Organ der Verfasiungspartei in krain. Str.425 gi6onnemmt6-Sebingniffe: GanzjLhrig: Fur Laibach fl. 4,— Mit Post ft. S.— * " "tin: „ w •» 2.— h n & 2.50 - ' - „ . 1.- . „ „ 1.25 Fur Zustrllung in’« HauS: Di-rteljLhrig 10 kr. Samstag bcit 29. September Jnsettio n«.Preiser Einspaltige Petit-Zeite a 4 ft., bei Wiederholungen k 3 ft. — Anzeigen ti8 5 Zeilen 20 ft. Redaction, Administtation u. Trpedition: Schustetgaffe Nt. 3,1. Slock. 1888. „Slo»tmtn“ tnudjt auf. 2Ber Iennt nicht den lieblichen Ton der Schal-‘tleien, auf denen die Versohnungsmelodien unserer ^genwartigen Aera geblasen werden! Lieblich, roenn lie die Officiosen blasen, unb am lieblichsten, roenn % slovenischen Fuhrer zierlich ben Munb spitzen, % dem gebulbigen Instrumente seine beroegltchsten ^irenenlaute zu entlocken. Wie schon unb ruhig es bei uns baheim, roenn nut biese bosen ^eutschen Frieben halten roollten; rotr Slovenen Slangen nichts, als gleiches Recht fur Jebermann; Iteben unsere beutschen Briiber, rotr ivollen unb ‘htifien beutsch ternen, roeil roir es brauchen, roir ^^Bicn uns nur, roenn man uns bebrangt, unb ftnb so gute so fromme Kinber, Ldmmer, bie Niemanbem das Wasser triiben. So unb noch Sit schoner klingen die Versicherungen ber Nattona-% __ in Wien unb nach Oben unb unglaublich, %r wahr: es gibt Kreise, in denen biesen Versiche-^nqen Glauben geschenkt ivird! Warum? Weil Xrt so gerne glaubt, was man roiinscht over zu Hitscben oorgibt, unb roeil man sich roeiter utn bie \v,talMt ber Thatsachen unb barunt n.cht kum-Vt ob biese Seute da unten in einem entfernten, Sea^tflen unb ungcsahrlichen Winkel gut ober leben, ob fte Frieben halten ober m Zroist f t u i lit 1 o n. Das Wasserwerk Laibach. ,nmt V nun an, bah trotz ber unvergleichl.ch besseren ^schaffenheit ber roasierfiihrenben ©ch.chten m La>->cher Felde dieser Factor dennoch derselbe set, rote hr die semen Sanbe bes Mannheimer Versuchs-WeS so ergibt sich stir ben Grunbroasserstrom bes ^Qibacher FelbeS pro Quabratmeter ber wasserfuh-**hben Schichte im Minimum cine Durchfluhmenge 0.00000635 Cubikmeter ober 0.00635 Liter Secunde. Rechnet man die Machtigkeit ber roasserslthren-Schichte zu circa 30 Meter, so ergibt sich cine Durchfluhmenge fur einen Streisen von 100 Meter \tite des Profiles zu: 0.019 Cubikmeter ober ^9 Liter pro Secunbe. Die so bestimmte Durchfluhmenge, roelche an ^tib fLr sich relativ als sehr erheblich bezeichnet Berden!ann, roird in der Wirklichkeit unziveifelhaft unb Hader verkommen, ob das allgemeine Wohl geforbert, obert geschabigt roirb. So ungesdhr stehen bie Dinge in Krain; sie stehen recht schlecht unb roerben taglich schlechter, Dank bern Glauben, ben man ben Versohnungs-melodien vielleicht noch schenkt, ober Dank bent geringett Jnterefse, bas biesen Verhaltnisien an mahgebenben ©teden roirb. Wir halten es fur unsere Pflicht, dieses Geroebe ber Tauschungen, bas im Lager unserer politischen Gegner geschaflig ofsi-ciose unb anbere fleihige Hanbe roeben, von Zeit zu Zeit zu beleuchten unb bie Wahrheit uber bie Zustan.be in unserem Vaterlanbe aufzubecken. In unserem letzten Blatte haben roir das auSroattige politifche Programm der slovenischen Abgeorbneten einer Prufung unterzogen; heute bietet uns bie Ver> hanblung, bie am 25. b. im Irainischen Sanbtage uber bie Errichtung einer geroerblichen Fachschule stattgefunben hat, einen neuen Anlah, bie verhullten Aspirationen ber nationalen Partei unb ihre absolute Unbulbsamkeit an ber Hand der Thatsachen unb im grellen Wiberspruche mit ben salbungsvollen Be-theuerungen, bie nach Dben gang unb gebe find, darzulegen unb zu erroeifen. In Laibach roirb eine Fachschule fur Spitzen-naherei unb Kunststickerei mit staatlicher Subvention enichtet unb nachbent ber Unterrichtžminifter es fur ganz roesentlich uberholt roorben, ittbent, roie beinertt, bie Rechnung unter Zuhilfennhine ber fur das Mannheimer Verfuchsfelb crmittelten Covssicienten durchgefuhrt rourbe, roelche sich auf tin unvergleich-lich roeniger roasserburchldssiges Terrain beziehen. Man kann beshalb mit Seftimmtheit aussprechen, bah das Grunbwasser des Laibacher Beckens quan-titatio zur Nersorgung der Stadt Laibach nicht nur vollstanbig ausreicht, sonbern einen roeit groheren Bebarf mit volliger Sicherheit zu becken in ber Sage ist. Fur bas Dueltcngebiet von Skaručna hat man aufjer biesen, geivissermahen inbuctiuen Schl»ssen zur Beurtheilung ber Ergiebigkeit, resp. der zur Ner-fiigung stehenden Wassermenge in ben vorhanbenen Duellen noch roeitere unb zivar birectc Anhalts-punkte. Es rourben biefelben beshalb im Laufe des oergangenen Herbstes, unb zivar rnoglichst »(the an ihrem niebciften Stanbe, gernessen unb es refultirt daraus eine Ergiebigkeit ber auf ber Strecke von St. Lucia bis zur Mtihle von Povobje zu Tage getrctenen Duellen von 15.800 Cubikmeter pro Tag, ein Quantum, ivclches bie Bebuifnisse ber Stabt Laibach selbst unter ber BorauSsetzung roeit tiberfchreitet, bah unter Umftanben bie Ergiebigkeit biefer DueUen noch roeiter zttruckgehen rourbe. Wie in ben hydrologischen Unterfuchungeit nachgeiviesen, bilben biese Duellen nur einen Theil bes ben Untergrunb bieses Thalrisses burchsliehenben ©ruitb* roafsersiromcs unb roerben bemnach bie auf biescm angezeigt erachtet hat, fur biese ©chute bas Slove-nische als Unterrichtssprache zu decretiren, verlangte die versassungstreue Opposition, nicht etroa Beseiti-gung dieser, dem praktischen Zivecke zroar durchans nicht entsprechenden Unterrichtssprache, sonbern nur bah ber Besttch biefer einzigen ©chute biefer Art im Sanbe auch ben beutschen Lanbežkinbern ermoglicht roerbe; es rourbe ausbrucklich hervorgehoben, man rounsche nichts Anderes, als bah in dieser Schule bie ©chuterinnen, je nach ihren Sprachkenntnissen, entroeber slovenisch ober beutsch unterrichtet roerben mogen, was geroih ber oielgeriihmten Gleichbe-rechtigung vollkommen entspreche und ohne Schroierig-keit durchsiihrbar sei, sobald bie Sehrerinnen, was ja unvermeibtich ist, beiber Lanbessprachen machtig sinb. Die beutsch-liberalen Abgeorbneten roiesen babei zugleich unroiberleglich nach, dah biese ©chule auf ben Verkehr mit ben beutschen 9£achbarldnbern unbe« bingt angeroiesen fein roirb, sei es roegen ihrer Silbungsmittel ober ittt Jnteresse bes Ab-satzes ber kunstgewerblichen Erzeugnisse, die man burch biese Schule sorbent will. Die Richtigkeit biefer Argumente konnten bie Gegner zroar nicht beftreiten, ja sie haben biefelben sogar zugegeben; sie irrlichterten auch mit einigen unfahbaren Zuge-ftanbnifien in bet beliebten Eingangs gebachten Tonart unb tneinten, auch beutsche Schuletinnen Gebiete zu Gebote stehenben Wassetmengen noch ganz erheblich groher sein. IV. Dcr Wasserbedarf. Der Wassetvetbtauch einer mit Wasser zu cer« sorgenben Stabt richtet sich vollstanbig nach ben tocaten SSerhaltnisien. Je nach dem Wohlstande einer Stabt, ber Ausdehnung unb ber Art ihrer inbustrietten unb geroerblichen Betriebe, ben klima* tischen Verhaltnissen unb ber Beschaffenheit ber vorhanbenen Bezugsquellen fur bas Wasser roirb sich, abgefehett von verschiebenen anberen Factoren, der Wasserverbrauch groher ober geringer gestatten, unb scheint es bemnach ganzlich unzutreffenb, in bie^etti Punkte fchematisiren unb schttblonifiren zu roollen. Bis jetzt roar es bei ber Projeciirung stabti* scher Wasserversorgungsanlagen vielfach Branch, der Dimensionirung ber Aitlage einen SBerbrauch von 150 Liter pro Kopf unb Tag ber effcctioen Be-volkerung zugrunbe zu tcgen unb in dieser Zahl die Reserve stir die zukunstige Bedarssstcigerung mit einzuschliehen. Wie ivenig hattbar diese Zahl ist, roelche nur ben Vortheil in Anspruch nehmen barf, vermoge ihrer Einfachheit zu Nechnungsoperationen recht gut gceignet zu fein, geht aus betaillirten ftatiftifchen Zusatnmenstellungen sosort hervor. Eine gemachte Vergleichung der roirllich b^- ^ achteten mittleren Verbrauchsmengen von schen ©tdbten oerschiebenster Grohe pro TMHif wurden diese Schule besuchen konnen: abet — unb darauf allein kommt es an — sie beschlossen unoet« froren bie ausschliehlich slovenische Unterrichtssprache unb lehnten mit bern stolzen Berouhtsein, bie Nation zu tetten, bas sehr bescheibene 2lmendement ab, durch welches ivenigstens ein Schein bet Gleich-berechtigung gewahrt roorben ware. Thatsachlich roerben durch biefen Beschluh beutsche Schulerinnen von biefet Schule ausgeschlosien. Auf ben unbefangenen Beobachter machte bie nationale Spiegelfechterei bei diesem Anlasse ben benfbar klaglichsten Einbruck unb ware ben Herrcn, welche hiebei irn Lager bet Ma-joritcit bas Wort fiihrten, das Gefiihl bet Billigkeit mit bet Zeit nicht ganzlich abhanben gekommen unb dutch einen traurigen Grohenwahn erstickt roorben — sie hcitten nimmermehr Wotte gefunben zur Ver-Iheidigung einer folchen ©ache! Nun, uns hat biese jiingste Erfahrung nicht in Erftaunen versetzt unb an jener ©telle, roo sie Beachtung finden sollte, roirb sie roahrscheinlich ebetv sowenig beachtet roerben, roie alle ahnlichen Votfalle vorher. Minister Gautsch kann hochstens bei ben Slovenen durch derartige unbegteifliche unb sachlich am allerroenigften gerechtfertigte Conccssioiten seincn Ruf als grimmer Germanisator einbiihen, unb nebenbei wird roieber eintnal viel Gelb fur eine ©chute aus-gegeben, beren Entroicklungs- unb Leistungsfahigkeit bis auf Weiteres unterbunben bleibt. Derartige Er-fahrungen haben roir bei uns schon so viele gemacht, dah uns das nicht roeiter anfechten roiirbe, uber* rascht hat uns nut bie Haltung, welche die Negie-rung biefet Ftage gegentiber einnimmt, ober nieltneht die Erklarungen, bie berLanbeSprasibent Baron Winkler bei biefer ©elegenheit abgegeben hat. Gegen das gebachte, vom Abg. Deschmann eingebrachte Amen-dement bet teutschliberalen Minoritat ergriff fofort unb zuetst bet Lanbesptasident con Krain, Baron Winkler, bas Wort, urn sich wider basselbe, wider die Berucksichtigung bet beutfchen ©prache neben ber slovenischen Unterrichtssprache zu erklaren. Er mochte sich butch bas sonberbare Decret bes Unterrichts-minifters gedeckt suhlen unb tonnte bahet feinen intimften Gesiihlen ohne Niickhalt Ausbruck geben. Die Deulschen haben eine Holzinbustrie-Fachschule in Gottschee — fur bie das Lanb, nebenbei bemerkt, so gut toie nichts thut — bahet, argumentirte ber ben Kopf ber effectioen