Amtsblatt MrKmwcherHeitnng. Mr. »45. Mittwoch den 3» Juni »858s Z. 3l4. a (3) Nr. Il«2«. Kund «n achun g. Die k. k. Lotto-Direktion eröffnet nunmehr die vierte der von Seiner k. k. Apostolischen Majestät anbefohlenen Lotterien zu gemeinnützigen Zwecken. In Folge der sehr günstigen Aufnahme, welche dem bei der dritten Lotterie zu gleichen Zwecken zum Grunde gelegten Spielplane zu! Theil geworden ist, kommt mit Genehmigung des hohen k. k. Finanz-Ministeriums vom 23, Jänner l. I., Z. 37«3 1>4, bei der vierten Lotterie dieser Spielplan wiederholt in Anwendung, und die Lotto-Direktion bringt daher neuerdings eine große, reich ausgestattete Gold-Lotterie mit 6698 Gewinnsten, im Gesammtbetrage von 60.000 Stück vollgewichtigen k. k. Ducuten, in Ausführung, deren einzige Ziehung, bei welcher alle Lose auf alle Gewinnste mitspielen, wenn nicht früher, unabänderlich und unwiderruflich am 16. Dezember 1858 stattfindet. Der Ertrag dieser vierten Lotterie wird nach der allerhöchsten Bestimmung Seiner k. k. Apostolischen Majestät taxfrei zur einen Hälfte für den Bau eines neuen Krankenhauses in Agram, und zur andern gleichen Hälfte für die Erziehung mittelloser Waisen von Offizieren, Militärparteien und Beamten verwendet werden. Die allgemein rege Theilnahme, welche bisher diese von Seiner k. k. Apostolischen Majestät ausschließlich für wohlthätige Zwecke an^ geordneten großen Geld-Lotterien bei der Be- ben, und die günstigen Erfolge, welche für die von Seiner k. k. Majestät angestrebten, so überaus wohlthätigen Zwecke erzielt wurden, berechtigen die k. k. Lotto-Direktion zu der Hoffnung, daß auch die vierte dieser gemeinnützigen Unternehmungen die gleiche Theilnahme finden werde, und daß dadurch der Allergnä-digsten Absicht Seiner k. k. Apostolischen Majestät in erfreulicher Weise werde entsprochen werden. Die Fürsorge für unglückliche kranke Mit-! menschen, und die Erziehung armer Waisen, die von Mannern hilflos zurückgelassen wurden, welche sich für den Staat Verdienste erworben haben, ist ein edler Wohlthätigkeitszwcck, welcher die wohlwollende Mitwirkung aller Staats-Angchörigcn verdient und gewiß erlangen wird. Der Losabsatz wird zugleich mit der Veröffentlichung des großen Lotterie-Plakates beginnen, und dem Begehren um Lose daher erst dann genügt werden können. Von der k. k. Lotto-Gefalls-Direktion. Wien, am ,. Juni l858. Josef Nittcr v. Spaun, t. k. Hofrath und Lolto - Direktor. Friedrich Schrank, f. t. Megierungsratl) und Lottu> Dircktions. Adjunkt. Z. 324. ^ (2) Nr. 418 G. K. Konkurs « Knndmachnnft. Bei den k. k. gemischten Bezirksämtern in Obcrlaibach, Sittich und Egg ob Podpetsch ist je Eine provisorische BezirkamtökanzlislcnstcUc mit dem Iahresgehalte von 35tt ft, und mit dem Vorrückui^örechtein den Iahlesgchalt von 40« st. in die Vlledigung gekommen. Die Bewerber um einen dieser Dienstposten haben il>e gehörig instruirten Kompetenzgrsuchc im vorgeschriebenen Dienstwege bis zum 15 Juli l. I. bei einem der oberwähnttn Bezirksämter einzubringen, und darin zugleich anzugeben, ob und in welchem Grade dieselben mit einem der hierländigen BczirkSlieamtcn verwandt oder ver» schwägert sind. Von der k. k. Landes-Kommission fur dlc Personal »Angelegenheiten der gemischten Bezirksämter in lttain. Laibach am^I2. Ium 1858. Z."327."» ^1) Nr. 1099« Zu besehen ist eine Kanzlei-Assistenten-Stelle im Verwaltlmgsgebiete der steir. illyr. küstenl. Finanz-Landes-Direktion in der Xll. Diätenklasse, mit dem Gehalte jährlicher 350 st. Bewerber um diese Stelle, oder eventucl um cine derlei Stelle mit dem Gehalte jahll. 