ÄlNlrbllM zul^ialbchll Zclluilg Vs. 2^5. Donnerstag den 27. October 1853 Z. 574. » (3) Nr. I659HF. M. Erlaß des k. k. Finanz-Ministeriums vom ?3 October l653 (gültig für alle Kronländer). Die Hinausgabe von 5percent>gcn, auf der Saline Gmunden versicheren Partial-Hypoth.'-kar-Anwcisungen mir einer sVchbmonlttlichen Verfallszeit mnerhalb.des für dich' Anweisungen gegenwärtig festg.schten Tolalbetrages von 40 Millionen b.treffend. DaS Finanz-Ministerium Hit sich bestimmt gc-funden, nebst len im Umlauf befindlichen 4 '/, pgen, aus der Saline «Ämunden vcrsichel: ten Partial-Hypothekar-Anweisungen mit eimr viermonatli.^cn Verfallsfrist, auch derlei 5, per< centige )l,nveisungcn nnt einer sechsmonatlichen BerfaUsfrist, jedoch innerhalb der Gränzen d»ö für diese Anweisungen festgesetzten Tolald.trag.s, hinau^zug^ben. M>t d.r Hinauggade dieser Eff.clen, welche am 20. d, M. ,n Wien und am 30 o. M. ii. den Kronländerc-. beginnen wird, sind die Cential und die Filial-Cassen der priuileg'tttN National' dank betlaut und es haben hinsichtlich beider Gattungen von Anweisungen die bisher für die 4 ^ Percentigen gellenden Bestimmungen in Aü° Wendung zu kommen. Z 57«. l. ^z) 9^ ,,55 Concurs - Verlautbarung. An der hiesigen vollständigen k. k. Unterreal schule ist eine Lehreröstelle mit dem jährlichen Gehalt von «00 st. und dem Vorluckungsrechte in «00 st. und 1000 fl. (Z. M. nach je «0 vollendeten Dienstjahren elledigt. Die mit dieser Stelle verbundenen Lehrfacher sind namentlich Naturgeschichte. Physik und (Zhemie ln sämmtlichen drei Classen, die Nntetnchcssprachc ist die deutsche. Die Bewerber haben >h>e (H.sucke durch Vermittlung ihrer vorgesetzten Behörden und im Wege der k. k. Laiidesschl.lbehölde jeneö Kronlan-des, ln dem ne sich befinden, längssenü bis 30. k. M, November anhel gelangen z„ lassen und denselben beizulegen: l») den Geburtsschein, 1)) das Maturilätszeugniß, c) das Zeugniß der theoretischen und practischen Lehrfähigkeit, ci) Zeugnisse über eine etwaige weitere äienven- dung beim Achtfache, und l>) andere Belege, durch welche sie etwa ihre wis. senschaftliche und pädagogische Befähigung und Thätigkeit erweisen zu können glauben. K. k. Landesschulbehörde für Kärnten. Klagenfurt den !0. October l«5:l. g. « 57«. (3) Nr. ,W7. Concurs - K u,i d,n a d) ll n g Zu Folge hol).., F!..,^.M,„!ster!al.Ell^ss.ö vom l>, October !. I , 5^ .^7 ^ ^.. ^,..,. z t apostol',che M.j^.n m.t all^höckster O.n-sckl'eßun^ vom ^. October dic d.si.„t,ve Bellel-lung der StelM'adm,n,stl al!o„ in Gratz, „ach ihrem bisherigen Wirksamkeitsberciche u..d Pers.^^l, stände/und zugl>ch d>e Vermehrung t>.o 5.^.^ um einen Gonc,p!sten mit ilW si u>.d si.n>» K^n^ leiass'stenten mit 300 fl allergnädlgst zu g.nel^ Migen geruht. Zur Bes.hung dies.r neu system'silten Dienst-posten und im Falle der Erledigung einer Finanz-oder l§am»ral'üoricip.stensteUe m>t dem ^«h^lte von 500 si, oder einer K.mzlei-Assistentenstelle m>t 25I0 st., auch für diese Dienststellen wnd del Bewerder-Concurs hie mit bis l5». November l8 53 eröffnet. D>e Bewerber um cine dieser stellen haben ihre gehörig r^cumentüteu Gesucke innflhald der obigen Frist im vorg.schrlel'enen Dienstw.^e bei der k. k. Flnanz-Landese Direction für Steier» mark, Krain und Karnten einzubringen, und sich darin über ihr Alter, Religion, Stand, Moralität und bisherige Dienstleistung odn Verwen dung, dann über die Berufsstudien und Eprach kennlnisse; die Bewerber um eine (zcncipistenst^lle insbesondere über die nm gutem Erfolge zurück gelegten juridisch-politischen Studien, und jen. um eine ^ssistentenstlll-, übel die mit gutem Hr« folge abg>legte Prüfung aus den GesällS-, E''ss^' und Verrecknungsvorschrlfccn, odn wie ferne sie mit einem Bean ten der k. k. steueradministlalion oder der k. k. Finanz - Landes»Direction und der ihr u»-terstehenden Bezi.kSdehmden verwandt oder verschwägert sind. Auf jene Bewerber um eine Concipistlnstell>', welche sich ül'cr die mit gutem Erfolge a<.'gcle,jtc g.ftUöobergellchlllche Pru,üfung ausweisen, w rd vorzugüwise Bedactt genommen werden. Vom 'Präsidium der k. k. Finanz - Landes-Direction für Slciermalk, Kra'.n uod Karnten. Gral) am 13. Oclob.r l«5»3. ,^. 5)7. « (3) Nr. U.^3. C 0 l, c u r s e. ^ Zwei P 0 st a sp i ra n te n st e l l en für^ den H e r m a n n st a d t e r P 0 stditec -! ti 0 nsbezirk Laut (Honcursuerlaulbarung der k, k. Postoi-lection zu Hetmannstadt vom 2. October l«53, Z. 3795, sind bei derselben zwei Postaspilanten« 3teUen zn besehen. Die Bewelber um diese stellen haben »hie Gesuche längstens bis Ende October I853 bei der genannten Behörde einzubringen, und darin ihr Alcer, die Religion, dann eine gesunde Körperveschaffenheit, ferner die grammatikalische Kenntniß der Landessprachen mittelst legaler Do-cumente nachzuweisen, weiter das Absolutorium über die an einem inländischen Obergymnasium oder an einer Oderrealschule mit gutem El folge zurückgelegten obligaten Lehrgegenstände beizubringen. Den obigen Lehranstalten werden gleichgehalten: die k k. Militärakademie in Wiener-Neustadt, die k. k. Ingenieur-Akademie, die Handels - und nautische Akademie in Tlicst, die k. k. lZadettencompagnie in Olmüh und Glatz und dic k. t. Pionnierzchule in TuUn. Die Aufnahme als Postaspirant findet nur auf Probe 2talt, und wahrend der dießfaUig.'ll Dicuilzlil, wllche in der Regel ein Jahr dauern soll, und nlcht als Slaalsoienstzeit zahlt, hat de» ?lsp,lant das Telegiaphnen, dle Handhabung der 2eleglaph.napparace und Leitungen, sowie die für den auöüoenden Telegraphendienst bestehen-den Vorschriften zu erlernen und nach Ablauf eines Jahres eme Prüfung sowohl auS den theo-lctischen schul- und sprachenkennlnissen (Eleven-prufung) als auch auä der praclischen Telegraphic zu bestehen, wolauf bei günstigem AuSfaUe dieser Plüfung dessen Aufnahme als Eleve »Nlt Adju-tunl jährlicher 200 ft., gegen Leistung einer Dlenslcautlon von 300 st., nach Maßgabe der erledigten systemlsiiten Platze erfolgen wild. K. e. Postdirection Triest am lU, October ltt53. Z. 5<)l). :. (3^ E d l c t a l - C l t a l l 0 n Nr. 9l^5^. der nachbenannten Individuen, welche in Folge deü auf dieselben gefallenen Loses zur Militäl-Wiomuna. im Jahre It<52 berufen, auf die elgangene Volladung nicht erschienen sind. Post» ^ ^ ^ Vor- und Zuname Geburtsort ^> HA Anmerkung. Steuerdezlrk S l c i n, ! ^) r l s g e ln e i n 0 e K a p l a v a ß. , Mathias Pirz > Pottok 2 ' ^'^ Qrtsgemeinde Suhad olle: 2 Lukas Hozhevar s Euhadolle 4 ,^H2 S t e u e r b e z i l k E g g. Ortsgemeinde A i ch. 3 Ludwig Laurizh j Alch 4 z^2 D rts g e >n e l nde O 0 l 0 e l! fel 0. ^ Blas Podbeuschek ! Ternouzhe ,5 ,^2 O r t s g e in ei n 0 e Kraxen: 5 Gregor Klivc I Loke 27 ltt32 Ortsgem elli 0 e Prev 0 je: U Valentin Lakncr ^ Prevoje ,.z z^.