SchNMettmiA, Ve^»lkunG 0«chd?«»e?el, Maridor, ImVieva «Iw» < selephoi» Vezug»prcli»» ^ddole», «oNalttch VW SS'-M Zu^tetten . » » » 2l-» v«ch Post . » « » 20-^ ttusian^ monatlich . . , 30-. el»5«tn»mm«r vin Z dig v«> 0«st«!l»»G d« Z«ln>«q ip »«» ^do» »««e»t»W«teaq ktr SloWenIe« tili «iui»«» ste«, Ivr-iadeit«,,, »,Hl Man»«? dea»«vvn«»d, vri«Ie »d««^«-r^>>tch» t^»stch«g, wssrai«»»»«»!»»» t» a)a,«d« »» iV»»'.»,«?»?!»!«» d» ZbN«i« 1u,Mö«HO »«c^ ». i« q»dHo»» k« NtW» e««p«»». w H0O»»» d,» w» tz. w SkW Marwor. Donnerstag, den ts. November tS2S. ?tr. 2S4 — ss. Iayrg. Die deutsch französische Derftündlauna vor der vffmtNchen Meinuna. Vr. P a r i S, Mitte Nov. Der „Club du Faubourg", dieses untrügliche Barometer der öffentlichen Meinung in Frankreich, hat eine große Aussprache veranlaßt Über die Frage: „Wie stellt sich das fran-Dkstsche B o l k zu ewer Annäherung und Freundschaftlichen Verständigung ?nit d^r deutschen Nation?" Die erste Massendebatte darüber fand eben Im alten lateinischen Viertel, inl großen ^aale der gelehrten Gesellschaften, unter einem ßeivaltigen Andrang des Publikums al-Ler Kreise statt, tzauptreferent war der junge, T«»disale Abgeordnete der Garthe, M o t i g n Y, der allgemein als kommender Mann gilt, einer der besten Redner des ft^nzAstschen Parlaments. Er legte zunächst i« großen Linien daS außenpolitische Werk des LinkKkartellS dar: Vyn London Wer Genf AU Locarno hinführend, habe es 'das Rvparationsprovlem durch den Dawesplan, dk SicherheltSfrage durch d^ Pakt mit Luther und Gtresemmm gelöst. Wer Ohren hat-k« mußte die Stimme deS französischen Vol. ?eS hören: ES wollte den F r i e d e n, und Awar den Frieden durch V e r st ä n d i-yung, nicht durch Gewalt. Die Ruhr hatte Europa durch Fingerbreite an einem neuen Kriege vorb^igeführt. Der PoincariSmus hat bis znr Evidenz gezeig!^ daß kein Friede möglich ist, wenn sich nicht das französische Volk mit dem deutschen vertrauensvoll an den Verhandl,«?gStisch setzt. DaS Geklirr der Waffen erzeugt nur Haß und blutige.? Lfrieg. Wer den Zweck will, n,uß auch die Mittel wollen. Die sich Freunde des Friedens nennen und dabei auf ihre abgeprotzten Kanonen pochen, sind entweder Irrsinnige oder Verbrecht. Es ist ein eigen Ding um die sogenannten V^'-^tio-nalisteli. Sie gleichen auf ein Haar dem bekannten Doktor Knock, der auch nreinte: Da? Gcsunds^in ist nur ein Uc''2rqangsft>adium und bedeutet im Grunds nichts Gutes. Eo halten es die Nationalisten mit dem Frieden. Man tut ihrer Ansicht nach gut daran, ihm Mlr mit dem äußersten Mißtrauen zu begefinen. Icdensalls soll man sich Hilten, irgendwelche Kräfte zu seiner E"haitnng einzusetzen: die ganze Energie der Nation muß dahin gerichtet sein, den Krieg vorzubereiten . . . genau nach d<': Rezept des Dr. med. Knock: der Mens ^^ lebt s>"? di? i!°'rcit. Montignh, der den Verhandlitngen in Genf srwohl wie in Locarno auS nächster Nähe gefolgt ist, sprach seine Hockachtunz^ aus vor ^)en dent?schen Männern, die trotz der nationalistischen Bannflüche den Mut gehabt ha-ben, ehrlich für den Frieden zu arbeiten. Desgleichen müsse man in Deutschland nicht vergessen, daß auch die französischen Unterhändler Nlit starken und entschlossenen Fein-den im Jn'nern zu kämpfen, haben, und er gab ein Gespräch zovischen Luther und Briand wieder, das im Berl-aufe jener weltgeschichtlichen Begegnung der beiden Staats-mi^lmer gehalten wurd«. Sie aßen zusam-meti goldgelbe Trauben, da meinte Briand halb'im Scherz, halb im Ernst: „Was würde wo^l. jener gutgläubige Durchschnittsfranzo-/e denken, wenn er uns^beche^Zier jo bqisam- AmneAle ftir politische Dtfbnchm. veograd. lS. November. Wie oerlautet, wird nun ein neues Amnestiegesetz siir jene politischen Verbrecher, die ihre strafbare Handlung nicht aus Gewinnsucht degangen haben, vorbereitet. Dieses Gesc«? wird wahrscheinlich am Geburtstag des Königs in Krast treten. StaStt — llnterrWn 128.50, Prag (5.3714, Mailand. Ä).70, Newyork 518.60, Wien 73.25, Brüssel 23.55, Budapest 0.00727, Warschau» 78. Sofia 3.75, Bukarest 2.40, Madrid 74.05, Amsterdam 303.S0, Atl)en 7 05. Holzbörse. 13. November. Buchenkl''''c', beschnitten, 1, 2, 3, 27 bis 80 cm., franko ?^g-gon, Postoina, transit, Ware V00. Eichenfrie-sen, 4—8, 30—50 mm. Waggon Grenze, Ware 1280. V^^che holz, gesund, troc^^n, sr. Verladestation, besondere Waggons, Geld u. Ware 21. Produktenbörse. Ljubljana, 18. November. Wei-i'ii, ^'aLka, 66, franko Verladestation, Ware Alter Mais, Parität Novisad, Ware 160. Alter Mais, Parität LjMjana, Ware 195. Mais künstlich i^ctrocknet, Parität Novisad, ?