« A Rr. t7S. Maribor. Dienstag, den Zt. ÄuN tc»2S «In VchrMelttmg, Vervalwag vuchdntikerel. Marldor, Imcll«vo uNea « 2» vezugspkeise. moaoNtch , . y»n?>«. . . . . 2» .. vukS) Post . ' » » 20-^ ttuslond, monaltta» . . . zo. einzelnumme, vm I--. d«» 2». Veslellunq d« Zeil»ng q» »« ttdonnemenlsd«lsag stir Stoventea fllr mindesten» einen Mono», au^. hald »iZr mindeltens drei Monate ein. zusenden. Zu deanlvortenix vrtek» ohne Marke verden nicht deraidaten angebl^ren. die bei der leisten ?^lihl vor einen» dein hörten Terror de,!'' liberalen Regimes unter Radit' für eine serbisch-kroatische Verfonalunion? LM. B e o g r a d, 30. Juli. Die heutigen Blätter veröffentlichen eine angebliche Erklärung des Bauernführers Stefan R a-d i L gegenüber dem Vertreter der Berliner Telegraphen-Union (Hugenberg-Konzern). Radiü soll in dieser Abklärung die Forderung nach Schaffung einer serbisch-kroati-schen Personalunion aufgestellt haben. In diesem Sinne sollte Kroatien die vollständige Souveränität — ähnlich wie Ungarn in der ehemaligen Donaumonarchie — erhalten. Gemeinsam wäre einzig und allein die Dynastie Karagjorgjevis« Die Authentität dieser Erklärung konnte mit Riicksicht auf den Gesundkieitszustand Stefan Radit^' nicht überprüft werden, da er über strengste Verordnung der Aerzte über-Haupt keine Besuche empfangen darf. Man nimmt im allgemeinen an, daß eS sich im vorliegenden Falle um eine Intrige der Beograder Machthaber handelt, die die künf tigen Maßnahmen gegen die Bäuerlich-demokratische Koalition rechtfertigen wollen. In diesem Zusammenhange sind die scharsen Angriffe der serbischen Presse gegen die Bäuerlich-demokratische Koalition wohl ver stündlich. Kurze Sesiion der Gkupschtina LM. B e o g r a d, 30. Juli. In der innenpolitischen Situation ist mit Rücksicht auf die Tatsache, daß ein Großteil der Abgeordneten überhaupt nicht in Beograd weilt, eine gewisse Stille eingetreten. In Regierungskreisen beschäftigt man sich Haupt fächlich mit der Frage der Einberufung der Gkupschtina ain Mittwoch sowie mit der Tagesordnung dieser Sitzung. Morgen nach inittags treten die niehrheitlichen Abgeordnetenklubs zu ihren Sitzungen zusammen. In erster Linie tvird das Programin des neuen Z?abinetts vor der Vertagung des Parlaments zur Diskussion gelangen. Wie heute vormittags in Regierungskreisen verlautete, »verde die Session nur einige Tage in Anspruch nehmen, worauf die Vertagung erfolgen würde. Reue Derdondlungen mit dem Datikan LM. B e o g r a d, 30. Juli. Einer Meldung der heutigen „Politika" aus Rom zufolge werden demnächst die Verhandlungen zwischen der jugoslawischen Regierung und dem Vatikail in allen noch nicht erledigten Fragen beginnen. Der jugoslawische Gesandte Dr. S i nl i ü wurde gestern vonl Papst in einer längeren Audienz empfangen. Wie das Blatt berichtet, soll bis zum Abschluß eines neuen Konkordats ein modus vivendi in Kraft treten. Beide Parteien haben sich darauf geeinigt, daß das Konkordat vom Johre 1914 zlmschen Serbien und dem Vatikan für das vergrößerte Jugoslawien hinsichtlich seiner Gültigkeit nicht in Frage komme. Erneuemng der Demokratischen Vereinigung? LM. B e o g r a d, 30. Juli. In politischen Kreisen erregten die öfteren Zusam-meilkünfte und Besprechungen des Muselmanenführers Dr. S p a h o mit dem Demokratenchef Davidoviö nicht geringes Aufsehen. Diese Konferenzen werden teibvei^ mit der Frage der Erneuerung der Deinokratischen Vereinigung, die seinerzeit bekanntlich von selbst zerfiel, in Zusam-liienhang gebracht. Außerdein soll es sich uin einen festeren Zusaminenschluß der durch die neueste Kabiitettsbildung gemeinsam gefährdeten Deinokraten und Muselmanen handeln. Gtambul in Flammen LM. K o n st a n t i n o p e l, .A). Juli. Ain Sanlstag abends brach im Stainbul--Viertel ein Sclmdenfeller aus, welches sich blitzschnell ausbreitete und in einigen Viertelstunden das gan^^ Altstadtviertel erfaßte. Es ist dies nach dem Brand von 1911 der größte Brand in der Türkei und auf lagen. Vielleicht war es ein Fehler Ma-nins, dieses Gegenparl<,ment ausschließlich auf die Angehörigen seiner Partei zu beschränken. ^ne Aktioll hätte nlehr Alis-sicht auf einen pmktichen Erfolg versprochen, wenn er anch die übrigen oppositio-tionellen Gruppen zur Mitarbeit mifgefor-dert hätte, die aus den gleick)en Gründen in der Kannner gar nicht oder nur ganz ungenügend vertreten sind. So bleibt auch dieses (.