3UU st,, haben ihre gehörig dokumcntirten Gesuche unter Nachweisung der allgemeinen Erfordernisse der bisherigen Dienstleistung, der allfälligen Sprach-kcnntnisse, insbesonders jener der italienischen Sprache, und unter Angabe, ob und in welchem Grade sie mitFinanzbeamtcn des hierortigen 35er« waltunggebieteS verwandt oder verschwägert sind, im Wege ihrer vorgesetzten Behörde bis 25. Juli d. I. bei der Finanz-Bandes.Direktion i» Graz einzubringen. K k. Finanz - Landes « Direktion. Graz am 27. Juni »858.____________ 5"32U7"^"ft) ^ Nr. '«""/«,< Kundmachung der k.k.Finanz-Landes-Direttton für Steier-mark, Kärnten, Kram und das Küstenland, wegen Sicherstellung des Ertrages der allgemeinen Verzehrungssteuer siir das Verwaltungsjahr 1859 in ihrem ganzen Ge-bietsumfange. Zufolge des hohen Finanz Ministenal-Erlasses vom 8, Juni l. I., 6, '""/«.»' h", b" ^' Wli,,n«..y vrv ^lllagkb ocr Verzehrungssteuer von Wein, Fleisch und gebrannten geistigen Flüssigkeilen fur das Verwaltungsjahr 185!) in derselben Art und nach denselben Bestimmungen zu geschehen, wie mit Erlaß vom 18. Juni »857. 3- '°"'/33o, für das Jahr 1858 angeordnet worden «st. Demgemäß werden die Bestimmungen der hier« ortigen Kundmachung vom 28. Juni »857, Z. '"'"/595, wie folgt in Erinnerung und theil« weise neu zur Kenntniß gebracht: 1. Die Verhandlungen zur Verpachtung, so wie zu gemeinschaftlichen Abfindungen mit Korpo rationen von Steuerpflichtigen oder mit gan. zcn Steuergemeinden und Bezirke«, werden gleich wie die Verhandlungen zu Abfindungen mit einzelnen steuerpflichtigen Gewerbetreibenden in der Regel nur auf ein Jahr mit oder ohne Vorbehalt der stiNschweigenden Erneuerung des Uebercinkommens für die nächstfolgenden beiden Jahre gepflogen, könncn abcr bezüglich des Weines und Fleisches nach Andeutung des hohen k. k. Finanzministeriums in gewissen Fallen auch unbedingt auf die Dauer von drei Jahren die Vertrage abgeschlossen werden. 2. Der Verzehrungssteuerbezug von der Bier-und BranlUlveincrzeugung bleibt von diesen Verhandlungen ausgeschlossen, und wird die Steuer hievon wie bisher in eigener Regie eingchobcn. Von dieser Bestimmung sind jedoch die Grundbesitzer, welche gebrannte geistige Flüssigkeiten aus nicht mehligen Stoffen erzeugen und diese Erzeugung nicht gewerbsmäßig betreiben, ausgenommen, indem mit ihnen und rücksichtlich mit Gemeinden als sol'! chen für die Gesammtheit aller eben gedachten Grundbesitzer der Gemeinde, beim Vorhandensein der hiefür insbesonders uorgezeichncten Bedingungen, 'Abfindungen für diese Erzeugung eingegangen werden können. 3. Die Verhandlungen zur Sicherstellung deö ' Bezuges der Verzchrungssteuer haben sich mit Ausnahme der unter Punkt 2 genannten Ge« werbsbetriebe auf alle jene Steuerobjekte zu erstrecken, welche entweder für das Verwal» tungsjahr 1858 in Aerarialregie stehen, oder bezüglich welcher die eingegangenen AbfindungS« und Pachtvelträge mit Ablauf des Verwal-tungöjahres 1^58 von selbst erlöschen oder rechtzeitig gekündet werden. 