Bevolketung rebucirt, crgibt, dah diese taglichen Berbrauchsmengen von 226-6 Liter bis herab zu 15 3 Liter vatiiren. Man barf allerbings nicht unberiickftchtigt lassen, bah sich bie vetschiebenen verglichenen ©table auch hinsichtlich ber Art bet Wasservetsotgung in ganz vetschiebenen Verhciltnissen befinben; trotzbem tritt abet baraus die Jndividualitat ber einzelnen ©tabte in Bezug auf ihren Wasservetbrauch sehr bcutlich hetvot. Diese Nerschiebenheit zeigt sich abcr nicht nur in ben Ziffen, bes aUgetneinen Berbrauches, fonbern auch in jenen Zahlen, welche fur ben Wasietvet-btauch zu ben einzelnen Verbrauchszivecken in ver-fchiebenen ©tabten ermittclt rourben. In biefer Be* ziehung lassen cingehenbc Serechnungcn fur ben ge* sammten hauslichcn Bebatf, wie Kochcn, Wafchen, Closetspulung re. ein Wasserquantmn von 40 bis 50 Liter pro Kops unb Tag vollstanbig auSreichenb crscheinen, wobei felbftrcbenb vorausgesetzt ist, bah leine zweck- unb sinnlofe Wasservergeubung ftattfinbet. Wie man fieht, bietet bie Normirung bes »or* auSsichtlichen Wassetbebatfes fiir eine neuanzulegenbe Wafsrrversorgungs-Anlage bern projectirenden Jn-gcnieur nicht getinge ©chwierigteiten, inbetn jjebe eittzelne ©tabt, ihrer Jnbivibualitat entsptechenb, in biefer Nichtung eigenthiimliche Berhaltnisse zeigt. Die einzigen zuvetlassigen Anhaltspunkte konnen ge-roonncn roerben auS bent Verglciche bet biehbezug* lichen Berhaltnisse von ©tabten, roelche hinsichtlich bet ben Wassetbebatf beftimmenben, refp. beeim Hett Lanbesptcisibent, konnen die ©lovenen mit Fug unb Recht cine ©pitzennahetei- unb Kunst-sticketeifchule in Laibach mit ausschliehlich slovenischet Unterrichtssprache verlangen, fiir roelche abet naturlich bas ganze Lanb bie fehr bebeutenben Seitrage zu leiften haben roirb. Diesen logischen ©altomortale exeeutitte Baton Winkler mit unnachahmlichet Gtazie als Votspiel, um bann zu bem bemerkenswerthen Aussptuche uber* zugehen, biese neue Schule fci nicht bloh fur Krain beftimmt, fonbern es follen ouch die ©lovenen aus ben Nachbarlanbern in berfelben Aufnahme finben : also eine- Art Zufluchtsort ber Slovenia irredenta! fur jene Anfpttiche, bie sich im Kiistenlanbe, in Karnten unb in ©teiermork, kunstlich geweckt, vor-brmtgen unb ben nationalen Frieben biefer Nachbar« lanber zu ftoren brohen, soll in Laibach Befriebt-gung geschaffen roerben. Mit ber ©tickereischule fangt man an, fchtingt Faben um Faben zu einem un* zerreihbnren Gewebe von fogenannten berechtigten Forbetungen ber „ Nation" unb brangt sich am ©nbe fo dutch bis — zur slovenischen Univerfttat von irgenb cineS Gautsch Gnaben! Ganz—„©Iooenien" soli es sein! Diesem im tiefften Hcrzensgtunbe gehegten Wunsche nach einer Bereinigung ber slovenischen LanbeStheile gaben — in einem unberoachten Augen-blick — bie Erklarungen Baron Winkler's, roenn noch nicht Ausbruck, so both ben Anstoh zum Aus* drucke. ©ein Echo, det Abg. ©chukle, sprach es so-fort ziemlich unoerbliimt aus. Es ist orbentlich ruhrenb, diese geschickte Jnscenirung zu beobachten: Der Lanbesptcisibent ivinkt unb Herr ©chukle tritt siegesberouht fofort ein fiir nationals Nechte unb Afpirationen, gegen Deutschthum unb Fremdhert-fchaft, fur bie slovenische Nation, roelche bie Grenzen Ktains nicht kennt, unb fiir ben Minister Gautsch! Wit stagen: Was soll das bebeuten? Wohin zielen biese ausfallenben Erklarungen des Bertreters ber Negierung? Soll auch ein slovenisches ©taats* recht entbeckt unb ber Boben fur neue Forrnationen geebnet roerben? Billigt man an mcihgebenbet ©telle diese Tendenzen, biese Aspirationen? Ist man ivitklich iiberzeugt, bah mit biefen Mitteln, auf diesem Weze bie Bersohnung geforbert, bas Zu° sammenwirken ber immer roeiter ©etrennten ange= flufsenben Factoten einigermahen mit bet zu cer« jorgenben ©tabt analoge Berhaltnisse zeigen. Im vorliegenben Falle ist bie zu verfotgenbe ©tabt Laibach cine roohlhabenbe ©tabt, roelche, roenn sie auch nicht fehr inbufirieU ist, butch ben Wohlstanb ber Bevolketung einen nicht unerhcblichen Wasiet-vetbrauch erroarten laht. Im ffirohen unb ©anzen biirftc Laibach bezttglich seines Wasserverbtauches ben ©tabten: Kasiel, Karlsruhe, Bonn, Heilbronn. Liegnitz, Dresden, Bamberg, Dessau an bie ©eite gesteUt roerben; in ben genannten ©tabten betrdgt abet bet Wasservetbrauch nach ben obcnuahnten statischen Berechnungcn unb SSergleichen : In Kassel bei 58.300 Eimvohnetn 78'9 n Karlsruhe tt 50.200 n 75-4Jw it Bonn tt 42.400 tt 74'8f| tt Heilbronn tt 24.400 it 74-5''L 73-8/5 n Liegnitz V 37.200 ri H Dtesben tf 220.800 tt 68-sU tf Bamberg tt 29.600 tt 50*01 s ft Dessau 23.300 „ 50-0'5 Bergleicht man bamit bie ©tabt Berlin, roelche trotz bem ganz aUgemeinen Anschlusie an die Was ferleitung, trotz ben fast durchroegs eingefuhrtcn Closets unb ben breiten, fehr tein gehaltenen Strasten itn Mittel nur 53 7 Liter Wajset pro Kopf unb Tag oerbraucht, fo roirb man ben votauSsicht-lichen Wasservetbrauch fur bie ©tabt Laibach mit 100 Liter pro Kopf unb Tag alS teichlich normirt bezeichnen konnen. bahnt roirb ? ©laubt man benn roirklich nach s^ Ptoben ber Unbulbfamkeit noch ben scheinheW SSersicherungen ber Nationalen, sie feien es, bit nationalen Frieben fuchen, unb bie Deutschen, ihn stSten? Nicht Worte, fonbern Thaten berotisin Gewerbliche Fachschulen in Laibiuti. (Aus den Rcden bet Abgeordncten Deschmann^ Baron S ch m c g e l in der LandtagSsijjMig am 2o. --iember.) Die eingehenbfte unb intereffantesle DebS entroickelte bisher sich in ber laufenben Sanbti# session anlahlich ber SSerhanblung uber bie Err^ tung einer Fachschule fiir Spitzennaherei unb Run* ftiderei in Laibach. Die eingehenbe BeleuchW roelche biese Vorlage butch bie Rebner bet MiN ritat, bie Abgeorbneten Deschmann unb Stt# Schroegel, etfuhr, unb bie ganz unerroarteten P offitungen bes Lanbešpraftbenten iiber bie eigentli^ Motive biefer slovenischen ©chulgriinbung M5 keinen Zweifel tibrig, bah bamit butchaus M einem Bilbungsbebiirsnifse ber Krainer abgeljol'1* roerben soll, fonbern bah es ber Majoritat in ^ Hauptsache roieber nur datum zu thun ist, sich ^ Anichein eines cuUurellen Fortschrittes zu g*! roozu es jeboch sowohl an geeigneten LehrkraD noch inehr abet an Lehrbehelfen gebricht. 3n?1) roir iiber ben SSerlauf bet Sitzung an anbetet St» berichten, geben roir hier zundchst bie wefentlichi> AuSfiihruttgen aus ber Rebe des Slbgeorbnit Deschmann- Die Borlage hebt zwat, roie 9teW gleich Ansangs betonte, ben nationalen Charakter' zu griinbenben Schule gar nicht hervor, nut einer cinzigen Stelle bes Berichtes ist bacon ! Nebe, roo ber UnterrichtSminister ©autsch erU**-bie Errichtung ber geroiinfchten Fachschule zroar mit slovenischet Unterri<$| i p t a ch e" in Aussicht ttehmen zu wollen. * roelcher ©eite erholte sich ber Minister bie etfo# lichen Jnformationen fiir cine berartige fpra^1' Einrichtung ber Schule? Weber ber Lanbtag, *• ber Lanbcsausfchuh haben ein folches Anftnncn1 ihn gestellt. Auch bie Eetitralcommifston fiir » geroerblichen Unterricht, roelche betrep bet in Lap zu crrichtenbeit Schule fiir Holzschnitzerei, M ber Laibachcr ©emeinberath bie slovenische Der Berbrauch ist aber nicht bas ganze 3' iiber constant, sonbern cr roechsett je nach Jahreszeitcn; obige Zahlen ftnb nur 9JlitteI®K* roelche von ben Maxima des Berbrauches bebt " iibertroffen roerben. Das Wassenverk einer © muh aber, roenn basselbe rationell angclegt t$i!. soll, nicht nut bas tnittlcre Verbrauchsquantum fern, fonbern es muh auch ben MaximalconM becken in ber Sage fein unb beshalb ist es »t _ bas SSerhaltnih bes Maximalverbrauches zum ^ fchnittlichcn zu kenit en. Nach Analogic bet fut rciche beutsche Stable auch diehfalls getnachten rechnungen kann man fiir bie Btrhaltmfse tn~ | ben Maximal-Tagesconsum vorausstchtlich gU«? 1 Vofnchen mittleren Berbrouche notmiten. In ber Art unb Wcife bes Berbrauches ^ sich aber noch einige anbere Untegclmatzig beren Kenntnih fiir bie richtige Disposi >on Wasserroerks'Anlage von Wichtigkeit ist; e ] bie Schroankungen bes GonfuinS gj z eliten Tngečftunben unb bas Verhaltnch , ,, tnalen (Stunbenconfums zu dem dutchsch ( Die Schroankungen bes EonfumS ivajjreit j lelncn TageiSstunbcn beftimmen bie J P . ferooirS, roelche etforberlich ,f!' !'metunbenc^ kungen auszugletchen; ^er maxima be§ ^ ist bestiminenb fiir bie Dimension 9 netzcs, welches im ©tanbe fein m"p' ©tunbenmenge in entsptechendet M>I ^ lun« ,u brinV Aahk-ich- rGssprache verlangte, sich dahin ausgesprochen Satte, batz hieburch den deutschsprechenden Schulern bet Besuch dieser letzteren Schule nicht unmoglich Semacht werde, durfte ein ahnliches Votum fur die ^rinststickereischule abgegeben haben. Bezuglich der ^achschule fur Holzindustrie erklarte der Unter-^ichtsminister, man werde dem Wunsche der Stadt-Semeinde „nach Thunlichkeit" Nechnung tragen, auch ftzx die Kunststickereischule ware eine cihnliche Be. ftitnmung am Platze gewesen, namlich man solle Qtt derselben „nach Thunlichkeit" auch slovenisch Unterrichten, allein der Minister octroyirte der Schule slovenische Unterrichtssprache. Der ausgesprochene ^tzunsch der Stadtgerneinde Laibach konne doch nicht ^atzgebend fein, denn der Laibacher Gemeinderath Hqhe in seinen Schulschopfungen pets eine ungluck-Hand gehabt. Die vorn nationalen Gemeinderath erfolgte ^eseitiqung des friiheren utraquistischen Unterrichtes Qh ben ftadtifchen Volksschulen Habe eine Verfiigung Unterrichtsministers zur Folge gehabt, datz in Stadt Laibach auch deutsche stadtische Volksschulen einzurichten find, wodurch bedeutende Mehr-^Uslaaen der Stadt, beziehungsweise dem Rormal-ftMfonde erwachsen find. Die vollige Absonderung fcet Schuler nach ihrer Rationalitat schon von K.n-besbemen an trage sicherlich nicht dazu bei die hQtionQlen Gegensatze in der ftadtifchen Bevolkerung Mmalig auszugleichen. Redner metnt. datz d.e Ent-f*Iie6Unq des Ministers Gautsch uber die sloven,fche Unterrichtssprache auf die Einflutznahme der slove-^ischen Reichsrathsabgeordneten zuriickzufuhten fet ^txb mit deren Abstimmung fur die Staatsbrannt-Zeinsteuer im Zusarnmenhange stehe finer det im Kqpdtaqe f.fcenben Reichsrathsabgeordneten (Schukle) W erst jungst eiilart, mit welch' fchmerem Herzen fiir die neue Branntweiustcuer geftimmt habe. ^in Writer (Pfeifer) klagte uber die Enttaufchungen, Slc&e er uber die Verwendung bes erhohten ^ranntweinsteuer-Ertragnisses machcn mutzte, aus »iefen Staatsgelbern wurben nut neue Kanonen qhnefc6afft. Als bie Herren Abgeorbneten nn Ne.chs-iire Abstimmung fur die Sranntroeinfteuer V anderweitigen Concesstonen ber Reg.erung zu ^Unsten Ktains abhangig machten, verlautete in den Ntionalen Slattern, batz bas Lanb in etner anderen > dieser Nichtung, batz man i.n Allgemeinen wenig ^^len wird, wenn man den ftiindltchen Maximal->brauch dem V/2 '»ittleren Stunbenvetbtauche ^iAfeftt. Jnbem man bie ftUnbl.chen Verbtauchs- hwnlune«" f» »-»«-- ®'=b't Sb b«,„u9 di° fluctuirenben --m». 