^^geuparlaiuent eine rein parteiinä-siige Angelt'genl>eit und seine Auswirkungen auf die Mutigen politischen Verhältnisse in Rnnläilien iverdeit znnäcbst wohl kmiln irgendn>ie in Erscheinung treteil könneil. Nun darf freilich nicht vergessen werden, daß der Ka>npf der nationalzaranistischen Partei gegen die Regierung, den in Alba Julia hunderttaiisünd Bauern in eineln feierlicheil Eid geschworeil habeil, erst jetzt eigentlich iil aller Forin beginnen wird. Man ivcis^. daß Maniil in den letzten Monaten lliltit uutätia aebliebon ist und es ivird sogar erzählt, die Partei verfüge heute über außeordeiltlichc finailziellie Mittel, die im gegel>enen Falle auch dazu dienen sollen, die Hiilterbliebenen der Opfer eines blutigen ^konfliktes zu versorgell. Man rech net also auch schon mit dieser Möglichkeit Ulli» lver die ungeheure Verbitterung siebt, lnit der dieser Z^ilpf gegen das liberale Regilne geführt ivird, der wird auch eine solche Entwicklling nicbt lnehr als ausge-s6)lossen bezeichnen könllen. Fxist scheint es. als ob eille friedliche Lösung heute nicht inehr gefunden werden kann. Zu der andere» Lösung aber, die das Land ain Ende all den Raild des Bürgerkrieges führen ulüßti^ scl'recit inan vorlällfig noch immer zurück. Vielleicht iverden diese .('^einiilungen lnorgen schon geringer sein Es braucht ja niir einen winzigen Fiinken. liin dieses Pulverfaß zur Ervlosion zu bringen lind der Zusanilllentritt dies>'.> natiottalz'^r>lliistischen l^^'genparlament«! l»irgt diese Gefahr in sich. der Balkalllialbinsel überhaupt. Die Behörden haben zahlreiche Militärassistenzen nach jkonstalltinopel entsandt. Um die anderen Stadtviertel vor dein Rliin zu retten, wurde rund nlil das bremlende Riesengeviert ein Graben ausgehc>ben lind mit Vesser gefüllt. Außerdem wurden die angrenzen-deil .«ociuser ivegen Feuersqefahr niederqe-rissell. Der Gkupschtina-Mord LA!. Beograd, .'^0. Juli. Der radika-le Abgeordnete Toma P o p o v i 6, dessen Auslieferung der Untersuchungsrichter im Zusmnlnenhange mit der Mordtat im Parlament fordert, erklärt in den heutigen Mor genblättern, daß er für die in der Stup-schtina gemachten Erklänmgen nicht vercrnt wortlich gemacht werden könne. Ain Morde selbst habe er überhailpt nie teilgenommen. Sin Niesengewinn LM. D a n z i g, zg. In i>cr Zoppo- ter Spielbank gelang es gestern dem polni-schen Ingenieur G l i n s k i, die Bank zu sprengen. Er gewann dadurch die größte Sumiue, die jeinals in Zoppot und Monte Carlo eineln Gewinner in die Häirde fiel, nämlich 1,997.650 Dmlziger Gulden. Der Mann schenkte sofort 100.000 Gulden fiw die Dallziger Stadtarmen ulld verließ gleich darauf Zoppot, um sich nlit der Beute nach Hallse zu begeben. Kurze Nachrichten LM. K r a k a u, 30. Juli. Der gros^ Waldbrand, welcher seit Freitag in den Karpatk^en wntet, hat bisher 15 .