4. Betreffend die Absindungen mit sogenannten Stechvichhandlern wird erinnert, daß nach der Andeutung des hohen Finanzministeriums vom 27. Februar,857, Z. "°"/,aoz, mit Stcch-viehhandlern hinsichtlich jenes Viehes, welches sie in einem bestimmten Orte zum Behufe der Versendung und des Handels nach andern Orten schlachten, wegen Entrichtung der Ver-zchrungssteuer Abfindungen nur in so ferne eingegangen werden können, alg der Umfang, in welchem sie derlei Viehschlachtungen vorneh' men, sich im Voraus mit ziemlicher Genauigkeit beurtheilen läßt. Daher können Abfindungen mit Stechvichhandlern bezüglich jener Viehschlachtungen, die sie außerhalb ihres Domizils in fremden Orcen, Bezirken oder gar in Orten eines andern Kronlandes vorzunehmen beabsichtcn, nicht stattfinden, und es dürfen derlei A sindungcn überhaupt nur den Gtechviehl>ndel für sich, mitlnn unabhängig vom Fleischverbrauche der Gemeinden, denen die Stechviehhändler angehören, zum Gegenstand haben. 5. Die Verzehrungssteuerpflichtigen Parteien, rück« sichtlich welcher nach Punkt 3 der FaU einer Verzehrungssteuel-uclht-ndlung cinllilt, haben die nach § lem Äe-MS > Strafgesetze zu gewartigendcr Ahndung dem betreffenden Steueramte schriftlich zu über» reichen. Letzteres hat diese Elklärungen mit dem 2age des Einlangens zu bezeichnen, zu sammeln und mittelst Verzeichnisses gleich nach Ablauf deS Monates Juli dieses Jahres an die zuständige Finanz-Bezirks -Direktion einzusenden, Graz am 18. Juni »858. Z7325. "^ (3) Nr^952. Kundmachung. Beim k. k. Bezirksamte Egg sind aus Anlaß der Beistellung von Wegweisern lU3 eichene Säulen, in der Länge von je l ° 3^ und 7"-im Quadrate, mit brauner Oelfarbe doppelt grun^ dirt, anzustreichen. Ferner sind zu 3' lange, 6" breite Bretter aus Eichenholz mit weißer Oelfarbe, dreimal grundirt, zu überstreichen, darauf Hände zu malen und Uederschriften in der vorgeschriebenen Art, mit großen schwarzen Lettern anzubringen. Zur Lieferung dieser Arbeiten wird eine Minuendo-Lizitation am 14. Juli 1858 Vvr-mittag um 9 Uhr hicramts abgehalten werden. Die Bedingnisse, wie auch der Ausweis über die Aufschriften liegen Hieramts zur Einsicht bereit. Dieß wird mit dem Beisatze zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß bis zur genannten Stunde auch schriftliche, die Preise für das Ueberstreichcn einer Säule, dann für das Ueder-streichen eines Armes sammt malen der Haube und Anbringung der Aufschriften abgesondert enthaltende Offerte angenommen werden. K. k. Bezirksamt Egg am 3. Juni 1858. 422 Z. !09l. (I) Nr. 756. Edikt. Mit Bezug aus das hierämtlicbe Edikt vom 13. April d. I , Nr. l293, wird bekannt gmachl, daß zu der in dlr Exekutionssache des Andreas Schibcrl, gegen. Martin ui,L Barbara Meßcrko in Ießenovaro^ van, auf den l4, d. M. Juni anaeordnelen ersten erekutiven Nealjeildielung kcin Kauflustiger erschienen ist, und nun die auf den !9. Juli d. I. cmgeordncle zweite Feilbietung Vormittags ,0 Uhr hicramts vorgenommen werden wird. K. k. Bezirksamt zu Weixelstein, als Wcricht, am !6. Juni »858. ZT'l 09 2? " (l) Nr. l^lö. Edikt. Vom dem l. k. Bezirksamte Landstraß, als Gc° richt, wird hiemit bekannt gemacht: Es sei über das Ansuchen des Stefan Eggizh von Karlstadt, gegen Josef Salotcr von Landstraß, wegen auS dem Vergleiche ddo. 9. September 1856 schuldigen 255 fi, E. M. o. s. «'... in die exekutive öffentliche Velstcigenmg der, dem Letztern gehörigen, im Grundbuch? der Stadt Landstraß 8»I) Urb. Nr 68 voskommendcn Realität und des im Grundduche der Herrschaft Landstraß «ul» Berg-Nr. 322 vor kommenden Weingartens, im gerichtlich erhobenen vchätzungswcrlhc von 925 st. EM,, gcwilliget und