark. ^, "^ Stefaui. meldet aus Vlasfauah von yew''^ dic 1, cesfe Baratieri beantragte der Geueralaou^^ llrtheilung Baratieris zu zehnjähriger ^I ^ ^, Erfah dir Processkosteu. Aus Asmara "'^ .,! 1 Der Process gegen Baratieri wurde )^ . !l geführt. Das Urtheil ist noch nicht P^' ^? lautet, dafs Varatieri freiaefprochen wl^' M^ Paris, 12. Juni. (Orig.-Tel.) ^.^hecj Varon Mohrenheim fandte aus PelersblN^.^^^ Beileidstelegramm au die Witwe I"le» ^F^ ' London, 12. Juni. (Orig. - Tel.) '.H meldet aus Teheran: Mehemcd All ^ ^s Jahre 1872 geborene älteste Sohn oe» ^ . Schah, wurde zum Thronfolger bleibt eiustweileu Gouverneur von "'e" ^ M,, Warschau, 12. Juni. (Orig.'Te-) ,^ '^ , Warschau-Tereöpol ist vorläufig V^ ^ >">, , Warschauer Perjonenzug entgleiste. Da°' ^s die Reise Li-Hung-Tschaugs nach MM" jacher Ieitunq Nr. 134.________________!^_____________________ ^3. Juni 1896. I Angekommene Fremde. ^ u. Juni. VuU-'"l.7'oberb°ur°^ Neumauu, ^3"' Schwarz. Neuschel. Pekarek und Haschs Me ^ '^'"'"sgattin, Wien. - Pfeifer, LaudtaaM'gcordnetel, ^u».^ «-Lubchly, Gutsbesitzer, f. Frau, Warschau. -'ü^e'm I'^meur: Matiani. Privatier, f. 2 Töchtern; Cor.elo L"'"' Kflte,, Trieft, - Padar. Magister. Graz. ^>, l/^.Iuni. Haudl, Glück, Mellinger, Sum« ch. ^N!^,^'""ger uud Mayer. Me., Wien. - Olobocmg ^r^'^rn- - Alberti, Privatier. Trieft. - L°forest, "-»»^^/' "costar. ^ ^ Verstorbene. ^"10. Juni. Anton Lumbar, Arbeiter, »6 I., > A n. . ^> ^^r«iun!n2lc)8i8. . ,.„ <> ^NM ^- Iuni. Helene Honta, Fabrilsarbeüerm, bU I-, ^^ «, ^popikxia oereliri. ^^^^^^^. "^ ^IWolossische Veobachtunaeu in Latbach.___ ^ Z LZ.Ä I^ ! """" ! de« Himmel« Zßß . 'Ni?^ ^6-3 14-8 O.fchwach I fast he'ter ^ H«ä ^-! ^6' 5 , 11 9 ! windstill ! Nebel ! 0 2 "' ^'unl5 ?°aesmittel der gestrigen Temperatur 15-2". um lll ^- "^em Normale. ____..... "' ""lwortlichrr Redacteur: IuliuS Ohm«Ianuschowslv >üü^^.^ Ritter von Wisschrad. 5 N,ll,.»?'^lmbten Herzens geben wir allen Anvrr-^1 I'' bunden und Vekaunten die erschütternde bew,'^^ dass unfer inniggeliebter Ehegatte, '^"lungtzweife Vater. Herr Ilernej Lerne ^^ber. ssleischhauermeister, Gemeinderall» und Erstand der Fleischhauer-Genossenschast ^"e nachts nach kurzem, qualvollen, Leiden selig Verrn verblichen ist. N>i,d^ '^'^' b"lle des geliebten Verstorbeuen »»/^"nntal, den 14, d. M, nachmittags halb b Uhr der ?'" Trauerhause St. Petersstraße Nr, 8? aus zur A' h°f zu St. Christoph übertragen und allda rw'gen Ruhe bestattet werden. Et w . heil. Seelenmessen werden in der Pfarrkirche ' ^"er in Laibach gelesen, und N? ^"blicheuen empfehlen wir allen Freunden ""aunten zum lieben Andenken. ^aibach am l:j, Juni 1«W. ^aria üerne geb Himnit, Gattin. - Iernej, """' Hanni. «ida nnd Anna Üerne, ilinder. Danksagung. Tod^"< ''l«' herzliche Theilnahme aulässlich des ^eickp.V b" zahlreiche ehrenvolle Begleitung bein, ^'wega'ngnisse des hochwürdigen Herrn Deopold Gestrin Pfarrers im Ruhestande brechen wir unsern aufrichtigsten und herzlichsteu Heis.l"."