>re 144. Mais, künstlich getrocknet, franko Waggon, slawonische Station, Ware 145. Neuer Mais, der Zeit entsprechend tro^^^n, Qualität garantiert, franko Wagaon, Novisad, Wa re 110. Grobe Kleie, Iutesäcke, Parität No-vi/sad, ?Vare 145. Feine .Meie, Berlndestation, Ware N5. Feine Kleie, Iutesäcke, franko Ljubljana, Ware 142.50. Hafer, gereutert. Baöka, franko Verladestation, Ware 165. Ha fer, gereutert, slawonische Station, Ware 170. Heimischer Heiden, Paritcit LjMjana, Ware 270. .Heimischer Hirse, franko Waggon Prek-muvje, Ware 215. A^isze Kartos^ln, franko Waggon, Prekmurje, Ware 65. Weiße Bohnen, Banat, Parität Postoina, Ware 265. Bvaune Bohnen, Ware 260. Leinsamc:i, fr. Waggon Ljubljaua, Geld 520. Leinsamen, franko Waggon (lakover, Ware 500. Süsses Heu, gepreßt, franko Waggon steiermärklschc Station, Ware 7ü. men sah.)?" — „Und der mittlere Deutsche erst," erwiderte Luther, „er würde vielleicht mehr tun, als bloß denken; ich habe Beispiele vor Augen von dcuffchen Staatsmän'-nern, die nicht durch einen feindseligen Gedanken allein getötet wurden ..." — „Sehr richtig," versetzte Briand, nunmehr völlig ernst geworden, „glauben Sie denn, ich sei eben im Begriffe, bier eine Lebensversiche-zv^.einzlzgehen'i.^ Wenige Tage später wurde im grossen Wagramsaale in Paris der franBsische F a-sciSmus gegründet, u«id in der „Liiber-tü" erläßt der nationalistische Abgeordnete T a i t t i n g e r einen Aufruf zur unverzüglichen Bildung von Kam p f v e r-'bände n gegen die „demokratische" Gefahr ... Montigny schloß seine Nede: Frankreich mlisse verstehen lernen. Alle leine vergauCe» nen Fehler beruhen aus Mangel an Per. ständnis sür die Lebensinteressen und die Denkweise des deutschen Volkes, -lus diesem Gebiete g?ste es, ungeheuer viel gut 5n machen. Wohl seien am N h e i n die Wolken verscheucht, und man kitnne sich dort ehrlich die Hand reichen: aber es bleibe das Problem von D a n z i g, das des Korridors, das des österreichischen Anschlusses. Ausgabe Frankreichs sei es, stets ein freundliches Gesicht ohne Hintergedanken zu zeigen: zuvorkommend gegen Deutschland zu sein, doch ohne überslüssige Schwäche, aus der nur die Rationalisten jenseits deS Rheins Borteile Sögen. Da Montignh ganz offenkundig in o f f i-ziöser Eigenschaft sprach, also jedenfalls im Einverständnis mit den führenden Männern des Linkskartells, hielt es das Pnt>li» kum für angezeigt, an ihn eine Reihe von Fragen zu stellen, die an sich bereits ein anschauliches Bild entwerfen von der Denkweise der Massen in Frankreich. Die erste hatte Bezug auf den S ch n l d p a r a g r a-p h e n des Versailler Vertrags: Montigny erwiderte, daß er lediglich die Tatsache de» deutschen Angrisss auf Belgien ausdrücke und keinerlei juristische oder moralische Verurteilung der deutsi!^n Nation darstellen soll. Dann kam die Entwaffnung zur Sprache: Einstimmig wurde betont, daß die deutsche Abrüstung nur den Ansang der allgemeinen bilde, und daß spätestens im Verlause des nächsten'Jiohres die lZntwasfnungs-konserenz zusammentreten müsse. Im Verlaufe der weiteren Diskussion kam dann die i n-nere Propaganda zur Sprache. Sic habe zwei Mittel zu ihrer Verfugung: S ch u l e und P r e s s e. Was die Schule angeht, so ist eben durch eine Kommission von Sachverständigen eine allg.^'meine Revision der Schulbücher vorgenomm-'n worden. Alle Stücke mit ausgesprochener militaristischer Tendenz, sowie solche, die den Nachbar, in erster Linie Deutschland, oerhaßt oder lächerlich zu machen suchen, mür-t»e'N rücksichtslos yuSgemerzt, nnd jedes kränkende Wort gestrichen. Was nun den Geist angeht, woriil die franzosische Ingend cr-^o-gen wird, so mnß die Tatsache betont iver-den, daß drei Viertel des »lesamten Lehrver-sonals der öffentlick^en Volksschulen der syn-dikalist-^schen „(5. G. T.", den allgemeinen Arbeitergewerkschaften, angehören und ^omit von Chauviuismns keine Rede sein kann. Viel schlinnner sieht es, wi«" offen von allen Rednern zugegeben wird, in der P r e s-s e aus. Die großen „Boulevardblätter" n'.it ihren Millionenauflagen nnd ihrem ungeheuren Einfluß stehen aus^enpolitisch fast ausnahmslos auf nationalistischem Boden. Kaum, daß hie und da ein schi'ichtern?r V'.'r» such gemacht