,/f,"° 58» Dinstag am IN. Marz R8K» Die „Laibachcr Zeiinilg" erscheint, mit Ausnahme der Sonn/ «no Fliertasse, täglich. u,l> so^ct sc,,n!ilt den Beilagen im <5>i m p toir ga»^j.lyrig ll st.. !>all> j>i hri^ 5 ff. 30 fr, mit Kreuzband im Conn'ioir gan^jähriq l2 st., ha l l'ja l,ri,s halbjähiiq :i<> fr. mehr ^n enlrichtcn. Mit der Vl'st portofrei qa„ < j ä hri a niitcr .ssreillbann »»0 gedrncktcr Noresse 17, si.. halbiährig 7 st. 3!> sr. — In ,'rrat i onsqel'ii s, r f,ir eine 3l'alten,. Zn diesen Gebühren ist nach dem „Provisorischen Gesetze vom <». November l. I. für Infertion^stämpel" ite König von Württemberg Nr. l»: Oberstlieutenant Johann Graf v. Hoditz, zum Obersten und Negimcnts.-Commandanten, der zeitlich pe,isionirte, und bei der Ncarbitrirung fcld-kriegsdiensttauglich befundene Major Johann Edler u. Vetter, zum Odelstlieutcnant, und Rittmeister Iu--lius v. Zsedenyi, des Regiments, zum Major. Im Husarcn-Negimente Prinz von Württemberg Nr. I!: Major Sigismund Freiherr von Wcrnhardt, zum Obcrstlieuten^lU. Im Inf.-Negimcnte Prinz Ho-henlohe Nr. l7 der Hauptmann Fran^ Mchinsk^); im Inf.-Reg. Frcih. v. Culoz Nr. 3l der Haupt, mann Wilhelm Pokorny, zn Majoren. Im Inge.-genicurcorps der Major Carl Bcsozzi, zum Oberstlieutenant, und Hauptmann Julian v. Domaszcwski, zum Major. Der bisher mit der Leitung der Geschäfte der Generaladjutantur beim 4. Armeecommando beauftragt gewesene Major, Flügeladjutant Joseph Baron Trautenberg, zum Oberstlieutenant, und Corpsadju-tcmten beim 7. Armeekorps,- — endlich der mit der Führung des Militärrcferatcs beim Landes-Militar-(^ommando in Wien betraut gewesene Major (Zarl v. Adelsdergcr des I»f. -Neg. Hoch. und Deutschmeister Nr. 4, zum überzähligen Oberstlieutenant, mit der vorläufigen (5intheillmg beim Ins..Neg.' Nittcr v. Roßbach Nr. 40. Das Militarreferat bcim LandeZ-Militarcom-mando in Wien, wurde dcm Horpsadjutanten des 9. Armeekorps, Major Johann von Supftancic, übertragen. Erl, ennungc n. Oberstlieutenant Carl Baltin, Corpsadjutant beim 7. Armcecorps, zum Commandanten des 22, Fcldjä.qerbataillon?, und der überzählige Major, Io^ seph Nosner, des Inf.-Nsg. Baron Icllachich Nr 4«, zum Commandanten des 2. Bukowiner Cordons-dataillonZ. Nichtamtlicher Theil. (3twas nbrr das (Vcmcilldowcsen 1. ^.'l'.__ Im Sinne dls provisorischen Gemein- dlgfsctzcs muß jedcr österreichische Staatsbürger Mit-glicd eincr Gcincindc seyn; sey es nun als Genuin-debürgcr, odcr als Geineindcangehöriger. Die Be-dingungen der Gcmcindcbürgerschast enthalt der § 8 des genannten Gesetzes. Gcmeindeangchörigc sind jene, welche durch Geburt odcr Aufnahme in den Gcmeindcverband, der Gemeinde zuständig sind. Die Bedingungen dieser Ausnahme sind bisher durch fein allgemeines Gesetz geregelt worden, und es blieb sonach die Ausnahme oder Verweigerung derselben, sowie die Entlassung aus dem Gemeinde-verbände dem Ermessen des Vorstandes übcrlassm, welcher sich hiebci entweder nach feinem Gutdünken, oder nach den bestehenden Gewohnheiten benahm. Diese Gewohnheiten sind von Land zu Land, ja von Ort zu Ort verschieden, und so hat sich bisher ein verschiedenes Verfahren herangebildet. Wünschenö-werth, ja nothwendig wäre es, wenn sich jetzt schon in dicscr Beziehung glcichmästig benommen würde. Ich werde mich daher bcmühlN in der n.ich' folgenden Darstellung einige allgemeine Grundsatz« auszustellen, welche vielleicht manchem Gemeindevorsteher als ein Anhaltspunet in seiner Amtsführung erwünscht erscheinen dürften. Betrachten wir das Wesen der Gemeinde, wie es sich in der Geschichte unseres Vaterlandes entwickelt hat, so wird sich aus dem Standpuncte, in welchem es sich heute lxsmdct, die Antwort auf die Frage von selbst ergeben. Allgemein genommen und abgesehen von unserm Staate, finden wir als die beiden Extreme die ge-schloffene und die offene Gemeinde, und zwischen beiden unzählige Nuancirungen, welche sich bald jener, bald dicser mehr zuneigen. Das Gemeindcwcsen in unserm Vaterlands, wie es auf uns gekommen ist, stammt aus der Periode, wo das Mittclalter in die neuere Zeit überging, In den Zeiten des Faustrechtes konnte von einem Ge. meindewcsen keine Rcde seyn, denn die Menschen «heilten sich