^^ Mittwoch, 13. Februar 1889. 108. Iahrgan«. Machm Zeitung. "Mhtlü ,1 ?? k"!^- »i'l 11ofiv«r. ?.eo, Im «?»!pl«!»: 'lnie I"ier«,. ^. >"bl!« sl, o.°o ss«» ble Zufitllnn« in» 2au^^ °" "'« '» 4 Hüllen »o ti.. ,,,üht« v« Heil« « lr,; be! «steren llv!«dcrh°lnn««n pr. »s«il, » lr, beNnbel fich Longrcssplay 2, bl« «t»»ct«o« Nahnhofgassc »», Gprechstunbcn der Nebactlon täglich von 10 bi« I» Uhr v-illnltag».— llnslanll«te«n«^ »»!>tn lllchl an«cn««men und »tanulcripte nlcht,»rü> ^ " ll^^e und wertvollste Holzmasse. l?Utt>e. au? ^^c>^" Durchforstuugsbetrieb angestrebt '^ hol alt^.«""^< ""^ Maßgabe des qegenwär-°ll l,i7d ,^ ' Elches noch erheblich kleiner sein ^"uen sei "' °l« das Haubarkeitsalter. schon vor- ^l"Nn n ""' d'e einzelnen Stämme in dieser Ver. «! ^" durck ». " ^ die einzelnen Baumkronen ?^zei, a!?« 'l.? gewonnenen Standraum gegebenen ^r,.l . ^'ch und gelangen im allgemeinen ^^^,, ,"^ «nnäheruna. welche die uottheilb/chr Einwirkung des erHöhlen Standraumes und Licht« genufses auf den Massenzuwachs des Bestandes wieder verringert oder wenigstens denselben nicht mehr steigert, obwohl es wünschenswert und rentabel wäre, dass der gegenwärtige, besonders in Rücksicht auf eine beschleunigte Nutzhol)proouction sehr wertvolle Zuwachs bis zum Haubalkeitsalter nicht nur anhielte, sondern sich sogar steigerungsfähig e»weisen würde. Um nun diesen Zw?ck zu erreichen, wird von der Forderung der Durchforstung: der Aestandesschluss sei nicht zu uulerbrecheu, abgewichen, um einem «auserlesenen Theile des Hauptbestandes» durch Aushieb zweifelhafter und besonders zur Nohholzzucht nicht geeigneten Stämme (Lichtung) jenen Wachsraum und Lichtgcnuss zu be. schaffen, welche denselben der gewünschten Erstarrung nnd auch angestrebten Werlssteigerung zuführt. Das hiedurch erzielte Plus an Zuwachsmasse heißt Lich. tuugszuwachs und die betreffende Hiebsoperation: Lich» tungshicb. Behufs Erhaltung der durch die Unterbrechung des Kroneuschlufses gefährdeten Vodenlraft hat man vor Einlegung eines Lichtungshiebes für das Vor» Handensein eines Aodenschutzbestandes zu sorgen, wel« cher im allgemeinen durch Unterbau und Erziehung einer anderen Holzart erreicht wird. welche zur Zeit der Hiebsoperatwn dem Boden verlässlichen Schutz zu bieten vermag. Die nun anzustellenden Lichtungs« zuwachsversuche werden in vollkommen analoger Weise wie die Dnrchforstuuqsversuche ausgeführt, weshalb in das diesbezügliche Detail nicht eingegangen werden soll. Dieselben sollen im «Wege des Vergleiches mit den Ergebnissen regelmäßig durchforsteter Vollbcstände den Einfluss ermitteln, welchen verschiedene schwächere oder stärkere, verschiedene successive sich steigernde, früher oder später begonnene, in unterbauten und nicht, unterbauten Bestäuben durchgeführte Lichtungen und verschiedene Lichtungsbetiiebsarten auf Zuwachs, F >rm und auf den wirtschaftlichen Nuhrffrct ausüben»; endlich soll der Lichtuilgszuwachs auch nach seiner Größe direct festgestellt werden. Die Aufstelluug von Massen» und Ertragstafeln. Unter einer Massentafel versteht man die nach Holz» alter und Holzart zusammengestellte Uebersicht des mittleren Holzgehaltes einzelner Stämme oder einer Mchrhl'it derselben. Da dieser Hol;gehalt eiu mittlerrr ist, also aus einer größeren Zahl von genau cubierten Stämmeu abgeleitet wurde, so können die Massentafrln. strenge genommen, nur wieder zur Cubierung einer größeren Stammzahl angewendet werden. Der Vorgang behufs directer Aufstellung solcher Massentafeln ergibt sich aus dtr obigen Erklärung des Begriffes. — Die Ertragstafel bezieht sich nicht auf den einzelnen Vanm, sondern auf ganze Holzbestände. und ist eine nach Holzart, Holzalter und Güteclasse des Standortes oder Bestandes (Bonität) vorgenommene übersichtliche Zusammenstellung des Wachsthumsganges von Wald» beständen, also der jeder Altersstufe zukommenden Bestandethöhe, Bestandes > holzmafse und des Zuwachses, sowie noch anderer für verschiedene Zwecke nothwendigen Factoren. Eine solche Ertragstafel hat in erster Linie den Zweck, die zukünftige Masse der Holzbestände sowie die Größe drs Zuwachses an-zugeben, wird aber auch zur Einschätzung der gegenwärtigen Größe dieser Factoren benützt, und dient außerdem und vornehmlich zur Bonitierung, zur Berechnung des Waldwertes zum Zwecke des Kaufes. Verkaufes, der Expropriation, der Ermittlung des Abfindung^, capitals zur Ablösung von Servituten und der Be« Neuerung der Wälder :c. Die einzelnen Ansätze be« ziehen sich auf die Flächeneinheit bei voller oder nor« maler Bestockung. An dieser Stelle wurden Massen- und Ertrags« tafeln deshalb erwähnt, weil die hiezu nothwendigen Größen: Holzmasse. Zuwachs, Bestandeshöhe ic.. insbesondere bei den Durchforstungen durch die periodisch auszuführenden Bestandesaufnahmen a/wonnen werden und weil der von der k. k. Versuchsleitung in Wien herausgegebene allgemeine Arbeitsplan für Durchfo» stungsversuche auch die Gewinnung von Material zur Aufstellung von Massen» und Ertraqstafeln anstrebt. — Ein anderer, die Thätigkeit des Einzelforschers zulassender und z. V. von der k. württemberg'jchen Ver« suchsanstalt eingeschlagener Weg behufs Aufstellung von Ertragstafeln für die Fichte und Buche besteht wesent« lich in folgendem Vorgange: Mau wählt entsprechend normal bestockte Probeflächen nach Holzalter und Vo-nitätsclasse aus. ermittelt sodann die Holzmasse, den Zuwachs, die Bestandeehöhe lc. der Prowsläche und für die Flächeneinheit und erhält schließlich den durch« schnittlichen Gang dieser Factorrn auf graphischem Feuilleton. 5> Die ^ , sociale Sünden. ss^tne üb,?. "°H dem Glück - so lautet, ins i^Vf un,z 3?"'' das herrliche ethische Wort vom dl. Miger den '"' ^" ""f allen Linien entbrannt llnl^gd nack V°' aber auch uuehrlicher denn je; L^^e^^l«ck - das ist die Signatur i7^um. N i^ driickt; lärmend, scheltend, tobend tzMe angelt . "^' bis sie. am Ziele ihrer 3 rn.'°n m'^.'" Nra,tgemach Fortuna's dm ihnen ein bleich Mei, Sck,^" '"hlen. hageren Wangeu, gefurcht ^ As ist i>^A' "'tgegenstarrt . . . ' «"""t s° Mt,^ « ?"Ud "ach dem Glücke, daK ist V "°ch rm V Lebens, das auf dieser großen d°t> imm^ucke Schiffbruch gelitten. Und fragen ^ib/'W' haltend- Z"."babener Lehrer d's Volkes ^bal? l"^ Helck. m «"'.? die Jugend bei di.sem ^ ^r wild ^.s^Ue ^ 'hr in diesem Hexen- ^,deuschaften zugetheilt? 'h d. Z^' für l<°^"lleschwundenen Sinnes für Necht b«n .