wird, sich der poinearistischen Ideologie zu erwehren. Die eigentlichen d e-mokratischen Organe, wi? „Quoti-dien", „Oeuvre", „Ere Nouoelle" nn^ neuerdings die ansgezeichnete „Volont,«" «ind s-ber deutsche Verhältnisse nnr ans zweir.'r H.ind nnterrichtet; kein einziges von ihnen auch nur einen ständigen K^orrespondenten in Deutschland! Solch unerhörte Verliältnisse werden bitter beklagt nnd es nnirde daraus l^ingewiesen, welche große Opfer die d e n t-s ch e demokratische Presse bringt, um über Frankreich und Franzosen einwandfrei berichten zu können. Elvnso notwendig wie die inner.' Propaganda ist die p r a k t i s ch e Zusammenarbeit mit Deutschla»nd aui allen Gebieten der K^nist, der Wissenschaft und der Technik. Es dürfe nicht mehr vorkommen, so betonte sel-lch ein nationalistischer Redner, Deut^land von iraenÄeiner inteuratio- sUUH ^umtner v'ov» 19. No? »iiTisr 157 leesedAclc von vonllglickem (Ze5ekmsclc lo» In kiliism «»«»>»»»« »M«»I Um8ickeriu5elrl «>»a MSN WlkkNek »uck «llne MW eitiS!t. gcdte man een»u. aul tlen unä äie 8ckut7macke (.Kreuzstern*). Lelm l^ackkllllen ver1»nxe MM« »»»«lrSckttCß, IVl^0(;i5 >Vttrze unc! z^vkir aus x,oLes ()rlßln«lf!.i8clie, cls In clieser xe-5et7llck n^cktz »nässeR «ls eckte Wlltte ie!lxek>Iten ver-äen 6«ri. N97<) nber. SSnttliche Redner, die sich offen zum früheren „bloc national^ und zur poincari-stischen Politik bekannten, hoben hervor, da^ der Feind jetzt nicht mehr senseit» des Rhetts fitze, sonder« jenseits des K a-nalS und des OMnS. Was dieje zumeist großwirtschastlich eingestellten Kreise vor allem fürchten, ist die anglo-amerikanische Wntschaftspolitik; fie fordern deni;ienräß einen starken, kontinentalen Block, der in der Saqe wäre, s^ch dem engtsichen entgegm zu stemmen. Nn Wortführe? der Rechten ging so weit, eine militärisch? Verständigung mit Deutschland zu sordern, und, wenn mSglich, ei^ne Abmachung zwisschiM den beiden General st äben. Die i^sfentliche Meinung aber lehnt ein solche? Ansinnen ab: „Wir verständigen uns nicht mit Deutschland gefien irgend jemand, sondern nul deS ?u-rot'äischen Friedens willen. Durch die. neue Freundschaft mit Deutschland, wenn fie zustande kommt, soll unser Verhältnis zu E^ng-lc»nd und zu den übriflen Ländern in keinerlei Weise getrübt werden." Coll das Ergebnis dieser und ähnlicher Aufsprachen kurz zusammengefas;? werden, so kann eS ungefähr so lauten: Diy Idee der dentsch-sranzNftschen Verstikndlgunq gewinnt insosern in Frankreich an Voben. akS fie nicht mehr de« Vrogramnzpunkt einer Pa»-iei dlrstellt, sondern vom gesamten Volke ak^ eine tatsiiSiliche ??aiwendig7eit. als ei« Se-Vensinteresse Frankreichs erfaftt wird. Rur eine solche Einstellung verheißt tt^r d?« Z^er fall der ParteigruppierMge« hw«ieq Ausdauer im natiouale« Wille«, die praktische Politik der «enen Erkenntnis entsprechend umzugestalten. Ans diesem Wege desindet pch heute die fra«zöfisihe Nation. ntichtig ist die Haltung de? führers Hlinka, der nun vor der Wahl steht, n it seinen z^vLnztg Mandate» weiterhin in der Opposition zu verharren oder im B.r» ew mit den iyNl nahestehenden tschechischen Klerika!??: seinen Machtzuwachs in der Regierung znr Geltung zu bringen, sollte er die erste Alternative wählen, dann ist die Koalition in i^i'er 5??herigen ''mmenset? zung kaum regierrnHsfähig und eS nfchte nach oiner neuen Kombincit^on Umschau gehalten r^^rden. Ein endgültiges Urteil wird aber erst nach dem Mschlutz deZ zweiten GkrntiniumÄ möglich sein, daS kommenden Sonntag stattsin?'-''. Jnn.rhalb ' deutschen Parteien sind die Verschiebungen namentlich durch enorme Echwäts'""^ Sozialdcmykraten sehr bedeutend. Sie, die früher die stcirksle deutsche Partei waren, mußten t:cscn Platz dem der Lan^dwirte räumen; avch die Christlichsozialen haben einen bedeutenden SttmmenzMvachS zu vc.