damals in zwei Classen: Hcrrcn und Hörige, oder Leibeigene. Die Beziehung, ii, welcher der Eine zu dcm Andern stand, war das Hörigkeits-Verhältniß; ein Höriger aber stand mit dcm andern, außer daß cr mit ihm gleiches Schicksal theilte, in keiner entwickelteren gesellschaftlichen Verbindung. Als die Krcuzzüge in ihrem Gefolge die Hebung des Handels und der Industrie brachten, als weise Fürsten die Zeitvcrhältnifse benutzten, um die Ucbcrgrisse der Feudalherren in die gclM'gcn Schrat ken zurück zu weisen, da traten von diesen Herren unabhängige Menschen unter sich in eine engere Verbindung; sie bildeten eine Gemeinde, anfangs um sich durch diese vereinigten Kräfte mit desto grö< ßercm Erfolge zu schützen, später um durch diese Verbindung ihren Wohlstand zu erhöhen. Durch diese Art ihrer Entstehung waren die Gemeinden darauf hingewiesen sich zu geschlossenen Gemeinden zu gestalten; denn die Sorge, mit welcher sie ihre Freiheit zu bewahren suchten, machte sic sehr wählerisch in der Ausnahme neuer Mitglie- er; später trug der wachsende Wohlstand, die da-oinch entstehende Eifersucht auf denselben und die Hurcht vor Beeinträchtigung dieses Wohlstandes durch unbedingte Aufnahme jcdes Fremden, noch mehr dazu bei, und das Zunftwesen und religiöse Vorintheile vollendeten das Ganze, um die Ve-mcindc zur vollkommen geschlosstncn zu machen. L'i.ser Zuband dcr Geschlossenheit der Gemeinden dauerte, obgleich immer im Abnehmen begriffen, in den meisten Länden der Monarchie bis in die erste Hälfte des vorigen Jahrhunderts. So finden wir, daß bis vor hundert Jahren in den unterthanigen Ortschaften auf dcm Lande beinahe gar kein Gt-mcindrverband bestand, und daß die Städte mehr odcr weniger geschlossene Gemeinden bildeten, daß sich erst von dlr Negierung der unvergeßlichen Ma. na Theresia an, dieses enge Band ein wenig lockerte, ja, daß für unsere jüdischen Mitbürger die Gemem-dcn noch bis zum Jahre ,8l8 he,metisch gesperrt waren. Wir finden, daß in Ungarn die königlich,,, und freien Städte ihre Freiheilsbriese bis zur März. zeit gewahrt haben, und daß erst jetzt durch Ausdehnung dcr freien Gestaltung des Gtmeindeweftns auf das ganze Königreich die vergilbten Privilegien se? Städte sich in die historischen Archive zurückziehen. — Eine vollkommen offene Gemeinde, nämlich eine solche, wo Jeder Gmicindemitglied ist, wer sich nur in der Gemeinde aushält, dürfte wohl in Oesterr/ich nie bestanden haben, und nur hie und da in Ame» rita gefunden werden. Aus dieser geschichtlichen Entwicklung d,s Ge, memdcwestnZ in unserm Vaterlande, beantwortet sich nun die Frage, ob bei der Aufnahme in ten Gcmcindcverband nach den Grundsätzen der glschlos»-sencn, odcr nach jenen der offenen Gemeinde vorzugehen sey, von selbst. Die geschlossene Gemeinde hat sich überlebt; in d,m Maße als das Land ringsum srci wurde von feudalen Banden, verschwanden die Mauern »nd Thore dcr Städte; in dem Maße, als Industrie und Gewerbe auf dem Lande ihren Wohnsitz auf° schlugen, sank das Zunftwesen der Städte; del fortschreitende Zeitgeist hat die engen Schranken deS Mittclaltcrs gehoben, und das Gemeindtwesen zu einem mehr offenen als gcschlosscncn umgestaltet. Nach dem Gesagten möchte ich als Grundsatz für die 'Ausnahme in den Gemeindeverband ausstellen : Jeder österreichische Staatsbürger ist in die Gemeinde aufzunehmen, gegen welchen nicht besondere Hind«, msse obwalten. Als solche besondere Hindernisse könnten allenfalls angesehen werden - wenn der Aufzunehmende noch nicht die Ent lassung aus dem frühern Gemeindeverband hoff« kann; wenn er nach dcn bürgerlichen Geschen nich berechtigt ist, Rechtsgeschäfte selbstständig abzuschlie ßen, in welchem Falle jedenfalls dessen gesetzlich« Vertreter zustimmen müßte; wenn der Ausnahmswerder wegen eines Vel> brcchens oder wegen einer besonders gefährlichen Uebertrctung, zu welcher Galtung namentlich jen« wegen Gewinnsucht und gegen die öffentliche Sitt lichkcit gelMtn dürften, abgestraft worden ist, 2 itt endlich, wenn er nicht im Stande ist sich und den Semigen den nothwendigen Lebensunterhalt zu erwerben, sondern voraussichtlich der Gemeinde zur Last fällt. Die Entlassung aus der Gemeinde wäre nur dann