6ite, sand man, dab diestlbe nn Uiiltcl zu -O /0 1/ des mittleren Tagesverbrauches angettoin-Sn wetben kann, unb eben so groh mutz bcr Re-i^voirinhalt im Minimum genornmen werben, urn Schwankungen im Verbtauche auszugle.chen Der Bestimmung des fiir bie Stadt Laibach ^forderlichen Wasserquanturns mirb man erne Be-&fcr»„9r,iff« °°N «nb 30.000 E-w° N--" I" Snb, 1,9-n miifien, d-b-> obtrbie ».gl.cSte,. X, spciteren Erweiterung ber Anlage vorfehen. . Nach bem Votstehenden ergibt sich demnoch fiir J*e Stadt Laibach ein mittlerer iaglijetrffiafler. NtBrauch von 0*100 X 30.000 --- 3000 Kub.k-Stetn, unb wird sich dieses Wasserquanturn mit Zeit beS MaxirnalbebarfeS um etwa 50%, auf 4500 jtubilmeter pro Tag erhohen. V. ® i e ® t u (f I) o () c. . Die Druckhiihe, untet welcher bas Waster m zu verforgenben ©ebiete zur Pertheilung ge» foC, nchtet sich hauptscichlich nach ben zu benen basfelbe biencn soll. 3iit eine hanbelt es sich in biefer Beziehung in erster ^i«ie borum, ob die stabtische WasterversorgungS- Richtung reichlich entschabigt werbe. Zu biesen Entfchadigungen scheint cor Allem die slovenische Spitzenstickereifchule in Laibach zu gehoren, wahrlich ein jammerlicher Brofamen, der com Negierungs-tische abfiel, wahrend das Land dutch die Schma-lerung seines Einkommens aus det Branntwein-steuer die grohten Schabigungen erleiden mutz. Wutde man diejenigen Familienvater, die an det Errichtung biefer Schule ein Interests haben, iibet die bafelbft einzufuhrenbe Unterrichtssprache befragen, so wiirbe gewitz das Votum fiir jene Unterrichts-fprache tauten, in welcher die nothigen Behelfe vor-handen find unb aus welcher man ben grohten praktischen Nutzen zieht. Det slovenischen Sptache gebricht es diehfalls an Allem unb Jedem. Es gibt gar feme Votlagen, die Terminologie fehlt gang, det Uebetfetzungsappatal wird wiedet atbeiten unb die Kosten desselben ber Landesfond bestreiteu miisten. Allerbings wirb zur Begriindung bet slovenischen Unterrichtssprache angefiihrt, batz slovenische Mabchen an biefer Schule nicht anbets als in ihrer Muttersprache unterrichtet wetben konnen. Allein auf einen erheblichen Zufptuch von Bauernmabchen, bie bes Deutschen unfunbig finb, kann gar nicht gerechnet wetden. Zumeist werden Tochter von Bearnten, von Gewerbsleuten, in deren Familien deutsch gesprochen wird, diese Schule frequentiren. Weshalb sollen ben-selben Schwierigkeiten butch Bemiitzigung zum Er-lernen einer in ber Luft fchwebenben slovenischen Terminologie bereitet wetden? Was fallen bie Bauernmabchen, wenn fie blotz in der slovenischen Sprache ausgebildet find, mit ihren Kunstetzeugnissen anfangen ? An einen Absatz an die buuerliche Be-volketung ist nicht zu denken. Die ausgelemte Schii-Ierin mutz doch trachten, mit wohlhabenden besteten Familien in Verkehr zu trctcn, nut von biefer Seite fann ste Bestellungen unb roeitere Anregungen zur Verwerthung ihrer Kunstfertigkeit ertangen. Was die Lehtetinnen anbelangt, so wetden dieselben kaum in ber Sage fein, in einer Sptache, ber es an alien Bchelsen fehlt, ben Unterricht zu ertheilen, welche Plage fiir fie, alle bie neu fnbricirten Ausbriicke sich eigen zu machen. Und roenn bennoch die eine ober die andcre Lehtetin sich bemiitzigt finben wirb, zum beutfchen Unterricht zu greifen, so lauft fie Anlage neben ihrer erften unb oberften Aufgabe, Waster in alien, felbft ben oberften Etagen ber Haufet ber Stabt zut Abgabe bringen zu konnen, auch zu Feuetlofchzwecken bienen soll, wie dieses von einer centralen Wastetvetsotgung auch gefordert werden mutz. Zu Feuerlofchzwecken kann bas Waster nun auf verschicdene Weise verwendet werden: ent-weder, indem man sich begniigt, ber stcibtischen Lei-tung bas zu Feuetlos6)zwecken etsotberliche Waster zu cntnchmen unb basselbe bemn mittelft ber Spiitzen auf bas brennenbe Object zu wetfen, odet indem man bet stcibtischen Leitung bie Aufgabe zu-weist, bas Waster untet so hohern Drucke zur Vet-wenbung zu stellen, batz man basfelbe birect aus ben Hybranten mittelst Schlciuche zum Loschcn bes Feuers verwenden kann. Diese letztete Methode er-forbert nun einen fchr hohen Druck in ber fttibti-fcheii Leitung; es ist hetkommlich getvorben, fiir biefe Zwecke ben verftigboren Dtuck iibet Sttahen-Pflafter an bet hochften ©telle zu 30 Meter zu normiren, eine Zahl, welche eigentlich butch nichts Anderes als dutch Herkomrnen unb ©ebrauch be-griinbet wetben kann. Sieht man nun von biefer birecten Verwendung bed Wasters zu Feuctlvschzwecken ab, so ist ein vetfiigbatet Druck von 20 Metctn liber bas Waster an ben hochften Punkien der Stadt zur blirgerlichen Versorgung vvllstandig ausreichend. Bei ber kitnstlichen Hebnng, rote bas auch hier in Laibach bet Fall ist, hat bie Druckhvhe hinstchtlich Gefahr, von einem iibelwollenden Zeitungscorrespon-denten im einem nationalen Blatte oerbachtigt zu wetden, batz sie sich riber Verfugungen bes Untet« richtSminifterS hinwegfetze. Besondets eine folche Ge-fahrdung ber Lehrkrafte mochte Rebner butch Stel-iung eines Zusatzantrages hintangehalten roisten. Man Hat es ja etft vot Kurjem etlebt, batz ein Mitgtieb bes Lanbtages einer an bie Schulkinbet einer deutschen Schule gehaltenen kurzen deutschen Anfptache von der slovenischen Preste als Verrather am Untertande gebranbmarlt wutbe. (Abg. Pfeifer.) Abet auch fon* ftige Bestirnrnungen in ber vorn Unterrichtsminifter in fliichtigen Ziigen vorgezeichneten Organisation ber Schule entsprechen nicht den bidaktischen Aufgaben betfelben. Es sollen namlich bie Mavchen itn iauf-mannischen Rechnen, in ber Buchfiihtung unb nach Bebatf auch in ber beutfchen Sptache unterrichtet wetben. Gewitz ware zut Serfeinerung des Ge-schmackes det Schiiletinnen ber Unterricht in bet Aesthetik, in ber Kunstgeschichte viel erfptietzlicher als im kaufmannischen Rechnen. Unb batum foll ber Unterricht im Deutschen gepflegt wetben, ba boch biefe Fachschule eine slovenische fein soll. Die Lehrkraft fiir ben Zeichnenunterricht wird in bet Vortage als eine eventuelle bezeichnet, obschon ein tiichtiger Zeichttenlehrer die Seele einer solchen An-stalt ist, wie sich ber oerftorbene Eitelberger gegen ben Rebner cot langetet Zeit bei einer Riicksprache mit ihm iibet bie Organisation solchet Fachschulen ausbriickte. Im beutfchen Reiche wetben bie Zei-chenlehrer an Fachschulen feht gut bezahlt, bie in Defterreich ausgebildeten Lehrkrafte finben bort gute Anstellungen, unset Lanbsmann, det Maler Johann Schubiz, wutde an die ©eroetbefchule in Kaiserslautern berufen. Die aus bem Staatsschatze beftrit* tenen Lehrergehalte fiir bie Laibacher Spitzenncihetei-fchule betragen bei 3000 ft., bamit lietzen sich schon etnige tiichtige Krafte im Wege ber Concutsctus-fchteibung fiir biefe Stellen geminnen, allerbings mutzte man die Forderung ber Ettheilung bes Un-terrichtes in slovenischet Sptache fallen lassen. Es hanbelt sich ja nicht um Sptachkenntniste, sottbern um gebiegene Ausbitbung in ben vetschiedenen Tech-niken ber weiblichen Hanbarbeiten, wozu besteret Geschmack unb Rachbilbung erprobtet Muster gehort. Man glctube ja nicht, datz es zut Gewinnung bes Kostenpunktes einen nicht zu vernachlassigenben Einflutz, uttb deshalb ist es erforbertich, bie Frage nach ber Zweckinatzigkeit, respective Rothioendigkeit, ber birecten Vetwenbung bes Wasters zu Feuer-loschzwecken nahet zu untersuchen. Die Anfotberungen bet Fcuerwehr an bas Master ber ftadtifchen Leitung lasten sich unter zwei Gestchtspunkten auffaffen: 1. Die Feuerwehr stellt nut Anfotberungen an ein austeichendes Wasterquantutn, ober 2. die Feuerwehr verlangt bas Wasterquantum unter einem solchen Drucke zut Verfiigung gestellt, batz mittelft bes Druckes ber das Feuer bektimpfende Wasterstrahl ohne Zuhilfenahme von befonderen Ap-paraten erzeugt werden konnte. Det erften Anforberung entfprechenb, vertritt bic Wasterleitung nut bie ©telle eines corhanbenen Wastetvortathes, wahtenb ste im peiten Falle autzetbem ttoch bie Stelle ber Fettetsptitzen unb sonstiget Mafchinen vertreten soll. Run wird ein Hydrant, welcher bestimmt ist, das Waster zu Feuetlofchzwecken aus ber Leitung abzugeben, nie unb trimmer eine Fetierspritze zu etsetzen in bet Laze fein, benn letztere ist ttans-pottabel unb der Hydrant ist es nicht; wahrend die Feuetspritze an jeder beliebigen Stelle eine gewisse Leiftung verrichten kann, nitnmt bei bem Hybranten bie Leistung mit ber Entfernung ber Btanbstelle von bem Hybranten fehr rafch ab. Fernet ist es eine heute noch offene Frage, wie hoch der Anfangs- einer brauchbaren Lehrkraft gentige, einen Anfanger ouf einige Monate nach Wien zu feitben, um sich dort in den betreffenden Lehranstalten umzusehen. JnsbesonderS die Leitung einer solchen Schule er-heischt cine erprobte Kraft, welche feinen Geschmack besitzt und sich auch in ihrem Fache anderwarts umgesehen hat. Die krainische Sparcasie hat einen bedeutenden Beitrag fur diese Schule bewilligt, da-runter nach Angabe des Berichtes 500 fl. fiir Sti-pendien, in Wirklichkeit nur 150 fl., allein man Habe bet Sparcasie mitzutheilen unterlassen, dah diese Schule bloh eine slovenische sein soll. Wahr-scheinlich hatte bie Sparcasie in biefem Falle an die zugesagten Unterstiitzungen besondere Bebingun-gungen geknupft. Redner besorgt, dah die Schule eines ber vielen verungluckten, nationalen Experi-mente bleiben roerbe. Sollte fie bennoch von guten Erfolgen begleitet sein, so roerbe er gcroih so un- parteiisch sein, ihr nach gewonnener besierer Ueber- zeugung seine Anerkeneung zu zollen. Vor Allem aber soll auch an betfelben bas Princip ber Gleich- berechtigung geroahrt roerben, bie vielen beutschen Mabchen, bie eine solche Anstalt gerne besuchen mochten, btirfen nicht ausgeschlosien