^zttar herrlichsten Waldes vernichtet. Das ^er verbreitet sicti immer mehr und mehr gegen die Große Tatra zu. » LM. B u e n o s A i r e s, 30. Juli. Ge-stern überfiel eine Räuberbande einel, Panzerzug der Nationalbank, in dem große Sumlnen l^ldeS nach Buenos über^rt wurden. Die Strecke ivar an einer Brücke unterminiert und der Zug flog beim Passieren der Stelle infolge der ^Plofion in die Luft. Man zählt 5 Tote und 20 Verletzte. Die Verbrecher stürzten sich hierauf auf die Trümmer ilnd schlevpten die Banknotenbündel fort. » LM. Kopenhagen, 30. Juli. General Nobile und seiils Mannschaft trafen gestern im hiesigen .dauptbahnhof ein. Uln eilleil unkreilndlichell Emvfmrg zu ver-lueioell, ivird der Waggon stets geschlossen gebalteil. « LM. B n k a r e st, 30. Juli. Der Minister des Aeiißeren Titlilescu hatte gestern eine längere Beivrechung mit den Mtglie-dern des Regentschaftsrates. Nach dieser Be sprechiing linterbreitete er sein RücktrittSqe-such. Titnle'?l',l r^'iste noch gestern nach Venedig ab. Wie in politischen Greifen ver-lalltet. ist der zurückgetretene Außenminksker als Nachfolger Vintila Bratianus auSerfe hen. : »»Ydelweif; 5>eute Dienotag. d?n 31. Juli lMl 9^^ Ubr Festausschuß-Sitzung, zu wacher anch alle Zelte-Inhaber k^j^lichst geladen find. Ort: KluVhewl 5^otel Hall^ widl. TageSordung sehr wichtig. Erscheinen Pflicht. „Matvurger Zekrung' Nummer 1.7S Dienstag, den, 31. JuN. UV IV» .^chungelparlammtarwmus' Sensatlonelle und scharfe Grnamngen Svetozar Vrtblievlt' DK Bäuerlich dtmokraNsche KoollNon erwartet das Fernvlet» den der serbischen Agrarier von der blutoetrüiMen SkupschNna Der zweite Vorsitzende der Bauerlich-de« tnokatischen Koalition, Sveto^r P r i b i-e « v < e, ist heute in Zagreb eingetroffen und gab den versammelten Journali-sten interessante Erklärungen über die politische Lage. Pribie jetzt systematisch betrieben, sodaß es nachgerade ein Aergernis geworden ist, schrecklicher als im Tschtlnyel. Sie können sich denken, was ich dabei mnpsinde, nachdom ich soviel für die nationale Einheit getan habe, ilnd heute ergehen öffentlich die Aufforderungen, mich zu ermorden. Niemand verwahrt sich in Beograd dagegen, niemand versucht ein derartiges Ansinnen zu verhindern. Für diese Lösung der Krise sei D^i-doviä. Was dieser Politiker unter Parlamentarismus versteht, ist ein ParlaimentariI-muS des Dschungels, aber kein. Parlannen-tariSmuS einer zivilisierten Nation. In sei-«en weiteren Ausführungen bezeichnete es PribiLov-io als einen groben Fehler, wenn tie serbischen Agrarier der Regierung ink Parlament die Staffage einer Oppr^ition leihen würden. Ganz Kroatien erwartet, daß die serbischen Agrarier im Bewußtsein der Situation der Skupschtina, in welcher das Argument des Wortes dem Argument des Moldens Nx^^ichen mußte, den Rücken kehren werben. ,FSen« es aber ln Serbien niemand gibt, der sich in diesen geschichtlich kritischen Ta-Sen mit den Kroaten solidarisiert, dami wird das Schicksal der Beziehungen zwischen dem Reotttis^n Volke und Serbien besiegelt sein. Vk werden es in ein oder zwei Tagen seh«, ob eS in Serbien noch Leute von l^r »Onzeption, Echik und Liebe sür die blutS- Z a g r e b, 2V. Juli. verwandten Brüder gibt, um tn diesem rechten Moment das ents«^idende Wort zu sprechen und danach z« handeln." Die radikalen Malkontenten hätten sich feige erwiesen. Wären sie energischer gegen das Provozieren der Kroaten ausgetreten, so hätte Dr. Koroöec sein Mandat zurückstellen müssen und die Geschichte hätte einen anderen Kurs eingeschlagen. Wmn in Regierungskreisen behauptet wird, nuan hätte ins neue Kabinett bis zur Hälfte Vertreter der neuen Provinzen entsandt,'so sei dies eine Mystifizierung der serbischen öffentlichen Meinung. Diese Vertreter der >preöani" im neuen Kabinett feien eine neuerlich Provo- kation, da man sie z« Mintstern erhoben hatte, um das ganze große Unglück vor der Nutzen-Welt zu maskieren. Zmn Schlüsse verwies Pribiöevio auf daS schnöde Spiel mit der ^neutralen" Regierung. Dr. Tartaglia habe den General Hadiiö vor dem ganzen Volke dementiert. Es erübrige sich, in die Frage der persönlichen Zusammenstellung des neuen' Kabinetts einzu^en. Nicht nur die politische, auch die finmyiÄle Loge Staates ist eivis verzweifelte. Die Staatskassen