zu verweigern, wenn dcr Bittsteller drn ihm als Gcmemdelnitgliede obliegenden Psiichten noch nicht Genüge geleistet, odcr wen« er die bedingte Aufnahme in einer andern Gemeinde noch nicht erhalten hat; oder endlich wcnn besondere Umstände obwalten, wie dieses z. B. dcr Fall ist, wenn dcr Aufnahmswerber aus einer der Militärpflicht unterliegenden Gegend in eine andere übersiedeln will, wo dieselbe nicht be-^ steht, in welchen, Falle cr vorläufig die Bewilligung der politischen und Militärbehörde beizubringen hätte. Laibacb, 9. März Den vielseitigen Wünschen zu entsprechen, wird zur Kenntniß gebracht, daß Herr And. Fleischmann, mit Bewilligung des hohen k. k. Unterrichtsmmistc-riums die populären Vortrage über allgemeine Botanik und insbesondere über die schädlichen, giftigen und gebräuchlichen Pflanzen eröffnen wird. Jene Herren, welche an diesen so nützlichen Vortragen Theil nehmen wollen, warden emgeladcn, am Samstag dcn 15. März Nachmittag um 4 Uhr im Hörsaale der siebenten Gymnasial-Elassc zu erscheinen. Slavische Nundschan. ^ Am 9. März wird in allen Orten des Krön-landes Mähren das Fest der Heiligen Eyrill und Methud gefeicrt werden. Der »V. l)." bemerkt hicrübcr -. Was die H.iligcn Petrus und Paulus für die Christenheit, das sind dic Obgenaunten für die slavischen Völker. Sie waren die eisten Apostel dls Christenthums und auck die ersten Schriftsteller der Slnven. Der Ort Wellehrad in Mähren wird an diesen Tagen von lausenden Wallfahrern bcsucht. Slovaken, Hannacken und Goraten durchdringen sich hier mit dcr Ernmeruug an die Geschichte ihrer Ah' nen, und obgleich m Wellchrad selbst keine Denkmale aus den Zeiten dcs Alterthums zu beschauen sind, wird doch die geweihte Stätte, wo bekanntlich der erste Apostel und Bischof Mährens, der heil. Methud, begraben ist, allgemei» verehrt und besucht. Im Jahre I860 wird daselbst das tausendiährige Jubiläum gefeiert werden. * Die „I». >'<,v.« drücken in einem längeren Artikel den Wunsch aus, es möchte, da in dem Krön-lande Böhmen die Gemeinden bereits constituirt sind, für die erforderliche Anzahl von Aerzten gesorgt, und wo es thuulich, auch Krankenhäuser errichtet werden. * Mit dem 2,>. April erscheint in Skalitz unter der Redaction des Herrn Hurban eine neue slo-vakische Zeitschrist unter dem Titel: ,,81,'v«»,^! ro!,-la«v." sind für den von dem Serben Hadüiii gegründeten Schulfond im Brodcr Gränzregimente 46.213 st. und im Gradis.-kaner Gräuzrcgimente 60.811 fi. eingefiosscii. Das Gymnasium zu Vinkovce wird in cin Odergymnasium umgewandelt werden. 5 Auf der Preßburger Academic werden in 2. Semester auch slavische Vorträge gehalten werden, und zwar von Dr. Petruska über österr. bürge»!. Gesetzkunde, wöchentlich zwei Mal. * Im Laufe dieses Jahres werden im Kaiser.-thume Rußland vier große Gewcrbsausstellungcn veranstaltet werden, nämlich in den Hauptstädten Kursk, Tula, Penz und dem Städchen Gogolubow, und zwar jede für 5 Gouvernements. - Der I..j>,!i!jiM5l>C. B. a. B." bestünde dcr Mm unseres Finanzministeriums zur Regelung der Geldverhältmsse in folgendem: Die Gr. culation der Banknoten soll auf den Stand von 1l>0 bls I?0 Millionen rcducirt werden. Um dieß zu bewirken und zur Deckmig der Neichsschatzscheine, der Ein- und Zwciguldennoten, dcr Münzschcine und der 3pcrc. Anweisungen soll cin Anlchcn zu 5"^. abgeschlossen werden, dessen Coupons in Silber zahlbar »värcn. Ferner soll, wahrend die Bemühungen zur Herstellung des Gleichgewichtes zwischen Ausgaben und Einnahmen dcs Staates ihren Gang nehmen wür» den, eil, Praliminare herausgegeben werden, in welches auch schon die sür Ungarn und desscil ehemalige Ncbenländcr veranschlagten Steuer», ausgenommen wcrdcn sollen. Dadurch hofft man dic im Auslande herrschenden trüben Ansichten über die österreichische!, Finanzzustände zu widerlegen und das Vertrauen zu denselben wilder zu erwecken. -- In Frankfurt a. M. hat sich vor Kurzem eine Gesellschaft zur Beförderung dcr Auswanderung nach Ungarn gebildet, an deren Spitze einige der crsten Notabilitäten dcr dortigen Geldaristokratie stehen. Diese Gesellschaft bat bereits bedeutende Lä>,-verstriche i» Ungarn käuflich an sich gebracht, um sie zu parcclliren