sein und e§ er-scheint beshalb nothroenbig, bah bie Antrage ber Vorlagen dutch einen entsprechenden Zusatz in diesem Sinne etganzt roetden. Det zweite Rebnet bet Minoritat in bieset Debatte roar Abg. Baron Schroegel. Jm Eingange seiner Aussiihrungen gab berselbe zunachst seiner Verwunberung Ausdruck, dah bet Unterrichtsminister einen so beredten Anroalt im Landtage gefunden, wo er in ber letzten Session als ein „ Schanbfleck unseres Jahrhunbertes" bezeichnet rourbe. Bei ber Einrichtung bieset Schule soll Alles vermieben roerben, was ihte erfolgreiche Wirksamkeit hemmt. Die Schtilerinen rourben ivohl nicht innerhalb ber engen, ihr butch bie slovenische Unterrichtssptache gejogenen Gtenzen ihren Erroerb sinden. Engherzige Schtanken musien fallen. Die Entwickelungsfahigkeit ber Schule ist von bet Ausdehnung bes butch sir hetvorzutufenben Verkehrs mit roeiblichen Kunst-arbeiten bebingt, man muh weitere Gebiete in bas Auge sasien, benen roohl ber enge Rahmen einer nationalen Schule nicht gentigt. Wenn soroohl nach ben 2leuherungen bes Lanbesptasibenten, als bes druck in ber stadtischen Leitung sein muh, um ber sub 2 formulirten Anforderung zu gentigen; jeben-falls aber kann es als feftftehenb betrachtet roerben, dah ber herkommlich zu 30 Meter normirte verfugbare Druck iiber bas Pflaster bazu nicht vollig auSreicht. Man kann fiigtich in bieset Frage bie Feuer-roehten und beren ©ebrauche als ausschlaggebenb er* ochten unb ba finbet man, bah selbst in Stabten mit hohem VersorgungSbtucke bie Feuetspritzen rc. beibehatten roerben, selbst roenn man auch in manchen Fallen bad Wasiet aus ben Hybranten birect roit-ken laht. Abgesehen von bent grohen Vottheile ber Feuetsptitze vetmoge ihtet Beroeglichkeit roirb auch keine Feuetiveht bieset Appatate cntrathen konnen, ba sie zu hausig in bie Sage fommen kann, ein Feuet bekampfen zu musien, >vo ihr Hydtanten nicht odet nicht in auSreichenbem Mahe zu Gebote ftehen. 2luf bet anberen Seite muh abet bebingungstoS zu-gestanben roerben, bah eine gut organisirte, mit ent-sptechenben Appataten unb Getathen ausgetustete Feuetiveht unter normalen SSerhaltnisien immer bas cntfesielte Element beroaltigen roirb, roenn fie nut geniigenb Wasier zut Vctsiigung hat. Da nun bie Feuetroeht bie Sptitzen unb anberc Appatate boch nicht entbehren kann, so kann sie dieselben auch tibrrall anwenben, unb tS verbleibt bann fiir bie Wasierleitung nur mehr bit Ausgabe, bas zum Loschen erforberliche Wasiet in gentigenber Menge htrbeizuschaffen, unb bazu gentigt ber fogenannte dlltgetliche VersotgungSbruck. (goriftfeung foigt.) Abgeorbneten Schukle on ber Schule auch ber beutfche Unterricht moglich sein roirb, so ist bie Opposition gegen ben SIntrag bes Abgeorbneten Deschmann gcradezu unetflatlich. Die Fachschule hat jja ohnehin nut bent Unterricht in ben bttrtffen-ben Fachetn zu bienen. Ein eigentlicher Sprach-unterricht soll an berselben gar nicht ertheilt roerben. Auf alle biefe vorgebrachten Bebenken moge in bent zu verfafsenben Organisationsstatut Sebacht genommen roerben. Hochst fonberbar set es, bah ber Minister ben Zeichenunterricht butch einen Zeichen-lehrer als einen eventuellen erklare. Baron Winkler Habe bemerkt, bah biefe Schule auch fiir bie flove-nifchen Nachbarlander gegriinbet routbe. Auf teinen Fall btirfen bei ber Aufnahrne von Schiiletinnen in biefe Schule aus ©riinben ber Nationalist irgenb roelche befchranfenben Gtenzen gezogen sein. Am Wenigsten aber ginge es an, bah bacon jene geborenen Ktainetinnen ausgeschlosien blieben, bie ber slovenischen Unterrichtssptache nicht machtig sinb. _____________ politische Wocheniiberficht. Dem Reichsrathe roirb bas neue Wehr- gesetz unb bas Bub get pro 1889 zut fofortigen parlamentarifchen Behandlung vorgelegt roerben. Die Regietung beabsichtigt, bent Reichsrathe ben Entwurf einer Volksschulnovelle votzulegen. Det kroatische Canbtag soll fiir ben 4. November einberufen roerben. Der ntahiifche Sanbtag proteftirt in einer Resolution gegen jebe gtundsatzliche Abande-rung ber beftehenben liberalen Volksschulgesetze. Det fteierniarkifche Sanbtag beschloh bie Aufnahrne eines Sandesanlehens im Bettage von 12 MiHionen Gulden behufS Convettitung bet Sandesschulden. Der Dbergefpan bes Szepeser Comikates, Graf Albin Csaky, rourbe zum ungatifchen Culius- unb Unterrichtsminifter ernannt. Gtaf Kalnoky ist nach erfolgter Begegnung mit bem Ftitsten Bismarck in Friedrichsruhe roieber in Wien eingetroffen. Grohes Aufsehen ertegen bie nach bet »Deutsche« Revue" von vielen Slattern bes Aus- unb Jnlanbes gebrachten Auszuge aus bem „Tage-buche des verst or benen beutschen Kaisers Friedrich". Von officiofer Seite roirb jeboch mit-getheilt: »Die Aufzeichnungen sinb ohne Votroisien unb Willen bes jetzigen Kaisers in bie Oeffentlich-keit gelongt unb enthalten cine Reihe von Unrichtig-keiten. Gut untcrrichtete Kreife bezroeifeln nicht, bah es sich hier um ein befonbers hergerichtetes, butch Ausmerzungen nicht nur versttimmeltes, fonbetn auch in feinem roahren Gharakter entfteHtes Wert unb nicht burchroegs um echte Aufzeichnungen bes oereroigten Kaisers hanble." Die r umanische K a mint r routbe am 20. b. M. aufgelost. Die Neuroahlen finben am 24. October statt._______________ WochenChronik. Ihte Majestat die Kaiserin Elisabeth unb Etzhetzogin Valetic unternehmen taglich grijhere Fuhpartien in bie herrliche ilmgebung von Jschl. — Die Frau Kronprinzessin S t c f a n i e kehrt von ihrer Excursion nach Dalmatien am 3. October nach Wien zuttick. — Etzhctzog Subroig Victor gebtaucht bie Meerbaber in Abbazia. DaS Programm iiber ben Einpfang bes KaiferS Wilhelm in Wien lautet: Der beutfche Kaiser konimt am 3. October mittclst HofzugeS ber West-bahn an unb roirb an ber Sanbesgtenze vom Bot-fchaftet Ptinzen Reuh begriiht. Dit gtfamtntt Jnfanterie-Garnifon roirb in ben ©trahen Spalitt bilben. NachmittagS finbet in ber Hofbutg ein Gala-biner, AbenbS im Ritterfaal ein Hofconcttt statt, Hiezu tin Biertel-Bogen Beilage. desien Programm von auserlesenen KLnstlern rff getragen roirb unb sechS ober ftebcn Stiicke umtaV Die Parabe ber Wiener ©arnifon unterbleibt, ber Truppenstanb roegen ber zahlteichen Resrne Beutlaubungen um ein Dtittel cerminbert ist-zroeiten Tage finbet roieber ein Galadinet, am Thee bei bent Etzhetzog Karl Subroig statt. Ain tober begeben sich bie kaiferlichen Majeftaten in gleitung bes Ktonptinzen Rubolf zu ben HochwD jagben nach Steietmatk. Anlahlich ber Anrotfcn^ Kaiser Wilhelm's roerben am Wiener Hofe fan^ liche Erzhetzoge versammelt sein. Konig Milan von Set bit n trifft & 8. October aus Gleichenbetg in Wien ein. Am 14. October roirb bas neue But* theater in Wien eroffnet. Der Konig von Sachsen trifft am 4. £ tober zut Theilnahme an ben steitischen Hochja^c in Wien ein. Das Kriegsminifierium etlietz einige $etc:; nungen, um ben Probucenten bie Eoncuttenj i* Sieferung von Heere s -Verpfleg!^ tike In zu erleichtern. Die fterblichen Ueberrejle Frairz Schubert rourben in bie Ehrenhalle bes Eentralfriedh«^ iibettragen. J Die fterblichen Ueberreste bes im Jahrt IS' in Wien verftorbenen Felbmarschalls Baron roerben am 2. October aus bem Wcchtinget gt* hofe in ben Wiener Eentralftiebhof iibettragen. Die Kaufmannsroitroe Reach in Prag ffj bete zu roohlthatigen Zivecken ben namhasten > trag von 100.000 ft. Wie schon an vetschiebenen Drten, fanb bit! Tage auch in Sternberg in Miihren eine f* gelungene unb erhebenbe Feier zu Ehttn 61' Kudli ch's statt. Gras Arthur Palffy hat sich in §* zertiittetet VetmogenSvethaltnisie in Paris vctgi!r In Berlin rourbe am 19. b. M> bas boldt 'Denkmal enthtillt. In Mabrib starb am 23. b. M. ber fr‘ zosische Ex-Marschall Bazaine im Alter * 77 Jahten. Det spanische General Gtaf Mitan^ Files vermachte feitt gefammtes Vetmogtn iw* trage von 2 MiHionen Gulden „fchonen* Dfpc*? tochtcrn. ______________ provinz- und Local-Nachrichteil. - (San bes ges etz.) DaS vom krainck Sandtage in bet votjahrigen Session beschl-' Fischtteigtsetz tthielt bie kaisetliche Sanc^ — (3 um Schulb au in Babe nr Hat Se. Majestat ber Kaiser aus Seiner g caffe einen UntcrftiitzungSbeitrag von 100 gespenbet. . a - (Das Kaiset-Jubilaum) tiling in Sittai gefeiert. Det zum Besten bei! *> Feuetroeht-Grunbungssonbes arrongirte 01# trug ein Reinettragnih von 300 fl. ein. — (Aus be in Sanbtage.) Die v> Sitzung fanb am 21. September statt. nach 11 Uhr erfolgten Eroffnung bet fcheint eine langere Elubberathung bet 1 vorangegangen zu sein, roelche die vom ^ Hauptmann zu Beginn ber Sitzung nbgegeoe theilung betraf, bah S e. k. Hoheit er-prinz bem Sanbesaitsfchuffe auf fc*ne u vom 20. v. M.. im October nach «j»L men, zu eroffnen geruhten, mit flt0Pet I bit bevotftehenbe Etoffnung be museums ..Rubolf inum' haben, jeboch bebauetn ju w H in ber Sagt zu sein, mit be ^ prinzessin der Einlabung ^ ^ iu konnen. Dtr Sanbeshauptman 9 Brila,ic zu Nr. 425 des „Laibacher Wochendlattes^. Folge dieser unermarteten Mittheilung unverkenn-baren gedruckten Stimmung der Bersammlung mit der Erklcirung Ausdruck geben zu sollen, dah sich auch der Landtag dem Bedauern des durch die Armeeinspection am Erscheinen verhinderten Kron-prinzen anschlieht, dah jedoch dem Sande sicherlich bald die Gelegenheit geboten sem ivird, feine Ge-fuhle dem Ktonprinzenpoare auszusprcchen. Die weiteren auf der Tagesordnung befindlichen Gegen pride roerden ohne Debatte erledigt, unter Anderen der Voranschlag und Rech nungsabschluh des Zwangsarbeitshausfondes pro 1889, tefp. 1887, irortiber Abgeordneter Luckmann refetirie. Canonicus Klun berichtcte iiber die Ho lz a pfel'sche T aubst umm enst iftung, deren baldige Activirung durch die Negierung aber-mals vom Landtage urgirt roird. Zweien Taub-stummenlehrerinen an der Privatschule des Ordens der Schwestern vom Herzen Jesu in St. Michael Bei Nudolfswerth roird eine Remuneration im Ge-sammtbetrage von 300 fl. aus bem Landesfonde bewilliat Sodann berichtcte Abg. Papesch nn Namen des Verroaltungsausschusses uber die von ihm beantragte Aenderung des § 13 bet Lanbtagswahlordnung, welche ohne De-6atte cinaenommen roirb. Von ben sohm erlebigten Petitionen toiirfte jene des Con.ite's ptQ@rric$. tuno eines Vo dnikbenkmale s m Laibach in Bronreautz von aUgemeinerem Juteresse sein, die Ge-sammtkoften hiefur sinb nut 7700 ^prwminirt. vom