^l'ck des ^"""ll u"d G'seh senkt tieftraurig >Hf "st ht^"/", "ieder. und vor seinem qei« «A das nicht« weih von "' 'M V^rhastiglelt. das. jeder ethischen ^iaterlal.smus versinkt. Die Jugend sieht und fühlt, was lim sie her vorgeht, sie ist ja so leicht empfänglich für alles, leichter für das Schlechte denn das Oute; ihr fehlen die großen Vorbilder, an denen sie sich auferbauen könnte, ihr man-geln im Strome unserer rasch dahineilenden Zeit die herrlich,«, Charaktere, deren leuchtendes Beispiel sie in ihrem Thun und Lassen lenken könnte; denn oft genug ist cs schou auilgcsprocheu worden: unsere Zeit ist eine sittlich jämmerliche Zeit. in der die Moral im Sinkn ist. Die Gerechtigkeit gegen alle, ein warmes, offenes herz für jedermann, dies und ein werlthätiges Schaffen zur allgemeinen Wohlfahrt macht nach der Ansicht der Besten das W-rd(U»; die Jugend möchte sich erfreuen an dcm wahrhaft Schönen in K»nst uud Dich. tung. und man reicht ihr Tmgl-Tangl Poesie. Dies.r letzteren Sünde, deren man sich bei der Iugexd schuldig macht, sei insbesondere hier gedacht; lenuzeichuet wohl nichts bsstr die schiefe Ebene, anf die sich in dieser Hinsicht die moderne Erziehung begeben, als die Thatsache, dass man cs in vielen Kreisen für ganz natürlich findet, der lieben Jugend die Freuden ciucs Thealer-awlds zu gönnen; allein, wie sieht gar oft so ei» Theaterabend aus! Ohne des nähemi auf das Ge baren der neueren dramatischen Production und dessen, was sich so nennt, hinzuweisen, seien nur einige flüchtige Anmerkungen gestattet, um die Wechselwirkung zwischen modernem Theater und moderner Jugend darzuthun. Man kennt den Geschmack eines großen Theiles d»s Publicums in theatralischen Dingen: Operetten, die in Vorführung jedes Schamgefühl in empörendster Weise verletzender Scenen alles leisten, was nur Auge und Ohr des Verwöhntesten erwarten kann. bilden neben sogenannten Sitt,ngemälden und «Vollsstücken» nun schon seit Jahr und Tag das Hauptgericht, das uns aus der literarischen Sudelküche zumeist französi« scher Köche verabreicht wird; von der «schönen Helena», der Ahnfrau dieser Gattung, bis herab zu den jüngsten Kindern dieser Laune der «Poeten» kann man das stcte Anwachsen dieser Richtung beobachten, die, dem Grschmack des Tagtspublicums fröhnend. allem An« scheine nach noch nicht auf jener tarpejischen Höhe an» gelangt ist, von der auch noch die letzten Reste der Moral herabgeschleudert werden sollen in den boden^ loseu Abgrund, aus dem warnend sich die abgehärmte Gestalt der Volksmuse zu erheben versucht. Die arme Volksmuse.' Ehedem fand sie wohl noch eine Ställe bri den Sängern aus dem Volke und für das Volk — und jetzt? So stcht es um einen gewissen Theil unseres deutschen Theaters, den Stolz der deutschen Nation, der hohen Kanzel, von der emst Le st»« in Flammrnwortcn zu seinem Volke gesprochen so stellt sich uns die «Schaubühne als moralische Anstalt betrachtet, dar. Da sind es denn zunächst die Eltern, deren Pflicht es wäre. dk ihrer Erziehung au-vertraute Jugend vou diesen Stätten der Unmoral, wo säst jedes Wort verletzend auf G>nst uud Sitte wirkt, fernzuhalten; an sie sei zunächst cin Mahnruf gerichtet, denn hier wie nirgends gilt das Wort: «hütet die Kleincu!» Laibachei Zeitung Nl. 36. 286 19. ^bruar lM. Wege dadurch, dass man auf die Abscisse eines recht-winkligen Coordinatensystems die jeder Probefläche entsprechende Altersstufe nach einem bestimmten Maßstabe und auf den in demselben Punkt«' errichteten Ordinaten die Holzmasse der betreffenden Altersstufe aufträgt. Durch die so erhaltenen Punkte der verschiedenen Altersstufen einer Nonitätsclasse wird eine mittlere Curve gezogen, welche den gesuchten Gang dcs betreffenden Wachslhumsfactols der zu dieser Bonitätsclasse gehörigen Bestände veranschaulicht. Vervollständigt man die Alterseintheilung der Abscisse in der Weise, dass entweder einzelne Jahre, Iahrsünfte oder Jahrzehnte abgelesen werden können, so gibt die bis zur Curve gezogene Ordinate die zugehörige Holzmasse. Trägt man diese graphisch abnehmbaren Resultate in eine geordnete Uebersicht ein, so erhält man die Ertragstafel. Die Waldweideversuche. Durch dieselben sollen: der Verlust am Holzertrage, welche beweidete im Gegen» satze zu nicht beweideten Beständen erleiden, der Umfang der Pflanzenbeschädigung durch Viehtritt und Biss, die vorbeugenden waldbaulichen Maßnahmen und die Mittel (außer Einfriedung und Hege) zur Abwehr von Weideschäden erforscht werden, und haben sich diese Versuche zunächst auf die Alpenllinder und speciell auf die reinen Pflanzculturen der Fichte und auf den Ein« trieb von Rindvieh zu erstreckn. Zum Zwecke der Aus» führung der Versuche über den Verlust am Holzertraqe dienen zwei innerhalb eines größeren Weidcterritoriums gelegene, möglichst gleichartig gewählte Versuchseinzel« flächen, von welchen die eine beweidet und die zweite unbeweidet erhalten wird, und welche so weit voneinander entfernt sein müssen, dass zwischen ihnen eil» hinreichen-der Raum zur unbeirrten Entwicklung des Weideganges frei bleibt. Jede der beiden Versuchsflächen soll. wenn nur möglich, 0 4 ka groß sein, vorschriftsmäßig bezeichnet und vermarkt und die nicht beweidete Fläche sammt Isolierstreifen solid und dauerhaft eingefriedet werden. Die Versuche können vorgenommen werden auf Kahlflächen mit bereits ausgeführten oder erst auszuführenden Pflanzuna/n oder auf Flächen mit voller und gleichmäßiger Naturbesamung. Die nicht beweidete Fläche kann der freien Weide zu jenem Zeitpunkte geöffnet werden, in welchen der Bestand weder vom Tritte noch vom Bifse des Viehes beschädigt werden kann. Nach Räumung der Einfriedung von der nicht beweideten Fläche sowie auch später nach der ersten Durch' forstung hat je eine Bestandesaufnahme auf beiden Flächen stattzufinden, sowie auch die Durchforstung regelmäßig und nach Bedarf auszuführen sind. Die Versuche sind mit dem Zeitpunkte des Abtriebes der Bestände beendet, und erfolgt dann die Vergleichung der Vor. und Abtriebserträge beider Flächen in Bezug auf Masse. Qualität und Wert des Holzes. Die Beobachtungen über Viehtritt und Biss kön« nen auf jeder der beweideten Flächen angestellt werden, und sind dieselben in beschreibender Weise niederzulegen. Die Versuche hinsichtlich der Wirkung von vorbeugenden waldbaulichen Maßnahmen beziehe» sich auf die Erforschung des Einflusses, welchen das Pflanzenmate« rial (verschütte und unverschulte. drei oder vierjährige unverschulte, dreijährige Büschel oder Einzelpflanzen) und die Art der Bodenbearbeitung auf die Gestaltung der Wtideschäden