^2 Steu er l> ez i rk Wartenl>erg Ortsgemei noe Pezh. 7 Johann Schwigel Musga ,H ,832 U Michael P»aschn,ker Pech !3 »»3^l Orts gemeinde W a a z h. 9 Martin Laufer j Naazh 35 ltt:i2 Diese Individuen werden angewiesen, sich binnen 4 Monaten, vom Tage der "sten Einschaltung dich'r Ve>l)- Vericht der Staatspapicre uom 26. October l853. Swatsschuldverschrcil'ungcn . zu 5 psst. linEM) 90 N/l« dctio ......« ^ t/2 „ „ 801/2 D>N'Ie!)en >»it Verlosung v. 1.18W. ,,'ir 1UN fi. . . lZl 5/8 V.nif-Attifn, or. Stint li»8i ft. i» (!, M. Actim dcr Kaiser Ferdinands-Vlordl'nhu ,u tU0U s>. (l. M........2185 il.in«.M. Nctien der Wien Glo^qnihcr-Eistnl'ah» zu 500 ft. C. M. ohne CmiponS . 7N8 Z/'>> st. in (5. M. Nttim der üsterr. Donau-Dampfschiffsahrt l)s„i«> Vczu^recht M 5UN N. (5. U/i. . »r l20!l. siidd. Vcr-) eins W.chr. lm 2^ !/2 jl. Fusi, tt'xld.» l <3 :V^ Vf. 3 M.mat. Haixl'lir,,. ,»r l<»0 Mark Va»^,, Gulden 8.'» l/4 As. 2 Mona«. Lwunil,, f»r il«tt T^scanisch» u!d. t l2 3/i 2 Monat. ^'Ud0„, snr l Psimd S!erl!.,g. Oxid.» N-lO As. 3 Mmia». M.'iland, fnr :ll»<> vessernlch. Vi, c, Gnld. 1 < H ?/« 2 Mmiat. Pari6, sin :l«U Fraxlen . . Guld, < 3 t 1/2 Vf. 2 M^n.U. Gold- und Silber'Cours, uum 25. October 1853. Äri.'i. Geld. Kais. M>'ll,z-D>lcat,n Agio .... 20«/» 197/8 bctto Rand- dto ...... 20 l!> ü/4 (^o!ll ill mur«^> „ . . . . — 1!> '.»lapoleonöd'or'S ^ . . . . — 8.5 SlMvcraiüsd'or'S ^ . . . . — iü.Aö Ruß. Imverial ^ .... — 9.20 Fliedrichsd'or's ^ . . . . -> 9.3» Gngl. Suucralngs „ . . . . — N.18 Silbnagio ... .... i'z I/8 14 l/8 S. K. Latto.;iehungett. In Tricst am 22. October l853: «3. 48. «l 5»«. 16. Die nächste Ziehung wird am 5. November 1853 in Triest gehalten wcroen. Getre id - Durchschnitts- Preise in i!ait?ach a,n 22. October »853. Mar..pr.!f., l M^m«. Ein Wiener Mehen «__^_______^_^ Weizen ... 5 23 6 40 Klikurlltz ... — — 4 6 Halbfrucht . . — — ! 4 40 Korn .... 44 4 24 Gerste .... 3 40 — — Hirse .... 4 — ___ —. Heiden ... 3 54'^ — — H(,ser .... 1 57 2 12 Fremden-An.n'ige der hier 2lngefo«lmeneu nud Abgereisten Den 24. October »853. Hr. Gl'af Moltkc'B^gl'iistlleb, Priliatler; — H>'. Zaitscvski, kais. russischer Cabinelü'Coul!.'r — und Hr. Josef Rocca, Handelömam», alle 3 von Wien imch Trieft. — Hr. Bill, di Sandrono, Pro-fesso«', von Wien nach Mailand. — Hi-. Wenzel Schwarz, Professor, von Troppau. — Hr. Wald, k. k. Polizei-Commissar, roi, Wien nach Udioe. — Hr. Robert ^ionigson, Privatier, von Wie» nach Venedig. —. Hr, Johann Bapc. Violiner — und Hr. Di-. l)^athai> Prin^heim, beide Plivaticrs, von Trieft »achWici,. — Hr. o. Pan», Gutsbesitzer, von Agrain «ach Trieft. — Hr. Iocol) Cnsolle, Handelsmann, von Tneft nach Linz. ____^rl>ft l>9 ander» Passagieren. Z. 5tttt. ^. l^2) Nr. 5Ul. Kundmachung. In der Absicht, um cine Uebersicht und Kcmitmsi der beim Warcuhandel vorkommenden und in dieser Beziehung wichtigen Fabrics- und Meisterzeichen zu erhalten, wurde die gefertigte Kammer mit Erlas! des h. k. k. Handelsministeriums ddo. I«. October 1853, Z. 2»W— ll. Hl., aufgefordert, mit thunlichster Beschleunigung und jedenfalls binnen <» Wochen genaue Beschreibungen, Zeichnungen, oder nach Umständen Original-Exemplare von sämmtlichen solchen Zeichen mit beigesetzter Firma und Gattung der bezüglichen Industrie-Unternehmung dem k. k. Handelsministerium einzusenden, de- ren sich die in dem Kammerbezirke bestehenden Fabriks- oder sonstigen, auf auswärtigen Verkehr berechneten und bedeutenderen industriellen Unternehmungen bedienen, um den Ursprung ihres Erzeugnisses zu beglaubigen. Um dieser auf die Industrie so einflußreichen Aufforderung mit möglichster Vollständigkeit entsprechen zu können, werden die im Kronlandc Kram bestehenden Fabriks- oder sonstigen auf auswärtigen Verkehr berechneten industriellen Unternehmungen hiermit aufgefordert, mit möglichster Beschleunigung, längstens aber bis 25. November l. I. ihre Fabriks- oder Meisterzeichen auf die im hohen Ministerial-Erlasse angedeutete Art an die unterzeichnete Kammer einzusenden. Handels- und Gewerbekammer für Krain zu Laibach, am 25. October 165». Z. 5^2. :. (,) Nr. 4423. Am 2. November d. I., Vormittags um 10 Uhr, wird hicramts die victtation für die Ver. Pachtung des G^nkehrichtS in mehreren Par, lhien abgehalten werden. Die Paclulustigen werden zu dieser Licitation hiemit eingeladen. Stadtmagistrat Laibach am 22. October 1853 Z. ,627. (,) Matth. Kraschovitz (^n.), am Hauptplatze Nl. 240, bringt zur gefälligen Nachricht, o ^5 kr, dann voll' gewichtige 32 üoty pr. Pfund 5o fr., c>to eben auch vollgewicktige Stearinkerzen, 32 Loth 46 kr., Milli dto 3o ^oth ^ kr., 2tt ,'/2 ^oth />l) kr., Bclvcdeur Achter ä« kr., und bittet um fernern geneigten Zuspruch. Z. l«06. s2) Nr. 9323. Wein-Licitation. Das Gltt TInn'liisch wird mit bcziskshaxpttluinn» schastlicher Bewilligung ^f,l, 260 östermcher Oimer, lind jene vom heurigen Jahre, mit cil<-» 800 österieichtr Ci-mer, in s,ltten Hall'gcdindcn loco Thnrnisch nächst Pettau, licitlNido liilttlNissedcn. Hiczll werden Kauflustige mit dem Anhange höflichst cingtladcn, daß bei dcr Versteigerung we» lugstens dic Hälstc des Mcistlwtcs und dci der Al). fl,hr der Weine, die 6 Wochen anf Gefahr und Kosten des Erstehers liegen oleidcn können, die an-dcrc Hälslc zu enlrichll'n kolnine. Gut Thnrnisch bei Pcttau am l!). October 1855. Z> 'l'ac). (2) Nicht zu übersehen! ^Das Haus Nr. ä> am alten Markt, 5 (Vtock hoch, mit einem schönen Keller, gewölbtem Stall und einem eigenen Brunnen im nause, ist täglich aus freier Hand um einen sehr billigen Preis zu verkaufen. Das Wohnzins-Ertlägniß des für laulcr kleine Parteien eingerichteten und dader immer leichl vernnethbaren Hauses, welches sich dermal auf c-il-«^, 55« ss. lährlich belauft, und das Capital mit 9 "/„ verinlerejsirt, kann bei einer kleinen Umänderung noch bedeutend gesteigert werden- Das Nähere ist bmn Hauseigenthü-mcr zu erfragen. Z ,565. (3) ' H a u s v e r k a u f. Das Haus am Domplatze Nr. 302 wirl> unter rortdeilhaftm Bedingungen aus freier Hand verkauft. Dle nähere Auskunft wird am Hauptplatz Nr. 279 lm zweiten Stock crthellt._____^^^^____________ Vin Wimcr Wagen, mit ge- sckliffenen GlasfenstclN, billig zu verkaufen, ist sowohl für die Sladt elegant, als zur Reise vollkommen eingerichtet und in bestem Stand. Anzufragen in der Selloer Fabrik daselbst^_______________________________ Z. 1626. A nzeig e. Gefertigter macht ergebenst bekannt, dass bn ihm alle Gattungen Kirchen-Geräthe, z, B. Lampen, beuchter, Kelche. Crucifixe :c n,, gur im Feuer vergoldet, verfertigt, eben so auch derlei alte Gegenstände nach der alten Art gut und stark ln Feuer zum Vergolden übernommen werden, wobei er die billigsten Preise zusichert. Matthans Tonla> bü,erl, Giittlci'im'istci'. Z. !