und an dcutschc Auswanderer abzu-la,iln. Die österreichische Regierung soll ihr bedeutende Zugeständnisse eingeräumt haben; so sollen für gewisse Districte dcn Einwanderern Mililärfreiheit und andere Vorrechte zugesichert seyn. — Die Eisenbahn von Temesvar nach Pesth soll bis zum Sommer l852 hergestellt seyn ^ es ist jedoch noch nicht entschieden, ob sie über Arad oder Ezegedin gehen wird. — Die Pforte soll einen (Zomnüssär nach Kiu-tahia senden, lim die mtemirten ungarischen und polnischen Flüchtlinge, 1?, ausgenommen, unter der Bedingung freizulassen, daß sie von dort über Smyrna nach Marseille gehen. — Die vorgestern zu Ende gefühlte Verhandlung bci dcm hiesigen Schwurgciichte ließ uns interessante Blicke in die Manipulation eines Theiles unserer Finanzwachmanilschast thun. Diesc verdient jetzt bcsondcrs besprochen zu wcrdcn, da die Ausführung des neuen Schutzzollsystems und die Einhcbung der Steuern nur durch line gut organisirte unbestechliche Douane möglich sind. Der Finanzwach-Aufscher Adolf Puell verschaffte dein Schaffner Paul Palkowilsch aus Eigennutz die Gelegenheit, zwei Ochsen mit Umgehung der Zoll-Linie settwärls durch dcn Wald zu treiben, und hat dafür von dem Letztern die halbe Zollgebühr im Bclrage von 3 si. 30 kr. EM. em- , pfangcn. Er wurde deßhalb von dcn Geschwornen schuldig gcsprochm, und von dem Oericylshofe zu einem Monat Kcvkcr verurteilt. Der Schaffner Pal. kowitsch wurde jedoch freigesprochen, weij cr nicht wußte, daß er eine Mitschuld an dcm Mißbrauch dcr Amtsgewalt begangen hatte. Die Lossprechung ist der tresslichen Entwicklung der Thatsachen und der Wärme des Vortrages von Seite dcs Vertheidigers Hrn, Dr. Franz Scymitt, durch welche er die Geschworenen vollkommen von der Unschuld dcs ungebildeten Pal» kowltsch überzeugte, zu danken. — Dem Vernehmen nach werden die Leder, fabrikanten Oesterreichs, welche sich durch die Bestim» mungen dcs neuen Zolltarifs'Entwurfes in ihrer gewerblichen Zukunft wesentlich bedroht sehen, eine Vorstellung dagegen lei dem Gesammtministerium über» reichen. — Die bischöflichen Konferenzen »ehmen Mo,v tags ihren Ansang. Cardinal Fürst v. Schwarze«, bcrg ist am 5. d. von Prag hier cingettoffen. 2/11 Venedig, -l. März. Vor ein Paar Tagen, schreibt »il lI<>/< hat ein Individuum einc Quantität Vchicßpnlver mehreren hiesigen Bürgern zum Verkäme angcboicn, von den^n einige un-vorsichtig genug, diescm seinem dringenden Ansuchen nachgaben. Dcr Verkäufer in der Voraussetzung, daß, wcr Pulver kaufe auch Schicßwasscn bcsitzrn müsse, zcisste sie der Behörde an, welche natürlich eine strenge Untersuchung in den Häuscrn der Betreffenden vor. nchnien li.ß, aber cs fand sich auch keine Spur irgend einer Waffe vor. Se. Excellenz der Herr General.'Gouverneur v. Gorzkowski, dem dieß hin-terbracht wurde, ließ sogleich gegen den Angeber linen Prozeß wegen Verleumdung einleiten. Deut l ch l a n d. — In Berlin ist am (l. Morgens eine östcrr. Depesche angelangt, welche auf die prcuß. Vorschläge eine ausgleichende Antwort ertheilen soll. — Nach der »N. P. Z." hat die preuß. Regierung auf die französische Note in Betreff des Eintritts von Gesammtöstcrreich in den deutschen Bund geantwortet-. Sie erachte diese» Eintritt für einc innere Angelegenheit dcs Bundes und da der Nnnd unbestritten mündig sey, so liege es ihm auch ob, seine cigcnen Angelegenheiten selber zu orduen und fremde Einmischung zurückzuweisen. — Dcr Großhcrzog von Weimar wurde von Berlin aus dringend angegangen, sein Marzministc.-rium, das einzige in Deutschland, zu beseitigen, gab aber die bestimmte Erwiderung, daß cr es nicht über sich vermöge, diejenigen Manner, welche ihm in den Zeiten der Gefahr beigcstanden, jctzt, wo diese vor-über ist, aus seinem Rathe zu entfernen. — In Baicrn soll die Löhnung dcs Soldaten auf täglich 12 kr. erhöht, dagegen die Gagen dcr höhern Offiziere vom Hauptmann auswärts vermin-dert werden. — Bekanntlich hat Dänemark gegen die Absicht dcr deutschen Großmächte, Rendsburg zur Vun desfestnng zu erheben, Protest erhoben. Wie man vernimmt, hat Rußland die' dänischen Einsprüche un, ttlstützt. — In Düsseldorf wurde dieser Tage cm Stück von Dr. Würth aufgeführt, in welchem Kossulh, Bem, Dcmbinsky ?c. ?c. als handelnde Personen auftreten. Das Publicuin sprach seine Sympathien für diese Männer ziemlich unvcrholen ans, wahrend es Görgcy mit Zischen empfing. Bemerkenswert!) ist cs, daß nur nach vieler Mühe die Erlaubniß er. wirkt würde, einige preußische Soldaten als Sta listen in Rebellenunisorm zu stecken. Ttuttstart, 4. März. Der »württcmvergische StaalZanzeiger« enthält jolgcndc Erklärung: »Wir sind aus sicherster Quelle in den Stand gesetzt, die Erklärung zu geben, daß das in den letzten Tagen durch die »Allgemeine deutsche Ztg.