Lanbtaqe rourben 1000 fl. aus dem Landesfonde votirt. SDie f fi n f t e Sitzung rourde am 25. September abaebalten Dem Baron Otto Apfaltrern rourde krankheitshalber der angesuchte Urlaub fur die ganze weitere Session ertheilt. Der Landesprasrdent fimbet die erfolgte Allerhochste Sanction bes in bet letzten Landtagssession beschlossenen Fischer e.g e setzes an. Hierauf gelangt die vom Landesausschusse em-»ebrachte Vorlage betreffend die Errichtung einer Fachschule fiir Sp i tze n n a he r e, und Kunststickerei in Laibach, zur Verh-mdlung. In der Debatte ergriff zuerst Abg Deschmcinn v.s Wort Wir veroffentlichen die hauptsachlichsten tzlusfuhrungen dieser Rede, Die von der Nechten mit lebhaftem Beifalle anfgenommen wurde, an anberer 4teVe. Am Schlusse derselbcn stellte der Redner s^laenden ^usatzantrag: „Es roird die Erroartung ausgesprochen, bah auch den deutschsprechenden Schii-lerinnen ber Besuch bieser Schu e durch deren ..mere Organisation ermoglicht roeroe." Der Antrag w.rd m v°n der rechten Seite unter tutzt Hierauf gab tzandesprasident Baron W in kle r beilaufig sol-flende Erklarung ab: Er wisse n cht, aus roelchem Lfle sick ber Unterrichlsminister feme Inform«-tfonen U Organisirung bieser Schule als eine sl°. venische Anstalt geholt hade, icboch set er ber vollen Ueberreuauna, dah er sich h'ebei nur von pral-t.schen Riicksichten Habe leiten lassen Ohnehin bestehe in Krain eine vom Deutsche« Schulvereme in's Leben qerufene, ' von ber Negierung in ouSgiebiget Weife unterstiitzte Holzinbustrieschule in Gottschee Wenn baher in Laibach eine Fachschule ernchtet n,crbe so konne sie nur mit slovenischer Unternchts-,1 eingerichtct werben. Diese Schule hat nicht blofe ben Bebiirfnisscn bes Lanbes Krain zu bteneti, fonder,i es fei auch auf die slovenische B-volkerung ber Nachbarlanber, Kustenlanb, Karntcn. Steiermark, Bedacht genonmien roorden, wo solche Schulen mit slovenischer Unterrichtssprache nicht bestehen. Als vor einiaet Zeit eine italienische Geiverbeschule in Tries, errichtet rourde, Habe die Negierung den bortigen Slovenen zugesagt, ihren Anspriichen durch eine slovenische Lehranstalt zu enlsprechcn. Uebngens handelt es sich nicht urn ivissenschastliche Abhandlungen an bieser Schule, sondcrn urn ciiien praktischcn Unterricht nach vorgelegten Miisteni; roenn deS Slove-ntjcheu unfunbige ©chiilerinnen vorhanden sein soHtcii, so roerben schon bie Lehrer ben Unterricht batnach ein-zurichten ivissen, urn auch bei solchen ©chiilerinnen gute Ersolge zu erzielen. Als nachster Nebner erklarte Abg. Schukle, er miisfe biehmal ben Minister Gautsch in Schutz nehnteii. Dieser Habe feine beson-beren Jnformationen gebraucht, bie statistischen Daten ber Volkszahlung muhten ihm geniigen. In Krain gibt es 947.310 Slovenen unb bloh 29.392 Deutsche, von biesen Letzteren entfaflen 20.000 auf ©ottfchee unb von ben noch verbleibenben 9000 feien nur roenige echte Deutsche, bas Deutschchum, bein man in Laibach begegne, fei ein Talrni-Deutfch. Auch bei bar Slovenisirung ber Gymnasien Habe man ahnliche Beforgnisse, ivie biehmal, ausge-sprochen, allein ber flovenifche Unterricht an ben Mittelfchulen Habe bie glanzenbsten Fortfchritte zu verzeichnen, in den fchwierigsten Fachern loerbe ber Unterricht ertheilt, allerbings auch mit Zuhilfenahine ber beutfchen Terminologie. Auch an bieser Schule werde in gleicher Weise oorgegangcn werben. Es sei nothwenbig, bie Fachschulen slovenisch einzurichten, ohne sie sei ein zu starker Zudrang zu ben Mittel-schulen unb hiebei leite viele Schuler nur die Ab-sicht, endlich zu einer guten AnfteHung mit Pensions-berechtigung zu gelangen. Hierauf ergriff Abg. Baron S chroe gel bas Wort. Auch ben wesentlichen Jnhalt bieser Nebe bringen roir an anberer Stelle. Hierauf fiihrte Abg. Pfeifer beziiglich seiner in Gurkfelb gehatteneii beutfchen Anfprache an, bah er zu ber Schuljugend bloh flovenifch gefprocheii ha be, bie roenigen, von ber slovenischen Presse beanstanbeten, beutfchen Satze Habe er nur megen ber anroesenbeit Osficiere unb auswartigen Gaste vorgebracht, so-roie auch roegen solcher gelnbeneii Personen, ivelche fiir bie Sitrgerschule in Gurkfelb bebeu-tenbe Opfer gebracht hciben. Er halte sich stets an ben Grunbsatz bet Friebfertigkeit, worin sich bie Gutlfelber nicht betrren lassen roerben. Abg. Deschmann conftatirt, bah auch nach ben Etflarungen bes Lanbesptasibenten in ber Organi-firungsangelegenheit bieser Schule, bie zu so contro-versen Meinungen jetzt Anlah gibt, feine Enquete abgehalten wurde, obschon solche bei minder wich-tigen Angelcgeuheiten von ber Negierung einberufen zu roerben pflegen. Ebenfo fei in ber Vorlage mit feincr Silbe erwahnt roorbeii, bah biefe Schule eine Art Centralfchule fiir bie slovenischen Lanbestheile zu sein Habe. Die frainischen Reichsraths'Abgeorb-neten gcrircn sich in Wien als Vertreter oiler Slovencu, allein bieser Stanbpunft Habe im Lanbtoge feine Berechtigung, roo roir uns nur mit ben An-gelegenhcitcn unseres Lanbes zu befassen haben unb uns bie Schulbebiitfnisse ber Nachbatlanbet, bie fiit ihr Schulwesen selbst vorsorgen, nichts nn-gehen. Abg. ©chufle spricht nochmals gegen ben Antrag Deschmann's, er sei cigentlich iiberslussig, bemi es roerbe ohnehin ber Unterricht utroquiftifch ertheilt roerben. Jedoch miisfe man ben Antrag Deschmann's von bcssen Begriiitbung unterscheiden; weil Letztere von ben Nationalen nicht gcbiCigl werben kann, fo miisfe man auch gegen bin Antrag stimmen. Zum Schlusse ergiiig sich noch ber Bericht-erftntter Murnik in roeitfaufigen Ausfiihrungen, ohne irgciid etivas Stichhciltiges zur Entfiaftung ber erhobenen Bedeuken vorzubringen. Unter Anderem oerfuchte er es, auch gegeniibcr einer Bemerkung bes Abg. Baron Schivegel in Abrebe zu sicllen, bah ber Unterrichtsminister ein „Schanbfleck bes Jahrhun-betto" geiiannt roorbcn, roogegen ber Letztere rcpli-cirte, bah er in ber beziiglicheii Sitzung unmittelbar nach der Nebe bes Dr. Pofhif ir diese Deutung ber fraglichen Aeuherung rocgeii Aushebung bes Krain-burgt’r Gymnasiums ausgefprochen Habe, ohne bah tier Betreffenbe ober ein anberes Mitglieb ber Majori-tat bagegen den geringften Widerfpiuch erhoben hatte. Hierauf rourben bie Antrage bes Lanbes Ausschusses angenommeii unb jene bes Abg. Deschmann nbgelehnt. — Der folgenbe Bericht iiber bie Kopatfchniza-©trasje rourbe ohne Bemerfung genehmigt. — Hierauf referirte Abgeorbneter Baron S ch ro e g el uber ben Voranschlag unb Rech nungsabschluh bes Mus ealf onb e s unb gebachte dabei ber Vermehtung ber Sammlungen burch intereffante, von ber Finanzdirection in Graz ge-spenbete alte Urfunben, bann bet Unterstiitzung ber Sparkasse mit 300 fl. fiir Ausgrabungen, des vom Grafen Etroin Auersperg bent Museum uberlassenen prachtigen grohen toinischen Meilensteines unb ber Spenbe einer Porzcllanvase butch bie Baronin Antonie Eobelli. Er beantragte, alien Forberern bes Museums ben Dank bes Lanbtages auszusprechen. Der Bericht bes Finanzausschusses iiber Venvenbung bes 6rebites von 12.000 fl. fur bie Weinbau-schule in ©tawben roirb entgegengenomnten.— In Folge miinblichen Berichtes bes Abg. Baron ©chroegel werben bie roegen Regie- unb ©peifcDcrgutungen a n bie B a r m h e rzi-gen Schwestern getroffenen SSerfiigungen bes Lanbesausschusses genehmigt. Zum Schlusse bench-tete Abg. Baron ©chroegel iiber bie Landesaus-schuhvorlage, betreffcnb ben Reubau eines offentlichen Kronkenhauses in Laibach, unb beantragt: 1. Der Lanbtag etklatt, an bem Beschlusse vom 17. Jannet l. I. betteffs bes Neu-baues eines Spitals feftzuhalten, jeboch nur bann, roenn bie ©tcibt Laibach unb die trainifche ©par« fosse sich zu angemessenen Beitragen cntfchliehen. 2. Die Auslassung bes Polanaspitals fiir Slattern-franfe roirb als nothwenbig erfannt. 3. Der An-fnuf eines bem Alois Mayer gehortgen Terrains hinter Befchigrab hat bann zu geschehen, wenn bieser sich zu einem ausgiebigeii Preisnachlah herbeilaht. 4. Auf biefem Terrain ware vorerst ein Infections-spital zu erbouen unb roirb zu biesem Zweck ein Erebit von 10.000 fl. beroiHigt. ©ammtliche An-trage rourben cingenommen. — In ber f e ch ft e n Sitzung am 27. Sept. rourde zunachst dem Baron Alsons Zois ber angesuchte weitere 14tagige Urlaub ertheilt. Von ben iiberreichten Petitionen tiihren bie meiften von Lanbgemeinben her, welche um Auslassung ber Lanbesumlage auf Spirituofen anfuchen. Hierauf roirb bas Statut ber Kaiser Franz Jvsef-Landessiechenstipenbien in etroas abge-anberter Fassung in Folge eines Abanberungs-An-trages ©e. Excellenz Baron Schwegel aiigenommen. Uebet bie Voranschlage ber Lanbeswohlthatigfeits-foiibe referirt Dr. Bleiweis unb werben bie einzel-nen Anfatze nach ber Vorlage bes Lanbesausschusses angenommen. Hierauf beantragt Cononieus Klun als Berichterstatter bes Finanzausschusses eine Subvention von 300 fl. fiir ben Waisenhausbauvetein in Gottschee. Abg. Deschmann finbet diefen Bei-trag mit Rucfsicht auf bie Hohe ber Gefammtbau-foften von 62.000 fl., sowie auf bie auherst ge* tinge Jnanspruchnahine bes frainischen Waisenfonbes burch bie Deutschen in Gottschee als zu fnrg be-inesseu unb bringt 1000 fl. in Votschlag. Abg. 93 i 6 ii i f a r befiirioortet biefe letztere ©umme unb beantragt eventuell minbestens 500 fl., auch bie Abgeorbneten Hren unb Pafii befiirroorten ben Antrag Deschmann's. Bei ber Absiiininung roirb bie Subvention von 500 fl. bewiUigt. Der pabagogi-fchen Verein in Gurkfelb erhalt eine Subvention von 150 fl. Ueber bie Petitionen bet krainischen Volksfchullehrer um Gehnltserhohuiig referirt Abg. VoZnjaf unb beantragt biefelben bem LanbesauS* fchufse zum eingehenbeii ©tubium unb zur Bericht-erftattung im nachften Lanbtoge zu iiberretchen. Prof. Šuflje bringt eine and.re Vertheilung bet Gehaltsstufen ber Lehrer ols lusher in Voifchlag, ohne eineii Antrag zu stellen. Pnfiž beflngt sich iiber die Einschrcinfung bes Wirfungsfreises ber Ortsschulrathe unb wiinscht biehsalls eine Aenderung bcii Volfsschulgesetzes. Abg. Deschmann halt jede weilere Berathung iiber die Volksschullehrergehaltc fur iiberflussig, bevor man nicht wisse, roelche Ge staltung in Zukunft das Volksschulroesen annehmen roerde, benn die Liechtensiein'sche Vvlksschulgesetznovelle sei noch nicht erledigt. Sollte dieselbe von der Ge-setzgebung angenommen roerden, dann durften die Lehrer