<»>!). (l) RcH^ Nicht zu übersehen! ^LH I«VVG Flacon mit Gel'ranch5anwcisling :^0 kr. (5. M. »n,t- „»«» »»»«sn,!,V-N^««n»«. Von der löblichen medicimsclm, Facullät in Wien gcftilift und als unschädlich defnndcn, ,st l)>n,lwi. lich seiner Dalicrhaltigkeit. Schönheit nnd überaus dcqmmcn Anwcnrin'g als das l'estc unlcr den Haar. savl'smilteln l'ekannt. l Flacon mit Gcbrauchsanweislma 50 kr. (5. M, Dmch änßerlichcn Oicl'rauch amvcnrbar. I Flaschcl mit Gldranchsanweisunq 24 fl, ^- M- Ein vortlcsslichcö, lirdlichcs Mittcl qcgcn schlcchtc' «hoidai. l,"d'Oichllridcn, Hypochondrie lm» Hysterie. , ^cyacytel mit 48 Stlick dieser Taselchcn „ur 48 kr (H M am H^uptplatz ^z,ir Lt^dt Trich." 'ämvMtt zul Lülbachll Zcllung >s. 3^5. Donnerstag den 27. October 1853 Z. 574. 3 (3) Nr. l659HF. M. Erlaß des k. k. Finanz«Ministeriums vom III. October l653 (gültig für alle Kronlander). Die Hmausgabe von 5,percent>gcn, auf der Salme Gmunoen versicherten Partial-Hyp^th.'-kar-Anweisungen mit einer sechsmonatlichen Verfallszeit inneihalb. d.s für diese 'Anweisungen gegenwärtig festg.s.tzten Totalbetrages von 40 Milliomn betreffend. DasFinanz.Ministerium h^t sich bestimmt gefunden, nebst .en im Umlauf befindlichen 4 '/^ pgen, auf der Saline »Ämunden vnsichel: ten Partial-Hypothekar-Einweisungen mit cünr viermonalll.i'.en Versallüfrist, auch derlei 5, per< centige ?l,nveisungcn m>t einer sechsmonatlichen V.rfaUsfrist, jedoch innerhalb der Gränzen d0 st. l,nd dm, Vollückutigslechte in «00 ft. und 1000 si. (^. M. nach je l0 vollendeten Dienstjahren elledigt. Die mic dieser stelle verbundenen Lehrfächer sind namentlich Naturgeschichte, Physik und Chemie in sämmtlichen drei blassen, die Untetrichtssprachc ist die deutsche. Die Bewerber haben ihre (Hauche durch Vermittlung ihler vorgesetzten Behörden und im Weqe dec k. k. Landesschulbehöl de jenes Donlan-des, in dem ,ie sich beftoden, längstens bis «U. k. M, November anyel gelangen z» lassen und denselben beizulegen: i») den Geburtsschein, > d) das Maturilätszeugniß, c) daS Zeugniß der theoretischen unv practischen Lehrsäliigkeit, li) Zeugnisse über eine etwaige weitere Verwendung beim Lehrfache, und t-) andere Belege, durch welche sie etwa lhlc wis. senschaftliche und pädagogische Befähigung und Thätigkeit elweisen zu können glauben. K. k. Landeoschulbehö'rde für Kärnten. Klagenfurt den 10. October >tt53. Z. i. 57«. (3) Nr. lW7. Concurs - K u n d m a lii u l, g Zu Folge hohe,, F»..in^ Ministerial. Erl^ss.ö . k apostol'Icke M.j^.n m>t all..höcdster Ent-sckl'eßun^ vom st>^tw,, ,„ O,^^ ^ ^^.^ blsyerige., 2Llrk!amkrltÜdere>che u..d Pers.^al, stände, u>,d zugl"ch die Vnmehrung deo ^e^l.^, um elnen lsonc'p'sten mit 6W st u>nanz-oder l^ameral ü0ticip>!tensteUe m>t dem iio.h^lce von 500 fl, oder einer K.uizlei^Assistent^nsteUe m,t 25)0 st., auch für diese Dienststellen w„d der Bewerber-Ioncurä hiemit bio 15». November l85,3 el öffnet. Die Bemerbll' um eine dieser stellen haben ihre gehörig documenluteu Glucke innerhalb der obigen Frist im vorg.sckrlet'enen Tienstw.ge bei der k. k. Flnanj'llandese Direction für Sleier», mark, Kram und Kärnten einzubringen, und sich darin über ihr Alter, Religion, stand, Moralität und bisherige Dienstleistung oder Veriven dung, dann über die Berussstudien und sprach kennlnisse; dle Bewerber um eine (zonclpistenstelle insbesondere über die m,r gutem Erfolge zurück gelegten juridisch-politischen Studien, und jen. um eine "ssistcntenst.ll., ül'el die m,t gutem 6r» folge abg>legte Prüfung aus den Gesallö-, Cassa° und Verrechnungsoorschriften, od»r aus dem Steuerwcsen legal auszuweisen, und zugleich anzugeben, l'b und m wie ferne sie mit einem Beamten der k. k. 3teuel^dmin>st>clt!on c'der der k. k. Finanz Landes ° Direction und der ihr u,<-terstehenden Bezi e r g ^ r t e g e m e i n 0 e P e z h « Michael P.aschmker Pech ,z z«^ Dr tsq em einde W a a z h. 9 Martin Läufer j N,,^ ^ ,^2 Diese Individuen werden angewiesen, sich binnen 4 Monaten, vom Tage der ersten Einschaltung d>i1«r >Uelo>dnung in die '.'aibacher Zeitunq, um so gewisser lMamtS zu stellen, widrigen FaUS dieselben als Rekrutllungoflüchtl'nge werden behandelt werden. K. k. Bezirkehauplmannsch^ft Stein am 15. October lS5,.'l. 73« Z. 5,en Bettkotzen, Leinwand und Zwillichen, Ober-, Pftindsohlen-, Terzen -, Inch-ten- und Brandsohlen-Leder, an geäscherten Alaunhäuten, Samischleder, Grannen lackirten Kalb-, dann braunen und schlvarzen Glanz^ Schaffellen, schwarzen Lämmerfellen zu Sattel-Häuten und zn Pelzbräinen, weißen Läninier-fellen zu Pelzfutter, serner an neuartigen Fuß-bekleidungsstücken tm fertigen Zustande und in zugeschnittenen Bestandtheilen mittelst einer Of snt - Verhandlung anbefohlen. Die Bedingungen zur Lieferung bestehen in Folgendem: l. Im Allgemeinen muffen sämmtliche Ge czenstände nach den von: hohen Armee-Oberkommando genehmigten Mustelli, welche bei allen Monturs-Commissionen zur Einsicht bereit lie: gen u»d als das Minimum der Qualität-Mä-pigkeit anzusehen sind, geliefert werdeil, insbesondere aber haben dafür nachstehende Bestimmungen zu gelten: * i>) Von Montursttichern können weiße, grau-melirte, mohren und hechtgraue, ferner krapp-rothe, lläublaue, dunkelblaue, dunkelgrüne und dunkelbraune, das Stuck im Durchschnitte zu A«> (zwanzig) Wiener C'llcn gerechnet, offe-rirt werden. Von gefärbten Egalisirungstüchern, die in der Qualität den Monturs-Tüchern gleich, und durchschnittlich pr. Stück ebenfalls zu A> Vllen gerechnet werden, können angeboten werden: schwarze, scharlach-, dunkel-, kirfch-, rosen-, krebs- und dlaßrothe °/^ Ellen breit; dann krapproche '^ und i'/,^ Men breit, kaiser-, schwefel-, pomeranzengclve, licht- und dunkelblaue, dunkel-, gras-, apfcl-, Papageien-, meer- und stahlgrüne, dann dunkel- und roth-braune ^ breit. Es bleibt den Lieferungsunternehmern frei^ gestellt, eine, mehrere oder alle der genant ten Tuchgattungen zu osseriren. Die weißen, graumelircen, mohren- und hechtgrauen Monturstücher müssen ungcnaßt «/, (sechs Viertl) Wiener Ellen breit geliefert werden, und dürfen, im kalten Wasser genäßt, in der Länge pr. Me höchstens '/^. (Mne Vierundzwanzigstl) und in der Breite höchstens '/,« (Eine Sechszehntl) Elle eingehen. Die lichtblauen, krapprothen, dunkelblauen, dunkelgrünen und dunkelbraunen Monttirs und sämmtliche Egalisirungs - Tücher müssen schwendungsfrei ^ und beziehungsweise I V.« (Eine und sieben Sechszehntl) Wiener Ellen breit, die erstgenannten sünf Gattungen Mon-turstücher in der Nolle gefärbt und zum Kennzeichen als solche mit weißen Leisten versehen sein, die sämmtlichen Egalisirungstücher aber in Tuch gefälbt, und so, wie alle Tücher un-appretirt eingeliefert werden. Sämmtliche Tücher müssen ganz rein, die meUrtcn und die Farbtücher aber echtfälbig sein und, mit weißer Leinwand gerieben, weder die Farbe lassen, noch schmutzen, und die vorgeschriebene chemische Farbprobe bestehen. Alle Tücher, ohne Unterschied, werden bei der Ablieferung stückweise gewogen, und jedes Stück derselben, das in der .Regel 20 Ellen halten soll, muß, wenn es halb' Zoll breite Seitenwind Querleisten hat, zwischen ,») Die Kotzen zu Pferdedecken neuer AVt für (5a-vallerie müssen in einzelnen Stücken geliefert werden. Diese Kotzen (Pferdedecken) müssen von weißer, reiner, guter Cigara-Wolle mit gleichem, nicht knöpsigem Gespinnste, über oas Kreuz gearbeitet, gleich und gut verfilzt und nur l'lnz aufgerauhet sein. Die Kotze für die schwere Kavallerie hat 3^ bis :t'/^ Wiener Ellen in der Länge, und 2'^, bio 2"/';, Elle in der Breite zu messen, serner ?