^clchnei'.. —as— VoMXw- Aoa»e» Da< swe«» NchechoNowaNsche Varlament. Mißerfolg der tschechischen Soalit^o«. Aus Prag wird vom 16. d. berichtet: Die tschechische Fünfparteienkoalition ist vom Volke geschlagen worden, da st? 3,100.000 Stimmen erhielt, wogegen der Opposition A,y00.0y0 Stimmen zufielen. D'f neureformierte Wahlordnimg gewährt jedoch den Regierungsparteien im zweiten Skrttti-nium Möglichketten, die ihre Lage bedeut'Z ch verbessern können. Als eine Koalition ?rn fünf Parteien ist fie aber auch im Hanse ge-schwgen, weil fie nunmehr nur mit Heranziehung bisher oppositioneller Gruppsn ?we wenn auch nur sehr bescheidene Mehrheit b'.l-den kann. M n schätzt dre künftige Stärke d^r erweiterten l?oalstiou mit 155 von 300 Mandaten. Für die Abschafsung der Unterseeboote. Aus NswvorV wird vom IS. d. M. berichtet: Die auf Grund des letzten Untersesbovtun-Mcks von engli'scher Seite gemiachten Vorschlüge, v!ie UnterseeSvvlte abzuschaffen, erwecken in den Vereinigten Staa^ten Hi^eS Interesse. Offizielle Waslhingtoner Kreise »veisen auf die Tatsache hin, daß bereits ans der Washinffboner Konferenz die Bereit-wNigjkeit bestmchen habe, die Unterseelbvote aibizuschiaffen, falls Frankreich sich diesem Bo? suchen anWiosse. —aS-^ - lH-^ t. Die Bestimmungen der letzte« »««estie sür Militärische Delikte. Das Militäramts-bl^t veröffentlicht den Wniglichen UkaS über die bereits angekünidigte Amnestie siür folgende Delikte: 1. Die bis zum Tage dieses Erlasses verübten strafbaren Handlun-gea Mlch K 44 des MilitävstvafgesetzbucheS, wenn sich die Schuldigen bis spätestens 1. Mnner 19S6 selbst melden. S. Delikte lnach ßZ 57 uutt» 56 ^S MUtärstrafgeseHbucheS (eigen-m«chti«ge Entfernung, Fwö^ und verabredete Flucht von Osfdzieren, UMerosfizieren, Korporalen, Militürpersonen des HeereS und der Kriegsmarine), verübt in der Zeit vom 21. Oktober bis Mn heuttgev Tage, und Mar nur, wenn die Schubdigen seV^t WM Kvmman^ zuvüclkchren oder fich selbst den Zivil- oder MiNtärtbehördm durch ltberstellungl" zum Kmmnmvdv meldeten, oder es bis MN l. Jänner 19S6 sollbst tun. t. Der heilige ViirsirattS«mS... Der L^ubbjanaer „Slovener" berichtet unter obigem Titel: Die aktive Lehrerin D. S. in Su-Sak ist vor drei Wochen erkra«nkt und hat um einen K'rankenmlanb aisgesucht. Dem Gesuche hat sie selbstverständlich auch ein ärztliches Zeugnis beigefügt. Am 16. d., also nach vollen 21 Tagen, ist aus Veograd die Antwort eingelangt, daß ihr der angesuchte Urlaub nicht bewilligt werde. Diese Entscheidung aber konnte der Bedaucrnsiverten nicht mehr zugestellt werden, weil fie — schon 10 Tags im G r a b e liegt .. . —ro. t. Tragischer Tsd der Pri«zesß« Ghika. In Gvoßwardein Hot fich ein tragischer Erfüll abgespielt, der den Tod der LIjährigen Prinzessin G h i k a mit fich zog. Die ^ttin des Prinzen Georg GHÄa, des gewesenen F!Iügel<chlagen. gräßliches Verbrechen wurde in Ser ^an;^ tagnacht in Sadagora (Bukowina) verü«^ Der Advokat und penfioniert« O!^'rlandeS« gerichtsrat Julian Zurkowski wurde von se^ ner Gattin im Schlafe durch Veiihiebe den Ko;»s ermordet. Zurkowski lebt« mit sew »er Gattin Donica schon längere Zeit in U«-frieden. Zurkowski, ew 6Sjähriger hatte seine Gattin, eine imposante, schfim Krau, die erst 82 Jahre zählt, vor we«i Jahren geheiratet. Nach zwei Jahren gl lich^r Ehe kam oS zu häufigen Z^rwür»^ sen zwischen den Ehegatten, die m dsm benÄvandel de? jungen Frau ibren hatten. Die Streitigkeiten wiederholten in den letzten Tagen beinahe täglich. Do? unterhielt Beziehungen zu einein junzea denten, von dem fie trotz der Drohungen Vorwürfe ihres ManneS nicht lassen wo So dürfte nach und nach in ihr der Ent ^ herangereift sein, fich der ihr unerträglich.«^^ wvvdenen Ehefessel zu entledige« und ihÄ^ Gatten aus dem Wege zu räumen. In. Sankstagnacht brachte fie ihren Entschluß^^ Ausführung. Sie schlich fich an daS ?ltt ^ res schlasenden Gatten und versetzte ihm einer Hacke zwei Hiebe auf den Kopf. kowlski war nach wenigen Minute« tot. Mörderin eilte nach der Tat, laut «« rilfend, auf die Straße. Die verworrenen gaben, die Donrva Zurkowski bei der Ge darmerie machte, erwiesen fich von vorni^ ein als unhaltbar und fie war gezvung^ ein umfassendes Geständnis abzu^gen. .1 l . Roman von Helene Helbig-TrIttkner. 43 (Nachdruck verboten.) Frau Feddersen läßt bitten, sie heute nicht zu behelligen, da sie mit der Pflege ihres Sohnes beschäftigt fti," bcrichlete sie srockend, dann räumte sie das Teegeschirr zusammen und mre so!be-schc'idene Anirage, dann aber ward ihr auif einmal der Stand ddr Dinge klar, sie fühlte, daf; hier irgend etwoS gegen sie war, und das^ all die Liebe, mit der' man sie bisher umgeben, wie mit einem schlage verschwunden war. Eine namenlose Verzweiflung überkam si?, ein Gefühl des Ueberfliissiaiseins hier an diesem Orte, wo man jet^t alle Hände voll zu tun'hatte mit der Pflege eines Menschen, für delssen Unglluckssall man sie womöglich verantwortlich zu machen suchte. Ein