wohl mit anderen Schmerzen an den Landtag kommen, als mit den Beschwerden iiber zn geringe Gehalte. Zum Schlusse bemcrkt Dr. Bošnjak, dah die Frage der Gehaltsregulirung mit dem Liechten-stein'schen Antrage in keinem Zusammenhange stehe, worauf der Antrag bes Finanzausschusses, d. i. die Ueberroeisung der Gesuche art den Landesausschuh angenommen wurde. — (Parlamentarische Fl eck p utz er e i). In ber Landtagssitzung vom letzten Dienstag kam ein Abgeordneter der Minoritat bei der Debatte iiber die Errichtung der neuen gewerblichen Fach-schule darauf zu sprechen, roie wahrend der letzten Wintersession unsere Nationalen iiber Minister Gautsch sehr erbost waren oder wenigstens der-gleichen thaten und der 2lbg. Dr. Poklukar sich so roeit verstiegen hatte, die Aufhebung des Krain-burger Gymnasiums, eine Matzregel des damals bestgehahten Ministers, als einen Schandfleck des Jahrhunderts zu stigmatisiren. Diesem Ausfall gegenuber fanb ein Abgeorbneter unserer Partei, dem es unbegreiflich erschien, dah man von keiner zunachst berufenen Seite gegen dieses unparlamen-tarische Vorgehen etwas einzuwenden hatte, sich veranlaht, den Minister in Schutz zu nehmen Diesem Umstande a I! ein verdankt man, dah das gefliigelte Wort Dr. Poklukar's nicht in Dergesien-heit gerathen ist; denn in der Rede des gedachten verfasiungstreucn Abgeordneten ist der Wortlaut der Attaque des Dr. Poklukar roiedergegeben unb es darf nicht iibersehen roerden, dah damals diesen Wortlaut Nicmand im Landtage bestritten oder auch nur bezweifelt hat. Auch ivir berichteten seincrzcit dariiber. Die Zeiten kommen und gehen und im Laufe ber Zeiten andert sich auch in Krain man-cherlei: Minister Gautsch avancirt vom Todseinde der Nation zum Gonner derselben, roie die jiingsten Verhandlungen iiber die slovenische Unterrichtssprache in unferen Fachschulen beweisen, unb es ist nicht gut, roenn bie stenographischen Protokolle jede Rede peinlich geiiau und ohne jedwede Eorreetur ivieder-gcben, roie sie gesprochen roorden ist, zumal, roenn fie erst nach vielcn Monaten das Licht der Welt erblicken, roo sich Nieinand mehr uin bieselben kiimmert. Unb so kam es, bah baS stenographische Protokoli ben bcrouhten Fleck fast bis zur Unkennt lichkeit vcrwischt hat. Nur Schabe, bah man babei vergessen hat, auch bin Text ber nachfolgenben Rede, in ber dieser Passus roortgetreu citirt roorden ist, smn- und zeitgemah damit in Einklang zu bringen. Recht fatal dieses Uebersehen, klein, aber groh gciuig, bah ber Abgeordiiete Murnik, ber in der letzten Debatte die Aufgabe iibernahm, diesen Fleck rein zu putzen, daruber klaglich stolperte. Es roar die reine Mohrenivasche! Es roiirde ergotzlich feiit, hier ein ©efchichtleiu zu crzahlen, bas aiilah-lich einer Besprechung in Krainburg bemselben 21 b» georbneten Dr. Poklukar mit bemselben Minister Gautsch passirt sein soil. Die nationals Grope von Krainburg, die den genannten Abgeordneten ersucht hatte, ihn zum Unterrichtsininister zu begteiten, uin die Frage des Krainburgcr Gymnasiums dem Wohl-ivollen des hoheii Wurdentragers zu empfchlen, erinnert sich wohl noch des ihm von Dr. Poklukar ertheilten Refits und der Motivirung desselben, die fur Herrn v. Gautsch noch viel roeitiger schmeichel^ haft geklungeii haben soll, als jenc Aeuherung in der vorigen Landtagssession. (Eine Abf erti gung), so tieffenb unb energisch, tuie sie schon laiige Niemanbent zu Theil uurde, erfuhren irnliingft im Ktiintner Landtage die slovetuscheu Hetzer und insbesondere auch jene slovenischen Geistlichen, ivelche bort eigentlich aus-schliehlich die polittsche Agitation im Siime unserer hiesigen Fanatiker betreiben. Leiber gebricht es uns an Rautn, urn bie betreffertbe Landtagsverhandlung vollstcindig roiederzugeben, und roir mussen uns attf einen hochst unvollstandigen Auszug beschranken. Es roar bei Berathung des Landesfondes, roo Pfnrrer Einspieler es nicht unterlassen konnte, „namens ber Slovenen unb Katholiken Karntens" bie con* feffionelle Schttle unb ben slovenischen Unterricht in den slavischen Schttlen zu verlangen unb bieh damit zu begrunben, bah einersetts ber Religionsunterricht in der Schule zu roenig Berucksichtigung finde und daher kirchliches Leben in dieselbe nicht einzudringen vermag, andererseits aber der religios-sittliche Unterricht bei der gegenrotirtigen sprachlichen Schuleinrich-tung Ieide, roeil die slovenischen Kinder den KatechiS-mus nicht verftehen. Man tnoge daher Gerechtigkeit iiben und den Slovenen fur die Dpfer, roelche sie ber Neufchule bringen, Schulen im Geiste des Liechten-stein'schen Antrages geben, in roelchen die Kinder ihre Muttersprache lernen konncn und die beutfche Sprache in den hoheren Jahrgangen nnobligat sein soll. Dr. Ubl beftritt Einspieler das Recht, im Ramen ber Katholiken des Landes zu sprechen. Was die ehcmatige unter geistlicher Leitung geftanbene Schule versciumt hat, holt bie Neufchule ein, beren extcnsiver Unterricht ben geanberten Zeitverhaltnissen entfpricht und eine Beschrankung ber Schulzeit nicht zulciht. Man roill mit ber Verbannung bes beutfchen Unter-richtes auf die oberen Jahrgange, roelche nach bem Antrage Liechtenstein's nicht mehr beftehen tvurben, benfelben aus ber Schule hinau6e?camotir«n, roas aber ben Wiinschen ber Bevolkeiung nicht entfpricht. Rebner fchilberte an ber Hand erdruckcnden amtlichen Beroeismateriales in drastischer Weise, roie im national-clerikalen Lager Petitionen zu Stande gebracht roerben, roie gerabe von slovenischen Geistlichen im Lanbe ber Religionsunterricht gar nicht ober nur mangelhaft gehalten rotrb unb roie hiebei die beutfchen Kinber ver-nachlassigt roerden. (Rufe: Hort!) Das Bestreben des slovenischen Clerus nach iiitensiverem ReligionSuntcr-richt im Geiste Liechtenstein's Habe einen untnoralifchen, roeil egoiftifchen Hintergebanken unb Einspieler sei nicht berechtigt, im Namen ber Katholiken bes Lanbes Wiinsche unb Forberungen zu stellen, beren Ziel der Landtag lennt. Der Redtter beroiefi ferner dutch An-fuhrung von Thatsachen, dah dem slovenischen Clerus die Wahrheit fehlt, dah slovenische Geistliche selbst ihr Ordinariat beliigen, roelche „Wahrheitsliebe" die Hauptquelle fur jene Marchett ist, roelche dem Reichs-rathe durch Klun, Feriancie rc. aufgctifcht rocrbett, so oft es gilt, bie Bedriickung ber Karnttter Slovenen als eine Thatfache hinzustellen. Die national: Spaltung im Lande heraufzubeschworen, sei nur bas Bestreben ber Einspieler unb Consorten, man tnoge den Aužftihiungen Einspieler's tin Landtage keinen Glaubeit beinieffen, benn Prieftern, roelche ben Religionsunterricht in der Schule uernachlaffigen, katrn es niemals urn eine umfaffeitbere Beriicksich-tigung desselben, sondern nur uin egoistische Be-strebungen zu thun sein. Dr. Abuja (Slovene) bean-trngte, der Landesschulbehorde und den Lehrfrnfteii fur ihre rastlosen, zielbetvuhten Bemiihungen zu danken, und bemerktc, bah bie erdrtickende Mehrheit ber Bevolkerung des Landes unb auch in feinetn Wahlbezirke mit ben Schuleinrichtungen znfrieden set, roofiir bie zahlreichen Kuiibgebuugen an die ©chitlbehbrben des Landes sprechen. Nach eitiem mih-ltmgenen Lersuche Einspieler's, die gegen die slovenische Geistlichkeit erhobeiien crbrudkenbcii Anfchulbi-guitgett abzuschtvachen, schloh bie Debatte mit ber bezeichnenben Bemerkttng bes Berichterstatters Zeno Grafen GoLH, „bem Namen nach ivollen sic bie confessionelle Schule, in Wirklichkeit aber bie unbc-schrankte Herrschaft fiber dieselbe", und In-toiite berselbe, bah bei Utnfang ber Gleichberechtigung b.f Nationcn nur nach beren Geschichte, Entwicklung uv-Stellung im Staate beurtheilt roerben biirfe. — (Personalnnchrichten.) Dem D6e':; Icinbcsgerichtsrathe Herrn Mitterbacher in ©re; rourbe ber Titel unb Eharakter eines Hofrathi^ verliehen. — Die Herren Dr. v. B leiiveis un. Lanbcsthierarzt Wagner rourden zu 9Jiitgltebeti: der Priifungs-Commission an ber hieftgen Huf beschlags-Lehranstalt ernannt. — Der provisory Bczirks Thicrarzt Herr Josef @ a bn if at in Tschernembl rourbe zum befinitiven Bezirks-Thierarzte I ernannt. — P. E u st achi u s Ozimek, Provincial bes FranziSkaner-Orbens, feierte am 25. b. M. i« Laibach fein 50jahriges Priesterjubilaum. — (Ster befall.) In Innsbruck verschied bieser Tage Herr Anton Ebler v. Lenard in hohent Alter; berfelbe Icbte friiher burch viele Jahtt in Laibach, roo er ob seines licbensroiirbigen rafters eine allgetnein geachtete unb beliebte Pki-fonlichfeit roar. — In Salzburg starb ber Dbersi t. R. Herr Friebrich Wallufchef v. Wall-f e 1 b. Dessen Leichnam rourbe nach Laibach iiber* fiihrt unb im Friebhofe z". St. Ehristof beerbigt. — (In bie Lanbescomntission fut •a g r a r i s ch e D p e r a 11 o n e n in Krain,) bie unter bent Boisitze bcs Lanbesprafibenten tngt, tvurben als Mitglieber enisendet aus bem ©tank der Landesregierung: als Stellvertreter des Bor-sitzenben Herr ©tntthnltereirath Alexander Schemerl; als Referent Herr Bezirkshauptmann Felix Schafchel und als dessen Stellvertreter Herr Bezirkshauptmann Dr. Philipp Zaplotnik; als Mitglieber aus betn Richtetstcinbe die Herren DberlanbesgerichtSrath Josef Gerbešič, bie Lanbesgerichtsrathe Johann Ribitsch, Karl PlcSko unb Josef Martinak; als Ersatztndnnei derselben bie Herren Lanbesgerichtsrathe Johann Vencajz unb Franz TomSi6, scimmtlich aus Laibach: aus bem Lanbcsaitsschusse bie Landesansschnhbeisitztt Herr Otto Detela und Herr Dr. Josef Bošnjak, letzterer als Ersatzmann; als standige Beircithe der Gutsbesitzer Herr Josef Friedrich Seunig unb bet latibfchaftliche Dberingenicur Herr Franz Witfchl: als technische Organe stir foreftale Ftagen Herr Lanbesforstinspector Wenzel Goll unb als Revi|tonš‘ geometer ber atitorisirte Eivil-Geomcter Hen Theodor Sittig. — (Der Laibacher Bicycle-Club) ver-anftaltete ant 23. b. M. auf ber Reichsstrahe von Krainburg nach Zivischeniviissenivassern sein zweiteS internes Strahen-Wettrennen. Das sportliche Unttt-nchmeii, bas vom hcrrlichsten Wetter begiinftigt max, nahm einen sehr gelitngenen unb animirten Berlauf: auher dem unmittelbar betheiligten Kreife roar noch ein zahlrcichcs Publikum, vornchmlich au8 Laibach, erfchienen unb ouch viele Landleute aus ber Urngc bung roohnten betn interesanten Wettkampfe bet. Die Refultate bei den einzelnen Rennen waren foi' gende: Im 10 