-'//l'is ^ Pfund im Gewichte zn halten. Die Kotze für lelchte Kavallerie hat nur 2"/... bis 2'V., lang, 2//... bis 2'/., Ellen breit und 5»''/» bis ^ Pfund schlver zu sein. Kavallerie - Pferdckotzen unter dem Mini-n:al-Maß und Gewicht werden gar nicht, und jene, welche das Marimal-Gewicht übersteigen — natürlich ohne einer Vergütung dafür — nur dann angenommen, wenn das Maximal-Maß nicht überschritten ist. Die einfachen ^blätterigen Bettkotzen müssen l'V,.. Wiener Ellen bieit und 5"/.l"> lang sein, dann U j'js ^> Wiener'Pfund wiegen. Sowohl die Halina als die Bettkohen werden unter dem Minimal-Gewichte gar nicht angenommen; bel Stücken aber, welche qua-lltätmäßig befunden werden, jedoch das Ma-ximal-Gewicht übersteigen, wird das höhere Gewicht nicht vergütet. Die Abwägung der Halina und der Bettkotzen geschieht ebenso, wie jene der Kotzen zu Pferdedecken, stückweise. Zu ersten beiden Wollsorten lst rein gewaschene weiße Zackelwolle bedungen, und sie tonnen cbcnso auö Maschinen, wie aus F^and-gejpinnst erzeugt sein. ^') Zu Hemden-, Gattien^ und Leintücher Leinwänden können auch bis 2(>"/„ Futterleinwand, und ebenso zu Zelter- und Kittel-Zwillich bis '">l>"/u Futter-ZwiUich angeboten werden. Die Gallien- und Leintücher - Leinwänden werden nach einem gemeinschaftlichen Musier übernommen, und es besteht daher auch für beide ein und dieselbe Qualität. Strohsack^ und Emballage - Leinwand kann für sich oder auch mit den übrigen gemeinschaftlich angeboten werden. Sämmtliche Leinwanden müssen eine Wiener Elle breit sein und pr. Stück im Durch-schnitte M Ellen messen. Außer den vorstehenden Garn-Leinwaren werden auch Wollstoffe (^.') von inländischer Erzeugung zum Futter in weißem Zustande, sowie lichtblau, dunkelblau, dunkelgrün, dui^ kelbraun, silbergrau echt gefärbt angenommen. Dieses Fabrikat muß jedoch, nebst der angemessenen Qualität auch l Wicner Elle bleit, und jedes Stück wenigstens 3 Garni' turenKnopsschlingen zu Kamaschen— die lohgar braunen Schaffelle ebenfalls in 3 Gattungen, u. z. ^ der l. Gattung mit der Ergiebigkeit von i Säbeltaschcn-Deckeln, '//der 2. Gattung mit der Ergiebigkeit von !t Säbeltaschen .-Deckeln, und '/5 der 3. Gattung mit der Ergiebigkeit von 2 Säbeltaschcn - Deckeln übernommen. Von den lackirten Kalbfellen und schwarzen Glanz-Schaffellen werden dieselben Dimensionen gefordert. <>) Von den Lämmerfellen werden 4 Stück schwarze zu einer Sattelhaul und 2 Sttick schwarze zu einem Pelzbräm, dann 3 Stück weiße zu einem Pclzfutter gcfordrrt und sogcstalrig angcraust. Zu einer Garnitur dürfen weder weniger noch mehr Stücke angenommen werden, und es müssen durchgehends Winterfelle sein, welche im Schrott gearbeitet, jedoch nicht ausgeledcrt sind. Von den Fellen zu Sattelhäuten kann nur ein Stück, welches zum Mittelsitz gehört, etwas röthliche Spitzen haben, die übrigen Felle zu Sattelhäulen aber, wie auch jene zu Pelzbra-men, müssen durchgehends naturschwarz sein. l)Von Fußbekleidungsstücken werden: deutsche Schuhe, ungarische Schuhe, Halbsiiefeln,Husaren- Ezismen und Fuhrwesens-Stiefeln nach der neuesten Form gefordert, altartige Stücke daher unter gar keinem Vorwande mehr angenommen. Matrosen-Schuhe und Csikosen-Czismen können nach der bisherigen Form offerirt werden. Icdc Fusibekleidungs-Gattung muß in den dafür bei Abschließung des Contractes festgesetzten Classen geliefert werden, doch ist der Lieferant an dieses Verhältniß nicht gleich im Anfange der Lieferung gebunden, sondern eö wird nur gefordert, daß in keiner Classe eine Ueberlieferung geschehe und daß das frühere in einer oder der anderen Classe weniger Gelieferte bis zum Ablaufe der Frist nachgetragen werde. Wer eine Lieferung auf deutsche Schuhe anbietet, muß sich verbindlich machen, auf jedes Hundert Paar bis 4 geliefert werden; doch wird es dem Offerenten freigestellt, hierbei gleich ursprünglich andere Einliefe-rungs-Termine zu stipuliren, nur dürfen diese nicht über den letzten October >8',4 hinausgehen. 3. Der Offerent muß die Quantitäten, die er liefern will, bei Tüchern, Halma, ^einwanden und Zwillichen pr, Wiener Ellen, bei Kotzen zu Pferdedecken uud Betten pr. Stück, bei Ober -, Pfundsohlen-, Terzen-, Juchten- und Brandsohlenleder pr. Wiener (Rentner, bei geäscherten Alaun-Häuten, Kalb- und Schaffellen gattungsweise pr. Hutt und rücksichtlich Fell, bei Samischled.r, Kernstücke pr. schwere Garnitur, wozu I? Stück neuartige Patrontaschen- oder 3tt Tor- nistertragriemen, 2 » Ueberschwung- ) Riemen oder 5! Torni-2 » Gewehr- ^ stcrtragriemcn und 15» „ Tornistcrtragriemen, 2 » Säbel- und " ^ 1 » Bajonettaschel, l zusammen ohne den Säbel- und Bajonettaschen ^ )Alle, als nicht mustermäßig zurückgewiesenen Sorten müssen binnen 14 Tagen erseht werden, wogegen für die übernommenen Stücke die Zahlung bei der betreffenden Monturs-Commissionscasse geleistet, oder, auf Verlangen, bei der nächsten Kriegö-Cassa angewiesen wird. c) Nach Ablauf der bedungenen Lieferungsfrist bleibt es dem Aerar unbenommen, den Rückstand auch gar nicht oder gegen einen Pö'nal-Abzug von l5»'^ anzunebmen. ll)Auch steht dem Aerar das Recht zu, den Lie-ferungs-Rückstand auf Gefahr und Kosten des Lieferanten, wo er zu bekommen ist, um den gangbaren, wenn auch höheren Preis anzukaufen und die Kosten-Differenz von demselben einzuholen. <>) Dic erlegte Caution wird, wenn der Lieferant nach Pllnct <.