ausüben. Auch diesbezüglich bilden Geschieht dies nicht, dann hilft es wenig, immer wieder der Schule die Schuld beizumessen, wenn die Drachensaat aufgegangen; die Schulerziehung kann auch in diesem Sinne der ausgiebigsten, ergänzenden Unterstützung des Hauses nimmermehr entrathen, wenn anders ihre Aufgabe erfüllt werden soll; doch so lange nicht den Eltern selbst Gelegenheit geboten wird, sich jenen Grad von Bildung und Erkenntnis anzueignen, der sie befähigt, ihrem Erzieheramte würdig vorzustehen, so lange die Eltern selbst im Banne der socialen Sünden stehen und deren Folgeübel übersehen, so lange werden auch die Klagen über die Unbotmäßigkeil und Verwilderung der Jugend nicht verhallen; sie werdeu umso lauter an unser Ohr klingen, je verwerflicher und je unvernünftiger die Mittel sind, die zur möglichst raschen Lösung der großen socialen Fragen verwendet weiden. Diese Mittel haben es ja doch auch zustande gebracht, dass die Jugend, die das akademische Bür-gerrecht erlangt hat, willigen Ohres den Sirenenklän-gen lauscht, die aus dem politischen Gezänke der Par-teien in die ernsten Hallen der Wissenschaft dringen. Unfriede säend, Undank erntend. So ist denn die sociale Sünde die Hydra, die immer wieder ihr Haupt erhebt; die Sünde aber wird zur socialen Epidemie und ist imstande, nachgerade große Lücken in unserer Gesellschaft zu reißen, wenn nicht bald legale Schutzvorkehrungen getroffen werden; die sociale Sünde führt zur socialen Frage, die wie eine Sphinx des Jahrhunderts vor uns steht und ihre Lösung fordert, eine Lösung, von der ein großer Theil auch in Frauenhände gelegt ward; und da ist einzusehen, wenn die Rückwirkung auf Schüler und Erziehung der jungen Generation zugute kommen soll. Ludwig Fleischner. ,e zwei Versuchseinzelflächen von mindestens 0.3 lia eine Versuchshauptfläche, welche analog wie bei den vorigen Versuchen behandelt wird. Aehnlich w?rden die Versuche über die Mittel zur Abwehr der Weidcschäden ausgeführt. Diese Abwehr wild bewirkt durch Ver-pstockuug der gesetzten Pflanzen, u. zw. in der Weise, dass um den Setzling 3 Pflöcke in gleicher Entfernung und schiefer Richtung so in den Boden eingetriebeit werden, dass sich die Köpfe derselben oberhalb des Gipfels dcr Pflanze nur insoweit nähern, als es die ungestörte Verlängerung des Gipfeltriebes zulässt; — weiters durch Benützung der von der Aufforstungsstäche gebotenen Schutzmittel: Baumstöcke, in deren Wurzel-anlauf-Nischm die Pflanzen gesetzt werden. Steine, welche Seitenschutz gewähren :c. Selbstverständlich hat das auch bei Vornahme von W idversuchm zu führende Lagerbuch dieselbe Bedeutung wie bei den schon behandelten Versuchen und besitzt auch die der Eigenthümlichkeit dieses Versuchszweiges entsprechende innere Ein-richtung. Die bisher unter 1 bis inclusive 4 erörterten Versuche fallen unter die forstwirtschaftliche Versuchsgruppe, zu welcher noch die folgenden Kategorien ge< hören: Versuche über natürliche und künstliche Be» gründuug der Bestände; Versnche über den Einfluss von Boden - Nststreugewinnung auf Zuwachs, Form. Masse und Wert der Bäume und Bestände; Versuche über den Genauigkeitsgrad und die praktische Ver^ wendbarkeit forstlicher Maßbehelfe. Holzfällungs-, Schlä-qerungs- und Bringungsoersuche :c. Weiters gehört zu den Arbeiten des forstlichen Versuchswesens noch die naturwissenschaftliche Versuchsgruppe, welche sich im allgemeinen erstreckt auf das Verhalten des Standortes zu den einzelnen Holzarten und auf die Holzarten als solche selbst. Unter die ersteren gehören insbesondere die schon von früher ins Leben gerufenen Versuchs-anstalten und Einzelforschern vorgenommenen forst. meteorologischen Beobachtungen, welche von und durch die österreichische forstliche Versuchsleitung und insoweit unternommen, respective fortgesetzt werden sollen, als damit jene Lücken ausgefüllt werden, die bei der Behandlung des Gegenstandes in anderen Ländern ge« blieben sind. Hiezu gehören insbesondere die Fragen: wie sich die Luftfeuchtigkeit in und über den Krönen der Waldbestände gegenüber jener über den wald!osen Flächen gleicher Höhe verhält; wie der Wald auf das Klima seiner Umgebung wirkt und wie weit sich diese Wirkung erstreckt. Unter die naturwissenschaftliche Vcrsuchsgrupfte müssen wieder als besonders wichtig die entomologischen Versuche und Beobachtungen gezählt werden, welche mit Rücksicht auf die oft verhängnisvolle Ausbreitung von Insectenschäden insbesondere für den Praktiker von größter Bedeutung sind. — Damit sollen die Betrachtungen über das forstliche Versnchswesen, wie dasselbe in Oesterreich organisiert ist, mit dem Zusätze abgeschlossen sein, dass denselben bezüglich Organisation und Versuchsausführung der Organisationsplan und die bisher erschienenen und von der k. k. forstlichen Verfuchsleitung in Wien verlegten Arbeitspläne zugrunde gelegt wurden.________________ Politische Uebersicht. (Das Kaiserpaar in Budapest.) Ihre Majestäten der Kaiser und die Kaiserin sind vorgestern nachmittags 2 Uhr 40 Minuten in Budapest eingetroffen und wurden auf dem Bahnhöfe vom Gesammtcabinet, den Mitgliedern beider Parlamentshäuser, nahezu der gesammten Aristokratie, mehreren Kirchenfürsten, den Vertretern der Hauptstadt und des Comitates empfan. gen. Ihre Majestäten reichten dem Minister-Präsiden-ten Tisza die Hand. Se. Majestät der Kaiser dankte dem Bischof Schlauch für das für den verstorbenen Kronprinzen abgehaltene Requiem. Der Empfang seitens der Bevölkerung war ein imposanter, eine ungeheure Volksmenge begrüßte die Majestäten vor dem Bahnhöfe mit enthusiastischen Eljenrufen. Bis zur Königsburg bildete die Bevölkerung dichtes Spalier. (Parlamentarisches.) In der vorgestrigen Sitzung des Polenclubs wurde an Stelle des verstorbenen Abgeordneten Grocholski Abgeordneter Bobrzynski in das Executivcomite' der Rechten gewählt. Bei Berathung des Budgets des Handelsministeriums hoben mehrere Redner hervor, dass bei Lieferungen für die Staatsbahnen die galizischen Bewerber übergangen werden und dass die Verwaltung der Staatsbahnen zu sehr in Wien ceutralistert sei. Der Polenclub beschloss, diese Beschwerden in der Budgetdebatte zur Sprache zu bringen. Hierauf wurde das Lagerhaus-gesetz zu Ende berathen. Der Polenclub nahm auch das Bruderladengesctz an. und wurde Abgeordneter Szcze-panowöki als Redner für das Plenum designiert (Ein Erlass des Oberlandesgerichtspräsidenten.) Wle schon gemeldet, hat der Oberlandesgerichts. Präsident Dr. Ritter v. Waser