« bekannt gemachte, auf die Frage von dcr Volksvertretung am deutschen Bunde Bezug habende Schreiben Sr- Majestät dcs Königs an Se. Durchlaucht den Fürsten von Schwarzcnbcrg, ohne allcs Vorwissen des Königs zur Oeffcnllichkcit gebracht wurde, daß gedachtes Schreiben vor der Hand keineswegs zur 2)croffcnn,chl!ng ^stimmt war, und daß die Bekanntmachung dcßselben allem Anscheine nach in tiner zu Drehen beg^g^n Indiscretion ihren Grund sindcl." «^ ch w o i.;. Vorn, l. März. I„ d„ heutigen Sitzung dcs großen Rathes geriethen die P.rteien ziemlich heftig anemander. Die Anträge der Herren Stämpfii ?c. auf sofortiger Ausbezahlung ,„ Einquartierungs-Ver-gütllligen an alle occupirten Gemeinden und bald-möglichste Entlassung sämmtlicher Truppen, veranlaßten sehr scharfe Erörterungen. Bei ocr Abstimmung werden die Anträge auf Ausbezahlung dcr Ein-quarticrungs-Vergütung an alle occupirten Gemein.-den mit 104 gegen 68 Stimmen für unerheblich cr. klart. Nachdem die Abstimmung erfolgt war, zeigt Rcgurungspräsidcnt Blösch an, diß ihm währ.'nd der rben beendigten Discussion cin Bericht des Truppen-Commandanten zugegangen sey, wonach alle Truppen entlassen worden seyen. — Nächsten Sonntag ist hier wieder eine sogenannte Volksversammlung. Nach dem Aufruf sind die Bcsprcchungsgegcnstände folgende: Auf gesetzlichem Wege solche Reformen anzubahnen, nach welchen jedem Arbeitsfähigen die Möglichkeit gegeben wird, cin sichcrcs Auskommen zu finden, Weilerhin heißt es'. „Das Flammengcsltz Gottes in der glschasscncn Natur garantirt^nicht nur einzelnen, sondcrn Allen einc sichere Existenz. So lange dieser göttliche Wille nicht verwirklicht wird, ist N'publik ein leerer Schein, cin gehaltloser todter Name. Dcr Anfang zu dieser Beglückung wird dadurch gemacht, daß alle Arbeits. kräfte in der Gescllschast sowohl für dcn Landbau, als in der Industrie in Bewegung gesetzt weiden und dafür gcsorgt wird, daß jede Arbcil und zedc Leistung geachtet und grhörig bezahlt wird.« (i!l.) Italic u ^ Turin, 3. März. Gestern fand hier cin Ministcvratl) untcr dein Vorsitze dcs Königs selbst Slatt. Wie man vernimmt, handelt es sich um cine Angelegenheit von äußerster Wichtigkeit. ! Die ministerielle Part« drs unerquicklichen ./„5 1^ milie» , welches Picmont zu Grunde richlrl, indem es dasselbe zwischcn zwei Stühle auf die Erde setzte fühlt sich durch die Beantwortung einer Interpellation des Grafen von Eavonr sehr erbaut. Einem Mit-glicdc dcr königl. Familie ward nämlich vorgeworfen, in cine Verschwörung mit „reaktionärer" Tendenz venvickelt zn seyn. Der Minister verbürgte, sich für die «Wachsamkeit dcr Regierung « Alles wie gewöhnlich. Genua, 1. März. Der „Circolo Italiano« der bekanntlich im Jahre 1849 vorzugsweise jene bewaffnete Aufstandsbcwegung hervorrief, wclchcdurcb den General iiamarmora mit Gcwalt dcr Waffen niedergeschlagen werden mußte, ist wieder aufgelebt, und zwar unter der Form eines sogenannten Arbeitervereines. Die Regierung hat offene Augen, allein sie sieht dem aufregenden Treiben eben nur mit solchen Augen zu, was ihre Verantwortlichkeit erhöht und dem Rufe ihre Klugheit nicht eben förderlich ist. Zwei Banquiers, welche sich mit dem Verkaufe vonMazzinischcnAnlchenslosen be!asscn, haben große Furcht ausgestanden. Sie trieben das Geschäft mit solcher Rücksichtslosigkeit, daß sie beinahe auf dcr That ertappt, leicht gesetzlich hatten überwiesen wer» dcn können, wenn den Vollstreckern des Gesetzes ebcn die nöthige Energie eigcn wäre. — Eine Eisenbahn »ach Voltri wird hier projectirt. Frankreich. Paris, 2. März. Die zu Paris und London lebende ungarische Emigration