-, und ^. mill«., zu unterwerfen hat. c») Stirbt der Contrahent, oder wird er zur Verwaltung seines Vermögens vor Ablauf des Lie-ferungsgeschäftes unfähig, so treten seine Erben oder gesetzlichen Vertreter in die Verpflichtung zurAusführuug des Vertrages, wenn nicht das hohe Acrar in diesen Fällen den Contract auflöst; endlich hat >,) der Contrahent von den drei gleichlautenden Contracten Ein Pare auf seine Kosten mit dem claffenmä'ßigen Stämpel versehen zu lassen. Vom I. Armee. - Commando. Wien, am 15. October l«53. (15 kr. Stämpel.) .j. Offerts-Formulare. Ich Endesgefertigter, wohnhaft in .... (^adt, Ort, Herrschaft, Viertel, Kreis oder Comitat, Provinz) erkläre hiemit in Folge der geschehenen Ausschreibung: .....wiener Ellen weißes, "/, Wiener Ellen breites, ungenäßtes, unappretirtes Monturstuch, die Elle zu . . . si. . . kr., sage.....' .....Wiener Ellen krapprothcö, 1^ Wiener Ellen breites, schwendungsfreies, in Wolle gefärbtes, unappretirtcs Monturscuch, die Elle zu . . . ft. . . kr., sage . . / . .....Wiener Ellen krapprothes, l'/,.. Wiener Ellen breites, schwendungsfreies, in Tuch gefärbtes, unappretirtcs Monturstuch, die Elle zu . . . fl. . , kr., sage .... .....Wiener Ellen lichtblaues, l V,« Wiener Ellen breites, schwendungsfreics, in Wolle gefärbtes, unapprctirtes Monturstuch zu Pantalons, die Elle zu . . . ft. . . kr., sage..... .....Wiener Ellen dunkelblaues, I^ Wiener Ellen breites, schwendungssreies, in Wolle gefärbtes, unappretirtes Monturstuch, die Elle zu . . . fl. . . kr., sage .... .....Wiener Ellen dunkelgrünes, 1'/^ Wiener Ellen breites, schwendungöfrcies, in Wolle gefärbtes, unappretirtes Monturstuch, die Elle zu . . . fl. . . kr., sage .... .....Wiener Ellen dunkelbraunes, l V,<. Wiener Ellen breites, schwendungsfreies, in Wolle gefärbtes, unapprctirteö Monturvtuch, die Elle zu . . . fl. . . kr., sage .... .....Wiener Ellen graumelirtes, ^ Wiener Ellen breites, uugenäßtes, unappretirtes Monturstuch, die Elle zu . . . fl. . . kr., sage..... .....Wiener Ellen hechtgraues, ^ Wiener Ellen breites, ungenäßtes, unappretirtes Monturstuch, die Elle zu . . . fl. . . kr., sage..... .....Wiener Ellen mohrengraues, ^ Wiener Ellen breites, ungenäßteö, unapprctirtes Monturstuch, die Elle zu ... st. - - kr., sage..... .....Wiener Ellen schwarzes ^Z I die Elle zu ... si. .'. kr,, sage .... ..... » „ scharlachrotheö .Z.Z >> >> >> . . . fl. . . kr., >> .... ..... » » dunkelrothes H> 3^ » >> » . . . ft. . . kr., » .... ..... » " kirschrothes Z F » » „ . . . si. . . kr., >> .... ..... >> » rosenrothes 3 ^Z » » » . . . fl. . . kr., >> .... ..... » » krcbsrolhcs 2 Z- „ ^ » . . . fl. . . kl., >, .... ..... >> " blaßrothes ^ „ >> ..... ft. .. kr., >> ...» ..... » » krapprothes ^^ >> >>„... si. .. kr., » . . - - ..... » » kaisergclb ^ Z " » » - - » fi- . » kr., » . . - - ..... " » schwefelgelb ZI » „>>... ft. . - kr-, » - - - - ..... » » pomeranzengelb ^ ^ » >>»... st- - - kl'-, » - - - > ..... » » lichtblau A A >> >> >> .-'5''^ " ' ' ' - ..... » ,) dunkelblau /^Z » >, ,> . . . si. . . "., » .... 738 .... Wiener Ellen dunkelgrünes, ^ I-^ die Elle zu ... st. .. kr., sage .... .... „ „ grasgrünes ^.? <^ Z » » „ . . . si. . . kr., » . . . . .... „ » apfelgrünes, ^^-^ >> „ „ . . . st- . . kr , „ . . . . .... ^ >, papageiengrüncs, 3 ^^".2 » „ » . . . fl. . . kr., >,.... .... „ ,> meergrünes, Z H .^ -^ » „ » . . . ft. . . kr., » . . . . ' ' . . „ >. stahlgrünes, V ^F >> " » - - ll - - tr., » . . . . .... „ „ dunkelbraunes, .A ^.^. » » >, - - - ft- - - kr., » . . . . .... ^> » rolhbwuncs, ^.^ 3 3> » » >. . . . st- . . kr., >,.... Wiener OU»n Halma, Va W,ener ^uen breiten, ungenauen, unapplet>rteu, die ^Klle zu . . . si . . kr., sage..... .....Stück Kotzen zu Pferdedecken, für schwere odrr für lelchte iöao^Uerle neuer Alt, das Wiener Pfund zu . . . fl. . . kl., sage..... Stuck einfache zweiblätterige Bettkotzen, das Wiener Pfund i" »-. si. - - kr., sa^e . . .....Wiener Ellen Hemd/n- . . . st. . . kr., ,age . . dto (sattirn und Leintücher- . . - . . . st. . . kr., sa^e . . ..... dlo Fuller- ' « . . . st. . . kr., sa^c . . dto Strohsack- """" «^ . . - st. . . tr., sage . . .dto Emballage« ^ . . . st. . . tr., ^age . . . ' ^ . dto Zelt- ^7 - - -st - . kr., sagc . . ' . . . . dto Kittel- Zwillich ^ . . . sl. . . kr., ,age . . ..... dto Futter- / ^ . . . st. . . kr., ,age . . ' ^ . . . dto weißen Z . . . st. . . kr., läge . . ..... dto lichtblauen ^ . . . sl. . . kr,, >a^e . . . ' . . dto dunkelblauen Futter- D . . . st. . . kr., sage . . . ^ . . . dto dunkelgrünen Calico 2 . . . st. . . kr, jage . . ' ' . . . dlo dunkelbraunen . . . st. . . kl., zage . . ..... dto silbergrauen . . . st. . . kr., sa^e . . ..... Wiener Centner lohgares Oberleder zu Ricmzeug 3. . - st . . kr., sage . . . ^ . . . dto lohgareöObellederzu schuhen ».Stiefeln ^ . - - st. . . tr., sage . . dto in Knöpfn- gegärbtes Pfundsohlenleder 3 . > . st. . . kl., sags . . ' ^ . . . dlo lohgares Brandsohl.nleb.r /^ ... st. . . kr., sage . . /.'... lohgares ausgesalztes / Drzenleder !Z ' ' ' ü' ' ' !^ ^ - . .....lohgares unausgesalztcs j ^V . . . ft. . . tr., sage . . .....rothes Iucht.nlcder / ^ . . . st. . . kr., sa^e . . .....Stück I. < G.ttunq geäscherte ,^ie Haut zu . . - st. . . kr, sage . . ..... „ 2. > Alaunhaute j ^ ° . . . st. . . ti., sage . . " " ' " 2 Gattung lohgare ^ Stück zu .' ' ! st^ '. ! kr^ s^ge ' ' ' ' ' ' ' ^ ^ j braune Kalbfelle . . . st. . . kr.' sage . . ..... „ z. ^ Galtung lackirt^ . . . st. . . kr., sage . . ..... „ l. ' Kalbfelle, das Stück . . . st. . . kr., >age . . .'....„ 3. ) zu . . . st. . . kr., sage . . ....« „ '' j Gattu.,g lohgare 3. . . . st. . . kr., sage . . ....... 5 « ^'^' Z ' ^. ' ^ '. ^ .>' ^ ^, ' ..... "i' ^ i» . . . st. . . kl., sage . ' ....." ^ Gattung schwarze ^ . . . st. . . tr., sage . ....." ^ Glanz-Schaffelle ^ . . . st. . . kl., sage . . '.!'.! Garnitur schwere Samischhäute pr. Garnitur . . . st. . . kr., jage . . "... dto ltiä'te dto dto . . . st. . . tr., sage . . schwarze Lämmerf.lle zu Battelhäutcn, die Garnitur zu . . . st. . . kr., sagc . . Garnitur Lämmerfelle zu Pelzbräm, die Valniturzu ... st. . . kr,, sage . . . . kr,, sage . . j uach der neuen.....^. - - kl, sagc . . ..... » ungari.chc Schuhc .^ .....st. . . r., agc . . ..... >. Halbstiefel" fert.g gemacht,.....^ ' ' '" ^' ' ' ..... . Husaren ^z^men ^,/^ //.....st. - . tl, a,e . . ..... „ Fuhrwesensstleseln / ^ ° .....st. . . tr., sage . . ,, complet ln Oberleder, Blandsohlen, ^5 ..... Pfundleder deutscher Art 3 ^ . . . st. . . kr., sage . . » complet in Ober-, Brandsohlen- ^ 5^ Pfundleder ungarische Alt, .^^i^ ...st. . . kr, sage . . blos in.Odel leoer deutscher Alt . » ß^-A ... st. . . kr., sage . . ^! .' . .' " blos in Ol'elledcr ungarischer Art ,' '^l^ ...st, . . kr, sage . . '!'.'.'. » blos in Brandsohlen ^der deutsch, und ^ ^ . . st. . . kr., sage . . ^ '.'.'.' „ blos in Pfundsohlenleder jüngalischen Art ,^ «^ . . st. . . kr, sage . . . ' ' ' ' ^ Halbstiefeln j complctt oder in ^U^ - ' 5- - - tr, sage . . ..... >, Husaren-üzismen < einzelnen » 5) D . - st - » kr, sage . . ....'