an das Landesgericht in Klagenfurt einen Erlass gerichtet in welchem gerügt wird, dass der Abgeordnete und Landes« gerichtsrath Hren den ,hm für die Dauer der Reichsrathsverhandlungen zustehenden gesetzlichen Urlaub auch ^ auf die Zeit der Unterbrechung und VertaglM ^ Rrichsrathssihungen auidehnt. Der Erlass des ^l," Wascr an das Präsidium des Klagenfnrter ^M gerichtes lautet: Infolge des Berichtes des lot>M Präsidiums, betreffend die Vorstellung des ""^ gerichtsrathes Hren gegen meinen Erlass vom AI»?', ' Z 1105, beehre ich mich. dem löblichen P"^' Folgendes zur weiteren Amtshandlung z" """ ,z Meines Wissens besteht kein Gesetz, wonach 0" dem Beamtenstande gewählten Abgeordneten derwi, werden, den ihnen zur Ausübung ihre« Manda» « schlich ertheilten und zu diesem ZwectV noth'""'"« Urlaub auf die Perioden der Unterbrechung der V>p^ gen im Abgeordnetenhaus auszudehnen und den u ^ dn'sl'r Perioden in ihrem persönlichen Interesse z ^ nützm. Eine Ausnahme gilt nur für diejenigen geoidneten. welche als Mitglieder eines Parlamentär'" Anischusses ihr Mandat 'auch während der VerW oder Unterbrechung der Sitzungen ausüben. Es vr, sich von selbst, dass es bei solchen Unterbrechungen ^ diicretionären Gewalt des Amtsvorstandes «no ^ Pflicht- und Schicklichteitsgefühle des AbaeordMk' ,, heimgestellt bleiben muss,'bei der UrlaubsverlM' während der Unterbrechung auf kurze Dauer t>e I Bedacht zu nehmen. Diese Ansicht ist in den M«^ Jahren von allen Abgeordneten aus dem Beamtem^ anerkannt und befolgt worden. Es ist damals ^ solchen Abgeordneten eingefallen, sich ""l „ yel' Schlusssihung des Reichsrathes zur Dienstle'stunn ^ pflichtet, sonst aber während der Unterbr'änlW ^ Sitzungen oder während der Vertagung des ^'^^ ^ als beurlaubt zu halten.. In diesem Erlasse P° ^ «Politik» nicht nur einen unziemlichen, ^ Mil Ton, sondern auch einen Uebergriff auf d"» der parlamentarischen Prärogative. ^l (Im Abgeordnetenhause) warnest" ,^ Budget Auischuss versammelt. Da derselbe nur ^ Titel des Staatsvoranschlages noch in ^"°Ä'W' ziehen hat, so kann die Budget-Debatte in Va^ Anfang nehmen. ltüs) (Der österreichische HandelskaMlN' ^l in Nrünn wählte Oomperz zum Präsidenten, ^, der tiefsten Trauer der versammelten Deleg'w .^ lässlich des Todes des Kronprinzen Rudolf "" zm gab und die Verzeichi>ung d»r Trauertundgevi .^g Prolokolle beantragte, welchem Antrage die V"saw .^. stehend zustimmte. Der Resolutionsa'ntrag der ^ ^ berger und der Wiener Handelskammer bett >> ^ Krankencassen wurde nach dreistündiger VeratY"'^ stimmig angenommen. Als nächster Vorort Reichenberg bestimmt. .^c ^ (Der Budget-Ausschuss) beschloss "^F Resolution Krofta's gegen den Kohlenhandel d" ^iH bahnbeamten Uebergang zur Tagesordnung, , ^ne Czedik erklärt hatte, dieser kleine Koblenhan^^ nur zur Regulierung der Preise gegenüber dm Händlern und liege im Interesse des PubWu^M (Fiumaner Hafenbauten.) M't ^. F auf die bevorstehende Aufhebung des 3"'^^ Fiume werden die Vorbereltungsbauten in """ ^ gl' Weise durchgeführt und beschleunigt, um b'» s ^L gebenen Zeitpunkte eine präcise Function de^ z» eierten Lager, und Zoll Manipulation sich"^ "^ können. Die im Znge befindliche Herstellung ^ ^ ^c< Lagerhäuser schreitet bei günstiger Witterung ^ ,B wätts. und werden diese Objecte voransstch" .^ P vor dem Bautermine vollendet werden. ^ .^ 3'^ teresse des stetig zunehmenden Holzhandels ^ mara-Delta errichtete Hulzlagerplatz ist fertlM^ t>B auch bereits in dkecter Schienenoerbinduna ^a Hafen und dem Bahnhöfe. Außerdem ist °'^ ,^ eines speciellen Central-Holzhafens geplant, o ^ s?y chen eine für den Schiffsverkehr ,m Ha"p'^olz ^ ersprießliche Ablenkung der zur Beladung "" " . stimmten Schiffe erzielt werden wird. h^,,. (Aus Czernowih) wird gemeld"',^ d« Ersatzwahl eines zweiten Wahlkörper des Bukowinaer GroM" D>^ an Stelle des verstorbenen Abgeordneten ^el^ von Grigorcia auf den 11. März d. 3-worden ist. « c^ (Keine Demission Tisza s.)H^< tenten Vudapester Kreisen ist von der 'n opp^s^ Blättern erörterten angeblichen Cabinetstt'^e ^ ^ kannt. Die Gemüther sind ruhig, und A"^^.,' Zuversicht einer Zerstreuung der betreffs ^e"' Vorlage aufgetauchten verfassungsrechtliche'' . entgegen. nMesAl (Aus dem Vatican.) Bei de" ^ ^ geheimen Consistorium übertrug der Pap>' ^ ^ eines Kämmerers des heiligen CollegulM" ^ l« y dinal Parocchi auf Cardinal Laurenzi, h"" ^t ^i nische Allocution, ernannte die ErzbischoseH^chi ^ ' d'Annibale zu Cardinalpriestern sow" HesF' Cardinaldiacon und präconisierte mehrere >" ^ darunter den Linzer Bischof. .^e ^" (Der deutsche Reichstag) "" ^ , nach erfolgter Votierung des Etats vertag'M^ Arbeiten des preußischen Abgeordnetenhaus ^Ü^cherFeitung Nr. 36. 287 13. Februar 15W. M ü "" ^r Uandlagsstube dürsten heiler die maß-3^3 panischen Erörterungen in Sachen der Schul-!^M°""g, der Steuerreform und der Verwaltung «>!>"' ^"hrend außer der Alters- und Invaliden-und d?„ '6 ""^ "och die Frage des Socialistengesetzes reckt ^planter Einfügung in das gemeine Straf-düis./" parteipolitischen Controversen Anlass geben Mt'ck, ^"^ bedeutet die Ruhe in den inner« 8UNN ?nü ^kbatten vorerst die Gelegenheit zur Kriifti-nalen El ^"'" "'^"' Zusammenschließen der natio- ^ch^^'s'^""« der Ostsee-Provinzen.) bemk.« ^ ^^asse des Curators des Dorpater Lehr-Aemp..l c3"^' "erden alle Lehrer der städtischen Cprack"^len. welche unfähig sind, in russischer kzol-il öu ""selchten, im Monate August entlassen; Nlssiick?^ ^^sen alle jene Gymnasiallehrer, welche die ich„^ ^°lhe nicht mehr erlernen können, nur noch dieSckli«? wöchentlich unterrichten. Endlich wird (KuUaM^ ^" deutschen Privat-Adelsschllle in Gruia "kueru^^, ^'smarck) h" auch England zur Erklärte ^"ferenz über Samoa eingeladen und dauernd ^'°"!> wünsche lediglich einen Zustand l».o d?n ^ S"^'^ i" schaffen, dem Blutvergießen dandelzin^ ^"^""«kn ein Ziel zu sehen und die zu schilp '^" ^"' Vertragsmächte in Samoa Das^/igebung der Pharmacie in Italien) iinderuna >. l!^^l!^^. Elches eine bedeutende Ver-^harmn.l ?<-^"Mn Grundlagen der italienischen ist in?er > ,- ^ und die Freigabe derselben verfügt, lnei, n,^ "'lchen Kammer unverändert angenom-dei ss^"'. Alle Anstrengungen der Fachpresse und die Kamm /' °^^ Petitionen an den Senat und an welche t>^,'°wle die Fürsprache vieler Deputierter, blieben „s.