hat sich zu einem Schritte vereinigt, dei in seiner Art neu ist. Sie hat nämlich eine Commission > mit dcm Präsidenten Grafen Ladislaus Tcleky ernannt, um cinc historisch-politische Denkschrift auszuarbeiten, in welcher gegen die Einverleibung Ungarns in den deutschen Bund protestirt werden soll. Die Originalurkunde der pragmalischen Sanction, welche sich in London besindct, wnrdc zur Grundlage dieser Arbeit gemacht, wclcde ziemlich ausgedehnt ist. Die gesammte Emigration hat diese Protestation unterzeichnet und dieselbe gestern dcm französischen Minister dcs Auswärtigen, den Glsandtcn von England und Nordamerika übergeben. S ch w e d e n — Der Eonstitutions-Ausschuß hat zwei Nügcn gcgen die sämmtlichen Rathgcbcr dcs Königs mit dem Verlangen auf Entlassung derselben, und zwei Rügen gcgcn den Ehrf dcs KricgsdcpartcmcntZ be-schlosscn. „_ In Christiana herrschten am 24. Februar große Besorgnisse, wegen einer für den Jahrestag der Pariser Februar - Revolution beabsichtigten Demonstration des Eentralcomit«' dcs Arbeitervereins. Die Sache lief jedoch ruhig ab. Thränn, der Führer dcr Albeilspntri, berief cine große Versammlung auf dcn Marklplatz lind sagte, das; cr zwar eine Prozession beabsichtigt hatte, welche dein König den Wunsch, neue Staatsrä'the zu erhallen, vortragen soll,, da er jedoch erfahren, daß der König nicht wünsche, daß die Prozession Statt finde, so könne man nach H.iuje gchcn, nachdem man drei Mal drei Hurrahs für neue Etaatsräthe ausgebracht, was denn auch geschah. Nettes uud Neuestes. Wien, 9. März. Für die in der k. k. Armee eingereihten ehemaligen Honv^dossizicre sind neuer-dings Begünstigungen eingetreten, indem Se. Maj. dir Kaiscr gestattet hat, daß dieselben ohne Rücksicht auf ihre frühere Eigenschaft gleich den übrigen k. k. Soldaten zu behandeln sind, daher wenn Familien-, Wirlhschafts- oder Gewcrbsrücksichtcn ihre Anwesenheil bci Hause nothwendig odcr wünschenswert!) ma« chn,, auch ohne alle Beirrung in ihre Heimath beurlaubt werden können. — Man spricht jetzt abermals viel von einer neuen Note Nußlands an alle Großmächte, mit der Aufforderung zur gemeinsamen Regelung der Ange» legcnhcitcn in Griechenland. Telegraphische Depeschen. — Berlin, 8. März. Dcr Polizeipräsident Hinkcldey ist zum Regierungspräsidenten für Liegnitz ernannt worden und wild erst nach Beendigung der eben begonnenen Polizeiorganisation Berlin verlassen. In der hruligcn Sitzung der zwcitcn Kammer wurde über Vinckc's Antrag: die Kammer möge zur Unter« suchung der Landcslage cinen Ausschuß ernennen, dcbattirt und die Kammer ging über Antrag mit 228 gegcn 41 Stimmen zur einfachen Tagesord« nung über. — «Paris, 7. März. Der Konferenzsaal de« Legislcitwm war sehr aufgeregt. Minister Waisse erklärt: die Nationalgardewahl wird am 25. nach dcm alla/mcinen Stimmrechte Statt finden. Di« Eommission will auch hier das Gesetz vom 3l. Mai angenwcndct wissen. Interpellationen sind für morgen angekündigt. Der Cassationshof erklart di« Zuchtpolizeigerichte für Preßvcrgchen als competent Herr Earlier ist zurückgekehrt. Die Buogllb - Commission ist vollständig gebildet, drei Mitglieder sint oppositionell. * Turin, 5. März. Nächstens soll das Gesetz über Einführung der Eivilehc dem Parlamente vorgelegt werden. Dcr Pfarrer von Valvcra ist zu fünfmonatlicher Kerkerhaft und einer Geldbuße von 200 Francs verurthcili worden, weil er in seinen Prcdigtcn die Bevölkerung demoralisirt nannte und behauptete, seit 2 bis 3 Jahren würden von de, Regierung fast nur Uxgcrcchtigkeit und Gewaltthater, gcübt. Die Abgcordnctenkammer hat das Au?ga-benbudgct dcs Finanzministeriums bis zum l0. Artikel geprüft und anglnommen. Der „Nisorgimenlo" bringt einen geharnischten Artikel, worin er das Benehmen dcr Regierung in der Flüchtlingßfrage vtr> thcidigt. ^ Nom, 3. März. Cardinal Fornari, angeblich Antoncllis Nachfolger, ist hier eingetroffen. ^ Zara, 1. März. Der Seraskier Omer Pa scha hat zum Behufe der Organisirung dcr Herze gowina mehrere Bevollmächtigte ernannt. Dcm Ver nehmen nach haben die Insurgenten der Kraina gl mcinschaftlich mit denen der Herzegowina den Se> raskicr neuerdings angegriffen. Arad Pascha brach bei dicsem Anlasse mit den türkischen Truppen von Travnik zur Hilfe aus und schlug sie in die Flucht. In Serajcvo sind :; Bataillons als Garnison zu. rückgrblleben. Verleger: Ign. v. Klejnmayr und Fedor Vambcrg. Verantwortlicher Herausgeber: Hgn Alois v Kleinmayr Telegraphischer (iourS - Vericht der Staatspapiere vom w. März »85 l. Staatsschuldvcnchreif'iiügcn zu s pl!i. (in CM.) W 5/l « detto .. 