Gedanke durchzuckte sie: fort, fort aus diesem Hause, das für sie ein Gefängnis bedeutete, von den Menschen, denen f!? nur ein im .Auge jem Gcdan.!:' wann Leiben, wuchs sich aus zu dem unbe-dingtm Zwang, ihn zu verwirklichen. Aber noch war sie zu müde zum Handeln, fie schloß die Augen und kicß all daS Vorgefal-lme noch einmal an sich vorübergleiten, Joachims törichtes Handeln, der Sturz, die Todesangst, die Anspannung höchster Z^äfte än ßersten Willen. - Nein, fei^is hatte sie sich nicht benommen, sie hatte anch Joachim zu helfen versucht, sie brauchte nicht unzufr'ie-den mit sich zu sein, sie durfte der Tante und dem Oheim frei ins Auge sehen, und umso mehr verletzte sie die Ab^hnung, die ihr soeben zuteil geworden. Sie beschloß, am nächsten Morgen daS .Haus- Feddersen, in dem sie so frohe, aber auch so peinliche Stunden verlebt, zu Verlasien. ^heim s^eddel!.?n wü.i-e s'" nicht mkhr sehen, er war auf einer GaschäftSreise begriffen und kam nicht so bald wieder zurück, die Tante wollte ja ihren Anblick nicht, so war fie frei. Mühsam erhob sie fich, sie tastete sich bis zum Schränkchen. w dem fie ihre Schreibsachen barg, — das Laufen verursachte ihr große Mlche, aber mit gröfzter Anstrengung zwang sie es doch —, entnahm ilim ei«7l Blatt Papier und schrieb mit fester Hand ein Paar Worte darauf: „Ich danke Euch fiir alleS Liebe, was Ibr an mir getan, aber es ist besier, wenn ich jetzt wieder, von Euch ge^e, dorthin, wo Lie- be und Pflicht mich rufen. Zürnt mir nicht, ich habe alles reiflich ijberlegt, eS soll nicht durch mich Fein^chast in unsere Family getragen werden. Joachim wird mir recht geben, ihm wünsche ich baldige Genesung. Um n'Ich s.?»1 er sich nicht -orz^'n, lch bin heil davongekommen. Almuth." Als sie den Brief volli!ndet, kleidete fie sich ^>olltnds on und begann ihre Sachen zu packen. Immer und immer wieder übermannte sie ein Schwächeanfall, so das^ fie nur mühsam zum Ziele gelange, immer wieder mußte sie ein Weilchen den Kopf in die Kissen betten, Aver endlich war sie fertig. Sie legte ein Trinkgeld für die Mädchen aulf den Waschtisch, nahm ihren Koffer, lauschte — eS war totenstill auf den Korridoren, dan«» klwkte sie die Tür auf, schritt lautlc? über die weichni?r für sie Interesse jetzt in die» fem Hause, es war wohl besser so. Und Almnjh ^-e'f'dersen schritt über den slrc'f^en Platz nach dem Pplinh^'f. die t Sehnlucht der Heimat beschwMgte ihren Schritt, gab ihr Kraft u«d Mut, c' z M überwinden, was ihr dort dur^ gust Bitteres geschehen könnte, denn fie mußte -^n den Brief denken, den Joachim ihr ^ zeigt. Aber sie wußte auch, daß eine ?v,.tier, wie Mathilde Feddersen, ihr Kind nicht 4^' Stiche lassen würde, wenn eS kam und unr Hil?fe bat. 17. Kapitel. Ernst AuMt s^eddevsen prüfte amSchreiI-^ tisch seines Vaters in dcsien Privatkontor Eingänge an die Firma. Es war ein heiD^ FrühheMttag. und seine Augen glitten de zum Fenster hinaus nach dem Hofe, moij die Kinder Angestellten spielten ulW! scherzten, und als sich sein Blick wieder dNv eingegangenen Post zukehrte, heftete er fich! a^n eine bunte Ansichtskarte, die ein Bi>k^ mit schneebedeckten Mpenbergen zeigte. ES war ein Gn»ß seiner Mutter. Ties inmitten der ewigen Berge, dort, uwj der tiefste Zipfel deutschen Landes nach Oesterreich hineingrefft, ^tte sie ihre Zelte geschlagen. In einem ganz einsamen Wink^-hauste Mathilde. Ihre Briefe und Karten! flatterten zahlreich in die grüne Heimat uyd^' hin zur Wasserkante, wo fie Almuth wußte, j Sie nahnl regen Anteil an allem Geschäftlichen und Persönlichen daheim, und Ernst? August hatte ihr versprechen müfien, fie mit^ allem aus dem Laufenden zu halten. Gottletzitng slßM Vuvsiii'r 2«« Vvm W. ?eo??»^Vc? IstZ? «M-S t. Gchrecke»At»t »wes >bgewlese»e«. Im Norden Berlin« erschoß der 3l)jühr».'e Nrn« teur Mallon in Moabit seine von ihm gekennt let^ndc Frau» da er fie mch^ bttvegen tvlmt«. zu ihm zurückzvkehren. Auch die im Ziulm-'r anwesende Freundin der Trmorde-teil verletzte er schwer, riegelte darauf daS Znnmer urd sagte sich eine Nugel durch den Kvps. als die Polizei erschien. — aS— t. Hturichtmig des MafienmSrbers Unger, ftetn. ttcftern vormittags ist der Malscn?nör-^er ?ln^?lrstein aU? dem GsfängniShof vlm Frcirndikz durch das,Fallb^tl hingerichtet worden. —aZ— t. Ein VerVuee Slindailprozetz. Anfangs JKlmer beg^nt in Berlin eihL senslationeller Pwtzeß, dessen Einzevheiten b^its die Oeffentlichkeit auf IvaS leVlhafteste beschiäft^» gen. ES?