Kilometer-Rennen pafsirte als Erster das Ziel Herr P. MajdiS in 21 Minuten; ihm folgten die Herren Linbetiberger, D!. Pusnik und F. Schantel. Im 4 Kilometer-Rennen siegte Hen G. Kastner, ivelcher bie Strecke in 9 Mmuten 35 ©ecunben zuriidtlcgte; dann folgten die Herren G. Gradišnik als Zroeiter unb A. Damaska « Drittcr. Im Junior-Rennen (2 Kilometer) sieg Herr J. Moro; ihm folgten bie Herren I. Pauer niš Zroeiter unb I. Schtvara als Drittcr. — (Der Deutsche Schulvetein) hat in seiner am 18. b. M. abgchaltcnen Attsschutz sitzung ben Fortbezng eines Stipenbiunts an ^ Go t t sch ec r Lehraintscaiibibaten an bei ~ 9 bildungsanftalt in Klngenfurt beivilligt, cn Einrichtung ber Korbflechtabtheilung fll’ ebetIi^n inbuftricschule in Gottfchee noch t Betrag flussig gemacht, itfterbiefe fw ^ unterricht an ber bortigcit Musiksch" Procente Zunahme feit 1870 1888 1870 72'5 100 27-5 30 8 70 39'2 35 8 67-9 32 1 17-4 72-7 55'3 40-4 64-7 24-3 53-2 95-5 42-3 56-2 94-3 38-1 58-6 96-6 38 gut Unterstutzung armer Schuler am dortlgen Gymnasium die nothwendigen Geldbetrage eingestellt. — (Oeffentliche Volksschulen be-fianden in Krain) im Schuljahre 1886/87 282, darunter 13 Knaben-, 11 Madchen- und 258' gemischte Schulen; hievon waren 177 ein-, 59 zwei-, 18 drei-, 24 vier- und 4 fiinfclassig. Die Zahl der schulpflichtigen Kinder belief sich auf «3 314 roooon 54.296 die Schule besuchten; uber-dieh bestanden 16 Privat-Volksschulen. — (Gegen die Slov enisirung Karn-lens) haben auch im Laufe dieser Woche wieder verschiedene slovenische Gemeinden Proteste erhoben und die „frevelhafte Einmengung fremdlandrscher slovenischer Reichsrathsabgeordneter in die geord-neten Schulzustande in Karnten" energisch zuruck-oewiesen. Bei dieser Gelegenheit sei noch hervorge-boben dah noch den neuesten arntlichen Zusammen-fiellungen der lese- und schreibkundigen Wehrpflicht^ cen in Karnten sich fur das laufende Jahr 1888 nachstehende Resultate in e.nzelnen Schulbez.rken «rgeben: Schulbezirk Klagenfurt Stadt Klagenfurt Land St. Veit Volkermarkt Wolfsberg Villach Spittal ^lus^sen°Daten geht nun auch ziffermahig heroor. oerabe die slovenischen, respective gem.scht-1prach?gen Bezirke. mie Volkermarkt. Villach Klagen. -knrt Land und Hermagor, die grohte Zunahme ^eiaen daher die von auswartigen slovemschen Ab-aeordneten voraebrachten tendenziosen Klagen, dah ? ° ,L7ni,ch-n ««»,, in d-n B°„-. fchulen nicht lesen und schreiben lernen, den That-^achen vollkommen widersprechen. — (Forstliche Priifungen.) Die Staats-vrufungen fur selbststandige Forstwirthe und fur das niedere Forst- und Jagdschutz-Personale werden in den Tagen com 5. bis 12. November am Sitze der hiesigen Landes-Regierung ftattfinden. — (B e r u n g l u ck t e r Tourist.) Ober-lieutenant Valenta bes Pionnierregimentes ist ieim Abstieq des Mangart abgestiirzt. Der Leichnam d^elben wurde am 26. d M. 30 Meter unter dot! Traunik-Sattel nachst Naibl ausgesunden. (Aus der T h e a t e r iv e l t.) Die Saison 1888/89 wird in Marburg und Cilli am 30 d M. eroffnet; auf letzterer Buhne sungirt H»r Alexander Mondheim als Negisseur der Operette und Posse. — (Der Laibacher Morast-Ent-sumpfungs-Fond) besitzt derzeit ein Ver-mogen von 76.200 fl. in Obligat.onen und von 11.439 fl. in Sparcasse-Einlagen. — (S t eue r-Zuschl age fur die Handels. und Gewerbekammcr.) Das Handels-ministerium hat den Voranschlag der Handels- und Gewerbekammer in Laibach sur bas Jahr 1888 mit fcem angesprochenen Betrage von viertausenb neun-bundert achtzig zwei Gulden 25 Kreuzern o. W. ge-nehmigt und zur Deckung des aufzubr.ngenden Er-fordernisses eine Umlage auf den concurrenzpflichti-«en Steuergulden, und zwar in der Hohe von 2 kr. auf die Erwerbsteuer und Mahengebiihren nebst dem auherordentlichen Zuschlage und von 1 kr. auf bie Einkommensteuer nebst dem auherordentlichen Zu-Ichlage der im Sinne der neuen Wahlordnung Wahlberechtigten bewilligt. — (Freiwillige Feuerwe hre n) be-slehen in Krain bis jetzt 50 mit 2094 Mitglie- dern. Die Landes-Regierung hat die Statuten des in's Leben gerufenen krainischen Landes-Feuer-wehrverbandes genehmigt. — (Der krainische Gewerbe-Verein) beschloh aus Anlah des 40jahrigen Kaiser-Regierungs-Jubilaums bie Grunbung einer „Meister-Kranken-imb Beerbigungs-Casse" in Laibach. — (33 o n ber S ui> bahn.) Vom 20. b. M. an gehen bie Tages-Eilzuge um 7 Uhr sruh von Wien nach Triest ab. — (Aus Velbes) wird uns vom 25. d. M. geschrieben: Die heurige Saison hat zwar, »vie hergebracht, viel spater begonnen, als es wunschens-roerth und nach unseren hiesigen klimatischen Ver-haltnissen angemesien ware, sie gestaltete sich dann aber zu einer recht lebhaften und befriedigenden und etwas spater sogar, als es sonst meist der Fall roar, verliehen Veldes in diesem Jahre die fremden Gaste; noch bis gegen Mitte d. M. waren deren cine ansehnliche Zahl geblieben unb erst das ungun-stige Wetter, bas mit dem Beginne biefer Woche eintrat, vertrieb bas letzte Hauflein berselben, so bah die Saison nunmehr osficiell als beenbet ange> sehen werden kann, wenn schon die Mehrzahl der Villenbesitzer in ber hoffentlich nicht trugerischen Erwartimg schoner Herbsttage noch hier aushalt unb auch noch Neisende mehrsach auf ein paar Tage vorubergehenden Aufenthalt nehmen. Die Zahl ber Gaste uberschritt heuer bas Tausenb, eine Fre-quenz, bie selbstverstcinblich noch einer sehr bebeu-tenben Steigerung fahig ist, bie aber im Berhiilt-nisse zur sruheren Zeit immerhin als eine recht ansehnliche bezeichnet inetben barf. Zu bem schon oben angebeuteten gelungenen Verlaufe ber Saison trug jebenfalls auch bie Curmusik bas Jhrige bei; dieselbe, wiewohl gering an Zahl, war weit besser als sonst bei dergleichen Ileinen Babe-Capellen ber Fall zu fein pflegt unb ihre taglich zweimaligen Probuctioncn an verschiedenen Punften (Mallner , Souisenbab , Petran unb Schlohbab) vereinigte fast immer einen groheren Theil ber Gesellschast; abgefehen bavon gab bas Vorhanbensein eines Cucorchesters auch sonst Gelegenheit zu geselligen Vergniigungen, zu Seesahrten, Tanzkranzchen u. bgl. Als eine weniger erfreuliche Thatsache aus biefer Saison ist zu verzeichnen, bah die Villa Nittmayer unb ber bazu gehorige grohe Park bei bent stattgehabten Verkaufe abermals in den Privatbesitz iibergegangen find. Zwar bietet der jetzige Eigenthumer die Gewcihr, dah Villa unb Park aus's Bests werben erhalten werben, allein vom Standpnnkte ber kunftigen Entwicklung von Velbes ware es sicherlich im hochsten Grade wiin-schenswerth gewesen, wenn diese Dbjecte in ben Besitz ber Getneinbe, beziehungsweise bes Curortes gelangt waren. Ein nur annahernb so gut gelegener unb so prachtiger Curpark, als ihn ber Park ber Villa Nittmayer gebotei, hatte, ist aber am ganjen Seeufer selbst mit grohen Kosten nicht mehr zu be-schaffen unb auch fur bie Errichtung bes seiner-zeitigen Curhauses ware hier ber cntfchieben giin-stigste Platz gewescn. Dah bieses fur Velbes so bebeutsame Project nicht zur Aussuhrung gelangte, daran waren sicherlich in erfter Lime die zu kleinen Geldmittel schuld, iibcr welche Geineinde unb Cur-commission berzeit noch versu^en, anbereifeitS abet rourbe mit aller Bestimmtheit erzcihlt, bah bie Villa nun thatsachlich um einen weit niebrigeren Preis verkaust worben sei, als er friiher auf eine beziig-liche Anfrage ber Gemeinbe gestellt worben war. In einern Falle wie bem vorliegenbem hatte man vielleicht erwarten biirsen, bah man ber Gemeinbe eine Art Vorkaussrecht gewahrt ober bah man sie zuni Wenigsten von dem lctztkn Preise, um ben bas Object zu haben war. verstanbigt hatte. Waren bie Gemeinbe unb ber Curort auch bann nicht in ber Lage, bas Geschaft abzuschljehen, so ware ja hiemit einem anderweitigen Verkaufe in leiner Weise vor-gegriffen warden. — (Der Knlender d es Deutschen Schulvereines furl 889) ist foeben erschienen. In feinem schmucken Gewande sieht er uberaus ge« sallig und vornehm aus unb wir begriihen ihn wie einen lieben Haussreund, der mit jedem Herbste wieberkehrt. Dieser britte Jahrgang bes vortreff-lichen Kalenders ist inhaltlich noch reicher als seine Vorganger und auch die Illustration tritt mehr als bisher in ben Vordergrund. Drei verschiebene Kiinst-ler haben sich an ber Jllustrirung bes Buches be= theiligt unb einige Zeichnungen von Joses Engelhart zu einer Wiener Humoreske von Chiavacci sinb vor» ziiglich. Nicht minber reichhaltig als ber literarische Theil bes Kalenbers ist bas „Nachschlagebuch" bes-setben. Man finbet barm mehr, als man sonst in Knlenbern zu sinben gewohnt ist, unb es bleibt ein Rathsel, wie bieses prachtig auSgestattete, in rothe Leinwanb gebunbene Jahrbuch bes Schulvereines, bas alljahrlich ein schones Reinertragnih abwirft, um ben Preis von 65 Kreuzern hergestellt werden kann. Die Rcdaction bes Kalenbers lag auch heuer in ben Handen des Schriftstellers Muller - Gutten-brunn. Or iginal - Telegramm dro x»idachvr „Mochrnblatt". 8. Berlin, 28. September. Der „Neichs-anzeiger publicirt die Jmmediats-Eingabe Bismarck's an den Kaiser, welche die Behauptungen dcs Tagebnches Friedrich's in cinigen Punkten mihbilligt unb im Anstrage an den Justizminister ilipselt, gegen ben Hcransgeber des Tagebnches, Rodenberg, das Strafverfahren einznleiten. Vom Buchertisch. P. K. Nosegger's Ausgewahlte Werkc. Pracht- AuSgabe. Mit 600 Jllustrationen von A. Greil und A, Schmid-hammer. In 75 Licferungen. Lexicon-Octav. L 80 kr. (St. Hart-lebens's S3erlag.) Die von un$ schon mchrfach besprochene, iHuftrirtc Ausgabc bon P. K. Rosegger's AuSgewShltcn Werkm ist bis zur 15. Liefcrung vorgeschrittm. Die prachtigen Zeich. nuiiflcn von Greil und Schinidliaininer, sowie die hcrjgewinnende Sprache des beliebten Autors vereiuigen sich in dicier AuKgabe zu eincm harmonischen ©anjcii, so datz die deutschc Literatur mit Stolz auf die tmtlicgeiidc Schopfung blickcn dots. Fur Familien find Rosegger's Werke, da sie deutsches Volksleben schildern, an sich schon empfehlcnSwerth, die illnstrirte, ungemein billige Pracht-AuSgabe aber ist ein formlicher HauSschatz, ait dessen kiinstlerischer Ausstattung man sich erfreuen, an dessen Jnhalt aber sich erbauen kann. Verstorbene in Laibach. Ain 20. September. Johann Smolnik, Mlisikers-Sobn 7 9)i., Ziegelstratze 29, Dnrchsall. — Andreas PavIoSiS, Jurist! 