."'. ^r su zahlreich erschieuenen hochwurdigen U,^'V'e>l. dem hochwürdigen Herrn Canoimus P w ^'"Pfarrer Iohauu Flis, den ehrwurdMU Vi!,^'""lcismuern, dem hochwohlgeboreucu Herrn Ivan Hribar. der ehrwürdigen Vor° reick U?^ Waisenhauses, überhaupt alleu so zahl-unA. "Aenenen Begleitern. Writers sprechen wir !l° in ?lfenherzigen Dank der ehrenvollen Cougre-!!«"' d" Barmherzigen Schwester» für die l,ew D,,?^»'' welche dieselben während der langen Werk-« .^Krankheit dem edlen Verblichenen zutheil "k" lieszcn, aus. Da,,^?^^l'ch sageu wir unsern aufrichtigsten Ja .><;'«'!.' hochwürdigeu Herru Prof. Dr. Ichau» ',., H ^>r den liebevollen Beistand, welchen dmelbc dlicl,).. " Todeslampse unsern, nnvergesslichen Vcr. "^""! zmhsil ^z.^„ ^^ Die trauernden Hiilterlilielienen. W ^aibach «„, i>l c> - i°u^^ G" Flux, Hain Nr. 6 Wohi*» ^aiba«!» (2Gll) >7f -. Dienst- und Stellenvermittlungs-Bureau i* huflll«ead: Privat- u GasthauBköohinnen *uS*V*d fort, .ehr gute Plätze;, mehrere Ut^W £*; mehrere Mädchen für alle», 0 ' Nalle Laibaoha auf ein Sohlos« Pferde-, v°a«ea. und Feldkneohte eto. eto. bestes diätetisches und Erfrischungsgetränk, bewährt hei Magen- und Darmkatarrh, Nieren- und Blasenkranklieiten, wird von den hervorragendsten Aerzten als wesentliches Unterstützungsmittel bei der Karlsbader und anderen Bädercuren sowie als Naohour nach denselben zum fortgesetzten Ge-(VII.) brauche empfohlen. (2047) 2 Heinrich Kenda, Laibach grösstes Lager und Sortiment aller Cravatten-Specialitäten. (438) 72 Fortwährond Cravatten - Neuheiten. A- Schweiger ordiniert von 9 bis 12 Uhr vormittags und von 2 bis f> Uhr nachmittags im Hotel „Stadt Wien" II. Stock, Zimmer Nr. 25 und 26. 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(2240) 10—2 Mein reich illustriertes Journal von auf. geputzten Damenhüten versende ich franco nnd gratis. (1618) 10 Heinrich Aenda, kaibach. = Nützikhe Oescbenks- und Bibliothekswerke. = Meyers Hand-Lexikon des allgem. Wissens. In einem Band. Pünflt, ntubtarbeittte Auslage. In Halbleder gebunden 10 Mark. Meyers Kleiner Hand-Atlas. Mit 100 Kwtenblüttern und 9 Textbeilagen. In Halbleder gebunden 10 Mark. Brehms Tierieben. Klein» Ausgabe für Volk nnd Schule. Zweite, ton R. Schmidtlein neubearbeitele. Auflage. Mit 1200 Abbildungen im Text. 1 Karte und 3 Farbendruckufeln. 