^ndÄl>t sich u!m d«s Verfahren gegen den Freiherrn von L ü tz o w, den ehe-mailigen Letter des LandeserFiehungsheimes Zossen. Freiherr von Lützow hotte, wie das »^Berliner ^^gelhlatt" berichtet, in etwa S? FMen stch an seinen Schülern vergangen. Mehr als 400 Personen wurden von der Staatsanwaltschaft als Zeugen Helaiden, zum größten Teile find es ehemaliige Schüler des Freiherrn von Ltihvw. Außerdem find l7H Zeusien durch Äe ^rteidi<^er nvimhaft gemacht worden. Der Prozeß dürfte unigefZHr sechs Wochen dauern. —as— -O- Neues aus Marwor. M a r i b o r, 19. ?nb»'r. Ein Urtell über das Sanatorium in Maribvr. Dieser Tage weilte ein bekannter Wienc'r Arzt in Maribor und interessierte fich inSSe-sondere auch für das hiesige Eanatorium, welchem er einen Besuch crSstattete. Ueber seine EiUdrülte schreibt er uns u. a. folgendes: „Es hat den Anschein, als hätten die außergewöhnlich niedrigen Tagespreise und die au^^^'?ichnete VerpfleMNsi !n dem ^cue ins Leben gerufenen Sanatorlim in Maribor nicht ^rfehlt, mich minderbemittelten tranken einen wohlfeilen und angenehmen Zufluchtsort zu gewähren. Die zahlreichen Patienten, welche die heimlichen, hi^bschen Zimmerchon dieser Anstalt fWen, find voN des Lobes üiber die vorzügliche BerkSstiglmg, die umsichtige und liebreiche Pflege, welche ihnen mütterlich waltende imd cn den Wiener Kliniken geschulte guther,^i^.' Krankenschwestern angedeihen lassen. An der Seite der trefflichen Aerzte Maribors scheuen sie vntertaas und nachts keine Mühe, ihren Pflegebefohlenen Kranken die bitteren zu erleichtern, das notgedrungen verl'''s?ne 5ieim Vach Möglichkeit zu ersehn. Unermüdlich wetteifert Maribors Aerztvschast darin, den ihr anvertrauten Patieyten — gegen minimale« Honorar -- daS Beste zu bieten. Es ist, als vergelte ein gene^teS Geschick die uneigennützige Mühe und verantwortungsoolle Arbeit den Aerzten, den Schwestern sowie der Anstaltsverwaltung, welche um einen außerordentlich geringen Penfionspreis eine wirklich gute Küche ^rsteN, peinlich reinliche Ziimmer und Bettwäsche bietet, dadurch, daß das Santovium in Maribor glänzende Heilerfolge aufweist. Ist doch seit all den Jahren des Bestandes dieser Anstalt kaum je ein Todesfall zu verzeichnen, trotzdem im Sanatorium w Maribor ungezählte, darunter auch schwerste Operationen ausgeführt und ewe Reihe von nahezu hoffnungslosen Krankheiten zur Behandlung gelangt sind, Die Anstalt bedeutet für Maribor und seine breitere Umgebung «ine beneidenswerte Errungenschaft." . Wir freuen uns, dieses lobende Urteil eines Fachmannes der Oesfentlichveit zur Kenntnis bringen zu können und geben der Evwartlmg Ausdruck, daß auch in unserer Oeffentlichkeit jenes Vertrauen platzgreisen wird, welches diese Anstalt tatsächlich verdient. Die Anstaltsverwaltung aber kann man zu ihren bisherigen Erfolgen beglück-wünschen und der Hoffnung Ausdruck verleihen, dasz fie auf dem eingeschlageiWn Wege zum Wohle der Menischheit noch weiterhin verharren wird. ^,o. m. NegweUiSfeiee des WPlM ttgtmentS «r. sv. Das hiesige Jnffanteriere-giment Nr. 4b feiert am 88. November l. I. seine Übliche ReffimentSfeier. _^rv. m. Vlarihor bleibt ohne automatische Te-lephonzeittr«le. Unseren Lesern dürfte eS noch in Grinnerunig fein,, daß seinerzeit für 'oie MtoimotM« ein Croße» Nach der Kriegserklärung... Die eUKn ?»achrichten vom NuhIkovf Kriegsfchauvlatze. Die Echwcht h>t teg»»«!. Bereit« die ersten Stunde« nach der VerkAidigmiß der algemei-»e» «Mlisternng s«»tUcher V»di?opf.Ktl«pfer e«t»i»elt sich a»f de« KriegsschOuplatze ei«e lebhafte Vemegmq der TrupPentik^r beider Lager «»d Ulßt darauf schließe«, daß unsere rnhi» ge «ch friedliche Stadt »or einer erbitterte», zä-he« »ud „ijutigen" Schlacht steht. Schon a« heutige« Tage, also wenig« St»N' de« »ach Erscheinen unserer Umnmer, i« «elcher »ir »«serer Leser»elt die Veranstalwng de« Kampf gesiührt wurde. Unserer Stadt wurde eine solche Zeutmle zugesichert und die hiesigen Mrtschzftskreise waren sogar bereit, selbst einen Teil der Installierungskosten zu tragen. Um die gleiche Zentrale bewarb füh auch NovisÄ». MS aber später aus lden ftaat-l^en Krediten eine gegen S40.WV Dinar betragende Sulmme fvr d^e Adaptierung deS hiesigen Pv nen Förderung de? Mohnungsbaues i.nter-nommen worden seien. Beide Organisationen verlangen mit Nachdruck, daß in