4 l/2 ., „ 8^,?./1 ft. (>. M. .......2.>, März !85l NmNcrdam, slir l<»0 l halcr (z»rrc>tt, liithl. 1 ^i» Bs. 2 M'miaf. ?l,!ziSbl>rg, siir 10l) Gulden ssur.. Güld. < 3N Bf. ltso. Franfsurt a.M.. < für l20 ,1. si^d. Äcr- tios-Währ. i», 24 l^> st. Filst, O»!d.) 120 l/1 ^ Mlinat. GtNu.i, sin- !M» iniic Vinül'nt, ^i>s. ß'uld. 1 .',<» 1/2 C". 2 Monat. Hambm-g, sir l Pfund Stcrli»^ Gülrcil l2-i!l Vf. .". M^n.n. Marftills. fl>r :w0 Flankn, . Gillo. 1>'i!l/2«. 2 Monat. V.nis, sin-3W Fra»!lU . . Guld. 17,2 l/2 Vf. 2 Mon^t. Gci r^ nnd Sill'cr ssonrsc '.','>u «. Mäv; 18'i1. Blicf. Gelt'. Kais. Mm!;D,!c SouvcranDo'or ^ .... — 17.18 !>lus!. I»N'lvia! ...... . - 10.21 ttricdlichsdV'r „ , . , . 10.11 l,ti,,;l. Sovcraixg» ...... 12.11 Sill'.ragiu ........ - 293/8 S. K. Lattl'.liohungcn. In Trieft am 8. März 1851. 72. 33. 7. 45 si>. Die nächst».' 5i> — ,> Z. ^90. (l) Nr. 5l. Edict. Allc Dieicnigen, welche als Gläubiger b.i der Vertheilung tes aus der freiwilligen Veräußerung der A.qncs Peiri^'schen Veil^ßrealiiälen erzicllen Mcistdotts icitercssitt jind, haben am 22.M.»i l.I. Voonittags um 9 Udr hieramis zu elschrine,i. K. 'K. Ge^i.lö. (ZollegiU-Oetichc Wippach am il. Jänner l85l. Z. 293. (l) Nr. I509 Edict- Von dcm k. k. Begilkvgelichte Laas wiri) hi.-mit l'^kaiutt gemacht: M,,n hade idl?uche der Herlsckast Nadllscheg »n!> Uid. N>. 247z2:;5, Rct^. '^ir. 460 verkommenden, «enchüich auf 800 st geschähen Realitäten, wegen, dcm Ereiunontzfütncs, aus dem w. ä. Vergleiche ,ll!l>. 7. April l8^7, Z. 89, sckulcigcri 15^ fi. 5^u ,ämscn und enlstelenden iFrccu i^ribkost.n bewilliget und zu deren Vornahme d,ci Tagsatzuttgen auf den 10. llpnl, w. Mn und l0 Juni l85l, zedesmal Fnih von 9 dis 12 Uhr in loco Lajneitt, mit dem Bc,,atze angeordnel, daß die fiäglichen Re.l'tälcn be, der drille., Tags^uug auch unter dem Scdatzllügsw^tde veräußert werdcn wü'den. D'is Sch^Nlngsproio.vll und der Orund-l'lichscrl'atl köinn'l, lägl ch hicrgcrichls eingesehen Üaas 6M l. M.'rz l8'l. Her k. k. Bezilks. Richtern H o s ch i e r. Z. 296. (l^ ?lr. II/>2. E d' i c t. Von dem k. k. iüe^i ksgeiich^e Ecnosclsch wird dcn U!ibkkan!U wo besiadlichen Tabular. Gläubi> qern Michael SpeUar, crn hiennit dckannl gcm^chl: Es hade gegen dieselben Hr. Joseph Pcsscga von Lt. Michel, die Kl'ge auf Verjährt- und E loschenelklailllig folgender, auf sci^cr in Gcund-blichc der ehemalige!, Herlschait Aocl?l,'crg «nl» U,b. ^ir. 989 volkommcncel, '^ Hül'e yattklidcü Schulöposle.», a!s: .'l) der Forcerung d,s Michael Epclla! , aliö 5cm Vel^tzbliefe rom 28. März IsUU pr. l27 si, Ii) Dcl tes Aüion Hrllcs, aus der Schuloobli- qa-lion voin 9. December !Ü08 pr. l7») fl. «') Der des Anton ^iampc, aus dm, Veis.tz'.'ricfe lo.N II. Mär.; ^809 pi. 2^0 fl. U»0 ö,ilich, oder omch einen rcvoUmachtigiel, Sachwalter so gewiß zu erfch^lnen, oder dlin cnfgesielNen ^uralor ihic ^cl'.clfc nntzl.» lytilca l)«bcil, als sonst oicftr R^chsgegcüstnid »nit dcm ^rtziern allein alüjgetr.'geri wil0. ^. k. i^czliksgericht Senofcliä) >nn l.Mär^l^,?!. Z. 297. l i) »)ir. 75. Edict Vo., dem k. k. B.zi,k^gelich«e Siüich wird bekannt gcmachl - Es habe in die Neassumirur,g der m>t ^e,chc,d vom 2. August r. I., ?. 133, dew,ll:g>cn ^cildl.-tung ocs, auf Fr. Theresia M.hn ucr^ewahrtcn, im Glunvbnche der Sladt Weircldura, «nl, ^o„s<>. '^is. 1 vorkommenden, gench'lich aüf >20l) si. geschätzten Hauses in drr Stadt Weircll'urg gcwl!-liget, u.d hiczu drei Tcltiiilie, als: dcn ersteil auf den .i. März IÜ5l, dc« zweiltN c^l' den 3. April l85l, und den killten auf den 3. Mai l85l, je-desmal um l0 l.U)r Vormittags in lc? o Weisel' b.irg mit dcn, Anhange ^>csti,nnU, daß diese Be» hausung l'ei der drillen FciMelungs-'Ta^satznng auch uner dcm Schätzungsrverlhe hinl.'