21 3., Petersstraste 13, Gehirnlabmnng. — FranziSka Prepeluh! Faliriksarbeitcrin, 18 I., Pctersstrasie 19, Tuberculose. Ain 22. September. Maria Modic, Arbeiterin, 48 I., Kuh-thal 11, Paraplegie. Am 28. September. Alois Jgnaz Sinter, pens. RechnungS-revident, 77 I., Ronnengasse 4, Lungeueiitzundung. — Theodor Sever, Arbeiters-Sohn, 8T., Feldgasse 38, Trismns. Am 25. September. Alois Knific, Arbeiters-Sohn, 3 M., Chrongasse 20, Fraisen. — Thomas Furlan, Kellners-Sohn, l'/z M., Dampsmuhlgaffe 11, Brechdnrchsall. Am 26. September. Franz Podkrajšek, Privatier, 58 I., Romerstrahe 11, Rothlauf. — Johann Sirk, Fleischers-Sohn, 13 M., Polanastrahe 34, Darmkatarrh. Einladiing-. Mit 1. October 1888 wird auf da§ „Wchkr MolhmblM" ein nencs Vierteljahr-Abonnemcnt eroffnet. Die Preise find am Kopse lmferc# BlatteS ersichtlich. Ergebenste Administration des „Laibacher Wochenblatt", (2683) Laibach, Schustergaffe 3. Witterimgs-Bulletill aus Laibach. Luftdru in Milli-metern auf 0 reducirt Tages- mittel Thermometer uach Celsius TageS !Mari» Mini mittel I mum ' mum1 Nieder-schlaq in: ! Mitli. I ! metern > WitterungS-Eharakter 21 22 23- 24 25 I 2«| —I 27! 742-2 743-2 742-7 737-7 733-4 737-7 739-2 15-0 13-0 12-7 14-7 15-0 19-5 18-2 19-0 20-0 15-2 10-3' 7-O' 4-0 5-0 120 14-8 13-3 160 153 11-8 0-0 o-o 0-0 o-o Wolken und Sonnenschein, Abendroth. Morg. Nebel, taguber heiter. Mora. Nebela taguber heiter. Morg. Nebel, taguber heiter. HVorm. Regen bis Mittag 12-9 ! Nad)in. trube, Wetter^ leuchten. n.„ 11 Trube, unfreundlich, lj Nachts etwas Regen. ,n,JI n.n | Gelockerte Wolkendecke, I cinige Sonnenblicke. WiiLHr rJt,» ai I»«‘- tttite Person, welche durch tin einsaches Mittel von 23>Lhriger Taut heit und Ohrengerauschen geheilt wurde, ist bereit, tine Beschreibung deiselben in deutscher Sprache Jedem gratis zu iibersenden. Adreffe: Me hot son, Wien, IX., Kolingasse 4. (2628) MATTO^ relnater »IkMlncher testes Tiscl- mi MriscbiisptrM, erprobt bei Husten, Halskrankheiten, Magen- und Blasenkatarrh. Heinrich Mattoni, Karlsbad nndWicn. Eduard Samhaber sagt alien feiiten Gesinnungsgenosscn ein Ijcrjfidjcs tclicmoljf und dankt znqleich ben umcf'crett Pimtiolcii und den dentschen Turner« fur den ihm zn <*l>mi veranstnl-teten Abschiedscoinmers mit eiticnt Heilrnfe auf die dentsche Tache im herrliclien L'ande Krain. (26i)0) Gcbt bent Dcntschcn Schulvercin! Hundertfach brin^t er es ein. (2509) Wir erlanben mi6 die P. T. Poiifiimeiiteit von Radeiner Sanerbrnnnen aufmerksam ;u imtAeu, das, nnr jene Fullunflen eelitvm Nadei-ner Saiierwaffer enthalten, deren Korke das Wort „lta«lel«i‘‘ eingebrannt. haben. Prospecte gratis u. franko vo» der (2GG3) Cursanstalt Sauerbrunn Radein in Steiermark. (Siteritic und Lebcnslnst dahin. Wenii das Bl»t in fcincm regrlmabiaeii StciMttufe durch den Korper gelicimnt obcv gehindert mirb, so 111116 baSselbe uct-dcrben und Krankheiten cncugcii. Im Aufang ttelcii imnr mci-stenS kcinc Syuiploiue aiif, ivclche cinc b c ft i 111 in 1 e itnmf-heit ctfemicit lassen. Erst ftclleii fid) htiufig Kopfschmerzen ein, daiin folacii Appeiitlosigkeit, Schlafmangel, der Magen ist itici-stenS miflet Orbuuug. Euergie und LebenSlust vcrschwiiidcn, man mirb aufgetegt, ncrvos. DaS Gehirn ist wic miter Blcige-wicht liegcub, baS Aussehen kriinklich u. f. w. und bennoch ist cs schwer, cine bestiminte Krankheit fcstzustcllen. Man nehine Warner'S Safe Cure, welche fid) a 18 besonberS restaurirend er-weiseii wird. Dieses bemigt auch Herr 3. Puls in Rettin bei Neustadt in Holstein, indent er schreibt: „Jhre Warner'S Sase Cure hat fich vortheilhaft bewahrt, da id) seit liingerer Seit an Kopfschmerz und Schwiudel gelitfen Halle, wofiir id) Jhncn sehr vervunden bin." (2492) Verkauf und Versandt nur durch Apolheken. PreiS 2 fl. Depots i„ Laibach: W. v. Trnkoczy, Gabriel Piccoli. Haupi-Depol: H. H. Warner Si Co., Prefiburg. Gicht- und Rheuma-Lcidendc niacheu wir besonders aufmerksam auf Hivizela‘8 Glelit-fluid, daS fid) nidit nur alS ein uneutbehrlid)eS llaug-mlttel bei tilelit-, Itlieuma- und Sepwen-leiden bercitS ill alien Kreisen eingeburgert Hat, souderu aud) laut zahlreicher Anerkennungen bon Aerzien mit Erfolg oibinirl mirb. Hivizda’e Glelillliiiil, cd)t nur mit iicbenstehenberSchtchniarke, ist zu beziehen burch alle ApiitlieUen.—Ptcis perFlacon 1 fl.0.W. IIaii|)(ile|idt: KrelNapotlieke Hor-lieiibm’KbciWien.bcSFi-aiiz Joli.Kwlz-da, k. k. osterr. unb fbnigl. ruman. Hof-Lieferant. II. TVcstle’s Kindermelil. SOja-lirigrer Erfolg-32 Auszcich-liungcit, mnrunter ILEhren- diplomc unb 14 goldenc Medailleu. Schweizer Fabriksmarke. Stifjfrcirfjc imrn der crsten mcdi-cinischcii Anloritiiten Uollstiindiges Uahrnngsmittkl fiir Kleine Kinder. 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(2688) .lioljilfrijrr SoucrOrunn, slels frifd) gesiillt, en gros & en detail, zu deu bidigftcn Preikeu (2555) erhalt man in ber Krakauvor stadt Nr.27. Kelin Gulden tiiglicher Nobonvcrdlenst, olmo Capital und It is co durch Verkauf von Loson auf liaton im Sinno Ues G. A. XXXI. v. J. 1883. 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BENEDICTINER der .A-BTEI von SOULAO (Gironde) Bom MACUELONJTE, Prior * goldne Jledaillen : Brussel, 1880 - London 188t DIE HOCHSTEN AUSZKICHNONQEN mCSDM| imJihre | Durch den Prior Pierre UOURSAOD « Uef taegliche Gebrauch ties Zahn-Ellxirs der RR. ??. Benedictiner, in der Dosis I von einigen Tropfcn ira (ilasc Wasserg verhindei t und heilt das HohUerden dorl Zaehne, welchcn er weisscn Glam und| Fcstigkeil verleiht und dabei das Zahn-llcisch starki und gesund crhalt. « Wir leisten also unseren Lesern einen thatsachlicheu Uienst indem wir die sie auf diese alte und praktische Praeparationaufnierksam machen,welche das best« Heilmittel und der elnzige Schoti liir end gegen Zahnlelden sind i aiusgegrundetlSOl g UI N "" H°9eerl1 General-Agent Zu haben in alien guten Parfumeriegeschaeften Apotheken und Droguenhandlungen. Billige Kaffeepreise. Der II a in b n i* 1C i* Waaren - Vermmdt van NliieU- 41 At Co hat (loch (lie bewteii Kaffeesorten zu den hllllftNstcn l’reisen. 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Manche Leute leiden an Brust- und Seitenschmerzen, 3mučilen ouch on Schmerzen ini Rucken; fie fiihlen fid) matt unb fchlofna, haben tinen schlechten Geschmack im Munde, besonders deS Morgens; eine Art klebrigen Schleims samnielt fid) on den Zahiien; ihr Avvetit ist fchledjt, im Mogen liegt'S ihnen rnie eine schmere Last und bisweilen empfinden fie in bet Mogenhohle cine unbeftimmte Art von Erschlaffung, die butch den Genuh von Nohrung nicht beseitigt wird. Die Augen fallen ciit, Hande und Fiipe merden fait unb klebrig: nach eincr Weile stellt sich Hiisten ein, onfongs trockcn, noch roentgen Monatcn abet bcgleiiet von grunlid, ous-sehenbcn AuSwursen; der Betroffene fill)It fid) stets tniibe, ber Schlof fchcirtt ihm feitie R»he 311 bringen; bann wird er ncrvoS reizbor nnd mipniulbig, bofe Ahnungcn nbcrfallcn ihn ; roenn er flch ylolilid) erljebt, fill,It er fid) fchwindlig und der ganze Kopf scheint ihm herumzugehen; seine Gebarme roerben verftopft, seine Ha»t wird zuweilen trocten und beip, das Slut wird dick unb slacken b, dos Weitze im Augc ninimt eine gelblidje Forbe on; der Urin wird sparlid) unb bunfelsatben unb laht nach ISngereni Etehen eineii Bobensatz zntuck; bann bringt er Ijaufig die Nahrung auf, roobci er zuweilen einen fiijen, znweilen eincn faiiren Ge schmock verfpiirt, unb welches oft von Herzklopfen begleitct ist seine Sehktoft nimnit ab, ftletfen erfdjciticn ihni Dot ben Augen unb er witb von einem Gefiihl schwetet Etschopfung unb groper Sd>wad>e befallen. Alle biefe Symptonie treten wechielweife nuf, unb man nimnit on, bah fast ein Drittel ber Bevolkerung dieses Londes an eincr ober ber anberen Form biefer Krankbeit leibet. Durd) ben Shaket-Exttokt ninimt bit Gohtung bet Speifeu jedoch einen folchen SU-tlnuf, bah deni ktonkenKotpet Nahrung zugefiihtt roird unb die friihere Gefundheit fich roicbct einfteflt. ®te SBitfuitg biefer Arznei ist eine wirklich rounberbatc. Millionen unb Mil-lionen von Flasdien find betciis vetfaufl ivotden unb bie Anrohl bet Seugnissc, welche die heilenbe Ktoft biefer Mebiein 6efunden, ist eine onherordentlichc. Hnnberte von Kronkheiten, roeldje bie vetschiebensten Namen fiibrcii, stub cine Folge von Unvetdaulich feit; allciii roenn dieses letztere Nebel bchobnt ist, so verschwin den auch die anberen, beirn bieselben find bloh Symptome der roitklichen kronkheit. Die Atznei ist bet Shaker-Extrakt. Die Scug niffe von Tanseuben, rncldjc von ben heilenben ©iactifchnften beS fclbcn lobciib fptechen, beroeisen bie» ubet alien Zweifel. Dieses vortrefflichc Heilmiltel ist in alien Apotheken zu haben. Personen, welche on SBerftopfung Iciben, benotbigen „© e i g c I'S Abfiihr-Pillen" in $etbittbung in it bent Shofer-dtlraft. Seigel'S^lbfuhr-PtUeii heilenVcrstopfnng, bnuiicn giebct unb Erkallungen, befteien von Kopfwcl, und nntcrdtucken @a(Ifud)t. Wet bieselben eiiinrnl verfudjt (jut, witb gcroih rnit bcren ©cbriuid) fortfohreii. Sic witken allinolig und ohticSchnter-icti ui vetutfochen. — Pteis: 1 Flosche Shakct-Exttokt fl. 1.25, 1 Schachtel „SeigeI'S AbfiihtPillen 50 ft. St. Martin a. I.. O.-Or., am 4. Mai 1882. Euer Wohlgetoren, Hochzeehrter Herr! Viele Jahre titt id) an eitieni Nikrenleiden. Dnrch ©Otte« Fugung kam ich auf Jhren rasch unb schmerzloS heitenben „SH«kerErtrakt" und taufte lfieeon ein Ftilschchen; nach Verbrauch dieses Ertrakte« fuf)(te ich eine bebeutenbe Srleichtening unb war nachVerbrauck tueiteter jlseigldfchchen vollkommen hergestellt. Mettle Genesung ist urnfo aiiffalliflev, Weil mein Hebei deceits mehtere Jahre angehatten bat unb ich, iiit 79. Lebensjahre stehenb, kaum auf eine ©enefung boffen konnte. Ich tittk Sie, hochqeehrtet Herr. nteinen verbindlichsteit Dank siir Zhre Bemiihung, ber leibenden Menfchheit zn betfett, eittaeaenjuneljmen. HockachtungSvok Jofcf Brandstottncr, jub. Oberlehrer, Jnhaber deS filbernen BerbienstkreuzeS rnit der Krone. Wor wcrtl>lose» Ncicliahniungen, welche sogar schadlicl, wirken, wird gewarnk. Eigenthumer dcs „Ehaker-Extrakt" A. «F. IVliile, Limited, London, 35 Farringdon Road E. C. Haupt - Depot und Central - Versa,,dt von „Shaker - Extrakt" und Seigel's Pillen Joliann Hep. llariiH. 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