sind leer. Vvn einer Anleihe ist keine Rede. Das Gefetzes-projekt über die Dinarfwbilisierung und Anleihe werdx auf dem Papier bleiben. Auf die Frage, ob die BDK diese Beschlüsse der Veograder Regierung anerkennen werde o^r nicht, erklärte PribiLev-iä, dies gehöre bereits in den Mhmen der zu treffenden ^nffchsidungen des- Abgeordne-tenj^ubS, ^^ir werden uns darüber fo laut und klar auSfprechen, daß jedermann ins Rein5.komm-n wilü)", schloß Pribiöeviö seine AuWhrungen. . Gehep Bismarck Der Urtext der „Gedanke« «. ^innerungen". B - rli n, 29. Juli. Anläßlich deß 30. Todestages Bismarcks nvacht Emil Ludwig einige interessmrte Mitteilungen über ' die erste Fassung der „Gedanken und Erinnerun gen". (Das bekannte Bismarck-Buch wird übrigens nach dem deutschen Urheberrecht zu Neujahr frei.) Die ursprüngliche Fassung 'der Gedanken unh Erinnerungen will Emil Ludwig zu geeigneter Zeit herausbringen. Dies scheint nicht allzu fern zu sein. Dieser Ur-BiSmarck besteht aus einer Reihe von stenographischen Heften, die ewe Fülle neuer scharfer Prägungen des bekannten Textes bringen und daneben Stellen die der Autor wieder gestrichen hat. . Politische Ueberraschungen bringt der Urtext zwar nicht, aber interessant ist schon das später weggelassene Geständnis, er hätte im Juni 1866 as Gefühl gchabt, „daß ich, wenn der Krieg nicht gut ausfällt, nicht lebend, »mch Berlin zurückkehren 5ann.? Die bereits aus dem dritten Bande der „Gedanken und Erinnerungen" bekannton .Kritiken Mlhelms 3. finden in der Urfchrift eine ganqe Reihe von Ergänzungen. Dort heißt es über die Art. wie Wilhelm der Zweite seine Ratgeber behandelt hat: „Die Leichtigkeit, mit der e;. jeden erfahrenen Diener, auch wenn er ihn, wie den Graifen Bnldersee, als persönlicher Freund behandelt hat, über Bord wirft, ist nicht geeignet, die Anhän!glichkett zu stärken." . . . Der jetzige Kaiser steht den ihm ergebenen Dienern gegenüber kichl bis ins Herz hinein und stets unter dem Vorbehalt. sie ohne Kündigungsfrist vor die zu setzen. Damit scheint das imh>on-derable Gefühlsleben aus den gegenseiti- gen Bezichungen aus und eS handelt sich nur noch um die eigenen Wünsche, welche ein gesteckter Streber durch höfische Ge. wandtheit zu erreichen vermag. Bedauerlich ist die Tatfache, daß bei solchen Be-strebungei^ Erfolge von Leuten errungen werden, deren - Verdienst allein in der Schamlosigkeit ihrer Schmeicheleien besteht, die sie ihrem Herrn ius Gesicht werfen.'.'. ' ' Wie eine Warnung vor 1914 klingt folgender Satz: ' „Die Möglichkeit einer Koalition liegt nach dem Krieae von IMt bis 1871 jeden Leiter der deutschen Politik nahe, der nicht leichtsinnigor und törichter ist, als ich es M sein glaubte. Es ist unvernünftig, die . BriUke, die unsere Annäherung an Ruß. land gestattet, rüchlos und lediglich aus Persönlicher Herstimmung abzubrechen... Bei dÄc.UMchechiet gegen beide Seiten haben wir '(damals) die Brücke nach ^-tersburg nichts abgebrochen. Darin liegt eine Drohung gegen Oesterreich, die un-jer Verhältnis mit Wien fefter ' macht. Millt diese Bedröhung weg, fo wird Oester reich un^rfchämt. Schon jetzt sehen wir eine j^inmischung in unsere innere Gesetzgebung." Mit dem Ernst des Schers warnt BiS-rtiärck vor dem, was noch seinem Tode begann: „Es würde uns um^o besser gehen, je genauer-wir uns auf die Aufgaben be-schrÄn^en, welche zweifellos im deutscheil Interesse liegen und uns weder aus Prestigebedürfnis, noch iin Wege der Gefäl-ligkeitSatzepte'und dynastist^n Liebenswürdigkeiten für andere als eigene 5ln-teressen einsetzen." Der Doppelgänger In Holland hotte der Gerichtshof zu Tiel soeben über einen eigenartigen Fall zu urteilen. Der 21 Jahre alte Arbeiter A. D. Otten aus Leeuwen hatte erfahren, daß er einbln gewissen Jot, i^m Sohne einer vermögenden Schmugglcrfamilie des Dorfes Zoelen, täuschend