zur Vornahme derselben die Feildietungstagsatzun gen auf den 2l. Juni, auf den 23. Juli und auf den 7. August 1858, jedesmal Vormittags l>m 9 Uhr hicramts mit dem Anhange bestimmt worden, daß die feilzubietende Realität nur bei dcr letzten Feilbic tung auch unter dem Schätzungswcrthe an den Meistbietenden hiniangegeben werde. Bas Schatzungsprotokoll, der GrundvuchScx trakt und die Lizilationsbedingnisse können bei die. scm Gerichte in dr» gewöhnlichen Amtsstunden ein gesehen werden. K. k. Bezirksamt Landstraß, als Gericht, am 18. Juni 1858. Anmerkung. Die erste Fcilbietung wurde über Einverstandniß des Exekutionsllihrers als ab gehalten angesehen, daher es bei der zwcitcn und dritten sein Verbleiben hat. K. k, Bezirksamt Landstraß, als Gericht, am 18. Juni 1858._________ Z. »094. l^I) 3tl. 3^6?" Edikt zur Einberufung der Verlasse nschafts- Gläubiger. Von dem k. k. Bezirksamte Littai, als Gericht, werden Diejenigen, welche als Gläubiger an die Verlasscnschaft dc5 am 9, Oklobel 1857 mitTellamcnt verstorbenen k. k. Notars Herrn Franz Walter von Littcn eine Forderung zu stellen haben, aufgefor-dcrt, bei diesem Gerichte zur Anmeldung und Dar: thuung ihrer Ansprüche den 22. Juli !858 um 9 Uhr Hieramts zu erscheinen, oder bis dahin ihr Gesuch schriftlich zu überreichen, widrigens denselben an die Verlassenschaft, wenn sie durch Bezahlung der angemeldeten Forderungen erschöpft wurde, kein weiterer Anspruch zustande, als msoferne ihnen ein Pfandrecht gebührt. K. k. Bezirksamt Littai, als Gericht, am 30, Mai 1858. __________^ Z. 1095? (l) Nr. 1714 Edikt. Von dem k. k, Bczirksamte Tschernembl, als Ge> richt, wird hiemit bekannt gemacht: Es sei über das Ansuchen der Maria Nom von Maierlc, gegen Jakob Wochte von Suchenthal, wegen aus dem gerichtlichen Vergleiche vom 6. November ls56 , Z. 202 , schuldigen 20. fi. E. M e. ». <^., in die exekutive öffentliche Versteigerung der. den, Letztern gehörigen, im Grundbuche Gült Weinitz 8u!i ^erg Nr. 48 vorkommenden Berg' realität, im gerichtlich erhobenen Schätzungswerthe von 70 fi. C. M,, qewilliget und zur Vornahme derselben die erste Feilbietungstagsatzung auf den >9. Juli, die zweite auf den 19. August und die drille auf den 20. September d. I , jedesmal Vormittags um 9 Uhr im Orte der Realität mit dem Anhange bestimmt worden, daß die feilzubietende Realität nur bei der letzten Feilbietung auch unter dem Schätzungswcrthe an den Meistbietenden hintangegeben werde. Das Schatzungsprotokoll, der Grundbuchsex-tratt und die Lizitationsbcdingnissc können bei diesem Gerichte in den gewöhnlichen Amtsstunden cin^ gesehen werden, K. b. Bezirksamt in Tschernembl, als Gelicht, am 28. April 1858. ______ 3?l096. (>) Nr. ,322. Edikt Von dem k. k, Bezirksamte Tschernembl, als Gericht, wird hicnnt bekannt gemacht: Es sei über das Ansuchen des Georg Fugina, von Unterlag Nr. 3! . Bezirk Gotrschee, gegen Mar-tin L.ickncr, von Tschö'vlach Nr. 1, wegen aus dem aerichtl Vergleiche vom 24. Oktober 1856, Z. 3472, chlildia.cn 50 fi. E. M. «'. «- <-., >n die exekutive öffentliche Velsteigerung der, dem Lctztcrn gehöri'' gen, im Grundl'uche der Hc,rschaft Pölland^t'om. l. , Fol. 4l, Rett,,. Nr, 26 vorkommencen Realität sammt An ^ und Zugehör, im gerichtlich crho benen Schätzungöwerthe von 230 st. E. M., ge-williget und zur Vornahme derselben die Feil bielungs - Tagsatzungen auf den 22. Juli, auf den 19. August und auf den 20. September