den Kosten-voranichlag die im Ge^et^e vorgesehene Emn-me von SV Millionen Di-nar fÄr den Bau von Kleil?wohnunqen aufgenommen werde. Tbenfo wird an die Regierung mit der Forderung herangetreten, wenigstens für die Staatsämter eigene Gebäude zu erbauen, um so die jetzt von diesen belegten Wohnräume freizubekommen. —ro. m. Der Tabakskandal. An der letzten Zeit finiv die in Maribor erhNtlichen Tabafpro-dukte unter aller Kritik. Der Talbat ist größtenteils schimmlig, grvb und unverträglich, die Zigaretten «iber — dnÄbesondere die „Bari^r", — gekllebt stvtt gesteppt und halb leer. Die . Raucher drohen gang ernstlich mit einer allgsmeinen Ab^tinenA, wenn sie die Toibailiinvnopvlvevwaltun'ff noch weiterhÄr mit solchen „Abfällen'' füttern wird. Diese ZiWnide sind umso verwunderlicher, ails in anderen StÄdten gute Qualitäten zu hicken sind. Die hiesigem Kellner wissen ganG ge-«lu, wo bessere Sorten erhältlich sind und 'können ihre Gäste iwch immer mit krdel-losen, gesteppten Zigaretten bedienen, ob-wvlhl diesel^n VN MvriVvr schon mehrere Wochen »richt mehr erhältlich sind. —ro. m. Vetterbericht. Maribor, 18. 9'.^:2m>ber, 3 Uhr früh: Lusddruck 74Z, Baron«terstand 74V, Thermohygryskop — ?, Maikimaltem-peratur 5, Minimaltemperatur -i- 3.b, Dunftdruck 8.5 Millimeter, Windrichtung W, Bewölkung ganz, Niederschlag: Re^en. —ro. m. Tanzschule des slowenischen Gewerbe-vereineS. ^r slowenische Gewerbeverein in 'Mrrilbvr vemnstnltet für die heurige Mn-tersaison im kleinen Saale (9. Stock) des „Navodni dom" eine Tanzschule für Mitglieder ulnd NichtTMtglieder. Die liüungs-«ibende ti/ndm jeden Äwntag und Frevtag M a r i b o r, 28. November. Federkrieges und der Abstimmung zur Kenatai« bringe«, lausen »n« sortwährend Antwortschrei« de« »«d «bstimmungSkarte« ei«. Am erste« Tage scheinen die Bubitops-Vorkiimpser sleißiger zu sei«, doch find ihne« die Anhänger der la«. ge« Zöpfe hart a« de» Ferse. Was die nächsten Tage bringen werden, läßt fich natürlich schwer Vorhersage«. JedensaN« muß ma« feststelle«, daß in beide« Lager« großer KampfeSmnt vorherrscht, der ei«en spannende« und interessanten Verlaus de« Feldznge« verspricht. um A) Uhr statt. Der Tanzkurs, in dem alle MZdernen Tän^e getanzt werden, beginnt Freitcrg den Zl). b. M. Lehrgeld 40 Dinar Ml'Natkich. Anmeldungen nimmt der Be-reinspräsident Herr SoStariö und der KaGer Herr Feldin bis zum 20. d. M. eirtaegen. Spätere Anmeldungen erfolgen an der Kasse im TanAsaal«. —S. M. AranzadlSse. Die Firma Sckmidl in drug spendete anläßlich deS Ablebens der Frau Tscheligi den Betrag von 100 Dinar für die Rettungsabteilung. — Herzlichen Dank! Das Kommando. m. Die ""ttungSkurse der NetwngaSobtei-lung. Die Rettungskurse finden jeden Montag und Freitag nm?0 Uhr im Feuerwehrdepot, Kvro?ka cesta 12, statt. Beginn Montag den ?3. d. um ?0 Uhr. Bis dahin werden noch Anmeldungen im Feuerwehrdepot ?nt-gegengenommen. —ro. m. Spende fiir die NettungSabteilung. Die Firma H. A n d r a s ch i tz spendete Dinar für die Rettungsabteilung in Maritor an Stelle ein7s Kranzes für die ver« storbene Frau H. Tschelrgi. Herzlichen Dm,?! Das Kommando. * Zur augenblicklichen Berbefferuug des Geschmackes von Suppen, Saucen, Gemüsen usw. nehme man nurM ag g i s Würze. ans Vtul. P Zur Frage der Fahrpreisrezulierung auf der Str?l'e Ptuj—Maribor. Zu dieser von uns bereits des öfteren behandelten Fra ge werden wir noch ersucht, festzuftel. i, daß die betreffende Fahrpreiserhöhung die ganze Strecke Maribor—Sredisi^ betr!'^!. So z. B. kostet heute die Fahrkarte 3. Klasse nach Ve-lika Nedelja, die früher auf 14 Dinar zu sto, hen kam, nicht weniger als 21 Dinar, also u mvolle 50 Prozent mehr. Hoffentlich genügt diese bescheidene Bemerkung, um die berufenen Faktoren — wir denken da'lici an die Bezirksvertretung und die Stadtg^meins de von Ormoi — .',nr Mitwirkung der Lösung dieser brennenden Frage aufzumuntern. —as— p. Nachahmenswert! Schon durch acht Iah re !