ähnlich sehe. Auf den Umstand, daß der juwg« Jot wegen Schmug gelS soeben eine lAngere Haftstraife abbüßt. , baute Otten seinen Plan auf. Er begab sich > in eine Gastwirtschaft des Dorfes ^elen^ , wurde als „Heimkehrer" mit großer Bdgci-. steruny empfangen, reich bewirtet und, so-I dann im Triumph den „Eltern" zuMührt. Diese, die ein BeguadigzingSgesuch für ihren .Sahn eingereicht hatten, glaubten um io I mehr an die Sache und waren überglüci s'ch. Für Ottrn begann jetzt ein Schlaraffcn-j lsben. Als eines Tages die ,^Mutter" vor-j wurfsvoll fragte, weShalb er sich nlcht um ^ seine Braut Antje kilmmere, ^reate sich sofort sein Gewissen. Man fuhr also über Land uNd wurde von der schönen Antje/die dem Ot-ton außerordentlich gefiel, begeistert ausfle-nommen. D<;r Pfeudebräutigam blieb einige Tage zu Gast und verlebte herrliche Tüge. Inzwischen. traf aber bei d ist in Venedig einem Unglücksfall, anscheinend et-nem Reitunfall, zum Opfer geM»«^ Artur Schnitzler erhielt Freitag früh aus Venedig ein Telegramm, er möchte sofort kommen, seine Tochter sei. sch^r erkrankt. Schnitzler beflab sich mit dem s^lug-zeusz nach Venedig. Der Dichter traf jedoch sein Sind nicht mehr lebend an.. Gestern lavgte aus Venedig ein kurzes Telegrainm S^itzlers an Freunde ein, in d^ der Dichter mitteilt, daß er leider zu spät gekommen sei. Unmittelbar' nach der Unglücksmeldung aus Benodig wur^e auch die in Berlin lebende Frau Dr. Artur SchnitzlerS von dem Unyt..^Sfall ihrer Tochter telegraphisch ver stSnldigt. Auch an Hofrat Professor Di^ktor Die Berliner Rachtigall Familienroman von Slisabech Netz. Copyright dy Mart. Feuchtwanger Halle sSaale) (Nachdrück verboten.) „Jngsi^^lM hat irgendeine große Aufregung gehabt," sagte die Stimme weiter, ,»man sagt, es stecke eine Liebesaffäre dahinter. Kurzum, er wollte um jeden Preis den Berliner Abendzug noch erreichen, und soll mit seinem Auto in wahnsinnigem, halsbrecherischein Tempo zum Bahnhof gefahren sein. Unterwesg überschlug sich der ^^^^u,Jngsheim wurde gegen einen Baum geschleudert, und erlitt einen Schädelbruch, der Chauffeur brach beide Beine." Miriam sas^ regungslos, ihr ganzer Korper schien wie erstarrt, eine eisige Kälte kroch ihr über den Rücken, und griff ihr ans Herz. Sie hätte laut aufschreien mögen, aber sie preßte mit aller Gewalt ihre Lippen fest aufeinander, und lauschte weiter. „Donnerwewtter, Herbert, das Hab ich nicht gewußt, Jngsheim tut mir furchtbar leid. Weißt du. ob er durchkommen wird?" „Tr hat bei allem Pech großes Glück gehabt. Me ich hörte, foll er beinahe wieder hergeftellt fein, ja. man erwartet ihn in spätestens drei Wichen in Berlin." ^KvS freut mich; wwäre auch jammerscha de um den Prachtmenschen gewesen. Er ist ein selten tüchtiger Arzt, freilich, nun muß ich mich nach einer anderen Vertretung umsehen." „».tlerdings, mein lieber."-- Das Gespräch brach ab, die Herren sprachen von etwas anderem. „Was ist Ihnen, Fräulein Wahren? Mein Gott, Mutter, ich glaube, sie ist ohnmächtig," rief Günther Paulfen erschrocken aus, der erst jetzt Miriams seltsames Schweigen bemerkte. Mühsam richtete sich die Angeredete aus, und ihre blassen Lippen versuchten zu lächeln. „Nur nichts merken lassen, keiner soll wissen. wie schwer mich soeben die Worte dieses fremden Menschen trafen," dachte sie dabei. „Ist Ihnen nicht wohl, Kind, Sie sind ja so entsetzlich bleich," sagte nun auch Frau Plnilsen erschrocken. „Nein, nein," wehrte Miriam heftig ab, „es ist nichts, ich bin nur sehr mül^. Verzeihen Sie mir. daß ich Ihnen heute, zum letzten Abend unseres Beisammenseins, keine gute Gesellschafterin bin." In ihrem Innern aber schrie eS laut: „.?