d. I , jedesmal Vormittags um 9 Uhr im Orte der Realität mit dem Anhange bestimmt worden, daß die feilzubietende Realität nur l'ei dcr letzten Feilbietung auch unter dem Scbätzungswcrthe an den Meistbietenden hintangegebcn werde. Das Schätzungspiotoroll, der Grundbuchscx trakt und die Lizitalionsbedingnisse können bei die-sein Gerichte in den gewöhnlichen Amtsstundcn ein-gesehen werden. K. k. Bezirksamt Tschernembl, als Gericht, am 29. März 1858. Z. ,097.'"'II) "' "" 'NlT'llli, Edikt. Von dem k. k, Bezirksamte Tschernembl, als Geiicht, wird hiemic begannt gemacht: Es sei über das Ansuchen des Josef Braune, durch Dr. Weneditter vonGotlschec, gegen Mathias Zherne von Werschttsch, wegen aus dem gcrichtl. Vergleiche vom 22 Februar l825, Z 777, schuld, gen 216 fi. EM. «. 8. e., in die exekutive össcnt licvc Versteigerung der, dem Letztcrn gehörigen, in» Grundbuche »»o Kosten bestellt wurde. Diffen wird derselbe zu dem Ende verständiget, daß er allcnf.illö zn rechter ticit selbst zu erscheinen, oder sich einen andern Sachwalter zu bestellen und anher namhaft zu machen habe, widrigens diese Rechtssache mit dem abgestellten Kurator verhandelt werden wird. K k. Bezirksamt Tscherncmbl, als Gericht, am 10. Februar >858^_____ Z ^099. (!) N,. 2443. Edikt. Von dem k. k. Bczirksamte Tschernembl, als Gericht, wird dem Michael Bischal von?lltenmark! Haus-Nr 5 hiermit erinnert: Es habe Mathiab Smrekar von Scmilsch, wider denselben die Klage auf Zahlung schuldiger 28 fi, EM. 8„!> pl-ile». 4. April 1856, Z, 892, und da? .'licassumirungsgesuch «uli pl-n«8. 3. September 1857, Z. 2443, Hieramts eingebracht, worüber zur summarischen Verhandlung dle Tags.itzung auf den 18. September 1858 früh 9 Uhr mit dem Anhange des §, I« der allerhöchsten Vorschrift vom >8. Ok« tober 1845 angeordnet, und dem Geklagten wegen seines unbekannten Aufenthaltes Peter Sterbenz von kltenmarkt als (^ul-awr nä actuin auf seine Gefahr und Kosten bestellt wurde. Dessen wird derselbe zu dem Ende verständiget, daß er allenfalls zu rechter Zeit selbst zu erscheinen, ^oder sich einen andern Sachwalter zu bestellen und anher namhaft zu machen habe, widrigens diese Rechtssache mit dem aufgestellten Kurator verhandelt werden wird. K. k. Bezirksamt Tschernembl, als Gericht, am 30. Oktober 1857.______________ Z7"li007"Il)" "" Nr. 21,8. Edikt. Vc'n dem k. k. Bezirksamtc Tschernembl, als Gericht, wird dem Michael Pcrschc von ^'otschille Nr 12 hiermit erinnert: Es habe Franz Magistris von Klagensurt, wider denselben die Klage auf Zahlung schuldiger 91 fi, 5 kr. <-. «. c,, «nli p,'l)03. 25. Dezember !856, Z. 4236, Hieramts eingebracht, worüber zur summarischen Verhandlung die Tags.itzung auf den 29, September l. I. früh 9 Uhr mit dem Anhange des §. 18 des summarischen Verfahrens angeordnet, und dem Geklagten wegen seines unbekannten Auf. enthaltcs Peter Pcrsche von Tschernembl als 5l,s.i-l<»l- .