3 Band« in H&lbleder gebunden zu je 10 Mark. Probehefte stehen zur Ansicht zu Diensten. — Prospekte gratis. = Verlag des Bibliographischen Instituts in Leipzig. = Zu beziehen durch (1642) 10—i lg. y. Kleinmayr & Fed. Bamberg's Buchhandlung. \ ****** ¦oo|ih>M. mU Jflt Als »SfflllH^fflB^^^B Zusatz zum Bohnenkaffee jikOä.F^S einzig gesnnfleKaffeogctränlr. ¦il ^^^(bS^ j^nfl Uebernll zu haben. — 1l>Ko.25kr. JDuaiM^Mu^mntMMÜIM Vorsicht! Der werthlosen Nach-¦aua»_pa- ^""""W^M alnnungen wegen achte man auf ^^W*WMMMpigSHB| die Originalpakete mit dem Namen I £3äu£|£jj4Sft^^^^V Kathpeinep ¦ Bis 1, Juni u. v, 1. September Wohnungstarif um 257() herabgesetzt. 1 I Krapina-X^plitx I ¦ in li^i'oatien I ¦ von der Zagorianer Bahnstation Course an der Wiener Börse vom 12. Juni 1896. Na« ^ off^n ^ z!aat«-Anl»h»n. «"° W«r, !>°/^ E!>cheltl!H.> Rente in Note» ue«, Mai Nonember , , . I013l> 101 »5 !„ Noten verz. Februar.«»nust 10130 10150 ,, Silber vrrz. Iiwner-Iull 10185!i01 55 „ „ „ Nprll-October 101 »5 10145 lvü4er 4°/n EtaaMose. »50 st. 144 — 145 50 »8«U,l b°/y „ ganze 500 l. 144 2b 145 2t> l«N0er 5«/„ „ ssstustel 100 l. 15525 15625 !»64er Staatslose . , 100 l. 18050 18120 dto. „ , . 50 st. 190 50 19120 »"/, »om.'Vlbbr. b l«u si. . 157-75 158 75 »°/, «Dell. «ulbrenle, steuerfrei 122 70 122 80 z°/„ vest, Notenrente, steuerfrei — — —-— i°/„ dto, Rente in lttonenwayr., steuerfrei fiir 200 ttronen Nom, 10130 101 50 dto. Kto. per Ultimo . . 101 30 101 50 Eilenbahn > Vtaatsschuldver« schreib«»»«». tlisabethbahu <» ., steuerfrei ldiv. Vt.), für 100 st. G. 4°/n 121 50 — — ,^l.: iz^ Joseph °Ä ahn l» Eilber (bil. St.) f. 100 st. Nom. 5'/4°/. 125-40 12« 40 »'///„ MubolphN. i. S, (div. St.) fiir 1000 st, Nom..... —-— — — »"/,, d<>>. i. Krouenw. steucrf, (div. St, , für 200 M. Nom. . . 9875 »»75 orarlbergri Val,n lnEilb., «^1 u, 100» st. f. ,u<> st. Nom. —'— —'— V>/„ bto, <» Kronen!», steuerf,,400 U. 2<»!>« tlr. f. 200 Kr, Nom, . 100' - 101'— gn Vt»a<«fchulbuerschrelbuu» < zen »llgeftemp.Oiseub.'Ultien.! «lisabethbahn 200 st. 2M. 5'/<°/, von 200 fl. 0, W. pr, Stück . 257 — 260 — °to. «inz-Äudwei« 2>,u st. ö, W. 5>///„ ....... 242 — 246 — »to. salzb,.T!r, 2W st, ö, W. 5°/« 282 — 234 — XaIi,',,K<,il'iwdw .«.«»<> N,CM. Ll8 50 21875 Geld Uan Vom Staate znr Zahlnng Uber«l>«»ene »is«nb.'Vrl»s.» vbllgationen. «Wabethbahn «00 u. «00« M. für 200 M. 4°/»..... 117-75 118'2b ltlijabrthbahn, 400 u,2/,°/„ 128 90 12490 bto. dto. Silber 100 st., 4>/,°/<, 101 — 102-dto. Ttaats-Oblia. (Ung, ONb.) 0. I. 1876, 5°/,..... 1,170 122 70 bt«.4>/,"/nlde«-Nnlel„n . Y8 50 —— «eld War, Ps«ndbrl»ft (für 100 fl.). Vobcl, all«.öst.ln50I.vl.4'/i,«. —- —-. d<2. ,, „ inüU „ 4°/, 99 25 100-2Ü dlo. Pram,°Tchlbv, »°/„,I.Em. 114-25 N525 d»°. bto. 3«/,„Il. Em. I17-75 118 50 N.°«st«rr,,Ual>be»«H!ip.