>elmar verunglückte um meinetwillen! Er wollte mich suchen, er hat nicht daran geglaubt, daß ich eine Diebin bin; Gott im Himmel, wie entfeßlirb! Darum kam er nicht heute, deshalb wartete ich vergebens auf ihn!» ' „Wir wollen aufbrechen, kleine Migno," hörte sie wie aüS der ^rne Paulfen sagen. „Sie sehen sehr krank auS." Mriam nickte nur, Paulfen zahlte schnell, und wenige Minuten später saßen sie alle drei im Auto, um Miriam nach Hause zu bringen. „Besuchen Sie mich auch täglich weiter, wenn Günther nicht mehr da ist, denn nun werde ich. ja wieder so einsam sein," bat Frau Paulsen. „Ich komme gern," antwortete Miriam leise: dann hielt der Wagen. Paulsen sprang heraus und half ihr beim Aussteigen. Für einen Augenblick hielt er sie an beiden Händen und sah sie fest und schmerzlich an. „Leb' wohl, kleine Mignon, leb' wohl," flüfterte er mit schwankender Stimme. .. Miriam antwortete nicht; wie im Traume wandte sie sich um und ging ins HauS. „Was wttr mit Fräulein Wahren?" fragte Frau Paulsen ängftlich, ÄS ihr Sohn wieder einstieg. „Ich weiß es nicht," entgegnete dieser bitter, „aber sieh' zu, daß du vielleicht hinter das Geheimnis ihres großen LsidtS kommen kannst, sonst ftrchte ich, sie kann es nicht mehr lange ertragen Ich gel»e diesmal so sch^ver von Berlin fort." In ihrSm Zimmer angekommen, warf sich Miriam Wahren auf daS Bett und weinte bitterlich.--— Düfter und grau folgte der nächfte Tag. Miriam fühlte sich krank, sie vermochte nicht aufzustehen. , E^t am Spätnachmittag erhob sie l.ch. Die Speisen rührte sie nicht an. „Helmar verunglückt — Helmar v^nln-glückt!* Nur dies eine Wort verm.)chte sie zu denken. Wie hatte der Fremde am Nachbactische gesagt? „Man sagt, es stecke eine Liebesaffäre dahinter, Jngsheim hat um jeden Preis den Berliner Abendzug noch erreichen wollen." „Er ist schneller gesund geworden, v^s man glauben kannte."«-- Oh, wenn es doch wahr ^väre, daß dkr Geliebte wieder ganz gesund i^ürd^l Der Tag verging unter Selbstvorwürfen und Anklagen. Erst am Abend, als eS Z<.it zum Theater wurde, und Frmi..s^elbig, die Wirtin, schon ängstlich an die Zimmsrtiir klopfte, raffte sie sich zusammen. Sie erhob sich und schlilpfte schnell in e<» nen Mantel. Zum ersten Male dachte s^e jetzt an Gün ter Paulsen, der nun bereits nach iZariS un^"-'.ons n>ar. Sie hatte den ganzen Tag nicht daran gedacht, auch feine Mutter w!ir de umsonst auf sie zum Tee gewartet l.a« ben (Fortsetzung Uenskttg, den Zl. JuK. »Mirvttrqer ^^eNiinq" ??ummer l7? Echnitzler, den Bimder Artur Schnitzlers, der mlt seiner Frau vor einigen Tagen ein« Urlaubsreise in die Schiveiz angetreten hat, .ist gestern nach dem Eintreffen deS Tele-gpamms, das, den Tod seiner Nichte meldete, eine telegraphische Verständigung er-gangen. LUV «apelllni.Gchnlzler. Lim Capellini, die eben auf so tragische Weise verunglückte Tochter Artur Schnitz-lerS, stand im A). Lebensjahre. Bor einem Monat konnte ste, die mit dem italienischen Hauptmann Arnyldo Capellini verheiratet war, den ersteir 9ahr«Stäq ihrer Ehe feiern. Di« Ehe, die vor mehi als einem Jahr zwischen der Tochter Artur Schnitzlers und dem italienischen Offizier geschlossen wurde, war eine LiebeSehe. DaS junge Paar bewohnte auf der Ins«! San Paolo bei Venedig eine kleine Villa. . Lim Capellini wohnte, ehe sie Heiratete, in der väterlichen BAa in der Sternwartestrahe. Das Familienleben vertief in vollster^ Harmonie. Lilli Schnitzler ^chäftigte sich viel mit den schöne« ffünsten und widmet« sich auch dem Studium der Anatomie. In ihrer freien Zeit^betrieb sie Sport. Sie nahm Fechtunter^cht und huldigte mit besonderer Vorliebe" dem Reitsport. Nun scheint die Tochter Schnitzlers einem Reitunfall zum Opfer gefallen zu sein. Nähere Einzelheiten über die Art des Unfalles sind bisher nicht bekannt, und es besteht auch die Möglichkeit, dab Lilli Capellini beim Baden im Lido ertrunken ist. Arwr Schnitzler hat zwei Kinder, einen Sohn, der sich in Berlin als Regisseur und Schauspieler erfolgreich betätigt, und eine Tochter