-u1 uc>llmi auf seme Gefahr und Kosten bestellt wurde. Dessen wird derselbe zu dem Ende verständiget, daß er allenfalls zu rechter Zeit selbst zu erscheinen , oder sich einen andern Sachwalter zu dc^ stellen und a»her namhaft zu machen habe, widri. gens diese Rechtssache mit dem aufgestellten Kura. lor verhandelt werden wird. K. k. Bezirksamt Tscherncmdl, als Gericht, am 12. Juni l8Z8. Z7 ^oI7"Is) N,^228. Edikt. Von dem k. k. Bezirksamte Lack. als Gericht, wird hiemit bekannt gemacht: Es sei übcr das Ansuchen des Primus Suppan von St. Gcvrgm. Bezirk Krainburg, gegen Josef Potozhnik von Pcvne Nr. ll4, wegen aus dem Vergleiche vom 25. Juni l847, Z. 46, schuldigen 250 fi. E. M. <». », <:., in die exekutive öffentliche Versteigerung der, dem üchlern gehörigen, im Grund-buche der Herrschaft Lack 8»l» Urb. Nr. 4 29 und des Bcnesijillms St. Anna in Lack «uli Urd. Nr. l/Il, Post 8 vorkommenden Realitäten, im gerichtlich erhobenen Schatzungswcrthe von 8?» fi. E. M., gewilligct und zur Vornahme derselben die dritte Feilbietungs-Tagsatzung auf den 18. Juli l, I., jedcsinal Vormittags um 9 Ubr in hiesiger Amtskanzlei mit dem Anhange bestimmt worden, daß die feilzubietende Nealitär nur bei der lltzten Feilbietung auch unter dem Schatzlingswcrthc an den Meistbietenden hintansskgeben werde. Das Schätzungsvrolokoll, der Grundbuchsertrakt l'iid die Lizitationsdedingnisse können bei diesem Gc. richte in den gewöhnlichen Amtsstundcn eingesehen werden, K. k. Bezirksamt Lack, als Gericht, am 19. Juni 1858. Z. 2328. Anmerkung: Auch zur zweiten Feildietung ist kein Kauflustiger erschienen, K. k. Bezirksamt L<'ck', als Gericht, am 19. ________Juni «858. __________ ____ 3^1704. (i)' Nr. 61 l. Edikt. Von dem k. k. Aezirksamte Neumarktl, als Gericht, wirb hiemit bekannt gemacht: Es sei über das Ansuchen des Johann Kneß von Podgora, gegen Maria Ianz von Kreuz, wegen aus dem Vergleiche vom 28. September 1856, 3. «797, schuldigen 507 fi< 17 kr. E. M. c. ». r., in die exekutive öffentliche Versteigerung der, der Letztern gehörigen, im Grundbuche der Hel'lschaft Kieselstein 8„!) Rcktf. Nr. 12 vorkommenden Realität, im gerichtlich erhobenen Schäyunnswerthe von 2045 fi. EM,, gewilliget und zur Vornahme derselben die Fiilbielungsla.qsatzungen auf den 21. Juli, auf den 24. August und auf den 24. September l858, je. d.smal Vormittags um 9 Uhr in der Gerichlskanzlei mit dem Anhange bestimmt worden, daß die feilzu-bietende Realität nur beider letzten Feilbictung auch unter dem Schatzungslverthc an den Meistbietenden hintan^egeben werde. Das Schätzungsprotokoll, der Grundbuchscxtrakl und die Lizitatioiis^tdingnisse können bei diesem Ge. richte in den gewöhnlichen Amtsstundcn eingesehen werden. ' K. k. Bezirksamt Neumarktl, alö Gericht, am 25. Mai 1858.____________________ Z7"l1ö97^(s)" Nr. 9265. E d i k l. Von dem k k. stadr. deleg, Bezirksgerichte in Laibach wird bekannt gemacht, daß am I. Juni !855> Theresia Koi,icnba a,eb. Ienkouka, gewesene Krämerln, ohnc Hinterlassung eines Testaments verstotbcn sei. Da diesem Gerichte unbekannt ist, ob uni> wclchcn Personen auf diese Vcrlassenschaft ein Erbrecht zusteht, so werden alle Diejenigen, welche hierauf aus was immer für cinem Nechis-grunde Anspruch zu maclien gldenken, aufgefordert, ihr Erbrecht binnen Einem Jahre, von dem unten gesetzten Tige girechnct, bei diesem Gerichte anzu» mclccn, und unter Ausweisung ihres Ell'rcchtcs ihre E>b5crklärung anzubringen, widrigenfalls die Vcrlassenschaft, fär welche inzwischen dcr hiesige k. k. Notar Dr. Josef Orcl als Kurator bestellt worden ist, mit Jene'n, die sich weide" crbserklätt und ihren Erbreä'lstitcl ausgewiesen haben, verhandelt und ihnen cinneantwortct, dcr nicht angetretene Theil der Vellasscnscka!,t aber, oder wenn sich Niemand crbserklärt hatte, die ganze Verlassenschaft vom Staate als erblos eingezogen würde. .5. k. städt. beleg. Bezirksgericht Laidach am l9. Juni 1858.