-«nst, 4"/« 100—>i0N-80 vrst,'M!s, Vunl l'?rl, 4",„ , , 10020 101 — dl°, d:o. 5Njat>r, „ 4°,^ . 10020 101'- Tvnlcasl.^l.ost^guI. !!>/,«/<. ul 1U1'50 —'- Priorität«»Vbltgatlantn ^für 10» st.). gerdinaiid« Noidbahil Ki» l««N loi'—'iOI 75 Ocsterr. Nordwestbat!» , . , 111 io!i12'1U Etaatöbadi'....... 22250 233 50 VÜdbllhN ^3°/^..... 168 75 109-75 dtu, ll 5°/» . . , 128-75 — — Ung.-Mltz. Nah»..... 108 10 108 10 4«/„ Unlerlrainer Buhü!»,, 89 50 100 — yivtls« zos» (per Stücl), Nubapest-Vastllca (Dombau» . g-70 ?-— Lrcbitlose 100 st...... 188 25 18925 Clary«u!e 40 st. (lM. , . . 58'50 5850 4°/„L»o»llU>DllMpssch,10,>st,CM. 18»'— 140" vfencr Lose 40 st...... «150 «225 Palfsy.Luse lj°dcr.°?lnft.,Oest.^00fl,E,40°^ 458- 459- lrdt.Mnst. f. Hand, u, G. 1»0 fl. —-- - - dto, bto, per Uliimo Teptbr, !350-50 351 — Crebitbnnt, «I^. u»g., 200 st, . 380 50 381 50 Deposttexdüül, Nll^,, !°00 st, . 234 — 236 — ., l'Iesl., 200 fl. «ü^ <^, 82— 85 — üänderbllnt, Oeft., 20» fl. , 254 50 255 — Oesterr. mlssa:. Äanl, N<»0 8U2 —^368 — Uülonbaitt ^w st...... 285-5n!286 50 ««feur/Ü'Niil, '.'lllii.. !4i> l> 17?-— 178 — i ANitn ooil TlnnoPllrl» ziniern'»<' st, LM, . . . 468 — 471 — Dur-Äobriil>achcrct.'Ä,2!»0ss,L, Ub'50 6590 sserdinands «ordb, 10UU st. L^'l. 3412^ 8422» Lemb. Cze>»l!».',.Ia?sl, Eill'llb - Ge!<'llscha>t ^00 st. «. . . . 291-50 29250 Lloyb, Oest.. Iriest, 500 ft. 3U. 426 — 430 — Orsterr. NorbweNl,. 2UN st. 2. . 2L675 2N725 bto. dtll. (lit,. N, 200 st. Ä. 275-50 276 — Prag.Düxer ltisenb. 1>'>nst. L. . 89-?5> 805N Staatseiseubahn 200 fl. S. . . 358-80 38040 Eüdbllhü U0» st. E..... 103-- 10850 Südnordb. Verb..«, 2U0 st, «W. 21450 21550 Tramway Ges., Wr..l7«ss. ö.W. 481-— 48b — dtn. Vm. l««?.L»<>N , . —'— —-— -------------------------------------------^.^" Tl-llNlway-Ves., N«utM..^" üll^^ r!tüt»°«ll-tien «00 fi. ,.,,>«, !«>!"^ Ung.-allll,. «tije.'b, i!,»« !l, -"? H"5 Unss.Äleftb l2laab «rap^^ > «l"' Mener «rc.'Üialiue!!'»" '" ! > ! 5ndu, ^-'^ V.l.i^!.. Mg. «st., lOU ft- - ^ ^ «>,l'diei «isen. u»b ÄtHhl^>'° ^,^ .? in Wit» 10!) fl. , -,:^ l>l^' Gisenbahnw.üechg,. Ecst«. »"I z^,, ,/>t:li,>mül!l". Papierf. .'«" >l»^ L»e,in^er Vcaue«! 1"« st- „V.,! ?'^ Di°l!^i!°Vef,N!ch,, 0ell, »^ «ii", „öailüglmühl". Papierf,. ^ ^ M!,' ,,Stey!-cr,!l.", Papiell. u. «- ^ >^^' Irlsaller Kohlciilu. - Gcs. ^ s z«<^ Wasscn,.-..beN,iuWie'!.lN', ^ Wana°N'Lt!!>>,!!st„ «ll«.. >" -"' ^'.,^i 8N ft......- ' !»^j,- Wr. Äa„l!e!j^ «msterbam . , , . ' l«^^ Deutfche Plllhe ..-'!»»).' London.....- ' ' Pari«.......- ' li<" St. Vetersbur« , . < ' yalul»n. z<< ,> Ducaten..... - ' !»^^ 2N°sslll»c»-TtÜ!le . - - ' !^>' Deutsche «eiä!«I)c»!l»nlc,! - '!i<.">! IlaNcnische B Pal'ier.Nubel ... - ^B^