. >» Fuhrwesens' Stiefeln ! Theilen /^>^ . . st. . . kr., sage . . ..... „ Matrosen-Schuh. bisheriger......st. . . kr, sage . . ..... „ (5zikosen'(5z>smen Alt das Paar z».....st. . . kr, sage . . in Conventions« Münze zu N. . . nach den mir wohl bekannten Mnllelli uud unter genaxer Zuhaltung d,r mit der Kundmachung aiiügeschlicbeneil Bedingungen und aller sonstige» für selche Lieferungen in Wnksamkeit stehenden lHontlahilUNgs'Vorschllften liefern zu wolle», für welches Offert ich auch mu dem emgelegten Vadium uon .... Gulden gemap der Kundlnachutiq hafte. Gezelchnet zu Ort N. . . . Kre>6 N. . . - iland ... am . . ten November Il><5». N. N. Unterschrift deä Offerenten sammt Angabe des Gewerbes. C 0 u v^WT^^Vm"«' l a r e über d a k Offert. All Ein hohes k. k. Armee. Ober-Commando ^der Armee - Commando) zu N, N. N. 5i. offerllt Tuch, Leinwand, oder Leder oder Fußbekleidungen. Ueber den Depositenschein: An Ein hohes k. k. A'mee»Oberkommando l>n Aimee-Kommando) zu N. N. (Depositenschein über . . . st. . > kr. zu dem Offnle rcs N. N. vom .. cm .... !O43.) Fur Tuchlieferung (oder lc. wie oben). Z. ^79. u (,) Nr. tU5,4. (i 0 ll c u r s - Verlautbarung. Bei dem k. k. Postamte m Tri.st ,st die stelle eln.s A'pirmlen zur plobclve,sen V.lwendung lll.digt. Die Bedingul'gc» zur Aufnahme sind: das ^ulück^elegl.' ll^te ^ebenvj.'.hr, eine gesunoe Kör« per'ejchüfflllhcit, die Kenntniß d»r Landeospra-^,en, die Beibringung oes ^lbjollit.'riums über die an einem il.länoischen Ol'er - (ö)Y::,!>asll!M, einer O^er-Realscbule oder ciner diescr lchlern glei,,qeh^llll!ell Lehranstalt mit ^utem Erfolge zuruck^eleqlen obligaten ^ehrgegenstäi'.oe. Die B'w.rber ha^'en ihre gehörig documen-til ten Gesu>De u>,ler l, galer Nachw.isunq d.r obigen lZls^roernlise bis zum l5». November l^5l3 l.'»i der g fertigten k. k P^stdircction einzureichen und dar) :n welchem Grade v.rw.nldt oder veischwa-geil seien, Uebrigenä wird man jene Bewerber vorzugsweise berücksichtigen, welche außer den obige» Erfordernissen auch die genaue Kenntniß der frau« zöslschen Sprache nachzuweisen im Stande scin >oUten. K. k. Post)ireclion für daö Küstenland und Krain. bliest am l«. October l853. Z. lli,3. (2) Vir. l207l. E d i e t zur Einberufunq der Ve r I a s se n s ch a fl s -Gläubige r. Vor dem k. k. Bezirtsgenchtc Umgebung llai-bachs haben alle Dicjcniqe». wclchr an die verlas, se»!'ch.Ut dei' den l5. Slptllnber l85.') l'tlstolbe» »en ^»calkapl^n, Hnrn Iohaini ?lubel zu .'Nudnik, als Gläubiger eine z^desUüg zu stellen haben, zur Aomeldlliig und TX'rthuuna. desselben den «6. No» vembcr l!j,^.'; zu rrschfincn, oder bis dahin >l)l An» mrldliiigsMlch schriftlich zu lU'erl.ichen, widrigens diesen Olaudigcrn lin die Vesl^ffl'nschaft, w«nn sie l'urcb die G^ahlu»^ der aogsmeldelen Forderungen erschöpll würde, leii: wcilerer Anspruch zustande, als infofern ihnen ein Pfandrecht gebülxt. Laibach am 19. October l8ö3 Z l U0^ (2) Nl. 44 l 5. C d i c t zur E i n d eru f li !, n der V e l l a s sc n sch a s t s - Gläubiger. Vordem k. k Aezirfsgelichts Radmannsdorf haben alle Dicjcnijien, welche an die Verlaffenschaft der den 8. O tol'll 1853 versto»bellen Frau Franziska Hudovernig von Radmannsdorf, als Gläubiger eine Forderung zu stellen h.'ben. zur Anmeldung und Hailkuuüg dlrftlben den 2. De, ember I. I. zu erscheinen, oter bis dahin ihr AlimeldlingS^esuch fcklittlich zn überreichcn, widiigens diesen Gläubigern an die Vell.'ffenschast, w,nn sie durch die Bezahlung der angemkldeten ForderlN'gen erschöpft würde, kein wlitcrer Anspruch znstänDc, als insofern ihnen cin Psandrccht glbührt. »Xaomannsdorl am l7. October ls.'iZ. Z. 1595. (3) Nr. 96N5. (Convocations ^ Edict. Vor dem k. k. iUezirlöa/richte ^lnibach I. Sec. lion haben >>I!e oilicnige!,, welche an dic Verlalsen» schaft des, den 2l'.. StplenN'lr d. I. ve>stolomell Herrn Slb veüneinen, zur Anmeldung und B>crla>1"i!,'chcttl, wen,i solche durch die Berichtigung der angemeldete» Forderungen er. schoplt würde, kcin weiterer Anspruch vorbehalten bliebe, als in soweit ihnen ein Pfandrecht zusteht. l!aibach am ll. October l85.'l, Z. l6l6 (!!) Ne. 1207!. Edict. Das glscttigte k. k. Bezirksgericht macht hielnil bekannt: D«ß am 2. November d. I. Früh 9 Uhr in loco Rudi,ik die zlim Verlasse des daselbst ver« stoidcncn llocalcapllines, Hcls,, Johann llubel, ge« riöllge'i Fährnisse gegen gleich bare Bezahlung öffentlich vcrä'lißrrl werden. K. k.B.zirksgcricht Umgebung iiaibachs am ,9. October »853, ______ Z. >6l0. (2 In ^anzl)bcrg ist nne gute Thurm Uhr größerer Art, und auch mll Vieltclschlag versehen, zu verkaufen. 739 Z.567. 2 (1) Nr. 782. Kundmachung. Mit Beginne des Studienjahres 18^/^ sind folgende Stipendien für Studierende wieder zu besetzen: 1)Die vom Weltpriester Primus Debelak laut Testamentes vom 18. Jänner 1744 errichtete Stiftung jährl. 3l fl. ü. M-, zu deren Genusse bloß Studierende auö des Stifters Verwandtschaft berufen sind. und welche ihnen, wenn sie zum geistlichen Stande gelangen sollten, fortbe-lasscn werden kann. Das Prascntationsrecht gebührt den Anvcrc wandten des Stifters, und der Sliftungsertrag ist, wenn sich um dieses Stipendium kein Bewerbermelden sollte, für Persolvilungheil. Messen zu verwenden. 2) Das von Benjamin Iellouscheg Edlen von Fichtenau, unterm 9. Juli 183U errichtete Sli« pendium pr l2 fi. (5. M. Zum Genusse desselben von den Nolmalclajsen an auf seine Studicnabtheilung beschränkten, sind vorzugsweise studierende aus der stifterischen Verwandtschaft, unter denen der Aermste den Vorzug haben solle, und nur in Ermanglung der Anverwandten auch wohlgesittete Jünglinge, die auö der Stadt Neustadtl gebültig sind, berufen. Das Prasentalionsrecht zu demselben hat derAeltesteoer Familie, derzeit Josef Iellouscheg Ritter rwn Fichtenau. mit dem jeweiligen Herrn Prodstcn oder Vorsteher des (HoUcgiatcapilelS zu Neustadtl auszuüben. 3) Die vom gewesenen Pfarrvicär zu Kropp, Caspar Glavatitz, unterm lü.'Iuni i?U1 errich-tcte Stiftung pr. 35 si. ü. M., zu deren Henusse bloß Studierende, die von den Brüdern oder Schwestern des Stifters abstammen, berufen sind. Das Präsentationsrecht zu derselben gebuhlt dem Aeltcstcn der Familie Glavatitz und dieselbe kann in allen ^tudienabtycllungen genossen werden, 4) Daö vom Felix Carl Marquis von (koz zani de St. George untclm l. Mal l^5<» crrlch tete Stipendium pr. 5U st. C M. , auf dcssc» Genuß Studierende, die in der Ltavt Krainburg gebürtig sind, und in deren ElManglüNg, jene aus der Scadt Bischosiak uon der l. Oymna>lal classe an, bis zur Vo^endung der Studien An-spruch haben. Das Velleihmigsrecht hat sich der Hen^ Stifte- lcdlnälciüglich volbryalten. 5) Das vom l!uka6 Icroulchek untcim 5. Juni 1?