^W' der Pharmacie lebhaft vertheidigten, oyne Erfolg. in, llustt'X/"fische Cabinet) trat am w.d.M. »llen. D,>V ^llnte zu einem Cabinetsralhe zusam-die Ordn.. '^"^' glauben, dass in demselben über sten S», '"8 der parlamentarischen Geschäfte der nach-llets.U,^" «Schluss gefasst worden sei. Der Cabi-""ionlllei N /5. -^ bie Erwägung der Frage der Welle «^, ""theldigung aufgetragen worden, versam-dass dz'F lagsvorher. Es wurde allfeitig anerkannt, ^gierunn ?^ alle legislativen Unternehmungen der !"M"a itt """««ordnet werden müssen. Die Ueber» °N' ^^'" lni Wachsen, dass die Flotte verstärkt wer. "" EictV/^ ?" England den Charakter seiner insula-. (N"^ '!""" bewahren will. "" Decr^ ^I^ische Amtsblatt) veröffentlicht "it- und A ?^ bie Bildung je eines vierten Caval' Alleren ^^ ? ^^iments anordnet. Nach einem «""i'remln" '""ben die gegenwärtigen zwölf In-'«enter ^ ' "'. ^ ^" vier Bataillonen in 24 Regi-!> (Dip ^ ,""Uonen umgewandelt. °°"«r ^;.,^t°llener in Afrika.) Nach Lon> . ^assa^" "" ""e starke italienische Abtheilung ""»wen " y °"^ "nen Vorstoß gegen Keren unter- Tagcsneuigleiten. Se. Majestät der Kaiser haben, wie der «Osser-vatore Triestiuo» mittheilt, zur Unterstützung der durch Elementar-Ereignisse Beschädigten in der Ortschaft Zu-mesco 60() fl. zu spenden geruht. Se. Majestät der Kaiser haben, wie die «Agramer Zeitung» meldet, der im vergangenen Jahre durch Hagelschäden hcimgesuchteu Gemeinde Grobnik eine Unterstützung im Betrage von 500 fl. zu spenden geruht ____ — (Kronprinz Rudolf.) Der Maler Aoju-liewicz, welcher den Kronprinzen filnf Tage vor der Katastrophe in Generalsuniform und zu Pferde sitzend porträtierte, überbrachte Sonntaq das Vild dem Kaiser. Der Kaiser lieh sofort die Kaiserin holen, damit sie das Bild besichtige. Kronprinzessin Stefanie bestellte eine Copie des Bildes, welches der Kronprinz für den Kaiser malen ließ, wobei er den Wunsch ausdrückte, dass das Porträt bis 1. Februar fertiggestellt werde. — (Zur Wassermisere in Budapest.) Der Bergmeister eines Steinkohlenwerkes offeriert der Nuda« pester Stadtbehörde um eine Million die Herstellung solcher FiUerbrunnen. welche die Stadt für alle Zeiten mit gutem Trinkwasser versehen würden. — (Ein treuer Schatzhüter.) In Vislich am Rhein starb in voriger Woche plötzlich im Alter von 79 Jahren ein allen Schiffern am Rhein wohlbekannter Lootse. Seit langen Jahren hauste er einsam in seiner Wohnung- sein einziger Freund war sein Hund, ein Pudel, uild diesem hatte er auch seine gesummten Ersparnisse anvertraut. Man fand seinen «Nothgroschen» — 280 Mark, welche aus barem Gelde und einem Spar» cassebuche bestanden — in der Hundehütte, hatte aber Mühe, den «Schatz» seinem wackeren Hüter, der ihn tapfer vertheidigte, abzunehmen. — (Todesfall.) Wie man aus Oberkärnten schreibt, ist am 4. d. in Heiligenblut der in Touristen« kreisen wohlbekannte Gasthofbesiher Herr Karl Schober im Alter von 40 Jahren gestorben. — (OesterreichischeVobencreditanstalt.) Wie wir vernehme»', hat die österreichische Vodencredil-anstalt auf Grund ihrer statutenmäßigen Bedingungen für Communaldarlehen in der jüngsten Zeit ein Darlehen von 460.000 fl. an die Gemeinde Währing und ein weiteres Darlehen im Betrage von 400.000 fl. an die Stadt Pola ertheilt. — (Ein Familienorama.) Der Goldarbeitergehilfe Josef Enderle in Vreitensee nächst Wien, dessen Gattin sich kürzlich mit Laugenstein vergiftet hatte, ver-giftete vorgestern seine sechs Kinder im Alter von sieben Jahren bis fünf Monaten, dann sich selbst. Das jüngste Kind lebt noch, dürfte aber kaum gerettet werden. — (Ein neuer Bühnen Vorhang.) In Anbetracht der öfter hervorgetretenen Thatsache, dass die ungefügigen eisernen Bühnenvorhänge ihrem Zwecke nicht durchaus entsprechen, hat man in London eine interessante Neuerung eingeführt. Es wurde nämlich der eiserne Vor« hang durch einen Wasservorhang ersetzt, den sein Erfinder den «Niagara-Vorhang» nennt. Derselbe ist im Iodrel-Theater angebracht; er besteht aus ungefähr 500 Wasser» strahlen, die in ihrem Sturze so zusammentreffen, dass sie einen Wasserfall bilden, welcher das Durchschlagen der Flammen unmöglich machen soll. Jedenfalls eine sehr angenehme Neuerung für die Sommermonate. Vielleicht lässt sich damit zugleich ein Schwimmbad für die Zwi-schenacte verbinden. — (Einer, der sein eigenes Begräbnis bezahlt.) Man schreibt aus St, Florian in Oberöster. reich vom 10. 0 M.: Am 26. Jänner starb in Oiden der langjährige beeidete Schätzer Peter Sunzenauer. Derselbe hatte schon im vergangenen Jahre die ganzen Begräbnislosten, den Sarg und das Kreuz beim Tischler bis zur Todtenzehrung bezahlt. — p°nser Gesellschast von K. du NoiSgobeh. 'Es ist ^-3°rtfchuna.) 2 'h ih U«.. ^ lie. «sagen Sie der Dame. 3"' Sie si^°"k' das Palais zu besichtigen, und Unheil wi >^7' °h"e dass sie von meiner An-V°"9 in d «I «M"e" Sie die Dame bis an dcn °Ue.^ den Wintergarten und lassen Sie uns dann 3n/berch"7si^^' sog ^ zurück, und Frau von ^ngen. Nch darauf vor. ihre Rivalin zu em- be^" und bebeud vor Zorn. trat N?"°hen er N?^"ppk' von welcher aus sie das ^lbst a^7"°"'n beobachten konnte, ohne von !,? ' und hattet s" N", von weitem kommen i" Ts>Aüf,,,g zu m..'^ Z°"ze Erscheinung einer ge-"ur K"er und ""m^ehen. Sie hatte sie oftmals d°he 2"9 und a?« ?°'^^ Boulogne, doch immer TriVntlen kamVal tz"'"' ^^n. Wie sie nun il, ^'"endes an' ^ '?" 9°nze Erscheinung etwas Z' welche ,»" ' ^' schien sie die Schlossherrin le ilb7^ ^" nicht ^s^?°le 'h« Domäne betritt. «ben "eb Nicht ^>^"??s' "^r auffällig gekleidet. d'NhiUvor. B?«.."" dleMode. sondern sie kam der. K'a?e '^kichen^^u ^trac trug ein bis hoch an Me Hlen in ',i^es.Kaschmirkleid, ihre schwarzen Wn ^sllgt. Sie ""-""lachen Knoten am Hinter. ^ 5b. c. '" 'h"l Einfachheit entzückend ,kldkn . "tivalin k> ^"r abe" XM ko^ nur hübsch genannt "rrnand s,e es. mit tauend kut.tlen Künsten die Männer anzuziehen, während Bianca nur den einen Mann zu lieben imstande war. dem ihr Leben gehörte. «Der Garten ist nicht sehr groß. aber er ist gut erhalten.» hörte die Gräfin Madame de Benserrade in schnarrendem Tone bemerken. «Der Wintergarten sieht hübsch aus. es handelt sich nur darum, zu wissen, ob er auch geschmackvoll eiugerichtet ist. Uebrigens dürfte es sehr wahrscheinlich sein, dass ich viele Aenderungen im Palais treffen werde, denn die ganze Einrichtung wird kaum meinem Geschmacke Rechnung tragen.» Diese Bemerkungen, welche alle auf die Thatsache des Besitzes hinwiesen, trieben der Gräfin das Blut zu Kopfe; ihr war es. als ob Frau von Venserrade eine Beleidigung gegen sie damit ausspreche. wenn sie thue. als ob das Haus ihr