Lilli, die jetzt auf so tragische Weise ihr Leben eingebüßt hat. Im Frühling dieses Jahres war Schnitzler, der an seiner Tochter mit zärtlichster Liebe hing, bei dem jungen Paar zu Besuch gewesen und hatte dann mit seiner Tochter und seinem Sc^ie gersohn eine Mitt^meerreise unternommen. t. Ungewitter und Hagelschlag im Lutten-berger Bezirk. Gestern, Sonntag, den 29. d. um 16 Uhr ging im Landschaftsstriche zwi» schen Jeruzalem und Brebrovnik ein heftiger Sturmregen nieder, der die Obstkul^ turen stark in Mitleidenschaft zog. Gleich darauf begann eS zu hageln. Der Hagel richtete in den Nultizren empfindlichen Schaden an. Der Sturm Wkr so heftig, stellenweise auch Obstbäume entwurzelt wurden. Der Acheittmark» Nach einem Ausweis der hiesigen ArbeitS-börse suchten w der Woche vom 22. bis 28. Juli bei dieser Anstalt 143 männliche und weibliche Personen Arbeit, wogegen 13S Dienstplätze zur BevsÜgung standen. Beschäf t^ng erhielten männliche und 21 weibliche Personen, M reisten auf Arbeitssuche «üb und IM wurden au^er l!^idenz gesetzt. Seit Neujahr suchten insgesamt 4713 Personen Beschäftigung. bei der Arbeitsbörse, der Nachfrage standen jedoch nur 2382 freie Posten gögeniii^t.' Arbeit erhielten 1S74 Personen, 1SSH reisten aihf Arbeitssuche ab und SS8Z wurden außer Evidenz g^etzt. Durch tte AtbeitsbSes« in Maribor erhatten Arbeit: S Winzer, 10 Knechte, 1 ^Schmied, 2 Ml^darbeiter, 2- Schlosser, 4 1 Zuckerbäcker, 3 Fvßbinder, 1 Bäller, 3 Lackierer, 3 Kleischhauer, 1 Kesselschmied, 8 Ei^endreher, 2 Säger, 1 Steinnietz unt^ mehrere L^rlinge (Tischler, Faßbinder, Fleischhauer, Zimmermaler,. Tapezierer und Bäcker), ferner. 5 Mägde, 1 Stubenmädchen» 1 Wirtschafterin, 7 Köchinnen, 1 Hotelköchin, l Serviererin, l Kellnsrw, 1 Friseurin 1 Verkäuferin, 8 Weißnäherinnen und 2 Lehrmädchen Mherinnen). m. Todesfälle. Am verflossenen Samstag 7>erschied im S2. LebenSjahice der Schuldi-rektor i. R. Herr Simott G a j S e k. Die Beerdigung findet am Dienstag um 16 Uhr von der Leichenhalle deS Allgem. Krankenhauses aus statt. —- Sonntag, den 29. Juli starb Herr Rupert H e l e r, Heizhaus-SouSchef der Staats^hn im b5. Lebensjahre. Das Begräbnis findet Dienstag um halb 13 Uhr vom Sterb^ause, Stephenson-gasse 4, aus nczch Pobretje statt. R. ^ P.! m. Trauungen. In den letzten Tagen wurden in Maribor folgende Paare getraut: Josef K r u S m a n mit Frl. Marie T a j h m a n, Franz P a r a d i Z mit Frl. Josefins' H orv a t,' Finanz P l a n l n-iek nrit Frl. Aloisia S'p e t i ?'und Rudolf S t e r n mit Frl. Josefine Z a g o r-i e k. ' m. Anbringung Hines Turm-Blidablei-ters. Heute gegen >l1 Uhr wurde an d<'r Turmspitze der Franziskanerkirche ein neuer Blitzableiter angebracht. In der Nähe des GotteShailscS saminelte sich eine bt:-trächtliche Menschenmenge an, die de?» Mut der beiden uxlghalsigen Arbeiter bewunderte, die den Blitzableiter am Tvrm-kreuze befestigten. TN. Verstorbene der Borwoche. In der vergangenen Woche sind in Maribor folgen- ^ de Personen gestorben: Mnrie Z a v r S» ^ n i k. Private, «8 ^ahre alt; Marie Wag-, n e r, Lokvinvtivführersgattin, 45 J.;^-Hann Bläh, Eisenbahnbedicnsteter, I.; i Anna Böhm, Eisenbahnerswtwe, 30 I.;' Therese H a d n e r, ArbviterSwchter. k I.; Friedrich L e y r e r. Sp LouiS der Schauplatz der Spiele, 1906 fand in Athen eine Zwischenolympiade statt/ 1908 gab London den Z^nkurrenzen das'Gepräge, 1912 blühton sie in Storkholm, Berlin fiel 1916 wegen des Krieges aus und 1920 gab es in Antwerpen eine Torso-Olympia-de. Die Kriegspsychose hatte* damals den olympischen Gedanken kompromittiert und zum Boykott der ehemaligen Mittelmächte geführt. 1924 gab es in ^ris wieder Abgesandte aus aller Welt und heute werden in Amsterdam die sportlichen Vertreter von 40 Nationen aus allen fünf ^Weltteilen aufmarschieren. » Der erste Tag der Olympischen' Spie?