«3 errichtete Stipendium pr. 23 si. iZ. M., dessen auf keine Htudi^nabcycllung b^ schrankttr Genuß nur für Studierende auS deS Stifters Verwandtschaft bcstilnmt, und >n Er« manglung solcher der Stiftungoertra^ auf Per solvirung heil. Messen zu verwenden ist. 6) Bei der von der Barbara Kozianer un term 1 März 1652 errichteten Stiftung del 2. Platz pr. U9 fl. 46 kr. C. M. Auf den Genuß derselben haben arme der Musik kündige Studierende Übelhaupt, so lange sie in l!aibach studieien, Anspruch, und dcr Stiftling ist verpflichtet, in der hiesigen Stadtpfarrkirche zum hl. st. Jacob am Chore bei der Musik mitzuwirken, und für das Seelenheil der Stiftemi und ihrer Anverwandten taglich 5 Vaterunser :c. und Gegrüßet lc. zu beten. Das Velleihungorecht steht der Landcsschul-beholde zu. 7. Bei der vo.n Blas Kortsche unter 9 No-Vember 1?i»4 errichte,, Ltiftuna der l. Plab vr 23 si. 22 kr. lZ. M., zu dcsscn ^cnusse von den Gymliasl'alstudicn angefangen und bis zur Vollen, dung der Berusbstudien Studierende aus des Stifters Verwandtschaft, und in deren Elmang. lung solche, die in der Luratie Schwarzenberg bei Wippach gebürtig sind, delufcn sind. Das Präsentationsrecht zu demselben steht dem jeweiligen Curaten zu Schwarzenberg bel Wippach zu. 8) Bei der vom Andreas Krön unterm 25. Jänner 1628 errichteten Stiftung dcr 3. Platz pr. tt9 fl. lZ. M. Zum Genusse desselben sind berufen: studierende Söhne aimer Bürger aus Laibach, Krainbulg oder Oberburg, vorzüglich aber aus der Ver-wandtschaft des Stifters, nur müssen sie minde- (Z. Amtsblatt Nr. 245 vom 27. Olt. 1SS3.) stens Schüler der 5 Gymnasialclasse sein. Der Stiftling hat sich auf die Musik zu verlegen, und diese Stiftung, zu welcher das Präsenta-tionsrecht das hiesige fürstbischöst. Ordinariat ausübt, kann nach den zurückgelegten Gymnasial» studicn nur noch in der Theologie genossen weiden. 9) Bei der vom Thomas Krön laut Stift-briefeS vom 2». Jänner l«28 errichteten Stiftung d.r 3. und 4. Platz, jeder pr. 42 si. 6M. Zum Genusse dieser Stiftung si,»d berufen arme Studierende, die aus Krain, dem Diöcesan.Sprcngcl des Malbücher Bisthumö gebürtig sind. Bei der Verleihung ist jedoch nebst dcr Fähigkeit und Würdigkeit d.r Kompetenten auch auf die Verwandtschaft mit dem Ltiftcr einlge Rücksicht zu nehmen. Der Stiftling lst o.rdunden, sich auf die Mustt zu verlegen, und der Stiftungsgenuß, dcr erst mit dem Emtrltte in daö Obergymnasium zu beginnen hat, kann nach zurückgelegtem Gymnasium nur noch >u der Theologie fortgcs.tzt werden Das Präscntationbrecht zu derselben steht dem hiesigen fürstbisch. Ordinariate zu. 10) Bei der vom Georg renkovltsch erricht leten Stiftung der 1. Platz pr, 52 st. üM., zu dessen Genusse der nach den abjolvüten Gy^'na» sialstudien in liaibach „ur noch ln der 2he"Iog" fortdauern kann, sind almc Stuoierenoe uocrhaupt berufen. Das Verlechungsrecht übt die k. k. ^lndeSschuId.Horde aus. 11) Da6 vom gewesenen Curatdenesiciaten zu St. Veit be, Egg ob Porpcll,c!), Andr.a l!euc, unt rm 22. August i«3l angeordnete st>« pendlum jäyrl. il(» sl. (sM., w^lcheS von ell.rm armen, gut g/sitttten und ^ut iludlerenden Ltu otNten von ^la»bach in aUcn Studl^na!.tyc>lungcl, ^enoss'll werden kam,. Daö Pläl«utatlo«.öi lluss«! o.l!»locil siüd bllufr»,, vor AU.M lNchl s.yl c,crm0gliche K,iverwa»0t< d^r «illsc^ll!, vo», 0.l 2 'liormalclassl' ang^sailgr», b>6 zur VoUcnduüg on ^ahl, »rein, sie sich üo»r dl< zweckmäßige Vclw.noun^ oer Ze,t uuSzuwrl>eu vllmö^en; »n Abgang so! cher aucr ^lud!.r ^.amrel.k.ncrr. Dab Vorlchl^Srechl steyt dcn Pros.ssor.n d^o Oon^yMüüsiums l„ liald^ch und daö Ve.lcihun^b-r.cht dcr l!an0.5!chull)ryö^dc zu. 13) ^c> d.r vom Ancon R^ab crrichtct.n l. Ltistuog dcr zwclte Platz pr. 98 si LM., wrlchr nur von einem ^ut studierenden l!aldacher BurgnS-' l,ohue auf drei Jahre, nämlich von der 4. ms zur Beendigung der U. Gymnasialclasse genojstn w.r^ den kann. Das Präsentacionsrccht zu derselben übt der hiesige Staolmagistrat aus. 14) Die vom Anton Raab errichtete !l. Stls-tung pr. 19) st. CM., w.lche nur für Studie-rcnde aus des Stistcrs oder dcsscn Gactln V.r. w^ndlscha>t bestimmt »st, u»d >o lange gexosscn werden kann, biS dcr Stiftling ocrmöge iclo.r Studien in einen geistlichen Oroen treten od.l Wclcpriestcr werden kann. Daö PrasentationSrccht zu dcrsclben steht d.m hiesigen Sladlmaglstr^te zu. 15) Das vom Johann Markus Anton Fr^h, von Rosttti, gew. Bischof von Pcdcna, vermögt Tcstamentcö vom 3l. October »691 erlichtctc Stipendium pr. 21 fl. (^M. zu dessen auf dl. scchs ersten Gymnasialclassen m ^laibach bc> schränkten Genusse arme, gut studierende Jung liuge übel Haupt dcrusen sind. .-^ Das Verlechungkrecht übt nun die Landes' schulbehörde auö. !6) Bei der vom gewesenen Pfarrer zu Kostel, Loren, Ratschfy, unt.rm 27. Februar 18<»5 el. richteten Stiftung dc< 2. Platz pr, 41 fl (ZM., auf welchcn llop studlcrcnde Anverwandte ocS Stifters, von denen jene der männlichen ^!s,!< m!t dem Zunamcn Ratschky den Vorzug haben, Anspruch machen können. Der Genuß dieses Stipendiums ist von den Normalschulen an auf keine Studienabtheilung beschränkt, und das Präsentationsrecht steht dem Pfarrer von Fara bei Kostel zu. 17) Bei der vom Matthäus Gchigur, ge>v. Pfarrer in Wolkenstein, unterm 9. October 1732 angeordneten Stiftung der 2. Platz pr. 4! si. 24 tr. 6M. Zum Genusse derselben sind von den Gymnasialstudien an und bis zur Vollendung der Be, rufbstudien vor Allen derufcn: Studierende aus des Sdfters Verwandtschaft, unter wclchen jene der männlichen Linie den Vmzug vor der tvcid-lichen h^ven, in Ermanglung solcher aber die im Vicariate St Veit bei Wippach, und endlich die im Wlppacher Thale übllhaupt geboren sind. DaS Präsentationsrecht steht dem jeweiligen Hjlcär zu St. Veit del Wippach zu. l6) Die Andreas Schurdi'schc Stiftung ps. 26 si. EM, auf deren G.nuß nur Studierende aus den hiczu berufenen Familien, deren Rrprä-s.ntanlin und nächsten Aiwcrwandtcu des Stifters, Aüdreaö Schurbi. Mathias Sluga und Martin Waupttizh bei Stein siod, Anspruch haben, und kann in allen Studünabth.ilungen genossen werden. 19) Bei der vom Adam schupp', gewesenen Pfarrcr ,n sagor, u,U,rm 2tt. Auqnst 1«75 crrlcht.tcn Stiftung dcr 1. und 2. Platz, zeder pr. !9si. 5U tr. <5M, D.r H^nuß dieser Stif. lung l>t auf keinc Studienadtheilung beschränkt, und auf densclben haben vorzugsweise Studie« rende auö o»s st,fters Verwandtschaft, und in der«n Abgang solche, die aus d.r Stadt Stein gebürtig sin?, Anspluch. D.l6 Prasentatlouorechl zu derselben stcht der Vcrst.hung dcr st^dl^cm.inde in Stein zu. 2cariate St. Veit bei W>p« oach oo»r aus dn Pfarre W ppach gebürtig sind, u«o tan,» vom Gy'lNiasium ^,< b>o zur Vollendung d.r ^lullen gcnois.n wcr l?l<> elricht.tcn Stülu»^ der 1., I. u«,d 6. Pluh, je.cr pr. «9 st. C. M., zu dcss^» auf kelnc Studiena^ch.ilung besckräntlen G,nuß vor« zugswel>e Htudicrende uus dcs Stifters Aer> ivaudtlchaft, ln derce, Ollnan,.lu»g abcr jcne aus o.r oca yb^rschaft Lt. Ich >nn Bapt. zu Zauchcn, und in Adgaog auch solcher, studierende Krainer überhaupt berufen sind. D^s Präsentation^cht gebührt den bei Lack wi'hnhaften Anverwandten des Stifters. 22) Bei der vom Johann Thaler v. Neuthal Uliterm 9. September 16!9 errichteten s>t>s-cung dcr erste Platz pr. 22 si. 30 kr. 6. M., auf d.ren Genuß, der auf keine Etudienabtheilung beschränkt ist, vorzugsweise studierende Anver« wandte d.s Stifters und >n deren Abgang arme uno g„tgcsitt.le Studenten in Kia:n überhaupt ,'l„spluch habcn. Das Vcrlclhungsrecht steht dcr Landesschlll-bchölde zu. 23) B.i dcr uon einem unbekannten Wohlthäter crrlchtttcn Stiftung der erste Platz pr. <»4 st. (ö. M., zu dessen auf keine Studienabtheilung beschränkten Genusse arme Studierende aus Mai" übirhaupt berufen siod. Das Verleihungsrecht wird von der k. k. 3an« veöschulbehörde ausgeübt. 