^indurch füttert Herr Jgnaz SPritzey, im Wintcr, wenn Frml .Holle Feld und Flur mit ihrem weißen Tuche bedi'ckt, unsere armen Singvögel. Mit Rücksicht darauf, daß Heuer ein üus;erst strenger Winter zu ge.riär-tigen ist, wird an alle Bogelfreunde ' der Bitte herangetreten, die edle Aktion des Herr.n Spritzey durch Futterspenden zu un-tcrstütz«.'n. Besonders Sonnenblumensamen werden dankend entgegengenommen. Frau Pauko und die Herren Bedernjak und stalzer haben bereits einige Svenben übersandt, wofür ihnen hiemit der herzlichste Dank ausgesprochen wird. An alle Besitzer von Sonnenblumen, die ein warmfühle» des Herz Mr unsere hungernden Sänger haben, wird nochmals appelliert, dem Obge-nannten nach Tunlichkeit unentgeltliches Futter zu überlassen. Bei Angabe der Ad« resse werden die Spenden abgeholt. —aS— Sport. : TSK. Merkur. Morgen Mittwoch den 18. d. um 30 Uhr Hauptausschußsitzung im Klubheim. Erscheinen Pflicht. — Der Schrift^ wart. Kuksn /I« UNollo««deoti? w Tkokwor. NtttwOch den l?. November um 2V Uhr: i^Die Oberkuainer Nachtigall", Ab. E. dOn«erStaG den Z9. Noven^ ? n Uhr: . D»S verwunschene Echlob*, Ab. A. Krettog den 20. November: Geschlossen. SMM^g den Tl. November um 20 ^lhr: „Die Vbcrkrainer Nacht'igakl", Äb .D. ' ' Rtchtigstellung. In unserer gestrigen Theaterkritik muß es richtig heißen: „Komismus der Mustk" und nicht „K^ommunismus der Musik". 5Vno Burg-Kwa Von Montag den 16. bis einschl. Mittwoch den 18. November: „In den Sternen", Herrliches Drama in 6 Akten. Bon Donnerstag de.n 19. W einschl. Sonn-tag den 22. Nov.: »Ein schönes Aben« teuer*, herrlicher, spannender Schlager-film in ö Akten. . j. j AP0lO«KW». Dienstag den 17. bks einschl. Tonnerstag d. 19. Nov.: ^Die Weltswt* Lustspiel, schlager mit Chaplin in der Hauptrolle. > Durschlagender Lachersolg! ^Die «ektflat« (Apollo«!^»», btt einschließlich Donnerstag den 19. November) ist ein Erzeugnis der First?!a' tional PictureS, Newyork, die in der letzten Saison viele und erstklassige Werke herausgebracht hat, zu denen wohl auch daS obige gezählt werden muß. Es ist geradezu erstaunlich, mit welch verblüffenden technischen Mitteln die Amerika ner arbeiten! TS gibt für sie schier technisches Hindernis. Abgesehen von der prunkvollen NuS stattung, dem slotten Spiel, ist eS die Inszenie nlng der Wnfferszenen, die nnS in wahre Verblüffung versetzt. ES ist eine wirkliche Sintflut, eine in ihrem AuSmatze ingeheure Uebers6iwem-mnng, die Im Bilde gezeigt wird. MeS. waS atmet und lebt, wird von ihr heimgesucht: Mensch und Tier. Man findet auf den Dächern der schwimmenden Häuser neben einem Hilfe« heischmden Venschenschwarm fin« ganze Mena-gerie versammelt: Löwen, Elefanten, Affen, Krokodile — alles im Kampfe mit dem skrchter« liche«/ nasien Element» v?>d al' Z im Rahmen einer überaus lzeitere« Sustspielh-indlnr.', die uns vom Anfang bit zum Ende nicht -uZ dem Lache» kommen läßt. Am glänzendsten dabei ' Sidney Chaplin fder Vrnder deS großen kleinen Chaplin), der zeigt, daß er seinem Brnde^ ebenbürtig genannt zu werden verdient. Seine nicht aufdringliche Komik wirkt zwerchfellerschLiternd. Der Seehund „Freddy* ist ein Wi'nder der Dressur und elwaS in dieser Hinsicht noch nie Te-seh?ncS. Das j^s^nzende'Filmwerk ht't auch hier in Maribor starken Erfosg, und. verdient e» im vollsten Sinne des Wort?S. - —o-- ''MM?-'' Mklwaavmma. Vegyptea. Im hiesigen W/ltyanorama gelangt ao heute Mittwoch die interessante bjtderr..'iche Terie „Aegypten^ zur Äu^it'llung, Sie unS tM anschauliches VUd vom Leben und Treiben der dortigen Mvölkernng. ihrer Kultur imd den Baulichkeiten sowie landschaftlichen Rl'izvn gibt. Tiefe Serie ist sehr empfehlenswert. V«« M Uhr Mitt»och! Rom: Grand coneerto vokale e strnmentale. Donnerstag: Wien: vpernaufführung: „La Tra^^iata^'. Arettäß: Konzerte aus verschiedenen Ltatio« N.'N. Kleiner AnzelW. g«sorOsOV.A«nOh«O wr Die SO«»k«SWv««Or AreisOft bis IS Atz?. GM«»ßGSO »G»«E« ««r i> A?k»qe«dea AäNe« I»sOrOlEvtO 9Uhrv«7«Mtz«e ftndev. 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NZ98 > I i I I mlm> l'akelSpsei. »esdisede ön<^tnilii. vie »t«ifi,eke erst» klRtskßse V»i«. xxBnr« V»ffxvn»««wn«n, vi« Xl»tenv«ii«, offetlekt tuveist von S ü0 di5 5 l)m per kz vrutto für t^etto t« naek <^>lit«t 13393 Vd»D»«M»DnM««S Iv»i» MßMIel» »«««»GU, e—w HM.HAD I I I I I Kii»«-SGl«S«nI»v>»»k»ukk Z »pl^^O^'-personenvGssen, 38 tt?., S.siteix mit elek-triscker Velevcktunx, sekr xt>t erkslten» neu derelkt, ?u günstixen ?»klunxsde »««»kn»«»m, e»kov»v. >zz74 > II I» II u II I, kksn- un6 k^stallguk! ! liekert prompt unc! dillie OlelZeret,.Z^voaoLt»»" Aßvldor^ Iom»nov» 2 ulic» ^Rrntnervorstmit). isy44 ? Druckerei: Maridorska tiskar«O ». d, Vertreter: Direktor Otgule D-tela. — Redakteur: Stanke Detela. beide in U»o Posper, gournalift. HermliSgeberzMeIwiefle ttfienm k» d- Verdeeten DtrettWe Maribov