.ngcgeben weidcn würde. Das Schätzu;',gsp»otocoll , d.r s^rundl nhs-Zx« tra. l^ Febluac 1849, :;. >i36 , bcwilligien und johin sistirien txe,u!l>.'erl Ftildieiung dls dcm Ercutcn ge-höngen, iin ehemaligen Dominic. Grundduche der Hlllschait ')ladlischeg »u!i Grundbuchs Fol. 7^1 vor« kommcüden, geiichilich aus äN fi. c,eschäliicn Wald-anlheileö I^ka, wegen dcm ^Kcniions'ührer aus oem w. ä. Vergleiche l!.. Intercssrn c. 8. c. bewilligt, und werdcn zu de>cn Vornahme die 3 Tagsa,)ungen auf den 12. Apnl, 12. Mai Ul.d 12 , Jur.i »85» , jedesmal von 9 12 Uhr Vormit-t.ias in dieser Hcnchttkanzlei mit tcm angccl-dnet, daß dilsc Realität bei der ^ Tagsatzung aucb unler dem Schäyungswclthe v^äußert nccdcn wlndr. Das SchätzungkprotoccU und der Grundbuchs-crirall tonnen inzwischen laglich Hieramts nngeschen werten. ^aas am 12. Februar 1851. Der k. k. Bez. Richter: - Koschle». q. 295. («) M. ^2^. Edict. Von dcm glftrtigien Be.,i>ksgerichlc wird dcm Hr. Paul Willini von Rieg bck,:nnt gemacht: Es habe widll ihn Hl- Johann Kosler von Oltenegg nomine scines Vaters Johann Kosler iu Wien, die 'I^eassuiinnirung des Veifahvcns ül^cr die Pranola-lionZrechlfcrti'glmgs.-Klagc vom Bescheide .',. Äiovem-ber v. I., Z. 39ll,> , wegen aus dcm Prima-Wcch. scl l1,l<>. 23. Juni lg^9^ schuldiger «5 fl. <-. «. <-. anglsucht, worül-cr die neuerliche Tagsatzung auf den !2. Mil I. I., Vormittags um 9 Uhr vor diescm Gciichie angcoitnet wolden ist. Da der Auf-cmlalt des (Acklaa/cn llnbckanni nnd derselbe viel-lcicht aus dcn k. k. Erbländfüi abwcftnd ist, so Hal man auf seine Oefahr und Kostcn dcm Hr. Michael ^ackncr von Got,scher zu seiücm Kurator aufgcstcltt, mit wclchcm dicfe Ncchlösache nach dcn lcstchcndcn <^.ft'!)cn dUschgefühn und entschieden werden wirt». H'.von wird der Gcklagfe zu dcm Ende erinnert, dasz er zur Verhandlung ftn>st ^, crschcincn, oder 5cm Ver!rc!cr seine Rcchlsbehelse mitzutheilen, oder diesem Gerichte einen andern Cacbwalier „^nlhast ^ll m-.chc,i uüd überhaupt die gesichtsordnu,ic,?n,äß!-qen Wege einzuschlagen wisse« möge, widrigens er cle aus sciner Verabsäumnnq einstehenden Folgen sich scll'st l-eizninefsln haben wird. K. k. iUeziiksgerlcht Gotischee am 30 Jänner ltt',l. Z. 3(jtt. (l) Warnung. Gefertigter bittet auf semm Namen, cil^ wen immer, weder Etw^s zli leihen noch zu borgcn, weil er keine derlei Zahlungen leistet. Laibach den 10. März lk5i. ' Leopold Brand, l'in-ssl. Winl) - U!,d Hällftrbcsltzn. Z. 259. (2) "^ ^' ' An die verchrlichm Mitglieder des Schntzenveremes! Im Laufe^ oer dießjährigen Fastenzeit werden im Schützenvereine oie gewöhnlichen Abenduntcrhaltlingen stattfinden. Voider Direction des Sä)ützenoereines. Z. 270. (2) F^eelO^ /Kt«^«he3V/,^V/t?/, Buchhandlung in Laidach, ist zu haben: Vteyuort-, DK»-. Herrmann, neueste Geographie und Staatäkunde des Kaiserthumö Oesterreich nach dcr gegenwärtigen Vclfassulig und nunmehrigen politisch, gerichtlichen Ein-lhcilung, nebst einer Geschichtsskizze sowohl der Monarchie überhaupt, als jedes einzelnen Kronlandes, Mit Benützung amtlicher Nach« Weisungen, handschriftlich« Mittheilllngen und der besten Hilfsquellen. In 4 Lieferungen. ,. Lieferung. Wien. l85,l. 45, kr. Fasteubuch, allgemeines für katholische Christen. Einhalt dcn goldenen Fastensviegcl, Morgen- , )lbcnd', Meß.-, Beicht-, und Conwinoi,- Gcbc-le, Mes;lieder, K, ellz>vcg- und Andacht", zur schmerzhaften Mmter Gottes, ^uangclicn und Gebecc ftn die Fasten-sointtag!', Gesänge lind Litaneien zum Segen; dam, Betrachtungen, Kivcheiisicbete, chr,stliche Lehren und GclNlw)ö.-C,heblll!a,en auf alle Tage in der ganzen Fastenzeit, und die heilige Chaiwochc- mit der Leidensgeschichte unsers Henei, u»d Heilandes, Tag^'ilen vo>n bitlcll, ^idcn nnd sterben Iesn Christi, d,e 7 Buß.-psalmen, Gebete und Alifcpfernngen bn Vesuchnng des heilgen ?l!t^5. Sacraments, dec heilig?» Gräber, u„t> die 'Anscrstehuna; nebst cinem Anhange vo» 5o Psalmen und den Klag» liebern Ieremia. 3. vei besserte Allf^ läge. Mit l Stahlstich. Wien l8^8, ,1. > CM. Zoczek, Wilhelm, Fasteubuch für Ka- lhollkeü. 2. nut der Meßandacht für dic heilige Char-»voche verinehlte ?lufl^ge. Wie,, fi. ^. 36 kr. Schönstein, Gust. Frisck gcbackene böhmische Da!ke». 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