2^) Bei der vom gewesenen Pfarrer von Flod-n>k, Andreas Weischel, unterm »N. April l«02 errichteten Stiftung, der zwclte Pl^h pr. .'»<> si. C. M. Dieselbe lst vorzugsweise für studieren« de Jünglinge auö der Wische!» oder Gorjanz'c schen Befreundtschaft, und in d.ren Abgang für solche. die aus dem Dorfe Oberfeichtiug gebürtig si,d, bestimmt, und kann nack zurückgelegtem Gymnasium nur noch ln dcr Theologie ge» nossen werden. Daö «erleihungorecht steht der Land.sschul-blhördc zu. ..« .. 25) DaS vom Friedrich W.'ittnMr ernch. « 74N tcte St'pcndium pr. 18 fl. C. M., welch.s für einen M studierenden Schüler der 6. Gymnasial^ (ölass/bestimmt ist, und nur durch ein Jahr gc. noffen werden kann. Das Präse»tationslecht zu demselben übl dcr bevollmächtigte Patronats - Repräsentant, Iu-t)anl> 7llchl)olzer, Handelsmnn in Laidach, au^. Diejenigen, welche sich um diese Studenten-Stipendien beweiben wollen, yabcn ihie mit dem Taufscheine, dem Armutl)6 « und Impfungs Zeugnisse, dann mit den Schulzeugnissen von den beiden Semestern des Schuljahres »853, so wie, wenn sie das Stipendium aus dem Titcl der Verwandtschaft in Anspruch nehmen wollen, auch mit dem legalen Stammbaume und and?ln Do-cumcnten belegten Gesuche, und zwar bezüglich dcr ml Nr. 8, 9 und IU unmittelbar beim hochw. fülstbischsi.Ordinatiate zu Lalbach, rücksichtlich der übligcn aber im Wege der vorgesetzten t. k. 3tu dien - Direction bis l tt. November lO'zll bei dieser k. k. Landc6schulbchörde zu überreichen. Jene. welche sich um mehrere Stipendien bewerben, haben für jede Stiftung ein abgesondertes Gesuch einzureichen, indem cumulative Oesuche nicht berücksichtiget werden, können jedoch die erforderlichen Behelfe nur einem Gesuche beilea/n und in den übrigen sich bloß darauf beziehen. K. k. Landesschulbchö'rde für Kram in ^'ai bach am ft. October )«53. Z 575. u (3) Nr Ull5, Concurs c A u s s ch l e i b u n g. Im Bereiche dieser Bezirköhauptmannschaft ist die Bezirkswundarztes. Stelle fül das. Sel-zacher-Thal, mit dem Wohnsitze in Eisnern und der jährlichen Remuneration von fünfzig Gulden, aus der Bezirkscaffe zahlbar, in (illcdlgmig gekommen Die Bewerber, welche der krainischen Landes- sprache vollkommen »nächtig scin muffen, haben ihre mit dem Taufscheine, Diplome und Sitten-zengniffe docmnentilten Gesuche bis ÜO Novem' ber l. I. Hieramts einzl'luiü^n. K. k. Beznkshauptmannschaft Krainblirg am idj October 165,3. Z, !590. (2) Nr. a^l>. Edict zur Eindellisung der Verlassenschafts-^laubiger. iUor dem k. k Ncziikögellchle Oberlaibach haben alle Diejenigen, wclche an die Vellasscnschaft des, Den 27. Augnjt I. I. vcrstoidencn '/2 Hlldlcrs Mar-lin Kerschitsch, vl)N ^patu Nr. -i, nlv Glanl'iger cine Foldernng zl« stellen haben, zur Anmclduna, und ^Oaithuiing oelselbcn den ll. November l. I., Früy 9 Ul)r zu crschcinin, oder bis dahin ihr Ai,' mcloungsgesuch schriillich zu üdcrrtichen, widrigens diesen Gl^lldigern «n die Vcrlastei'schast, wenn sie durch die Bezahlung der ai,ge>ncldrten Fordclnügcn erschöpit »vürdr, keii, wcilercr Anspruch zustande, als insofern ilmcn ein ^flindrecht gldühlt. K, k. ^ ezilksgciicht Oberlaibach am 2«. Sep-lcmbcr »853. Z. !59l. (2) Nr. 5778. Edict. Von dem k, k. Bezirksgeuchte Oberlaibach wird hiermit l'ckannt gemachc! Es sei von diesem Oerichlc über das Ansuchen des M.,lt)iaS Perschin, v^n Prevollc, gegen S^mon Grum, von .'kakilna, wegen aus dein Ve>gl»ichr ddo. 25, Juni !852, Z. ^l97?. schuldigen 78 fl. M. M. >.-. 5. «., in die executive öffentliche Vcr. steigernxg 0cr. dem ^chtcccn gchörigtl», >>n Grund' buche dcr gewesenen Hcliscl'aft Freudcnlhal 5>it» Recli^. Nr. 340 P0lk»m,nkn0eil Uintllhudk, in!)la^ kitN(, Eonsc. Nr. Nl», ini gcnchtlich crhodenc» Schaz. zun^sw:N2 fi 25 kr. M. Ät. grn'iUiget, und zur Vcrnahlne devftlhln vor dicstin Gerichte die drei Feil^icluligslagptzungcn au> den »5, November, auf dcn >^ D,ceml.'lr i853 und anf rcn i6 Jänner l»5>4, jedesmal Vormittag um 9 Uhr mit dem Anhange bestimmt worden, daß diese Rea» lität nur bei der leyten, auf den 1«. Jänner 1854, lN'gkd»ute!en Feiloietling bei allenfalls nicht erziel» trm oder üderootenem Schatzungswerlhe auch unter demselben an dc» Meistuictenden hintan^cgeben werde. Die i!icitatwn5l?cdingmsse, das Schä'tzungspro. tocoll und der Vrlindbuchserlract rönnen bei diesem Gerichte in den gewöhnlichen Amtsstunden einge-seben werden. K. l. Bezirksgericht Oberlaibach am 3l. Au, gust ,853. Z. »592. (2) Nr. 6394. Edict. Womit von Seite des k. k. Bezirksgerichtes Oberlaidach bekannt geqedrn wird, daß in der Exe. cutionssache des Andreas Sailer, von Oberlaibach, wider Valentin Salter, von Oberdiesovitz, s>cto. schuldigen ! l l fl. «2 tt. <-. «. c. , die auf den 15. September und den l3, October l. I. bestimmte,» zwei erccutioeu Feildietungen sistict und rü'ckslchtlich für abgehalten angesehen werden, daß es dagegen l'ei der dritten auf den l4. November l, I, angeord-nelen ereculiuen Feilbietun^ s.in volles VeiblciblN hat. Wovon die KllUsUistigen lind die Tabulaigläu» biger verständiget werden. K. k. Bezirksgericht Oberlaibach am l7. Sep. tember l853. Z. »587. (2) Nr. b?0ft. Edict. In Folge Eilwetständüisses ist die in der Vre^ culionssache der Maria Anlontschitsch, von Hrib, wider Anton Oven, von Golivcrh, pcio. 6? st. 9 kr. mit Bescheid ddo, 26 August I. )., Nr. 4736, auf den l i October l. I. bestimmt, erste execuliue Feil« diellMH der, dem Letztern gehörigen Realität als ab. gehalten anzusehen, wogegen es bei der auf den l l. November und 9. Dcccmder l. I. angeordneten zweiten und diitten Fcilbietung das Verbleiben habe. K. k. Bezirksgericht S,tl>cr> den 8. October I85I. Z. il<). a (33^, "^ "^ °" ' K. k. MlOc Slllllls - EislOM. c9 der Züge auf der südl. k. k. Staats - Eisenbahn zwischen Mürzzuschlag und Kaibach, vom iä. Mai v. I., bis auf weitere Bestimmung. ______ Abfahrt der Auge m der Richtung von Mürzzuschlag nach Laibach. !! Laibach nach Mürzzuschlag. Abfahrtvon! ««^,,,^ Personen Abfahrtvo« Personen- P«ft,,,a der Station >'"M«N ^ H,,g >j der Mati^ Z«>, Stund. Mittnt. Stlmd. Mittut. Stund. Miuut Stund. Miuut. Mürzzuschlag ^z. ^zZ Fnid 3. — )tachm ^ L Marburg 2. 57 „ 2. 40 Nachm. Cilli 1. 45Nachm. 12. 50 Nachts ! G ra lz 6. 15 Morg. 5. 30 Abends Bemerkung. Mlt den Post- und Pcrsonenzuqen wcrdcn Passagiere von uno nach allen Staticmen beforoert. ^ Das Reisegepäck ist vcn glößcrn Statloncn wenigstens '/, Slunde vor Abgang ocs Zuges zu übergeben, wenn es mit demselben ^uae befördert werden soll/ Mlt ?en Lastzügen werocn keine Passagiere beforoert.