gehöre. Unwillkürlich, einem unbezwinglichcn Zuge folgend, that sie einige Schritte nach vorwärts nnd trat dadurch in den Gesichtskreis der Baronin. Der Kammerdiener, gegebener Weisung Folge lei« stend. zog sich zurück, und von Angesicht zu Axgesicht standen die beiden Rivalinnen einander gegenüber. Juliette de Venserrade verlor ihre Fassung nicht; sie mochte offenbar solche Begegnung voraussehen, wenn nicht gar gesucht haben. Auch Bianca verrieth durch nichts außergewöhn, liche Erregung; sie war der Baronin gegenüber schon dadurch im Vortheil, dass sie sich in ihrem eigenen Hanse befand und folglich die Fremde nach ihrem Begehr fragen konnte. .Ich bin unfähig, den Zweck Ihres Besuches zu errathen, Madame.» sprach die Gräfin in kaltem Tone. «Entschuldigen Sie gütigst.» entgegnete Madame de Venserrabe. ohne sich durch diesen eisigen Empfang einschüchtern zu lassen, «ich hätteIhn/n allerdings schrei« ben sollen, um Ihnen Mittheilung zu machen, dass ich heute kommen würde; aber es gebrach mir an Zeit. Ich habe erst gestern abends erfahren, dass der Kauf abgeschlossen sei. und ich gestehe ehrlich, dass es mich drängte, so rasch als möglich das Palais in Augen, schein zu nehmen, welches ich gekauft habe. ohne es zu lcuuen. bloß auf die Schilderung hin. welche mir je-mand davon machte, der hier im Hause genau orientiert ist. Ih habe vielleicht die Zeit schlecht gewählt, doch sollte ich Sie stören, so bitte ich Sie. Tag und Stunde zu nennen, wann ich wiederkommen kann. um. ohne Ihnen lästig zu fallen, meinen zukünftigen Besitz in Augenschein zu nehmen.» All dies wurde in einem ganz natürlichen Tone gesprochen, als ob es sich um die gewöhnlichsten Dinae handelte. Die Gräfin stand vernichtet. .Sie — Sie haben dieses Palais gekauft?» fragte sie tonlos. 'Ja! Derjenige, welcher das Recht dazu besah, anstatt meiner zu unterzeichnen, hat dies gestern bei dem Notar Iouin. welcher Ihre Vollmacht besaß, ge-thcm; wussten Sie das nicht?» «Ich habe allerdings die Kaufbedingungen angenommen, welche man mir mittheilte, aber ich ahnte nicht, wer der Käufer sei.. .Der Name thut doch nichts zur Sache, sollte ich denken.' «Sie irren sich. und ich werde Ihnen das be« weisen, indem ich meine Einwilligung zurückziehe; ich beabsichtigte allerdings, mein Palais zu verlaufen, aber nimmermehr an Sie!> ^ochetzunn folgt.) Lllibacher Feitun« Nr. 3ss. 288 ly. Febrliar 18^« dringend. Gemeinderath Nolli meint, der Gemeinderath solle so vorgehen wie der Landesausschuss; übernimmt das Tischlerconsortium die Arbeiten um den gleichen Preis wie Tönnies, so soll es dieselben ausführen. Gemeinderath Hribar kann sich absolut nicht damit einverstanden erklären, dass die städtischen Finanzen zugunsten eines Consortiums geschädigt werden. Die Con-cursausschreibung bezwecke eben die Concurrenz, die Firma Tönnies dürfte sich bei einem solchen Vorgehen ein andersmal überlegen, sich an einer städtischen Eonrurrrenz zu betheiligen. Dr. Vosnjak erklärt sich gegen die Verleihung der Arbeit an große Firmen, die alles monopolisieren, das Kleingewerbe erdrücken, dann aber die Preise dictieren. Man werde ein Proletariat unter dem Gewerbestande schaffen, daher sei er im Interesse der Stadt und der slovenischcn Nationalität für die Vergebung der Arbeiten an das Tischlerconsortium. Referent Dr. Stari erklärt, dass man es bei einem solchen Vorgehen dahin bringen werde wie bei den Stein-mehmeiftern, die ihre Preise für die Stadtgkmeinde binnen einem Jahre um 100"/„ gesteigert haben. Beliebe man ein solches Vorgehen, dann berufe man einfach die Tischlermeister; die werden dann sagen, so und so viel verlangen wir, hiemit Punctum; dann aber ist jede Offertverhandlung einfach unnöthig. — Bei der Abstimmung wurde der Antrag des Dr. Ritter v. Nleiweis auf neuerliche Offertausschreibung der Tischlerarbeiten mit 12 gegen ? Stimmen angenommen. Die Schlosserarbeiten im Gesammtbetrage von 3649 st. 90 kr. werden die Herren A. E. Achtschin und Levec, als den billigst Offerierenden, übergeben. Die Anstreicherarbeiten erhielt als billigster Offerent Herr Hauptmann, die Malerarbeiten als einziger Offerent Herr Ukal um den Netrag von 422 fl. Die Glaserarbeiten wurden vorläufig nicht vergeben. Gemeinderath Ravnihar referierte namens der Finanzsection über das städtische Präliminare pro 1839. 1.) Im Erfordernisse des städtischen Armenfondes trat eine theilweise Aenderung ein, und ist künftighin zwischen dauernden und zeitweiligen Unterstützungen zu unterscheiden. Für dauernde Unterstützungen sind 15.800 fl., für zeitweilige 2900 fl., für Medicamente 900 fl. präli-miniert. Das Erfordernis beträgt daher 25.251 fl., die Bedeckung 17.896 fl., daher das unbedeckte Erfordernis 7355 fl., welches aus dem städtischen Fonde zu decken ist. 2.) Der Stiftungsfond hat ein präsumtwes Erfordernis per 7453 fl., eine Bedeckung per 7711 fl., daher einen Ueberschuss per 258 st., welcher fruchtbringend anzulegen ist. 3.) Der städtische Bürgerfond hat ein Erfordernis per 11.593 st., eine Bedeckung per 12.034 fl., daher einen Ueberschuss per 441 fl. (Schluss folgt.) 5 5 » Die gestrige Gemeinderathsfihung, über welche wir vorstehend berichten, dauerte nahezu drei Stunden. Die Debatte war eine sehr lebhafte und erstreckte sich beim städtischen Präliminare auf alle wichtigen Communal-fragen. Das Präliminare wurde nicht zu Ende berathen, und findet zu diesem Zwecke neuerlich heute abends 6 Uhr eine Gemeinderathssihung statt. Infolge des freundlichen Entgegenkommens des Herrn Referenten Ravnihar, welcher uns eine Abschrift des Präliminares zumittelte, können wir heute schon berichten, dass das ordentliche Erfordernis der Stadtcasse 165.573 fl., die Bedeckung 179.412 st. beträgt, daher ein Ueberschuss von 13,839 fl. zu verzeichnen ist. Dagegen weist das außerordentliche Erfordernis der Stadtcasse für den Bau der Volksschule, der Franz - Josef«Brücke, des Glashauses in Tivoli, für Strahenerweiterung und Beleuchtung, Trottoirlegung, Unterstützung für den Theaterbau, Conservationsbauten der Magi« ftratsgebäude u. s. w. ein Erfordernis von 119.200 fl., dem nur die Bedeckung aus dem ordentlichen Erfordernisse pr. 13.839 fl. entgegensteht, daher eine unbedeckte Erfordernissumme pr. 105.381 fl. Nach den Anträgen der Finanzsection, über welche erst heute Beschluss gefasst werden wirb, soll dieses außerordentliche Erfordernis durch einen vom 1. Jänner d. I. einzuhebenden sechsprocentigenGemeinde-zuschlag auf die gesammte Summe aller indirecten Steuern mit