« brachte bereits einen neuen Weltrekord des Amerikaners Kuck im Kugelstoßen mit 15.87 Meter. Die Ergebnisse der bisher durchgeführten Bewerbe sind: Kugel st oßen:1. Kuck (Ackerika> 15.87 Meter; 2. Brix (Amerika) 15.73; 3. Hirschfeld (Deutschland) 15.72. Hochsprung: Sieger^ King'(A-mer^« ka) 1.94 Meter. 10.000-M eter-Laufen: Siegel Nuvnri (Finnland) 30:18.4. Änternattonaler Sport LjMjana: Jlirija—Grafika 4:2; Jlirif» —Celje 10:2 (6:2). Zagreb: Marsonija (Brod) — Gradjan« ski (Bjelovar) 2:1 (2:0), Meisterschaft der Provinz. Graz: Das Städtefpiel Wien—Äraz en« dete nach einem überaus interessanten Kampfe 6:1 zugunsten der Gäste. t8y0 Zuschauer. Stockholm: Zum siebentennml standen sich heute die Repräsentativen Oesterreichs und Schwedens im Fußball-Länderkampf gegenüber. Oesterreich erfocht einen'knäppen, aber durchaus verdienten Sieg mit' 3i2 (2:2). Bor der Pause war der Kampf offen, nachher machte sich ' eine große Ueberlegenheit Oesterreichs bemerkbar. 18.lXX) Zilseher. Altona: Nor 50.000 Zusehern wurde heute das Entscheidungsspiel in der deutschen Fußballmeisterschaft ausgetragen. Zu diesem Ereignis waren aus Verl in drei Son-derziige gekominen, aus .'Hamburg einer. Der Hamburger Sp. V. besiegte'"dse Berliner Hertha mit 5:2 (3:1). ^ ' » : Frankreich führt im Endkamps um den DaviS-Vup gegen Amerika 2:1. Nach einem überaus aufrex^endem Kampfe schlug gestern das frmi^zösi^'che P-'ar Eochet-Burotra die Amerikaner ?ilden-('>ui'ter 6:^, 6:8, 7:5, 4:6, 6:2. Die ?lmerisc"?er n>ardetcn dabei mit 4 Dienstag, f»en einem Dheawr-Coup cuch indem sie plötzlich erklärten, av/f jungen Spieler Lott und Hennlzffey verzichten u»ü> dafür das routinierte iZ^jieisterpaar Tilden-Hunter f^en zu loissen. Olwaufhin üniderten auch die s^an zosen ih^/e AulfsteNun^ und tieften an Stelle von den B^ken Bvrotra aks Part ner fü,.' Eochet antreten. A« awr WM Sw Sulkm, ver «n ew«i «^tgMßryGsW vmn Anschluß an die Steije, die der belgische Politiker Cerden der Kindersterblichkeit in der Welt zu gehören. Haben die Menschet^' trher das erste Lebensjahr überstanden, so ist sozusagen eine ge- wil^ Auslese erfolgt, so scheint umgekehrt die Natur besonders gnädig gestimmt zu sein. Jedenfalls kann sich Brasilien rühmen, unter feinen 30,635i.W5 Einwohnern nicht iveniger als V724 Hundertjährige zu besitzen. Die Zahlen ftamnien aus i>er Volks-zählllng des Jahres 1920, deren Ergebnisfe erst je^t bearbeitet worden sind, ^nach kommen auf 100.000 Anwohner in Brasilien 22 Hllndertjährige. Brasilien sveht in dieser Beziehung an fünfter Stelle in der Welt. Den Rekord hält Guatemala mit 34 Hundertjährigen, es folgen Chile und Go-lumbia mit je 30, Japan mit 24 und Euba mit 23 .^hundertjährigen auf 100.000 Einwohner. Beinerkenswert ist es, daß, obwohl die Zahl der Frauen um ein weniges geringer ist als die der Manner, doch schr viel mehr Frauen als Männer in Brasilien dies hohe Alter erreichen. Konnten doch 4127 Frauen sich rühmen, hundert oder mehr Jahre alt zu sein, während nur 2597 Männer so alt geworden waren. Es scheiiit also nicht ganz zu stimmen mit dem „schwachen Geschlecht", wenigstens so weit die Leben ?energie in Frage kommt. M' >!« ltleiner ^nieiqer Dnichteome« Photoapp«rat» in allen For-maten, Optiken und Preislagen auf Abzahlung. Platten u. 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I)«5 I.eict,»obex«aeni, des unver«eüUcden l)«t,lnxe»ckiedenen tindet viens-tax, clen !U. .lull um 1s l^kr von der I^eicdenluille des ^lloemeinen Kninken-nauses SU, n»cl, dem kiiclilictien I^riedliofe ln t'obleZje ststt. Die bell. 8eelenme»»e vird ^lttvczcd, den l. Xuxust um 7 l^r ln der 5l. ö»i^»Ien«-i^L«nkirct,e xele,«n Verden. Ibor. den 29. ^ull I9Z8. 91S9 lZsjSok, xeb. I'r-miiek. Q,ttln. ^ink». vo»id»i- und Stnnko. Kinder' Martin und .lakod örüder. ^ari» .lanillL, ^nn» 8tojnn, 8et^ve