allen Staatszuschlägen gedeckt werden. — (Trauerlundgebungen.) Es sind uns ferner nachstehende Zuschriften zugekommen: Aus dem Bezirke Laibach-Umgebung: Die Nachricht von dem Ableben Sr. kaiserlichen Hoheit des Kronprinzen Erzherzogs Rudolf erschütterte in der ergreifendsten Weise die Herzen der hiesigen Bevölkerung, welche schon im verflossenen Jahre aus Anlass des Allerhöchsten 40jährigen Regierungs-Iubiläums Sr. Majestät Beweise der größten Loyalität lieferte. Allenthalben bewiesen diese Trauer die aufgehissten Trauerstaggen, welche nicht nur auf sämmtlichen Amtsgebäuden und Schulen, sondern auch auf vielen Privatgebäuden zu sehen waren, und dann auch die inbrünstigen Gebete, welche für weiland Se. kais. Hoheit und die Allerhöchste kaiserliche Familie abgehalten wurden. Diese Trauer brachte der l. l. Bezirkeschulrath der Umgebung Laibach anWsUch seiner constituierenden Sitzung im eigenen und im Namen sämmtlicher hiervezirllgen Schulgememden mit der Bitte zum Ausdrucke, diese tiefergebene, unterthänigsle Trauerlundgebung vor die Stufen des Allerhöchsten Thrones gelangen lassen zu wollen. Gleiche tiefergebene Trauer-lundgebungen mit der gleichen unterthänigen Bitte wurden auch von sämmtlichen hierbezirkigen Gemeindevorstehern im Namen ihrer Gemeinden und von einer Deputation des Eitalnica-Vereines zu Unterschischka zum Ausdrucke gebracht. — Aus Loitsch wird uns berichtet: Aus Nnlass des Ablebens Seiner lais. Hoheit des durchlauchtigsten Kronprinzen Erzherzogs Rudolf sind Trauerkundgebungen erfolgt: Von der k. l. Nergdirection zu Idria, den Gemeindevertretungen von Idria, Ober- und Unterloitsch. Sämmtliche baten, ihre Beileidsbezeugungen an die Stufen des Allerhöchsten Thrones gelangen zu lassen. — Weiters sind Trauerkimdgebungen eingelangt: Vom Gemeinde-Amte Reisnih, vom Pfarr- und Decanatsamtc Veldes, vom Gemeinde - Amte St. Georgen bei Krainburg und vom Gemeinde-Amte Arch. — (Die Assentierung imIahre 1389.) Wie die «Presse» erfährt, hat das t. t. Landesvertheidi-gungs-Ministerium an die politischen Behörden eine Verständigung ergehen lassen, wonach die Hauptstellung im Jahre 1689 nach Maßgabe und auf Grund der Bestimmungen des beabsichtigten und anzuhoffenden ehethun« lichen Zustandekommens des neuen Wehrgesehes stattfinden soll. Da jedoch die volle Gewissheit diesbezüglich erst mit der verfassungsmäßigen Sanctionierung dieses Gesetzes eintreten und erst auf Grund derselben das Retrutierungs-Vewilligungsgesetz erledigt werden kann, müssen die gesetzmäßigen Vorarbeiten zur Stellung auf Grund des in Kraft stehenden Wehrgesetzes durchgeführt werden, und sind einstweilen nur jene Vorbereitungen für die neuen Bestimmungen zu treffen, welche intern von den politischen Behörden ausgeführt zu werden vermögen, um die nothwendige Frist vom Zustandekommen des neuen Gesetzes bis zum Beginne der Stellung thunlichst abzukürzen. Da nun das Zustandekommen der oberwähntcn Gesetze nicht rechtzeitig in Aussicht genommen werden kann, um die Bestimmungen derselben sowie die erforderlichen Durch-führungs-Verordnungen den Behörden und der Bevölkerung in der unerlässlichen Zeit vor dem 1. März bekannt und anwendbar zu machen, so wird einstweilen kundgegeben, dass der Beginn der diesjährigen Hauptstellung nicht vor dem 1. April in Aussicht zu nehmen ist und seinerzeit speciell Verlautbart werden wird. — (Allerhöch ste Spende.) Se. Majestät der Kaiser haben dem katholischen Gesellen-Vereine in Ru» dolfswert zur Bestreitung der Kosten des Anlaufes und der Adaptierung des Gesellenhauses eine Unterstützung von 200 st. aus der Allerhöchsten Privatcasse zu be« willigen geruht. — (Der Gottscheer Waisenhaus « Bau-verein,) der sich bis nun des hohen Protectorates des Kronprinzen Rudolf erfreute, veranstaltet kommenden Donnerstag, den 14. d. M., früh 8 Uhr in der Domkirche für den entrissenen hohen Protector eine stille heilige Seelenmesse, zu welcher alle Mitglieder, Gönner und Wohlthäter des Vereines hiemit eingeladen werden. — (Zur Trottoir « Reinigung,) Man schreibt uns: Vor einigen Häusern ist der Schnee von den Trottoirs so schleuderhaft abgeräumt, dass sich dort förmliche Hügel gebildet haben, die den geraden Gliedern der Passanten besonders in der Dunkelheit leicht gefähr» lich werden können. Wir machen die berufenen Organe auf diesen Uebelstand, welcher den bestehenden Vorschrif« ten über die Trottoirsäuberung in der Stadt geradezu Hohn spricht, hiemit aufmerksam. — («Weißes Kreuz..) Der Zweigvereiu Laibach der österreichischen Gesellschaft vom «weißen Kreuze» hält Mittwoch, den 27. Februar, um 5 Uhr nachmittags im Vereinslocale des «rothen Kreuzes», Regierungsgebäude am Rain Nr. 6, I. Stock, seine siebente ordentliche Generalversammlung ab und ladet hiezu sämmtliche P. T. Mitglieder höflichst ein. Tagesordnung: Mitthei« lungen des Präsidiums; Rechenschaftsbericht pro 1886; Anträge; Wahl der Functionäre. — (Die Adelsberger Litalnica) veranstaltet Sonntag, den 17. d. M., im Hotel «Ungarische Krone» zum Vortheile des Vilhar-Denkmalfondes eine Vereins «UntetHaltung, welche mit einem TanMlizchen beschlossen werden wird. Anfang um halb 3 Uhr. Enttse für Mitglieder 50 kr., für Nichtmitglieder 1 fl. — (Die Bezüge der Diurnisten.) Der Oberste Gerichtshof hat d»e principiell interessante Ent< scheidung gefällt, dass die Bezüge der Diurnisten nicht dem Gehalte der Beamten gleichstehen und daher der Execution unterzogen werden können. — (Selbstmord.) Per Feuerwerker Johann Engelbogen der schweren Batterie-Division Nr. 5 hat sich gestern nachmittags in der großen Nuschal-Kaserne erschossen. Neueste Post. ^ Original-Telegramme der «Laibacher Htq» Wien, 12. Februar. Im Abgeordnetenhause legte die Regierung den Gesetzentwurf betreffs Herstellung, respective Erwerbung eigener Post- und Telegraphengebäude in Reichenberg, Leoben und Brody. im Ge< sammttostenbetrage von 293.000 fl. vor. Der Antheil des Staales am Reingewinne der Nordbahi' pro 1 beträgt 92,500 fl. Im Einlaufe befand sich em P lest gegen die Wahl des Abgeordnete» Woldrich. " geordneter Menger interpellierte wegen der ^""H, hung der belletristischen und lanowirtschaftllche" " laqe'n der politischen Vlättrr in die Stempels Die Berathung des Lagerhaus'Eesehes wurde Y>«" furtgesetzt. , .„< ' Wien, 12. Februar. Der «Politischen CoM p . oe„z. zufolg.' begibt sich Graf Kälnoly dieseltage einige Zeit nach Budapest. , ,^ ' Budapest, 12. Februar. Im Club dcr !,!,"<,> Partei erklärte Tisza, angesichts der aufgetauchte" . denken zuzustimmen, dass im ß 14 deutlich "UsM"". werde, das Rekruten-Contingent gelte für zel)" ^ Budapest, 12. Felmmr. Der Advocaturscoiic'? Dr. Zoltm, Takacs, der bei den letzten Krawalle" r leitende Rolle spielte und a-ich gestern nachmittag» , einem Haufen Pöbel vor den Club der liberalen ^« zog, wurde heute verhaftet. ,, „>. Berlin, 12. Februar. Ein Schreiben des o," chisch-ungarischm Botschafters Grafen S^ch"'y' ^,, für die vielen Theilnahmsbewei.se anlässlich °^H scheidens drs Kronprinzen seitens aller Kreise H" Nürnberg, 12. Februar, mittags. Der h""' z. gens fällige Wiener Schnellzug steckt zwischen lneu bürg und hier im Schnee. . hei Rom, 12. Februar. Gestern abends w"M" dem Versuche einer Ansammlung mehrere Adelte haftet, desgleichen wurden einige Verhaftungen n,^ Verbreitung von Tumultgerüchten vorgenolnnleil' ^ In der gestrigen Allocution verurtheilte der ^A^ Unruhen in Rom. schrieb dieselben dem ^Miv mangel zu und sagte weiters, der durch gl^A, M gen erhaltene Friede sei nicht oertrauenernMN ^ die Kosten hieflir so drückend, dass man sich '"«' nicht der Krieg besser. 5^' Petersburg, 12. Februar. Meldungen aus ^^. schui in Buchara zufolge ergriff der Emir "0" ^g wollen gegen Russland zeugende Maßregeln lwo z,^, Russland.'Vorkehrungen zu treffen, um mögliche" o seligteiten zu begegnen. Verstorbene. ^ Den 10. Februar. Anna Suppanz, /^. B>' besiherm. 78 I.. Tirnaucr Lände 8, Marasmus- ,^ Korencan. Arbeiter, 21 I., Karolinengrund 18, TubA" ^, Josef Grum, Arbeiter, 70 I., Karlstädterstraßc 1s, ^ pe< — Weilhart, Ritter von Gandini, k. l. Kämmerer "'^flck nierter Landesgerichtsrath, 83 I.. Nain 14, Gel,'"^ ^I, Den 11. Februar. Johanna Cuel, Lehre"", Vodnilgasse 2, Lungentuberkulose. . . 69 3' Den 12. Februar. Eduard Rothlugel, Weve^I,, Querssasse 4, Herzverfettung. — Anton Pogacnil, HeO" Bahnhofgasse 20, Tubcrculose. Theater in der Casino-Veranda.^ Heute: Wilbfeuer. Dramatisches Gedicht in 5 Mi ___ Friedrich Halm. Meteorologische ^ ^ W^ Z" «,..» >.« Him"«'« ^ ?U.Mg. 723 8 -10 8, windstill" Zw, ^e 12. 2. N. 72? 0 - 2 8^ O. schwach ^chn, ^ <.1 »Ab. 732'2 - X-6 O. mähig bew»w^ ^ Morgennebel, tagsüber bewüllt, Schneefall fast ^. ^ Tag anhaltend; abends um 6 Uhr ziemlich st""^de>"' Tagesmittel der Temperatur — 5' 7 °, um 5 3° um ^, male. ^^—^-^ Verantwortlicher Redacteur: I. Naglic^.^ Schwarze, weiße und farlngeSe' ^ damaste von fi. 1-40 bis si.7'?5perMcter(l , ^ — versendet row,- und stückweise porto> und ^Mjed' Fabrits-Depot tt. NK (K. u. K. Hofl'e"<) g.9 . Muster umgehrno. Briefe losten 10 lr. Porto^(^^^> ! Danksagung. Allen denen, welche meinem 'UnigM' >^< unvergesslichen dahingeschiedenen Bruder, o" wohlgebornen Herrn Wcitharb Ritter Ml G""^ Sr. k. und t. Aftostol. Majestät wirklichem Kä'"" und Landcsgerichtsrathe in Pension so'" beini Leichenbegängnisse die lchte Ehre erw^e , ^ den geehrten Spendern der schönen Grablranz ich mrmen herzlichsten, tiefgefühlten Danl « Laibach am 13. Februar 1689- Elisabeth Edle von OlUlt""' Stiftsdamc von 289 Course an dor Wiener Dorse vom 12. Februar 1889. n°ch ^m off^n ^«r«^^ AH?^"kN.o w Mten «3.35! 83-5.. I^F'^s^. ,5«fl- ,^t^ ^" . U.'»l. . b<" n, 140 25 140 75 ^2.^«^''''"""^ 147-147.0 ^« ^^iz»0fi. . . 15H-90 l54'3U ^Vn^ 1,1t0 11160 H Eisenbahn. »"«^'"erren.t^- ' ' ' "N-35 101 55 it° V."°- cum»s <->.-^^ ^- 145-4« i45-»a „^^. '^»100fl, ^550 12,,-... Oeld War«- Gnlndentl.-Obliglltionen (für 10») si. llM,), !»°/„ l>aliz,sche..... 10450 105 - 5"/„ mäyrische...... 10« — — — 5°/u tt-rain und Küstenland , . 10«- — — 5"/„ »iederüsterrelchlsche . . , 109- - 110 — 5"/„ sieirische...... 104 75 — - 5"/,. kroatische und slavonlsche . 105 — 1U« — 5°/„ s!clienl»1l ssischc , . . 10t 75 105 - 5"/„ Trmrser Aanat , , , , 104 75 «05 — 5"/n UlissOlischr...... 104 75 l<»5' - Andere öffentl. Anlrhcn. Dona» Nr«, Losr ü'Vo U»0 si. , 12«'— <2L'5>0 d!o, Vl„It'ihr 1«7« . . 10«.— l«7- Aiileyen dcr Stadt Oürz . , NU'— — - Vlillichri! d, Ntabtsssnirinb!' Wir» 1«»5>- - lue — P,äm, ?l»l, b, Städte»,, Wie» 14375 144 -Aörl<,nl>a» Aülchc» Verio«, c»"/„ «5— 9L - Pfandbriefe (für 100 st,), Bodcncr, allg, öst. 4°/,. G, . . ILü'-122'«» bto. » 4>///o, . . 100-75 «!«'. bto. » 4"/„ . . . 98 40 8»'»0 bto, Pläm.-Schuldverschr. 3"/„ 104 50 105 ^ Oest, Hypolhelciibanl lUj. 50"/„ 101 — ^ - - Ocst. »mg, Ba»l vril, 4>/,°/<> > l«l v<, 102^40 belto » 4°/u . . 9»U0 wu - beltu 50jähr. . 4°/„ . . 99 l!<»!iNU — Prioritäts-Obliaationen ! (für 100 fl,), Ferdinands Nordlml»! °/,,..... 120 50 1215U Una., galiz, Vahn..... »9-««/1W 30 Diverse Lofc (per Sliict). llreditlose 100 si..... i»4-»5 i»^ ^n lllard Lose 4<. st...... "A A-U 4»/„ Dona» Dampssch, 100 fl. . 126-- 12? - Lailiachrr Präi». Nülrl,, 20 st '»'»?<-. ,>^ ..s Ofener Lose 4» si. . . . , ^.^ ^« ^ Palssy'««» 40 st...... ^ ^,- «° «osc 10 st, . , ^.. ^i) Salm L°Ie 40 fl...... "^ s.^." Lt. ^iwi«, Luse 4« fl. , . , ^ «4-^ Waldst,-!!! L°!r »0 st. . , ^.^, ".'" Wlndijch OlcchLo» 20 st, . ^ "7^ ^..^7 Gew. Ech.b..<<"/<,Präm.'Cchuld versch. b. Vobencreditanslall . 17 „ ^- Vanl - Nctien (per Slücl). Anglo vest. Vaiil 200 st. s,0°/ L75 5l» Crdl. Anst. f. Hand. u. G. imfl. 31, 30 »II 70 llrcbitlmnl, «ll's..Ndl-öst. 500 fl, . 530—533 — («lru- u. (lassent!., wiener 200 fl_________ t'!Ml^l.'»b,,üst.200st. zl5<>/.,E, ,17 l<« ,!«!.«) Veld Wore Länderbanl, üsl.20U fi. «. . . 227 50 LL«-^ oesterr. iliinar. Äanl l!00 fl. . 8»4 — »»5 - Uüwnbllnl 200 fi...... »21 — 281-50 Verlelirsbanl, «llg. 140 st. . . >5f>50 lü? 5u Äcticn von Transport- ! Unternehmungeu. (per Stück). «lbrrchl «ahn 200 fi. Silber . 5oho,0st.'Unn.,Trlest500fI. Eilrichahnw-LeihN, erste, »0sl, -— 34 5» '«tlbemüh» Papiers, u. V.O». 57 — l.7 75 Lieslnffrr Ärauerei 1<»0 st. . . 105 - 105 l>0 Montan Gesell., österr, alpine 5«— 5» 5!» Präger «tisen Ind. Ges. 200 fl. »80 - - ^81 — Salfto larj. Sleinlolilen 80 fi. 80U - 8l)L — 'SchlSlllmnhl', Papiers. 200 fl. ! --- .-^. »Sieurermühl»,Papiers.u.V.-V. 187 50 18» i»>> Trisaller kohlenw, »e!. 7u fi. .------— - .- WaffenI.'G.Orst.ir! Wien 100 ss, 417 — 4L3 — Waggon Leihanst,. Allg. in Pfst «0 st......... ' 7S-5«! »0'5<» Wr. Gaugesellschaft 100 fl. . . 79.85 »« - MenerbergerZiegel Vlctien Oss. !i»1 !<0 Ikl! Devifen. Deutsche PI aye...... b»17z b»35 London........ l»i Ub I8l 3-. Pari«......... 47 «5 »790 Valuten. Ducattn........ b»8 ü?» 8« ssrllur^ Slückt..... 9-5K »5»» Deutsch!- »irich«banln<»t,n . . 59 <7» 50 8^ PapirrMubel...... 4 L»» i «U^> Italienische «antnoten (lUO 2.) 4?-7b 4?'<»5